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#1
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| Eine schmale Holztür, welche von einem messingfarbenen Schild geziert ist auf welchem in schwungvollen, geschwärzten Lettern Folgendes zu lesen steht Sameafnir des Eiseswind Yngvarsson Linke und Rechte Hand des Hetmanns Yann Per der Hammer Gustavsson Herzogin & Geheimrätin seiner Herrlichkeit Kaiser Delazar s I. und seiner Eminenz Kardinal s Tufir Weiter unten steht ein weiteres Messingschild mit großen gleichfalls geschwärzten Lettern Tritt ein - wenn du dich traust! Im inneren erwartet den mutigen Besucher ... Versteckte Info: Geändert von Sameafnir (05.08.2010 um 20:43 Uhr) | |||||
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#2
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| Wer zufällig in der Nähe ist, kann einen rotblonden bärtigen Thorwaler beobachen während er ein Pergament recht unprätentiös an der Kajütentür über dem Messingschild anschlägt. Versteckte Info: Die Arbeit macht dem Bärtigen sichtlich kein Vergnügen. Als er das Pergament angeschlagen hat, schlappt er wieder von dannen. Geändert von Sameafnir (12.08.2010 um 00:54 Uhr) | |||||
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#3
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| *pling* Versteckte Info: Geändert von Sameafnir (13.08.2010 um 19:33 Uhr) | |||||
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#4
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| *pling* Versteckte Info: | |||||
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#5
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| Wer zu dieser Stunde in der Geheimratsvilla unterwegs ist wird mit einem höchst seltenen Anblick überrascht: Sameafnir betritt die Villa in einer knöchellangen dunkelblauen Robe aus fliessendem, weichen Stoff. Ihr blondes Haar ist recht wild durcheinander gebracht und die beiden Zöpfe wurden wohl auch schon vor längerer Zeit geflochten. Ihr Gang ist aber ausgreifend und kraftvoll wie immer. Ihre Miene ist nachdenklich, sodass sie es nicht bemerkt, dass ihr etliche Bedienstete aus dem Weg gehen während sie direkt den Weg zu Ihrem Quartier einschlägt. Kurz davor schafft es ein livrierter Diener in cyan nicht schnell genug in einen angrenzenden Gang zu verschwinden, sodass sie diesen herbeiruft "Ich brauche eine warme Mahlzeit, kräftig, zwei bis drei Krüge Ferdoker und am besten auch gleich noch eine Portion meines heissgeliebten Schwarzheissgetränks in meine Kajüte. Kriegt er das gebacken ?" Der Diener nickt beflissen und verschwindet hastig die ihm aufgetragene Aufgabe zu erledigen. In ihrer Kajüte angekommen, begibt sich die Geheimrätin an ihren Schreibtisch, macht sich dort an der Tischplatte zu schaffen und prompt öffnet sich eine schmale, Tür neben dem Mohagonischrank, der Einblick in einen weiteren kleinen Raum gibt. Versteckte Info: Die Geheimrätin verschwindt in diesem Raum, um nach wenigen Minuten wieder Leinenhose, hemd, Krötenhaut und Schafftstiefeln wieder herauszutreten. "Schon viel besser" Murmelt sie vor sich hin, nimmt dann wieder am Tisch platz. "Oh, bei Swafnir, ich habe Post!" ruft sie aus, als sie die beiden Nachrichten wahrnimmt. Sogleich beginnt sie damit diese zu lesen. | |||||
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#6
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| Nachricht Nummer 1 bringt die Geheimrätin so zum Lachen, dass sie fast das Klopfen an der Tür überhört. Aber nur fast, der Diener tritt ein, ein großes Tablett tragend mit mehreren Krügen einem tiefen Teller, welcher mit einem lecker riechenden EIntopf gefüllt ist, ein Kanten dunkles frisches Brot und ein kleiner Krug befinden sich darauf. Die THorwalerin ist hoch erfreut, als sie den kleinen Inhalt als Premer Feuer identifiziert. Der junge Diener ist hochrot im Gesicht, bringt aber stotternd doch noch hervor "mit besten Empfehlungen aus der Ministerialküche, das Wohl!" das "Das WOhl" ist wohl ein wenig kraftlos ausgefallen, was aber dem Wohlwollen Sameafnir s gegenüber der Küchentruppe und dem Diener keinen Abbruch tut. Sie öffnet eine Lade des Schreibtisches, öffnet einen Lederbeutel und drückt dem verdutzten Diener einen Dukaten in die Hand. "Lasst Euch auch einen guten Krug schmecken und seid bedankt" Der Diener verlässt freudestrahlend und dienernd das Zimmer. Sameafnir nimmt einen kräftigen Schluck Ferdoker, wischt sich dann die den Schaum mit dem Handrücken ab und sagt zu sich selbst "Na, da hat sich der Herr Geheimrat Luzifer wohl einen Scherz mit mir erlaubt, gut, dass er wieder auf dem Damm ist! Würde mir fehlen, der Witzbold." Sie legt die Nachricht zur Seite und öffnet Flaschenpost 2. Dass nebenei ihr EIntopf erkaltet, stört sie wenig. Sie liest sehr aufmerksam und streicht mehrmals über das Pergament, damit es glatt auf der Tischplatte liegt. Ein zweiter Schluck aus dem Krug folgt dem ersten. "Hmmm, das klingt ja sehr interessant .... eine Laienpriesterin der Rahja .... schön, schön, Säbeltänzerin, aus Aranien stammend, na ja Frau kann nicht alles haben. Das klingt doch vielversprechend, Rahja sehr zugewendet, doch doch sehr vielversprechend. Die Geheimrätin greift erneut in eine der Laden und befördert ein Tintenfass und Feder zu Tage. Sie beginnt zu schreiben und hat nach kurzer Zeit eine Nachricht fertiggestellt. Ein zufriedenes Lächeln hat sich auf ihrem Gesicht breit gemacht, als sie schliesslich und endlich doch beginnt den Eintopf in sich hinein zu schaufeln. Die Inhalte der verbliebenen Krüge Ferdoker folgen ihrem Vorgänger und so ist die Geheimrätin bester Laune, als sie beschliesst einen Spaziergang durch den Geschäftsbezirk zu unternehmen, | |||||
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#7
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| *pling* Versteckte Info: | |||||
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#8
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| Eine seltsame Gestalt nähert sich der Geheimratsvilla. Natürlich hinterlässt die tief ins Gesicht gezogene Kapuze des viel zu weiten Mantels keinen sonderlich guten Eindruck. Doch selbst als sie Kapuze abnimmt, beobachtet man sie genau. Allerings aus einem anderen Grund als zuvor. Mit sich trägt sie einen Brief äußerster Wichtigkeit. Zwar kann sie die Geheimrätin nicht persönlich sprechen, doch wird sie ihren Brief erhalten. Wer weiß wo die Bewerbung landen würde, würde sie diese nicht persönlich vorbeibringen. Ob sie als Fremde in diesem Lande überhaupt eine Chance hat, solch einen ehrenhaften Aufgabe zu erhalten ist eine Frage, die sie sich nicht stellt, weil es an der Antwort nichts ändert. Sie rollt den Brief sie zusammen und steckt ihn in eine eindrucksvoll verzierte Flasche, die sie sich vergangene Nacht - auf unbestimmte Dauer - aus einem Geschäft ausgeliehen hat. Bedauerlicheweise hat sie ganz vergessen zu fragen. Doch bringt sie geliehene Sachen immer zurück. Wenn auch an andere Leute. *pling*
__________________ Wenn man einen Schatten mit einem Schatten multipliziert, ergibt das dann Licht? | |||||
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#9
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| Die schwarzen Köstlichkeiten des "Schokoigels" haben deutlich ihre Spuren in Sameafnir Händen hinterlassen, sodass sie, während sie dabei ist selbige an ihrem leichten Umhang abzuwischen, zunächst die dunkle Gestalt mit Kapuze gar nicht wahrnimmt. Als sie sich ihrem Amtszimmer nähert, sieht sie allerdings noch, wie eine solche um die Ecke verschwindet, nachdem eine Flasche oder etwas ähnliches in der dafür vorgesehenen Flaschenpostöffnung verschwindet. Die Gestalt ist bereits hinter der nächsten Ecke verschwunden, als die Geheimräting ihre Bürotür erreicht. "Hm ... hat wohl jemand eine wichtige Botschaft gehabt, persönlicher Bote .... hmmm. Interessant. WIrklich interessant." murmelt sie als sie ihre Kajüte betritt. In Postfach befinden sich tatsächlich zwei neue Botschaften. Neugierig legt sie schnell ihren Umhang lieblos über die Lehne der Couch und öffnet die Post. Bei Botschaft eins handelt es sich um eine unwichtige Information des Ministeriums der Finanzen, Zahlen sind noch nie Sameafnirs große Liebe gewesen. Botschaft Nummer zwei allerdings ist höchst interessant. Sie erkennt auch das Gefäss der schwarz gewandeten Gestalt wieder. Sameafnir giesst sich einen kleinen Becher mit dem honigfarbenen Getränk ein, setzt sich in ihren Lehnstuhl. Behutsam entrollt sie das Pergament erneut, streicht es glatt und beginnt es zu lesen. Versteckte Info: Danach umspielt ein Lächeln ihr Gesicht. "Na, das klingt doch sehr vielversprechend". Sie greift zu Federkiel, Tintenfass, und zieht ein Pergament aus einer Lade und beginnt langsam zu schreiben. Versteckte Info: Nach Beendingung, nimmt sie einen tiefen Zug aus dem Becher, versieht das Pergament mit ihrem Siegel und befördert es mit einem Ausdruck größtmöglicher Zufriedenheit in den Augen in das Postausgangsfach. *pling* Die Thorwalerin ist in absolut guter Stimmung und beschliesst einen weiteren Brief zu schreiben. Versteckte Info: Ein weiterer Becher honigfarbenen Getränks findet den Weg in Sameafnir s Rachen. Sie legt die Füsse auf die Tischplatte lehnt gemütlich zurück und schliesst die Augen. Immer noch befindet sich ein Lächeln wie unverrückbar in Ihrem Gesicht. Geändert von Sameafnir (27.08.2010 um 00:23 Uhr) | |||||
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#10
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| *pling* Sie haben Post. Absender: Ministerin Integra, Kaiserliches Ministerium für Inneres Versteckte Info:
__________________ So groß schien dein Befehl mir nicht, der sterbliche, dass er die ungeschriebnen Gottgebote, die wandellosen, konnte übertreffen. | |||||
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