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Traumebene (minimal invasive Patientenbefragung)

Dieses Thema im Forum "Kranken- & Siechenhaus" wurde erstellt von pCyDoc, 14 März 2013.

  1. pCyDoc

    pCyDoc Gast

    Die Ärztin sieht sich erst mal fasziniert um. Astralportale sind nichts neues für sie, aber diese Ebene schon.
     
  2. Screw

    Screw Helfende Hand

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    AW: Traumebene (minimal invasive Patientenbefragung)

    "Hm ... das ist neu ..." Ratte steht in seiner Halbform vor den beiden und nimmt die neuen Eindrücke auf. "Ok ... soll das meine wahre Form sein? Nun, dann ist mir klar, warum mich Magier nicht leiden können. Sieht nicht gerade hübsch aus." Dann richtet er seinen Blick auf Dragon. "Ärztin? Fragen?"
     
  3. Firedragon

    Firedragon Gast

    AW: Traumebene (minimal invasive Patientenbefragung)

    Dragon deutete auf die Frau die mit ihnen beiden hier war. "Sie möchte sich mit euch unterhalten. Wir sollten auch nicht zu lange hier bleiben, ich weiß nicht wie lange es dauert bis die Quori uns finden." er ging wieder dazu über sich die Umgebung anzuschauen.
     
  4. pCyDoc

    pCyDoc Gast

    AW: Traumebene (minimal invasive Patientenbefragung)

    Die Ärztin reißt sich von dem Anblick der Gegend los und tritt an Ratte heran. "Hallo. Ich bin Doktor Brokesch, arc. med. Wir haben bei der Untersuchung einer gewissen Shadow festgestellt, dass sie scheinbar unter den Auswirkungen eines auf ihnen lastenden ... Fluches, Paktes oder Zaubers leidet. Zudem haben wir in ihrer Aura, Herr Ratte, Spuren metamagischer Rituale entdeckt. Ich wollte sie nun Fragen, inwieweit ihnen das bewusst ist und was sie uns dazu sagen können. Wir benötigen möglichst viele Informationen, um ihnen und Frau Shadow helfen zu können."
     
  5. Screw

    Screw Helfende Hand

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    AW: Traumebene (minimal invasive Patientenbefragung)

    Ratte reicht der Frau seine Pfote/Hand und hört ihr dann nachdenklich (zumindest scheint sein Gesicht nachdenklich auszusehen, unsicher zu sagen) zu. "Wie viel Zeit habt ihr?", fragt er dann.
     
  6. Firedragon

    Firedragon Gast

    AW: Traumebene (minimal invasive Patientenbefragung)

    Während er sich so umsah lauschte Dragon den Ausführungen der Frau Doktor. Flüche, Rituale, Pakte und Zauber, Dragon kannte solche Magie von seiner Welt. Als Ratte fragte wie lange sie Zeit hätten melde er sich zu Wort. "Ich denke wir werden ein paar Stunden Zeit haben, je nachdem wie lange es dauert bis wir entdeckt werden und ich sie dann zurück halten kann. Sorgt euch nicht ich kümmere mich um euren Schutz, unterhaltet ihr euch mit der Frau Doktor." Dragon, zog seine PFeife aus der Tasche und machte sie fertig damit er sie rauchen kann.
     
  7. Screw

    Screw Helfende Hand

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    AW: Traumebene (minimal invasive Patientenbefragung)

    Ratte seufzt ausgiebig. "Na gut ... Aber es könnte enttäuschend werden. Ich bin ein Formwandler ... offensichtlich ... und in meiner Welt ist das gleichbedeutend mit >kein Magier<. Die Magier unserer Welt haben aber einen Hang, sich zu Gelehrten in allen Bereichen aufzuschwingen, was auch das Studium von Formwandlern beinhält. Das wäre weniger ein Problem, wenn sie sich um unser Wohlergehen scheren würden, tun sie aber nicht. Manche gehen sogar so weit, dass sie unsereins als Gefahr hinstellen, um mehr Versuchsobjekte zu haben, um deren Verschwinden sich keiner kümmert."

    Seine Laune wird mit jedem Satz
    merklich düsterer, aber jetzt stiehlt sich ein Anschein von Stolz und Verschlagenheit in seine Haltung. "Verständlich, dass wir uns früher oder später zu wehren begannen, aber wir sind auch unserer tierischen Natur unterworfen. Fuchs und Hase vertragen sich einfach nicht so gut, ganz zu schweigen von Panther und Ratte. Aber irgendwie haben wir es endlich zusammen gebracht, unsere Unterschiede beiseite zu lassen und uns zu organisieren. Leider haben sie genau darauf gewartet. Kurz: wir wurden nach allen Regeln der militärischen Kunst aufgerieben und zerstreut."

    Ratte setzt eine kurze Pause ein, als er fort fährt, trieft seine Stimme vor Verachtung und Hohn. "Aber sie haben einen Fehler gemacht. Sie haben ihre Macht zu offen zur Schau gestellt. Und Ratte hat aufgepasst. Nicht alle Zauber und Rituale benötigen magisches Talent, nein, manche sind älter als die Magie in den Sterblichen. Ich habe mich abgesetzt, meine Sippe im Stich gelassen, meine Kameraden betrogen ... um dieses Geheimnis an mich zu bringen und die Magier mit Waffen zu schlagen, die aus dem Feuer geschmiedet sind, welches sie bloß nutzen, um sich ihre bequemen Hintern zu wärmen. Ich bin nicht Stolz darauf, aber ich war es leid, mich zu verstecken und davon zu laufen. Es dauerte vier Winter und drei Sommer, aber irgendwann hatte ich es in der Hand. Das Buch, das mich zu einem Wesen führen würde, fähig mir einen Weg zu weisen, wie ich die Kräfte der Magier gegen sie wenden könnte. Einen ganzen weiteren Sonnenlauf brauchte es mich, alles zusammen zu sammeln, was für das Ritual notwendig war ... weitere Taten, die mit Stolz und Ehre nicht viel zu tun haben, aber ich war schon zu weit gegangen um noch umzukehren."

    Wieder versinkt er für einige Augenblicke ins Schweigen. Kraftlos fährt er aber schließlich fort. "Und alles sinnlos. Irgendwie ist mir jemand auf die Spur gekommen und hat mir etwas angehängt. Mitten im Ritual tauchten diese Leute auf, Leute aus einer anderen Welt, und überwältigten mich. Trotz der Tricks, die ich mir angeeignet hatte die Magie ohne eigenes Talent lenken zu können, haben sie mich überwältigt. Nur eine Seite trennte mich noch von dem Schritt über die Schwelle ... der Pakt war fast vollkommen. Aber jetzt ... ich weiß nicht, was passiert ist als das Ritual unterbrochen wurde, ebenso wenig, wo das Buch geblieben ist. Das nächste, was ich weiß ist, dass ich in dieser Stadt aufgewacht bin, unter Bewachung und als Gefangener. Angeklagt, dass ich angeblich jemanden von hier gejagt haben soll. Und jetzt erzählt ihr mir etwas von einem Fluch, der andere bezaubert und in ewigen Schlaf stürzt. Fast wünschte ich mir schon, ihr würdet mich hinrichten, dann hat es sich mit diesem Fluch auch ... was habe ich denn schon zu verlieren? Meine Schuld, meinen Verrat, mein Versagen ... mein Leben als Schatten ... es ist alles sinnlos geworden."

    Rattes ganze Gestalt wirkt eingesunken und gebeugt.
     
  8. Firedragon

    Firedragon Gast

    AW: Traumebene (minimal invasive Patientenbefragung)

    Dragon hörte zu und sein Gesicht nahm einen grimmen Ausdruck an, kannte er doch die Situation zu gut. Gejagt zu werden wie ein wildes Tier. "Was ihr zu verlieren habt fragt ihr? Ganz einfach euer Leben. Den wenn ihr sterbt haben die anderen gewonnen. Jetzt weiss ich auch warum Shadow Armschienen mit der Fähigkeit Magie zu absorbieren wollte. Kluges Mädchen, ihr solltet euch vieleicht ein Beispiel an ihr nehmen." er machte eine Pause und zog an seiner Pfeife. "Eine Abscheulichkeit so etwas eurem Volk an zu tun. Das traurige ist, das es so etwas scheinbar überall gibt. In meiner Heimat wurden die Werkreaturen auch gejagt, dort zwar nicht von Magiern, aber von religösen Eiferern. Jahrzehnte lang angekettet in einem Kerker sitzen und als Versuchsobjekt herzuhalten ist kein schönes Leben." den letzten Satz sprach Dragon mit tiefer Ironie in der Stimme aus. "Was für ein Wesen ist das, von welchem ihr spracht euch einen Weg zu weisen? Könnte man mit Hilfe des Buches das Ritual fortführen? So könnte vieleicht der Zauber gebrochen werden. Möglicher Weise hätte ich vieleicht auch noch eine Möglickeit, doch würde ich diese als aller letzten Ausweg wählen, denn die Nebenwirkungen sind nicht ganz so positiv." Dragon versuchte Ratte wieder etwas Mut zu zusprechen. "Waren das alle eure Fragen Frau Doktor? Den wir bekommen leider gerade Besuch." er schnalzte kurz mit der Zunge und das zischen von Metall welches auf Leder schleift war zu hören, als Dragon seine Schwerter zog. Mehrere alptraumhafte Kreaturen schlängelten sich auf die drei Anwesenden zu. Auf den Torsos der Kreaturen saß kein Kopf, vielmehr waren sie mit Augen und zuckenden Gliedmaßen übersäht. Zwei stämmige Arme die in großen Greifklauen endeten entsprangen dem Torso. Schwarze Chitinplatten überzogen die Kreaturen und die Schwänze endeten in gefährlichen Stacheln.
     
  9. Screw

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    AW: Traumebene (minimal invasive Patientenbefragung)

    "Könnte problematisch werden.", meint Ratte. "Ich habe mir antrainiert, die Worte nach dem Geschriebenen auszusprechen, aber welches derer der Name des Wesens war, kann ich nicht sagen ... wir müssten das Buch wieder finden. Und zu dem Ort, wo es liegt, können uns nur diejenigen führen, die mich gefangen genommen haben."
     
  10. Firedragon

    Firedragon Gast

    AW: Traumebene (minimal invasive Patientenbefragung)

    "Meint ihr diejenigen, welche euch hier in der Stadt gefangen genommen haben?" fragte Dragon während er sich bereit machte Frau Doktor und Ratte vor den Angreifern zu schützen. "Habt ihr weitere Fragen Frau Doktor oder was das alles was ihr wissen möchtet?"
     
  11. pCyDoc

    pCyDoc Gast

    AW: Traumebene (minimal invasive Patientenbefragung)

    Dr. Brokesch lächelt schief. "Noch Fragen? Tonnenweise, aber keine, die hier und jetzt beantwortet werden könnte. Von mir aus können wir zurück."
     
  12. Firedragon

    Firedragon Gast

    AW: Traumebene (minimal invasive Patientenbefragung)

    "Dann sollten wir uns wieder auf unsere Ebene begeben." Dragon berührt die Stirn von Ratte und Frau Doktor, bevor er sich selbst an die Stirn tippt. Die Stadt um sie herum beginnt zu verschwimmen und sich aufzulösen.
     
  13. Screw

    Screw Helfende Hand

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    AW: Traumebene (minimal invasive Patientenbefragung)

    Ratte scheint frustiert aufzulachen. "Hier in der Stadt? Immer wieder wird mir das vorgeworfen ... aber als sie mich geschnappt haben war ich ..." Der Rest seiner Worte verschwimmt genau so wie die Umgebung und ist nicht mehr wahr zu nehmen.
     
  14. Karia

    Karia Gast

    ... langsam, langsam, gleitet Karias Geist hinweg von Ihrem Körper, vom Körper des weißen Wolfes im Mondtempel und findet sich wieder in der Traumebene.

    Sie steht auf einem Berggipfel. Auf dem höchsten Berggipfel genaugenommen. Mitten im Ehernen Schwert. Über ihr siehst sie die Schüssel des Madamals, in der nur ein Wolf sitzt, der weiße, und mit zornigen Augen auf das Geschehen herabblickt und sein kaltes Licht über die Szene fließen lässt. Dort unter Karia, die auch hier, im Traum, ein weißer Wolf ist, springen und sprinten ganze Heere von weißen Wölfen hinunter in die aventurischen Nordländer und töten alle Menschen auf ihrem Weg. Brutal reißen sie sie in Fetzen. Blut spritzt. Knochen brechen. Kinder. Alte. Die ganze nördliche Ebene wird zu einem Blutbad.

    Karia wendet sich an die Wölfin im Madamal: oO Warum tust Du das, Tochter Liskas? Hattet Ihr nicht Erbarmen gezeigt? Wolltet Ihr nicht mit den Menschen leben? Habt Ihr nicht mit ihnen getrauert? Oo

    Die tote Himmelswölfin wendet ihren Blick zu Karia. >>DAS ERBARMEN HAT EIN ENDE. ZU VIEL GEFÜHL HAT UNS SCHWACH GEMACHT. JETZT SEHE ICH MIT DEM KLAREN LICHT DES VERSTANDES, DASS SIE ALLE STERBEN MÜSSEN.<<

    Die Gewalt der Stimme, die Karia in Gedanken hört, lässt sie zurückweichen. Aber sie sperrt sich. oO Weißt Du nicht, wie Deine Mutter gelitten hat, als Mada Euch getötet hat? Und diesen Schmerz willst Du jetzt all denen dort unten zumuten? Denjenigen, die ihre Geliebten, ihre Kinder und ihre Eltern verlieren? Oo

    >>MADA WAR EIN MENSCH. SIE HAT DAS ÜBER ALL DIESE HIER GEBRACHT. SIE HAT ES GEWOLLT. ES IST IHRE SCHULD.<<

    oO Ja, Mada war ein Mensch, aber müssen alle Menschen leiden, weil einer etwas Schreckliches getan hat? Bitte, Tochter der Liska, lass sie ziehen. Bitte. Oo

    >> DU! KIND! DU BIST AUCH EIN MENSCH! DEINE FORM TÄUSCHT MICH NICHT. DU MUSST AUCH STERBEN!<<

    Als die Stimme der Himmelswölfin das gesagt hat, fängt sie stärker an zu leuchten, immer heller und heller und lässt all Ihr kaltes Licht auf Karia herunterscheinen.

    Das Licht beginnt sofort, das Fell zu erhitzen und es sieht so aus, als würde Karia gleich verbrennen. Aber da fühlt sie von einer ihrer Pfoten ausgehend eine ganz andere Wärme -- eine kühle Wärme, im Gegensatz zu der kalten Hitze des Madamals, und diese weit angenehmere Wärme dringt durch den Geistkörper und schützt ihn.

    oO Ah! Die Ungläubige hat mich nicht losgelassen. Oo

    Einen Moment zögert die Wölfin am Himmel und in diesem Moment gewahrt Karia die anderen: Ein schwarzer Wolf, der einem anderen schwarzen Wolf, eigentlich einem Ork folgt, auf einer Hetzjagd, die an jemand anderem vorbeiführt, der ebenfalls halb in dieser Ebene manifestiert ist. oO Ancoron Oo ... und noch ein Wolf, mit drei Beinen, der ebenfalls von einem großen Schwarzen Wolf verfolgt wird, der immer näher kommt und gerade zubeißen will --- als die beiden verblassen und ihre präsenz in dieser Ebene verlieren.

    oO Sieh, Tochter der Liska, Du bist nicht allein! Hier sind so viele, deren Schicksal mit Deinem verbunden ist. Sieh! Da ist Dein Bruder, und er jagt dieses Geschöpf. Und dort ist der, der Euer beider Kraft auseinandergerissen hat. Erinnerst Du Dich an Deinen Bruder? Wie es war, mit ihm vereint zu sein? Mit ihm gemeinsam zu entscheiden? Oo

    Und immer noch zögert die Wolfgöttin.
     
  15. Karia

    Karia Gast

    Im Tempel des Mondes muss gerade etwas passiert sein. Denn auf einmal tauchen überall zwischen den angegriffenen Menschen, die sich der Horde der weißen Wölfe kaum erwehren können, auf einmal schwarze Wölfe auf. Große Massen schwarzer Wölfe, die sich schützend vor die Menschen stellen und Drohgebärden machen. Die weißen Wölfe stoppen kurz ab. Alles scheint kurz stillzustehen...
    Doch dann, plötzlich, fällt offenbar eine Entscheidung und alle weißen Wölfe stürmen gleichzeitig los und greifen die schwarzen mit so viel Härte und so viel Hass an, dass schon beim ersten Ansturm Unmengen von den schwarzen fallen. Blut strömt über die Ebene und der Kampf ist unerbittlich.
    Auf einem Hügel weit hinten sieht Karia einen großen schwarzen Wolf auftauchen. Den Zwilling, der eigentlich in der Schüssel des Madamals sitzen sollte, mit seiner Schwester zusammen. Der Himmelswolf heult ein trauriges Lied, während in der Ebene das Gemetzel fortschreitet.

    Karia kann all das nicht mehr mit ansehen, und tut etwas, was sie noch nie getan hat: In Gedanken schreit sie ihre beiden Götter mit allesübertönender Lautstärke an: "Hört endlich auf! Erinnert Ihr Euch denn nicht? Ihr seid Geschwister. Eure Mutter Liska hat Euch beide geliebt. Sie liebt Euch noch. Euch beide. Ihr dürft nicht ggegeneinander kämpfen. HÖRT. ENDLICH. AUF!"

    ... und tatsächlich ebbt der Sturm ab und alle Wölfe richten ihren Blick auf Karia.
     
  16. Karia

    Karia Gast

    Eine Weile bleibt alles ruhig. Karia glaubt schon, dass sie die Situation beruhigt hat, doch dann dringt von weit weg ein Wolfheulen heran. Die Form des traurigen schwarzen Himmelswolfs verblasst. Offenbar war seine Präsenz hier schwach. Weit weit entfernt aber taucht er erneut auf. Dieses Mal nicht traurig, sondern wütend. Er jagt weiterhin den Hobgoblin, der schon ganz nah ist, obwohl er auf dieser Ebene ebenfalls nur eine schwache Präsenz hat.

    Sobald die schwarzen Wölfe das Heulen der weit entfernten schwarzen Himmelswölfin hören, fletschen sie die Zähne, wenden ihren Blick wieder auf die weißen Wölfe und beginnen bedrohlich zu knurren. Ein neuer Kampf scheint bevorzustehen; offenbar warten die Schwarzen nur darauf, dass ihr Herr sich nähert.
     
  17. Screw

    Screw Helfende Hand

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    Neben Karia erscheint ein schimmerndes Portal, und beinahe augenblicklich stürzen der Schwarze und Konsul Screw daraus hervor. Das Portal verschwindet sogleich wiieder.

    Jäger und Beute, beide blutig, der eine von einem Biss in den linken Unterarm, der andere von einer Stichwunde in die linke Schulter, rollen über den Boden, wobei sie voneinander getrennt werden. Sofort rappeln sich beide wieder auf und knurren sich mit gefletschten Zähnen an. Nach einem kurzen Moment, grinst Screw den Schwarzen an und leckt dessen Blut von der Klinge in seiner Hand. Der Wolf knurrt wütender und duckt sich zum Angriff. "Begrüße dein Blut ... Jäger. Und sieh den Preis", sagt der Konsul und beschreibt eine Geste, die die Landschaft unter ihnen umfasst. Der Schwarze stutzt ... und schnüffelt. Sofort ändert sich seine Haltung von Angriff auf Sprungbereit und er sieht sich um. Zuerst zu Karia und dem Weißen, dann ins Tal und, nach einer scheinbar endlosen Sekunde, zurück zu Screw. "Unfair, ich weiß. Aber du kennst mich." Jetzt entspannt sich auch die Haltung des Orks ein wenig und er blickt zu Karia. "Ich bin zurück, Stimme der Wölfe."
     
  18. Karia

    Karia Gast

    Die weiße Wölfin sieht den Hobgoblin und den schwarzen Wolf und wie sie hier beide in ihrer materiellen, wirklichen Gestalt durch ein Portal kommen. Wobei das bei dem Wolf schwierig zu sagen ist: Gerufen hatte ihn Screw in die materiellen Ebene, als Geist, verbunden mit dem Skelett, das in der dunklen Fläche des Mondkreises liegt. Nun ist er hier als ein Geist aus der materiellen Ebene. Aber eben nicht wie sie und die anderen Wölfe als Traumgestalt. Auf einmal Karia glaubt zu verstehen -- und sie ist ... überrascht! Seit ihrer frühen Kindheit hatte es keine Überraschungen mehr für sie gegeben. Ihr Gabe zu sehen war zu stark. Doch das hier... das hatte sie nicht gesehen. Könnten Wölfe lächeln, so würde sie dem Konsul nun ein herzliches, strahlendes und dennoch trauriges Lächeln zuwerfen.

    Sie spricht nach einem weiteren kurzen, aber auf Verständnis hoffenden Blick auf den verschwitzten Gejagten in Gedanken den Schwarzen an und hofft, dass er ihre Gedanken in der Traumwelt hören kann, auch wenn er selbst einer anderen Realität angehört.

    oO Sohn der Liska, Geist aus der Welt der Körper, es war bereits ein Abbild von Dir hier und hat geweint. Doch ist es verschwunden, als Du kamst. Es hatte schon gesehen, was Du noch nicht gesehen hast. So komm näher und sieh!Oo Sie hebt ihren Kopf und lässt ihn von links nach rechts schweifen, um über die gesamte Ebene zu deuten. oO Deine Schwester vernichtet alle Menschen südlich des ehernen Schwerts. Deine Brüder haben sich ihr entgegengestellt, so vernichtet sie auch sie. Und alles, weil Du von ihr fortgerissen wurdest, in der Welt der Körper. Ihr seid dort ein Schwert gewesen und jetzt seid ihr zwei. Sohn der Liska, ich beschwöre Dich: Erbarme Dich und lass uns dieses Leid beenden. Sprich mit Deiner Schwester! Oo

    Während sie das aber noch sagt, lacht oben aus der Mondschüssel die weiße Schwester.

    >> PRIESTERIN, DAS WAR EIN FEHLER! IN DER GESTALT, IN DER DU MEINEN BRUDER HIER HERGEBRACHT HAST, IST ER VERLETZLICH! <<

    Und als die Weiße das gesagt hat, rucken plötzlich alle weißen Wölfe auf der Ebene mit ihren Köpfen herum, fletschen weiterhin ihre Zähne und beginnen zu rennen. Und zwar alle in Richtung des schwarzen Wolfs, der keine Traumgestalt ist. Und ihre Augen glühen vor Hass!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15 Januar 2017
  19. Screw

    Screw Helfende Hand

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    Screw hört, wenn auch nicht mit den Ohren, und sieht was geschieht. Er hört Karias Worte ebeso wie die der Weißen. Er lächelt. "Diesmal habe ich gewonnen. Wir sprechen später über den Preis." Dann wendet er den Blick nach oben und sieht der Weißen in die Augen. "Und jetzt zu dir, faules Stück, mach dir auch mal selbst die Pfoten dreckig." Er geht in die Hocke, alle Muskeln spannen sich unter der blassgrünen Haut und scheinen an Volumen ein wenig zuzunehmen, dann stößt der Konsul sich ab und schleudert sich der Weißen Wölfin entgegen, die Zähne knurrend gefletscht, das immer noch blutige Kris zum Stoß bereit.

    Derweil am Boden, stellt sich der Schwarze der Flut seiner Gegner entgegen. Die Verkörperung des Stolzes gegen die geballte Macht der Vernunft seiner Art ... Wolf gewinnt jeden Kampf, bis auf den letzten ...
     
  20. Karia

    Karia Gast

    Karia kommt gar nicht hinterher, so schnell passiert so vieles auf einmal. Screw springt in die Schüssel des Madamals. oO Er darf ihr nicht weh tun! Oo Die weißen Wölfe kommen auf den schwarzen Sohn der Liska zu und wollen ihn offenbar zerfetzen. Und im Tempel auf der materiellen Ebene scheint auch viel zu passieren. Die Wärme von Thevita lässt Karia spüren, dass es auch dort Veränderungen gibt. Und jetzt... verblassen auch noch die ganzen schwarzen Wölfe, die die Menschen geschützt haben und der Sohn der Liska gibt seine Anspannung auf, knurrt nicht mehr und schaut nur noch wie ein lieber Schoßhund. oO Er wird nicht kämpfen! Er wird sich einfach abschlachten lassen... Oo

    Die weißen Wölfe kommen geifernd und kläffend und mit gefletschten Zähnen näher. Fast haben sie den schwarzen erreicht, da macht Karia einen Sprung, um sich direkt vor ihm aufzustellen und ihn zu beschützen. Sie hebt den Kopf und stößt ein unglaublich lautes Heulen aus. Die Weißen allerdings lassen sich nicht dadurch beeindrucken. Sie rennen auf Karia zu, setzen zum Sprung an, öffnen Ihre Mäuler und wollen nun offensichtlich sie töten.

    Karia macht sich schon für ihren letzten Kampf bereit, als die Wölfe im Sprung, etwa einen Meter von ihr einfach durchsichtig werden und sich in Rauch auflösen. oO Thevita! Die Ungläubige. Sie lässt sich von dem Göttlichen nicht beeindrucken. Oo

    Und so geht es eine Weile weiter. Die tausenden Wölfe versuchen sie alle nacheinander anzugreifen, und alle verschwinden sie. Und schließlich, endlich, gibt es keine Wölfe mehr auf der Ebene und auch die Menschen verblassen und das eherne Schwert verblasst. Genaugenommen verblasst alles. Bis auf den Ork, der die weiße Himmelswelpe angesprungen hat, und die schwarze Welpe, die in dieser Form gar keine Welpe ist, die hinter Karia steht.

    Karia dreht sich zu letzterer um. oO Jetzt heilt! Sohn der Liska. Heilt, was hier geschah! Oo
     

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