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  #1  
Alt 15.01.2010, 01:08
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Frage RPGs - die elitäre 2-Klassengesellschaft?  [ Alt 15.01.2010, 01:08 ]

Hallo Mitbürger und DSA-Fans (und auch ein "Hallo" an diejenigen, die andere Systeme spielen),

nachdem es nun fast Jahr und Tag her ist, dass ich mir mit meiner Anfrage nach einem Baumkatalog für Aventurien und einem Regelbuch, welches die Regeln regelt, dem letztendlich doch nicht erschienenen "Wege der Philosohpie" - was ich im übrigen sehr bedauere - hier im Forum zwei blaue Augen geholt habe, hat die DSA Redaktion davon vollkommen unbeeindruckt weiter Hintergrundband um Hintergrundband produziert.

Nachdem mich an Weihnachten und zum Geburtstag gleich zwei dieser Bände ereilten, stellten sich mir die beiden Fragen
  • Ist Rollenspiel etwas für reiche Leute?
  • Spaltet sich die RPG-Gemeinde in Deutschland (oder gar weltweit) in 2 Klassen?
Auch der Hersteller von "Call of Cthulhu" produziert wertiges Material in großer Menge - sicherlich nicht ganz so viel wie beim Spitzenreiter DSA - aber 3 dicke Publikationen im Wert von je 40 b is 50 Euro kommen auch da jährlich zusammen. Bei DSA kam ich in meiner letzten Hochrechnung auf rund 250 Euro pro Jahr. Nicht gerechnet die erscheinenden Abenteuerbände - welche bei CoC ja meist in den Hintergrundbüchern integriert sind.

Generell sehe ich auch die prinzipielle Tendenz zu hochwertigeren und damit teureren Publikationen bei anderen Systemen und Herstellern.

Also:
  • Seid ihr arm oder elitär reich?
  • Spielt ihr dieses Spiel der Hersteller mit oder nicht?
  • Habt ihr neue und mehr Freunde, weil ihr euch die Regelbücher und Hintergründe leistet bzw. leisten könnt?
  • Und am Wichtigsten: Passt denn der Inhalt immer zum Preis?

Auf eure Antworten und Meinungen freut sich wie immer
Euer Tufir
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  #2  
Alt 15.01.2010, 03:40
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AW: RPGs - die elitäre 2-Klassengesellschaft  [ Alt 15.01.2010, 03:40 ]

Mahlzeit,

und zunächst mal gleich vorweg, ich bin Ende 34, hab einen Job und bin sogesehen in trockenen Tüchern. Was die Frage der "Zweiklassengesellschaft" angeht, ich stelle da eine Ähnlichkeit zu den Sammelkartenspielen fest, wenn auch nicht so krass.
Bei den TCG's kann ein Normalkind schonmal nur einzahlen und wird mit seinem Deck kaum weit kommen. Da kostet eine gute Karte, die dann selbstverständlich selten, golden, glizernd oder sonstwas ist, gut und gerne 20 - 50 Euronen. Ältere Exemplare aus vergriffenen Editionen bringen dann gelegentlich auch hunderte von Euro's, siehe bei Magic.
Doch nun mal wieder zurück zu den RPG-Publikationen.
Mein Liebling ist nach wie vor Shadowrun und weil das so ist, hab ich mir die 20 Jahre Jubiläumsausgabe geleistet. Zack 100 Euro weg. Nun bin ich ja schon eine Weile dabei, aber ich kann mich nicht erinnern, das je irgendein Regelbuch, Sonderausgabe oder nicht, 200 Mark gekostet hätte. Ich muß aber zugeben, das es wirklich eine hübsche Ausgabe ist. Leider traut man sie sich nicht benutzen, weil man sonst wohl die ganze Silberfarbe von den Seiten abgreift.
Generell ist der Preis der SR-Grundregelwerke bei 70 Mark/ 35 Euro stabil geblieben, aber wo die älteren zusätzlichen Scorebooks von SR2/3 so 35 Mark kosteten, da kosten sie bei SR4 30 35 Euro. Das hat sich glatt verdoppelt.
Ich bin mir auch ziemlich sicher, das jeder von euch schonmal vor einem Regelwerk oder Kaufabenteuer saß und sich fragte, ob das denn nun wirklich nötig war. Irgendwie wirken viele neue Editionen erzwungen, so auch der Wechsel von SR2 auf SR3, oder Earthdawn 1 auf 2. Die minimalen Regeländerungen rechtfertigten hier mMn keine Neuauflage, da mußte nur halt jemand seine Miete zahlen. Ich persönlich halbiere die Kosten schonmal dadurch, das ich mir sämtliche Kaufabenteuer spare. Da bemühe ich doch lieber meinen eigenen Kopf.
Doch letztlich ist es bei RPGs nicht so wild, wie bei den TCGs, da man auch mitspielen kann, wenn man nicht alle Bücher hat und sich als vertraute Gruppe auch einen Gemeinschaftsfundus anlegen kann. Der Vorteil ist eben, das man mit- statt gegeneinander spielt. Und oft ist es für einen als Spieler schön, wenn man noch überrascht werden kann und nicht alles schon irgendwo gelesen hat.
Nicht vergessen darf man hier auch die Möglichkeit, sich irgendwelche PDFs zu besorgen. Das geht bei TCGs auch nicht.
Fazit: Ich könnte mir zwar wesentlich mehr leisten, aber ich gucke trotzdem sehr genau hin, bevor ich mir etwas kaufe, und ich persönlich lasse auch Leute ohne Regelbücher mit mir spielen. Als ob das eine Frage wäre...

LG Sam
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  #3  
Alt 15.01.2010, 05:06
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AW: RPGs - die elitäre 2-Klassengesellschaft  [ Alt 15.01.2010, 05:06 ]

Als Student mit minijob leider zur Zeit eher arm.

Daher behlefen wir uns so gut wie möglich mit dem was eben da ist. Und wenn was neues angeschafft wird, legen wir meistens zusammen.

Aber wie Sam schon so richtig gesagt hat, so eine extreme Ausbeutung wie bei z.B. Warhammer oder Magic ist es glücklicherweise noch nicht.

Aber eben, es wird nciht alles gekauft. Auch nciht, wenns besonders toll aussieht oder sogar hochwertige informationen enthält.

Zum Beispiel den Arkham- Hexenstadt am Miscatonic würde ich mir zur Zeit niemals holen. Da improvisiere ich lieber und bastel mir mein eigenes Arkham. Der Express war ncoh aus restbeständen da und ich hab auchnoch in Nyalatotheps Schatten, bei dem nur einer meiner derzeitigen Spieler bis London dabei war.

Von dem her würde das wohl die nächste Kampagne werden .

Es geht einfach nicht und von dem her wirds nicht gemacht.

'Und zu dem "mehr Freunde" Punkt:

Is das ernst gemeint? Funktioniert die Welt bei andern Leuten so xD? Ne, also ich würd nicht sagen, dass das so ist. Habe momentan auch leider mehr Leute, die gern spielen würden als Platz in einer vernünftig zu führenden Gruppe Platz hätten. Und sollte mir mal wirklich das MAterial ausgehen denke ich nicht, dass die Leute mir dann die Freundschaft kündigen.
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  #4  
Alt 15.01.2010, 07:48
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AW: RPGs - die elitäre 2-Klassengesellschaft  [ Alt 15.01.2010, 07:48 ]

Ich spiele DnD und habe das 3.0er & 3.5er Regelwerk zunächst über ein PC-Spiel kennengelernt (Neverwinter Nights 1+2). Die Spiele haben mich mit allen Add Ons schätzungsweise 100 Euro gekostet, was bei PC-Spielen normal ist. Im Spiel kann man alle Berechnungen der Angriffswerte, Rüstungsklasse, Attribute, Fertigkeiten etc. nachverfolgen. Also musste ich zunächst kein Regelbuch kaufen, um DnD zu lernen.

Über DnD & die Vergessenen Reiche gibt es auch etliche Webseiten, die Erklärungen und Infos beinhalten. Manche haben sogar Seiten aus den Büchern eingescannt, was sicher nicht ganz legal ist. Aber man kommt eben an alles, was man so braucht, deshalb gibt es bei den Online-Welten auch die verschiedensten Spieler. Erstaunlicherweise sind das hauptsächlich Arbeitslose und Studenten, die die meiste Zeit dafür haben.

Seid ihr arm oder elitär reich?
Hmm, elitär reich würde ich nicht sagen, aber sicherlich ist unser Haushaltseinkommen schon verhältnismäßig hoch, da wir sogenannte DINKS (double income no kids) sind.

Spielt ihr dieses Spiel der Hersteller mit oder nicht?
Zum Teil ja. Wenn ich ein Regelbuch als sinnvoll ansehe, kaufe ich es. Das ist aber schon eine ganze Weile her.

Habt ihr neue und mehr Freunde, weil ihr euch die Regelbücher und Hintergründe leistet bzw. leisten könnt?
Siehe oben. Ich habe einige Freunde über's RPG gewonnen, die z.B. jahrelange Hartz IV-Empfänger oder alleinerziehende Mutter sind. Die meisten Regelbücher haben wohl mein Mann und ich und reichen wir in unserer Gruppe einfach rum.

Und am Wichtigsten: Passt denn der Inhalt immer zum Preis?
Gute Frage und die kann ich definitiv mit NEIN beantworten. Meistens sind es die Grundregelwerke, die sinnvoll sind und ihren Preis damit berechtigen. Viele Erweiterungen sind nur blabla, wiederholen das aus den Grundregelwerken und haben Zusatzmaterial, auf das man oft verzichten kann.

Ich denke eher, dass sich die RPG-Gesellschaft in zwei andere Klassen teilt: Die "Old-School"-Spieler, die die Regelwerke besitzen und diejenigen, die z.B. durch WoW zum "Rollenspiel" gekommen sind und denen die Regeln ziemlich egal sind.

Edit: Ach ja, ganz vergessen: Bei den Onlinewelten gab es doch einige Probleme für die Geringverdiener. Als die Add Ons erschienen, wurden viele Server auf diese umgestellt. Das bedeutete, dass auch die Spieler das Add On kaufen mussten, um weiter einloggen zu können. Das konnten sich viele anfangs nicht leisten. Mittlerweile bekommt man das zuletzt erschienene für 9,99 €. Das geht noch, aber nicht jeder wartet solange, bis der Preis sinkt, sondern verabschiedet sich endgültig aus der RPG-Community.
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Cu, Su

Geändert von SuEllen (15.01.2010 um 07:52 Uhr)
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  #5  
Alt 15.01.2010, 09:56
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AW: RPGs - die elitäre 2-Klassengesellschaft  [ Alt 15.01.2010, 09:56 ]

Das Problem ist doch, dass man mit Rollenspielern kein Geld verdienen kann. Regelbücher kosten so viel, weil es eine kleine Auflage gibt und die Nachfrage gering ist. Sicher sind bei DSA4.1 die Wege Bänder ein Haufen Schotter. Auch wiederholt sich eine verdammt große Menge in jedem Buch, ich kaufe mir den gleichen Text damit oft zweimal.
Andererseits muss jemand die Herstellungskosten zahlen. Die Druckerei, das Papier, die Illustrationen, den Layouter und auch den Autor, wobei der am wenigsten vom Kuchen abbekommt und das ganze eh nur als Hobby betreibt.

Ich sehe bei DSA nicht wirklich eine Geld mache. Die meisten Spieler finden den alles veränderten Metaplot toll und damit braucht man eben wieder neue Regionalbände. Wobei diese auch meiner Meinung nach am Interessantesten sind, da man dort jeder Zeit auch Inspiration für andere Rollenspiele und Settings holen kann.


Ob wir arm sind, nein eher nicht. Wir können uns ein Regelwerk kaufen und es fällt nicht weiter auf, aber das war bei mir schon immer so. Da ich schon in der Schule mit meinem Taschengeld sehr sparsam umgegangen bin. Ich kaufe mir ein Regelwerk, wenn ich der Meinung bin, dass es sich als anständig erweist dies zu tun. Wenn ich merke, ich lese im pdf dauernd etwas nach, dann ist es meiner Meinung nach nur fair mir auch das Buch dazu zu kaufen. Nein, ich habe nicht mehr Freunde, weil ich Regelwerke zu Hause habe...

Der Inhalt passt selten zum Preis, aber wie schon geschrieben wird der Preis bei wenig Nachfrage und kleiner Auflage eben höher. Sollte man kein Nischenhobby betreiben. Wobei man für andere Hobbies sicher sehr schnell, sehr viel mehr Geld ausgeben kann.

Spaltet das Rollenspiel sich die RPG Gemeinschaft in 2 Klassen? Nein, warum? Wer sich die Regelbücher nicht kaufen will oder kann, der weiß was bit torrent ist.
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Bis bald, dummdidumm
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  #6  
Alt 15.01.2010, 11:22
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AW: RPGs - die elitäre 2-Klassengesellschaft  [ Alt 15.01.2010, 11:22 ]

Reich ist für mich ein extremer Begriff. Solange es keine Würfel aus Diamanten und Bücher für 1000€ gibt..........

  • Zitat:
    Spaltet sich die RPG-Gemeinde in Deutschland (oder gar weltweit) in 2 Klassen?
An sich schon. Die, die sich immer brav die Bücher kaufen und die, welche sich fast alles mühsam aus dem Internet suchen.



  • Zitat:
    Seid ihr arm oder elitär reich?
Azubi, also arm^^

  • Zitat:
    Spielt ihr dieses Spiel der Hersteller mit oder nicht?
Nö :P Ich kaufe mir die Grundbände. Zusatzbücher über bestimmte Magie, Götter oder Städte findet man nach langam suchen auch im Netz. Also nicht die Bücher....aber Absätze, die zumindest inhaltlich aus dem Buch abgekupfert sind.

  • Zitat:
    Habt ihr neue und mehr Freunde, weil ihr euch die Regelbücher und Hintergründe leistet bzw. leisten könnt?
Das wäre ja noch^^ Auf solche "Freunde" könnte ich verzichten. Ich habe eher P&P-Freunde, weil ich mir Gedanken mache und nicht blind jedes Buch kaufe.


  • Zitat:
    Und am Wichtigsten: Passt denn der Inhalt immer zum Preis?
Kann ich nicht beurteilen. Aber bei D & D denke ich das mal. Zumindest grob. Trotzdem ist mir das zu teuer.
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  #7  
Alt 15.01.2010, 13:09
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AW: RPGs - die elitäre 2-Klassengesellschaft  [ Alt 15.01.2010, 13:09 ]

Ich denke mal, wie immer ist es bei jedem anders und abhängig vom persönlichen "Einsatz" bzw. Empfinden/Möglichkeiten.

Fans eines Systems, die über ein normales Einkommen verfügen, dürften durchaus möglichst viele Bände besitzen wollen und dementsprechend auch höhere Beträge dafür ausgeben.

Alle anderen aber können das Hobby auch ohne große Ausgaben weiterhin begehen. Da gibt es ja mehrere Möglichkeiten. Z.B. kann eine RPG-Runde einen Pott bilden, bei dem jeder eine gewisse Summe pro Monat einzahlt und aus dem die Kosten weitgehenst gedeckt werden.
Oder aber der Spielleiter gehört zur ersten Gruppe (Fan mit Einkommen) und kauft sich ohnehin die Bände. So können die Spieler (mit geringerem Einkommen) davon partizipieren und das Spiel mit allen Möglichkeiten genießen, ohne sich verschulden zu müssen.
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  #8  
Alt 15.01.2010, 13:41
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Blinzeln AW: RPGs - die elitäre 2-Klassengesellschaft?  [ Alt 15.01.2010, 13:41 ]

Sehr schön, unter euren Antworten sind einige interessante Perspektiven zu sehen. Aber meine eigentliche Frage, ob sich die Gemeinde der RPG-Spieler in 2 Klassen spaltet, ist nicht so wirklich beantwortet worden. Deswegen stelle ich sie mal anders:
  • Gibt es innerhalb der Gesamtheit der Rollenspieler die Gruppe derer, die sich die Dinge leistet (da gab es bislang ein definitves "Ja!" in dieser Diskussion) und im Gegensatz dazu ebenso diejenigen, die es sich gerne leisten würden, es aber nicht können (und somit möglicherweise Neider sind, was sich ja auch im Spiel auswirken könnte?
Das Ganze erinnert mich an zwei Begebenheiten in meinem Leben.
  • Anfang der Siebziger gehörte ich mit 10 D-Mark Taschengeld pro Woche zu denen Privilegierteren Kindern/Jugendlichen. Ich konnte mir mit schöner Regelmäßigkeit mein wöchentliches ZACK-Comic leisten, was dazu führte, dass diese permanent verleihen waren und in einem entsprechend schlechten Zustand erst nach Wochen zurückkamen. Das prägte mich sehr deutlich in meinem späteren verhalten, was das Verleihen bestimmter Dinge betrifft.
  • Die zweite Begebenheit ist erst wenige Jahre her. Beim Besuch einer Whisky-Destilllerie in Schottland erfuhr ich von einer Statistik, die besagt, dass Single-Malt-Whisky mehrheitlich von (älteren) Personen gekauft werden, die mit beiden Beinen fest im (Job)Leben stehen und es sich somit leisten können.
Gibt es solche Erfahrungen unter euch auch im Rollenspielbereich? Gibt es Neid und Mißgunst? Findet man die "Besitzer" eher in der "Generation" der Berufstätigen?
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  #9  
Alt 15.01.2010, 13:58
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AW: RPGs - die elitäre 2-Klassengesellschaft?  [ Alt 15.01.2010, 13:58 ]

Das gibt es in JEDEM Bereich des Lebens. Alles, was irgendwie mit Geld verbunden ist, kann eben nur von gewissen Personen genossen werden.
Selbst wenn es nur kleine Beträge sind, gibt es immer irgendwo Menschen, die sich selbst diese "Kleinigkeit" nicht leisten können.

Ich habe Freunde, die sich selbst EIN Band i.W. von 30,- nicht leisten könnten. Einfach, weil ihnen sowenig zum Leben bleibt, dass sie einfach Prioritäten setzen müssen. Und da sind selbst 30,- im Jahr für ein einziges Buch schon sehr viel.
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  #10  
Alt 15.01.2010, 14:07
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AW: RPGs - die elitäre 2-Klassengesellschaft?  [ Alt 15.01.2010, 14:07 ]

Mhhhhh...

Also ich sag mal so. Es hängt von vielen Faktoren ab.

Hat man noch andere Hobbies, wie viel Geld verdient man, muss man eine Familie versorgen etc.

Ich als Azubi könnte mir das rein theoretisch leisten. Da ich mir aber stets die D & D-Bücher kaufe, muss ich mich entscheiden. Und da bleibe ich lieber bei den Büchern.

Wer jetzt noch nebenbei Tabletops spielt kann sich die P&P-Bände womöglich nicht mehr leisten. Auch ein ALG2-Empfänger wird sich die Bände kaum leisten können. Oder der Vater einer Großfamilie, die besser für einen Urlaub sparen.
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