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Kooperatives Spiel Miniaturenspiel Warhammer Quest: Silver Tower

Dieses Thema im Forum "Brett- & Videospiele" wurde erstellt von Patta, 5 Dezember 2017.

  1. Patta

    Patta Bürger

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    Nachdem ich darum gebeten wurde, wollte ich hier einmal meine ersten Eindrücke zu Silver Tower mit euch teilen:

    Vorab sei gesagt: Es ist ein tolles Spiel. Macht Spaß und gefällt mir. Ich bin jetzt allerdings auch niemand, der super viel Erfahrung mit Dungeoncrawlern hat, tatsächlich sogar sehr wenig. So habe ich z.B. sowas wie HeroQuest nie gespielt (Dafür Heroscape, aber das ist ein etwas anderes Thema), und habe mit dem alten Warhammer Quest nur negative Erfahrungen gemacht (Durch die ständigen Random Encounter, die wir erwürfelt haben, kamen tatsächlich mehr Gegner hinzu als wir besiegen konnten, was extrem frustierend war und sich durch die ca. 5h komplett gezogen hat, die wir gespielt haben)

    Miniaturen
    Fangen wir mit dem offensichtlichen an: Die Miniaturen sind der Hammer. Wer Games Workshop Miniaturen mag, hat allein mit denen das Geld wohl schon fast wieder raus (zumindest wenn man die Games Workshop Preise bedenkt) - Der Stil ist halt typisch GW: Alles hat Schädel, Stacheln, dicke Muskeln, Schädel, geschwungene Waffen, Tattoos und Runen und vor allem Schädel. Wer das mag (ich tu's) ist hier also gut bedient. Die Miniaturen lassen sich extrem gut zusammen bauen, sie passten eigentlich alle perfekt ineinander (mit zwei Ausnahmen, die etwas mehr Arbeit gebraucht haben) und bestanden aus wenigen Teilen (Was natürlich auch bedeutet, dass man sie weniger einfach umbauen kann), einzig die Helden und die zwei großen Bösewichte (Der Gaunt Summoner und der Ogroid Thaumaturge) sind etwas aufwändiger. Auch hatte ich nur bei 2 Helden das Bedürfnis, die Miniatur noch nicht komplett zusammen zu kleben, um sie später einfacher bemalen zu können. Bei allen anderen Minis gab es dazu keinen wirklichen Grund. Vorsicht ist jedoch mit den ganzen Stacheln geboten. Ich habe es geschafft, mir einen davon fast bis zum Anschlag in den Finger zu stechen. Autsch! :D

    Regelbuch
    Das Regelbuch wirkt auf mich etwas zu "einfach" gestrickt. Das ist einerseits gut (Die Regeln sind wirklich easy), andererseits hatte ich leicht das Gefühl, dass die Anleitung eher ein Bilderbuch ist. Mind. die Hälfte, eher 75% der Seite sind große Bilder, die die einzelnen, kurzen Regelabschnitte begleiten, Das Buch ist so aufgebaut, dass man es nicht vorher komplett lesen muss, um das Spiel zu verstehen - Was auch wunderbar funktioniert. Man muss nicht wirklich wissen, was in der nächsten Phase des Spielzugs passieren wird, da die Phasen (Schicksalsphase, Heldenphase, Wiedersacherphase) alle klar aufgeteilt sind und nicht wirklich ineinander übergreifen.

    Spielablauf
    Nach all diesem Vorgeplänkel nun aber zum Spiel an sich: Ich habe bisher nur ein paar Let's Plays gesehen und eine Runde alleine gespielt, um auszuprobieren, wie das Spiel funktioniert. Die Antwort: Schön flüssig und schnell. Es legt keinen großen Wert auf Werte-Cruncherei, Rechnerei oder sonstige "umständliche Dinge" - Aber dazu mehr in einem eigenen Abschnitt. Der eigentliche Spielablauf ist sehr easy:
    Jeder Spielzug beginnt mit dem Schicksalswurf. 5 Würfel werden geworfen, und alle mehrfach vorhandenen Ergebnisse beiseite gelegt. Der Rest kommt in den Vorrat und kann später von den Helden verwendet werden. Die beiseite gelegten Würfel bestimmen, ob Zufallsereignisse eintreten. Falls ja, taucht entweder ein nerviger kleiner Familiar auf (der blockiert z.B. Skills von Helden oder macht Feinde stärker, so lange er auf dem Feld ist), oder ein zufälliges Ereignis tritt ein. Dafür liegt dem Spiel ein Buch mit einigen Ereignissen bei, die mit einem w66 ausgewürfelt werden und jeweils einen Fluff-Text enthalten sowie etwas, das geschieht. Das können spawnende Gegner sein, aber auch sowas wie "Dein Held findet ein verbotenes Buch. Willst du es lesen, würfle, bei 1-2 erhältst du eine Wunde, bei 3-6 schaust du dir die obersten 3 Item-Karten an und sortierst sie so, wie du willst"

    Ist ein Held am Zug, wirft er 4 Würfel (oder weniger, wenn er verwundet oder betäubt sein sollte) - Mit den Würfelergebnissen kann er dann Aktionen durchführen: Bewegen, Erkunden u.ä. lassen sich mit beliebigen Würfeln ausführen, Basisangriffe ebenfalls. Stärkere Angriffe oder Sonderfertigkeiten (alles abhängig vom Helden) brauchen z.B. Würfel, die eine 4+, 5+ oder gar 6+ zeigen. Angriffe sind ebenfalls schnell abgehandelt: Angriff wählen, Würfel "ausgeben", Würfel werfen und schauen, ob der "Hit"-Wert erreicht wird (abhängig vom Angriff). Dann erhält der Betroffene Gegner Schaden (ebenfalls abhängig vom Helden)

    Hat der Held keine Würfel mehr übrig, oder möchte nichts mehr tun, ist der nächste Held dran. Sind alle Helden fertig, würfelt ein Spieler für jede Gegnergruppe auf einer Tabelle (im Regelbuch zu finden) aus, was diese tun, welchen Helden sie angreifen & womit sie das tun.

    Danach geht es mit einer neuen Schicksalsphase von vorne los.

    Die Dungeons
    Die Dungeons selbst werden als Kartendeck abhängig vom Szenario zusammen gestellt und beim Erkunden eines neuen Raums wird eine Karte gezogen und ein neuer Raum angelegt. Teilt sich der Weg, wird auch der Kartenstapel aufgeteilt und jeweils einem Ausgang zugewiesen. Räume, die zu weit entfernt sind, werden aus dem Spiel genommen. Das sorgt dafür, dass man keinen besonders großen Tisch braucht, aber auch dafür, dass man ein Szenario verlieren kann, weil man eine Abzweigung abgelegt hat, und daher den zweiten Weg dort nicht mehr erkunden konnte. Das sollte aber nicht besonders häufig passieren. Die Räume selbst sind nicht einfache Dungeon-Räume, sondern jeweils spezielle und abgedrehte Dinge: Der Boden besteht aus sich drehenden Zahnrädern, über einer Brücke weht ein unheimlicher, magischer Wind, usw. Zu jedem Raum gibt es auch einen Fluff-Text, der genau beschreibt, was dort ist. Manche Räume haben sogar besondere Mechaniken, so gibt es im ersten Szenario einen Raum mit Statuen, die Laser-Strahlen verschießen, und die die Helden so drehen können, dass sie die Gegner treffen und töten.

    Negative Dinge
    Auch wenn ich grundlegend begeistert von dem Spiel bin, und es noch mehr dazu zu schreiben gäbe, will ich doch auch irgendwann zu den negativen Punkten kommen, die es definitiv auch gibt.

    - Der Wiederspielwert ist vermutlich nicht super hoch, da es "nur" 9 oder 10 Szenarien gibt, die sich vermutlich doch jedes mal ziemlich ähneln werden.
    - Heldenentwicklung existiert kaum. Erreicht ein Held eine neue Stufe, wählt er eine von 2 Fertigkeitskarten aus, die er vom Stapel zieht. Die bringen kleinere Boni (erhöhe den niedrigsten Würfel in der Heldenphase um 1) und haben bessere Effekte, wenn der Held ein bestimmtes "Stichwort" besitzt. Sowas wie "Chaotisch", "Heilig" oder "Arkan". Diese Fertigkeiten verliert man evtl. wieder, wenn das Szenario vorbei ist. (Je nach Gesamt-Fortschritt darf man eine bestimmte Zahl an Fertigkeiten behalten)
    - Die Gegenstände, die ich bisher sah, sind nicht wirklich spannend. Die meisten sind Consumables oder haben eine Chance, bei jedem Einsatz verloren zu gehen. Es macht einfach keinen Spaß, sich einen Gegenstand für den Boss aufzubewahren, der einem Angriff doppelten Schaden verleiht, wenn man dann im Bossfight das Ding benutzt, eine 2 würfelt, und der Gegenstand ist weg, ohne eine Wirkung gehabt zu haben. Außerdem verliert man jeden Gegenstand nach einem Szenario bei einer 4-6 auf einem w6.
    - Wie in alle aktuelleren GW-Spielen ist einiges auf englisch geblieben. Bei den Charakternamen kann ich das ja noch verstehen (So sind die Helden eben der "Fireslayer Doomseeker", der "Excelsior Warpriest" usw.), aber gerade bei den Eigenschaftswerten und den Angriffen der Helden ist das total störend. Zumal andere Sonderfertigkeiten wieder Deutsch sind. So besitzt der "Darkoath Chieftain" als "Weapon Actions" die "War Axe" und das "Broadsword", und kann die Spezialfähigkeit "Sturmangriff" (Die im Text übrigens sogar sagt "und führe danach eine Waffen-Aktion deiner Wahl durch", das Wort "Waffen-Aktion" taucht aber sonst nirgendwo wieder auf. Die Tabelle heisst wie gesagt "Weapon Actions") nutzen. Auch die Stats sind dann halt "Move, Save, Agility, "Range", "Hit", "Damage". Da bin ich kein großer Fan von.

    Fazit
    Als Fazit würde ich also sagen: Als schneller, spaßiger Dungeoncrawler ist es sehr zu empfehlen, wenn ihr aber Helden leveln, Komplexe Aktionen ausführend und ein wirkliches Gefühl von Kontinuität haben wollt, greift eher zu sowas wie Gloomhaven.
     
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  2. Patta

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    Und bevor jemand fragt: Bilder der Miniaturen folgen evtl., wenn ich mehr als eine davon fertig bemalt habe. Und auch dann will ich nichts versprechen :D
     
  3. Marc Aurel

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    Das ist doch mal ein würdiger, erster Beitrag im Brettspiel-Bereich!
    Noch ein paar Bilder und Du steckst hier einige Rezensionen mit Deiner "kurzen" Spielbeschreibung in die Tasche :)

    Wie lange dauert denn ein Szenario mit 2 bzw. 4 Spielern ungefähr? Und wenn das Leveln nur ganz geringfügig vorhanden ist, was macht für Dich denn den Hauptspielwert von Silver Tower aus (außer den Minis)?
     
  4. Patta

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    Die Bilder reiche ich vielleicht nach, irgendwann mal. Ich wollte zwecks Copyright usw. nicht einfach die Bilder von der GW-Seite klauen :D

    Also, ich habe zwar alleine gespielt (mit 2 Helden dann), aber für das Einstiegsszenario (was vermutlich das kürzeste ist) habe ich ca. 1h gebraucht, den Aufbau nicht mit eingerechnet (das waren zwischen 5 und 10 Minuten, weil ich erstmal alles sortieren und die Tokens aus den Stanzbögen lösen musste) - Die Minis zu bauen hat da natürlich vorher etwas länger gedauert :D

    Den Hauptspielwert... Tja. Gute Frage. Ich würde sagen: Das recht coole Theme und die Tatsache, dass es einfach Spaß macht, schnell viele Würfel zu werfen und Gegner fix vom Feld nehmen zu können :D
     
  5. Marc Aurel

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    So hätte ich es auch eingeschätzt. Schöne Optik und schnelles, kurzweiliges Spielgeschehen ohne starken Tiefgang. Ich bin mal auf die Bilder gespannt und werde das vielleicht mal im GW ausprobieren (sofern ich mich reintraue).
     
  6. Patta

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    Ich gebe offen zu, ich habe das Spiel (fast) nur der Miniaturen wegen gekauft :D

    Die Bilder könnten noch etwas auf sich warten lassen, da ich krankheitsbedingt erst zwei Helden (+ den Gryph-Hound, der zu dem Einen dazu gehört) und 4 der Gegner bemalt habe. Zumal ich mich bisher auch dank des Wetters nicht getraut habe, die zweite Hälfte der Miniaturen zu sprühgrundieren (Die erste Hälfte konnte ich glücklicherweise an einem wärmeren Tag erledigen) - Eine Hälfte reicht aber für den Anfang hoffentlich auch, bei 2 Helden (=2 Spielern im Sinne der Regeln) werden selten mehr als die Hälfte gebraucht.
     
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  7. Marc Aurel

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    Na sowas...ist mir ja noch nie passiert ;)
    Aber wenn es dann auch noch Spaß macht, freut man sich doch umso mehr.
    Ich bin echt mal gespannt, ob und wann ich zu einem Probespiel komme...in der Weihnachtszeit braucht man ja nicht in einen GW-Laden gehen wegen den "Sondernangeboten" und der Kundschaft.
     
  8. Patta

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    Ach, ich habe in dem Laden hier in Osna (als es ihn noch gab) immer gerne die bescheuerten Gespräche angehört, die zur Weihnachtszeit mit all den Eltern vorkamen, deren Kind unbedingt welche von "diesen Space Marines" haben wollte :D Allerdings war das auch kein Games Workshop, sondern ein eigenständiger Händler. Vielleicht sieht das in einem GW also anders aus :D
     
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  9. Patta

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    Die Figuren sind halt leider so gut, dass ich mit meinen mittelmäßigen Bemalkünsten ihnen echt nicht gerecht werde :D aber es geht langsam voran, So 1/5 der Figuren ist aber immerhin fertig, Und ich bin mit meiner kleinen Gruppe aus Knight Questor (der Kerl in schwerer Rüstung mit Schwert und Schild) sowie dem Excelsior Warpriest (Hamnerschwingender Heiler mit seinem Gryph-Hound) zwischen den Feiertagen an der dritten Prüfung gescheitert. Macht aber nix, die Helden sterben ja nicht und dürfen es daher noch mal probieren. Der Schwierigkeitsgrad zieht aber definitiv langsam an, der Bossfight der dritten Prüfung hat es wahrlich in sich. Vielleicht kommt von meinem erneuten Versuch mal ein detaillierter Bericht, wenn ich dazu komme. Ich hoffe es zumindest :D
     
  10. Marc Aurel

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    So ein Quatsch...ich würde mich über die ersten Bilder (und seien es nur Zwischenstände) sehr freuen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein Austausch zwischendurch auch gut zur Motivation beitragen können ;)

    Wie...Bosskampf?! Jetzt werde ich aber langsam echt neugierig auf das Spiel!
     
  11. Patta

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    Nunja, der Boss ist auch nur einer der Standardgegner gewesen (allerdings einer der großen Gegner, der durch Zufalls-Ereignisse nur extrem selten auftaucht), aber der Raum in dem er war hatte einige Spezialregeln. Mehr dazu aber, wenn ich dann dazu komme, die Prüfung Nr. 3 zu wiederholen und dabei hoffentlich Bilder u.ä. zu machen.

    Aber es gibt halt schon in jeder Prüfung besondere Räume, in denen spezielle Regeln gelten. Manche dieser Räume gibt es in mehreren Prüfungen, manche jedoch nur in einer einzigen. Beispiele aus Prüfung 1:
    - Relativ mitting in der ersten Prüfung trifft man auf den "Bibliothekar" - Einen Dämon. Der ist eigentlich ein Standard-Gegner, hat aber hier dann modifizierte Werte und löst beim Tod ein spezielles Ereignis aus (welches dem Helden, der ihn am Ende tötet eine Spezialfähigkeit für die "große Kammer", also den Boss-Raum der ersten Prüfung gibt.)

    - Die Große Kammer der ersten Prüfung ist dann ein Raum mit einer Magierstatue in der Mitte und zwei Prismen in den Ecken. Aus den Prismen schießen Lichtstrahlen, und die Helden können mit jeweils einer Aktion ein Prisma um bis zu 90% drehen. Außerdem kann der Held, der den Bibliothekar getötet hat, eine Aktion aufwenden um die Strahlen für einen Zug abzuschalten. Ziel ist es dabei natürlich, die Statue mit beiden Strahlen gleichzeitig anzustrahlen. Man muss sich dazu aber eben auch mit den Gegnern im Raum auseinander setzen, und es ist schon sehr verlockend, den Strahl auch einfach gegen die zu verwenden. Er macht nämlich Schaden. Treffen dann beide Strahlen gleichzeitig die Statue in der Mitte, taucht der eigentliche Bosse auf (Auch hier wieder einer der seltenen Gegner, dieser hier kann sogar nur über ganz bestimmte Zufallsereignisse auftauchen und macht dann meist so Sachen wie "Teleportiert sich zu einem Helden, sticht ihn mit einem magischen Dolch und haut wieder ab") - Wobei die Strahlen im Bossfight nicht mehr funktionieren.

    Man hat sich beim zusammenstellen der Prüfungen also definitiv was gedacht. Solche Features sind in den 3 von mir gespielten Prüfungen mehrfach vorgekommen.
     
  12. Patta

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    Na gut, dann will ich mal nicht so sein.

    Die Helden:
    DSCF2625.JPG
    Von Links nach Rechts sind das:
    - Der Tenebrael Shard, ein Dunkelelf-Assassine (noch nicht bemalt und nicht komplett zusammen gebaut)
    - Der Fireslayer Doomseeker, ein Zwergischer Slayer
    - Der Darkoath Chieftain, ein Chaos-Barbar (noch nicht bemalt)
    - Der Knight Questor, ein Stormcast Eternal
    - Die Mystweaver Saih, eine (hochelfische?) Illusionszauberin (noch unbemalt)
    - Der Excelsior Warpriest, ein Priester und Heiler mit seinem Gryph-Hound

    Die Bösewichte:
    DSCF2629.JPG
    Das sind die beiden großen Bösewichte des Spiels: Der Ogroid Thaumaturge und der Besitzer des Silver Towers: Der ominöse Gaunt Summoner!

    Neben den Großen und Bösen gibt es noch die Kleineren, aber genau so Bösen. Den Anfang machen die Kairic Acolytes:
    DSCF2630.JPG

    Dann die Horrors, dämonische Wesen, die sich beim Tod in 2 ihrer kleineren "Brüder" aufspalten - Von Pink nach Blau zum Brimstone Horror:
    DSCF2636.JPG

    Die Tzaangors sind Tiermenschen, die sich Tzeentch, dem Chaosgott des Wandels (Zu dem auch der Gaunt Summoner gehört) verschrieben haben:
    DSCF2644.JPG

    Nur teilweise bemalt sind die Familiars des Gaunt Summoners:
    DSCF2637.JPG

    Gar nicht bemalt sind die Grot Sucttlings (Kreuzungen aus Goblin und Spinne) und der Skaven Deathrunner, ein Rattenmensch-Assassine, der eine Illusion seiner Selbst erzeugen kann:
    DSCF2640.JPG

    Zum Spielen kam ich leider auch heute nicht, aber ich denke, die Bilder genügen erstmal als Ersatz :D Alle Gegner sind auch noch ein zweites mal enthalten (wobei das 2. Modell jeweils bei den Familiars auf dem Bild schon mit drauf ist) - Die habe ich aber bisher weder grundiert noch bemalt, und sie sind eben in den selben Posen.
     
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  13. Marc Aurel

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    @Patta: sieht echt unglaublich sauber gemalt aus! Hast Du die Horros mit der Hauptfarbe grundiert und dann mit einer Wash bearbeitet?

    Und noch ein kleiner Tip: die Zähne bspw. beim Rosa Horror sehen noch realistischer aus, wenn Du die Vertiefungen vorsichtig mit schwarzer Wash behandelst und danach mit weißer Farbe etwaige schwarze Stellen auf den Zahnoberflächen reduzierst bzw. überdeckst.
     
  14. Rhizom

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    Das verstehe ich nicht, @Marc Aurel, für mich sieht das so aus als sei da bereits eine dunkle Waschung drunter unter den Zähnen. Oder meinst Du wirklich die Zahnoberflächen selbst, denen Du mit Waschung noch Struktur geben wollen würdest? Das ist aber dann schon extrem frickelig.

    Ich finde übrigens die Horrors von all den Figuren am Schönsten. Und diese gehenden Fische. Aber das liegt glaube ich nur daran, dass mir bei Menschenfiguren von Citadel meist die Modellierung nicht gefällt, weil die immer so übertrieben ist.
     
  15. Patta

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    Danke für das Lob, sowas hört man doch gerne :)

    Die Horrors (insbesondere der Pinke) sind auch meine Favoriten.

    Die Blauen haben für die Haut zwei verschiedene Blaufarben als Schichten, und danach (schwarze, da ich keine blaue habe) Wash abbekommen.

    Der Pinke hat nur Wash an den Zähnen (Wie Rizom schon korrekt festgestellt hat) und an den metallenen Teilen (Ich mag es, mit dem Wash auch über die Metallteile zu gehen, ich finde den Look klasse) bzw. an den Abtrennungen Metall -> Haut. Das Feuer und die Haut an sich haben beide kein Wash abbekommen. Die Haut ist aus 2 oder 3 versch. Pink-Tönen geschichtet und hat dann (recht schwache) weiße Akzente bekommen. Da habe ich mich von der Art und Weise, wie ich Feuer und Blitze mache inspirieren lassen, die mache ich nämlich genau so: 2-3 Schichten Orange bzw. Hellblau und dann zum Abschluss etwas weiß. Die Pinken Klingen bei den blauen Horrors sind ebenfalls so gemacht worden.

    Das kann ich sehr gut nachvollziehen, ich mag es auch nicht immer. Aber gerade die Tzaangors (und auch der Ogroid Thaumaturge - dessen Tattoos übrigens extrem aufwändig zu bemalen waren - Da hätte ich auch gerne mehr raus geholt, so mit leuchtenden Tattoos und so, aber ich wollte solch ein tolles Modell nicht zum Übungskandidaten für solche Zwecke entfremden) gefallen mir sehr sehr gut. Die Kairic Acolytes sind aber auch mit Abstand die Modelle, die mir am wenigsten gefallen in dem Set.

    Ich ziehe diese Aussage zurück. Die war primär durch die Kairic Acolytes entstanden und die Anfänge der Bemalung des Ogroid Thaumaturge, der mir da erst noch nicht wirklich gefiel. Mit den anderen Figuren bin ich bisher gut zufrieden :D
     

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