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Smalltalk Miniwahn

Dieses Thema im Forum "Kampagnenloses Geschwätz" wurde erstellt von sonic_hedgehog, 12 Mai 2015.

  1. sonic_hedgehog

    sonic_hedgehog Legat Warehouse 23 Rezensionsredaktion

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    Je länger ich mich mit KS beschäftige, desto mehr verdichtet sich bei mir der Eindruck, dass dort ein gewissen Miniwahn herrscht. Immer wieder stoße ich auf Kommentare, in denen gefordert wird, Kampagnen so zu gestalten, dass man auf das eigentliche Spiel verzichten kann und nur die Figuren kauft. Spiele werden ohne genaue Beschreibung der Regeln veröffentlicht, oder mit unfertigen Regeln - und sind erfolgreich, sofern die Minis ungewöhnlich sind. Von reinen Minikampagnen ganz abgesehen.

    Ist das nur mein Eindruck? Und hat Hamann Erfahrungen, was das mit der Spielqualität macht?
     
  2. Luzifer

    Luzifer Legat Warehouse 23 Kickstarter & Co. Rezensionsredaktion

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    :D

    Ich fühle mich gleich einmal ertappt. Denn viele Miniaturen sind auch für mich immer ein Hingucker bei Brettspielen und ich neige dann dazu, voreingenommen an das Spiel heran zu gehen.

    Aber dieser Trend, den du da beschreibst, erkenne ich auch so.

    Bei Rum&Bones wurden mit jedem Strechgoal ausgerechnet, wieviel Miniaturen man pro Dollar bekommt. Gleiches bei Blood Rage - oder eigentlich bei allen CMON Projekten. Und wenn dieser Name schon fällt, dann haben wir auch gleich einen der größten Nutznießer dieses Phänomens genannt. CMON haut Spiele raus. Gefühlt eines pro Monat. Und alle haben sie eines gemein: Plastikfiguren, so weit das Auge reicht. UND DEN SUPPORTERN GEFÄLLTS. Wie sonst kann es sein, dass jedes CMON Projekt 100 Tausend Dollar mit Leichtigkeit überwindet. Viele sogar in den Top Ten der erfolgreichsten Tabletop-KS sind.

    Es gibt "Wargamer", die einen Zweitnutzen aus den Figuren für andere Spiele ziehen. Dazu gehöre ich nun nicht. Höchstens bei Cthulhu Wars habe ich die Figuren einsetzbar auch für z.B. Eldritch Horror als zweites Standbein entdeckt.

    Es kommt also an. Ich bin da keine Ausnahme. Obwohl ich mittlerweile durchaus darüber nachdenke, ob das Spiel dahinter denn es auch wert ist. Denn worauf es letztendlich ankommt, sollte ja eigentlich der Spielspaß sein. Und nur schöne Miniaturen werden da dauerhaft bestimmt keinen Spaß bringen. Selbst wenn man sie anmalt und sich daran erfreut. Was toll ist. Aber ich will sie ja auch effektiv einsetzen. Und nicht nur schöne Figuren über ein Spielbrett schieben.

    Vielleicht sind viele Miniaturen bei Brettspielen das Adäquat zu Blondinen mit großen Brüsten. Bei Beiden wird ein zweiter interessierter (oberflächlicher) Blick riskiert (und die Inhalte sind erst mal zweitrangig). :D
     
  3. Sakuko

    Sakuko Bürger

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    Ja klar, CMON ist eine Webseite für Miniaturen-Maler. Und genau die Leute gucken doch zuerst auf die Minis und dann auf das Spiel.
    Ich bin schon eine Weile raus aus dem Minis bemalen, aber ich habe mir auch oft genug Tabletop Figuren gekauft nur weil ich die Figuren bemalen wollte.

    Natürlich ist es eine gute Taktik, Spiele mit genialen Minis anzubieten, weil man so die Brettspieler, die Tabletop-Spieler und die Miniaturenbemaler alle als potenzielle Kunden hat. Warum nur auf ein Pferd setzten?

    Wenn dann allerdings das Brettspiel an sich darunter leidet und außer guten Figuren nichts dabei ist (wie es mmn bei 12 Realms der Fall war und da war die Miniaturqualität nicht mal gut), da vergrault man sich dann natürlich einen Teil der Backer für folgende Kampagnen.
     

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