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Brettspiel Street Masters

Luzifer

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Ich will meine Entdeckung des Jahres 2020 mit euch teilen. Ja, das Jahr ist noch jung, aber ich habe schon lange kein Spiel mehr in Händen gehalten, das mich auf Anhieb so gefesselt hat (zuletzt war es Cthulhu Wars).

Kurz erklärt ist Street Masters ein Spiel mit Kartendeck. Man spielt einen Kämpfer, der auf einer "Stage" einen Endboss besiegen muss. Und mehr gibt es zur Geschichte nicht zu sagen. Dabei hat jeder Kämpfer ganz eigene Karten und Fähigkeiten. Sie stellen verschiedene Kampfstile dar. Es ist also sehr viel Text. Und da Spiel gibt es nur auf Englisch. Aber das soll keine Hürde sein, denn man wird fürstlich dafür belohnt.

Zusätzlich hat jedes Level (stage) ein eigenes Kartendeck, welches die KI darstellt. Und zu allem Überdruss hat auch jeder Endgegner sein eigenes Kartendeck, mit eigenen Kampfaktionen und Minions. Und jetzt kommt das beste: Alles ist beliebig kombinierbar. Es bietet also eine Zillionen an Varianten. Vielleicht sogar noch mehr :D

Ein schönes - begeisterungsfähiges Video dazu kann ich hier empfehlen:

 

Luzifer

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Und hier noch ein paar Spielberichte:

Mein zweites Spiel nach der vorgeschlagenen "Startaufstellung". Ich war nach meinem ersten Sieg mit Kyouru so euphorisch, dass ich alles austauschte, um noch mehr vom Spiel zu sehen. Mit Megan zog ich in ein Klonlabor (Original Copy) gegen das Kartell. Die Idee war denkbar schlecht. Ich konnte weder Megan gescheit spielen, noch war ich auf die Stage gut vorbereitet und alles was Juan (Endgegener) macht, hat mich einfach nur überrascht. Andererseits hat er mir eigentlich nur eine Schrotladung nach der anderen entgegen geblasen. Das Spiel war zum Glück schnell vorbei. So sparte ich mir das einlesen. Megan hat vieeeele blaue Flecken davon getragen.



Eines besseren belehrt, machte ich zwei Schritte zurück. Wieder auf der Stage "GoneBallistic" gegen die Bruderschaft. Diesmal aber - um Abwechslung rein zu bekommen - mit Ying Hua. Es ist wirklich fantastisch, wie unterschiedlich die Kämpfer sich spielen. Und aufgrund des kleinen Einblicks im Spiel zuvor erahne ich auch, wie große die Abwechslung durch die Gegener und die verschiedenen Stages wirklich ist.

Von daher bin ich sehr froh mir auch die Aftershock Strech Goal Box letzten "günstig" geschossen zu haben.



Dmitri hat übrigens keine 5 Runden ausgehalten. Der kampfkräftige Arm des Gesetzes - oder noch eher der Phönixtritt - hat dem Endboss schnell Manieren bei gebracht. Macht Lust auf mehr.

Danke einer Sortierbox aus dem Baumarkt, geht der Aufbau äußerst zügig. Nur die kleine Box mit dem zweiten Satz Miniaturen unterhalb des großen Plastikinlays nervt. Alles heraus zu ziehen für 3 Figuren finde ich unglücklich.
 

Luzifer

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Mittlerweile behalte ich immer ein Element von Fighter - Enemy - Stage bei. So hab ich nicht immer so viel zu lesen und mich auf zu viel neues einzustellen. Die Dauer eines Spieles im Solomodus liegt bei ca. 1 Stunde. Der Auf- /Abbau dauert dank Sortimentkasten gerade mal 4 Minuten.

Nachdem ich zuletzt gemerkt hatte, dass ich illegalerweise die Upgradekarten mit benutzt hatte und somit im Grunde im Hypermode spielte (was es für ich leichter machte), testete ich nun die grundlegende Spielweise der Fighter.

Zu den Fightern:
  • Kyoryu
    :sleeping:

    Einfach zu handhaben. Lädt sich schnell auf, ein Powergenerator, der sich auch heftig entlädt. Er spielt sich mir mittlerweile aber auch zu eintönig. Zu wenig Abwechslung.
  • Megan
    8-))

    Ich mag die Beweglichkeit und die aufeinander bedingenden Karteneffekte. Wann tappe ich welche Karte? Hier muss ich mir mehr Gedanken um Guard und um Heilung machen.
  • Brandon
    :huh:

    Oh mein Gott... soooo viele Combos. Und so viele Möglichkeiten. Karten kommen und gehen und kommen wieder. Nutze die Fähigkeit, um eine Karte abzuwerfen, um eine Fähigkeit zu nutzen, die eine neue Karte auslöst und dann wieder von vorne. Geile Effekte! Aber auch echt anstrengend. Das bedarf mehr Übung, um hier den Durchblick zu bekommen.
  • Natalia
    <3

    Erst ein Spiel, aber bisher mein Favorit. Sie hat echt krasse Karten im Deck, die sowohl flexibles Spiel, aber auch heftigen Schaden hervorbringt. Das nächste Date mit ihr ist bereits abgemacht.
Bei den Stages habe ich nicht viel Abwechslung gehabt. "Remain to stay silent" war unaufdringlich. Und "Sudden Death" war auch so konzipiert, dass man sich ganz gut auf den Boss einstellen kann.
  • Dmitri - Brotherhood
    Der Raketenwerfer ist nervig, so wie die gesamte Ausrüstung von Dmitri. Aber ich kriege ihn mittlerweile ganz gut unter Kontrolle.
  • Ah Long - Golden Dragons
    Immer wieder ein unangenehmer Gegner. Er wird überschüttet mit Guard-Tokens und nervt sowohl im eigenen Zug, aber auch im selbigen.
  • Juan - Cartel
    Endlich habe ich Kyoryu gerächt. Natürlich mit Natalia. Juan wusste weder wo vorne noch hinten ist. Da half ihm selbst seine Doppelläufige nichts. Vor diesem Gegner brauche ich mich auch nicht mehr zu fürchten.


(*Arbeitsteilung im Bild: Rechts Street Masters - Links oben: Mathematikhausaufgaben der Tochter
:lachwein:
)

Es wird Zeit, dass ich es mal im Mehrspielermodus testen kann. Solo habe ich aktuell nichts besseres, was Spielspaß, Entscheidungen und Spieldauer angeht.
 
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