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Kapitel 2 - Die Gewalten der Wolkenströme

Thevita

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Der Ork, auf dem Weg zum Tempel gerade in die ersten schmalen Gassen eingetaucht, spürte schon wieder das alt vertraute Kribbeln im Nacken, nur diesmal stärker als auf der Jolandi. Und zwar so stark, dass er mit einer unauffälligen Geste einen Zauber wirkte, welcher ihn vor jeder Art plötzlichen Todes durch Magie bewahren würde. Dabei ging er weiter, als sei überhaupt nichts zu befürchten, nur dass das Kribblen jetzt vom Nacken über den ganzen Rücken hinunter lief, jemand musste also in seiner Nähe herumschleichen. Artie aktivierte also all seine Sinne und hielt seine besonderen Fähigkeiten bereit.
Schließlich kam es wie es kommen musste, er bog in eine verlassene dunkle Gasse ein, in der sich slebst um diese Zeit des Tages niemand aufhielt. Das war nun mal die schnellste Route zum Tempel und Artie war darauf vorbereitet gewesen. Der Agent war wie immer ausgezeichnet und eigentlich hätte ihn niemand kommen sehen, nur gab es eben nur eine begrenzte Anzahl an Möglichkeiten, den großen Ork anzugreifen. Und noch weniger Möglichkeiten, wenn man so jemand wie der Agent war, schließlich erforderte das Aussaugen von Personen eine bestimmte Technik. Zwar hatte Artie nicht genau gewusst, wobei es sich um den Agenten handelte, aber er hatte schon mit solchen Wesen zu tun gehabt und so kam es, dass er den Agenten berührte, bevor dieser mit seiner Prozedur beginnen konnte.

Nun war es der Agent, der Schmerzen verspürte, als der pure Wille des Klerikers ihn in seine natürliche Form zwang. Welche nebenbei bemerkt ziemlich unspektakulär war. Man stelle sich eine Mischung aus einem Schatten und einer Modellpuppe, wie sie Künstler zum Anfertigen von Zeichnungen verwenden, vor. Diese ungewohnte Behalndlung verursachte wie schon erwähnt beim Agenten nicht unbeträchtliche Schmerzen, aber davon lies sich dieser nicht beirren und ging seinem Instinkt folgend sofort zum Angriff über. Aussaugen war nur eine Möglichkeit, in jemanden hinein fahren und von innen heraus zerstören, war die andere. Dabei gingen in der Regel zwar einige Erinnerungen und andere Informationen verloren, aber dieses Risiko ging der Agent ein. Die Alternative wäre gewesen, Arite zu töten, aber das hätte seinen Plan zunichte gemacht und ihm auch nicht weiter geholfen. So konnte er sich im Zweifelsfall immer noch durchmogeln. Nur dass ihm dieser paranoide Dreckskerl von einem Ork schon wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Statt den Kleriker zu vernichten, prallte er gegen eine magische Barriere, die den sofortigen Tod verhinderte. Aber noch war die Schlacht nicht verloren, sie war nur wesentlich schwieriger geworden. Denn jetzt befand er sich in feindlichem Gebiet, wenn man den Geist Arties als solches bezeichnen konnte. Jetzt musste er ihn in seiner eigenen Gedankenwelt besiegen, aber wie ebenfalls schon erwähnt, war der Agent ausgezeichnet und so machte er sich im ersten Moment wenig Sorgen um seinen Sieg. Niemand war ihm bis jetzt entkommen und so würde das bleiben. Genau das war der Punkt, an dem Artie ihm zu verstehen gab, wie paranoid und wie geübt er im Umgang mit Wesen wie ihm war.

Ha, hatte er den Mistkerl erwischt! Seine Sinne hatten ihn nicht getäuscht. Aber Zeit sich zu freuen hatte der Ork nicht einmal eine Sekunde als das Wesen, welches ihm so schrecklich vertraut war, auch schon zum Angriff über ging. Artie war zwar groß und stark, aber das ging nun mal zu Lasten der Beweglichkeit. Und so konnte er eben nicht mehr rechtzeitig ausweichen als der Agent zum Angriff über ging. Damit hatte Artie auch nicht wirklich gerechnet, denn in die natürliche Form gezwungen zu werden hatte andere Wesen wie den Agenten immer einige Sekunden gelähmt. Und so wurde aus einem verzweifelten zur Seite werfen ein freier Fall auf das Straßenpflaster, als der Ork bewusstlos wurde. Zwar hatte sein Zauber ihn vor dem sofortigen Tod bewahrt, aber die Schlacht war noch lange nicht entschieden, das wusste er. Wenigtens hatte er jetzt einen nicht unbedeutenden Vorteill, denn schließlich war dies hier jetzt seine ureigene Gedankenwelt und da bestimmte er, was passierte. Zeit, dem Mistkerl zu zeigen, was ihn erwartete, sollte er nicht sofort klein bei geben.

Unterdessen erlebte Dianthe mal eine angenehme Überraschung. Das Feuerteufelchen konnte vernünftig sein und sogar mitdenken. Das war schon mehr, als die meisten Seemänner zustande brachten. Na ja, vielleicht bestand ja noch Hoffnung. Erfreut nickte sie also Faero zu. "Das ist gar keine schlechte Idee." Und schon war sie in Gedanken bei Seemoore, der gerade wie gebannt den stereo trinkenden Zwergen zusah, und zupfte höflich wortlos an seinen Gedanken bevor sie ihre Bitte vorbrachte. "Wonderfluffin, ich würde gern den Vertrag so schnell wie möglich hinter mich bringen und ich habe einige Fragen zu historischen Ereignissen, wo ich ein wenig unter Zeitnot bin. Es wäre gut, wenn wir sofort in meiner Kajüte sprechen könnten." Bei so einem bürokratisch veranlagten Wesen wie Seemoore war das in der Regel ausreichend, ihn sofort in Bewegung zu setzen. Nur dass der Trinkwettbewerb ziemlich spannend war, wahrscheinlich würde sich die Kapitänin bis zu dessen Ende gedulden müssen.
 
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Samsonium

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Sie mußte nicht.
Wenn es jemanden gab, der Trinkende oder auch ertrinkende gesehen hatte, dann war es wohl Wonderfluffin. Interessant war es schon, den Säufern zuzugucken, aber mehr für den Magister als für den Wassermann. Und so tropfte er kurz später durch die Decksplanken vor Dianthe. Kurz überlegte er noch, wie die Kapitänin ihn per Gedanken erreicht haben mochte, aber da sein zukünftiger Meister ein Brüter war, war die Wahrscheinlichkeit für Unwahrscheinliches stark gestiegen, also mochte es nur logisch sein.
Ob er es jetzt wieder unwahrscheinlicher gemacht hatte, weil er es nun für wahrscheinlicher hielt ?
Doch er hielt mit diesen Gedanken inne, weil sie nur einen inneren Strudel erzeugt hätten. Bei solchen Überlegungen neigten die Gedanken dazu, sich im Kreis zu drehen.
Aus den Tropfen formte sich die blaue Gestalt der Wassergeistes.

Wonderfluffin: "Madame Käpt'n, da bin ich. Der Herr Magister ist noch sehr mit Studien beschäftigt, die in einem alkoholisierten Zeitfenster abgeschlossen werden sollen und ist deshalb noch indisponiert, aber ich stehe zur Verfügung.
Im Rahmen meiner erlaubten Möglichkeiten versteht sich."


Und damit war ja auch zu rechnen gewesen. Seemoore würde sicherlich keine vertraulichen Informationen weitergeben, oder Sachen, die per Verordnung nur unter bestimmten Bedingungen erlangt werden durften. Einem Rätsel, einer astralen Queste oder sonst etwas. Doch wenn es einen leganlen Weg gab, um an sein Ziel zu kommen, dann würde Wonderfluffin DAS auch ganz sicher wissen. Schließlich war genau DAS sein Job.

In der schmalen Gasse wurde die Realität dem Geschehen nicht gerecht. Äußerlich lagen da nur ein kräftiger Ork und ein schwarzes Etwas herum und war kaum bis garnicht zu sehen, weil die Gasse nicht beleuchtet war, dafür aber den einen oder anderen Müllhaufen zu bieten hatte.
In der Geisteswelt von Artie aber, da sah sich der Agent in einer Kathedrale. Natürlich nicht irgendeiner Kathedrale, sondern dem Tempel der Ceres. Genau DES Haupttempels der Ceres, den es heute nur noch in den Gedanken des Ork gab, da sein reales Gegenstück samt seinem Brocken vernichtet worden war.
Doch hier existierte er noch und zwar genao so, wie Artie ihn in Erinnerung hatte.
Der Agent war eine sehr erfahrene Kreatur, ein Wesen aus dem Schattenreich, ein sogenannter Ahrimane, die schon oft in den Geistern anderer Unheil gestiftet hatte. Auch hier wußte er schon instinktiv, wo er den größten Schaden anrichten konnte. In diesem heiligen Haus mußte er in die Haupthalle kommen. Da hier ein Luftwesen verehrt wurde, mußte der Agent dorthin, wo sich alles traf und das war in einem Tempel nunmal die Haupthalle. In der Haupthalle mußte er zu den Weihrauchfässern, die der Herrin der acht Winde zu ehren geschwenkt wurden, und diese vergiften.
Und so, wie deren Rauch durch die gesamten Gänge des Tempels wehen würden, so würden die Gedanken des verdammten Orks vergiftet werden.
Der Agent griff in sein schattiges Inneres und holte ein kleines Fläschchen hervor. Selbst nackt hatte der Ahrimane doch immer etwas dabei, um gegnerische Gedanken zu vergiften und womit er die Gedanken eines Klerikers vergiftete, stand klar und deutlich auf dem kleinen Etikett des Fläschchens. Dort stand 'Ketzerische Idee'.
Ja, genau. DAS war das Mittel der Wahl für einen heiligen Mann.
So machte sich der Agent auf den Weg zur Haupthalle und war mit einem Plan und dem Mittel zu seiner Durchführung ausgerüstet. Es stand natürlich außer Frage, das das schattige Wesen sich wo immer es ging im Schatten aufhielt. Bald würde er in die Gedanken des Klerikers einen ketzerischen Keim gepflanzt haben, der sich immer weiter ausbreiten und ihn letztlich in die Arme der Grauen treiben würde. Das war nicht unbedingt die schnellste Methode, aber das beste, was der Agent hier und jetzt machen konnte, um sich den Ork zu nutze zu machen.
Aber die Ort, wo man das Herz anhalten konnte, oder dem Körper befehlen, das atmen zu vergessen, die waren sicherlich viel zu stark geschützt. Schließlich war das nur ein Ork und diese primitiven Kreaturen sahen lediglich die unmittelbare Gefahr. Sie waren stark und brutal, aber nicht sehr verschlagen.
Ahrimane dagegen waren zwar auch brutal, aber nicht sehr stark, dafür aber seeeehr verschlagen.
 

Thevita

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"Sehr gut." Die Kapitänin freute sich tatsächlich über das promte Auftauchen des Wasserlementars. "Wonderfluffin, einer meiner Bekannten wurde durch einen sehr seltenen Zauber getötet. Um seinen Hals wurde ein Schlangenwesen beschworen, welches sich selber frisst und so wohl in seine Dimension zurück kehrt. Unglücklicherweise wurde durch diesen Vorgang entsprechend der Kopf vom Körper getrennt. Nun habe ich nicht unbeträchtliche Mühen auf mich genommen, die betreffende Person wieder ins Leben zurück zu holen. Nur leider fehlt mir dazu ein Stück seiner Seele um eine ordnungsgemäße Wiederbelebung durchführen zu lassen. Phalu hat den Zauber gesehen und vermutet, dass das besagte Schlangenwesen ein Stück von Ouroboros gewesen sein könnte und das der fehlende Teil der Seele an ihm hängen geblieben ist. Ich beabsichtige also dieses Wesen aufzusuchen und dieses Stück Seele zurückzufordern. Dazu müsste ich wissen, wo es zu finden ist. Kennt ihr den vielleicht den Aufenthltsort von Ouroboros?" Das war ziemlich gerade heraus, aber was sollten geheimnisvolle Andeutngen schon bringen. Erwartungsvoll sah sie den Wasserelementar an.

Währenddessen wurde es im Geist des Orks interessant. Bei den meisten Geistern blieb es bei einem leeren Gebäude, in welchem Räume und Mechanismen Körperfunktionen, Erinnerungen und Gefühle symbolisierten. Und so wunderte sich der Agent nicht, dass er ungestört durch die schattigen Gänge schreiten konnte, die kleine Flasche mit der ketzerischen Idee fest in seiner Hand. Mühelos glitt er von Schatten zu Schatten und schon bald hatte er die Haupthalle erreicht. Doch hier wartete ein kleines Ärgernis auf ihn. Statt der erwarteten Rauchfässer schwebten eine Vielzahl kleiner Räucherschalen in der gesamten Halle umher. Dies mussten Artie wichtigste Gedanken und Erinnerungen sein, das eben, was sein Handeln bestimmte. Aber welche Schale wäre die richtige? Ein weiteres Ärgernis war, dass es in der gesamten beschissenen Halle keinen einzigen Schatten gab, sozusagen nicht der Hauch eines Zweifels, widerlich! Einer von der ganz überzeugten Sorte. Also würde er keine Deckung haben, wenn er die Idee in einer der Rauchschalen gab. Dieser Umstand lies den Agenten einen Moment inne halten. Das war sein Glück, denn so wurde er von den eintretenden Personen nicht entdeckt. Moment mal, Personen? Wo kamen die denn her?
Tja, da bekam der Agent große Augen. Während er auf den Weg zur Haupthalle gewesen war, hatte Artie sich tief in sein Innerstes zurückgezogen und hatte tief in seinem Unterbewusstsein Teile seiner Persönlichkeit manifestiert um den ungebetenen Gast zu finden und zu vertreiben oder zu zerstören. Und eben vier dieser Manifestationen schritten gerade in die Haupthalle um sich um die ungeschützten Gedanken zu kümmern. Stärke - gemeint ist die Willesstärke, physische Stärke hatte an diesem Ort hier keine Bedeutung - sah aus wie der Paladin in seinen besten Zeiten, vielleicht jemand, den Artie gut leiden konnte. Er kontrollierte sofort, ob etwas nicht stimmte. Güte, sie sah aus wie eine alte Orkin und hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit Artie, ob es wohl seine Mutter war?, ordnete liebevoll die schwebenden Schalen. Dabei half ihr Weisheit, der aussah wie ein alter Orkschamane. In der Mitte der Halle bezog Mäßigkeit ihre Position, eine hübsche Menschenfrau in der Tracht einer Novizin. Vielleicht war der Ork einmal in sie verknallt gewesen? Sie überwachte die anderen, damit keiner sein Ding allein durchzog und alle brav zusammen arbeiteten.
Plötzlich sah Güte in den Durchgang, in welchem sich der Agent versteckte und schien ihm direkt in die Augen zu blicken. In diesen konnte er trotz dem sie wusste, was er vorhatte, Vergebung erkennen. Bedingungslose vollkommene Vergebung. Er brauchte nur in das Licht der Haupthalle treten und alles wäre gut. Der Drang war stark, sehr stark, aber er ging so gegen die Natur des Agenten, dass er es schaffte diesem nicht nachzugeben. Plötzlich berührte ihn etwas am Arm. Erschreckt fuhr er zusammen, Güte hatte ihn so gefangen genommen, dass er es nicht bemerkt hatte. Eine Schattenhafte Gestalt mit einer tief in das Gesicht gezogene Kapuze stand neben ihm.

Seltsame Gestalt: "Ich würde da nicht hingehen. Stärke und Weisheit reißen dich in Stücke. Hier ist kein Platz für uns beide. Aber ich kann dir eine Alternative zeigen."
Das Lächeln der schattigen Gestalt fühlte man mehr als das man es sah. Und der Agent schaltete natürlich sofort. Diese Wesen waren Verkörperungen der Eigenschaften dieses Orks, folgerichtig musste das neben ihm der Zweifel sein. Aber es waren die Zweifel des Orks. Ob sie ihm überhaupt nützlich waren?
Agent: "Warum sollte ich dir vertrauen?"
Zweifel: "Weil wir beide diesen blasierten Typen eine Lektion erteilen wollen. Aber bitte, wenn du nicht willst, versuch es doch und lass dich vernichten."
Achselzuckend wandte sich Zweifel zum gehen.
Agent: "Warte! Was ist die Alternative?" Seine Worte klangen mehr wie ein gefährliches Knurren.
Zweifel: "Wie ich schon sagte, das dort", er zeigte auf die Flasche. "hat keinen Platz hier. Die Idee würde hier sofort verpuffen. Wir müssen sie dort unterbringen, wo die anderen sie nicht gleich finden. In dem Teil, den er so sorgfältig vor sich selbst verbirgt. Dort kann sie reifen und kommt erst ans Licht, wenn sie stark genug ist." Wieder ein grinsen, dass man mehr ahnte, als sah. "Aber es wird gefährlich."
Agent: "Na was du nicht sagst. Seh ich so aus, als hätte ich vor irgendetwas Angst?" Er machte ein abfälliges Geräusch und bedeutete Zweifel ihm den Weg zu zeigen.

Der Weg führte die beiden in den Keller des Tempels zu einer Tür mit mehreren großen Vorhängeschlössern. Zweifel zog einen Schlüssel hervor und öffnete diese. "Sei so unauffälig wie möglich, wir wollen keine Aufmerksamkeit erregen." Mit diesen Worten schlüpfte Zwiefel durch die Tür. Der Agent konzentrierte sich und folgte der Gestalt, bis zum zerreißen gespannt. Hier wollte er sich lieber nicht überraschen lassen. Tja, nur dass sich Artie irgendwie in sich selbst irrte. Das was Zweifel fürchtete waren Paranoia und Hass, beide sorffältig hier weggesperrt von den anderen. Was aber Zweifel nicht ganz klar war, war der Umstand, dass Paranoia durch die kürzlichen Ereignisse aufgewacht war und schon fleißig nach einem Ausgang suchte, um sich wieder bemerkbar zu machen. Natürlich bekam er mit, dass sich zwei neue Gestalten hier herum trieben. Die eine gehörte im Prinzip zu ihm, nur dass der Mistkerl sich überall durchmogelte, blöder Zweifel. Die zweite war fremd und doch so vertraut. Oh ja, solche wie ihn hatte er kennen gelernt und hatte er es nicht sofort beim Aufwachen gewusst? Was für ein Mist, dass er hier unten versauern musste. Er musste Hass aufwecken gehen, das würde ein richtiger Spaß werden.
Während also Paranoia Hass wecken ging, summten die Nerven des Agenten. Hier stimmte etwas nicht, ganz und gar nicht. Es war eine bescheuerte Idee gewesen, Zweifel zu folgen. Er wusste ja nicht einmal so richtig wo er hier war. Also bog er bei der nächsten Gelegenheit in eine andere Richtung als Zweifel ab und machte sich wieder auf in Richtung Ausgang. Dann doch lieber die Haupthalle, zur Not würden eben einige Teile der Orkseele zu Bruch gehen. Der Agent hatte einen guten Orientierungssinn und war sich sicher, den Ausgang schnell zu finden. Doch zu seinem Leidwesen hatten sich die Gänge verändert und er landete in einem Teil des Kellers, den er noch nicht kannte. Hier schien sich eine Art Gefängnis zu befinden und was der Agent in den Zellen sah, lies sogar ihm einen Schauder über den Rücken laufen. In jeder Zelle sah er einen von seinen Brüdern, welche den Cereskult infiltriert hatten und konnte mitansehen, was auf Arties Geheiß mit ihnen gemacht worden war. Kein Wunder, dass er diesen Teil seines Ich so tief begraben hatte. Und er hatte sie alle gefunden und vernichtet. Alle bis auf einen, bis auf den einzigen Ahrimanen, der ihm hätte Information liefern können. Bis auf ihn. Und wie durch den Gedanken dahin gezaubert, war am Ende des Gefängnisses eine leere Zelle, die die für ihn bestimmt gewesen war. Das traf ihn wie ein Schlag und unwillkürlich zuckte er zusammen, hatte sich aber einen Augenblick später in der Gewalt. Und dachte kühl über seine Lage nach. Dabei bemerkte er wieder dieses Kribbeln seiner Instinkte, es wurde ungemütlich hier und so verschwand der Agent, als wäre er nie hier gewesen. Nur eines blieb zurück, die Flasche mit der ketzerischen Idee.
Aus dem Schatten der Zellen trat Zweifel heraus und hob sie auf. Dann machte er sich ohne Umwege auf zur Kerkertür und schloss diese sorgfältig hinter sich ab. Erst dann blickte er in die kleine Flasche, neugierig, was er darin finden würde. Nur um sie sofort enttäuscht an die Wand zu werfen, wo sie in tausend Stücke zersprang. Das war der großartige Plan gewesen? DAS? Wütend schüttelte Zweifel den Kopf. Den Typen fiel auch nichts neues mehr ein. Die kleine Flasche hatte nichts enthalten, was die anderen nicht schon tausend mal zerpflückt und für nichtig erklärt hätten. Nichts wogegen man sich nicht schon vor Ewigkeiten bewusst entschieden hätte.
 
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Eine dumme Idee.
Ja, es war sogar eine selten dämliche Idee gewesen, sich ausgerechnet in den Kopf eines Klerikers zu begeben. Die war so voller Überzeugung und Inbrunst und vor allem Glauben. Das mit dem Glauben wäre eigentlich von Vorteil gewesen, das Dumme war bloß, das diese Priester außer dem Kram ihrer Gottheit nicht viel mehr glaubten. Das paarte sich mit der dumpfen Gradlinigkeit der Orks, welche für sich genommen auch für den Agenten gearbeitet hätte, doch in Kombination wurde daraus etwas völlig gegenteiliges.
Wie gesagt, eine dumme Idee.
Doch die Sache mußte geregelt werden und das JETZT. Aber das hieß nicht, das es dabei fair zugehen mußte. Der Agent zog es sowieso vor nicht fair zu kämpfen, wenn es auch unfair ging.
Der Ahrimane rief um Hilfe und die bekam er auch. Von wem ? Von jemandem, der seinem Charakter sehr ähnlich war. Einem verschlagenen, kleinen Opportunisten, der in der Nähe war. Und weil man sich in einem Hafen befand, wunderte sich auch niemand über ein paar Ratten, die umherhuschten. Aber es waren nicht nur Ratten, wie Artie schmerzhaft merken durfte.
Der dunkle und etwas unförmige Körper des Agenten erhob sich zur selben Zeit wie der des Orks. Der kampferprobte Kleriker hatte oft genug einen auf den Schädel bekommen und war geübt darin, sich in seinem eigenen Geist aufzuhalten, so das er keine Zeit brauchte, um sich zu orientieren. Artie war kampfbereit als er aufsprang.
Der Agent wußte, das er dem Ork körperlich unterlegen war, doch das war er nicht das erste Mal. Es gab Möglichkeiten, solches auszugleichen.
Ein flinker Griff zu einem Müllhaufen brachte dem Ahrimanen den Metallreif eines kaputten Fasses ein, auf den er seine Fähigkeit des Verwandelns anwandten. Seine Kraft morphte den Reif zu einer länglichen und gefährlich scharfen Klinge, mit der der Agent hervorragend umgehen konnte und zu seinem schnellen, hinterhältigen Kampfstil passte.
Artie hatte keine Waffe vom Schiff mitgenommen, doch der große, starke Ork sah auch so aus, als ob er den kleinen Ahrimanen in Stücke reißen konnte, von seinen Zaubern einmal ganz abgesehen. Und genau DAS hatte Artie auch vor. Dieses schwarze Klumpen Gemeinheit sollte das selbe Schicksal ereilen, wie seine Brüder.
Dagegen hatte der Agent natürlich etwas. Der Ork konzentrierte sich und wollte Ceres um einen Zauber bitten, der dem Ahrimanen ein gerechtes Ende bereiten sollte, doch er wurde äußerst unsanft gestört und zwar von Ratten. Die Viecher waren sonst sehr vorsichtig und kämpften nur, wenn sie unbedingt mußten, aber diese hier nicht. Sie kletterten behende an Artie hoch und bissen ihn äußerst schmerzhaft dort zwischen die Beine, wohin ein Mann keinesfalls von einer Ratte gebissen werden wollte.
So brachte er den Zauber nicht zustande und der Agent konnte ihm einen Stich mit seiner Waffe versetzen, der tief in Artie's linke Seite ging und eine niere nur knapp verfehlte. Da hatte der Ork Glück im Unglück gehabt, denn wenn er wegen der Ratten nicht so zusammengezuckt wäre, hätte der Stich wohl gesessen.
Der Agent fluchte und griff den Kleriker wild an, um dessen momentan missliche Lage auszunutzen.

In Dianthe's Kajüte bekam ein Wassermann große Augen.

Wonderfluffin: "Ouroboros ? Ist das ihr Ernst, Madame Käpt'n ?"

Doch ein Blick in das Gesicht der Janni beantwortete die Frage besser als alle Worte.

Wonderfluffin: "Ja, natürlich ist es das. Es wundert mich zwar, wie sie von Dingen Kenntnis haben können, die so lange vor dem Auftauchen ihrer Art geschehen sind, aber das sollte ich mir in ihrer Gegenwart vielleicht abgewöhnen."

Wassergeister mußten weder Luft holen, noch sich räuspern, aber Seemoore tat es trotzdem.

Wonderfluffin: "Leider kann ich ihnen zum Aufenthaltsort dieses Ouroboros nicht viel sagen. Es ist eine Tatsache, das er die Realität und ihre elementare Umsetzung ablehnte und genauso, das er sich irgendwohin zurückgezogen hat, wo es soetwas nicht gibt. Ich kann sagen, das er nirgends ist, wo sich meine Art aufzuhalten pflegt, soviel ist sicher. Ebenso gibt es keine Sichtung von ihm, seit er verschwand.
Es scheint ziemlich klar, das er eine sehr urtümliche Magie für sein Verschwinden benutzt haben muß. Magie, die auf dem Verzehr und dem Einverleiben von Dinge fußt. In diesem Fall sogar auf Selbstkannibalismus. Diese Magie wird auch heute noch praktiziert, wenn auch in zivilisierterer Form. Tränke und Speisen, die einen magischen Effekt haben sind auch heute bekannt, ebenso archaische Rituale von primitiveren Wesen, die Kraft daraus beziehen, das sie ihre Feinde verzehren.
Dazu kommt wohl noch eine alchemistische Komponente, da Ouroboros sich ersteinmal selbst zubereiten mußte, um sich wirklungsvoll verschlingen zu können.
Allerdings hat seit dem keiner mehr auch nur versucht sich selbst zu fressen.
Theoretisch, und ich betone hier ausdrücklich THEORETISCH, müßte man zu ihm gelangen, wenn man ein Stück von ihm mitisst, während man sich selbst frisst. Sollte man außerdem hinterher noch zurückkehren wollen, müßte man sicherstellen, das man sich selbst auch wieder erbrechen kann.
Doch da bisher noch niemand einen gefahrlosen Weg zur Selbstverzehrung gefunden hat, wird es wohl Theorie bleiben.
Feuer hilt auch nicht viel. Zwar weiß kaum jemand so gut wie das Feuer, wie man Dinge verzehrt, doch es frisst sich nie selbst, sondern immer nur anderes. Erde wird uns auch nicht weiterhelfen. Die Erdelementare haben sicherlich große Erfahrung damit, dinge, die sie verzehren in etwas anderes umzuwandeln und etwas neues hervorzubringen, aber seit der brockifizierung dieser Welt sprechen sie nicht mehr mit uns anderen. Mit den Menschen ebenfalls nicht. Soviel ich weiß haben sie sich in den flüssigen Kern zurückgezogen und schmollen massiv herum. Soviel ich gehört habe, gibt es nur noch einen einzigen großen Erdelementar, der sich überhaupt noch um die fliegenden Brocken kümmert und dafür sorgt, das ihr Menschen nicht verhungert. Ginge dieser auch noch, dann würde nichts mehr wachsen und viele Brocken sind ja jetzt schon nur noch bloßes Gestein.
Eine Konsultation von sogenannten Schlangenschamanen halte ich auch für vergebene Liebesmüh, da Ouroboros alle seine Mitstreiter schon vor sich selbst fraß, so das alle Schlangen, die es heute gibt, Nachfahren von denen sind, die nicht auf seiner Seite fochten.
Es tut mir leid, Madame Käpt'n, wenn das nicht die Antwort ist, die..."


Da fluuppte plötzlich der Muff in die Kajüte.

Drummelmuff: "Hey, Kapitänmeisterin, wo bleibst du denn ? Deine Mannschaft braucht dich ! Wenn du nicht bald auftauchst, dann verliert Gerwin noch !"

Wonderfluffin: "Drummel ! Das ist jetzt nicht der richtige Augenblick ! Ich versuche gerade der Frau Kapitän auszureden, sich umzubringen !"

Jetzt bekam der Drummel große Augen.

Drummelmuff: "WAAAAS ? Wieso DAS denn ?"

Dianthe und der Wassergeist sagten es ihm, worauf der Muff zu überlegen anfing. So eine halbe Minute lang sahen die Kapitänin und Seemoore auf den luftigen Elementarquirl, aber da er nicht der Hellste war, gaben sie die Hoffnung recht schnell auf.

Wonderfluffin: "Also wie gesagt, es tut mir leid, Madame Käpt'n, wenn das nicht die Antwort ist, die sie hören wollten, aber..."

Da wurde Seemoore auch schon wieder unterbrochen.

Drummelmuff: "Ich habs !"

Dianthe: "Was hast du ?"
Wonderfluffin: "Was hast du ?"

Drummelmuff: "Na die Lösung !"

Sowohl die Kapitänin als auch der blaue Mann schauten sehr skeptisch, aber der kleine Luftikus flatterte stolz wie zwei Italiener auf drei Vespas herum und sah sehr überzeugt von sich aus.
Doch der Aufforderung, seine Erkenntnis zu teilen, lehnte der Drummel rundheraus ab. Zu sehr sonnte er sich darin etwas herausbekommen zu haben, was den beiden Schlauköpfen offenbar nicht gelungen war.

Drummelmuff: "Nöö ! Ratet ! Ihr habt drei Versuche. hihihi "

Tja, so war das ebend. Der Drummel war der Drummel war der Drummel und folglich nicht besonders folgsam.
 

Thevita

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Artie versuchte erst gar nicht diesem kleinen flinken Wiesel von einem Schattenwesen auszuweichen. Er wusste, wann etwas vergebene Liebesmüh war. Er wusste auch, dass es eine schmerzhafte Idee war die Klinge greifen zu wollen. Doch genau das tat er. Er griff nicht nur danach, er ließ es zu, dass sie sich durch seine Handfläche bohrte. Der Agent zuckte überrascht zurück. Wie bescheuert war dieser riesige Muskelhaufen eigentlich? Aber wie immer hatte Artie einen Plan, denn er schob die Hand blitzschnell die Klinge hinauf und packte die Hand seines Angreifers. Zwar waren seine Finger mit einer solchen Verletzung nicht mehr wirklich gelenkig, aber durch die pure Größe seiner Hand, konnte er so die seines Angreifers packen und mit aller Kraft umklammern. Gleichzeitig schickte er ein Stoßgebet an Ceres. Das ging schnell, brachte ihm jedoch nur sehr schwache Zauber. Aber mehr brauchte er im Moment nicht. Denn so konnte er während er den wild zappelnden Agenten auf Abstand hielt, einen kleinen Zauber wirken, der ihm das lästige Ungezifer vom Hals hielt. Der Zauber war wie gesagt schwach, aber effektiv und so hatten die Ratten das überwältigende Bedürfnis, sich so schnell wie möglich weit weg von Artie zu bewegen. Alle Ratten, bis auf eine. Ben war zwar auch ein wenig beliebtes Nagetier, aber von einem mickrigen Zauber lies sich die schwärzeste aller Ratten nicht beeindrucken. Er kletterte weiter bis an die Hüfte des Orks um dort noch einmal herzhaft zuzubeißen. Artie brüllte vor Schmerz auf und trat nun ebenfalls die Flucht nach vorn an um seine beiden Angreifer im wahrsten Sinne des Wortes unangespitzt in den Boden zu rammen oder vielmehr in die Wand. Im letzten Moment gelang es dem Agenten weit genug zur Seite auszuweichen, um nicht einfach platt gedrückt zu werden. Ben hatte nicht so viel Glück und krachte zusammen mit der orkischen Hüfte mit voller Wucht gegen die Wand, woraufhin er mit zerschlagenen Knochen auf den Boden fiel.
Der Agent registrierte diese Tatsache mit leichtem Ärger, musste er es jetzt doch allein mit dem Ork aufnehmen. Seine Laune besserte sich sofort, als den böswilligen Biss sah, den Ben verursacht hatte. Und tatsächlich wurde der Griff des Orks ein wenig lockerer. Ja, Bens Bisse waren wirklich etwas Besonderes und in wenigen Augenblicken würde sein Problem gelöst sein. Dem nächsten Angriff dieses widerspenstigen Klerikers nahm er einfach die Wucht indem er sich mit dem Schlag bog und ihn an sich abgleiten lies. Er hatte jetzt nicht mehr zu tun als eine Alge im Wasser, sich einfach mit den Kräften wiegen und darauf warten, dass sein Gegner einfach tot umfiel.
Nachdem Artie durch seinen ungezielten Angriff fast das Gleichgewicht verloren hatte, kam er ein wenig zur Besinnung. So merkte er auch, dass er zusehens schwächer wurde. Verdammt, was war das für eine Ratte gewesen? Aber noch hatte er Zeit, zwar nicht mehr viel, aber genug. Während er also weiter sinnlos angriff und den Eindruck eines völlig außer Kontrolle geratenen Orks machte, bat er Ceres um einen mächtigen Zauber. Dieser Zauber erforderte eine besondere Komponente, ein heilges Symbol mit den Runen der Vernichtung. Nur wenige kannten diese Runen und noch weniger waren in der Lage, sie zu schreiben, ohne dabei Schaden zu nehmen. Es hatte also selbst das Oberhaupt des Cerestkultes nicht unbeträchtliche Mühe gekostet, ein solches Symbol zu bekommen, geschweige denn gleich mehrere. Aber Artie hatte nicht locker gelassen, bis er sie bekommen hatte. Zehn an der Zahl, eines für jedes dieser widernatürlichen Wesen, die dabei gewesen waren, den Kult seiner Göttin auseinander zu nehmen. Nur eines war noch übrig und das war die Gelegenheit, es einzusetzen. Wo es war? Natürlich an Arties Handgelenk, dort wo er es zu Hand haben würde, wenn er es brauchte. Es war unter einem Lederarmband versteckt, sodass es niemand sah. Aber es war da und das würde auch der Agent in ein paar Sekunden wissen.
Dieser bog sich weiterhin unter den Schlägen des Orks hinweg und wartete begierig darauf, dass der Ork schwach genug wurde, seine Hand zu lockern, sodass er seine Klinge wieder frei bekam. Schließlich wäre es unbefriedigend, wenn er durch das Gift sterben würde. Dafür hatte er einfach zu viel Ärger gemacht. Natürlich teilte er mit der freien Hand weiterhin Schläge aus, um den Kleriker am Wirken irgendwelcher Zauber zu hindern. Plötzlich kam ein unerwarteter Schlag des Klerikers, irgendwie seltsam, als wäre es ihm egal, ob er treffen würde, Hauptsache, der Arm war nahe genug an ihm dran. Die Instinkte des Agenten schriehen ihn an und so zog er ruckartig an seiner Klinge aus der Hand des Orks, die diese nun schon nicht mehr festhalten konnte, und wehrte den Arm mit der Klinge ab. Dabei zerschnitt er das Lederarmband am Handgelenk des Orks woraufhin es zu Boden fiel. Sein Gegner heulte wie es schien mehr vor Wut als vor Schmerz auf und griff nach ihm. Dann ließ sich der Ork nach hinten fallen und riss sie so beide zu Boden. Ein heftiges Gerangel entstand, aber Angst hatte der Agent keine, schließlich wurde der Orkkleriker immer schwächer. Immerhin schaffter er es noch ihn zu Boden zu drücken. Arties Kraft war echt beeindruckend. Was für eine Verschwendung, ihn hätte der Agent nur zu gern gehabt. Ja, das wäre großartig geworden. Plötzlich verzog sich das Gesicht des Orks zu einem eiskalten Lächeln. Während er zu Boden gedrückt wurde, vernahm der Agent nur noch zwei Worte. "Stirb." flüsterte der Ork ihm ins Ohr, dann sagte er noch etwas in einer Sprache, welche die gesamte Gasse erzittern ließ und auf einmal war nichts mehr.
Artie fühlte sich, als müsse er sich übergeben, während er sich von dem Häufchen Asche unter ihm abwandte. Verdammt war das knapp gewesen. Nun verlor er keine Zeit mehr und wandelte einen großen Teil eines Vorrates an Magie in direkte Heilung um. Mit dem Rest bat er Ceres um einen Wiederherstellungszauber, der das Gift der Ratte neutralisierte. Als er wieder fit war, nahm er das nun ausgebrannte Symbol und fing an, den Staub des Agenten in einen Beutel zu sammeln. Oben drauf kam das Symbol. Dann machte er sich wieder auf den Weg zum Tempel, dort würde er sich ausruhen und beten.


In der Kajüte stand unterdessen eine völlig ratlose Kapitänin. Wie zum Teufel sollte sie etwas erraten, wovon sie sowieso keine Ahnung hatte? Dieser Luftgeist! Da konnte man doch gleich einem Feenfisch hinterher jagen. Aber irgendwie hatte sie das Gefühl, dass wenn sie nicht mitspielte, es sofort wieder anfangen würde zu regnen. Darauf hatte sie auch keine Lust.
"Wir schreiben dem Typen einen Drohbrief in welchem wir androhen ihn mit unserer physikalischen Existenz zu belästigen, wenn er nicht rausrückt, was ich von ihm will?" machte sie also den halbherzigen Versuch auf Drummels Spielchen einzugehen, wobei sie Seemoore hilfesuchend ansah.
 
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Samsonium

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Der Agent hatte seine letzte Verwandlung gemacht, in ein Häufchen Asche, das nun vom Wind zerstreut wurde. Wie schon in Geredith, wurde die Crew der Sternenwanderer auch in Ildrea beschattet. Und weil es so gut funktionierte, benutzte man auch hier wieder eine Katze. die graugetigerte Fellträgerin schaute sich den Kampf interessiert von ihrer sicheren Dachposition aus an und gab damit alles gesehene und gehörte an die Grauen weiter.
Und die waren zufrieden.
Natürlich hätten sie es begrüßt, wenn der Agent mit seinem Plan Erfolg gehabt hätte, doch so war es auch gut und ebenso natürlich war der Ahrimane entbehrlich gewesen. Die Grauen waren nämlich mindestens genauso große Opportunisten wie der alte Feng. Wenn schon zu nichts anderem, so war der Tod des Agenten doch dafür gut, den Feind in trügerischer Sicherheit zu wiegen. Mochten sie denken, die Gefahr wäre gebannt. Oder sollten sie sich ruhig gegenseitig mißtrauen und hinter jeder Ecke einen Ahrimanen fürchten, während die nächste Bedrohung aus einer ganz anderen Richtung kam.
Wie auch immer, die Grauen würden es zu nutzen wissen.
Das wußten sie immer.

Der Drummel schlug sich ein Händchen vor die Stirn.

Drummelmuff: "Drohbrief ??? Und wer stellt den zu ? Hää ?"

Der Muff schüttelte den Kopf und schaute zu Seemoore, ob der nicht etwas klügeres zu sagen hätte, aber...

Wonderfluffin: "..."

Da kam nichts. Der Wassermann überlegte und überlegte, doch ihm fiel nix gescheites ein, was ihn übrigens enorm wurmte, da es einfach nicht angehen konnte, das einer wie der Drummelmuff ihn intellektuell ausstach. Entsprechend griesgrämig schaute er aus seinem blauen Anzug.

Drummelmuff: "Nichts ? Das kann doch nicht sein ! Dabei ist es soooo einfach."

Aber der Hinweis, das es ganz einfach war, half nicht. Im Gegenteil, es wurmte nur noch mehr.

Wonderfluffin: "Vielleicht ist es ja genau das. All die Zeit haben die klügsten Leute nach einer Antwort gesucht und konnten nicht darauf kommen, weil sie zu schlau sind. Nur ein simpler Geist kann auf eine so simple Lösung kommen. Kluge Leute denken einfach zu kompliziert..."

Seemoore hörte auf zu reden, als er sah, wie sich das Geschichtchen des Muff's dramatisch verdüsterte.

Drummelmuff: "Willst du damit sagen, das ich grad blöd genug bin, um..."

Wonderfluffin: "Neiiiin, Drummel, ganz und garnicht !"

Versuchte sich der Blaumann herauszureden.

Wonderfluffin: "Ich wollte nur sagen, das du etwas kannst, was die Kapitänin und ich NICHT können."

Der Drummel strahlte sofort wieder, so das das Wetter nichtmal Zeit gehabt hatte, auf dessen Launen zu reagieren.

Drummelmuff: "Na, das mein ich aber auch. Drohbrief..., pfff."

Da der Wassergeist sah, das Dianthe sich zurückhalten mußte, um sich nicht über den Muff aufzuregen, dessen Verhalten man schon als Insubordination auslegen konnte, übernahm er das reden.

Wonderfluffin: "Ja aber wie geht es denn nun, Drummel ? Wir kommen wirklich nicht drauf."

Drummelmuff: "Spielverderber ! Ihr habt nichtmal richtig geraten ! Ich sollte euch eigentlich garnicht helfen, wißt ihr das ?"

Jede Antwort wäre jetzt falsch gewesen und Seemoore wußte das. Außerdem hatte der Drummel vollkommen Recht. Und billig war es auch noch. Es war schließlich Brauch und Sitte, dem Geist für seine Dienste etwas zu geben. die meisten Geister wollten teure Sachen, Opfergaben und Trallalla. Je mächtiger sie waren, desto mehr wollten sie, bis hin zur Seele. Der Drummel aber hatte nur gewollt, das man ein wenig mit ihm raten spielte und DAS konnte man nun wirklich nicht als übertriebenen Preis bezeichnen.
Andererseits sah Dianthe nicht so aus, als wolle sie sich JETZT belehren lassen.
Manchmal war es einfach das Schlauste, die Schnauze zu halten und zu nicken.

Drummelmuff: "Nagut, paßt auf !"

War ja klar gewesen. Der Drummel konnte es sich nicht nehmen lassen, auch mal der Schlaue zu sein.

Drummelmuff: "Bedingung war, man muß sich selbst essen und man muß Ouroboros essen. Richtig ?"

Kapitänin und Wasserelementar nickten.

Drummelmuff: "Na das geht doch. Die Fleischlinge schneiden sich ständig irgendwas ab. Haare oder Fingernägel oder sich gegenseitig noch viel mehr. Wenn Dianthe sich ein Stückchen Haut abschneidet, Dianthe draufschreibt und isst, dann hat Dianthe Dianthe gegessen. Oder ?"

Wonderfluffin: "Naja, theoretisch schon..., aber..."

Drummelmuff: "...wir haben nichts von Ouroboros. Richtig ?"

Wonderfluffin: "Richtig."

Drummelmuff: "FALSCH !"

Wonderfluffin: "Falsch ?"

Drummelmuff: "Natürlich ! Wir haben doch was von ihm."

Wonderfluffin: "Haben wir ?"

Drummelmuff: "Klar, haben wir. Wir haben seinen Namen, um Himmels Willen. Und wir haben nicht nur irgendeinen Namen, wir haben seinen WAHREN Namen !"

Wonderfluffin: "..."

Drummelmuff: "Ja oder ja ?"

Wonderfluffin: "Bei allen Wassern, Drummel, du hast Recht !"

Drummelmuff: "HAHA ! Und alle sagen, das man von Mahir's Essen kotzen muß. Wenn der was zusammenmischt, das Dianthe in ein paar Minuten oder einer halben Stunde wieder rauswürgt, dann ist alles nötige beisammen.
Da muß wohl schonmal jemand blöd genug gewesen sein, um drauf zu kommen."


Und stolz streckte der Muff seine Zunge raus. DAS hatten sich die beiden Schlaumeier redlich verdient. Der Drummel mochte ja launisch sein, aber er war kein Idiot.
 

Astraea

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Zeitgleich fand eine andere Besprechung etwas weiter oben auf dem Brocken in der Magierakadamie.
"Ihr habt nach mit Schicken lassen Magister?" ein junger Mann mitte 20 betrag das Büro im höchsten Turm des alten Gebäudes. Die Elementarmagische Fakultät lag im Höhergelgenen Nobleren Teil der Stadt und war von einer Hohen Mauer umgeben. Hinter der Mauer lagen in einem schönen Garten, Wohhäuser für die Studenten, Lehrerunterkünfte, eine große Bibliothek und natürlich Schulungsräume und eine Arene. Hier wurden junge Magier die es sich leisten konnten in Elementarer Magie oder zumiindest das was die Menschen darunter verstanden. Denn da verständnis für Elementare war gänzlich anders als bei Drachen. Der Mensch sah sich als Größte Schöpfung der Elemntare und ELmente benutzte und befehligte. Drachen arbeitetne mit den Elementen zusammen. Lucrezius von Hohenfels, seines Zeichen Luftelementarist war schon seit guten 30 Jahren Akademileiter. Und seit noch längerer Zeiit befasste er sich damit wie er seine Macht mehren konnte, und nach langer sehr langer Forschung war er zu dem Schluss gekommen das er Drakenheim und Edwards Kisten finden musste. Und nun nach so vielen Jahren trug es sich zu das angeblich eine junge Drachenmagierin von Drakenheim hier sein sollte. Und woherr er das wusste? nun einer seiner Diener war letzte Nacht in einer Hafenkenipe versandet in der eine neue Manschaft eingekehrt war. Im gespräch hatte der Diener erfahren das eine Junge Magierin an Bord war die nach Drakenheim, nach Hause wollte. Und nun hatte der alte Magister überlegt wie er ihr Geheimnisse entlocken konnte, er sleber war viel zu alt für eine solche Reise, aber seine ergeben Schüler, diese waren jung und auf Abenteuer aus. Er hatte lange überlegt bis seine Entscheidung auf einer seiner erhgeizigsen und besten Schüler gefallen war, der zudem, praktische weise, auch bei ihm in der Kreide stand, und das nicht zu knapp.
Das Büro war kreisrund wie der Turm und ganz oben gelegen. Aus den vier fenstern htten sie einen Blick in jede himmelsrichtugn über den gesammten Brocken. An den Wänden standen Bücheregale voller Werke und in der mitte ein großer Schriebtisch und zwei einfachen Sühlen davor. "Setz dich. Wie geht sein Studium vorran?" fragte der alte mann und sah den jüngeren durch seine Brille an. "Ich gebe mir große Mühe an euer Genie heranzureichen Magister." erwiederte dieser ergeben. "Nun es freut dich vieleicht zu hören das du so gut gewrden bist das ich dir nichts mehr beibringen kann!" eröffnete Lucrezius seinen staunenden Schüler. "Aber Magister, das stimmt doch nicht... ich könnte niemals..." "Willst du meine Worte in Frage stellen? Nein!? Gut!" unterbrach Lucrezius die Arschkriecherei. "Also wenn du noch mehr über die Beherschung der Elemente lernen willst musst du das von den größten Elementaristen persönlich lernen. Von den Drachen!" eröffnete er seinem etwas perpelxen Schüler. "Um er kurz zu machen, es hält sich derzeit eine Drachenmagierin in der Stadt auf, und diese ist auf den Weg nach Drakenheim. Aber eine kleinen gefallen musst du mir tun. Sie weis wohlmöglich wo Edwards kiste zu finden ist. Bring sie mir, und deine Schulden sind beglichen!" Der junge Magier sah seinen Meister an, so aufgeregt hatte er den alten Mann schon lange nicht mehr gesehen. Eigentlich genoss er sein leben hier in der Akademie aber die Aussicht seine nicht unbeträchtlichen Schuldenberg los zu werden, für eine kleine Kiste plus noch mehr Macht war ein ser reizvolles Lockmittel und er war sich sicher, würde er absagen dann würde der Meister jemand anderen auf die Reise schicken. "Wenn ihr mir das zutraut werde ich die Reise gerne unternehmen und mit der Kiste zu euch zurückkehren." erwiederte er. "Sehr gut, braver Junge. Du kannst gehen!" "Vielen Dank Magister!" der junge Schüler verneigte sich und verlies das Büro.

Als Dianthe beschlosen hatte den Wasserbürokraten zu rufen war Faero flux wieder in dem behaglichen Drachenbauch begeben. Noch war es keine gute Idee diesem über den Weg zu laufen.

Nun vereinigte sich zweierlei Unwohlsein in Rubinya, einmal die Instinktive beunruhigung wegen diesem urzeitwesen und Faeros abneigung gegen diesen Wasserelementan. Rubinya hoffte wirklich das die beiden sich wenn schon nicht anfreunden würden zumindest akzeptieren und nicht zerfleischen würden. Da sie hier eh wenig dazu beisteuern konnte lies sie Pahlu stehen und verlies unbemerkt den Raum. Eigentlich hatte sie kurz überlegt Arti zu folgen. Auf Geister die sich zu Göttern ernannt hatten war sie immer Neugierig, aber sie verlor ihn in dem Gewirr aus Gasse aus dem Auge und bekam so auch nicht mit was er mit dem Agenten trieb, bzw. was er gerade vernichtet.

Aber sie fand den Weg zum Markt und nicht nur irgendeinen Markt. Nachdem das letzte mal ihr Augenmerk auf Kleidern und Reiseausrüstung lag, hatte sie hier das Paradis für Alchemisten gefunden. So schlenderte sie durch die Stände und sah sich die verschiedenen Kräuter, Substanzen, Tränke und Amulette an.

Asgard sah sich auf dem Markt um, laut den Informationen seines Meisters müsste er die Magierin hier finden. Aber abgesehen von dem üblihen Gesindel konnte er nichts entdecken, oder doch? Er hatte noch nie eine so hübsche Frau gesehen. Das lange Rubinrote Haar schimmerte seidig in der sonne. der zierliche Körper war denoch reizvoll weiblich gerundet und die großen Augen strahlten von einem Intensiven Gold. Das musste sie sein. "Vorsicht, damit wird hier viel Schindluder getrieben!" sprach er sie an als sie sich flasche Amulette ansah. Sie sah ihn mit ihrem Ruhigen Blick an un beinahe war ihm als könnte sie in seine Seele blicken. "Ich weis. aber sie sind schön gemacht." erwiederte sie dann vergnügt. Sie konnte noch nicht so alt sein. vieleicht 16 Jahre ud doch wirkte sie viel erfahrener und reife als es das alter ergeben konnte. und in der tat, das stück das sie in der hand hielt war wirklich serh hübsch. sie reichte der Händlerin eine Münze und steckte sie in einen beutel. Ihre kleider waren mehr als exotisch. der Rock war bis zur hüfte hoch geschlitzt an beiden seiten und aus einem weichen fliesenden stoff. das Oberteil aufwendig mit Gold bestickt und passte sich der form ihrer brüste an ihre zarten shcultern waren frei von jedem stoff und absehen von einem breiten Armband trug sie keine schmuck. auf dem Armband lag ein großer Edelstein. ob das wohl ein Drachenstein war? dazu war sie barfuss und es schien sie nicht im geringsten zu stören.

Rubinja hingegen sah sich einem druchaus sehr attraktiven jungen Mann gegenüber. seine Schwarzen haare waren wild verstubbelt und gaben ihn ein verwegenes aussehen. er war etwas mehr als einen kopf größer als sie selber. Er war durchaus sehr attraktiv... Er trug die Robe der hiesigen Akademie. Er war also ein Akademiemagier. Selten hatte Rubinya eine unnatürlicher Form gesehen Magie zu wirken. Die magie ihrer Mutter floss föllig natürlich, die der Drachen sowieso und slebst die "göttliche" magie von Artie war nicht so erzwungen und unnatürlich wie die eines Akademiemagiers der die Magie mit purer Willenskraft in die von ihn gewünschte bahnen lenkte, was durchaus auch mal schief gehen konnte. Täuschte es sie oder begenete sie in letzter Zeit vielen Attraktiven Männern? fragte sie sich.

"Mein Name ist Askard von Münchfels... meines Zeichens Luftelemntarist der heisigen Akademie!" stelte er sich galant vor und reicht eihr die Hand. "Ich bin Rubinya...freut mich Asgard" erwiederte die junge Drahcentochter ungezwungen und schüttelte sie ihm fest. "Ah dann kennst du dich hier bestimmt aus... Ich suche ein Gefäß... oder Amulett für einen Permantenten Zauber..." fragte sie ihn und die beiden schlenderten über den Markt.

Rubinya dachte an ein gemütliches Zuhause für ihren Feuerelemntarfreund... etwas das sie bei sich tragen konnte. Und in dem er sich wohl fühlte... und Wonderfluffin nicht viel meckern konnte, auserdme war es durchaus bestimmt auch in Dinathes sinne...
 
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Thevita

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Dass der Luftgeist ein Idiot war, hatte ja niemand behauptet. Er kam nur manchmal so rüber, als wenn er sich für so etwas nicht die Bohne interessieren würde. Die Kapitänin wiederum interessierte sich immer für solche Sachen, nur hatte sie keinen blassen Schimmer von dem Feinheiten der Magie. Das wusste sie auch und dafür hatte sie schließlich Artie, dem sie vertraute, und meistens einen mehr oder weniger vertrauenswürdigen Magier, wenn sie einen für ihre Mannschaft bekommen konnte. Daher hatte sie auch die erstbeste blöde Idee, die ihr in den Sinn gekommen war, herausgelassen. Das diese lediglich an der Zustellung scheiterte, überraschte sie etwas, aber etwas anderes fiel ihr beim besten Willen auch nicht ein.
Dass der kleine Zwergenpummel dann aber so einen auf wichtig machte, ging ihr abwechselnd auf die Nerven, ärgerte sie und erheiterte sie ungemein. Und während die drei sich noch kabbelten, sodass Dianthe wirklich fast aussah als würde sie platzen, schlich sich ein anderes Gefühl dazwischen, welches nach den bisherigen Erfahrungen der Kapitänin mit dem Drummel unerwartet war. Es schlich sich ganz leise an und setzte sich ganz verborgen in ihrem Herzen fest, während die anderen Gefühle sich gerade unisono darüber echauffierten, dass die kleine Zwergenputte meinte nicht helfen zu müssen. Und ob die gefälligst zu helfen hatte, immerhin hatte Dianthe dafür dem Drummel ihr Schiff zum Bewohnen versprochen, dafür, dass er hilfreich war. IHR SCHIFF!!! Ihr Ein und Alles und zwar das, welches ein Teil von ihr war, auf dem nicht mal Basri einen Nagel einschlagen oder eine Schraube festziehen konnte ohne dass sie das an der Reaktion des Schiffes mitbekam. Aber auch Dianthe wusste, dass in einem solchen Moment jede Antwort falsch wäre und so ließ sie lieber den Wasserbeamten reden, bevor ihr noch etwas Falsches herausrutschte. Tja, aber da war es schon zu spät, das neue Gefühl hatte sich eingeschlichen und würde so schnell auch nicht wieder verschwinden. Zuneigung hieß es. Ja die Kapitänin mochte den kleinen Luftikuss irgendwie, aber das würde sie ihn noch eine ganze Weile nicht unbedingt wissen lassen.
Stattdessen ließ sie lieber wieder den befehlsgewohnten Ton heraushängen und meinte: "Fein, dann machen wir es so. Aber erst, wenn Artie wieder da ist, damit einer aufpassen kann. Wenn ihr es in der Zwischenzeit einrichten könnt, dann wäre ich wie gesagt nicht böse über einen fertigen Vertrag, Seemoore. So, und wir gehen erst mal rüber und schauen, ob Gerwin wirklich verliert oder nur wieder so tut, damit die Jolandi heil bleibt und ob Mahir noch gerade sitzen kann oder selbst da schon Schlagseite hat." Während sie also den Drummel zum Spaß vor sich herscheuchte (sofern er sich scheuchen ließ), schaute sie noch einmal fragend Phalu an, der schon wieder allein in der Gegend rumstand. Ja, wo war eigentlich Rubinya abgeblieben?
 
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Samsonium

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Wonderfluffin: "Die Verträge für euch und den Magister. Natürlich."

Diesmal war keine Verflüssigung Seemoore's nötig, da alle das selbe Ziel hatten. Außer Rubinya, die ihr eigenes Drachending machen ging.
Der Drummel ließ sich zwar schon scheuchen, aber immer nur so, das man merkte, das er einen scheuchen LIEß.
Der Zauberstab war im Moment allerdings nur ein Zauberstab, denn Pahlu's Geist war ganz woanders. Seine Astralgestalt wanderte durch den königlichen Bibliothekshort von Drakenstein und versuchte sich zu erinnern, wo er eine ganz bestimmte Sache einmal gesehen hatte. Leider war das so lange her, das er sich nicht sicher war und auch der kleine Luftgeist, den der Drache beschworen hatte, damit der ihm die Bücher und Schriftrollen aufmachte, war schon gelangweilt und generft.
Aber noch war es ihm nicht eingefallen.

Auf der Jolandi war es inzwischen still vor Spannung. Die Kontrahenten starrten sich in übermenschlichem Suff an und versuchten sich gerade daran, einen gefüllten Krug ohne fremde Hilfe an den Mund zu führen. Das war in diesem fortgeschrittenen Stadium des Wettbewerbs schon eine gewaltige Sache, die jedes noch vorhandene Quentchen Willenskraft aus den alkoholgetränkten Hirnen erforderte. Dabei galt es nebenbei auch noch den Gegner niederzustarren. Sich gegenseitig zu beleidigen hatten sie keine Kraft mehr.
Die Mannschaften hatten bemerkt, das beide Zwerge schon von allein kaum noch sitzen konnten und warteten darauf, das einer von beiden als erster unter dem Gewicht seines Kruges oder seines Suffes zusammenbrach, je nachdem, was als ertes eintraf. Da niemend die Konzentration seines Favoriten stören wollte, waren alle mächtig still als Dianthe mit Geistergefolge eintraf.
 

Astraea

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Pahlu genoss es in der heimischen Bibliothek ein paar runden zu drehen. wenn es Astral auch nicht das gleiche war wie wenn er real hier gewesen währe. Er spürte das leichte Zupfen eines anderen Geistes an sich und wandte sich zu einem großen Blauen Drachen um

"Pahlutrision mein alter Freund. Schön dich zu sehen!" Wenn auch nur Astral so stellte Azuro von Drakenstein auch hier eine beeindruckende gestallt dar. Mit kräftigen Klauen und großen schwingen. "Eure majestät. wie schln euch zu sehen." verneigte sich der grüne Altdrache. "Wie geht es meine Tochter?" Phalu konnt emerken das den König der Drachen etwas ganz anderes noch merh intressierte, nähmlich warum er hier Astral druch seine Bibliothek geisterte, aber er war eben höflich. "Oh sie tanzt mir auf der nase herum, ist frech und hat sich neuerdings einen Feuerelemntaren als Haustier angeleiert!" meinte Phalu leicht hin und zuckt emit den Flügeln, konnte aber einee rheiterte schwingung seiner Energie nicht vermeiden. "Soso... und was machst du hier? noch dazu Astral? gibt es auf den anderen Brocken keine Bibliotheken?" fragte Azuron belustigt weiter. "Doch sicher, ich suche nur etwas ganz bestimmtes. Ich weiß das ich es hier mal gesehen habe, aber da skann schon 100 Jahre her sein... die Fleischwürste suchen mal wieder nach Edwards Kiste... " erklärte er... "Soso...." Azurons neugierde war endgültig geweckt. "Und du willst ihnen helfen?" "Nein nicht wirklich aber die Kapitänin des Piratenshciffes auf dem wir gerade reisen hat wohl die Kist eund sucht den Schlüssl..." "Ihr reist auf einem Piratenschiff mit meiner TOCHTER?" fauchte Azuron dann wutentprannt und tatsächlich züngelten keine Flammen über seinen Astralen Körper. "beruhig dich Liebling. Ich bin sicher das Pahlu weiß was er tut und Rubinya absolut sicher ist." Die Grüne Frauengestallt die neben dem blauen Drachen ershcien wirkte gerade zu winzig und doch war ihre macht nicht wesentlich kleiner als die des Anderen Drachen.

Das sah ja fast nach einem Astralen Familientreffen aus, und Pahlu gab seine Suche erstmal endgültig auf und entlies den gelangweilten Luftgeist. "In der Tag Majestät. Niergendwoe ist eure Tochter sicherer... zumindest im Moment.... Es war ihre Idee auf dem Schiff anzuheuern, da der Hai uns immer und immer wieder jagte und so das Reisen weniger gefährlich ist....und sie lernt die nötige Disziplin und Demut auf dem Schiff..." erklärte er und fasste die bisherigen erlebnisse kurz zusammen eher er in seinen Stab, der verlassen in Dianthes Kabine stand zurückkehrte und seufzte. Ihre Hoheit war verschwunden, mal wieder!

Rubinya war auf dem magischen Markt nicht wirklich fündig geworden. keines der Angeboteten Artefakte und Gegenstände wollt eihr so recht gefallen. "Wenn ihr mir verraten würdet was ihr vor habt, könnte ich euch vieleicht bei der Suche besser helfen." fragte Askard neugierig und zum wiederholten male. "Ich glaube das weiß ich selber nicht so richtig..." erwiederte Rubinya und ging weiter. sie zog viele Blicke auf sich und davon waren die wenigsten keuscher gedanken. Dann blieb sie bei einem schmuckhändler stehen Ein Blutroter Stein hatt eihre aufmerksamkeit erweckt... die steinerne Kugel war ine inem filigranen silberen geflecht eingefasst das in der Form einem Blütelkelch der Calla darstellte. Dabei war das ganze etwa so lang sie ihre ausgestreckte Hand und etwa halb so breit, Es war fein gearbeitet und sauber verflochten...der Stein maß etwa 6 cm im Durchmesser und es war trozdem stabil genung um die Magie zu speichern. Sie stahlte..."Das hier ist Perfekt. Wie viel soll das denn Kosten?" fragte sie den Händler. "10 Goldstücke..." er hatte natürlich gesehen das es der jungen Schönheit ausgesprochen gut geviel... und da sie in begleitung eines Magiers war, war sie mti sicherheit wohlhabend, doch auch wenn Rubinya begeistert war, sie war ein Drache und Drachen waren eher Geiziger natur. "!0 Goldstücke? Das ist ja voucher... Ich gebe euch Maximal 2 und das mit sehr guten Willen!" erwiederte sie und legte es wieder auf die samtene auslage. "Wollt ihr mich ruinieren? Aber gut... Sie sind so hübsch und es würde euch gtu kleiden... sagen wir 8 Goldstücke..." und er reichte ihr die hand. Rubinya lächelte wirklich bezaubernd... im wahrstensinne des Wortes bezaubernd... "Guter Mann sie sind so großzügig... Sagen wir 5 Goldstücke..." und als er nickte schlug sie ein.

Sie bezahlte und war hochzufrieden mit sich, und überlegte was sie jetzt als nächstes tun könnte... sie musste auf jeden fall mit Magister promt sprechen wegen dem vertrag und dann Wonderfluffin überzeugen das Faero gut bei ihr aufgehoben war.
 
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Faero hockte in Rubinya's Drachenbauch und guckte sich die Welt durch ihre Augen und hörte sie sich durch ihre Ohren an. Der Elementar bediente sich all ihrer Sinne, um sich die Langeweile zu vertreiben und das durfte er auch, meinte der Feuerteufel, weil er ja schließlich nicht aus Jux und Dollerei hier saß, sondern weil Rubinya das so wollte.
Nun war das aber ein Markt und der war voller Düfte und Gerüche. Auch hatte der Geist Zeit, um über ein paar Dinge nachzudenken und leider war eines davon dieses ominöse Feuerwasser. Jetzt gab es zwei Möglichkeiten, um an Informationen heranzukommen, die den Namen auch Wert waren. Einmal konnte Faero natürlich im großen Archiv des Verbrannten nachsehen, aber das war gefährlich. Im Gegensatz zum Wasserarchiv, mußte man hier keine Anträge ausfüllen und Genehmigungen beantragen, sonden man hatte sich seine Information zu erobern und das war nie leicht.
Die andere Möglichkeit stieg ihm gerade in die Nase, als ein Betrunkener der Prinzessin über die Schultern sah. Weniger, um den Stein zu begutachten, um den es ging, als ihren Jungmädchenausschnitt, aber dabei mundgeruchte er eine Fahne in die getarnte Halbdrachennase, die ein schallendes Seemannslied vom Rum zum Besten gab.
Das und die Tatsache, das Faero mutmaßte, das dieser rote Stein dort sowas wie ein Glaskäfig für ihn werden sollte, fing er an, die Prinzessin zu nerven.

Faero: "Hey. Hehey. Hey, du ! Ich hab Durst.
Hörst du ? DUHURST !
Jetzt laß doch mal den blöden Klunker ! Ich will was trinken !
Willwastrinkenwillwastrinkenwillwastrinken..."


Und ich meine NERVEN ! Faero ging Rubinya auf den Geist und ließ ihren Blick immer wieder zu trinkenden Leuten oder Fässern oder Bechern oder Flaschen schweifen. Hilfreich dabei war, das die Drachin sich bei ihren Verhandlungen selbst den Mund etwas fusselig und trocken geredet hatte.
 

Thevita

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Als Dianthe in die gespannte Stille trat, verdrehte sie genervt die Augen. Die waren ja immer noch nicht fertig. Na ja, sollten sie machen, die Zwerge kannten bei so was keinen Spaß. Selbst wenn sie den Thüringer wirklich aus versehen abrempeln würde, würde Gerwin ihr das nie verzeihen. Pfft, dabei waren sie Piraten, das war doch eigentlich ein Freibrief zum Schummeln. Nur leider nicht bei einem echt zwergischen Trinkwettbewerb. Also setzte sich Dianthe zu Mahir, der so aussah, als hätte er bei dem Wettbewerb mitgemacht. Das war eindeutig ein Grund, ihm den Grog aus der Hand zu nehmen und selber zu tringen. Und sie war die Kapitänin und sie brauchte jetzt auch einen. Schließlich würde sie demnächst ein Wesen besuchen, das so garnicht besucht werden wollte. Aber irgendwie hatte das schon seinen Reiz, so was machte man schließlich nicht alle Tage.

Unterdessen hatte Artie natürlich den Tempel erreicht. Das Säckchen mit dem Staub und dem Symbol leerte er über einem der Kohlebecken, wo beides in Rauch aufging. Ein Geschenk an Ceres, so wie er es vor langer Zeit versprochen hatte. Danach meditierte er um sich etwas auszuruhen von dem Kampf mit dem Arhimanen. Als Geschenk schickte ihm die Göttin eine Vision. Und zwar zu einem Thema, welches ein wenig in Vergessenheit geraten war bei dem ganzen unerwarteten elementaren Gästen und spontan auftauchenden Problemen. Und das war das kleine Kästchen, welches immer noch unbeachtet in der Schublade des Kapitänsschreibtisches steckte. Edwards Kiste.
Die Vision war verworren und nicht leicht zu entschlüsseln, so wie das bei solch uralten Sachverhalten oft der Fall ist. Sie erzählte von einem Mann, der ein Gott sein wollte. Er war ein mächtiger Magier und seine Forschungen führten ihn tief in die Geheimnisse dieser Welt. Er fand das Geheimnis des Lebens, der Magie und des Todes und als er alle drei kannte, verstand er, dass für Sterbliche der Tod nur das nächste Abenteuer ist und dass er gar kein Gott werden wollte. Doch die Geheimnisse, die er gefunden hatte waren so gewaltig, dass er sie niemandem anvertrauen wollte und vernichtete sämtliche Aufzeichnungen. Das, was er nicht vernichten konnte, schloss er in drei Kisten ein. Danach verschwomm die Vision und es blieb Artie unklar, ob zwei schon wieder geöffnet worden waren. Die Bilder gaben Hinweise darauf, dass die Kiste mit dem Geheimnis des Lebens und dem Geheimnis der Magie geöffnet worden waren, so wurde zum Beispiel die universelle Gemeinsamkeit aller lebenden Wesen entdeckt und das Orichalkum gelangte in die Welt. Nur in Einem waren die Bilder eindeutig, die Kiste mit dem Geheimnis des Todes war seit diesem Zeitpunkt verschollen und nie gefunden worden. Über den Mechanismus der Öfnnung erlangte Artie allerdings kein Wissen und auch keine Hinweise.
Als er wieder aus seiner Meditation erwachte, wusster er, dass er entlassen war. Auch fühlte er sich wieder kräftiger und so machte er sich auf den Weg zum Schiff zurück.
 
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Samsonium

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Andernorts wurden die Befehle der Matriarchin schnellstmöglich ausgeführt. Jeder hatte seine Aufgabe und das schon vor seiner Geburt. Fachkundige Arbeiterinnen überprüften genetische Protokolle, wählten die optimale Konfiguration für diese Welt, so das die Larven zu einer Form reiften, die perfekt auf die Brocken abgestimmt war. Nachdem die Pläne standen wurden Hormone freigesetzt und Heerscharen von Naniten begannen ihre Arbeit. Implantierte Wissensspeicher nahmen ihre Funktion auf und fütterten die Larve noch während ihrer Reifung mit Informationen über ihr zukünftiges Einsatzgebiet. Moleküldicke Bahnen aus Fullerenen wurden als Backup des Nervensystems verlegt und auch ätherische Ressonatoren aus Orichalkum, damit eine Manipulation des Sub- bzw. Hyperraumes möglich wurde.
Natürlich machte man sich nicht bei alle Larven diese Mühe. Die meißten waren nur Kriegerinnen und wurden auf Robustheit, sowie andere körperliche Fähigkeiten gezüchtet. Die Kommandantin aber, das war keine bloße Kriegerin. Das war eine Prinzessin.
Prinzessin 667, um genau zu sein.
Und bei dieser Larve wurde alles aktiviert, was die Gene hergaben. Vollständige Autonomie und Individualität. Fortpflanzungsfähigkeit und das komplette Repertoire an Pheromonen und Aktivatoren. Kurz, Prinzessin 667 bekam alles was sie brauchte, um einmal selbst eine Matriarchin werden zu können.
Aber auch außerhalb wurde gearbeitet. Bäume wurden gefällt und verarbeitet, damit man ein Fluggerät daraus formen konnte. Und natürlich wurden die dafür nötigen Vorräte beschafft.
Der Matriarchin vor ihrem fremdartigen Zauberspiegel wurde in regelmäßigen Abständen Bericht erstattet und sie war zufrieden. Sie mußte auch kaum etwas sagen. Ihr Hofstaat wußte, was sie wollte.
Wenn alles wie geplant lief, und nichts sprach dagegen, dann wäre Prinzessin 667 mit ihrem Luftschiff und ihrer Crew in drei Tagen einsatzbereit.
 

Astraea

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Sie kerhten in der schönen kleinen Taverne ein die am rande des stadt gelegen mit einer terasse über das Wolkenmeer hinausreichte. Sie bekamen eine platz direkt an der Brüstung mit bestem blick auf die jolande und den sternenwanderer.

"Wie kommt es das ihr mit euren fähigkeiten als bordmagier auf einem piratenschiff?" Fragte asgard. "Den wein hier kann ich euch nur empfehlen. Er wird selbst gekeltert." "Oh danke aber ich trinke keine alkoholischen getränke." Erwiederte die jungmagierin und blickte ihn aus ihrenefen weisen goldenen augen an. Er hatte das gefühl siew ürde direkt in seine seele blicken und so brach er den blickkontakt schnell wieder. Diese augen irriteirten ihn. Golden wie die morgenröte, unschuldig und klar und doch so viel älter als es ihre erscheinung erlauben würde. "Nun dann vieleicht einen traubensaft und eine spezialitätenplatte?" Bot er stattdessen an. Es fuchste ihn das er das kleine mädchen nicht zu packen bekam. Jedesmal wenn er sie auf magische thematiken ansprach entwand sie sich ihm wieder äuserst geschickt. Langsam bezweifelte er sogar das er die richtige person hatte, denn abgesehen von ihrem ungewöhnlichen erscheinungsbild konnte er nichts ausergewöhnliches an ihr feststellen.

"Das klingt doch klasse.wenn sie hier ihren wein selber machen ist bestimmt auch der traubensaft gut" meinte sie und lächelte ihn bezaubernd an.


Zwar wunderte sich rubinya ein wenig über die hartnekigkeit asgards aber sie erkannte dahinter keine bösen absichten, also hüllte sie sich in schweigen und akzeptierte seine gesellschaft. Auserdem hatte sie gerade andere naja sorgen. Der kleine feuerteufel in ihren bauch beschwertte sich gerade lautstark das er gefälligst ein gescheites feuerwasser probieren wollte und nicht irgendwelchen traubensaft, und überhaupt warum sassen sie hier während auf der jolandie der bär steppte? Es kostete sie viel geduld nicht wie sonst genervt zu reagieren. Also erklärte sie ihm ganz ruhig was passierte wenn drachen alkohol tranken und das ise ihn gerne aus ihrem behaglichen Feuerbauch entlies damit er in gegenwart von wonderfluffin bei flasche das fueerwasser probieren konnte. Denn als wasserelementar hatte wonderfluffin bestimmtg enung des nassen elementes dabei um ein elementares feuer zu löschen. Diese mentale diskussion foderte viel konzentration und aufmerksamkeit, so das es ihr schwer viel asgard zu folgen. "Was meint ihr, ich möchte auch gerne die welt sehen, und die brocken bereisen ob eure kapitänin noch eine fähigen luftmagier gebrauchen kann." Fragte er sie gerade. "Da müsst ihr sie selber fragen. Aber sie hat einen drummel, das dürfte ihr genügen" erwiederte sie abgekenkt. "Was ist ein drummel?" "Ein mächtiger luftgeist!" Schitt jetzt hatte sie sich verquatscht. Daran war nur ihr kleiner feuerteufel schuld..


"Ihr habt einen luftgeist an board? Oh den würde ich zu gerne mal begutachten." Begeisterte sich der Magier. Vieleicht war ja doch nicht alles umsonst. "Ich weis nicht ob es euch glücklich machen würde." Erwiederte sie "der Drummel ist ein sehr spezieller luftgeist." Ja das war er in der Tat. Und sie hoffte das asgard jetzt endlich ruhe geben würde.


Nein er gab keine ruhe, eher brach er eine tiefendiskusion über das für und wieder der Elementarbeschwörung vom Zaun.

Allerdings musste rubinya teilweise schmunzeln den scheinbar basierte die komplette magie der schule nur darauf magie zu erzwingen und nicht sie einfach fliesen zu lassen. Lenkte man magie aber in bahnen in die sie nicht wollte wurde eine beschwörung ungleich schwerer. Aber das erzählte sie ihm nicht.


"Versuch dein glück mit der Kapitänin." Meinte Sie dann und erhob sich. Sie musste noch einiges vorbereiten. "Könnt ihr denn kein gutes wort für mich einlegen?" Asgard erhob sich gleichzeitg mit ihr. "Ich werd ihr ausrichten das ihr sie morgen früh aufsuchen werdet." Damit verabschiedete sich und verschwand in den gassen.


Wenig später entlies sie den kleinen Feuerteufel aus ihrem bauch und gab ihm wieder die kleine gestallt die ihnen beiden so gefiel. "Du willst also feuerwasser testen? Dann mach das lieber hier unten. Denn es potentiert deine kraft noch und ist dabei unkontrolierbar." Erklärte sie ihm. Sie war in das alte Drachenhort zurückgekehrt und holte nun eine kleine Flasche aus ihrem Armschmuck. " hier hast du das Feuerwasser. Ich habe es mir nach dem Haiangriff von flasche geben lassen um zur not die Flammen verstärken zu können." Erklärte sie "sei aber vorsichtig, nicht das dir etwas passiert" sie ahm wieder ihre Drachengestallt an in der sie gegen feuer unempfindlicher zusätzlich härtete sie noch ihre Schuppen mit einem spezielen abwehrzauber. Und harrte der Dinge die da kommen mussten.
 
S

Samsonium

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Das Wettsaufen wurde zusehends langweiliger, nur waren die Piraten zu betrunken, um das zu merken. Als Außenstehender hatte Magister Promt einen etwas anderen Blickwinkel. Was dem bechernden Matrosen nämlich nicht auffiel war, das die Gespräche sich erstaunlich oft wiederholten. Manchmal sogar mit identischem Wortlaut und von den selben Personen, die sie gerade erst geführt hatten. Je alkoholhaltiger die Zeit wurde, desto öfter wiederholte sich dieses Phänomen.
Jedenfalls gab es irgendwann nichts interessantes mehr für Fidelius aufzuzeichnen und er ging mit Wonderfluffin in den Maschinenraum der Sternenwanderer, um noch ein wenig an den Geisterverträgen zu arbeiten, oder sich auch bloß hinzulegen. Der Magister war immerhin nicht mehr der Jüngste und Flasche hatte ihm nur Wein bester Qualität eingeschenkt.
Einen Moment wunderte sich der Gelehrte, wo denn sein Bett geblieben war, aber das erklärte Seemoore damit, das der Drummel nun jemand anderem dienen würde. Doch vielleicht wäre der Magister Promt ja mit einem Wasserbett zufrieden.
Er war.
Und nein, man wurde nicht nass. Wonderfluffin erhöhte die Oberflächenspannung des Wasser gerade genug, das der Körper nicht eintauchte, sondern schön oben schwamm und machte das Wasser so warm, wie an einem der nicht mehr existenten Südseestrände.

An Bord der Jolandi wackelte Flasche auf seinen kurzen Beinchen zu Dianthe und bot seine Dienste an. Wenn man keinen trinken wollte, dann konnte man mit ihr reden. Und wenn man nicht reden wollte, dann konnte man auch prima einfach mit ihr saufen.
Einfach war das saufen für die beiden Zwerge aber nicht mehr. Es war harte Arbeit und Zwerge bekanntlich harte Arbeiter, aber jetzt forderte die Kampftrinkerei auch bei ihnen ihren Tribut.
Der Thüringer sah für die geleitete Saufarbeit eigentlich noch ganz frisch aus, jedenfalls besser als Gerwin, doch das war wohl bloß äußerlich. Gerade hob er noch seinen Becher, um noch einen draufzulegen, da brach es aus ihm heraus.
Und zwar wortwörtlich.

Thüringer Zwerg: "BLAAAARRRRGGGHHHH..."

Mit diesem Geräusch schoß eine druckstrahlgetriebene Kotzefontäne aus seiner Bartöffnung und er sackte zusammen.
Gerwin erhob seinen Becher und wollte GEWONNEN brüllen, aber es kam nur noch ein...

Gerwin: "NHHGGWWNNÄÄÄÄÄHHHHHHHHH !"

...heraus. Dann brach auch er zusammen. Das Zwerge aber auch immer alles so ernst nehmen mußten.

Der Drummel hingegen nahm das überhaupt nicht ernst. Ihm war schon früher als Magister Promt langweilig geworden und so war er mit Lidia fliegen gegangen. Aus saufen machte er sich nicht so viel wie Flasche.

Oder Faero, in diesem Augenblick. Nicht nur, das dieses Wasser brennbar sein sollte, stärker wurde man auch noch dadurch ! Eine Unmöglichkeit ! Wenigstens wenn man ein Feuer war. Aber Feuer war auch seeehr neugierig und mußte alles probieren. Manchmal mußte man schließlich nur ein Weilchen warten, bis eine Sache brannte.
Ein brennendes Wasser war geradezu unwiederstehlich. Vielleicht konnte man es eine kurze Zeit verdrängen, aber die schiere Perversion der bloßen Idee dahinter machte sich unwillkürlich immer wieder bemerkbar. Naja, und dann dachte man darüber nach.
Jetzt aber mußte nichtmehr darüber nachgedacht werden.
Jetzt wurde probiert !

Faero: "Gib her ! Ich paß schon auf."

Leider aber nicht vorsichtig.
Faero öffnete die kleine Flasche und
...ließ sie in seinen Mund fallen.
Einem Feuer ist der Unterschied zwischen Genussmittel und Geschirr nicht ganz so wichtig, müßt ihr wissen. Der Feuerteufel aß die Flasche jedenfalls mit und dann machte es PUFF.
Faero schossen Stichflammen aus den Ohren und er bekam ein fieses Grinsen. Das helle gelb und orange seines Feuers wurde düsterer, heißer und nahm eine bläuliche Farbe an.
Der magische Alkohol des Weingeistes hatte voll zugeschlagen.
Faero war absolut zweifellos und einhundertprozentig betrunken und zwar ganz, ganz dolle.
 

Thevita

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Dianthe seufzte als sie sich das Schauspiel mit ansah. Die Mannschaft würde vor morgen nicht mehr zu gebrauchen sein. Dankbar lies sie sich von Flasche einige wenige Whiskeys einschenken, sie hatte keine Lust, ebenfalls unter dem Tisch zu liegen.
Als dann beide Zwerge zusammenbrachen, nutzte sie die Möglichkeit sich nun endgültig von diesem Saufgelage zu verabschieden. "Sehr schön, wir haben einen Gewinner. Mit einer Sekunde Vorsprung gewinnt Gerwin gegen den Thüringer. Einmal Hurra für den Gewinner und dann weitermachen!" Vom Kapitän der Jolandi brauchte sie keinen Widerspruch zu erwarten, da der genauso besoffen war wie der Rest und kaum noch etwas mitbekam. Und als sie dann "Hipp, hipp!" rief, kam auch aus allen Ecken brav ein "Hurra!" zurück, dann wandten sich die meisten Seemänner wieder ihren sich wiederholenden Gesprächen zu, da der Rum noch längst nicht alle war, geschweige denn das Essen.

Dianthe hatte nun aber wirklich keine Lust mehr und daher zerrte sie, nachdem sie Flasche an ihrem Gürtel verstaut hatte, Mahir mit sich, der unter schwachem Protest mitkam, eigentlich hatte er noch das eine Rezept von Spadafora wissen wollen, da kippte sein Stuhl auch schon nach hinten. Stolpernd kam er auf die Beine und fand sich bei der Kapitänin untergehagt wieder. Das trug dazu bei, ihn ein gutes Stück wieder nüchtern zu machen, schließlich konnte das nichts gutes bedeuten. Verständnislos lies er sich durch den Raum bugsieren, dabei bemerkte er, dass Rubinya eh nicht anwesend war, also würde er hier auch nicht mehr viel verpassen. Schade, dass wäre doch noch mal die Gelegenheit gewesen, ihr näher zu kommen. Aber er würde nicht aufgeben, das auf keinen Fall. Halbherzig versuchte er sich an die letzten Stunden zu erinnern, aber es war alles ziemlich verschwommen. Er blickte noch einmal zurück, hatte er wirklich neben Spadafora gesessen und Rezepte ausgetauscht? Sein Blick fiel auf Basri und seine Kamera, der ihm gut gelaunt zuwinkte. Ach du Scheiße, das würde ihn also noch lange verfolgen. Dann konnte er die Rezepte ebensogut aufschreiben, wenn leugnen zwecklos war. Die beiden kamen am Tisch der Zwerge vorbei und Mahir schwante schon wieder übles. Und tatsächlich, schon hatte er Gerwin am Hals, den er zusammen mit Dianthe stützte. Der Thüringer konnte sich am Tisch in Ruhe ausschlafen, denn niemanden seiner Kameraden kümmerte es. Aber die Kapitänin war eben nicht der Typ, jemanden rumliegen zu lassen, nicht in einem fremden Lagerraum sturzbesoffen und nicht auf einem fremden Brocken verwundet. Ja, Janni waren ein stolzes und nobles Volk, auch wenn diese es teilweise gut verbarg, so gut, dass man sie wirklich für einen Menschen halten konnte. Aber um einen meereanischen Schwertmeister täuschen zu können, brauchte es etwas mehr. Er hatte sein Leben an der Seite dieser außergewöhnlichen Krieger verbracht und als junger Mann sie förmlich angebetet und so hatte ihn sein Exil hart getroffen. Erst die Begegnung mit Dianthe hatte ihm wieder neuen Mut gegeben, für diese Frau lohnte es sich zu kämpfen und die Ausbeute an weltlichen Gütern war auch nicht schlecht. Also schulterte er den nicht gerade leichten Zwerg und trug ihn mit Dianthe zur Sternenwanderer rüber, wo sie ihn aber auf einem Seilhaufen an Deck ablegten, im Zweifelsfall die Kojen reinigen zu müssen, wollte keiner der beiden dem armen Schiffsjungen zumuten. Obwohl Gerwins Magen den Zweg noch nie im Stich gelassen hatte. Stirnrunzeld sah Mahir den ersten offizier an. "Katerfrühstück?" fragte er Dianthe. "Du hast es erfasst. Für mich bitte auch. Aber lass dir Zeit, Artie ist noch unterwegs." "Wenn Rubinya vorbei kommt, sag ihr, das Essen auf der Jolandi ist schon kalt, ich mach ihr auch gern was frisches." grinsend verschwand er in der Kombüse.

Dianthe sah ihm ebenfalls grinsend nach, zum Glück war Phalu nicht in Hörweite gewesen. Sie setzte sich auf die Reling vor dem Steuerrad und lies die Beine baumeln. So hatte sie mal wieder ein wenig Ruhe und das ganz Schiff im Blick. Das war auch nötig, denn die Wachmannschaft hatte sich ebenfalls unauffällig in den Lagerraum der Jolandi begeben und würde "am Fenster sitzen" als "Wache halten" verbuchen. Lidia war ebenfalls ausgeflogen wahrscheinlich mit dem Drummel, wer weiß, wann die wieder kamen. Während sie nun also nichts weiter machen konnte, als auf Artie zu warten, stellte sie Flasche neben sich und versuchte ein paar Geschichten über den Weingeist und seinen Mitbewohner in Erfahrung zu bringen. "Würdest du mir etwas über Meister Torm und deine Wohngemeinschaft mit dem Drummel erzählen?" fragte sie also den Weingeist ganz direkt.

Unterdessen machte sich Artie auf den Rückweg. Vielleicht hatten die anderen ja doch noch etwas herausgefunden. Trotzdem war der Ausflug erfolgreich gewesen. Der Ork grinste zufireden und entblößte dabei seine beachtlichen Hauer, was einige Passanten schnell zur Seite springen lies.
 
S

Samsonium

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Während der weltliche und der astrale Magister magisterten, damit es auch recht wasserdichte Verträge gäbe und der Drummel mit Lidia ein wenig düsenjägerte, hatte Flasche natürlich nichts besseres zutun, als seiner zukünftigen Frau Meisterkapitän zu Diensten zu sein. Er war wirklich ein sehr umgänglicher Weingeist, was wohl daran lag, das er Abstinenzler war und deshalb nicht so nervig war, wie es Betrunkene nur allzuoft sein konnten.
Das anderenorts gerade ein Faero am austicken war, weil er Flasche's Zeug getrunken hatte, konnte man ihm doch nicht wirklich ankreiden, oder ?
Aber davon wußten ja weder Flasche noch Dianthe.

Flasche: "Aber sicher würde ich das. Normalerweise fällt sowas ja unter das Geist-Meister-Geheimnis, aber Meister Torm war immer sehr locker und offen. Einmal, da war er als Ehrengast eingeladen, da hat er der Baronin Seierling mitten auf den Wohnzimmertisch geschissen, weil die sauer war, das er kein Gastgeschenk mitgebracht hatte.
Darüber könnte ich mich heute noch kaputtlachen. So wie bei der Frau Baronin habe ich weder vorher noch nachher je wieder eine Aura wirbeln sehen. Und geflackert hat sie auch, mit regelrechten Aussetzern. Ehrlich !
Ja, so war unser Meister Torm. Ein richtiger Spaßvogel und eine grundehrliche Seele.
Wußtet ihr übrigens, das er das einzige Wesen im Multiversum ist, das weder tot, noch lebendig, noch untot ist ?
Ja, wirklich. Er hat mir manchmal erzählt, das läge daran, das er in sämtlichen Götterreichen und Höllenwelten Lokalverbot habe, was schon ein ziemliches Stück Arbeit gewesen sei. Dann hat er immer lange gelacht.
Drummel und ich haben ihn wirklich sehr gemocht, Frau Kapitän.
Aber was genau wollt ihr denn wissen ?"
 

Thevita

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"Ach eigentlich will ich nichts Genaues wissen, Flasche. Nur ein paar Geschichten hören, an die du dich gern erinnerst." Die Kapitänin lächelte. "Ich erinnere mich zum Beispiel gern daran, wie Mahir auf meinem Schiff gelandet ist. Das war auf einem der Wüstenbrocken, wo sie so wundervolles Glas herstellen, aus welchem wahrscheinlich auch die Flasche ist, die dir als Körper dient. Na ja, auf jeden Fall war er zum ersten Mal in einer Stadt und da er keine Münze Geld hatte, hat er sich durchgeflirtet. Und das haben die verschiedenen Damen dann irgendwann mitbekommen und wollten ihn zur Rede stellen, da hat er sich auf meinem Schiff versteckt. Und er hat wie der Teufel gekämpft, als ich ihn aufgestöbert hatte, nur um diesen rachsüchtigen Damen zu entkommen. Da hab ich beschlossen ihn zu engagieren. Das gab großes Geschrei am Kai, als ich Mahir nicht rausrücken wollte. Wir konnten sie nur vertreiben, indem Artie einen Gewitterschauer auf die Darmen niedergehen lies und sie dann mit einem Sturmwind trocken gefönt hat." Sie kicherte als sie sich diese unglaublich komische Szene wieder ins Gedächtnis rief. "Sag bloß ihr beide habt keinen Schabernack angestellt."
 
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