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Sonstiges Miniaturen im Rollenspiel

Divaricatus

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Hier soll es um den Einsatz von Miniaturen im klassischen PEN and Paper Rollenspiel gehen. Benutzt ihr welche, welcher Maßstab, welche Art? Bemalt oder nicht, welche Farben, welches sonstige Material...
 

Divaricatus

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Ich benutze alle möglichen Figuren, Maßstab 28mm. Gerade bin ich dabei meine Figurensammlung gewaltig zu erweitern, indem ich beim reaper Kickstarter mitmache

Ich spiele derzeit vor allem Rolemaster und die Kämpfe sind mit Figuren viel übersichtlicher und spannender geworden!

Ich benutzt auch Perry Figuren oder Frostgrave wenn es passt. ich male in Acryl, nehme aber auch unbemalte Figuren, weil ich oft einfach nicht hinterher komme.

Wie sieht das bei euch aus?
 

SoulReaper

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Ich spiele Rollenspiele ausschließlich ohne Figuren und Bodenpläne. Die kommen bei mir nur bei Tabletops zum Einsatz.

Nach meinen Erfahrungen nimmt es den Kämpfen viel von der Immersion, da man sich doch viel mehr auf den Plan und die Figuren konzentriert, anstatt dass man seine eigene Vorstellung anstrengt. Außerdem ist man eher damit beschäftigt, die optimale Positionierung seines Charakters auszuknobeln, als wirklich kreative Ideen zu entwickeln.
 

Divaricatus

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Da hab ich tatsächlich ganz andere Erfahrungen gemacht. Meine Spieler sind eh etwas mehr taktisch ausgerichtet und tatsächlich das Gelände zu sehen in dem man kämpft, hat schon manche tolle Idee erbracht, wie Gegenstände, Möbel, Einrichtungen etc. vorteilsbringend eingesetzt werden können.
Vielleicht trägt sich das System seinen Teil dazu bei, denn wir spielen Rolemaster 2nd Edition und ein größerer Kampf, wenn alle 6 Spieler da sind und entsprechend Gegner vorhanden, dauert auch mal 4-5 Stunden.
Und über mangelnde Vertiefung in das Geschehen und die Situation kann ich mich nicht beklagen.

Klar ist aber auch, dass die Miniaturen passen müssen. Ich benutze auch lieber keine, als die Falschen. Also keinen Bär für einen Riesenwolf, nur weil ich grad keinen da hab.
 

puck

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Manchmal helfen Skizzen um sicher zu gehen, dass SL und Spieler dieselbe Vorstellung vom Ort des Geschehens haben, aber Figuren und Battlemap braucht es meiner Erfahrung nach nicht. Allerdings stören sie mich auch nicht.

Bleibt tapfer,

puck
 

hexe

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Figuren und Battlemap braucht meiner Erfahrung nach nicht.
Man braucht sie wenn das System davon ausgeht, dass man es nutzt. Wenn man inD&D 3.5 mit seinen 5-Foot-Steps rum hantiert und man Fähigkeiten hat, die eben auf angrenzende Felder oder dergleichen gehen. So etwas dann immer aus den Ärmel zu schütteln wird mühselig und auch unfair.

Aber die 'isometrische Ansicht' reist auch mich aus der Immersion, dem Charakterspiel. Es werden eher Felder angezählt und Regelstellen durchgelesen und Ini-Phasen abgewartet, statt Herzklopfend hoffend, dass es schon irgendwie gut ausgehen wird. Deshalb meide ich Systeme, die einen Borad notwendig machen.

Nutze selbst lieber einfache Skizzen, Papier, Bleistift, fertig. Das reicht gibt genug Überblick und geht nicht so sehr eine Metaebene aus dem Charakterspiel raus.

Ich habe allerdings in verschieden Runden und Systemen schon alles mögliche ausprobiert. Speziell bemalte Figuren für jeden SC samt richtigem Gelände, über Plastik- und Pappfiguren oder Lego (samt gebauten Board) bis hin zu Würfeln oder was halt sonst so auf dem Tisch zufällig herumliegt. Gegnerisches Salzgebäck wird dann nach bezwingen eben auch mal verspeist.

In der Regel aber Papier und Bleistift.
 

puck

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Man braucht sie wenn das System davon ausgeht, dass man es nutzt. Wenn man inD&D 3.5 mit seinen 5-Foot-Steps rum hantiert und man Fähigkeiten hat, die eben auf angrenzende Felder oder dergleichen gehen. So etwas dann immer aus den Ärmel zu schütteln wird mühselig und auch unfair.
D&D-artige Systeme sind mir noch nicht untergekommen. Eigentlich seltsam, wenn man bedenkt wie beliebt die sind.

Bleibt tapfer,

puck
 

Widerfahrt

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3D-Gelände und bemalte, gebasete Miniaturen von z.B. Games Workshop, Reaper, Avatars of War, DSA, Scibor, SAGA, Frostgrave bzw. Northstar, Nolzur's usw.
Pläne und Matten bieten nicht die selbe taktische Tiefe, sind weit weniger modular, bieten keine Vor- oder Nachteile für größere oder kleinere Figuren, sind weniger detailiert, erlauben weniger Eindruck in die Konzeption des Spielleiters, sind dafür allerdings wesentlich handlicher und erfordern lediglich die Arbeit, die man sowieso für sein Geld machen muss. Außerdem haben die oft Grids, die das Messen extrem erleichtern.
What-you-see-is-what-you-get ist im Vergleich zu Pappaufstellern in vielen Fällen nur mit Miniaturen zu erreichen. Encounter werden weitaus memorabler. Leider leidet der Geldbeutel, wenn jeder halbwegs wichtige Gegner und jeder wichtige NSC eine eigene Miniatur bekommen soll, ganz zu schweigen von der Zeit, die dafür aufgewendet werden müsste.
Der große Vorteil ist die Visualisierbarkeit und der Mehrwert, der damit ins Spiel gebracht wird. Ich kenne viele Menschen, die reines RPG mit Stift und Papier ebenso gut finden, teilweise aufgrund Zeit- und Geldersparnis - und oft genug Scham - aber vielleicht haben die noch nie die Freuden des Tabletop-Hobbies erlebt.
 

hexe

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Hab die Freuden des Tabletop-Hobbies Ende der 90er erlebt, bemalt und geschossen (Warhammer 40k und Gorkamorka), dann wurde GamesWorkshop mir zu teuer... Die lieben und liebevoll bemalten grünen Orkjungs stehen - neben ein paar Fantasy Figuren - im Rollenspielzimmer in der Vitrine und sehen zu. Trotzdem greife ich beim Pen n Paper lieber zum namensgebenden Papier und Bleistift.
 

Sandor

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Ich hatte mal für eine Gruppe, der ich angehörte, Figuren mit meinen 3d drucker rausgehauen. Jeden seine eigene. Ansonsten war ich nur online unterwegs.
 
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