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Sigil, Stadt der Tore

Dieses Thema im Forum "Sigil, Stadt der Tore" wurde erstellt von Thevita, 9 Mai 2014.

  1. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    Der Steinling kann über die Wahl der Fleischlinge nur die Nase rümpfen. Lecker war was gaaaanz anderes, als diese Teigtaschendinger und vom Nährwert wollte Bröckchen garnicht erst anfangen, denn was diese Weichmasse an Mineralien zu bieten hatte, war geradezu lächerlich. Da konnte ein Mensch auch versuchen, von Gras satt zu werden, wie eine Kuh.
    Andererseits war Thevita eine Elfe und wenn der Steinling sich recht erinnerte, dann waren sich alle Zwerge ziemlich einig gewesen, das es wohl eine engere Verwandtschaft zwischen Kühen und elfen geben mußte, weil Elfen angeblich auch Grasfresser waren.
    Allerdings hatte er bislang noch keinen Elfen am Wegrand grasen sehen. Es konnte sich also auch um einen dieser sogenannten Scherze handeln, welche die Zwerge gerne gemocht hatten, doch sicher war er sich da nicht, weil die Fleischlinge ja doch nur einen ganzen Haufen Pflanzenkram in sich reinstopften.
    Nicht bloß Elfen.
    Da fiel ihm ein, das da ja noch was war.
    Als das Myrunwesen gerade in eine ihrer Handmampfpampen in den Mund stecken wollte, fühlte sie sich an Fuß angestoßen und natürlich war es der Steinling. Das Gesicht war wieder da und guckte auf seine steinige Art von unten auf die Torwalerin herab.

    Bröckchen: "Wenn du mal was richtig lecheres probieren willst, probier das hier !"

    Damit streckte er ihr eine rech lange Steinzunge entgegen, auf deren Spitze ein Opal von Ben funkelte.

    Bröckchen: "Hohal ?"

    Fragte er sie dann mit rausgestreckter Zunge. Denn gönnen tat er ihr das Steinchen ja, wo sie immer nur solchen Pamps zu sich nahm, der noch weicher war, als sie selbst. Hauptsache, er mußte selbst nichts von dem Zeug essen. Nicht, das ihm wirklich schlecht davon wurde, aber es fühlte sich irgendwie ... unanständig an, wenn ihr versteht.
    Er mochte das nicht.
     
  2. Überrascht blickte Myrun nach unten, als sie den leichten Stoß spürte, und lächelte den Steinling immer noch kauend an; schluckte dann schnell den letzten Bissen runter und antwortete "Das ist sehr aufmerksam von dir, aber die sind mir ein bißchen zu hart, darfst du gerne weiterlutschen! Wir haben wohl ganz unterschiedliche Geschmäcker!" fügte sie noch an und grinste. Nach einer kleinen Pause: "Vielleicht finden wir ja im Bazaar noch was Hübsches, Leckeres für dich!?"
     
  3. Thevita

    Thevita Held Magistrat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden

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    An einer großen Säule, die als übergroßes schwarzes Brett fungiert, vorbei geht es hinein ins Getümmel des großen Basares. Zelte, Buden, Verschläge: alles, was als Verkaufsstand dienen kann, wird genutzt. Hier gibt es alles, was man sich vorstellen kann, von alltäglichen Dingen über mächtige magische Gegenstände bis hin zu völlig unverständlichen Apparaturen. Auch eine Menge Metalle und Edelsteine. Hier handeln Daeva und Teufel miteinander genauso selbstverständlich wie Dämonen mit Sterblichen.
    Thevita bewegt sich geschickt durch die Menge und weicht geschickt Waren aus, die ihr förmlich ins Gesicht gedrückt werden. Das Angebot interessiert sie nicht besonders und so bewegt sie sich zielgerichtet durch die Menge, wirft aber ab und zu einen Blick auf ihre Begleiter, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Vor allem bei Ständen mit Metall oder etwas anderem, was den Steinling interessieren könnte, ist sie aufmerksam. Wenn der wegrollen würde, hätte sie wenig Hoffnung, ihn schnell wiederzufinden.
     
  4. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    Das war sehr umsichtig von der Drow, doch in diesem Falle hätte sie diese Umsich zumindest diesbezüglich fahren lassen können.
    Warum ?
    Weil auch nicht einer der Stände und Tische auf Rollhöhe eines kleinen Steinlings waren. Nagut, es gab schon einige Händler, die sich nichtmal einen billigen Verschlag leisten konnten und ihre Sachen auf Decken und Teppichen feilboten, doch diese Dinge waren dann auch nicht von Interesse, weil von bescheidener Qualität.
    Von allen anderen Ständen sah Bröckchen aber nur die Unterseite. Was bei den Waffenständen draußen, aber an soliden, nicht selten magischen Ketten hing, kümmerte ihn auch nicht, da er nie eine Waffe bnutzte. Seine keinen Ärmchen waren für etwas größeres als einen kleinen Dolch auch völlig ungeeignet gewesen.
    Ja, eine Meinung hätte er schon über die Waffen abgeben können, schließlich war er ein zwergischer Militärsteinling, nicht wahr. Ein gut ausgebildeter !
    Darum hätte er etwas über die Qualität der Herstellung und des Metalls erzählen können und es hätte Händchen und Füßchen gehabt.
    Man muß dazu wissen, das die Ausbildung eines Steinlings ziemlich hart ist. Genauso hart, wie der Steinling später mal werden soll. So wurde er damals als Jungsteinling mit so ungefähr jeder Waffe geschlagen, gestochen, geschnitten, beschossen, verätzt, in brand gesteckt, geschockt oder auch gemanablitzt, die die Zwerge herstellten und Zwerge stellen nunmal so ziemlich JEDE Waffe her.
    Aber mit jeder Lektion, die manchmal bis fast zur Zertrümmerung gegangen waren, wuchs auch Bröckchen's Härte. Seine heut vergessene Magie wuchs und lernte, wie es in diesen Tagen nur noch als Sprichwort existierte.
    Was ihn nicht umbrachte, machte ihn stärker. So war das nämlich mit diesem Steinling. Und wenn man bedachte, das er vielleicht der letzte seiner Art war, dann wohl auch der härteste und stärkste.
    Jetzt jedoch rollte er nur wie ein exotisches Schoßtierchen hinter Thevita her.
    Wenn man ehrlich war, hatte Bröckchen mit diesen Wesen viel mehr zutun. Kreaturen, die von mächtigeren und/oder klügeren Wesen wie Hunde gehalten wurden, ihren Besitzern aber zu schwer oder lästig waren, um sie zu tragen oder gar auf der Schulter zu dulden.
    Diese Haustiere waren viel eher auf dem Höhenniveau des Steinlings, interessierten ihn jedoch ebenso wenig wie ihres Halter. Bloß dieses eine mal, wo die Frauen sich was ansahen und dieses sechsbeinige Etwas versuchte ihn mit seinem Abwasser zu markieren. Erst war Bröckchen zur einen Seite weggerollt, dann zur anderen, doch das Viech bestand darauf ihn vollurinieren zu müssen. Das mochte in Ordnung gehen, wenn er schlief, aber wenn er wach war mochte er sowas überhaupt nicht und man konnte verstehen, wenn man die größte seiner Nase in Betracht zog.
    Außerdem war er in Begleitung und da stank man schon aus Höflichkeit nicht grundlos herum, wenigstens hatte er das mal gehört.
    Schließlich mußte er der pisswütiges Kreatur doch auf etwas rollen, das ein geschuppter Schwanz sein mochte, was sie endlich dazu veranlasste, sich ein immobileres Ziel zu suchen.
    Das anderes mal, wo ein Vieh ihn biss zählte er garnicht, weil das Tier sich dabei einen Zahn abbrach und somit selbst bestrafte.
    Bröckchen hatte sogar einen Plan was er tun wollte, sollte er Thevita's Schuhwerk wirklich mal aus den Augen verlieren. Er würde sich senkrecht in die Höhe schießen und Ausschau halten. Irgendwann würde er dann schon ihren Kopf wiedererkennen, auch wenn er sich verständlicherweise besser mit Füßen auskannte, oder was die Natur sich sonst so hatte einfallen lassen, um die Kreaturen zum laufen zu bringen. Und weil Fleischlinge oft sehr eitel waren, zählten, Schuhe, Hufeisen oder Klauenschoner auch zu diesem Bereich.
    Aber die Torwalerin und die Dunkelelfe hatten sicherlich nicht vor, sich mit ihm über Waffen und Schuhe zu unterhalten.
    Oder ?
     
  5. Thevita

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    Tatsächlich bleibt die Dunkelelfe an einem Schuhstand stehen. Sie ist eben manchmal auch nur eine Frau und da Myrun vor Staunen etwas sprachlos ist, gönnt sie ihnen die kleine Pause. Sie greift nach ein paar wunderschönen, aber wirklich unpraktischen Sandalen mit hohen, sehr schmalen Absätzen, einer hauchdünnen Sohle und schwarzen langen Riemen, die mit Edelsteinen besetzt sind. Auf ihrer schwarzen Haut würde man die Riemen kaum sehen, nur die Edelsteine. Das würde bestimmt hübsch aussehen. Nur konnte man in den Dingern garantiert kaum laufen, aber wenn sie so etwas anzog, hatte sie nicht vor, lange umherzugehen. Sie hält die Sandalen ins Licht um die Edelsteine besser betrachten zu können, während sie den Händler, der gerade versucht, ihr alle Vorzüge dieser Schuhe zu erläutern, geflissentlich ignoriert.
     
  6. Als die Dunkelelfe damit beginnt so etwas Ähnliches wie Schuhwerk aus Leder näher zu betrachten, bleibt auch Myrun stehen. Sie schüttelt den Kopf, denn das was sich Thevita anschaut, kann man kaum als "Schuh" bezeichnen, es besteht aus einigen wenigen Lederriemchen, dafür aber umso mehr Glitzersteinchen die irgendiwe an einer Sohle und dünnen Stelzen befestigt sind. Kaum vorstellbar, dass man damit laufen kann! Und dennoch hat sich Thevita s Blick fasziniert auf diese Teile geheftet! Myrun schüttelt nochmals den Kopf, räuspert sich leise und schaut sich die anderen Waren an.

    Ganz am rechten Rand des Tisches liegen ein paar interessante Stiefel. Schwarzes, weiches und dennoch zähes Leder, mit einer ganzen Doppelreihe von mit silbernen Ringen gehefteten Löchern, die mit schwarzglänzenden, robusten Lederbändern geschnürt sind. Eine kräftige Profilsohle und in jedem Stiefel ein schmaler Schaft für je einen Wurfdolch vervollkommnen diese edlen Stücke. Myrun ist kurz in Versuchung ..., aber dann legt sie die Stiefel wieder zurück. Jetzt ist wirklich nicht die Zeit für Schuhwerkseinkauf!

    Ein schiefer Blick hinunter zum Steinling und ein "Kein Kommentar von dir, ok!"
     
  7. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    Also doch Schuhe ?
    Obwohl, als Schuh konnte man das, was Thevita da hochhielt wohl kaum bezeichnen. Ihm gingen mehrere zwergische Bezeichnungen für diese elfische Peinlichkeit durch den Steinkopf, aber die wollte er vor den beiden Frauen nicht wiederholen.

    Bröckchen: "Hübsche Steine."

    Das war dann auch schon alles, was er zu Thevita's Fundstück zu sagen hatte und schließlich wurde damit aus alles erwähnt, was an diesen befremdlichen Fußkonstrukten nennenswert war.
    Was sich das Myrunwesen da näher anguckte, wäre bei den Zwergen viel eher als ernst zu nehmendes Schuhwerk durchgegangen, doch ihr Wunsch nach diesbezüglicher Kommentarlosigkeit kam dem maulfaulen Steinling natürlich entgegen. Und schließlich wollte sie die Lederlappen mit den Silberringen ja auch nicht haben, also wieso sie mit einer Meinung belästigen.
     
  8. Thevita

    Thevita Held Magistrat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden

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    Thevita kichert, die beiden skeptischen Blicke sind genau die richtige Referenz für die Schuhe. Im Moment trägt sie zwar ebenfalls praktische Stiefel aus weichem Leder und ohne Absätze, aber wenn sie nicht gerade auf Reisen war, bevorzugte sie anderes Schuhwerk. Sie bezahlt schnell und steckt sie ein. "Ja, die Steine finde ich auch sehr hübsch." meint sie zu Bröckchen, bevor sie weiter geht. "Wir haben es bald geschafft. Es ist nicht mehr weit."

    Das ist es tatsächlich nicht mehr. Schon bald verlassen die drei das Gewusel des Marktes und biegen in die ruhigen Seitengassen der nahe gelegenen Häuser ein. Es sind immer noch Stein- und Holzbauten mit der gewohnt ungewohnten Architektur Sigils. Sie biegt in eine Gasse ein, in der sich rechteckige Klotze von Häusern befinden, ohne Fenster und mit Metalltüren. Vor einem pragmatischen schmucklosen Sandsteinbau bleibt die Dunkelelfe stehen. Am der Tür befindet sich keine Klinke und Thevita runzelt kurz die Stirn. "Ach ja, richtig, die Tür geht von allein auf." murmelt sie, als sie auf die Metalltür zutritt und tatsächlich gleitet diese geräuschlos zur Seite. Der Innenraum ist mit einem ihr unbekannten glatten, leicht glänzenden Material getäfelt und wird von leuchtenden Platten erhellt, die in die Decke eingelassen sind. Der Raum ist mit Vitrinen aus Glas vollgestellt, in denen die Exponate schweben. Es gibt normale Klingen in allen Formen, doch die schönen Stücke befinden sich im hinteren Teil des Ladens, nahe dem Tresen. Dort schweben Klingen aus reinem Licht. Hinter dem Tresen steht eines dieser seltsamen Metallkonstrukte, die Irian ständig um sich hat. Im großen und ganzen humanoid, Arme, Beine, einen Körper und sogar leuchtende Augen in einem vage gestalteten Gesicht, doch vollständig aus Metall. Mit einer etwas ruckartigen Bewegung verbeugt sich das Konstrukt. „Willkommen werte Kunden. Bitte betrachten Sie doch in Ruhe die Waren. Sollten sie Fragen haben, stehe ich ihnen gern zu Verfügung.“
     
  9. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    Ein Metalloid, ganz klar. Unklar ist Bröckchen, wieso er nicht rollt. Anscheinend wurde da die unvernünftige Entscheidung getroffen, das bipedale Fortbewegung vorteilhafter wäre.
    Unsinn war das.
    Der Steinling hätte jeden Tag in der Woche und Sonntags zweimal unterschrieben, das die beste Art der Fortbewegung das rollen war, gefolgt vom fliegen.
    Laufen und schwimmen kämpften hinten um die Arschkarte.
    Was auf keinen Fall Unsinn war, das waren Türen, die von selbst aufgingen und einen braven Steinling nicht mit nervtötenden Klinken in inakzeptablen Höhen belästigten. Das war wohl der vernünftige Einfluss der Metalloiden hier, auch wenn sie herumliefen wie Fleischsäcke.
    Die Metallperson begrüßte sie und meinte, sie sollten sich in Ruhe die Waren angucken und bescheid sagen, wenn sie was wollten.
    Auch das klang vernünftig.
    Also rollte Bröckchen ein wenig herum und betrachtete die ganzen Waffen, eine furchterregender als die andere. Alle eiferten um die Wette, sei es mit Schärfe, Größe oder Material und alle waren sie für den kleinen Steinling gleich nutzlos. Ein wenig kam er sich hier vor, wie in einer zwergischen Waffenkammer, außer das die Waffen hier exotischere Formen besaßen und natürlich nicht so zahlreich waren.
    Dann allerdings fuhr Bröckchen auf einmal vollständig sein Gesicht aus, klappte den Mund auf und blieb reglos liegen.
    Vor ihm schwebte in einem Suspensorfeld, das für Bröckchen schlicht Levitationsmagie war, eine Art von Schwert, wie er es noch nie gesehen hatte. Zwar besaß es einen Griff, der fremd aussah, aber eindeutig als Griffstück zu identifizieren war, als Klinge jedoch saß ein bunter Lichtstrahl auf dem Heft.
    Fragt bloß nicht, wie das Ding mit Infravision ausschaute.
    Dabei war die extreme Hitze aber ganz bemerkenswert begrenzt, so wie die Länge des Lichtes begrenzt war. Alle Wetter, da hatte sich jemand was dabei gedacht !

    Bröckchen: "Seeeehr pfiffig. War bestimmt eine Heidenarbeit, DAS zu schmieden."

    ... brachte der Kleine schließlich herausgemurmelt. Einen Sonnenstrahl schmieden ? Heiliges Blechle, da mußte man erstmal drauf kommen. Und so ein Lichtlein wog auch nichts, oder ?
    Der Steinling blieb wie hypnotisiert liegen. Er rollte nun schon seit sehr langer Zeit durch die Welt, aber soeine Art von Waffe hatte er noch nie gesehen.
     
  10. Die Thorwalerin betritt den Laden nur langsam und bedächtig. Aufmerksam schweift ihr Blick über die Waffen, jedoch nicht einmal das "Lichtschwert" läßt ihre Augen zum Glänzen bringen. Waffen sind nützlich ... sehr sogar, aber eben doch nur geschmiedetes Stahl in eine Waffe verwandelt;

    Eine Waffe kann niemals die Magie überwinden, die in ihr klingt. Davon ist die Sturmsängerin überzeugt. Sie folgt der Drow daher eher unbeeindruckt und bleibt etwa ein zwei Schritte hinter ihr stehen. Ihr Blick ist wachsam, aber auch von Neugier geprägt.
     
  11. Thevita

    Thevita Held Magistrat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden

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    "Es wird zuerst aus einer speziellen Metalllegierung geschmiedet und dann in Energie umgewandelt. Der Arbeitsaufwand ist daher tatsächlich höher als bei einer vergleichbaren Waffe aus herkömmlichen Material." gibt das Konstrukt dem Steinling hilfsbereit Auskunft. Thevita lächelt. Sie hätte nie gedacht, dass der Steinling mit einer Waffe aus strahlender Energie zu beeindrucken war. Dann wendet sie sich aber an das Konstrukt. „Guten Tag. Ich bin Thevita und meine Begleiter und ich würden gern Irian sprechen.“ Das Konstrukt nickt ihr zu und ist einen Moment still. Dann lässt es ein Stück der Ladentheke zur Seite gleiten, sodass alle hindurch können. „Meister Irian erwartet Sie in seinem Büro.“ Teilt es ihnen mit. Die Dunkelelfe geht ohne ein weiteres Wort an dem Konstrukt vorbei. Sie weiß ja, wo das Büro ist. Sie geht in einen Gang, der mit demselben Material wie der Verkaufsraum getäfelt ist. Die dritte Tür links gleitet auch schon bei etwas mehr Abstand auf. Dahinter liegt Irians Büro. Der wuchtige und antike Holzschreibtisch bildet einen ziemlichen Kontrast zu der glänzenden Wandtäfelung. An einer Wand hängt ein großes Gemälde, das ständig seine Motive wechselt. Einen Wasserfall im Dschungel, eine Vulkanlandschaft, eine Wüste, über der drei Monde aufgehen, eine Stadt, die den ganzen Horizont einnimmt. In einem Regal liegen in Tücher gewickelte Schwerter, auf einem kleinen Schränkchen stehen einige Modelle dieser seltsamen segellosen Schiffe, von denen sie eines brauchen.
    Hinter dem Schreibtisch erhebt sich ein Humanoid, den Thevita als dämonisch bezeichnen würde, denn kleine Hörner wachsen ihm aus Schläfen und Stirn. Sein Gesicht trägt auffällige Tätowierungen in dunkler Farbe, ansonsten sieht er aus wie ein kräftig gebauter Mensch. „Guten Tag die Damen und …“ „Steinling.“ Hilft Thevita aus. „..und Steinling.“ Sagt Irian ungerührt. „Bitte macht es euch bequem.“ Damit setzt er sich wieder. „Was führt dich zu mir?“ kommt er auch ohne Umschweife zu Thema. „Wir brauchen eines von denen da.“ Thevita deutet auf die Raumschiffmodelle. „In Originalgröße und mit jemandem, der es benutzen kann.“ Irian schaut verwundert. „Das heißt, du möchtest den Lagerausgang benutzen.“ „Sofern er immer noch in eine Stadt führt, in der man so was findet.“ Irian schmunzelt. „Das Wort, das du schon wieder vergessen hast, heißt Raumschiff. Und die Tür führt immer noch in die Nähe eines Raumhafens. Was braucht ihr denn für ein Raumschiff? Groß, klein, schnell, mit viel Laderaum?“ Thevita schaut leicht unschlüssig. „Ein schnelles?“ die Frage ist an Myrun gerichtet.
     

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