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Bögen Verwendung usw.

Dieses Thema im Forum "DSA: Regeln" wurde erstellt von Sappel, 13 November 2012.

  1. Sappel

    Sappel Streuner

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    Hi bräucht mal hilfe.

    Hab vor einiger Zeit mal ne genaue Beschreibung in den Regelwerken gefunden wie man Fernkampfwaffen behandelt.

    Also solche sachen wie das man sie abspannt wenn man ihn nicht braucht und das man wenn er zulange gespannt ist die Sehne leidet bzw. reist. (Halt Bogen)
    und das ganz halt für allgemein Fernkampfwaffen.

    Weis einer von euch wo ich die finde ?^^ weis es selbst ledier nimmer und nach nen paar stunden selbst suchen wollt ich mal hier fragen.

    danke im vorraus
     
  2. Elric

    Elric Held Rezensent

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    AW: Bögen Verwendung usw.

    WdS S. 94:
    Einen Bogen schussbereit machen.
     
  3. Sappel

    Sappel Streuner

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    AW: Bögen Verwendung usw.

    danke. komm mir grade noch etwas belämmert vor^^

    eines finde ich nicht. nämlich wie es behandelt wird wenn z.b. der bogen während einer reise bespannt ist. das ist ja was ich weis auch nicht besonders gut für die Sehne/Bogen. und das steht dort nicht drinnen
     
  4. Elric

    Elric Held Rezensent

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    Hatte vor kurzem folgendes im DSA4-Forum geschrieben:

    Kommt auf den verwendeten (Armbrust-)Bogen an.
    Generell:
    Holz sollte man nicht länger als einen Tag gespannt halten, ab dann treten Beschädigungen des Holzes auf (da ist die Sehne meist langlebiger).
    Metall kann man auch länger gespannt halten, allerdings würde ich auch bei einer Woche Einbußen verteilen (ist halt kein moderner Federstahl). Kann aber durchaus sein, dass vor Ablauf der Woche die Sehne reisst...

    Zur Verwendung von Holz/Metall:

    Bögen aus Metall sind unhandlich und wurden (historisch) nicht genutzt.
    Armbrustbögen gab es in:
    -Holz (leise, für die Jagd, geringere Reichweite).
    -Sehne-Horn-Komposit (grössere Reichweite als Holz, trotzdem leise, noch anfälliger für Feuchtigkeit und mangelnde Pflege).
    -Metall (schwierig in der Herstellung, große Reichweite, kann länger gespannt bleiben, anfällig für Kälte-Bruch).
     
  5. Hessenthor

    Hessenthor Streuner

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    Zumal sich auch die Frage stellt, inwieweit man dies nun "ausspielen" muss. Zugegeben, wird die Gruppe mitten auf dem Marsch irgendwo überrascht und die Nahkämpfer kriegen kaum rechtzeitig die Schwerter heraus, könnte es mal wichtig werden. Kommt meiner Erfahrung nach nicht soo oft vor, dass man im Vorfeld gar keinen Hinterhalt erwartet (und dementsprechend die Waffen bereit macht), kann aber in anderen Runden eventuell anders sein.
    Daher folgender Vorschlag, wenn wirklich Wert darauf gelegt wird:
    1. immer den Spielleiter fragen: "habe ich noch genug Zeit, den Bogen/die Armbrust zu spannen?" Wenn nicht, beispielsweise 1-2 Runden dann halt aussetzen.

    2. nimm eine magische Waffe, falls das System dies erlaubt (kenne DSA nicht wirklich, bin mehr D&D) und wenn ja, werden wohl viele Spielleiter darin zustimmen, dass eine magische Waffe durch zu langes Gespannt lassen nicht kaputt gehen kann.
     
  6. Elric

    Elric Held Rezensent

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    Naja, DSA ist ja zu einem großen Teil halt auch eine Simulation.
    Es gibt Gruppen (und da gehört meine dazu), die versuchen halt schon (so weit es die Spielspass nicht beeinträchtigt) soviel Realismus wie möglich reinzubringen.

    Wenn die Gruppe also mehrere Wochen durch die Wüste reist, wird der Gruppenelf seinen Bogen nicht die ganze Zeit gespannt lassen.
    Wenn dann natürlich eine Räuberbande einen Hinterhalt gelegt hat, macht so eine 'Bogenspann-Zeit' schon einiges aus.
     
  7. Hessenthor

    Hessenthor Streuner

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    Ahjo, daher auch mein Vorschlag mit Punkt 1. Wären denn 1-2 Runden Auszeit in etwa angemessen? Man könnte ja es noch so erweitern, wenn der Armbrust-/Bogenschütze dabei gestört wird (durch Treffer oder generell durch Nahangriffe an sich, die eventuell auch nur vorbeigehen), er wieder komplett von vorne anfangen muss, wenn er die Probe versemmelt.
    Allerdings ist die Gefahr, dass der Spielspaß für den betreffenden Spieler leidet, meiner Ansicht nach ziemlich groß, weswegen ich generell davon abraten würde, die Sache mit dem "Spannen von Fernwaffen" zu implementieren.
     
  8. Elric

    Elric Held Rezensent

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    Also in den Regeln steht:
    Einen Bogen mit Sehne versehen: 60 Aktionen (30 Runden)
    Eine Sehne einhaken: 6 Aktionen (3 Runden)


    Das "mit Sehne versehen" beinhaltet halt:
    -Sehne rausholen
    -Sehne auf die passende Länge verdrehen (die sind meist nicht 100% in der richtigen Länge)
    -Sehne auf einer Seite einhaken
    -Bogen spannen und Sehne komplett einhaken
     
  9. Hessenthor

    Hessenthor Streuner

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    Und wie schauts aus hinsichtlich Einfluß durch Magie, könnte man es so auslegen, dass eine magisch erweiterte Fernwaffe nicht einem derartigen Verschleiß mangels ausreichender Pflege (wie regelmäßiges Entspannen, Putzen, etc) unterliegt?
     
  10. Elric

    Elric Held Rezensent

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    Prinzipiell möglich.
    Muss man sich halt nur überlegen, was für ein Spruch eingesprochen wird und dass die Modifikation "unzerbrechlich" mit reingenommen wird.
    Billig wirds auf jeden Fall nicht.

    Sehnen wird man aber trotzdem wechseln müssen... (Sonst wäre es ein mehr-teiliges Artefakt und entsprechend teuer)
     
  11. Ancoron

    Ancoron Held

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    Diese Diskussion hat in meinen Augen einen kleinen Haken; die Frage lautet meiner Meinung nach nicht, wie lange man für das Bespannen eines Bogens brauch, sondern, wo der Bogenschütze zu dem Zeitpunkt ist. Ein Schwertkämpfer wird seine Waffe ja auch nicht hinten auf dem Packpferd zwischen den drei Pullis eingepackt haben, oder?
    Natürlich ist es tödlich für die Sehne und den Bogen, wenn dieser die ganze Zeit bespannt ist, aber ganz ehrlich, in meiner aktiven DSA-Zeit wußte ich vorher schon, wann es Zeit wird, die Waffen kampfbereit zu machen - sprich, wenn ich Richtung Schlachtfeld unterwegs war (Mehr als tausend Oger, z.B.), konnte ich mich darauf vorbereiten. Sehne spannen, Waffen lockern, weitergehn.

    Wenn man es natürlich mit dem Realismus übertreibt, dann braucht eine Gruppe, die beim Abenteuer durch die Khom wandert, auch in Wirklichkeit 2 Monate, bei dem der Bogen entspannt getragen wird und man die nächsten Spielsitzungen viel erfährt über Sand, Dünen und noch mehr Sand......Ich weiß ja nicht; aber ich würde einen solchen SL nach knapp 5 Minuten erwürgen!
     
  12. Elric

    Elric Held Rezensent

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    Also meine Gruppe ist nicht ständig auf Schlachtfeldern unterwegs, und entsprechend wird das Thema auch behandelt.
     
  13. hexe

    hexe Legat Moderator & Legat

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    Unsere Gruppe auch nicht. Fernkampfwaffen haben ihre Vorteile, aber neben auch ihre Nachteile. Dass man nicht ständig Schussbereit damit herum laufen kann ist einer. Wurfwaffen sind da schneller zur Hand, aber die sind dann auch weg, wenn man sie geworfen hat. Der SC hat nicht unendlich Wurfäxte dabei damit der Spieler etwas im Kampf zu tun hat. Aber bis jetzt hatte ich da mit anderen Rollenspielern in meinen Runden auch nie Probleme. Es war eigentlich immer klar, dass auf einer langen Reise nicht der Bogen gespannt ist und die Armbrust geladen. Bei einer Räuberwarnung über den nächsten Wegabschnitt, entscheidet man sich vielleicht für andere Maßnahmen.

    Wenn man aber natürlich nur die Aktionszenen ausspielt, dann hat wahrscheinlich auch immer seine Bewaffnung.

    Aber da wir seid 10 Jahren Tulamidistan bespielen, habe ich als SL schon verdammt viel über Sand und dessen Feinheiten erzählt.
     
  14. Hessenthor

    Hessenthor Streuner

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    Hm, wahrscheinlich käme diese Sache nur Bedeutung zu, wenn die Gruppe wirklich komplett oder zumindest größtenteils überrascht wurde, weil keiner vorher irgendwie ein Geräusch hörte und die Spielcharaktere in diverse Klingen blicken, die ihnen dann urplötzlich an die Kehlen gehalten werden.
    Wenn aber einer aus der Gruppe durch einen ausreichenden Wurf etwas hört oder sieht und die anderen vorher warnen kann, wird es spannend. Ich persönlich als D&D-Leiter hatte es derart festgelegt, dass, je nachdem wie hoch der Schwierigkeitsgrad übertroffen wurde, man sich entsprechend vorbereiten konnte. Im entsprechenden DSA-Beispiel würde ich dann darüber nachdenken, ob der Bogen noch komplett gespannt werden kann, eventuell nur noch 1-5 Runden braucht, etc...
    Ist halt ein Vorschlag gerade...
     
  15. Apocalypticus

    Apocalypticus Neubürger

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    Apropos Realismus.
    Irdisches Beispiel der Kompsitbogen.
    Hochwertige antike Kompositbögen(bis zu einem Jahr in der Herstellung), mussten nicht enspannt werden.
    Nach einem Jahr der Dauerbelastung sollte die Sehne nachgespannt werden, der Bogen hat jedoch immer noch seine Schusskraft.
    Sollte durch mangelnde Pflege in der Zwischenzeit die Spannkraft nachgelassen haben lässt sich dies von einem geeigneten Bogner innerhalb von Tagen/Wochen berichtigen.
    Antike Kompositmaterialien waren in der Herstellung zwar unglaublich viel Anspruchsvoller, jedoch von vergleichbarer Qualität wie moderne Kompsitstoffe.
    Will heißen, wenn ihr Realistisch und RP gerecht sein wollt, gebt euren Schützen Kompsitbögen und gut ist.
    Verabschiedet euch von Spannzeiten etc., denn der Bogen ist bereit.
    (Mein Wissen stammt aus einer Doku über die antike Kriegstechnologie)

    MfG,
    Apocalypticus
     
  16. Elric

    Elric Held Rezensent

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    Also ich beschäftige mich wegen meinem Hobby (Mittelalterdarstellung um 1300 im Harz) ausgiebig mit Armbrusten und städtischem Wehrdienst.

    Und ICH weiss, dass mittelalterliche Kompositbögen länger gespannt bleiben durften, als Holzbögen, allerdings auch nicht über einen Bereich von 1-2 Tagen hinaus.
    Das ist a) nicht gut für die Sehne und b) nicht gut für die Verleimung (historische Klebstoffe vorausgesetzt).

    Die Sehne "setzt" sich mit der Zeit. Und die Verleimung nimmt zwangsweise Umgebungs-Feuchtigkeit auf und "setzt" sich ebenso.

    Meine Holzbogen-Armbrust lasse ich nur im Gefecht länger gespannt.
    Die maximale Zeit bisher waren ca. 8 Std.

    Es macht ja auch z.B. keinen Sinn den Bogen über Nacht gespannt zu lassen.
    In der Nacht schießt es sich deutlich schlechter und man ist sowieso meist nicht sofort gefechtsbereit. Eine Nahkampfwaffe für den Fall der Fälle ist deutlich schneller zu gebrauchen (und nimmt über Nacht keinen Schaden).

    Ansonsten gilt (wie für alle Waffen):
    Es sind Verbrauchsgegenstände mit einer (mehr oder weniger) langen Lebenszeit.
    Gute Pflege erhöht die Lebensdauer deutlich.
     
  17. Joeboe

    Joeboe Bürger

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    Laut WdS94 nur 30 Aktionen (==> 15 KR)

    Rashdul als Basis, richtig :reiter_2:

    Fände ich auch mal super interessant, aber meine Helden wollen irgendwie immer nur ins Mittelreich oder in den Norden :ireful1:

    Gruß Joeboe
     
  18. Elric

    Elric Held Rezensent

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    Hab ich mich vertippt?
    Sorry... :sorry:
     
  19. Apocalypticus

    Apocalypticus Neubürger

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    Vielleicht hätte ich das hochwertig betonen sollen, denn vielleicht irre ich mich aber in einem Hobby gibt es selten Meister ihres Faches(damit meine ich Leute die Professionell sind und einen Landesweiten Ruf besitzen).
    Außerdem ist die Relation zu betrachten, die Herstellungszeit eines derartigen hochwertigen Kompositbogens ist enorm.
    Womit ich sagen will, wenn man als Charakter die Finger an solch einen Bogen kriegt, dann ist das mit dem Spannen vorbei.

    Jedoch ist das wie es scheint auch gar nicht nötig, denn ein Bogen den man 1-2 Tage am Stück gespannt lassen kann, ist völlig ausreichend um die spontanen Überfälle auf/von Helden auch für den Bogenschützen angenehm zu gestalten.

    MfG,
    Apocalypticus
     
  20. Ancoron

    Ancoron Held

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    Letztes Jahr habe ich mich mit einem Bogner auf einem Mittelaltermarkt unterhalten, der mir verdammt viel über die Handhabung und die Herstellung erzählt hat. In seinen Kreisen ist dieser Mann wohl bekannt - Landesweit kennt ihn keine Sau.
    Die besten Messerschmiede sind auch nicht landesweit, sondern nur in Fachkreisen bekannt. Ergo war das ein falscher Ansatz deinerseits.
     

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