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Kapitel 2 - Die Gewalten der Wolkenströme

Thevita

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Die Kapitänin stöhnte genervt. Schon wieder ein Vertrag. Die schienen sich in letzter Zeit bei ihr anzuhäufen. Aber dann kam ja der Hammer, was hieß denn hier Preis bezahlen?
"Seemoore A. Wonderfluffin, Sie haben mich überzeugt, dass es von Vorteil für alle wäre, wenn ich Drummel im Notfall bremsen könnte. Weiterhin haben sie mir klar gemacht, welchen großen Gefallen ich ihm damit tue. Sie haben es also geschafft, mir einen Luftgeist aufzuschwatzen, den ich gar nicht haben wollte. Entschuldige Drummelmuff, aber von mir selbst aus hätte ich wohl nie einen Geist beschworen. Aber jetzt erwarten Sie von mir, dass ich das ganze auch noch wie jeder dahergelaufene machthungrige Zauberwirker bezahle? Dafür, dass Sie immer so viel Wert auf vollständige Informiertheit legen, rücken sie mit so etwas aber verdammt spät heraus. Reden wir hier von den drei Kilo Orichalkum unter meiner Hängematte, einer Suche nach Edwards Kiste oder noch unverschämteren Dingen?"
Jetzt war die Kapitänin schon wieder leicht verärgert. Dass die Leute, und seien es Elementare, mit so was immer erst zum Schluss rausrückten. Wenn sie hofften, dass man sich im Grunde schon entschieden hatte. Normalerweise würde sie jemanden wie Seemoore mit einem "Vergiss es." einfach stehen lassen, weil sie solche Deals dann schon aus Prinzip nicht mehr einging. Aber dass der Drummel einfach leben wollte, hatte sie tief berührt.
"Aber im Grunde habe ich mich schon entschieden, setzen sie den bescheuerten Vertrag auf. Wenn sie Fragen zur menschlichen Seite haben, wenden sie sich an den Magister. Wenn der Vertrag fertig ist, unterschreibe ich und bezahle den Preis, egal, wie hoch. Und noch etwas Seemorre, ich möchte glauben, dass sie einen solchen Preis entweder für eine Kleinigkeit halten oder dachten, dass ich über diesen Umstand Bescheid wüsste. Einen solchen Preis erst zu erwähnen, wenn man alle anderen Vor- und Nachteile schon gegeneinander abgewogen hat, dient meist der Manipulation desjenigen, der die Entscheidung trifft. Ich kann ein solches Vorgehen nicht ausstehen, machen sie das also nie wieder." Ihre Stimme war ziemlich frostig.
"Ich denke, das Aufsetzen des Vertrages wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Am besten, sie begeben sich dazu in den Maschienenraum der Sternenwanderer, der Magister kennt den Weg. Ich muss meine drei Zauberwirker noch einmal wegen eines anderen Sachverhaltes konsultieren, danach können wir den Vertrag unterzeichnen, sofern er dann schon fertig ist. Bis dahin hat sich Flasche dann hoffentlich auch für einen Meister entschieden. Entschuldigen sie mich also erst einmal."
Damit trat sie aus der Geräuschschutzblase heraus, winkte Artie ihr zu folgen und sah sich nach Rubinya um.
 
S

Samsonium

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Seemoore, Fidelius, der Drummel und die Flasche guckten der abrauschenden Dianthe hinterher.

Wonderfluffin: "Habe ich das vielleicht mit irgendetwas provoziert ?"

Magister Promt: "Nein, ich glaube nicht. Das muß wohl was damit zutun haben, das sie ein Weibchen ist."

Wonderfluffin: "Ahhh, jaaa. Davon habe ich einmal gehört. Sehr interessant, aber nichts für mich. Nur haben wir ihr garnicht mehr die anderen Neuigkeiten erzählen können."

Magister Promt: "Ach sie meinen, das ich ihnen für die Dauer ihrer inoffiziellen Beobachtungen den Meister gebe ? Machen sie sich keine allzu großen Gedanken darüber. Es wäre wahrscheinlich immer in der falschen Reihenfolge gewesen, egal mit welchem Thema wir begonnen hätten. Sagen wir es ihr eben später."

Drummel und Flasche: "Wie, den Meister geben ?"

Wonderfluffin: "Ja. Da für mich die gleichen Regeln gelten, wie für euch auch und dies noch kein offizieller Auftrag ist, kann ich auch nur hierbleiben und mich diskret damit beschäftigen, wenn ich mir einen Meister suche. Der Herr Magister hat sich freundlicherweise zur Verfügung gestellt, da wir viel mehr auf einer Wellenlänge liegen, als er und der Muff."

Flasche: "Dann würd ich euch garnicht alleinlassen, wenn ich mit dem Drummel umziehe ?"

Magister Promt: "Nein, Herr Flasche, überhaupt nicht. Wir wären immernoch im selben Boot, wie es so schön heißt, und es wäre mir eine große Freude, wenn sie sich weiterhin um meine weinhaltigen Angelegenheiten kümmern würden. Sie sind diesbezüglich ein wahres Naturtalent."

Damit war die Sache klar.

Flasche: "Dann geh ich mit dem Drummel, Herr Magister. Und es wird mir eine große Freude sein, ihnen in weinhaltigen Angelegenheiten zu Diensten zu stehn."

Damit war alles geklärt und der Drummel ließ die Schallschildblase platzen. Der Blaue und der Magister wollten sich um die Verträge kümmern gehn, brauchten sie selbst doch auch einen, weil ja alles sehr korrekt zugehn sollte. Die Flasche und der Drummel waren aber der Meinung, das das jetzt nicht die richtige Zeit sei, weil Party vor Papierkram ginge. Das wiederum war eine Sichtweise, die von den zwei anderen nur sehr schwer nachvollzogen werden konnte.
Was aber schließlich zu Gunsten der Partyfraktion stach, war der Trumpf, das weder Magister noch Ermittler ihren wichtigen Beobachtungen nachgehen konnten, wenn sie gemeinsam über den Verträgen brüteten. Wann wenn nichts jetzt unter Alkoholeinfluss sollte sich eine unbedachte Zunge lösen und preisgeben, was sie nüchtern niemals täte ?
So blieben die beiden Bürokraten doch tatsächlich auf der Feier.
 

Astraea

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"Vielen Dank kapitänin" bedankte sich Rubinya und verlies dann das Schiff. Sie suchte sich seinen weg zum ende des Hafens und sprang dann in einem unbeobachteten Moment ins Wolkenmeer. Sie lies sich durch die Wolkenfallen, spürte die feuchten Schwanden an ihrer Haut und der stetig steigenden Druck verriet ihr die tiefe in die sie viel. Hier unten klang alles ein wenig dumpf, die Bewegungen der Brocken klangen als dumpfes grollen, hier und da konnte man kleinere Brocken erahnen. Sie lies Pahlu los und nahm zeitgleich mit ihm ihre drachengestalt an. sie spürte wie sich ihre schwingen mit luft fühlten sie abbremsten und ein langer gleitflug daraus wurde. gestern abend shcon hatte sie etwas gewittert das sie neugierig gemacht hatte und dieser spur folgte sie. Freilich war sie schon alt und die magie nur noch sehr sehr schwach zu spüren... aber die Signaturen waren eindeutig drachischer natur.
Und tatsächlich unter dem Brocken an der Unterseite fand sich zwischen den wurzeln ein alter Drachenhorteingang. Pahlu shclug als erstes seine Klauen in den Felsen und sah sich das ganze an. die Spuren waren schon mehrer Jahrhunderte alt. Er shcob seinen Körper an den Wurzeln vorbei und verschwand in der Dunkelheit der öffnung. Wenig später folgte ihm sein Schützling. Der Gang war großgenung wür einen Drachen ihrer Größe und etwa 150 schritt lang ehe sie in eine runde kammer kamen.
"Ein alter Drachenhort. Wer hier wohl gelebt hat?" Meinte die Jungdrachin und sah sich um. "Vermutlich ein erdwurmdrache" erwiederte pahlu und ging weiter. Das Drachenhort bestand aus einem weit verzweigten netzwerk an gängen und höhlen, freilich waren hier keine schätze mehr zu finden und doch war es sehr intressant. Bis rubinya siedendheiss einviel das der Feuerelementar noch in ihrem Juwel in der Flasche sass. Also kehrte sie in den ersten Raum zurück und lies die Flaschen vor sich erscheinen.

"Du kannst herauskommen. Hier unten wird dich Wonderfluffin nicht finden, erstmal zumindest nicht!" meinte sie an die Flaschen gewandt. Es war schon eine Ironie das nicht nur der Drummel aus einer Flasche kam sondern sie auch Faero in eine solche gesteckt hatte, nur freilich mit weniger brennbarem Inhalt.

Dann schuf sie eine kleine Flamme damit er sich materialisieren konnte oder was zum fressen hatte.
 
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Samsonium

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Faero war langweilig. Diese Flasche hatte zwar eine eigene kleine Taschendimension, aber sonst war nichts weiter drin. Nichtmal ein Feuerzeug. Lange konnte er hier nicht bleiben, soviel war sicher. Hier war es kalt, kein Vergleich zum mollig warmen Drachenbauch, und er mußte aus eigener Kraft brennen, sich somit langsam selbst verzehren.
Das war nicht angenehm.
Schließlich aber erinnerte sich die Drachenprinzessin doch noch an den Geist in ihrer Flasche und Faero mußte sich nicht selbst einen Weg hinaussuchen.
Das Feuer, das Rubinya bereitstellte, spottete allerdings jeder Beschreibung, so winzig war es.

Faero: "Was zum Henker soll DAS denn, heh ? Ich bin ein Windling ! Ach was red ich, EINE PISSIGE, KLEINE FEUERFEE ! ICH HAB FÜNF EIER IN DER GRÖßE VON TITANIEN UND LAß MIR GRAD EIN SECHSTES WACHSEN, SCHEIßE NOCHMAL !"

Es war auch wirklich unwürdig. Faero, ein Feuer, das Welten verzehren konnte, flatterte als kleine brennende Feuerfee herum, an der die zehn Zentimeter langen Doppellibellenflügel noch das Größte waren. Das Flammenwesen guckte auf sein Händchen und an sich herab. Dabei merkte es zwei Dinge.
Erstens, es hatte nicht mehr Macht als eine lumpige Fackel.
Zweitens, und das war vielleicht noch schlimmer, ER WAR NIEDLICH !
Niedlich war nun wirklich kein Attribut, das Faero jemals angestrebt hatte. Von einem Drachen hätte er aber auch als letztes erwartet, in solch einer erniedrigenden Form beschworen zu werden. Wie es aussah, hatte sich diese Rubinya aber soetwas gewünscht, mindestens unterbewußt.
Der Feuergeist funkelte die Halbdrachin böse an.
 

Astraea

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"Entschuldige bitte, ich bin noch am Üben. Ich war mir nicht sicher wieviel Feuer wir brauchen und wollte nicht den ganzen Brocken abfackeln." entschuldigte sich diese sofort auch wenn ihr die Form ausgesprochen gut geviel... so konnte Wonderfluffin kaume twas dagegen sagen.

"Es ist sehr klug gewesen erst mit einer kleinen Flamme anzufangen. Es währe unklug gewesen direckt einen dreiköpfigen Hund zu beschwören!" stimmte der Grüne Drache zu.


"Aber vieleicht ist eine feuerfee nicht das richtige für einen so mächtigen elementaren" meinte dann die Jungdrachin überlegend. Und fügte noch ein wenig feuer hinzu aber über die gestallt war sie sich unsicher, sie wollte auf keinen fall einen zwergenputter so wie den muff... Aber welche gestallt war für einen elementaren feuergeist würdevoll und gleichzeitg harmlos gemung um nicht alle in angst und schrecken zu versetzen?
 
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Rubinya pustete ein bisschen Feuer auf die Fee und das tat ihr auch wirklich gut. Sie wuchs ein wenig und außerdem verschwanden die Libellenflügel. Dafür zog die nun 20 cm kleine Gestalt einen Feuerstreif hinter sich her, wenn sie flog.
Das gefiel Faero. Seine neuen Hörner auch.
Alles in allem hatte der Elementar nun einen knabenhaften Mädchenkörper, mit einem hübschen, aber irgendwie auch etwas gemeinen Gesichtchen. Die kleine Feuerteufelin konnte bestimmt gut fies kichern und lachen. Die beiden Flammenzöpfe flackerten herum wie Katzenschwänze.



Faero: "Hihihihi..."

Jepp, fiese Lache inklusive.

Faero: "Nagut, hihihi, das ist zwar immernoch albern, aber wenigstens lustig, hihihi. Ich laß das mal durchgehn."

Insgesamt hatte Rubinya dem Feuerelementar jetzt soviel Kraft verliehen, wie ein größeres Lagerfeuer. Vielleicht auch Schmiedefeuer.
Also absolut in der Lage etwas anzuzünden.
Sogar eine ganze Menge.
Und im Feuer seiner Taten konnte der Flammengeist im Physikalischen wachsen.
Die Drachenprinzessin mußte sehr aufpassen und Pahlu war sich nicht ganz sicher, ob ihre Hoheit sich der Verantwortung schon völlig bewußt war.
Doch eine Hoheit war eine Hoheit war eine Hoheit.
Selbst wenn man dieser Hoheit Stubenarrest geben konnte, blieb sie eine Hoheit und eines war ein Feuergeist von Faero's Macht ganz sicher nicht.
Unter ihrer Würde.
 

Astraea

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Ihre Hoheit war die Verantwortung gerade vollkommen egal. Sie war einfach nur begeistert. "So gefällst du mir ausgesprochen gut, viel hübscher als ein zwergenkind." Meinte sie und nahm Menschliche gestallt an und streckte die hand nach der feuerfee auf. "Wir könnten wirklich viel spass haben." Meinte sie und ihr vielen auch schon eine ganze reihe an blödsinn ein. Den sie zusammen anstellen konnten. Aber pahlu würde das nicht gefallen.

"Wonderfluffin will auf dem Sternenwandler bleiben. Was machen wir jetzt mit dir?" Fragte die Junge Frau und setzte sich auf einen felsen. "Aber auf Drackenheim würde es dir gefallen. Viele Drachen und elementare sind stets willkommen. Vieleicht können wir ihn überzeugen das das der richtige ort für dich ist."
 
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Samsonium

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Faero: "Na das ist ja wohl auch keine Kunst, hübscher zu sein als der Muffling. Obwohl, als ich ihn kennenlernte, hatte er auch eine andere Gestalt. Und mit Spaß bist du bei mir genau richtig. Weißt du, unsereiner hängt schon eine ganze Weile mit euch Feuerbäuchen ab und haben euch schon eine Menge beigebracht. Die meisten von euch hören gut zu, wenn wir was zu sagen haben, was auch sehr schlau ist, denn sonst hättet ihr heut keine schönen heißen Feuerbäuche, sondern genauso nasse Schlaffsäcke wie alle anderen."

Was Rubinya dann fühlte, als sie ihre Hand nach Faero ausstreckte, war nicht zu beschreiben.
Landläufig ist man ja der Meinung, das es drei Aggregatszustände gäbe. Fest, Flüssig und gasförmig.
Das ist ein Irrtum.
Da die drei Zustände schon von den anderen Elementen in Beschlag genommen worden waren und das Feuer sich keinen mit einem der anderen teilen wollte, obwohl die Luft es sogar angeboten hatte, weil man doch gut zusammen brannte, erfand es einen neuen. Dieser neue Aggregatszustand nannte sich Plasma.
Die gewöhnlichen Feuergeister waren meist nicht in der Lage, diese Hitze zu erzeugen und manifestierten sich als normales Feuer, wie man es kannte. Faero jedoch war kein gewöhnlicher Geist, ebenso wenig gewöhnlich wie der Drummel oder Seemoore. Faero's Feuerteufelchenkörper bestand aus Plasma, aber mit der momentanen Macht nur so heiß wie ein gutes Lagerfeuer und das konnten Drachenschuppen leicht aushalten.
So bekam Rubinya etwas zu fühlen, was bislang noch keiner, oder vielleicht schon sehr lange keiner mehr, je nach dem, wie man es sehen mochte, zu fühlen bekommen hatte. Einen höchst eigenartigen heißen Wiederstand, nicht mehr flüssig, aber auch noch nicht gasförmig. Faero leuchtete wie ein kleines gezähmtes Stückchen Sonne.
Nur, gezähmt war Faero natürlich keineswegs.

Faero: "WAS ? Der blöde Wasserkopp will hierbleiben ? Na das ist doch mein Stichwort. Ich verpiss mich besser, bevor er sich das anders überlegt. Wenn ihr den nassen Lappen möglichst lang hier ablenken und aufhalten würdet, wäre das wirklich super. Ich zünd bei Gelegenheit auch was für euch an. Versprochen."

Pahlu wäre das nur recht gewesen. Einen Gefallen bei diesem mächtigen aber doch unberechenbaren Elementar einfordern können, ihn aber nicht immer um sich haben und fürchten müssen, das er anfängt herumzuspinnen bzw. Feuerbrünste zu entfachen.
Faero machte jedenfalls den Eindruck, jeden Moment das Weite suchen zu wollen und die Drachin mußte sich was einfallen lassen, um den Feuerteufel zum bleiben zu überreden.
Das war vielleicht keine Beschwörung, wie man sie auf der Magierakademie lernte, aber irgendwie war es doch eine. Rubinya mußte beschwörend auf Faero einreden, die richtigen Worte finden und wahrscheinlich auch einen Preis bezahlen.
Im Gegensatz zu Dianthe hatte die Drachenprinzessin durch Pahlu eine umfangreiche magische Ausbildung genossen, die noch andauerte. Wenn sich die Hoheit nicht selbst erinnerte, dann würde der Lehrer ganz sicher deutlich darauf hinweisen, das da ein Preis war, den man bezahlen mußte. Der große Grüne wußte, das Geisterverhandlungen mitunter sehr knifflig bis heikel werden konnten und er wollte ganz sicher nicht, das sein Schützling von einem gerissenen Elementar über den Löffel barbiert wurde.
 
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Astraea

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"Warte Doch Faero.... hast du nicht furchtbar viel kraft verbraucht als du den Hai ausgelöscht hast?" Fragte sie und setzte sich auf einen felsbrocken. "Vieleicht ist es besser wir bleiben hier. Im drachenhort sind wir sicher und der Sternenwanderer legt erst morgenfrüh wieder ab. Wir bleiben erstmal hier und du kannst dich an meinem feuer stärken" schlug sie vor.

"Vieleicht ist es wirklich besser wenn Faero geht, Feuer und wasserelementare vertragen sich nicht sehr gut." Wandte pahlu ein.

"Dianthe wollte doch mit ihm reden, und auserdem wenn er dem Drummel eine chance gibt warum dann nichta auch ihm. Wir müssen ihm Helfen Pahlu, immerhin hat er mir das Leben gerettet." Beschwor Rubinya ihren Lehrer

"Und zum Dank sollten wir seine flucht decken! Ich wollte euch eh schon länger ein paar sehr mächtige Elementarfeuerzauber beibringen, die können wir nützen um Wonderfluffin auf eine falsche fährte zu locken damit Faero geholfen ist."

"Ich habe Faero meine wunschgestallt gegeben, als ich ihn gerade raus gelassen habe und ihn somit mit meinem Drachenfeuer beschworen. Das muss wonderfluffin anerkennen, wenn ich einen Vertrag mit ihm aushandel und den Preis bezahle dann kann er nichts machen weil Faero offiziel mir dient"

Die Idee war wahrlich nicht schlecht. Das musste Pahlu zugeben. Und Rubinya wusste das Faero seinen alten Meister getötet hat und unter welchen umständen. Das konnte gut gehen und sie wusste jetzt auch seinen wahren namen. Ein Vorteil und es war mit sicherheit intressant sein herauszufinden wie die beiden sich ihm falle eines Kampfes ergänzen konnten. Der Feuerelementar konnte ihre Hoheit mit sicherheit genügend Schutz geben auch wenn er mal nicht da war, ob er sie allerdings von Blödsinn oder Dummheiten abhalten würde war fraglich, nein es war ziehmlich sicher das die beiden Blödsinn machen würden und dann auch noch der Drummel mit dabei, arme Dianthe.

"Der Vertrag muss hieb und Stichfest sein. Wonderfluffin ist eine absolut Korrekte Persönlichkeit." Gab er nach "und ich weis wer uns da helfen kann" er lächelte, was bei einem Drachen sehr gefährlich aussah.

"Magister Prompt!" Stimmte Rubinya zu und wandte sich dann an den Feuerelementaren. "Was meinst du? Flucht auf unbestimmte Zeit oder einen Vertrag mit mir, der dich auch vor wonderfluffin schüzt?" Fragte sie ihn gut gelaunt.
 
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Samsonium

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Da mußte Faero wirklich einmal nachdenken.
Ja, er hatte Kraft verbraucht, als er Selachi den Trollschamanen vernichtete, aber das war eigentlich nicht schlimm, weil Faero's Kraft nicht auf das beschränkt war, was man jetzt sehen konnte. Was man sehen konnte, war bloß das, was im Augenblick im Physikalischen präsent war. Vielleicht war er jetzt etwas klein und viiiiel zu niedlich, aber das mußte nicht so bleiben, das wußte er genau. Er brauchte sich nur einen Streit zwischen ein paar Fleischlingvölkern suchen und schon könnte er wachsen, weil die garantiert irgendwas dabei anzündeten.
Hatte Faero schon oft gemacht und deshalb mochte er Leute, die sich stritten.
Doch selbst dann, wenn plötzlich mal alles ungewohnt friedlich bliebe, konnte er immernoch selbst einen Wald oder so anzünden. Vielleicht auch eine Stadt. Sowas brachte immer gut Tinte auf den Füller.
Weiterhin überlegte er, das er eigentlich keine große Lust auf einen neuen Meister hatte, nachdem der letzte sich als so massiver Griff ins Klo entpuppt hatte.
Ohhh, angefangen hatte alles super. Dieser Selachi war hübsch gewaltätig und rücksichtslos, was natürlich den Vorteil hatte, das er sich nicht scheute, etwas in Brand zu stecken. Da muß jetzt keiner lachen ! Das ist ein sehr wichtiges Kriterium, wenn man ein Feuergeist ist. Oder was meint ihr, warum so wenig Feuerwehrleute mit Flammengeistern verkehren, außer sie bekämpfen ihre Brände ?
Andererseits hatten schon sehr viele Feuergeister ziemlich gute Erfahrungen mit Drachen gemacht.
Seit dem Elementarpakt mit den Geschuppten, brauchten die Drachen nämlich keinen mehr, der für sie Feuer machte, ebensowenig jemanden, der sie flog. Das konnten sie alles selbst. Wenn Drachen also Elementare riefen, dann meist nicht, um irgendwas zu vernichten oder sich transportieren zu lassen, sondern um die Geister Spaß an dem teilhaben zu lassen, was sie gerade machten.
Nicht AUF dem Luftgeist reiten, sondern MIT ihm fliegen. Auch brauchte so ein Drache keinen, der ihm eine lästige Burg anzündete, er atmete einfach ein paarmal kräftig aus und die Sache war gegessen. Aber wenn schonmal was brannte, dann konnte man ja mal nett zu den Geistern sein, mit denen man schon so lange einen Bund pflegte. So war der kreisende Flug eines Drachen nicht etwa bloß ein sich am Leid der unten Brennenden laben, sondern eigentlich ein Tanz mit den Geistern, die sonst aber keiner sehen konnte. Ein Tanz von Drache, Luft und Feuer.
Aber selbst wenn so ein Drache nichts verbrannte, so hatte er doch auf jeden Fall einen urgemütlichen, warmen Feuerbauch.
So ein Feuerbauch war schon was tolles. Fast so heiß wie daheim auf den Feuerebenen, nur das man die physikalische Welt sehen konnte. Durch Drachenaugen. Außerdem war man nie mehr als einen Drachennieser von der Beschwörung entfernt und das nicht mit gewöhnlicher Kohle oder mit Holz, sondern mit fabelhaftem Drachenfeuer.
Dann wieder konnten Drachen auch sehr wie Selachi sein. Ziemlich fordernd und anmaßend.
Hmmm.....
Die kleine Feuerteufelin zog eine Schnute und legte sich einen feurigen Finger an die Lippen, wie es ebend nur Mädchen konnten.

Faero: "Nööö, das Fischgrillen hat mich nicht schwach gemacht aber hier in dieser Höhle ist es kalt und langweilig."

Dann redeten die Schuppigen wieder Detailgedöns, der aber nichts mit anzünden zutun hatte und deshalb nur zweitrangig sein konnte. Faero hörte also nur halbherzig zu und ging seinen eigenen Gedanken nach. Dabei fiel ihm auch ein, das er dieser eigentlich undenkbaren Sache namens Feuerwasser noch nicht nachgegangen war. Der Drummel hatte ihm davon erzählt und auch, das es ausgerechnet ein Wasserelementar, oder zumindest ein ehemaliger, für diese außergewöhnliche Erfindung verantwortlich war.
Faero war unheimlich neugierig auf dieses Zeug und wollte auch diesen Spezialisten namens Flasche kennenlernen.
Schließlich stand Faero's Antwort fest, ohne das er dem Gespräch der Drachen und seinen Argumenten großartig gefolgt wäre.
Die Antwort des Feuerelementars auf Rubinya's Frage lautete also...

Faero: "Okay, machen wir halt einen Vertrag."
 

Astraea

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Jetzt war Rubinya überrascht, sie hätte nie gedacht das es so schnell und einfach sein könnte.

"Der Vertrag sollte auf jedenfall eine überprüfung Wonderfluffins standhalten. Daher suchen wir jetzt Magister Promt unseren Bordskriptor und lassen einen Aufsetzen." Nickte Pahlu und machte sich auf richtung ausgang.
Auch Rubinya wechselte ihre Gestallt und schüttelte ihre beeindruckenden roten Schuppen.

"Komm, hier drinnen bist du besser aufgehoben" meinte sie und lies faero wieder in ihren warmen feuerbauch.

Zusammen mit Pahlu verlies sie das Drachenhort und machte sich auf den rückweg. Sie hatte zuvor schon unter der wolkendecke nach einem geeigneten vorsprung ausschau gehaten an dem sie sich zurückverwandeln konnte ohne gesehen zu werden. und so betrat sie den Sternenwanderer kurz nach Dianthe und machte sich auf den weg in den Machienenraum um dort als erstes nach dem Magiste zu suchen, ehe sie in der Bibliothek nachschauen würde
 
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Samsonium

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Der Magister war nicht an Bord der Sternenwanderer, er war mit Wonderfluffin noch an Bord der Jolandi nebenan und machte sich Notizen und Aufzeichnungen zum Thema Piratenparty. Aus erster Hand ! Nichts von jemandem gehörtes, ECHTE EIGENRECHERCHE !
Aber so gehörte sich das auch.
Wen Rubinya aber auf der Sternenwanderer treffen konnte, das war Dianthe und Artie, den Ork-Kleriker der Kapitänin. Die waren nach dem Gespräch mit Seemoore, Drummel und Co. ja zusammen abgedampft.

Flasche: "Ich will bei dir bleiben, Drummel. Darf ich ?"

Drummelmuff: "Was ist das denn für ne blöde Frage ? Klar darfst du, du dämlicher Glasbeutel."

Flasche: "Danke..."

Drummelmuff: "Hey, wollen wir ne Runde zusammen flennen ?"

Flasche: "Ja, Muffel, sehr, sehr gerne."

Und so flennten die beiden zusammen, aber vor Freude und weil ihnen eben danach war.
Für die feiernden Piraten hatte das den Vorteil, das dieses zusammen flennen bedeutete, das sie eine kleine Wolke auf ihrer Party hatten, in deren Mitte ein Drummel und eine Flasche zusammen weinten, das es Wodka regnete. Es wundert also niemanden, das DIESE Wolke sich großer Beliebtheit erfreute und ein Matrose abgestellt wurde, der den flennenden Geister ein Faß nachtragen mußte. Es sollte so wenig wie möglich von diesem guten Stöffchen verloren gehen.
Schließlich mußte Gerwin, der erste Offizier und Steuermann der Sternenwanderer, doch persönlich eingreifen. Ein thüringer Zwerg, ein dicker, kräftiger mit ohne Haare und Bart, hatte bereits vier von Dianthe's Leuten unter den Tisch gesoffen, was selbstverständlich ein unhaltbarer Zustand war. Natürlich wußte Gerwin auch vom angeborenen Vorteil seiner Rasse, was die Trinkfestigkeit anging.
Diesen thüringer Zwerg konnte nur ein anderer Zwerg besiegen und der einzge Zwerg auf der Sternenwanderer war er, Gerwin, selbst.
Der erste Offizier nahm diese Herausforderung unter großem Jubel seiner Leute an.
Getrunken wurde Wodka, denn davon hatten man augenblicklich in großen Mengen und ausgezeichneter Qualität vorrätig.
Den Magister interessierte das alles sehr und er guckte sich auch alles genau an, aber mitmachen tat er nichts. Das fand auf Wonderfluffin sehr vernünftig und es freute ihn, das es seine Arbeit als dienstbarer Geist vereinfachen würde. Der Elementar dachte, das der Magister die Piratenspiele nicht mitspielte, weil er vernünftig genug war, sich nicht in Gefahr zu begeben. Doch das zeigte nur, das auch ein so erfahrener Geist wie Seemoore sich irren konnte. Fidelius Promt wollte schon alles einmal ausprobieren, nur von diesen Trinkspielen ließ er die Finger, weil er doch diesen ekelhaften Alkohol nicht mochte.
Er blieb lieber bei seinem geliebten Wein, dem Edelwasser.

Es war also wirklich eine Party, denn alle waren zufrieden. Jeder Topf hatte einen Deckel gefunden und jeder Geist einen Meister, bzw. Meisterin. Es wurde gefeiert und zwar richtig. Und wenn ich sage richtig, dann meine ich SO richtig, das sogar Mahir und Spadafora, natürlich voll wie die Strandhaubitzen, zusammensaßen und Rezepte austauschten.
Basri ließ es sich nicht nehmen, diese Szene, die beide in nüchternem Zustand rigoros leugnen würden, mit einem seiner technomagischen Geräte, zwecks späterer Demütigung des Schiffskochs, in einen Kristall zu bannen.
Mit einem anderen Gerät würde der Halbling den Inhalt des Kristalls projezieren können, wie Mahir und Spadafora, mit den Armen um die Schultern des jeweils anderen, gegenseitig ihre Gerichte und Ideen lobten.
MIT Ton !

Einer freute sich nicht und das war der Agent. Er mußte die Initiative ergreifen, bevor sie jemand anderes übernahm. Gegen die Geister konnte er nicht viel machen, aber es waren ja noch deren Meister da. Zuerst galt es aber herauszufinden, wer ihn vorher beobachtet hatte. Einen Verdacht hatte er schon, nämlich diesen Ork-Priester, der seit neulich mit diesen Giftwarnamulett herumlief. Außerdem war er der Heiler dieses Schiffs, also das vorrangige Ziel, wenn noch weitere Tote folgen sollten und das sollten sie auch.
Der Ceres-Jünger mußte also weg und das schnell, damit dannach andere folgen konnten.
Vielleicht einer der Drachen. Den Jüngeren am besten. Und das dann dem Koch in die Schuhe schieben. Oder vielleicht drehte der Altdrache auch durch und mußte von Dianthe und ihrem Geisterpack getötet werden. Das wäre auch nicht schlecht.
Und es würde möglicherweise sogar den Feuergeist verscheuchen.
Der Ork-Kleriker hatte also bloß noch zwei, allerhöchstens drei, Tage zu leben, nachdem die Sternenwanderer abgelegt hatte.
Und dann, dann würde er selbst den Platz dieses Artie einnehmen und ein Ohr am Puls der Kapitänin haben. Sie schätzte Artie, vertraute ihm und hörte auf seinen Rat.
Ja, der Agent wollte zu Artie werden.
 

Thevita

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Während die anderen am Feiern waren, beschäftigte sich die Kapitänin mit ihren eigenen Problemen. So würde wenigstens keiner meckern, dass die versprochene Versammlung ausgefallen war. Ein wenig war sie verwundert, dass Rubinya nicht auf der Party war, aber dann dachte sie so bei sich, dass die Halbdrachin wohl ihre Flügel strecken war.
"Komm lass uns einen ruhigen Ort suchen. Ich muss etwas mit dir besprechen." raunte sie Artie zu und schlängelte sich durch die Menge. Als sie an Gerwin vorbei kam, der gerade in den Trinkwettbewerb einsteigen wollte, machte sie eine kleine Handbewegung und klopfte ihm auf die Schulter. "Viel Erfolg." grinste sie und ignorierte geflissentlich Arties hochgezogene Augenbraue. Dann machte sie sich auf den Weg zu ihrem Schiff, da war jetzt eh nichts los.

Artie: "Fällt das von eben nicht unter schummeln?"
Dianthe: "Ach komm, das bisschen Alkoholresistenz fällt doch gar nicht auf. Und außerdem gleicht es den Vorteil des Gegners aus. Kommt gar nicht in die Tüte, dass einer der Thüringer ihn unter den Tisch säuft. Weißt du noch, was letztes mal los war?" sie kicherte.

Und schon waren sie auf der Sternenwanderer, es war ja auch nur nach nebenan. "Lass uns nachschauen, ob jemand hier ist. Geht nicht jeden was an, was ich dich fragen möchte." Also schauten sie kurz nach, Dianthe winkte Lidia zu, die es sich lieber in ihrem Krähennest bequem gemacht hatte. Sie war wirklich nicht der gesellige Typ. Im Maschinenraum trafen sie dann auf Rubinya, Phalu und Faero.
"Ah, sehr gut, euch habe ich gesucht. Ich habe eine kleine technische Frage, zwar zu göttlicher Magie, aber vielleicht könnt ihr mir weiter helfen. Wo ist eigentlich der Feuergeist? Da fällt mir ein, ich habe mit Seemoore gesprochen. Er findet, dass den Meister töten schon ein ordentlicher Vertragsbruch ist, der untersucht werden sollte. Aber wenn du noch ein wenig lieb schaust und für ihn sprichst, besteht die Möglichkeit, dass er sich breit schlagen lässt und Faero die Chance bekommt hier zu bleiben. Aber er braucht einen Meister und er muss den potentiellen Kandidaten sagen, dass er seinen letzten Meister getötet hat. Aber ich glaube, zu mehr werden wir ihn nicht kriegen."
 
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Gerwin merkte, wie sich sein kleiner Schwips, den er sich im Laufe der Feier schon erarbeitet hatte, in Luft auflöste und wußte bescheid. Seine Kapitänin traute ihm nicht zu, diesen blöden Thüringer in einem fairen Wettstreit zu bezwingen.
Das ging ja wohl garnicht.
Er knirschte mit den Zähnen, nahm die seiner Rasse eigene Wiederstandskraft und Willensstärke, damit er den hilfreichen Zauber Dianthe's abschütteln konnte, bevor es losging.
Das würde hier ein anständiger Wettkampf zwischen Zwergen werden und das ohne irgendwelchen magischen Beschiss !
Das Gelage konnte beginnen.

Auf der Sternenwanderer merkte Rubunya, was passierte, wenn Faero sprach, wenn er in ihrem Bauch war. Also wenn er richtig sprach und nicht nur astral.

Faero: "Der Feuergeist ist hier !"

Der Prinzessin schoß dabei nämlich Feuer aus dem Mund. Nicht viel, aber eben doch ein bisschen. Als ihre Hoheit sich da unwillkürlich die Hand vor den Mund hielt, kamen die Flämmchen aus ihrer Nase. Und als die auch abgedeckt wurde, waren die Ohren dran.
Pahlu kam der Gedanken, das Rubinya nicht genügend Gliedmaßen besaß, um ALLE Körperöffnungen abzudecken.

Faero: "Göttliche Magie ! HAHAHAHAAA ! Ich lach mich schlapp. Göttliche Magie. Einen göttlichen WITZ nenn ich das. Außerdem hab ich meinen EX-Meister garnicht wirklich getötet. Das hat der selbst getan, bloß das er MICH dazu benutzt hat. Schließlich hab ich ihn bloß seinen doofen Wunsch erfüllt. Der Blödmann hätte eben besser aufpassen müssen, was er sich wünscht.
Oder ?
ODER ?"


Während das erste Oder noch an alle anwesenden gerichtet war, fragte das zweite ODER eindeutig Rubinya, die ja dabei gewesen war und der neue Meister werden sollte.

Ganz woanders stand die Matriarchin vor einem großen, exotischen Spiegel und dachte nach. Sie bewegte sich dabei kein Stück, ja man konnte sie noch nichteinmal atmen sehen, aber das war normal. Die um sie herumstehenden Dienerinnen sahen genauso aus, nur viel kleiner.
Der Spiegel zeigte ihr eigenartige Dinge.
Die Seherinnen hatten prophezeit, das ein Eingreifen ihrer Art erst in 100 Jahren würdevoll wäre, wenn die Weichhäute wieder ein angemessenes Machtlevel erreicht hätten. Doch jetzt sagte der Spiegel, das es schon jetzt soweit sei. Noch befremdlicher war, das es sich beim Ursprung dieser Macht nicht etwa um ein Volk oder Königreich handelte, sondern um ein Gefährt.
Das Bild zeigte eindeutig ein Schiff, das anscheinend ein geradezu realitätsveränderndes Potenzial mit sich führte.
Das mußte untersucht werden, denn vielleicht waren schon jetzt einige der Weichhäute ihrer Zuwendung würdig.
Sie gab einige Laute von sich, die bei ihrem Volk als lieblich galten, sich für menschliche Ohren allerdings angehört hätten, als würden sich zwei große Lastkähne miteinander paaren. Sofort herrschte eilige Betriebsamkeit um sie herum, da die Dienerinnen ihre Befehle schnellstens weitergaben und ausführten. Es gab einiges zutun. Bäume mußten geerntet und verarbeitet, wertlose Männchen mußten geweckt und für ihre Aufgabe indoktriniert und eine Kommandantin für diese Mission ernannt werden.
Ja, ein Weibchen ! Normalerweise reichten Männchen für unwürdige Kontaktaufgaben, aber diesmal wohl nicht.
Anscheinend hatte die Quelle der überraschenden Macht, dieses ominöse Menschenschiff, eine untypische Führung. Bei den Weichhäuten dominierten die Männchen, was ihre Primitivität betonte. Doch die Gruppe, die sich auf diesem speziellen Gefährt versammelt hatte, schien der restlichen Evolution ihrer Art ein Stück voraus zu sein, denn sie hatten vernünftigerweise ein Weibchen als Führungsperson.
Ein weiterer Grund, sich mit ihnen zu befassen und natürlich, das eigene Schiff, welches in diesem Augenblick unter Hochdruck und genau für diesen Zweck gebaut wurde, mit einer weiblichen Kommandantin zu bestücken.
Es sollte eben alles perfekt sein und genau das würde es werden.
 

Astraea

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"Ja ich weis das doch!" Beruhigte Rubinya ihren Feuergeist. Wenn der vertrag stand so würde sie ihn wohl materialisiert lassen um nicht laufend feuer zu spucken.

"Nun die Menschen neigen dazu Magie als göttlich zu bezeichnen wenn ein mächtiger Geist oder Elementar als solches gilt" erklärte Pahlu ruhig und wechselte seine Gestallt. "Welche frage kann ich dir beantworten mein Kind?" Typisch Lerher eben, es fehlte nur noch das der altdrache eine Brille auf der Nase zurecht schob.

Seine Schülerin verdrehte allerdings leicht die Augen. Dabei viel ihr aber Artis Amulett ins Auge. "Das ist aber ein hübsches Amulett!" Stellte sie fest. "Hast du dir das in der stadt zugelegt."
 

Thevita

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"Diskutier das mit Wonderfluffin aus, der ist schließlich derjenige welcher darüber entscheidet, ob du hier bleibst oder nicht. Und es wäre besser, das schnell zu tun, solange er noch davon begeistert ist, einen Magister Fidelius K. Promt gefunden zu haben." kam es ungerührt von Dianthe.

Auf den Lachanfall des Feuerelementars und Phalus Einwurf meldete sich nun aber auch Artie noch einmal zu Wort. "Ihr solltet solch grundlegende Prinzipien wie Leben, Tod, Ordnung und Chaos nicht dadurch beleidigen, dass ihr sie auf euresgleichen" dabei sah er Faero streng an "oder auf Etitäten, die ihr meint verstehen zu können" ein Seitenblick auf Phalu und der leicht gekränkte Unterton in seiner Stimme war kaum noch zu überhören "reduziert. Die Magie, die durch wahren Glauben gewährt werden kann unterscheidet sich von der, die man sich durch Studium aneignen kann. Und nicht jeder mächtige Geist oder Elementar kann anderen Zauber gewähren, dazu braucht es eine enge Verbindung zwischen dieser Entinität und ihren Anhängern, es ist ein Geben und Nehmen, daher haben wir einen eigenen Namen für diese diese Magie. Und auch wenn ihr anderer Meinung seid, so bitte ich euch, dies zu respektieren. Und das Amulett habe ich schon lange, ich habe es nur mal wieder herausgekramt." antwortete er wieder etwas versöhnlichler auf Rubinyas Frage, er war schließlich nicht unhöflich. Dann wandte er sich an seine Kapitänin. "Entschuldige Dianthe, was hast du für uns?"

Dianthe hatte den Ausbruch, ja so konnte man es bei diesem extrem ruhigen und gemessenem Exemplar eines Orks schon nennen, fasziniert mit angehört. Diese sanft bestimmende Seite war bis jetzt nur einmal bei ihm durchgekommen. Damit könnte er genausogut auch einen auf Oberkleriker in einem Tempel machen. Weshalb er also bei ihr geblieben war, wusste sie immer noch nicht genau, aber sie war wie immer froh und dankbar darüber. Sie betrachtete Arties Amulett mit einem neugierigen Seitenblick. Ihr waren schon mal ähnliche untergekommen, sie sollten vor Gift schützen hatte Artie gesagt, aber diese untreue Tomate von einem Bootsmann, der vor Rugar dagewesen war, hatte sich damit aus dem Staub gemacht und war klug genug gewesen, ihr nicht noch einmal über den Weg zu laufen. Nun holte sie aber erst einmal den Edelstein hervor, der nur schwach schimmerte wo er ordentlich leuchten sollte.
"Ich weiß nicht, wie viel ihr beide von Wiederbelebungszaubern versteht, also fang ich relativ weit vorn an. Man braucht eine große Menge Magie, einen Fokus in Form eines reinen Edelsteins, die Seele des Verblichenen und am besten, aber nicht zwingend notwendig, den Körper desjenigen. Artie verfügt über genug Magie, der Körper liegt ja in meiner Kabine, den Fokus seht ihr vor euch, daher habe ich mich heute Vormittag an die letzte Komponente gemacht und um Bastiens Seele bei der entsprechend zuständigen Entität gebeten." Nach dem vorangegangenen Wortwechsel vermied sie lieber das Wort Gott. "Wenn alles in Ordnung wäre, würde dieser Edelstein jetzt relativ kräftig leuchten. Tut er aber nicht und mir wurde mitgeteilt, dass nur ein Teil der Seele an ihren Bestimmungsort gelangt ist. Irgendwelche Ideen, wo der Rest sich befinden könnte?"
 
S

Samsonium

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Pahlu's Antwort darauf, war ein eindeutiges,

Pahlu: "Jein."

Das brachte ihm natürlich erstmal ein paar Blicke ein. Einen von Dianthe, die damit selbstverständlich nichts anfangen konnte und einen von Rubinya, die noch nie ein Jein von ihrem Lehrer gehört hatte. Meistens ein Ja, seltener ein Nein, aber DAS war bislang noch nicht vorgekommen.

Pahlu: "Ich weiß, ich weiß, das ist nicht die Antwort, die sie hören wollten, Kapitänin, aber es ist wirklich so, weil sich in diesem Fall alles auf eine alte Drachenlegende gründet.
Und zwar eine richtig alte. Hört zu.

Vor seeehr langer Zeit, so richtig weiß keiner mehr wie lang das her ist, als die Drachen gerade die Intelligenz für sich entdeckt hatten und sich außer den Pflanzen noch alles Leben in den Meeren abspielte, da hatten die Drachen noch keine Flügel. Es gab auch noch keinen Elementarpakt, kein fliegen, kein feuerspucken, ja eigentlich nannten wir uns noch garnicht Drachen, sondern waren technisch gesehen gerade eben über die Schlange hinausgewachsen.
Aber da wir nun in der Lage waren, über uns nachzudenken, taten wir das auch.
Es kam natürlich zum Streit, der wiederum zum großen Schisma führte.
Nach einer Weile entschieden einige, das das mit der Intelligenz ein Fehler sei und man sich besser auf Kraft, Größe und Wildheit viel wichtiger wären. Aus dieser Fraktion entwickelten sich im Laufe der Zeit die Lindwürmer, die uns heute vielleicht körperlich ähneln und sogar noch größer und stärker sind als wir Drachen. Dafür sind sie geistig meist so hoffnugslos unterlegen, das es kaum Lindwürmer gibt, die noch sprechen können.
Aus diesem Grund reagieren Drachen oft ziemlich ungehalten, wenn man sie auf eine Verwandtschaft mit den Lindwürmern anspricht. Es ist, als vergleiche man einen Menschen mit einem Affen.
Andere beschlossen wieder, das eine ausgewogene Mischung aus dem Geistigen und dem Körperlichen, der rechte Weg wäre. Aus diesen Ahnen haben wir uns entwickelt, die wir uns heute Drachen nennen. Wir stehen für eine ausgeglichene Verteilung der Prioritäten. Körper und Geist, Physik und Magie. Die Dinge müssen sich die Waage halten.
Eine dritte Gruppe hielt aber weder vom einen, noch vom anderen Weg etwas. Sie waren wohl mit der Gesamtsituation unzufrieden und hielten die gesamte Schöpfung für eine fragwürdige entscheidung, wenn nicht gar für eine komplette Fehlkonstruktion. So genau weiß das heut keiner mehr, jedenfalls lehnten sie die physikalischen Existenz ab.
Es gab einen richtig bösen Krieg.
Einen solchen Krieg, das er alle etwas anging, die damals lebten, denn die Feinde des Physikalischen wollten alle anderen von der Belastung des Körperlichen befreien.
Der Anführer dieser alten Drachenschlangen war Ouroboros und seine Chancen standen gut, wird erzählt.
Wir, die wahren Drachen, und die Lindwürmer verbündeten uns gegen ihn, doch selbst das hätte nicht gereicht, wenn wir nicht noch einen weiteren Bund eingegangen wären.
Den mit den Elementaren.
Erst da wandte sich das Blatt.
Als Ouroboros gewahr wurde, das sich jetzt sogar die Geister gegen ihn erhoben, war er äußerst enttäuscht. Er verschlang seine Anhänger, damit sie nicht in die klauen seiner Feinde fielen und schließlich fraß er sich selbst. Bis heute wissen wir nicht, wie er das gemacht hat, aber er schaffte es, sich völlig aus der physikalischen Welt zu tilgen. Er hatte keine Lust mehr, sich mit der völlig fehlerhaften Realität, also mit uns und der Welt, zu belästigen und er würde schon noch einen Weg finden, um es besser zu machen.
Und seit dieser alten Zeit hat ihn keiner mehr gesehen, oder von ihm gehört.

Doch das hat sich jetzt wohl geändert.
Wir haben seit damals eine Menge dazugelernt, viele metaplanare Ebenen bereist und erforscht, aber Ouroboros wurde nirgendwo gefunden.
Trotzdem würde ich sagen, das irgendjemand es geschafft hat, ein Stück Ouroboros ins Physikalische zu beschwören. Dieses Stück hat sich natürlich sofort wieder zurückgezogen, aber es ist das an diesem Stück kleben geblieben, worauf es Ouroboros immer am meisten ankam.
Der Geist.
Oder zumindest ein Teil des Geistes dieses Hauptmanns.
Nunja, deshalb jedenfalls sagte ich Jein.
Ich denke, das das Stück Seele, das dem Opfer fehlt, bei Ouroboros zu suchen ist, aber wo der sein könnte, das weiß ich nicht.
Doch selbst wenn ich es wüßte, würde ich sehr davon abraten, dorthin zu reisen. Die Welt war mächtig erleichtert, als er endlich weg war und ist seit dem auch fabelhaft ohne ihn ausgekommen.
Ich bin dafür, es dabei zu belassen."


Soviel kam vom Pahlu. Auf die Befindlichkeiten von Artie nahm er keine Rücksicht, ja er ging nichtmal darauf ein. Wozu sollte das auch gut sein ? Sollte er sich von einem Ork über die Natur der Existenz belehren lassen, nur weil der sich an seiner Religion bekifft hatte und nun glaubte, er wüßte bescheid ?
Nein, das hatte keinen Wert. Es würde höchstens damit enden, das Pahlu der Geduldsfaden riss und er dann ein unbedachtes Kopfabbeißen zu bereuen hätte.
Der Drache hatte keine Lust Dianthe zu erklären, das der ach so vernünftige Drachenlehrer, ihren Lieblingskleriker kaputtgemacht hatte. Lieber sagte er nichts weiter dazu. Es reichte, wenn ein Kopfloser in der Kapitänskajüte lag.
 

Astraea

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Das war eine der wenigen Legenden die Rubinya noch nicht gehört hatte und sie hatte das Gefühl als hätte Pahlu das ganze auch nur sehr ungern erzählte, ja beinhae wirkte es als würde er alleine bei dem gedanken an dieses obodings schaudern.
 

Thevita

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Artie wusste, wann er ignoriert wurde, aber im Grunde war es ihm recht. Dass ein hohes Alter nicht immer viel Weisheit bedeutete, hatte er schon öfter bemerkt. Vielleicht hatte der Drache aber auch recht, vielleicht lag die Wahrheit aber auch irgendwo dazwischen. Dass eine besondere Verbindung zwischen Klerikern und ihren Göttern - was auch immer diese nun eigentlich waren - bestand, das ließ sich wohl kaum abstreiten. Und solange diese Tatsache respektiert wurde, war Artie in der Regel zufrieden. Diese Verbindung würde er wohl jetzt auch wieder bemühen müssen, zwar kannte er Dianthe nicht so lange wie Gerwin, aber er hatte sie genau studiert, bevor er sich entschied bei ihr zu bleiben. Und meistens brauchte man nicht einmal einen Zauber um ihr ihre Gedanken an der Nasenspitze abzulesen, Dianthe war eben meistens herrlich unkompliziert. So wie jetzt, sie hatte geschworen, Bastien zurückzuholen und nicht einmal sämtliche Dämonen des Abyss würden sie davon abhalten können. Auch nicht der ausdrückliche Rat eines Drachen, ein bestimmtes Wesen NICHT aufzusuchen. Tja, so wie es aussah, waren auch die Elementare daran beteiligt gewesen und so standen die Chancen gut, dass Ceres etwas wusste. Es war nur nicht sicher, ob sie mit einer solchen Info überhaupt rausrückte, aber Fragen kostete ja nichts, oder? Artie seufzte, dazu würde er lieber wieder in den Tempel gehen. Dort war es leichter, die nötige Energie aufzubringen und zu fokussieren. Und zwar sofort, denn eigentlich hatten sie ja ein wenig Zeitdruck. Die Woche, innerhalb derer Bastien zurückkehren sollte, hatte nicht mehr so viele Tage übrig. Also nickte er Dianthe zu und machte sich ohne ein weiteres Wort auf den Weg.

Dianthe nickte zurück zum Zeichen, dass sie verstanden hatte, was der Ork vorhatte. Es war manchmal echt unheimlich, dass Artie sie lesen konnte wie ein Buch. Im Gegensatz zu Gerwin, mit dem sie inzwischen so viel erlebt hatte, dass er einfach wusste, wie sie sich in den meisten Situationen verhielt. Aber mit Artie war es fast so, als könne er ihre Gedanken lesen. Sie wusste nur nicht, ob der Ork einfach eine besondere Gabe dafür hatte oder ob sie nur eben einfach zu durchschauen war. Letzteres wäre ihr nicht so lieb gewesen. Schließlich hatte sie einen Ruf zu verlieren, auf den sie auch peinlich genau achtete. Die anderen Piraten und auch die Händler fürchteten sie und das sollte auch bitte so bleiben. Wenn jemand heraus fand, wie viel ihr Geredith bedeutete und wie sehr sie sich bemühte, das Leben dort lebenswert zu machen, wäre sie zum Einen angreifbar machen und zum Anderen wäre sie dann nicht mehr gefürchtet. Aber ganau darauf kam es doch an, machte die Furcht der anderen doch vieles einfacher. Dass das mit Bastien nun so ein großer Aufwand wurde, damit hatte sie nicht gerechnet, aber es gab keine Alternative. Sonst hätte sie Feng auch gleich den goldenen Schlüssel zur Stadt in die Hand drücken können. Der Zauber verbot ihm zwar, den anderen direkt zu Schaden, nicht aber sich zu bereichern, wenn es denen und im ersten Moment der Stadt auch nicht schadete. Feng war zwar schon alt, aber war geduldig wie ein Reptil, dass auf der Lauer liegt. Das Phalu zu erklären würde sie sich aber nicht die Mühe machen, denn ihm war es egal, ob es irgendwo einen Ort gab an dem eine kurzlebige Spezies wie Menschen etwas glücklicher sein konnte als anderswo.
Also zuckte sie nur mit den Schultern: "Dann belasst es dabei. Zumindest habe ich jetzt einen Hinweis, wen ich nach genaueren Informationen fragen kann, was Artie gerade für mich übernimmt. Ich müsste mir später nur noch einmal Rubinya ausleihen, damit sie einen Zauber für mich wirkt. Ich habe ehrlich gesagt auch nicht erwartet, dass ihr scharf drauf seid mitzukommen, was aber nicht heißt, dass ich nicht zurückhole, was ihm nicht gehört. In der Zwischenzeit würde ich an eurer Stelle Seemoore und den Magister aufsuchen" wandte sie sich an Rubinya. "und das mit dem Vertrag klar machen, solange er gute Laune hat. Ich hatte irgendwie nicht den Eindruck, dass man die beiden in nächster Zeit auseinander bekommt, sie schienen sehr angetan voneinander. Und jetzt drückt er bestimmt noch ein Auge zu. Ich bin inzwischen in meiner Kabine und schaue in meine Bücher. Seemoore faselte irgendetwas von einem Preis für den Drummel und ich muss schauen, was ich zur Verfügung habe."
 
S

Samsonium

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Faero schwebte so vor sich hin und weil der Feuerteufel nichts weiter zutun hatte, hörte er Pahlu's Ausführungen zu und machte sich so seine Gedanken. Genau wie rubinya hatte er noch nie von dieser Legende gehört, ebensowenig von Ouroboros, was ihn aber nicht weiter verwunderte, weil es ja zu einer Zeit gewesen war, bevor die Drachen Feuer spuckten. Und selbst am Ende dieses Konflikts hatten alle möglichen Drachenschlangen den Pakt geschlossen, aber nicht dieser Ouroboros und seine Leute. DIE hatten den Elementarvertrag nie geschlossen.
Und weil das so war, kam dem lebenden Feuer noch ein Gedanke.

Faero: "Duhuu, zukünftige Meisterin, ich glaub nicht, das Drummel's Mutti was drüber weiß. Hat der alte Feuerbauch nicht gesagt, das sich damals alles Leben in den Meeren abgespielt hat ? Dem Universum sei Dank, das es diese ekelerregenden Ansammlungen von uuuuuunglaublich viel Wasser nicht mehr gibt, aber für euch war das doch früher der Lebensraum gewesen und geatmet wurde damals auch keine Luft, sondern Pfuiabartigwasser.
Da müßte doch der olle Wunderfluffi, oder sein Daddy, mehr wissen, als Mama Ceres.
Meinst du nicht ?"


Und da war wirklich was dran. Die Luft von damals war nicht mit der heutigen zu vergleichen und absolut nicht atembar gewesen. Sauerstoff tummelte sich lieber im Wasser, während sich in der Atmosphäre das Methan breit gemacht hatte.

Auf der Jolandi nebenan, konnten sich der Magister und mit ihm Seemoore, nicht von den sich duellierenden Zwergen losreißen, die inzwischen dazu übergegangen waren, beidhändig zu saufen. Gerwin lag ein Glas vorne, doch der Thüringer gab nicht auf. Die Verträge konnten ruhig noch etwas warten und weil Wonderfluffin der Koordinator war, der das zu entscheiden hatte, war das auch kein Problem.

Ein Problem aber war, das der Agent plötzlich eine Gelegenheit sah. Er hatte schon die ganze Zeit überlegt, welches Crewmitglied er am besten darstellen sollte, wenn er anfing Personen umzubringen, also warum nicht diesen verdammten Ork ? Der Koch war auch eine gute Wahl, aber ging nicht gerade jetzt allein von Bord. Außerdem würde die Kapitänin so auch keinen anderen kleriker mitnehmen, weil sie ja dächte, das ihr Artie noch da war.
Auch war die Gelegenheit günstig, weil Dianthe auf ihrem Schiff war, Gerwin schwer beschäftigt und auch sonst alle Leute von der Feier abgelenkt wurden. So konnte sich der Agent unbemerkt fortstehlen, mit der festen Absicht Artie genauso zu töten und zu ersetzen, wie das bedauernswerte Besatzungsmitglied zuvor. Und wenn sich jemand fragte, wo der Matrose geblieben war, dann wäre er nicht der erste Pirat, der aus einer Rumlaune heraus desertierte.
Ohh ja, wenn es nach dem Agenten ging, dann würde Artie bald tot sein und alles, was er gewesen war, würde ihm gehören.
 
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