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  3. Der Wohnbezirk ist der Inbegriff von Vielfalt, die Delazaria ausmacht. Eine bunt gewürfelte Schar von Menschen und Wesen aus allerlei Welten hat sich hier häuslich eingerichtet. So stehen ein japanisches traditionelles Landhaus neben einem Hexenhäuschen und einem häßlichen Mietshaus.
    Umsäumt auf der Südseite vom Geschäftsbezirk und auf der Westseite vom prachtvollen Colosseum, entspannt sich ein Wirrwar von kleinen Gassen und Straßen. Wer sich hier nicht auskennt, der kann schon Mal in die falsche Richtung laufen, versehentlich. Aber spätestens am Swontje Hafen oder an der Stadtmauer, die das Wohnviertel umzäunt oder auch begrenzt, ist kein weiteres Verlaufen möglich. Auf der nördlichen Seite grenzt der Wohnbezirk dann an den herrlichen Öffentlichen Platz und den Tempelbezirk, die aber durch die Prachtstrasse abgetrennt sind.

verwilderter Bungalow

Dieses Thema im Forum "Wohnbezirk" wurde erstellt von brathahn satan, 26 Juni 2017.

  1. brathahn satan

    brathahn satan Abenteurer

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    Auf einem knapp zweitausend qm großen Grundstück, abgegrenzt durch hohe Zäune, steht ein großer vernachlässigter Betonbugalow. Die einst sorgsam gestutzten Pflanzen und üppigen Beete des Grundücks sind längst verwildert und verbergen das niedrige Gebäude unter ausufernden Ranken und hinter hohen Sträuchern. Die Fenster des nierenförmigen Gebäudes sind größtenteils mit blechernen Rolläden verschlossen, die breite Haustür ist mit Brettern vernagelt. Vor das vermooste Rolltor im Gebäude führt eine lange rissige Asphalteinfahrt. Diese bildet die einzige Zufahrt zu dem, in der Mitte des Grundücks gelegenen Gebäude und führt unter verknoteten Baumkronen mit tiefhängenden Zweigen hindurch zur Strasse. Aus dem hohen Gras spriessen hier und da Metallskelette von Fahrrädern oder so etwas wie Hollywoodschaukeln.
     
  2. brathahn satan

    brathahn satan Abenteurer

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    Begleitet vom sanften Summen seines Reaktors gleitet -henry-, der Schwebecamper, gemächlich durch die Gassen des Wohnviertels. Bereits zum zweiten Mal passiert er dieses verwahrloste Grundstück. Sein Fahrer, der zerstreute Dr. Brahaman naha Sat hanaran, hatte mal wieder die Orientierung verloren.
    oO Also äh hier war ich doch... momentchen .. das ist doch...Oo ein Zeiger auf dem hölzernen Armaturenbrett schlägt kurz aber heftig aus. Brathahn stoppt und lässt -henry- ein, zwei Schritt zurücksetzen. Genau vor der alten Einfahrt verharrt das Fahrzeug. Der Zeiger schnellt wieder nach oben und zeigt eine hohe Radiowellenaktivität an, die von dem Bungalow zu kommen scheint.
    " Na das ist ja famos.. " die schmalen Hände des Kobolds drehen das wuchtige Lenkrad, -henry- dreht sich auf der Stelle bis seine glänzende Buntmetallstoßstange auf den grünen Tunnel zeigt, den die Bäume über dem asphaltierten Weg gebildet haben.
    oO Von hier könnte ich perfekt senden... hmm .. und fragen brauch ich wohl niemanden...na äh mal schauen.. Oo
    Langsam überquert der Schweber den Bürgersteig und taucht in die Schatten der Auffahrt ein, einige Äste wischen über den Campingaufbau und zwingen den Kobold die Schwebehöhe nach unten zu korrigieren. In nur noch knapp einer fingerdicke (Koboldfinger wohlgemerkt) Abstand zum rissigen Boden dringt der Camper bis vor den Bungalow vor. Schalter und Hebel werden mit geübten Handgriffen betätigt, -henry- fährt seine Parkstelzen aus und den Reaktor herunter. Brathahn öffnet die gelbe Fahrertür, des eigentlich grünen Schwebers, und springt heraus das die Bauteile an seinem Laborkittel nur so klimpern. Die linke Hand kratzt sein spitzes Kinn, das Handgelenk der Rechten hebt er an, um einen Blick auf den daran befestigten Mehrfrequenzsender zu werfen.
    oO hmm.. scheint von drinnen zu kommen aber so wie es hier aussieht ?.. .Oo
    Nach einer Runde um das eingeschossige Gebäude das ein wenig an den " George Jetson " Baustil erinnert, ist der Grünling sich sicher, dieses Gebäude steht leer. Er hat zwar keinen Eingang gefunden aber momentan hat er andere Sorgen.
    "Sooo .. dann wollen wir mal, oder -henry- ?." Natürlich kann der Buick nicht sprechen aber wer redet nicht hin und wieder mit seinem Auto, Kutsche, Moped ?
    Der oranghaarige Kittelträger beginnt ein Gestell aus Metallrohren aus dem hinteren Laderaum auszuladen und aufzubauen. Nach einiger Zeit steht eine knapp 3 Meter hohe Abschußrampe in dem wilden Garten. Der Kittelträger spannt gerade eine mächtige Feder am Boden Apparatur. Über der Feder ruht eine silbrige Kugel die einwenig an seine kleinen Nachrichtenkugeln erinnert aber um einiges größer ist, etwa melonengroß. Nun wischt sich Brathan den Schweiß von der Stirn, er hatte einen Lappen in seiner Tasche entdeckt den er wohl irgendwo eingesteckt hatte und dazu verwendete. Dann zieht er drei kleine Messingscheiben aus seinem Handgelenksender und verstaut diese in einem gepolsterten Fach in der Kugel. "Jetzt aber .. " er betätigt einen Schalter an der Kugel, tritt einige Schritte zurück, richtet seine Kleidung und beginnt einen konzentrierten Monolg zu führen. " Hoch verehrtester Rat. Ich Dr. Dr. Sat hanaran war im Weltenraum. Jawohl als erster unseres Volkes habe ich den Planeten verlassen UND bin wieder zurück gekehrt. Als erstes muß ich leider zugeben das ich dazu fremde Technologie nutzte und es mir nicht gelang Daten über die Reise selbst zuerlangen. ABER verehrter Rat ich habe eine Menge Daten über den Weltenraum sammeln können. Da wären die Aufzeichnungen der Spektralradien und heterogenen Strukturassonanzen auch Teilchenstrommessungen und Partikelbewegungen unter solaren Auswirkungen konnte ich aufzeichnen. Die Magnetscheiben habe ich als Kopie beigelegt und erhebe somit Anspruch auf die vom hohen Rat ausgesetzte Belohnung. Euer ergebener Dr.Dr. Sat hanaran. " mit einem Nicken bestätigt der Kobold sich selbst das er zufrieden ist. Dann zieht er seinen zerknickten Notizblock aus der Innentasche und schlägt die Frequenzen, die die Sonde zum steuern benötigt nach. Die Zahlen werden in ein Räderwerk eingegeben. Ein Tuten bestätigt die Eingabe, ein sanftes Brummen ertönt und am Federmechanismus der Abschußrampe beginnt ein Ticken.
    oO Ich hasse diese Dinger.. Oo denkt der Kleine Kobold noch während er eilig hinter -henry- in Deckung geht. Kurz darauf endet das Ticken ein lautes Klick ertönt, mit lautem SPROOIING entspannt sich die Feder und katapultiert die Silberkugel hoch in den Himmel. Dort oben entfalten sich metallene Flügel, die die Sonde davontragen.

    Am Boden steht Brathahn und schaut ihr nach.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27 Juni 2017
  3. brathahn satan

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    "Herzlichen äh Glückwunsch Doktor ... Hehehe . Das war die schnellste Doktorarbeit deines Lebens " breit grinsend tritt der schmale Kobold hinter dem Camper hervor.
    "Na dann ... äh . TRIMESTER-FERIEN WHUUUHUU." lachend streift der mögliche dreifach Doktor den Laborkittel ab und macht sich beschwingt daran einen Campingstuhl nebst Tisch auf dem verwittertem Asphalt der Einfahrt neben -henry- aufzubauen.
    " -henry- Dr. Brathahns Urlaubsmix abspielen. "

    Nachdem noch einige Geräte und Werkzeuge um und am Tisch drapiert wurden zog ihn die Neugier ein weiteres Mal um das verriegelte Gebäude. Auf der Umrundung des Gebäudes mußte Brathahn aber schnell feststellen das er etwas vergessen hatte und so nahm er sich mehr Zeit als üblich um den Bau zu begutachten. Ohne etwas zu beschädigen kam er dort nicht hinein. Nach seiner Rückkehr setzte sich der alte Kobold in den einfachen Klappsessel lehnte sich erschöpft zurück und schloß die Augen.

    oO Hmm neue Datenscheiben einlegen. ...Desweiteren werd ich wohl für drei Tage hierbleiben bis ich Antwort vom Rat habe... Der Bungalow scheint verlassen zu sein... Aber diese Radioquelle im inneren hmm ... ob es hier so etwas wie eine Grundbehörde gibt und dann wolltest du noch.. hmm? Oo

    "Hä.. was. "
    Brathahn schreckt aus seinem Nickerchen hoch. Sein Magen meldet sich vernehmlich grummelnd.
    "Ach ich wollte doch noch.. "
    Die sehnigen Finger des Alten räumen ein Gerät auf den Tisch. Ein aufrecht stehender unterarm durchmessender Ring aus Kupfer auf einem ziegelstein großen Fuß aus Bronze. Aus einer Pappschachtel legt er eine daumenlange Rolle in Wachspapier bereit, dreht sich einmal suchend im Kreis und nimmt eine lange Metallnadel von der Sitzfläche des Klappstuhls. Kopfschüttelnd nimmt der Kobold platz, greift nach dem Papierwickel und schält eine helle Rolle daraus hervor. Prüfend führt die Hand die Masse unter die spitze Nase. Für zufrieden befunden wird schließlich die Nadel in die Rolle gestochen und so mittig in dem Ring platziert. Ein kleiner Knopf am hinteren Ende der Nadel löst den Ring aus. Rundherum schießen blaue Flammen auf die Masse zu, die schon nach nach kurzer Zeit glänzen beginnt. Brathahn nimmt den Finger genau zum richtigen Zeitpunkt vom Auslöser und kann schließlich einen goldgelb gerösteten Marschmellow genießen. Begeistert verschlingt er den klebrigen Gummi und lehnt sich schmatzend zurück.
    oO Hmm das müßte doch... ja warum nicht. Oo das jugendliche Funkeln (dem Zucker nicht ganz ungeschuldet) in den gelben Augen erwacht und der kleine Mann beginnt zu basteln was noch bis weit in die Nacht dauern sollte, die sich sommerlich warm auf das verwilderte Grundstück und die gelegentlichen bläulichen Feuerbällen legt.
     
  4. brathahn satan

    brathahn satan Abenteurer

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    oO War es jetzt schon zweimal.. äh dunkel .. auweh ich wollte mich nach dem Grundstück erkundigen.. hier komm ich jedenfalls nicht weiter.Oo
    Zufrieden lächelnd tritt der verschwitzte alte Kobold von seiner Bastelei zurück. Erst hatte er am Mröstertm gebastelt, hatte dann auf der Lochkarten-Schreibmaschine neue Befehle für die Nachrichtenkugel geschrieben ( eine der kleinen Messingdrohnen mäht gerade den Wildwuchs ) und begonnen eine Antenne aus dem Schrott den er auf dem Grundstück fand zu errichten. Der improvisierte Funkmast ist ein knapp vier Meter hoher Gitterrohrahmen aus rostigen Fahhrad- und Schaukelteilen geworden.
    "Also dann äh " der Grünhäutige hebt den Arm und schnuppert prüfend an seinen Achseln " ja dann erstmal... ÄH -HENRY- EINE DUMPFE VORBEREITEN.." Brathahn verschwindet kurz im Camper kramt dort herum kommt nur mit einem Handtuch und einer Dumpfdüse heraus. Auf Badelatschen watschelt der nackte Kobold zur rechten Heckflosse -henrys- und klappt die Rücklichter beiseite. Die Dumpfdüse, eine Art langgezogener Duschkopf aus Messig dessen Düse ein Netz aus Zink ist, wird auf einen der Anschlüsse gesteckt und mit einem Überwurf gesichert. Dann legt der Alte das Handtuch ab.
    " -henry- Temperatur 60 Grad, Luftanteil 80 % , 2,8 bar ". Ein Ventil klickt, ein Maximator springt an dann faucht der aufgeheizte Wasserdampf aus dem Fahrzeug durch die Düse und hüllte den Kobold in einer dichten Wolke ein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 August 2017

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