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  2. Der Wohnbezirk ist der Inbegriff von Vielfalt, die Delazaria ausmacht. Eine bunt gewürfelte Schar von Menschen und Wesen aus allerlei Welten hat sich hier häuslich eingerichtet. So stehen ein japanisches traditionelles Landhaus neben einem Hexenhäuschen und einem häßlichen Mietshaus.
    Umsäumt auf der Südseite vom Geschäftsbezirk und auf der Westseite vom prachtvollen Colosseum, entspannt sich ein Wirrwar von kleinen Gassen und Straßen. Wer sich hier nicht auskennt, der kann schon Mal in die falsche Richtung laufen, versehentlich. Aber spätestens am Swontje Hafen oder an der Stadtmauer, die das Wohnviertel umzäunt oder auch begrenzt, ist kein weiteres Verlaufen möglich. Auf der nördlichen Seite grenzt der Wohnbezirk dann an den herrlichen Öffentlichen Platz und den Tempelbezirk, die aber durch die Prachtstrasse abgetrennt sind.

Steingasse 13(4)

Dieses Thema im Forum "Wohnbezirk" wurde erstellt von CL Janhausner, 27 Januar 2012.

  1. CL Janhausner

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    Verkommen und verwahrlost. Das sind die Worte die jedem durch den Kopf gehen, der durch die Steingasse schlendert. Eine Kaschemme neben der nächsten steht hier dicht an dicht, allesamt vom Wurmstich und Ratten befallen, die sich im Unrat der Bewohner wälzen, der einfach auf das Kopfsteinpflaster der Straße gekippt wird. Aber ebenso verkommen und verwahrlost wie die Gasse selbst, ist auch das Gesindel, was sich hier herumtrieb... Freier, Säufer und Halsabschneider.
    Und das heruntergekommenste Haus ist das mit der Hausnummer 13... eigentlich 134, aber die "4" war schon vor Jahren abgefallen und nie wieder aufgehängt worden. Das Haus mit den drei Geschossen war einmal ein Schweinestall gewesen, doch seitdem die Grundstückspreise hier in den Keller sausten, haben sich findige Immobilienspekulanten einen brillianten Plan ausgeheckt, wie sie doch noch einen Gewinn daraus schlagen konnten... Man musste nur genügend Bewohner in jedes Haus stopfen und zwar so viele bis diese aus allen Nähten platzten.
    So wird auch die Hausnummer 13 von etwa 30 Personen bewohnt, doch so genau kann man das nie sagen, da immer mal wieder jemand verstirbt oder irgendeine alte Hure wieder einmal ein Kind von einem ihrer Freier austrägt.
     
  2. CL Janhausner

    CL Janhausner Bürger

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    AW: Steingasse 13(4)

    Niamh hat einen langen abend hinter sich. Ihre Schenkel schmerzen, wundgerieben von den Stößen ihres letzten Freiers.
    "Noch nichtmal den Wein hat dieser Geizhals bezahlt.", denkt sie bei sich, als sie ein wenig angewidert eine Ratte forttritt, die Anstalten macht, in ihren Unterrock zu kriechen.
    Völlig übermüdet - die Sonne macht sich schon bereit, die Dämmerung einzuleiten - kramt sie den rostigen Schlüssel aus der Tasche und steckt ihn ins Schloss.
    "Na, lange Nacht gehabt, Naiam?", tönt eine Frauenstimme aus einem der Fenster des Dachgeschosses.
    "Niamh (Niev), heißt es, verdammt!", denkt sich die junge Frau, geht aber nicht weiter auf die Frötzeleien der anderen ein. Die Nacht ist viel zu ermüdend gewesen, als dass sie sich jetzt auf eine Diskussion einließe.
    Sie geht die knarzenden Stufen hinauf bis zu ihrer Wohnung im Dachgeschoss und klopft angestrengt gegen die Tür.
    "Mach schon auf, Mary. Du weißt, dass ich da bin.", nörgelt sie, beinahe im Halbschlaf.
    Niamh hört wie der Türriegel beiseite geschoben wird. Die Tür öffnet sich einen Spalt breit, und ein junges Frauengesicht mit verschmitztem Grinsen kommt dahinter zum Vorschein.
    "Parole?", fragt sie.
    Niamh stößt die Tür auf und Mary beiseite, um sich Platz zu verschaffen.
    "Ich habe wirklich keine Lust darauf, Mary!"
    "Ist ja gut. War's denn wieder so schlimm?"
    "Ich habe wunde Oberschenkel. Ich denke, das wird an Information reichen."
    Niamh lässt sich wie ein nasser Mehlsack auf ihre Matratze fallen.
    "Und wie war's bei dir?", spricht sie in die Kissen.
    "Nicht so anstrengend wie bei dir, schätze ich."
    Aber Niamh ist schon eingeschlafen...
     
  3. Sayjian

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    AW: Steingasse 13(4)

    In der Steingasse angekommen.


    Als die zwei Boronis in der Steingasse ankahmen war diese bis auf ein Paar wehnige Leute ziehmlich leer.

    Sayjian fragte den Patriarch."Wo sollen wir mit der Suche beginnen wo habt Ihr dieses Vieh oder was es auch wahr gesehn?"
     
  4. Ancoron

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    "Gesehen?" Ancoron kann sich ein lachen kaum verkneifen. "Gesehen hab ich dieses Ding noch nie; aber mit ihm im Geiste geredet, als es versuchte meine Barriere zu durchbrechen." Der erste Patriarch schüttelt den Kopf, stapft ein paar Meter in die schmutzstarrende Gasse und rümpft die Nase.
    "Das Ding ist Sache der Stadtwache oder des Herrn Janhauser - wir suchen die Opfer..."
     
  5. Sayjian

    Sayjian Streuner

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    AW: Steingasse 13(4)

    Also suchen wir die armen Seelen". Sagte der Golgarit optimistisch aber auch ein wehnig angeekelt.

    Wo könnten sie sein?

    "Wir Sollten nach Anhaltspunkten suchen .
    Ich würde sagen, wir fangen an in de Neben- und Sackgassen zu suchen.
     
  6. Ancoron

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    "Davon gibts hier wahrlich genug, würde ich sagen." Ancoron kratzt sich am Hinterkopf. "Wenn ihr ein Killer wärt, wo würdet ihr eure Opfer ablegen, damit sie nicht gefunden werden?"
     
  7. Sayjian

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    In Kellern, in unbewohnten Häusern und Natührlich in Lagerräumen
     
  8. Ancoron

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    "Unbewohnte Häuser? Seht euch um, Bruder! In jedem dieser Bruchbuden wohnen zig Lebewesen!", Der Waldelf überlegt weiter, was er an Stelle des Dings mit den Toten tun würde. "Vielleicht Fässer, Keller und Dächer?", überlegt er laut. Grübelnd schreitet er weiter in die Steingasse, die Hand am Dolchgriff.
     
  9. Sayjian

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    Nun viel die Miene des Geweiten wieder in die übliche kalte Starre zurück.

    "Oh wenn ich das ding in die Fingerbekomme kriegt es meinen ganzen Zorn zu spühren. Bei Boron das versprech ich euch!"

    Der finster drein blickende Golgarit legte die hand auf den Stiel seines Rabenschnabels, zog in in einem ruck und zertrümmerte im selben Streich das morsche Wasserfass zu seiner linken .
     
  10. Ancoron

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    "Ich frage mich gerade....", murmelt der Waldelf vor sich hin. Ruckartig dreht er sich zu dem jüngeren Boroni um. "Verflucht!", entfährt es ihm, "Wir sind hier falsch!"
     
  11. Sayjian

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    "falsch"? Sayjian hielt inne, lässt den Rabenschnabel sinken und schaut den Agentet verwirrt an. "Wo sollten wir den sonst suchen ausser in diesem Loch voller Verbrechen und Dreck".
     
  12. Ancoron

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    Ancoron haut sich die Linke flache Hand gegen die Stirn. "Ich Vollidiot!" Er dreht auf dem Absatz herum und stürmt den Weg zurück, den sie gekommen sind. Dabei zerrt er den verdutzten Boroni hinter sich her, als er an ihm vorüberkommt.
     
  13. Sayjian

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    "Hey nich am Mantel ziehn !" Er Befreite sich aus dem Griff Ancoron´s.
    "ich komm ja schon."
     
  14. Ancoron

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    Der Waldelf fängt an zu rennen. "Beeilt euch, vielleicht können wir noch helfen!", mit langen Erklärungen hällt sich der erste Patriarch garnicht erst auf, während er in Richtung des Geschäftsbezirks hetzt. Er geht einfach davon aus, das ihm der etwas verwirrte Golgarit folgen wird.
     
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    Der Golgarit fing ebenfalls an zu rennen und dachte sich "Der Elf wird schon wissen was er tut."
     
  16. Sayjian

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    Der Golgarit wahr ausser Puste und rief dem Elf hinterher. "Ihr rennt ja als ob die Peitsche Belkelel´s hinter euch her währe."
     
  17. CL Janhausner

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    Mary erwacht aus einem unruhigen Schlaf, jedoch nicht da sie schlecht geträumt hat, sondern weil sie keine Luft mehr bekommt. Sie schlägt die Augen auf, um mit Entsetzen festzustellen, dass eine Gestalt im Halbdunkel auf ihr sitzt und ihr mit eisernem Griff die Kehle zudrückt. Panisch schlägt sie um sich und versucht etwas in die Finger zu bekommen. Schließlich schafft sie es den Lichtschalter zu betätigen und erkennt ihren Angreifer. Es ist Niamh, die mit einem verbissenen aber völlig abwesenden Blick auf ihr sitzt.
    "Niamh! Was machst du da!", krächzt sie erstickend.
    "NIAMH!"
    Plötzlich scheint Niamh aus einer Art Trance erwacht zu sein, da sich ihr Blick wieder normalisiert. Sie kauert sich wimmernd an den Bettrand.
    "Was ist passiert?", fragt sie verwirrt und völlig unter Tränen.
    "Das war nicht witzig, Niamh."
    "Ich hatte einen Traum. Ein Mann mit einer Narbe am Hals hat versucht, mich zu vergewaltigen. Er nannte mich Mary und sagte ich sollte mir keine Sorgen machen, es sei bald vorbei."
    Bei diesen Worten gefriert Mary das Blut in den Adern, hatt sie ihrer Freundin doch nie davon erzählt, dass ihr Vater sie in der Kindheit missbraucht hatte.
     
  18. CL Janhausner

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    Krampfhaft versucht sich Niamh an das Ende des letzten Abends zu erinnern, doch seitdem sie diesem merkwürdigen Alten begegnet ist, bricht ihre Erinnerung ab. Erst als sie die Steingasse betreten hat, setzt ihre Erinnerung wieder ein. Sie weiß nichtmal, wieviel Zeit seitdem vergangen war, aber irgendetwas ist mit ihr in diesem Zeitraum geschehen. Wenn sie nur wüsste was...
    Mary hat das Haus nach dem seltsamen Vorfall fluchtartig und völlig entgeistert verlassen. Seitdem ist sie nicht wieder zurückgekehrt.
    Niamh hat derweil weiterhin zusammengekauert auf der Bettkante gesessen.
    "Was ist nur geschehen?", geht es ihr immer wieder durch den Kopf.
     
  19. CL Janhausner

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    Immer noch völlig verstört und bebend vor Angst erhebt sich Niamh schluchzend von der Bettkante, streicht sich die rote Mähne aus dem von Tränen überströmten Gesicht und atmet tief durch, nach ihrer verlorenen Fassung ringend. Die Sonne ist bereits aufgegangen, als sie die Wohnung verlässt, um ihrem Tagwerk nachzugehen.
     

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