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MJ: Samstag, 5.11.1921

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Tufir

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Samstag, 5. November 1921.

Der Tag beginnt mit leichtem Schneefall und dieser taucht die Stadt in ein sanftes Weiß. Es wird gerade hell, doch das Cafe Steiner am Hauptmarkt hat bereits seit 3 Stunden geöffnet und bietet seitdem Frühaufstehern und anderen hungrigen Personen Kaffee, Tee, belegte Brötchen und weitere Dinge für ein Frühstück an.

Die ferne Turmuhr läutet gerade die 10. Stunde des Tages ein. Die berühmte Genauigkeit Nürnberger Uhren lässt vermuten, dass es nun wirklich genau 09:00 Uhr ist.

Dr. Hoffmann zog seine Taschenuhr, um diese mit der Turmuhr abzugleichen und blickt sich dann um, um zu sehen, ob die seine Gefährten von gestern Abend ebenfalls ausgeschlafen, erfrischt und vor allem pünktlich erscheinen würden.
 
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Glorichen

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Konstantin Schraut

7 Minuten zu spät erreicht Konstantin - dick eingepackt in Mantel, Schal und Handschuhe - den Marktplatz. Er hatte Melisande vom Hotel abgeholt und sich wie üblich in der Planung der Zeit ein wenig vertan.
"Ich hatte noch nie viel für Schnee übrig...", spricht er zu Melisande und schaut sich dann um, auf der Suche nach den Anderen.

Er erblickt Dr. Hoffmann und geht eiligen Schrittes auf ihn zu, als ein Blick auf die Turmuhr ihm zeigt, dass er zu spät ist.
"Einen guten Morgen!", wünscht er den Anwesenden, als er sie erreicht.
 
T

Tali

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AW: MJ: Samstag, 5.11.1921

"...ist doch _übsch!" meint Melisande, die einen teuren Mantel mit Pelzkragen spazierenträgt und deuted auf die malerisch mit Schnee bestäubten Dächer. Dann entdeckt auch sie die anderen und winkt ihnen zu.
"Guten Morgen!" grüßt sie gutgelaunt.
 

Luzifer

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Aaron Loebschild

Mit ausreichend Verspätung trifft auch Aaron endlich ein. Er folgt den Spuren im Schnee, die zu der Gruppe der anderen führt. Er ist dick eingehüllt in einen Mantel, dessen Stoff und Schnitt auf eine guten Schneider schließen lässt.

"Guten Morgen, die Damen und Herren. Verzeihen sie meine Verspätung, aber ich musste Simon erst noch davon überzeugen, dass er erst mal auf mich verzichten muss. Sind wir komplett?"
 

Glorichen

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Konstantin Schraut

"Er ist aber auch nur hübsch, wenn man in einem gemütlichen, warmen Zimmer mit Kamin sitzt und durch das Fenster nach draußen sieht", entgegnet Konstantin zu Melisande, während er versucht, seine behandschuhten Hände warm zu rubblen.

Als Aaron eintrifft, entgegnet Konstantin ihm ein "Guten Morgen", während er die Arme vor der Brust verschränkt, um die Wärme möglichst im Körper zu halten.
 

Tufir

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AW: MJ: Samstag, 5.11.1921

"Lassen Sie uns nach drinnen gehen und etwas frühstücken. Ich habe uns einen Tisch reserviert. Mit etwas im Magen sollte es uns gelingen, einen Plan für unser weiteres Vorgehen zu entwickeln." wirft Dr. Hoffmann in die Runde während er dabei auf das Café Steiner deutet.
 

Glorichen

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AW: MJ: Samstag, 5.11.1921

Konstantin nickt: "Einen heißen Kaffee könnte ich jetzt in der Tat vertragen. Im Moment wünsche ich mich ins warme Ägypten zurück..."
Er wendet er sich in Richtung des Cafés.
 

Tufir

Drachling
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AW: MJ: Samstag, 5.11.1921

Dr. Hoffmann geleitet die Truppe zu den von ihm reservierten Tisch am Fenster und winkt der Bedienung. nachdem alle ihre bestellungen für das Frühstück aufgegeben haben und auf den Kaffee warten, schaut er in die Runde: "Also, wollen wir nach dem Frühstück zuerst den Händler aufsuchen, von dem die Rechnung stammt oder hat jemand eine andere Idee?"
 
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Tali

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AW: MJ: Samstag, 5.11.1921

Als Konstantin Ägypten erwähnt, seufzt Melisande leise und betritt nach ihm das Café. Gebäck und viel schwarzer Kaffee - das war genau das, was sie für einen guten Start in den Tag brauchte - gerne auch zweimal - denn das Frühstück im Hotel lag immerhin schon fast zwei Stunden zurück!

"Der _ändler ist sischer das Na_eliegendste. Aber kann sisch jemand erinnern an die übel rieschende Schleim? Der ist nischt aus die Opfer. Vielleicht jemand kann feststellen, wo_er der kommt?"
 

Luzifer

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Aaron Loebschild

Aaron hält sich mit dem Mahl etwas bedeckt und belässt es bei einer Tasse Tee. "Vielleicht kann der Doktor die Frage nach dem Schleim beantworten? Ich halte mich lieber an etwas greifbareres... Ich bin auch dafür, gleich nach dem wir aufgegessen haben, Orthwein einen Besuch ab zu statten."
 

PLanFree

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AW: MJ: Samstag, 5.11.1921

"...Nun ich hoffe, niemandem das Frühstück zu verderben, wenn ich meine Gedanken eben ausführe..."
kurz zögert der Doktor, Einsprüche abwartend und beginnt dann laut nachzudenken:
"Wenn Mademoisele de Broglie recht haben sollte, und der Schleim stammt nicht vom Opfer, was ich zugegebenermaßen ebenfalls für unwahrscheinlich halte, stammt er höchstwahrscheinlich vom Täter. Spontan würde mir Geifer einfallen, der wie bei einem tollwütigen Tier herabgetropft ist bzw. verspritzt wurde. Eine andere Idee, für die mir aber jegliches Beispiel fehlt - der Täter könnte mit diesem Schleim überzogen gewesen sein...entschuldigen Sie, wohl bekomms!"

Mit einem leichten Lächeln schließt Ferenc seine Ausführungen und blickt in die Runde.
 

Glorichen

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Konstantin Schraut

Ein wärmender Kaffee erscheint Konstantin jetzt genau das richtige, und nachdem er eine gehörige Portion Milch und Zucker hinzugefügt hat, hört er aufmerksam den anderen zu.
"Geifer? Sie meinen, von einem Tier?" Etwas ungläubig sehe ich den Doktor an.
"Welches Tier wagt sich denn in eine große Stadt wie diese, schleicht sich in ein Haus und zerfetzt einen Mann? Es wäre doch sicherlich aufgefallen?"
Der Archivar verzieht ein wenig die Miene bei der Vorstellung eines von Schleim überzogenen Menschen. "Ich will Ihre Fantasie nicht kritisieren, werter Herr Doktor, aber welcher Mensch überzieht sich freiwillig mit... Schleim?"

Nach einer Weile fügt er dann versöhnlich hinzu: "Allerdings muss ich zugeben, dass ich keinerlei Idee habe, was es sonst mit diesem Schleim auf sich haben könnte..."
 
T

Tali

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AW: MJ: Samstag, 5.11.1921

Melisande zuckt nur mit den Schultern: "Die Gedanke, dass es kein Mensch war, kam mir schon. Aber Monsieur Kolmaar wollte davon nichts wissen..." sie rümpft ein wenig das Näschen. "Eine Mensch ist nicht stark genug, um eine andere auseinander zu reissen."
 
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Tufir

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AW: MJ: Samstag, 5.11.1921

Allen am Gespräch Beteiligten überläuft eine leichte Gänsehaut, als ihr euch diverse Dinge oder Wesen im Kopf vorstellt, die zu diesem Verbrechen geführt haben könnten.

MI für alle:
[MI]
Falls jemand bereits über Cthulhu Mythoswissen verfügt, darf er nun eine leichte Probe (also auf den doppelten Wert) ablegen.

Zusätzlich darf jeder auf IDEE würfeln.

Ergebnisse bitte per MI hier im Thread
[/MI]
Ende MI
 
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Tali

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AW: MJ: Samstag, 5.11.1921

[mi]Cthulhu-Mythos: 2; gewürfelt 44
Idee: 70; gewürfelt 56[/mi]
 

Luzifer

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Aaron Loebschild

Ratlos sieht Aaron in die Runde. Ideen oder Erklärungen steuer er keine hinzu. Hierzu scheint ihm (vielleicht zum Glück) die Phantasie zu fehlen.

[MI]Cthulhu-Mythos = 0
Ideenwurf: 82 bei Wert 75[/MI]
 

PLanFree

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AW: MJ: Samstag, 5.11.1921

[mi]Idee 90, Wurf 70[/mi]


Konstantins Einwand entgegnet Dr. Hoffmann nachdenklich:
"Es ist hinfällig, OB sich ein Tier in eine solche Stadt wagt, die Tat zeigt, DASS etwas wohl sehr monströses hier gewütet hat. Sie mögen recht haben, die Wahrscheinlichkeit erdrückt meine Überlegungen...und doch, wenn wir nicht in das Reich von Sagengestalten und bösen Ammenmärchen abrutschen wollen, ist ein Tier noch die sinnvollste Lösung. Auch wenn ich nicht über die Gestalt einer solchen Bestie nachdenken will."
Mit einem leichten Kopfschütteln verbirgt der Arzt das schwauche Erschauern, dass ihn bei den seiner blühenden Fantasie entspringenden Bildern durchfährt.
 
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Tufir

Drachling
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Cthulhu

Während Aaron genüßlich und vollkommen unbefangen seinen Tee schlürft, kann er in den Gesichtern seiner Begleiter die diversesten Regungen erkennen. In dem einen oder anderen Auge spiegelt sich Entsetzen gepaart mit Schrecken.

MI für Ferenc, Melisande & Konstantin
[mi]Euch allen ist klar, dass ein Tier einfach zu abwegig erscheint. Eventuell käme vielleicht eine noch unbekannte Insektenart in Frage, die sich möglicherweise durchs offene Fenster Zugang verschafft hat. Auch wäre noch ein Vogel denkbar. Ein menschlicher Besucher kommt schließlich auch kaum in Betracht; das hätte Frau Dößel sonst sicher erzählt.

Dass das Ganze mit der Spieluhr zu tun hat, ist dann bei dieser Sachlage einfach kaum zu glauben. Letztendlich bleibt aber sie, schon alleine aufgrund ihres seltsamen Inneren, die einzige Spur. Das logischste Vorgehen, das jetzt weiter hilft, ist, den Tathergang zu vergessen und nach den Motiven zu forschen.[/mi]
 

Glorichen

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Konstantin Schraut

Das aufkommende Schweigen unterbricht Konstantin schließlich.
"Ich denke, wir sollten uns erst einmal um diese Spieluhr kümmern. Über einen möglichen Täter zu grübeln, wird uns wohl nicht sehr weit bringen."
Sein Blick richtet sich auf den Doktor: "Hatten Sie nicht den Kassenzettel gefunden?"
 
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