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Shadowrun Screwbarrel Uncorporated - Fakten

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Screw

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Auf Wunsch eines Users (und um ein wenig mein Ego zu streicheln), hier die kleine Geschichte über meine Nicht-Firma im Shadowrun-Universum.

Anfang der 2050er kannten nur wenige Leute in den wiener Schatten den Namen "Screw", und jene, die ihn kannten, verbanden nur eines damit: junger engagierter Wetworker und Scharfschütze. Zwar verschaffte ihm das immer wieder gut bezahlte Jobs, aber nicht unbedingt positives Ansehen, weshalb er dann auch öfter als Team-Support mit in Anlagen ging. Bei einem dieser Jobs begab es sich, dass ein Waffentechniker, der das Team überraschte (er schlief in der Werkstatt eines Kon-Labors) und kurzerhand anbot mitzukommen. Da der Zwerg dem Team einen sicheren Weg aus der Anlage verschaffte und Screw von dessen fundiertem Wissen im Bereich Waffenbau und -design angetan war, entschloss er sich dazu, den offiziellen Tod des nunmehr Ex-Lohnsklaven zu arrangieren.

Besagter Zwerg lies sich nach einigen Wochen dazu breitschlagen, den Straßennamen "Barrelmaniac" anzunehmen. Die beiden tauschten sich regelmäßig über neue Waffenideen aus, und weil Screw daran sehr viel Gefallen findet, reduziert er seine aktiven Teilnahmen an Runs zunehmend und betätigt sich vermehrt als Schieber. Aufträge (die teilweise sogar schon über die Landesgrenze gehen) nimmt er meist nur noch an, wenn es ihm Gelegenheit gibt, sein neuestes Spielzeug auszuprobieren.

Als er immer öfter auf die selbstgebauten Waffen angesprochen wird, beginnt er - mit Barrelmaniacs Hilfe - Spezialanfertigungen für befreundete Runner zu bauen. Irgendwann scherzen die beiden darüber, eine eigene Waffen-Firma aufzubauen, aber der Scherz macht die Runde in der Schattenkommunity und "Screwbarrel Uncorporated" ist geboren, im Branchenverzeichnis sucht man allerdings vergeblich danach.

Ende 2059 wird Barrelmaniac von einem neuen Shateigashira der Jakuza ermordet, angeblich, weil dieser nich bereit war, eine Waffe zu bezahlen, sondern diese als Geschenk wollte. "SbU" verschwindet daraufhin in der Versenkung und auch Screw lässt sich nicht mehr blicken. Im Verlauf des nächsten Jahres fallen immer wieder Mitglieder des lokalen Jakuza-Clans unbekannten Angreifern zum Opfer, und die wenigen, die einen dieser Angriffe überleben, sprechen von noch nie gesehenen Feuerwaffen. Dem Oyabun wurde nun klar, dass es sich hier nur um eine Vergeltungsaktion handeln konnte und suchte das Gespräch mit Screw, denn dieser hatte seit Jahren eine Abmachung mit der Jakuza und anderen Untergrundorganisationen. Der Oyabun wusste daher, dass er keine Hilfe von anderen Clans erwarten konnte, schließlich war es eines seiner Clanmitglieder, das sich unehrenhaft verhalten hatte.

Beim Zusammentreffen kam es allerdings zu einem Eklat mit dem Mörder Barrelmaniacs, der sich weigerte, seinen Fehler einzugestehen, da es sich bei "SbU" ja um Untermenschen (Metas) handelte. Das darauffolgende Blutbad resultierte darin, dass der Clan ausgelöscht wurde und Screw einige Teammitglieder verlor. Der Oyabun, der sich für den Hobgoblin ausgesprochen hatte, überlebte mit einigen wenigen Untergebenen, erbat aber von Screw, das Leben der verbleibenden zu schonen, wenn er stellvertretend dafür Seppuku vollziehen würde. Screw akzeptierte unter der Bedingung, dass der Westen des 14. Bezirkes und der Bezirk Wien Umgebung West in Zukunft frei von Jakuza bleiben würde. Und bis dato wird dieser Vertrag gehalten.

In den folgenden Jahren erzeugt "SbU" wieder Waffen nach altbekannter Art, Screw jedoch zieht sich aus dem aktiven Runnerbusiness fast vollständig zurück und fungiert fast nur noch als Auftraggeber, Schieber und Waffenbauer.
 

Screw

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AW: Screwbarrel Uncorporated - Fakten

Die Waffen, welche SbU produziert, sind stiltechnisch oft exzentrisch und stechen selbst gegenüber Modedesigns gelegentlich heraus. Viel Augenmerk wird aber immer darauf gelegt, dass die Stücke möglichst wenige Ecken und Kanten haben, um das Risiko von Hängenbleiben zu reduzieren. Auch ist serienmäßig der Griff immer an die Hand des Kunden angepasst, was es Fremdnutzern schwieriger macht, die Waffe ordnungsgemäß einzusetzen.
 
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