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Sigil, Stadt der Tore

Dieses Thema im Forum "Sigil, Stadt der Tore" wurde erstellt von Thevita, 9 Mai 2014.

  1. Myrun Finnadottir

    Myrun Finnadottir Abenteurer Bürger von Delazaria

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    "Eigenes Zimmer, na klar, wie schön!" antwortet Myrun auf Ben s Erklärung "hätt ich mir denken können, und sehr nett von dir mich zu begleiten!" sie lächelt ihn an.

    Auch der Steinling bekommt ein Lächeln sowie ein "Gute Nacht allseits!" Dass Bröckchen Thevita einen von ihm so geschätzten Opale anbietet findet sie süß. Ein netter kleiner Steinling war das. Dann wendet sich die Thorwalerin Ben zu und sie gehen in Richtung der Zimmer.
     
  2. Thevita

    Thevita Legat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden Bürgermeister von Delazaria

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    Thevita angelt noch kurz nach dem Stein, der immer noch unter dem Tisch gelegen hatte, dann ist auch sie bereit zum Gehen. Den angebotenen Opal leht sie jedoch ab. "Nein danke Bröckchen. Ich würde ihn mir ja nur um den Hals oder ans Ohr hängen. Genieß sie ruhig, wenn sie dir so sehr schmecken." Sie macht sich auf in den zweiten Stock. Auf den Weg zu ihrem Zimmer zwinkert sie beiden anderen noch einmal zu. "Keine Dummheiten machen." Sie wartet, bis Bröckchen auch im Zimmer ist und schließt dann die Tür ab. Danach murmelt sie einige Worte und zeichnet verschiedene Gesten in die Luft. Ohne Alarmzauber legt sich die Dunkelelfe nämlich nicht schlafen. Schließlich lässt sie sich aufs Bett fallen und schließt habwegs entspannt die Augen.
     
  3. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    Bröckchen war glücklich. Wiedermal hatte sich Adamantu's Gespür für Fleischlinge bewährt. Diese Thevita zeigte erneut ihre mit Großzügigkeit gewürzte Vernunft. Sie überließ ihm ihen Opalanteil.
    Beinahe hätte er denjenigen, den er grad im Mund hatte, vor Freude zerbissen. Diese Frau war schon ansich erstaunlich, aber aus einer zwergigen Sichtweise heraus noch viel erstaunlicher, weil nicht nur Elfe, sondern sogar Drow.
    Ehrlich bekommen, schmeckte so ein Opal nämlich noch viiiiel besser, als geklaut.
    Das Myrunwesen war mit diesem Lutenentkörnelwesen in einem anderen Zimmer verschwunden, bevor er ihr auch einen anbieten konnte, aber aufgeschoben war ja nicht aufgehoben.
    Der Steinling rollte unter Thevita's Bett und machte es sich da gemütlich, während die Drow irgendwas hexte. Aber auch so wäre sie nicht ohne Schutz gewesen, denn Bröckchen war ja auch noch da und der hätte kein Problem damit gehabt, einen bösartigen Eindringling, intensivst nach seinem Faltpunkt abzuklopfen.
    Unter dem Bett gab sich der Steinling dann ganz dem Opalgenuss auf Schwefel hin, was zur Folge hatte, das er..., naja... schnurrte. Es war ein irgendwie grollender aber doch leiser Ton, der auch sanfte Vibrationen im Boden erzeugte.
    Sowas konnte recht beruhigend und einschläfernd sein, wenn man das mochte.
     
  4. Myrun Finnadottir

    Myrun Finnadottir Abenteurer Bürger von Delazaria

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    So war das mit den guten Vorsätzen, kaum beschlossen, schon über den Haufen geworfen. Ben musste einfach nur lächeln und schon war s geschehen! Myrun öffnete die Tür und machte schlicht eine einladende Geste mit ihrer Hand.
    Ben s Lächeln wurde breiter und ohne ein Wort verschwand er in dem Zimmer.

    Ein kurze gesummte Melodie ist noch zu hören bevor sich hinter der Sturmsängerin die Tür schliesst und auf dem Gang Ruhe einkehrt.
     
  5. Thevita

    Thevita Legat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden Bürgermeister von Delazaria

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    Die Dunkelelfe genießt die sanfte Rückenmassage, die sie durch Bröckchens Geschnurre bekommt. Sanft gleitet sie in die Trance hinüber, die bei den Elfen den Schlaf ersetzt. Sie wandelt durch ihre Erinnerungen, bewusste und unbewusste, sucht sich den Weg noch einmal durch Sigil zu ihrem alten Bekannten. Darin mischen sich die neuen Erinnerungen an Adamantu, Bröckchen und Myrun und ergeben ein verwirrendes Kauderwelsch. Trotzdem wacht sie nach vier Stunden vollkommen ausgeruht wieder auf. Da sie relativ früh zu Bett gegangen war ist es nun immer noch mitten in der Nacht, als sie sich aufsetzt und Licht anmacht, um ihre Zauber vorzubereiten. Der Steinling unter dem kann leises Gemurmel hören und ziemlich viel Handgefuchtel erkennen. Dann sieht Thevita nach ihren Dolchen, poliert, schärft und ölt sie. Sie weiß, dass der Gastraum der Grüne Mühle rund um die Uhr bewirtschaftet wird und da sie nichts Besseres zu tun hat, könnte sie auch genauso gut runter gehen. Aber zuerst sieht sie nach dem Steinling. Ob der wohl schlief? So richtig vorstellen konnte sie sich das nicht.
     
  6. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    Und ob Bröckchen schlafen konnte. Er konnte schlafen wie ein Stein, was nicht weiter verwunderlich sein dürfte. Doch um anständig zu schlafen, war keine Zeit. Es gab schließlich ein Myrunproblem zu beseitigen. Der Steinling hatte eigentlich noch garnicht recht begonnen, seinen Opal einem richtigen Tiefengenuss zuzuführen, da erhob sich die Elfe auch schon von dem, was sie so Schlaf oder halt Trance nannte.
    Lächerlich.
    Wie sich nach solch eine winzigen Nickerchen eine Erholung einstellen konnte, war Bröckchen rätselhaft. Thevita hatte sich doch eben erst hingelegt.
    Drow bewegten sich von Natur schon sehr geräuscharm und Thevita war da keine Ausnahme. Außerdem hatten sie es nicht nötig, ihre Augen mit Licht zu belästigen, ganz so wie Zwerge oder auch ein ganz gewisser Steinling. Doch Bröckchen hatte diese Wahrnehmungsmethoden auch nicht unbedingt nötig. Er war ein Steinling und spürte äußerst genau Bewegungen über die Vibrationen des Bodens.
    So ging es also tippteltappel hin und tappeltippel her, dann fummelte sie an irgendwelchen Waffen rum. Bröckchen hatte bei den Zwergen wirklich oft genug gehört, wie es klang, wenn eine Klinge geschärft wurde. Deshalb wußte er auch, das diese Klingen hier, nicht groß sein konnten.
    Die Elfe zog sich auch noch eines ihrer künstlichen Felle über. Fleischlinge, die sich für intelligent hielten, mochten diese Sache sehr, die sie Kleidung nannten.
    Bröckchen hörte, sah und spürte sich das Ganze an, bis Thevita wieder zum Bett kam, um nach dem Steinling zu gucken.
    Als sie sich runterbeugte, um unters Bett zu sehen, blickte sie dann auch in die erwartungsvoll geöffneten Augen in seinem Steinlinggesicht.

    Bröckchen: "Gehts los ?"

    Er war sofort rollbereit.
     
  7. Thevita

    Thevita Legat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden Bürgermeister von Delazaria

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    "Noch nicht ganz. Myrun wird noch zwei bis vier Stunden schlafen. Ich bin aber schon ausgeruht und würde unten auf sie warten. Willst du mitkommen, oder lieber hier bleiben und deine Ruhe haben?"
     
  8. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    Bröckchen: "Ich komme mit."

    Selbstverständlich kam er mit. Das Risiko, das der Thevita was zustieß, bevor sie Adamantu verarztet hatte, war zu groß. Hier liefen einfach zuviele dieser stacheligen Eumel herum und auch viele der stachellosen Gestalten sahen alles andere als vertrauenerweckend aus. Die Drow würde einen Repetiersteinling vielleicht noch gut brauchen können, wenns mal schnell was zu falten gab oder bei wiederspenstigen Türen und Mauern.
    Da war Bröckchen superklasse.
    Die Opale steckte er kurzerhand alle in den Mund, denn mit ausgefahrenem Ärmchen rollte es sich schlecht und Steinlinge hatten keine Taschen. Er konnte den Beutel also nirgends hinstecken. Also ab mit den opalen in den Mund und den Beutel unterm Bett liegengelassen. Wer ihn fand, konnte ihn haben.
    Es konnte losgehen, mit dem Aufmyrunwarten.
     
  9. Myrun Finnadottir

    Myrun Finnadottir Abenteurer Bürger von Delazaria

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    Tatsächlich erscheint Myrun einige Stunden später erneut im Schankraum, der immer noch sehr gut besucht ist und von allerlei Treiben erfüllt ist. Sie wirkt ausgeruht und läßt ihren Blick schweifen, bis sie die Drow an einem der Tische sitzen sieht. Sie geht darauf zu und lächelt den beiden Anderen gutgelaunt entgegen. Von Ben ist weit und breit nichts zu sehen.

    "So, da bin ich wieder! Von mir aus kann's losgehen ... ?"
     
  10. Thevita

    Thevita Legat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden Bürgermeister von Delazaria

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    Die Dunkelelfe zieht fragend eine Augenbraue hoch. "Und ich dachte, schwarze Witwen wären nur die Frauen meines Volkes. Aber ich hoffe, du hast noch etwas von Ben übrig gelassen?" Dann grinst sie gut gelaunt. "In Ordnung, wenn du Frühstück möchtest, können wir dir etwas auf dem Großen Basar kaufen. Auf gehts!" Sie geht noch kurz zur Bar hinüber und schiebt die Schlüssel und ein paar Goldmünzen über den Tresen. Sie winkt der Bardame noch einmal zum Abschied, dann tritt sie hinaus in den heller werdenden Himmel Siegils. Um gleich darauf noch einmal einen Schritt zur Seite zu gehen, als ein Wagen an ihr vorbei rumpelt. Der Typ, der ihn zieht, sieht ziemlich ungesund aus. Kahler Kopf, eingesunkene Augen und Wangen und ein gebeugter Gang, mit dem er einen Karren zieht. Auch die Last des Karrens sieht nicht gesund aus, dennoch die Leichen sind wirklich tot. Unbeteiligt zieht der Mann den Wagen und wäre Thevita eben über die Füße gerollt, wenn die nicht zur Seite gegangen wäre. Als der Wagen vorbei gerollt ist, schüttelt sie sich leicht. "Staubmänner..." murmelt sie. Dann winkt sie noch einmal Myrun zu. "Komm, jetzt geht es in die schöneren Viertel von Sigil." Dann wendet sie sich dem Bezirk der Lady zu und schon bald wird die Straße, auf der sie laufen, breiter, das Pflaster besser und die Leute schicker gekleidet. Geschäftige Leute, die verdächtig nach Beamten aussehen wuseln umher, wobei davon genauso viele sterblich, wie teuflich sind. Der Distrikt, durch den sie sich im Augenblick schlängeln, Pony-Kutschen ausweichen und Tragstühlen lieber Platz machen, weil man sonst zur Seite geschiben wird, beherbergt eine Menge Tempel. Neben Pelor, Olidammara, Gruumsch und Lolth, die Thevita gut kennt, finden sich auch die Tempel ihr gänzlich unbekannter Gottheiten. Alles, was in diesem Rang zu stehen scheint, scheint hier ein Haus zu haben. Vielleicht kann auch Myrun hier das ein oder andere Gebäude erspähen, dessen Symbolik ihr vertraut ist.
     
  11. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    Bröckchen muß nicht lang suchen. Die Zwerge haben dafür gesorgt, das sie auch hier vertreten sind und ihre immer recht wehrhaft wirkenden Tempelgebäude lassen sich leicht erkennen. Da sieht er Moradin und dort drüben hat Clangeddin Silberbart eines seiner Ferienhäuser, aber als er den eher breiten als hohen Turmbau von Dumathoin erblickt, bleibt er auf einmal liegen und rollt nicht weiter.
    Seine Erschaffer waren sehr große Verehrer dieser Gottheit gewesen und es war einer der Gründe gewesen, weshalb andere Zwerge sie bekriegt hatten. Bröckchen's Erbauer hatten nämlich Dumathoin über Moradin zu stellen gewagt und das war offensichtlich verboten gewesen.
    Aber es war auch schon ewig her.
    Bekriegen taten sich die Parteien jedoch noch immer, auch wenn es die ursprünglichen Konstrukteure des Steinlings nichtmehr gab. Deren Nachfahren, oder besser das, in was sie sich verwandelt hatten, die gab es sehr wohl noch, auch wenn sie das Geheimnis der Herstellung von autonomen Repetiersteinlingen wahrscheinlich längst vergessen hatten.
    Das was von Bröckchen's Herstellern übriggeblieben war, das wurden heutzutage nämlich Duergar genannt. Die hatten zwar weder mit Moradin oder Dumathoin irgendwas am Hut, aber hassen taten sie die anderen Zwerge immernoch und das beruhte auf Gegenseitigkeit.
    Heute riefen diese Duergar dann auch lieber den Ladugeur an. Der gab den Grauen was sie zum Unfug treiben brauchten und erfreute sich an dem Unheil, das damit angerichtet wurde.
    Aber nur weil sie ihre eigenen Leute hassten, bedeutete das nicht, das die Duergar aufgehört hatten, ihre angestammten Feindbilder ebenfalls zu hassen. Elfen waren natürlich immernoch die Bösen und es war auch völlig ebal, ob der helle oder dunkle Haut hatte. Eigentlich hassten die Grauzwerge alles und jeden, inklusive sich selbst. Naja, und das war dann sogar Bröckchen zu langweilig. Nicht das er so furchtbar untalentiert im hassen gewesen wäre. Mit nichten ! Es gab immernoch eine ganze Menge, das der Steinling hasste und das sogar mit gutem Gewissen. Aber den ganzen lieben kurzen Tag hassen, die Woche drauf hassen und das Jahr und das Jahrzehnt, das Jahrhundert, ganze Generationen von Zwergen lang hassen, hassen, hassen.
    Felsenskind, das war nicht nur irgendwie anödent, sondern SCHEIßLANGWEILIG !
    Bröckchen war dann abgehauen. Die lange Existenz hatten seine Individualität und seinen Willen stark gemacht, so das er die Beherrschungszauber, mit denen man ihm befehlen konnte, überwandt.
    Beherrschungsmagie, die ihn kontrollieren wollte, war z. B. so eine Sache, die er innig hasste und natürlich die Knilche, die sie benutzten. Ui, wie gern er solche Fleischsäcke faltete. Besonders deshalb, weil solche Zauber bei ihm ziemlich schlecht funktionierten. Bröckchen war schlicht und einfach zu trotzig.
    Bei den Ladugueriten hatte er sich nicht wohl gefühlt, aber ganz früher, als die noch Dumathoinisten gewesen waren, DAS waren schöne Zeiten gewesen und das kämpfen hatte auch noch viel mehr Spaß gemacht.
    Eine ganz nostalgische Welle überrollte den Selbstroller.
    Also sagte er Thevita...

    Bröckchen: "Duhuu, den kenn ich. Ich muß da mal rein."

    Und mehr war auch nicht dazu zu sagen. Das Gesichtchen wuchs wieder zu und der Steinling rollte auf den Dumathointempel zu.
    Thevita würde diese in ihrer Welt recht bekannte Gottheit wahrscheinlich kennen, aber auch das Myrunwesen mochte sich eventuell einen Reim darauf machen, wer sich hier unter anderem Namen herumtreiben mochte. Der Bau wies Ähnlichkeiten mit Bauwerken des Angrosch auf, den die Menschlinge Ingerimm nannten und der auch ein Haus in Thorwal stehen hatte.
    Andererseits waren die beiden Gottheiten vielleicht nur uneheliche Geschwister. Die Wege der Götter waren ja bekanntlich sonderbar.
    Bröckchen's Weg war aber, wie so meist, schnurgerade.
    Würden die beiden Frauen mitkommen ?
     
  12. Thevita

    Thevita Legat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden Bürgermeister von Delazaria

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    Die Dunkelelfe seufzte. Dass der Steinling nun auf einmal in den Tempel rollte, hatte sie nicht erwartet. Genervt musterte sie das Gotteshaus und erwägte dann mitzukommen, entschied sich aber dagegen. Nicht, dass sie Sorge gehabt hätte, das der Chef des Ganzen zu Hause gewesen wäre. Alles über einem Proxie hatte strenges Zutrittverbot nach Sigil, also eben auch Götter. Aber sich mit den Zwergenklerikern anzulegen, nur um Bröckchen hinterherzudackeln, das war es nicht Wert. Die beäugten sie schon allein beim Vorbeigehen misstrauisch. Und da sie langsam so etwas wie eine Ahnung von dem Zeitgefühl des Steinlings bekam, rief sie ihm noch hinter: "In Ordnung, aber bitte nur ganz kurz." Dann sah sie Myrun fragend an.
     
  13. Myrun Finnadottir

    Myrun Finnadottir Abenteurer Bürger von Delazaria

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    "Klar, Ben habe ich glücklich und zufrieden zurückgelassen!" meint die Sturmsängerin "...ziemlich glücklich sogar ..." fügt sie mit vollkommener Unschuldsmiene hinzu. Sie wendet sich wie ihre beiden Begleiter der Strasse zu, wirft den Staubmännern einen abfälligen Blick nach und sagt dann wieder zu Thevita gewendet "Ah... schönere Stadtteile, klingt vielversprechend, mal sehen, ob's stimmt!"

    Die Bemerkung wirkt nicht wie eine Frage sie drückt vielmehr die unübersehbare Neugier der Thorwalerin aus.
    Mit weit ausgreifenden Schritten marschiert sie denn auch neben der Drow und dem Steinling her und nachdem sich das Stadtbild allmählich zum positiven verändert, die Gebäude prächtiger und die Menschen und anderen Wesen in der Öffentlichkeit deutlich reicher gekleidet sind, nickt sie nur bestätigend.

    Viele der Gebäude wirken äusserst fremdartig, die Architektur eindeutig nicht dementsprechend, was es in Thorwal oder auch in Delazaria zu sehen gibt. Doch die ein oder andre Struktur scheint auch hier zumindest in Ansätzen an thorwalsche Baukunst zu erinnern.

    Als der Steinling, wie es seinem naturell zu passen scheint, dann auf einen Tempel zurollt, die Drow zurückbleibt, bleibt auch Myrun stehen und ruft dem Bröckchen noch nach "Ah, ich warte dann auch lieber hier! Ausser Swafnir und Efferd kann ich Gottheiten nicht so viel abgewinnen, und ihren Häusern ebensowenig! Wollen wir hier warten, oder können wir hier irgendwo eine Kleinigkeit zu uns nehmen?" die Thorwalerin könnte in der Tat ein kleines Frühstück zu sich nehmen. Energie schadet schliesslich nie!.
     
  14. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    Thevita sollte sich keine Sorgen wegen der Zeit machen brauchen, denn es ging alles ziemlich schnell. Vielleicht zehn Minuten, mehr nicht.
    Dann konnte man auf einmal zorniges Zwergengebrüll hören.
    Dann Bröckchen's Rumpelstimme, die irgendwas zurückbrüllte. Es folgte ein Krachen, wieder Geschrei, der Tempel wackelte etwas. Ein täuschender Moment der Tuhe kehrte ein, dann folgte ein Gesang, in dem ein magisch geschultes Ohr eine antinekromantische Anrufung erkennen mochte. Scheinbar versuchte die Zwergenpriester da drin, irgendwas Untotes zu bannen. Der Stimmenfülle zu urteilen, sangen dort sämtliche Kleriker des Tempels mit.
    Und dann brach der Untotenvertreibungsgesang ab und man konnte jemanden lachen hören.
    Bröckchen.
    Der Steinling lachte immernoch laut und steinig, als er aus dem Tempel marschiert kam. Dann drehte er sich kurz um und rief noch ein...

    Bröckchen: "Tschüss, ihr Nappsülzen !"

    ...in den Tempel. Anschließend wurden die ganzen Arm- und Beinangelegenheiten eingefahren und Bröckchen kullerte wieder zu Thevita und Myrun. Ein Grinsen hatte er aber immernoch im Gesicht, ganz im Gegensatz zu den bärtigen Zwergen, die mit einer Mischung aus Überraschung, Neugierde und etwas, das man vielleicht die Erkenntnis, das man was Gründlich falsch gemacht hatte nennen könnte, aus dem Tor ihres Tempels linsten.
    Zu der Drow sagte er nur kurz...

    Bröckchen: "Hatte mich geirrt. Die Blitzlichter da will ich garnicht kennen. Wir können weiter."

    Damit fuhr auch das Gesicht ein, aber man wurde das Gefühl nicht los, das der Steinling innen drin weitergrinste.
     
  15. Thevita

    Thevita Legat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden Bürgermeister von Delazaria

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    "Ah ja, Frühstück hattest du ja noch keins. Mal schauen, was ist denn hier überhaupt genießbar?" suchend schaut sie sich in den kleinen Nischen zwischen den Tempeln um. Dort haben sich unter anderem kleine Verkaufsstände niedergelassen, die Speisen unterschiedlichster Art anbieten. Von gerösteten Insekten über Blutwurst (mit Blut unbestimmter Herkunft) und verschiedenen Früchten (je bunter, desto besser scheinen sie zu gehen) bis hin zu Backwaren. Die Backwaren scheinen der Dunkelelfe am genießbarsten zu sein. "Ich glaube dort drüben sieht es ganz lecker aus." Und tatsächlich sehen die verschiedenen Teigtaschen und Brote zum Anbeißen aus.

    Als Bröckchen dann also nach 10 Minuten wieder aus dem Tempel gerollt kommt, sitzt die Dunkelefe ein Früchebrot kauend (ein zweites Frühstück ist nie verkehrt, auch wenn es der Figur nicht unbedingt gut tat) auf der Treppe eines weiteren Tempels und schert sich nicht um die wachsamen Blicke des Typen an der Tür, der den Eingang zu diesem Tempel bewacht. Der Gott muss irgendetwas mit Schatten oder Dunkelheit zu tun haben, sowohl die Mauern als auch die Treppe sind tiefschwarz. Thevita hat keine Ahnung von der Gottheit, aber die Farbwahl ist gut und dass der Marmor sich bei Berührung leicht warm anfühlt auch.
    Sie hat das Zwergengebrüll und den ganzen anderen Krach ungerührt zur Kenntnis genommen, zieht bei dem Vetreibungsgesang höchstens eine Augenbraue hoch. Als dann der Steinling aus dem Tempel gerollt kommt schaut sie ihn verblüfft an, muss auf seine Worte hin dann aber grinsen und winkt den aus der Tür linsenden Zwergen fröhlich zu. "Ach so? Das ist aber schade."
     
  16. Myrun Finnadottir

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    In der Tat, schaut es in der Richtung, in die Thevita geschaut hat sehr lecker aus. Es ist zwar nur ein einfacher Stand, aus groben Holzlatten - zumindest schaut das Material für die Thorwalerin so aus - gezimmert, aber auf der Auslagefläche liegen sehr schmackhaft aussehende Teigtaschen, goldgelb gebacken und knusprig.

    Je näher man dem Stand kommt, desto intensiver erreicht einen der Duft frischer Teigwaren und gebratener Früchte. Da man diese nicht sieht, scheinen sie sich in den Teigtaschen zu befinden. "Ja, sieht lecker aus und riecht noch viel leckerer!" antwortet Myrun der Dunkelelfe und schlendert zum Stand hin.

    "Schade, dass du so gar nichts für unsere Nahrung übrig hast" fügt sie noch in Richtung Steinling frech grinsend an.

    Hinter dem Stand steht eine menschlich aussehende, schlanke Frau, allerdings ist ihre Haut von einem satten Grün, was ihre lilafarbenen Haare und gelben Augen noch mehr hervorhebt. Sie lächelt und entblösst dabei - man mag es kaum glauben - ebenfalls lilafarbene ... Zähne! Doch unter all den merkwürdigen Wesen in dieser Welt wirkt diese Verkäuferin harmlos. Sie spricht Myrun in einer zischelnden Sprache an und deutet auf die Backwaren, immer noch lächelnd. Myrun zuckt nur mit den Schultern und schaut hilfesuchend zu Thevita "Ich nehme an, sie bietet mir ihre Waren an, aber klärst du mal was sie dafür haben will?"
     
  17. Thevita

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    "Geld, was sonst." grinst die Dunkelelfe. "Ohne Klimper läuft auch in Sigil gar nichts."
    Bei dem Wort Klimper schaut die Frau erwartungsvoll und hält Myrun mit einem strahlenden Lächeln ihrer violetten Zähne eine der Teigtaschen hin. "Na siehst du, das versteht sie." kichert Thevita. Dann wendet sie sich in der zichelnden Sprache an die Verkäuferin und es wechseln einige Münzen die Hände. "Ich lad dich ein, such dir was aus."
     
  18. Myrun Finnadottir

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    "Wie nett! Sei herzlich bedankt!" antwortet Myrun mit einem gekünstelten Knicks und einem breiten Grinsen auf dem Gesicht erst in Richtung der Dunkelelfe, dann in Richtung der grün-lila Verkäuferin und sucht sich nicht ein, sondern gleich zwei Teigtaschen aus, von denen sie umgehend in eine mit einem herzhaften Biß hineinbeisst!"

    "Hmmmmm, lecker...." kommt es dann schmatzend von der Thorwalerin und sie hält der Dunkelelfe die Teigtasche hin "...auch mal probieren? ..."
     
  19. Thevita

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    "Nein danke, die bekommen mir nicht so gut. Ich mag das Brot lieber." Sie deutet auf das Stück Früchtebrot, dass sie sich geschnappt hat. Da sie nun schon mal wieder steht und auch der Steinling wieder da ist, kann es ja eigentlich weiter gehen. "Na dann, weiter gehts. Und falls die nicht reichen sollten, findest du auf dem Basar bestimmt noch Nachtisch." grinst sie Myrun an.
    Sie durchqueren weiterhin breite Straßen, die Häuser sehen aus, wie mit dem Lineal gezogen, einheitlich und schön ordentlich. Auf einem großen Platz prankt ein riesiges Gebäude, das in seiner prunkvollen, massigen Architektur gut als Gerichtsgebäude erkennbar ist. Ein geflügelter Teufel im Anzug, der seine enorme Körpergröße noch betont, spricht ein paar Leute auf dem Platz an, die sich jedoch lieber aus dem Staub machen. Dann späht der Teufel spekulativ in die Richtung der Frauen, woraufhin Thevita Myrun schnell weiter zieht. "Anwälte. Teufel sind echt nicht schlecht, wenn du sie bezahlen kannst, aber nicht anquatschen lassen, sonst ist man seine Seele schneller los als einem lieb ist." Aber der Hat das Interesse schon wieder verloren und wickelt einen ziemlich unglücklich dreinschauenden Menschen um den Finger.
    Irgendwann wird die Architektur wieder bunter und die Häuser auch wieder kleiner, bis sie in Holzverschläge und Zelte übergehen. Die Mischung an Leuten, Wesen und Dingen, die einer normalen Einteilung nicht zugänglich sind, ist noch bunter als anderswo in der Stadt. Es herrscht großes Gedränge, aber alles läuft friedlich ab, sieht man mal von dem üblichen Genaule und Geschubse ab. Man hört eine Unzahl an Sprachen, aber vorherrschend ist die allgemeine Handelssprache, in der sich fast alle verständigen können. Thevita macht eine einladende Handbewegung. "Der große Basar. Sollen wir?"
     
  20. Myrun Finnadottir

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    "In Ordnung ... mehr für mich!" lacht die Thorwalerin und nimmt noch ein paar herzhafte Bisse zu sich. Als sie den großen Basar erreichen, hat sie beide Teigtaschen verspeist und sieht zufrieden aus. Ist doch wohl was dran an dem Spruch "Voller Magen macht zufrieden!".

    So antwortet sie dann auch sofort mit neuen Tatendrang "Na klar. Auf zum Basar!"
     

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