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Wilde Welten - Texos Taverne

Texo

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Der Wirt steht etwas verloren jetzt in der Taverne.
Er sammelt schnell das auf den Tischen liegende Geld zusammen und räumt die leeren Schüsseln mit Frühstück weg.
Das mit dem Tee für den stummen Elfen hat er gar nicht mitbekommen, aber das man dann direkt so ausfallend werden muss...er knüllt den Zettel zusammen und wirft ihn in den Müll.

Es gibt einen Schrein von Tymora, einen Schrein von Tempus und einen Tempel von Chauntea. Anscheinend soll es auch einen Tempel geben, der Lathander gewidmet ist, aber da müsstest du dich erst durchfragen.
 

Jenandra

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Kaum hat der letzte Gast die Taverne verlassen, öffnet sich die Tür schon wieder und Woody und Sion treten ein. Sion steuert auf den Wirt zu.

"Ich brauche ein Fässchen von deinem billigsten Schnaps, und ein kleines Fass Starkbier. Wo kann ich am billigsten Fleisch und Salz kaufen?"
 

Texo

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Der Wirt holt eine kleine Flasche Schnaps unter dem Tresen hervor und stellt sie auf den Tisch.
Das "kleine" Fass Starkbier jedoch muss er aus der Küche in den Schankraum rollen.
"Ich habe keine kleinen Fässer....rechnet sich einfach nicht." sagt er mit einem Nicken auf die vielen (noch) leeren Stühle.
"Tja...billiges Fleisch? Versucht euer Glück doch auf dem Markt. Händler mit billigem Fleisch haben nicht genug Kapital um sich einen Laden mieten zu können. Die sind meist mit ihren Ständen unterwegs. Salz könnt ihr wahrscheinlich am gleichen Stand erwerben. Manche legen ihr Fleisch direkt in Salz ein und verkaufen es..."
Er zeigt auf die Flasche und das Fass. "Das sind dann 1 Goldstück und 8 Silber. Und passt beim Tragen auf, dass ihr nicht den Türrahmen beschädigt mit dem Fass. Das passt immer gerade so durch."
 

Lightbringer

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Woody zieht einen Trinkschlauch unter seinem Umhang hervor, welcher gut 5 Liter fasst. Da er nicht trinkt, ist er völlig unbenutzt. Fragend zeigt er darauf. "Wieviel für 5 Liter?"
 

Texo

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Texo schaut etwas irritiert.
"Wie jetzt? Kein ganzes Fass? Dann müsst ihr mir aber helfen das Fass hinzustellen, für einen alleine ist das zu schwer."
Er wischt sich demonstrativ den Schweiß von der Stirn.
"Um den Schlauch voll zu machen...da will ich aber 4 Silber für haben."
 

Texo

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Der Wirt schaut nicht schlecht als das Konstrukt das Fass auf dem Tresen abstellt.
Er ist zwar selbst nicht gerade schwächlich, aber mit so einer Leichtigkeit hat er noch niemanden das Fass bewegen sehen.
 

Jenandra

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Sion grinst breit. Nur einen Moment, dann schaut sie wieder unbeteiligt wie immer und fängt schon einmal an, Geld abzuzählen.
 

Texo

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Texo schlägt mit einem großen Holzhammer das Fass an. Etwas Bier spritzt links und rechts vom Tresen auf den Boden, aber das ist schnell wieder weggewischt.
Er hält den Schlauch an die Öffnung und füllt ihn komplett.
Dann verschließt er das Fass wieder und hält Woody den Schlauch hin.
"Bitte sehr, lasst es euch schmecken."
Seine nassen Hände wischt er in der Schürze vor seinem Bauch ab.
 

Texo

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Der Wirt greift natürlich direkt nach dem Geld.
"Gewiss meine Dame, bei mir ist der Kunde der König!"
Er deutet eine Verbeugung an.
 

Jenandra

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Sion nickt kurz, steckt die Schnapsflasche ein und geht zur Tür, um einmal mehr die Taverne zu verlassen.
 

Texo

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Die Taverne ist wieder leer, der Wirt atmet kurz durch.
Diese merkwürdigen Gestalten mit ihren noch merkwürdigeren Wünschen...
Und wer hilft ihm jetzt das Fass wieder auf den Boden zu wuchten?
Er kratzt sich nachdenklich am Kopf.
 

Latura

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Es war zu fortgeschrittener Stunde, als die Tür der Taverne sich erneut öffnete und eine dunkelhaarige Frau eintrat. Ihr Umhang war grau vom Strassenstaub, als hätte sie eine sehr lange Wanderung hinter sich gebracht. Langsam schob sie die Kapuze ihres Umhangs zurück und sah sich im Schankraum um. Ob sie hier richtig war? Ihr Blick blieb am Wirt hängen, der völlig mit einem Fass beschäftigt war und ihr Eintreten noch nicht bemerkt hatte. Zumindest etwas zu trinken würde sie hier gewiss bekommen, mit etwas Glück gar eine warme Mahlzeit und ein Nachtlager, gegen entsprechende Bezahlung natürlich. Langsam ging Latura auf den Wirt zu, bewusst dafür sorgend, das die schmalen metallenen Armreifen an ihrem Handgelenk gegeneinander stießen und ein klirrendes Geräusch machten, schließlich wollte sie ihn nicht erschrecken. Sie hatte Geschichten darüber gehört, das sich Leute schon zu Tode erschreckt hatten, und das Letzte, das sie gerade gebrauchen konnte, war ein toter Wirt in dieser Taverne.

Seid gegrüßt.

sprach sie ihn höflich an, als sie nahe genug gekommen war um nicht mehr schreien zu müssen

Kann man bei Euch einen Becher Wein und etwas zu essen bekommen?
 

Latura

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Der Wirt zeigte keinerlei Reaktion, betrachtete reglos das Bierfass vor sich, ohne auch nur eine Miene zu verziehen. Die Fremde legte den Kopf schief, während sie sich ihm näherte und einmal um ihn herum schritt. Langsam hob sie die Hand und bewegte sie vor seinen Augen hin und her, doch sein Blick folgte ihren Fingern nicht. Was war hier geschehen? Ein Katalepsiezauber vielleicht? In dem Land, aus dem Latura hierher gereist war, eine durchaus übliche Art von Magie. Eine Weile betrachtete sie den Mann eindringlich, und doch konnte sie keine Reste von arkanen Kräften wahrnehmen. Schließlich zuckte sie mit den Schultern und ging zum Tresen hinüber. Nach einem weiteren Blick auf den Wirt ging sie dahinter und nahm eine Flasche Wein aus einem der Regale. An ihrer Stelle hinterlegte sie einige fremdartige Goldmünzen, die er wohl finden würde, sollte er jemals wieder aus seiner Starre erwachen. Dann griff sie nach einem sauberen Becher, suchte sich einen der leeren Tische aus und nahm Platz. Rasch war der Wein eingeschenkt und Latura trank einen Schluck, bevor sie ihre Tasche öffnete und ein Kartenspiel heraus holte. Mit gleichmäßigen Bewegungen mischte sie die Karten und legte sie vor sich auf den Tisch. Die erste Karte war der Magier. Die zweite das Schicksalsrad. Latura zögerte, weitere Karten aufzudecken. Sollte ihre Reise noch immer kein Ende gefunden haben? Sie nahm den Becher in die Hand und schwenkte nachdenklich die dunkelrote Flüssigkeit darin. Diese Welt schien leblos zu sein. Sie setzte den Becher an die Lippen und leerte ihn mit einem Zug, bevor sie ihn wieder auf den Tisch stellte und die nächsten Karten aufdeckte. Eine einsame Gestalt wurde sichtbar. Dann ein Wagen. Mit einem Seufzen schob die Schwarzhaarige die Karten zusammen und verstaute sie wieder in ihrer Tasche. Die Karten logen nicht. Langsam erhob sie sich und schritt auf die Tür der Taverne zu.
 
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