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Kartenspiel Why first?!

Dieses Thema im Forum "Brett- & Videospiele" wurde erstellt von Feuertraum, 25 Februar 2019.

  1. Feuertraum

    Feuertraum Bürger

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    Zustimmungen:
    24
    Punkte für Erfolge:
    13
    Geschlecht:
    männlich
    Titel: Why first?!
    Autor: Simon Harvard
    Verlag: Pegasus
    Spieleranzahl: 2 - 6
    Altersempfehlung: ab 7 Jahren
    Spieldauer: etwa 25 Minuten
    Empfohlen für: Glücksspieler

    Jetzt einmal Hand aufs Herz liebe Freunde des gepflegten Brettspieles: Gewinnen ist doch etwas Tolles! Die meisten Punkte erspielt zu haben oder die meiste Knete gebunkert. Wenn die lieben Mitspieler auf die hinteren Plätze verwiesen worden, ist es doch ein cooles Gefühl, und wenn der zweite Platz nur hauchdünn am Sieg vorbeigeschrammt ist, ist die innere Schadenfreude noch eine kleines bißchen genussvoller.
    Doch mit „Why first?!“ ist damit jetzt Schluss!
    In diesem Spiel ist derjenige Erster, der Zweiter ist. Leider ist dies schwieriger als es im ersten Moment aussieht.

    Der Spielplan besteht aus zwei Puzzleteilen, die zusammengesetzt eine Lauftsrecke zeigt, die sowohl mit positiven als auch mit negativen Zahlenwerten und dem neutralen Startfeld ausgestattet ist.
    Jeder der Mitspieler bekommt 5 Karten, auf denen ebenfalls Werte aufgedruckt sind, die entweder einen positiven oder negativen Wert aufzeigen. Die Figuten kommen aufs Startfeld - und dann geht das Spektakel auch schon los. Jeder der Spieler sucht sich aus seinem Fundus eine Karte heraus (die anderen werden erst einmal zur Seite gelegt), wartet auf ein Startsignal und legt dann schnell die ausgesuchte vor einen Spieler; man kann diese auch vor sich selber legen. Durch diese Art des Verteilens kann es nun sein, dass vor einem Spieler mehrere Karten liegen, während andere leer ausgehen. Dann zählt man die Werte, die man vor sich liegen hat, zusammen und zieht die negativen Werte davon ab und zieht seine Figur soviel Felder vor oder runter, wie das Ergebnis angibt oder bleibt stehen, wenn die Summe +/- 0 ergibt.

    Dieses Procedere des Verteilens geht drei weitere Runden lang, bei der Schlussrunde jedoch muss ein jeder seine letzte Karte vor sich selber ablegen.Dann wird geschaut, wessen Figur an zweiter Stelle steht, und derjenige bekommt die Punkte, die auf dem Feld aufgedruckt sind.
    Yeah, die meisten Punkte!
    Coole Sache, das, wenn da nicht das Manko wäre, dass nur derjenige gewinnt, der am Ende des Spiels die zweitmeisten Punkte sein Eigen nennt.
    Aber diesem Zeitpunkt fängt das Spiel an, bedingt taktischer zu werden.
    Tatsächlich nur bedingt, weil eine wirkliche Planung, eine gewinnbringende Strategie einfach nicht möglich ist. Dadurch das man durch das Mischen und Austeilen mit den Karten hantieren muss, die man in die Hand bekommt, auch ist es durch das Verteilen an die anderen Mitspieler ein gefasster Plan dadurch ins Wasser fällt, dass die Mitspieler demjenigen, den man puschen oder runterbringen will, auch ihre ausgewählte Karte zuschieben. Das macht alles Geplante zunichte.

    Fazit: „Why first?“ ist ein herrlisch witziges Kartenspiel, bei dem jedoch das Glück das Zepter in der Hand hält. Der Faktor Schadenfreude ist dabei genauso am Start wie der Faktor innerliches Aufstöhnen.
    In meinen Augen der ideale Absacker oder als leichtes Spiel zwischen zwei anspruchsvollen Spielen, die so einiges an Gehirnschmalz fordern.

    [45/50] - Spielspaß
    [09/20] - Aufmachung
    [10/20] - Spielmaterial
    [07/10] - Preis/Leistungs-Verhältnis

    71/100
     
  2. Luzifer

    Luzifer Legende Magistrat Brett- & Videospiele

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    Den Zweitplatzierten zu belohnen kenne ich von "Zwischen zwei Schlössern". Da geht auch nur die zweithöchste Wertung mit einem der Nachbarn in die Siegpunkte mit ein. Im Gegensatz zu diesem Spiel hier, scheint man aber deutlich mehr Einfluss zu haben.

    Wie lange geht eine Partie?
     
  3. Feuertraum

    Feuertraum Bürger

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    Zwischen zwei Schlössern kenne ich vom Namen her, habe es aber nie gespielt.

    Tja, auf der Packung wird zwar 25 Minuten angegeben, aber ich würde eher 10 - 15 Minuten draufschlagen. Manchmal kommt man zu Situationen, in denen es sinnvoller ist, etwas mehr zu überlegen.
     
    Luzifer gefällt das.

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