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  3. Auf der einen Seite der Wohnbezirk auf der anderen Seite in der Nähe des Senats befindet sich der Swontje Hafen günstig gelegen und immer sehr belebt. Matrosen und Händler, Schaulustige und Handwerker gleichermaßen bevölkern den Hafen. Als eine der wichtigen Lebensadern Delazaria's ist im Hafen ein stetiges Kommen und Gehen. Schiffe landen an und werden ent- und wieder beladen. Das Hafengelände besteht auch aus einigen Handelskontoren mit großen hölzernen Winden an denen die Ballen Stoff oder Fäßer mit Bier oder Wein in die Welt des Handels gelangen. Die Aves Werft sorgt für Reparaturen an Schiffen, auch die „Eiseswind“ das schmucke Drachenschiff der Thorwalschen Kapitänin Sameafnir liegt etwas abseits vor Anker.

Ruine eines alten Bootsschuppens

Dieses Thema im Forum "Swontje Hafen" wurde erstellt von Rhizom, 24 September 2016.

  1. Rhizom

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    Rhizom Horizonte wacht auf. Er hat Kopfschmerzen, und als er heftig Luft einzieht, um seinen schmerzenden Schädel zu beruhigen, und sie dann langsam wieder ausatmet, weiß er auch, warum. Bäh. Dieser Fusel von der Jolle, die ihn hergebracht hat -- wie hieß das vermaledeite Schiff noch? Egal -- ist wirklich schlimmer als Bärenpisse. beim Trinken und am Tag danach nochmal. Warum mussten sie auch die Fuselfässer statt der Wasserfässer so nahe an seinem Versteck lagern. Und dass sie ihn dann noch gefunden haben, aua, ja. Das wird blaue Flecke geben. Die Besatzung war nicht glücklich über den blinden Passagier. Hätte Rhizom nicht inzwischen so ein ordentliches Fettpolster entwickelt, hätten sie ihn wahrscheinlich totgeprügelt. Oder er wäre ertrunken, nachdem er verzweifelt ins Wasser gesprungen war, samt der alten Rüstung und seinem alten Kumpanen, seinem einzigen Kumpanen, dem Zweihandschwert "Schein". Irgendwas von seiner alten Kraft muss die vielen Jahre doch überlebt haben, denn irgendwie schaffte er es ja bis zu diesem Schuppen, sich aus dem Wasser zu hieven und sich hier zu verstecken.

    Er sieht sich um. In diesem Schuppen gibt es wirklich nichts zu holen. Das Dach halb eingestürzt, die Fischernetze vergammelt, das halbreparierte Ruderboot zum Vermodern zurückzulassen. Aber warum sah er überhaupt so viel? Ist es nicht dunkel? Ja. Und ein paar Sterne kann er durchs Dach sehen, aber das ist nicht alles. Dieses weiche fahle Licht. Es erinnert ihn an... oONEIN! ... das kann nicht sein! Es kann nicht sie sein!Oo Er rennt zur Tür, stößt sie auf, worauf sie aus den Angeln bricht und mit einem lauten Geräusch zu Boden scheppert, tritt ins Freie und ... tatsächlich sieht er das erste Mal seit vielen vielen Jahren den Schein des Mondes!

    oO Selune, meine Göttin, Du bist es! Dann waren die Gerüchte wahr! Dass Du nur in meiner Welt ins Nichts gegangen bist und in anderen noch Macht hast, noch am Himmel stehst! Oh gepriesen sei das Schicksal, dass mich nach der langen Reise zu Dir geführt hat!Oo

    Rhizom geht in die Knie. Das ist nicht ganz leicht nach all den Jahren und mit dem ganzen Fett, dass er angesetzt hat. Aber schlussendlich gelingt es und er beginnt ein langes Gebet.
     
  2. Rhizom

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    Nach Beenden des langen Gebets zieht Rhizom "Schein", seinen Zweihänder neben sich, richtet ihn vor sich auf, so dass der Mondschatten des Handschutzes und des Griffs von Schein wie ein Kreuz das Gesicht Rhizoms verdunkelt. Dann richtet sich Rhizom langsam auf, zu voller Größe. Er ist wohlgenährt, ja, aber dennoch ist seine Haltung nicht mehr die des alten Mannes. Die Schultern nach hinten, den Rücken gerade, steht da nun ein Krieger. Ein Mann, der viele gerettet und viele getötet hat. Er hebt sein Schwert in die Höhe zum Mond und sagt:

    "Ein gebrochener war ich! Ein Paladin ohne Göttin, ein Diener ohne Herrin. Wessen Krieg sollte ich kämpfen, ohne sie. Doch jetzt, oh Selune, jetzt, da Du in meiner Gegenwart bist, bin ich wieder Dein Werkzeug. Deinen Krieg werde ich führen. Den Glauben und die Liebe und das Licht der Sterne und des Mondes in die Welt zurück bringen. Das schwöre ich nun erneut als Dein ergebenster Kämpfer!".

    Das Licht der Sterne und des Mondes scheint das Schwert zu umdunkeln. Es scheint wirklich auf irgendeine Art zu scheinen. Oder ist das nur eine optische Täuschung? Das möge eine andere entscheiden. Rhizom zumindest macht sich auf in die neue Welt und geht langsam Richtung Hafengelände.
     
  3. Rhizom

    Rhizom Held

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    ... und Rhizom ist wieder zurück. Er hat den Mond gesehen und die Stadt die den Mond gar nicht würdigt. Vielleicht, so denkt er, wird er erstmal dieses karge Örtchen als Zuhause wählen, bevor er dann einen Tempel bauen muss, der Selune zu Ehren, der ohne Priester völlig leer sein wird. Und trotzdem. In Rhizoms Kopf dreht sich alles. Das war alles sehr viel, was er heute erlebt hat. Und so legt er sich schlafen, auf alten verrotteten Fischernetzen, die immerhin weicher sind als der Boden.
     
  4. Tufir

    Tufir Konsul Administrator Spielleiter Schnupperrunden Rezensionsredaktion

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    Nachdem Tufir sich sicher ist, dass der "neue" alter Krieger in Delazaria eingeschlafen ist, schleicht er leise unter dem Schut eines Schleichzauners in den Schuppen, geht neben dem Schlafenden in die Knie und flüster ihm ins Ohr:

    "Du kannst alles, was du willst, Rhizom. Baue mir einen Tempel in dieser Stadt und dann verkünde mein Wort. Wie lange warte ich schon ....."

    Genauso leise, wie er kam, verlässt Tufir den Schuppen wieder. Kaum draußen reibt es sich die Hände.

    Oo Wird Zeit, dass hier mal wieder Leben in die Bude kommt. Diese Stadt versauert ja sonst. oO
     
  5. Rhizom

    Rhizom Held

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    Nach der Initiierung des Baus des Tempels des Mondes kehrt Rhizom endlich zurück in den Schuppen, in dem alles begann. Hier achte er auf. Hier sah er den Mond. Und hier teilte ihm eine Stimme mit, er müsse einen Tempel bauen.

    Und hier legt er sich jetzt nach getaner Arbeit in seine Netze und schläft sofort selig ein...
     

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