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IG Sturm der Magier

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PZII

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"Grüner Wind also, der alte Glaube, mhm, wie Ihr meint, was wollt Ihr den von mir, wie ich sehe, seit Ihr kurz davor abzureisen!"
 
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suppstitution

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Nun, da ihr schon fragt, wäre ich interessiert daran, was ein Priester hier draußen macht. Uns bekehren ja anscheinend nicht. Aber diese Frage hattet ihr in eurer Freundlichkeit ja schon beantwortet. Ich hegte Hoffnung, dass auch ihr den Erschütterungen folgt, doch was rede ich, ihr seid ja ein Mann des Glaubens, den sicherlich nichts erschüttern kann.“
 

suppstitution

Krieger
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Eigon strich sich über sein Kinn. oO Was weiß ein Priester von Magie? Waren Wunder eigentlich etwa das Gleiche wie Zauber? Nur mit einem anderen Kontext? Oo

Verspürt ihr eine Veränderung? Eine Erschütterung der Macht?“ Dabei musste Eigon an eine kleine grüne Gestalt denken. Warum konnte er sich nicht erklären.
 

PZII

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"Ich glaube das Wir sie "Winde " nennen, sie kommen in den Farben der Macht/Magie vor, jede ist anders. "
"Wartet, ich werde versuchen sie zuspüren"
Mit diesen Worten greift der Priester sich an das Amulett , dass um seinen Hals hängt, und Summt in einer Tiefen Bariton Stimme leise vor sich hin..........
nach kurzen verweilen, öffnet der Priester wieder die Augen , schaut den Halbling an, und meint:
" Ihr habe recht , es stimmt etwas nicht mit den Winden, sie scheinen nicht im Einklang ihrer Art zu sein, etwas ........hält sie ab!."
 
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suppstitution

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Nun, wir werden der Sache auf den Grund gehen. Ihr seid herzlich eingeladen, uns zu begleiten.
 

CaptainMorgan

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Caldo stand während der Unterhaltung die ganze Zeit neben dem Halbling und hörte schweigend zu. Ihm gefiel der Priester ganz und gar nicht, eigentlich gefiel ihm niemand der etwas mit dem Kaiserreich oder Kaiser Tugoris II. in irgendeiner Weise zu tun hatte. Das hatte natürlich mit seiner Vergangenheit und Herkunft zu tun. Er spielte mit dem Gedanken in das Gespräch aktiv einzugreifen, besann sich aber eines Besseren und entschied sich dazu Eigon hinterher seinen Eindruck von diesem frömmelnden Pfaffen zu schildern.

"Verdammt, wir sollten eigentlich schon längst los", dachte sich der Barde. Er blickte aus dem Fenster und erkannte dass es bereits leicht hell wurde. Er versuchte sich zu erinnern, zur Straße nach Pondfort würden sie ungefähr 15 Minuten brauchen.
 
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Sameafnir

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Eigentlich waren sie schon fast zur Tür raus, als dieser Priester den Halbling in ein Gespräch verwickelte oder besser gesagt, dieser Eigon sich artig in ein Gespräch über Winde (!) verwickeln lies! Wo gab's denn sowas! Der Wind wehte oder er wehte eben nicht! Basta!

Mit nur leicht unverhohlener Ungeduld wartete die Schwertkämpferin an der Tür, bis die Unterhaltung zu Ende kam. Sie versuchte die beiden nicht anzustarren, sondern richtete Ihre Blicke wieder in den Schankraum, wo zu dieser frühen Stunde allerdings noch nicht allzuviel los war. Nur ein paar vereinzelte Seelen saßen an den Tischen und nahmen ein frühes Frühstück ein.

Dann fiel ihr Blick auf Caldo, auch der Barde schien keinen Gefallen daran zu finden. So starrte er zumindest ebenso unverhohlen missmutig die beiden - aber ganz besonders den Gottesmann an. Igualpa hörte nach den ersten Sätzen nicht mehr wirklich hin. Wind, Farben, Magie, nicht im Einklang.... die Worte hörte sie wohl, aber damit vermochte sie nichts anzufangen. Igualpa glaubte seit ihrer Kindheit nur an eines: Ihren scharfen Stahl in Form ihres Schwertes und ihr Können damit umzugehen!

Dann sprach Caldo endlich aus, was auch ihr auf den Lippen lag! Es sollte endlich los gehen. oO Na, toll, jetzt lädt er den auch noch ein uns zu begleiten! Wieder ein Maul mehr zu stopfen und ein Kopf mehr zu verlieren ...., ach was soll s meine Sorge soll es nicht sein! Oo dachte sie sich und prüfte noch ein letztes Mal den Sitz ihrer Halfter und schob den Schwertgurt zurecht.
 

suppstitution

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Eigon erkannte die Unruhe der Gruppe und beschloss, nun wirklich aufzubrechen. "Na gut, dann geht es jetzt los. Wir brechen auf." Damit ging er hinter der Kriegerin nach draußen, recte sich kurz (was wörtlich zu verstehen ist) und ging Richtung Pontfort. oO Wir werden ja sehen, wer alles tatsächlich mitkommt. Umso mehr wir sind, umso besser stehen die Chancen, dass einige auch lebend zurückkommen. Oo

Für einen Halbling mit kurzen Beinen war er erstaunlich flink auf denselben. Dies lag an seiner höheren Schrittfrequenz, was ihn nicht wirklich eleganter wirken schien. Aber er hatte sich diesen Gang angewöhnt, um mit den großen Leuten mithalten zu können. Im Prinzip könnte jemanden das Bild einer trippelnden Tonne mit Kopf in den Sinn kommen, wenn man ihn länger betrachten würde.
 

PZII

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oO Ob Er jetzt hier in dieser Taverne bleibt und auf Nachricht wartet, die wahrscheinlich noch auf sich warten lies, oder ob Er sich dieser Sache jetzt und hier anschließt , kam auf das selbe für ihn raus, nur das mit den Winden schien Ihn unruhig zustimmen .Oo
"Wirt mein Pferd bitte"mit diesen Worten legt Er noch eine Handvoll Silber auf den Tisch und lief hinter dieser Gruppe her, wie es aussah besaßen sie keine Reittiere, dann würde Er sie auch schnell eingeholt haben.
Er wartet vor der Schenke , und als mein sein Pferd brachte gab er dem Stalljungen ein paar Kupfer, legte ihm die Hand auf die Schulter und sagte:
"Möge Dir die Flamme immer Wärme schenken und das Feuer des Lebens nie in Dir erlöschen. "
Mit diesen Worten schwang Er sich auf den Rücken des Pferdes und ritt der Gruppe nach.
 

CaptainMorgan

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Und so machte sich unsere Gruppe auf den Weg in das ungewisse Abenteuer das ihnen bevorstand. Niemand von ihnen ahnte auch nur entfernt was sie erwarten würde.

Auf dem Weg zum Lager der Waldelben blickte sich Caldo verstohlen um. Der Barbar und die Söldnerin liefen voraus und unterhielten sich angeregt über die verschiedenen Biersorten und deren Vorzüge. Eine Zeit lang trottete der Barde schweigend neben Eigon her, der fröhlich vor sich hinpfiff. Caldo entschloss sich dazu den Halbling seine Sicht auf den Priester zu erzählen.

Er räusperte sich und sagte: "Mein lieber Eigon. Ich muss dir leider sagen, dass ich es für keine gute Idee fand den Priester zu bitten uns zu begleiten. Ich weiß ja nicht wieviel du über die Priester des silbernen Ordens aus Khailas wisst, aber diese Zeitgenossen sind im Regelfall religiöse Fanatiker.", führte der Barde aus, "Sie dienen einzig und allein ihrem Kaiser und ihrem Gott Hadthar. Das Kaiserreich hat ja vor ca. 300 Jahren den Glauben an die alten Götter aufgegeben und stattdessen Hadthar als einzig wahren Gott angebetet. Seitdem sind die Magier von Avenkur in Khailas auch so eine Art Aussätzige, auch wenn viele Menschen ihnen nach wie vor Gefolgschaft leisten und die alten Götter anbeten. Vor allem in den eroberten Königreichen und Herzogtümern gibt es noch viele die dem alten Glauben anhängen. Und hier kommen die Priester ins Spiel."

Der Barde machte eine kurze Pause und schaute Eigon an. Dieser schien aufmerksam zuzuhören, schien aber auch nicht sonderlich beeindruckt. Caldo fuhr fort: "Die Priester sind nicht nur fromme Diener die beten, sie versuchen auch mit Feuer und Schwert diejenigen zu "bekehren", die nicht an Hadthar glauben. Und jetzt wisst ihr warum ich diesem glatzköpfigen Pfaffen kein Vertrauen schenke."
 
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Tufir

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Shinmashaq schnappt sich alles, was er braucht, klemmt sich das Fäßchen vom Wirt unter den Arm und verlässt murmelnd die Gaststätte. „Shin nimm das, Shin nimm jenes, trag noch dies .... Shin ist immer der Packesel, mehr Esel als Pack. Aber wehe die Gefahr kommt .... dann muss Shin leicht wie eine Feder alle Gegner kürzen ... na wartet, bis halten ist das Fäßchen halb leer .... Packesel .... grummel, immer dasselbe .... Bier soll man trinken, nicht tragen ... Fleisch soll man essen, nicht schleppen, grummel, Packesel, grummel grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...Packesel, Ich habe Durst ....grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...Shin trag das .... grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...Shin trag dies .. . grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ...grummel ....
 

Sameafnir

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Igualpa läßt den Großen (Shin) eine Weile vor sich ihn grummeln. Sie läuft neben ihm her, grinsend wie ein Honigkuchenpferd. Jedoch kurz bevor sich Shinmashaq in Rage grummelt hat bleibt sie abrupt stehen, haut ihm mit der flachen Hand auf den Oberarm unter welchem er das Fäßchen trägt und sagt mit ernster Stimme "Warte mal eben kurz!" dann greift sie in ihre Umhängetasche und zieht eine schlanke, verkorkte Flasche heraus.

"Wir machen jetzt einen Handel: DU bekommst diese Flasche* und darfst daraus trinken, ich nehme das Fäßchen und trage es für diesen Tag. Dafür trägst du das Fäßchen morgen den ganzen Tag und versprichst nicht zu grummeln! Ausserdem hälst du mir beim ersten Kampf in den wir verwickelt werden den Rücken frei! Einverstanden?"

SIe hält dem Barbaren die Flasche hin und wartet.

Glücklicherweise sind die Anderen ein paar gute Schritte hinter ihnen gelaufen, sodass sie diesen Vorschlag nicht mitgehört haben.

*
In der Flasche befindet sich eine leicht gelbliche Flüssigkeit. Es ist ein sehr hochwertiger, sehr hochprozentiger Pommeraux, ein aus einer Baumfrucht gewonnenen Alkohol, den man üblicherweise nur in sehr, sehr kleinen Mengen konsummiert. Ansonsten besteht die Gefahr eines Brummschädels oder bei großem Übergenuß einer Alkoholvergiftung.
 
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PZII

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Nach kurzem Ritt hat er , der Glatzköpfige Priester , die Gruppe eingeholt.
Er stieg aber nicht ab, sonder blieb wo Er war , am Ende der Gruppe, und beobachte sie .
Keiner schien das Umland , in dem sie liefen zu beachten, alle waren in Gespräche miteinander vertieft.
oO "Kein Wunder das sie immer wieder auf die Kirche zurückgreifen, damit sie Unbeschwert Leben können, aber wenn die Kirche sie ruft , ja dann......"Oo
Er beobachte das Umfeld, die Landschaft, die Er ja selber nicht kannte, und schüttelte nur leicht den Kopf, dass bekam keiner von ihnen mit, den sie waren zusehr mit sich selber beschäftigt.
 

suppstitution

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Etwa 15 Minuten, nachdem sie die Stadt verlassen hatten, kamen sie an eine Weggabelung der Straße nach Pontfort. Links und rechts säumten große alte Rotbuchen die Straße, welche die Gefährten mit langen Schatten bedeckten und nur dann und wann traf sie die wärmenden Strahlen der aufgehenden Sonne. Auf der linken Seite der Weggabelung war eine Lichtung. Auf dieser schienen die Elben genächtigt zu haben. Jedoch hatten die Elben schon gepackt und waren im Begriff aufzubrechen. Als sie die Schar aus der Stadt kommen sahen, blieben sie stehen und ließen die Neuankömmlinge aufschließen. Eldrin begrüßte sie in der den Elben höfflichen und distanzierten Art. "Eine recht große und ungewöhnliche Gruppe hat sich da zusammen getan. Aber ich sehe Kämpfer, Magier und auch einen Mann des Glaubens. Dann sollten wir gut gerüstet sein. Jeder weiß, worum es geht und auf was er sich einlässt?"
 

PZII

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"Nein das tun einige von uns nicht" mit diesen Wort stieg der Priester vom Pferd, bahnte sich einen Weg durch den Rest der Gruppe und stellte sich vor.
"Ich bin Siegfried Berthold, Diener der Flamme, Kriegs-Priester im Silbernen Orden, und ich weiß nur das die Winder der Macht nicht im Einklang sind, so wie sie sein sollten, was mich sehr beunruhigt."
Mir diesen Worten deutet Er eine Verbeugen der Elfischen Art an, so wie Er es gelernt hat in den Großen Temple des Kaiserreiches.
Wahrscheinlich zur Verwunderung der Gruppe , wird die Verbeugung von Anführer der Elfen erwidert.
 

suppstitution

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Eldrin schaute in die Runde. “Nun, dann sollten wir uns die Zeit dafür nehmen, Priester.“ Dabei schaute er zu Eigon. “Meister Eigon, wollt ihr beginnen?
 

suppstitution

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Eigon ließ sich auf einem Baumstumpf nieder und atmete tief ein und aus. Dann begann er zu berichten.

Was wisst ihr über die Natur des Lebens? Hm, vermutlich sollte ich weiter vorne beginnen. In jedem Leben wohnt eine Kraft, in jedem Baum, jedem Grashalm aber natürlich auch in jedem Tier und richtig, auch in uns. Diese Kraft lässt uns wachsen, unsere Wunden heilen. Sogar in leblosen Dingen wie Steine und Wasser ist diese Kraft vorhanden, auch wenn sie nicht genutzt wird. Doch es ist nicht nur eine Kraft. Alles ist miteinander verbunden, wie ein Gewebe, das aus einzelnen Fasern besteht und doch einen festen Stoff bildet.“ Er hielt kurz inne, bevor er fortfuhr. „Warum empfinden wir Mitgefühl? Warum freuen uns für andere, trauern um Verstorbene? Und warum sind uns wiederum andere Schicksale gleich? Weil wir mit ihnen verbunden sein müssen. Eben durch dieses Gewebe, mittels dieser Kraft.

Eigon stand auf und massierte sich den Hintern. „Der Stumpf ist recht hart. Nun denn. Wenn ihr verstehen wollt, wie Magie funktioniert, dann müsst ihr wissen, dass es diese Kraft gibt und wie man sie beeinflusst. Genau das macht nämlich Magie. Sie konzentriert die Kraft in einem bestimmten Punkt oder entzieht sie dort. Mit Magie bringen wir sie punktuell zum Schwingen und formen sie. Und je nach Konzentration, Schwingung und Form passieren dann Dinge. Das nennt man dann Zauber. Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, ist das nicht ganz ungefährlich.

Nachdem der Hintern ausgiebig massiert wurde, setzte sich Eigon wieder auf den Stumpf. „Es gibt viele, die darin kundig sind. Manche Rassen müssen es erst mühsam erlernen. Andere haben dafür eine natürliche Begabung und fühlen die Kraft jederzeit, wie die Elben. Wenn du deine Finger auf die Seiten legst, Barde, kannst du andere Erschütterungen über eben diese spüren, nicht wahr? Wenn du, Kriegerin, deine Finger um den Schaft deines Schwertes legst, magst auch du die Kraft, welche in deinem Schwert verborgen liegt, spüren. Zumindest aber ergreifst du sie, ob du es bewusst machst oder nur instinktiv. Du wirst eins mit deiner Waffe. Auch das ist eine Form von Magie. Wie ihr eure Werkzeuge berührt und die Schwingungen spürt, so legen wir Magier bildlich gesprochen unsere Finger auf das Gewebe. Und auch wir verspüren die leisen Schwingungen der Kraft. Und selbst du, Kleriker, gebrauchst Magie, wenn du dein Werk tust, auch wenn du es selbst Wunder nennen wirst.“

Bisher standen die Elben ruhig und hörten den Ausführungen Eigons zu. Dann und wann nickten sie zur Bestätigung der Aussagen. Nun aber ergriff Eldrin, der Anführer der Elben, das Wort. „Gut erklärt, kleiner Mann. Doch nun zum Geschehen. Vor gut vier Wochen spürten wir Elben die erste Erschütterung des Gewebes, wie du es nennst. Es war nicht das Zittern eines mächtigen gewirkten Zauberspruches, denn dies kennen wir und können es innerhalb des Gewebes verorten. Anhand der Schwingungen können wir sogar sagen, welcher Zauber gewirkt wurde. Dies war anders. Es hatte keinen Ursprung und durchzog das ganze Gewebe. Die Natur war in Aufruhr. Vögel stoben gen Himmel. Käfer und Würmer krabbelten aus der Erde und das Wild erschrak. Solch eine Erschütterung hatten auch unsere Ältesten bisher nur einmal erlebt. Und damals führte es zu Krieg und Zerstörung. Dann, vor etwa 15 Tagen folgte eine weitere Erschütterung. Diese war aber anders, sie war punktuell, aber an vielen Orten, so, als würde ein mächtiges Wort an vielen Stellen gleichzeitig gesprochen werden. Und vor wenigen Tagen folgte die dritte. Dieses Mal jedoch klang es wie eine Melodie, als ob jemand versucht, auf dem Gewebe zu musizieren. Wer oder was es ist, es ist mächtig und wird in seinem Tun stets besser. Daher ist es von höchster Wichtigkeit, dass wir die Ursache erforschen und weiteres Unheil abwenden.“
 
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Tufir

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NACHTRAG (@Sameafnir):

Shin sah die Kriegerin skeptisch und leicht verdutzt an. „Shin mag Bier. Wenn in Fäschchen Bier dann sehr wenig - nicht gut für all. Wenn in Fläschchen Schnaps dann nicht gut für Shunmashaq. Du können tragen Faß, ohne dass Shin trinken aus Fläschchen. Und in Kampf wir beide helfen immer gegenseitig. Wir ein Team - sonst nicht taugen für Auftrag.

Shinmashaq überlegt kurz.

Gut, Shin tragen Fässchen heute, du morgen.“ Damit schien für Shin die Sache entschieden und er schickte sich an, weiterzugehen.
 
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