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Quarantänestation

Dieses Thema im Forum "Kranken- & Siechenhaus" wurde erstellt von pCyDoc, 27 Februar 2013.

  1. pCyDoc

    pCyDoc Streuner Bürger von Delazaria

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    AW: Quarantänestation

    "Ärztliche Schweigepflicht, von uns droht keine Gefahr." pCyDoc widmet sich sofort wieder seinem Werk, lauchst aber weiter dem Gespräch, sollten medizinisch relevante Fakten dabei zu Tage kommen.
     
  2. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    AW: Quarantänestation

    An Adamantu sollte es nicht liegen. Warum die Katz nicht wollte, das man sie als Katz erkannte, oder der Mensch nicht als Mensch, oder andersrum, leuchtete ihm allerdings nicht ein.

    "Ich kann schweigen wie ein Stein," grollte der Obsidianer und meinte das wörtlich.

    Indes, die Aura der hübschen, schwarzen Katze nahm eine irgendwie harmonischere Tönung an. Adamantu hatte nicht sooo die Ahnung von Weichlingauren, weil er ja bloß das eine oder andere Jahrhundert mit ihnen zu tun gehabt hatte, doch ein wenig wußte er schon und dieses wenige mochte mehr sein, als andere je lernen würden.

    "Du, elfischer Elementarbruder, was immer du gemacht hast, es war gut, denke ich. Ist dieses gelb nicht schon viel weniger grün ? Und das blau dort benimmt sich schon viel weniger lila."

    Der Tiefensänger war aber nie auf einer metamenschlichen Magieakademie gewesen und verfügte deshalb nicht über dieses ausgefallene Vokabular, dessen sich Zauberer der Fleischwesen immer schon gern bedient hatten, deren Halbwertzeit nach obsidianischen Maßstäben allerdings eher lächerlich wirkten.
    Er hoffte dennoch, das der Heiler wußte was er meinte.
    Eins wußte Adamantu aber genau. Für das Wirken jeglicher Magie war ein guter Rhythmus von außerordentlichem Vorteil, außer vielleicht für die chaotische Magie der Dämonen.
    Darum machte er allen Anwesenden einen Vorschlag.

    "Ich könnte ja vielleicht etwas singen, möchte das jemand ? Wenn Körper und Geist im selben Takt sind, wird die Wiedervereinigung möglicherweise leichter.
    Dazu müßte sich aber jemand bereiterklären, mein physisches Sprachrohr zu sein, damit mein Astralgesang bis in die physikalische Welt reicht.
    Könnte das der freundliche Scapamensch tun ?"


    Und wenn dieser Scapamensch ja sagte, dann würde er von Adamantu's zweiter Astralhand berührt werden und zum physikalischen Ressonanzkörper für den obsidianischen Gesang werden.
    Was auch immer das sein sollte.
     
  3. Scapa

    Scapa Abenteurer

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    AW: Quarantänestation

    "Freundlicher Scapame- oh, du meinst mich... Ich soll dir als Sprachrohr für seinen Gesang dienen? Na, das wäre auf jeden Fall mal etwas ganz neues. Nun, ich kann zwar ziemlich gut singen, aber mit dem wovon du sprichst habe ich keine Erfahrung, ich bin... nicht so alt wie du... oder der Doc so wie es aussieht, aber ich hoffe dafür sind keine Vorkenntnisse notwendig?"
     
  4. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    AW: Quarantänestation

    "Nein," meinte der Obsidianer und nahm die Antwort des Scapamenschen als ein Ja.
    Infolge dessen, fühlte Scapa etwas ähnliches, wie wenn man meint, von einem Geist berührt zu werden. So groß und schwer Adamantu's Hand im Physikalischen auch war, im Astralen wog sie nicht mehr als ein Lüftchen. Doch natürlich blieb es nicht bei dieser Berührung.
    Der alte Tiefensänger fing an zu singen.
    Der Obsidianer hatte ein Lied gewählt, von dem er der Meinung war, das es beruhigend wirkte, was es bei ihm auch tat, nur das die lebenden Steine vielleicht eine etwas andere Vorstellung davon hatten, was Musik war, oder Melodie, oder Rhythmus...
    Auch sangen Steinwesen ganz anders als Fleischlinge, schon weil sie ganz anders Töne erzeugten. Als Ergebnis dieser Tatsachen, begann Scapa nun auch nicht zu singen,wie er es gewohnt war, sondern er fing an zu zittern. Richtig heftig an zu zittern, weil ein Obsidianer nunmal so Klänge hervorbrachte. Der obsidianische Zauber machte jetzt das gleiche, was er auch mit einem anderen Obsidianer gemacht hätte, Scapa zum schwingen bringen, bis er klang wie ein Kristall.
    Das Eigenartige daran war eigentlich nur, das es wirklich funktionierte, die zitternden und schwingenden Knochen und Zähne des Scapamenschen, brachten auf einmal Töne hervor, von denen jener Scapa sicher nicht gedacht hatte, das sie in ihm steckten.
    Und eins mußte man sagen. Bei dem Obsidianerlied fiel es einem wirklich leicht, sich einen sehr großen, sehr ruhigen Berg vorzustellen und von so einem sang Adamantu ja.

    Wolfram Wieser - Obertongesang, Monochord - YouTube

    Es war vielleicht nicht das kürzeste Lied, das es gab, aber das kürzeste, das Adamantu kannte. Andere dauerten da schon ein paar Tage oder Wochen länger, aber der Elementarist wollte den Kurzlebigen nicht mehr von ihrer kostbaren Zeit stehlen, als unbedingt nötig.
     
  5. pCyDoc

    pCyDoc Streuner Bürger von Delazaria

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    AW: Quarantänestation

    pCyDoc fängt die Schwingungen des Liedes im Astralraum auf und webt sie mit in den Zauber. Außerdem wirft er einen Blick auf Scapa, dessen Körper in perfekter Resonanz schwingt ... bis auf die kybernetischen Teile, welche drohen, der Essenz des Mannes weiteren Schaden zuzufügen, da sie sich gegen die magische Verbindung stemmen. Einen weiteren Schub von Adamantus Kraft borgend, formuliert der Elf zwei weitere Zauber, einen Heilzauber, um die Verbindungsstellen zwischen Chrom und Fleisch zu stabilisieren, und einen physischen Manipulationszauber der die 'Ware in die Frequenzen des Liedes einstimmen lässt. Zweiterer benötigt einiges an Finesse, aber da es Adamantus Energie ist, die mit Adamantus Lied verbunden wird, erleichtert dies die Angelegenheit erheblich.

    Dennoch rinnen dem Doktor langsam Schweißtropfen über die Stirn und er überlegt, ob er die von Ratte hervorgerufenen Flatulenzen nicht ziehen lassen soll um die dafür benötigte Konzentration frei zu bekommen. Das Gewebe des Schutzzaubers wird immer feiner, dichter und selektiver, aber ebenso erhöht sich der Druck von außen.

    Einem Verdacht folgend öffnet pCyDoc eine Masche ein wenig und wirft einen Blick auf den mittlerweile für ihn erkennbaren Strom der Magie welche auf Shadow wirkt. Schnell knüpft er alles wieder dicht und wendet sich mental an Adamantu, Shadow und Scapa, denn was er herausgefunden hat ist zu fremdartig um es laut hinaus zu posaunen und mehr Personen als notwendig einzuweihen. oODas ist kein Fluch oder sonst eine Art von Zauber. Shadow, ihr seid ein Pfand ... was immer Ratte da geweckt hat, hat sich instinktiv ein ihm emotional nahes Individuum als Sicherheit angeeignet. Ein Teil von Euch ist dort, wo Ratte und Firedragon hin wollen.Oo
     
  6. Shadow

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    AW: Quarantänestation

    oO Wie das klingt? Ich bin ungeduldig. Wer weiß als wen oder was ich aufwache? Wer weiß, ob ich aufwache? Dragon hat WAS? Das wird ja immer besser. Nun gut, das mit der Form weiß hier vermutlich wirklich schon jeder. Ich sollte fort von hier - für immer. Aber erst einmal will ich zurück ... klingt das jetzt kompliziert? Werde ich schon verrückt? Wegen der Panther-Sache ... deine Fragen sind privatsache!Oo
    Für einen kurzen Moment erscheint ein Bild von zwei Panthern. Einem Jungen und einem ausgewachsenen. Shadow schiebt den Gedanken beiseite und konzentriert sich auf das Gespräch zwischen pCyDoc und Adamantu - auch wenn sie kaum etwas davon versteht.

    oO Scapa singt für mich? Oo
    Gebannt wartet sie auf seine Gesangseinlage wird aber dann anderwertig überrascht.
    oO Doch nicht? Oo
    Neugierig folgt die den Klängen und plötzlich sieht man kurz ein Bild nach dem anderen. Panther, eine überfüllte Taverne, andere Gestaltenwandler bei der Verandlung, ein Tisch voller Waffen - ein Blick der besonders lange bleibt. Danach erscheint eine Gasse bei Tageslicht, eine Treppen mitten auf dem Weg, die nach unten in einen Wald führt, eine herzliche Begrüßung von lachenden Leuten, dann sieht man plötzlich nichts mehr.
     
  7. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    AW: Quarantänestation

    Adamantu singt und guckt, guckt und singt und nach einem kurzen Weilchen sagen der Elf und die Katzendame auch wieder etwas. Nur leider hatte sich der Elementarist nie groß mit Flüchen abgegeben. Wieder hätte er in diesem Fall zu einem Geisterbeschwörer geraten, aber da er das schon getan hatte, ließ er es.
    Der Heiler hatte wohl auch schon eine Ahnung, worum es sich bei diesem Fluch handeln könnte, oder wenigstens, wer in diesem Falle zu helfen vermochte.
    Eine Ratte und ein Feuerdrache.
    Was für ein Team !
     
  8. Shadow

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    AW: Quarantänestation

    Es ist immer noch nichts zu sehen, was daran liegen könnte, dass Shadow im Moment selber nichts wahrnimmt - außer Dunkelheit. oOWelchen Ort meint Ihr?Oo, wendet sie sich an pCyDoc, oODiese Dunkelheit hier?Oo
     
  9. pCyDoc

    pCyDoc Streuner Bürger von Delazaria

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    AW: Quarantänestation

    oO Das kann ich Euch leider nicht sagen ... ich vertraue darauf, dass der Stadtrat und Euer Bekannter das heraus finden. Aber ich denke, dass es das sein könnte. Vielleicht habt ihr sogar die Möglichkeit, den beiden zu helfen ... allerdings fürchte ich, dass Ihr Euch dann mehr mit Magie auseinandersetzen müsst als Ihr dies jetzt schon tut. Und es ist mir nicht entgangen, dass Ihr normalerweise, nun, ANDERS auf Magie reagiert. Oo pCyDoc hat im Laufe seines langen Lebens genug machtgierige Magier, fehlgeschlagene Rituale und Hexenjagden erlebt, dass er diese Einstellung zu den Erwachten durchaus nachvollziehen kann.
     
  10. Shadow

    Shadow Held Rezensionsredaktion

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    AW: Quarantänestation

    Schwarz ist toll, als Fell, als Kleidung, als Haar ... allerdings ist ihr das Schwarz dieser Dunkelheit eindeutig zu unheimlich. Würde sie wenigstens noch eine der warmen, gütigen Stimmen hören, doch pCyDocs Worte erreichen Shadow nicht mehr.

    oONiemand da?Oo, frägt sie nach einigen Minuten der Stille.
    oOHallo? Was mache ich falsch?Oo
    Sie versucht es erneut, mit deutlich mehr Anstrengung: "Hallo?"

    Erst als das Echo erklingt, wird ihr klar, dass sie wieder sprechen kann.
    oOWenn es ein Echo hat, muss hier irgendetwas sein.Oo
    Sie steht auf und läuft mehrere Minuten lang in die selbe Richtung. Zumindest glaubt sie das. In der Schwärze sieht sie keine Spuren und auch keine Uhren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15 Juni 2013
  11. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    AW: Quarantänestation

    Doch, einer konnte die schwarze Katzenmenschin noch hören.
    Wieso ?
    Eben wegen der Schwärze. Genau wegen dieser undurchdringlichen absoluten Schwärze. Dem Schwarz. Denn wo immer sich ein Obsidianer auch aufhielt, so hatte er doch immer das Schwarz der Tiefe in seinem steinernen Herzen. Doch entgegen der gängigen Meinung, das ein Herz aus Stein nichts fühlen konnte, fühlte Adamantu sehr wohl.
    Und jetzt gerade fühlte er die Katze genau dort. Im Schwarz.
    Er hatte keine Ahnung, wie sie da hingekommen sein konnte, aber da sie auch so schön schwarz war, hatte das wohl seine Richtigkeit. Leider schien sie sich unwohl zu fühlen und das war sehr bedauerlich, weil doch gerade das Schwarz so viel Ruhe, Geduld und Zuversicht für den Obsidianer barg.
    Er versuchte ihr zu helfen.
    Weil er in die magische Struktur des astralen Konstrukts des Heilers eingebunden war, konnte er nicht selbst zu ihr ins Schwarz tauchen, aber er kannte welche, die es konnten. Andere Obsidianer, sogenannte Ungeschlüpfte. Geschwister, die keine Lust hatten, geboren zu werden und sich im Stein sehr wohl fühlten. Außerdem waren da natürlich noch die Zurückgekehrten, welche zu ihrem Lebensfels heimgekommen waren, um in den Stein zurückzugehen und den anderen von ihrem Leben an der Oberfläche vorzuträumen und zu singen.
    Einen der Letzteren wollte Adamantu fragen. Einen Obsidianer namens Smaracuun, der wie Adamantu ein Tiefensänger war und schon oft geboren worden und zurückgekehrt war. Smaragun interessierte sich nicht so für andere Namensgeber und trieb sich lieber in den Wäldern und Dschungeln herum, wo er viele Pflanzen und Tiere finden konnte, die es ihm viel mehr angetan hatten.
    Er hatte trotzdem ein paar Weichlingsprachen aufgeschnappt, doch was vielleicht noch wichtiger war, er beherrschte die Sprache der Tiere.

    Bei Shadow kam dann auch etwas an. Eine leise rasselnde Stimme. Kratzig, rau und der des Obsidianers, der da irgendwo bei Scapa und pCyDoc herumastralisierte, nicht unähnlich, aber eindeutig eine andere.
    Und sie sprach einen eigenartigen, aber verständlichen Panterdialekt.

    "Das Schwarz ist gut, das Schwarz ist dein Freund. Es ist dein Mantel und dein Schutz. Es verbirgt dich vor Feind und Beute. Umarme das Schwarz. Fühle das Schwarz.
    Deine Beute ist schlau und geschickt. Auch sie verbirgt sich hier. Besonders vor dir. Deine Beute ist dein Ziel, der Ort, an dem du jetzt sein müßtest. Deine Beute kennt dich, kennt deine feine Nase, die scharfen Augen, die perfekten Ohren.
    Deine Katzensinne nützen nichts. Nutze deine Menschlichen.
    Taste und schmecke deine Beute.
    Taste und schmecke...
    TASTE UND SCHMECKE... "


    Und das wars. Shadow war wieder allein, aber jetzt wußte sie, das sie es doch nicht war. Ihr Ziel, ihre Beute, war hier irgendwo und dieses Irgendwo war vielleicht verdammt eigenartig, aber ein Ort, an dem man ankommen und von dem man auch wieder verschwinden konnte.
    Man mußte bloß rausfinden wie und einen Hinweis hatte Shadow grad bekommen.
     
  12. Shadow

    Shadow Held Rezensionsredaktion

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    AW: Quarantänestation

    Erschrocken fährt Shadow zusammen, als sie die kratzige, raue Stimme wahrnimmt. Sie dreht ihren Kopf und versucht, die Herkunft der Geräusche zu orten, doch es gelingt ihr nicht. Immer wenn sie ihren Kopf in die entpsrechende Richtung dreht, kommt die Stimme aus der entgegengesetzten.
    oODas Schwarz fühlen. Verdammt düster!Oo

    Blind und ziellos fuchtelt sie mit ihren Händen in der Schwärze herum, spürt aber keinen Widerstand.
    Mit der Zunge fährt sie über ihre Lippen und streckt sie sogar für wenige Sekunden die Zunge raus.

    "Amantu?", frägt sie in der Hoffnung, den Namen korrekt in Erinnerung behalten zu haben, "seid Ihr das? Könnt Ihr mir diese Anweisungen weniger lyrisch erklären?"

    Denn Rätsel und gehobene Formulierungen waren überhaupt nicht ihre Stärke. In Shadows Kreisen hat man geradeaus gesprochen. Eine Sache, die sie auch bei Sameafnir sehr schätzt. oOOb ich überhaupt noch in Sameafnirs Diensten stehen kann, wenn ich so lange fort gewesen bin?Oo
     
  13. Samsonium

    Samsonium Gast

    AW: Quarantänestation

    Nein, es war nicht Adamantu, aber auch nicht sehr weit weg. Smaracuun redete weiter mit Shadow.

    "Nicht Adamantu, sein Bruder, seine Schwester, dein Freund.
    Verzweifle nicht ! Das Schwarz birgt alles was du brauchst.
    Erinnere dich. Erinnere dich an das Schwarz ! Es ist dir schon begegnet."


    Und das stimmte. Bei der Aufforderung der Stimme, die sich als Adamantu's Geschwister vorgestellt hatte, kam Shadow unwillkürlich das Bild in den Kopf, das der Steinriese ihr in den Geist gesandt hatte. Das Bild, wo er im Dschungel mit der Tigerin und ihren Jungen ist.
    So grün ist der Wald und so schwarz der Obsidianer daneben.
    Und so hart..., so fest.
    Wie die Tigerin ihre Krallen an diesem Schwarz schärfen kann.
    DA !
    Jetzt kann Shadow es auch spüren ! Der Gedanke hat geholfen. Sie spürt sowas wie Boden unter ihren Pfoten. Harten, festen Boden, so schwarz und steinern wie Obsidianerhaut.

    "Ja ! Jaaaaaa !
    Das ist guuuut ! Fühle das Schwarz. So ist es richtig, Katz."
     
  14. Shadow

    Shadow Held Rezensionsredaktion

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    AW: Quarantänestation

    Casimir schläft und Shadow wacht auf.
    Der Gnom ist das Erste, was Shadow sieht, als sie aufwacht, weil sie ihren Kopf zufällig auf die Seite gedreht hat, wohin Casimir aus dem Gerichtssaal hergebracht wurde.
    oONa, kleiner Fisch-Mann? Ich hoffe, das ist nicht meine Schuld und Du kommst da wieder raus ...Oo

    Fühle das Schwarz.
    Shadow hatte ihren Weg jedenfalls gefunden, auch wenn sie ihn nicht im Geringsten verstanden hatte. Sie hat die Anweisungen befolgt, fertig.
    In ihrer menschlichen Gestalt ist sie nun aufgewacht, weshalb sie als Erstes versucht sich auf zwei Beinen zu erheben. Gewohnt schwungvoll geht sie vom Liegen direkt in den Stand über, doch dann wird ihr schwindelig und übel. Ihr Blickfeld ist eingeengt und wird immer schmaler. Sie kniet sich auf den Boden. Die Beschwerden werden augenblicklich besser. Als sie wieder versucht aufzustehen taucht der Schwindel und die Übelkeit jedoch wieder auf, weshalb sie wieder in die Knie geht. Shadow fühlt sich schwach, wie nach einem anstrengend Lauf und atmet so schnell als wäre sie gerannt. Als ihr das auffällt, konzentriert sie sich auf ihren Atem und beruhigt sich, indem sie nun langsam tief in den Bauch ein- und ausatmet.
    So sitzt sie und traut sich nicht wieder aufzustehen. Ihr fällt auf, dass ein Schlauch von ihrem Arm an ihr Bett führt und es gleicht einem Wunder, dass sie ihn bei ihrer Aktion nicht zerstört hat. Mit ihren Blicken folgt sie dem Schlauch, der in einem leeren Gefäß an ihrem Bett endet.
    oOWollt ihr mich vergiften?Oo, denkt sie zornig und hätte beinahe alles von sich gerissen, doch im letzten Moment entscheidet sie sich anders. oONein. Nur aushungern.Oo
    Shadow hört sich um, nimmt aber nur ihren Atem wahr und den schwachen, beinahe leblosen Atem des kleinen Mannes auf dem Bett neben ihr.
    "Hallo? Hilfee ...?" erklingt verunsichert und ungewohnt piepsig aus Shadows Mund.
     
  15. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    AW: Quarantänestation

    Für Adamantu ist soweit alles wieder in Ordnung. Die Menschenkatz mit dem feinen schwarzen Fell scheint genesen zu sein. Zwar noch ein wenig schwach, aber wieder in einem Stück, so körperlich und geistig.

    "Schön, das ich ein wenig helfen konnte. Gute Besserung, Obsidianfell. Machts gut, ihr Fleischlinge."

    Mann kann den Steinkollos nicht sehen, aber die steinig grollende Stimme, die da ätherisch aus dem Astralen rüberraspelt, ist gut zu verstehen und zuzuordnen.
    Mehr meint der Obsidianer nicht sagen zu müssen, weil er ja eh nicht wirklich etwas weiß und weil es der Heilerelf sowieso besser erklären könnte.
    Da ist sich Adamantu sicher.
    Aber er könnte ja wieder mal nach seinem Körper sehen.
    Ja, das wärs doch. Aber wo war der noch gleich ?
    Ach richtig, bei diesem Schneidergeschäft.
     
  16. pCyDoc

    pCyDoc Streuner Bürger von Delazaria

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    AW: Quarantänestation

    pCyDoc spürt das Erwachen Shadows mehr, als er es sieht oder hört. Kurz wendet er den Blick aus dem Astralen in die Realität zu der Formwandlerin und beobachtet bestürzt, wie diese beinahe alle Gerätschaften mit sich zu Boden reißt. Er folgt auch ihrem Blick zu dem Tropf ... und da durchzieht kaltes Feuer seine Adern.
    "Schwester!! Tropf abtrennen! SOFORT!!! Wer zur Hölle war für das Nachfüllen verantwortlich! Wollt ihr meine Patienten umbringen?! Wenn ihr nicht wisst, was Luft in den Venen anrichten kann, lasse ich es euch gerne mal ausprobieren!"
    Einer der Pfleger zuckt bei den harten Worten zusammen wie ein geprügelter Hund. Der mörderische Blick des Elfen trifft ihn wie ein Zielmarkierungslaser und er richtet nur ein einziges, ruhiges Wort an den jungen Mann.
    "Raus."
    Der angesprochene fällt fast in sich zusammen und schleicht dann hinaus. Seine Karriere in der Medizin ist, kaum begonnen, zu Ende.
    "Bringt der Patientin einen Rollstuhl und fragt sie, was sie benötigt. Ihr seid mir für ihr Wohlergehen persönlich verantwortlich."
    Dann wendet der Doc sich an die Sanitäter, die Casimir herein gebracht haben.
    "Und was zum Teufel macht ihr hier mit dem? Ist euch der Begriff Quarantäne nicht bekannt? Ihr habt 5 Sekunden für eine Antwort oder ihr könnt mit dem Stümper gleich mitgehen."
     
  17. Casimir

    Casimir Stadtrat von Delazaria Bürger von Delazaria

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    AW: Quarantänestation

    In diesem Moment fängt der Körper von Casimir an zu vibrieren, dann an zu leuchten und dann schwebt der Körper ein paar Zentimeter über dem Bett.
    Wild zuckende Farbwechsel umspielen das Schauspiel.

    Plötzlich ein Sog, als ob ein Unterdruck entstehen würde, der Körper von Casimir ist inzwischen nicht mehr als ein Körper zu erkennen.
    Lange strahlen scheinen auf eine Gasse in Delazaria zu weisen ... nein Moment, sie scheinen von der Gasse in diesen Strudel aus Farben zu fließen!
    Dann scheinen sie abzureißen, ein leiser Knall und ein Casimir fällt wie ein Stein zurück ins Bett.

    Dies alles hat nur Sekunden gedauert und man könnte fast meinen, es wäre nicht real, wenn da nicht plötzlich ein paar Blasen wie aus Milch aus des Gnomens Mund aufsteigen würden und dieser dabei alle paar Minuten seine Farbe wechseln würde.
     
  18. pCyDoc

    pCyDoc Streuner Bürger von Delazaria

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    AW: Quarantänestation

    Der Doc beobachtet das kurze Schauspiel und entscheidet sich dann um. "Vergesst den Urlaub. Stabile Seitenlage und Atemwege frei machen. Tubus für alle Fälle bereit legen. Bringt ihn in das Nebenzimmer."

    Dann wendet er sich an Shadow, die magische Barriere hält er aber noch aufrecht, bis diese sich endgültig verankert hat. "So, Frau Shadow. Beruhigt euch erst einmal. Ihr seid hier in guten Händen. Wie geht es euch, woran könnt ihr euch erinnern? Wisst ihr, wo ihr seid?" Dabei nähert er sich ihr vorsichtig und wirkt einen schnellen Diagnosezauber. Rein körperlich scheint es ihr, bis auf leichte Desorientierung und Übelkeit, gut zu gehen.
     
  19. Shadow

    Shadow Held Rezensionsredaktion

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    AW: Quarantänestation

    "Halt!", wendet sich Shadow mit zittriger Stimme an den Doc und deutet schwach in Richtung der Schwester und der beiden Sanitäter.
    "Die sind bestimmt nicht echt."

    Ob Shadows Verstand überraschend scharf ist oder nur verwirrt ist eine Beurteilung, die jedem selbst überlassen sei. Shadow zweifelt an sich als sie sieht, wie der Gnom sich bewegt, schwebt und in allen möglichen Farben erstrahlt.
    "Nicht die Farben. Das Schwarz!"
    oOAdamu? Smarkun? Hilfe?Oo
     
  20. Casimir

    Casimir Stadtrat von Delazaria Bürger von Delazaria

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    Das blinken wir immer unregelmäßiger, langsam tritt der Normalzustand ein ... einzig und allein der Schatten des Gnoms scheint ein Eigenleben entwickelt zu haben, tanzt er doch wie wild um den schlafenden Gnom.

    Der Puls wird ruhiger und auch die Atmung wird besser.
    Dann schlägt Casimir die Augen wieder auf. In diesem Moment sitzt auch wieder der Schatten dort wo er sein soll und die Hautfarbe scheint auch wieder gewonnen zu haben.

    "Wa-Was ist passiert?"
     

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