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Kapitel 2 - Die Gewalten der Wolkenströme

Astraea

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Rubinya hatte den Feuergeist ausgasseln lassen. "Ich war auch dort schon vergessen und was lenkt ihn schneller von dir ab als ein Drache? Wenn er merkt das hier nur zwei Drachen sind wird es ganz schnell gehen. Aber das geht nur wenn du dich ruhig verhällst!" Erklärte sie ihm ruhig. "Ich verbiete dir das Reden nicht! Aber wenn du nicht entdeckt werden willst dann solltest du dich ruhig verhalten" riet sie ihm weiter.

Dann hatte sie zu Dianthe aufgeschlossen. "Darf ich für das Gespräch vieleicht meine Kajüte anbieten?" Ihr viel gerade ein das ja der tote hauptmann noch in dianthes kabine lag und es sonst keinen Raum gab der magisch geschützt war. "Es gibt da wohl einges was ihr noch nicht wisst Kaptän" sie lächelte Dianthe und Wonderfluffin an.

"Oh ja das gibt es...Ihre Hoheit steckt da nähmlich mit drinnen!" stimmte Pahlu sehr ungehalten zu. man könnte fast meinen das der Feuergeist in seinem Magen lag.
 
S

Samsonium

Gast
Wonderfluffin hob eine eiskrustige Augenbraue und sah Rubinya an. Ahh ja, das war die Zauberin mit der enormen Wärmeabstrahlung und ihr Zauberstab. Dem Wasserwesen war es vollkommen egal, ob dieses Gespräch hier oder woanders stattfand. Ihm war auch völlig gleichgültig, ob es dort Stühle gab oder Erfrischungen gereicht wurden.
Nicht egal war ihm, wielange dieses Gespräch dauerte und es ihn von seinen Ermittlungen abhielt.
Aber bei Zauberern mußte man vorsichtig sein, besonders bei denen, die soviel Wärme abstrahlten. Zauberkräftige Fleischlinge versuchten es immer wieder, Geister zu bannen und sie sich dienstbar zu machen, eine Sache, die für Wonderfluffin nicht in Frage kam. Er war ein Elementar und es gab genügend Nützlichkeiten für ihn zu tun. Er brauchte keine kurzlebige Modeerscheinung wie Menschen, um sich beschäftigen zu können. Doch zu dieser Zeit waren diese arroganten Fleischlinge eine Tatsache und man mußte sich notgedrungen mit ihnen abgeben. Vielleicht war ja schon in zehntausend Jahren wieder mehr Ruhe.

Wonderfluffin: "Das ist mir gleich, welche Kabine. Wir können auch hier reden. Allerdings möchte ich sie darauf hinweisen, das ich eine dauerhafte Beschwörungsimmunität besitze. Wenn sie also versuchen wollen, mich zu binden, ist dieses Unterfangen von vorn herein zum scheitern verurteilt."

Dann fügte die junge Zauberin noch hinzu, das da noch einiges war, das die Kapitänin nicht wußte. Gut, diese Kapitänin war ein Fleischling, also konnte sie schon durch dieses Existenzhandycap allein nicht viel wissen, doch Seemoore hatte oft genug mit diesen Geronnenen zutun gehabt, um zu vermuten, das die Magierin diese Bemerkung gemacht hatte, um darauf hinzuweisen, das es etwas zu wissen gab, das hier relevant sein könnte.
Als dann der Stab auch noch etwas dazu sagte, war Wonderfluffin sich ganz sicher, das er neugierig war.
Er nahm sein Monokel aus dem Auge, verstaute es wieder in der Brusttasche seines Anzuges und verwandelte seine Hand wieder in diese große, wässrige Lupe, um sich Rubinya damit mal genauer anzugucken.
Hoheit, hatte dieser Stab gesagt. Hoheit !
Und durch die Lupe endlich konnte er ihre wahre Gestalt entdecken. Gewaltige Körper, einer rot und einer grüen, denn dieser angebliche Zauberstab entpuppte sich ebenfalls als Drache, eingehüllt in eine zugegeben ziemlich kunstvolle Mischung aus Illusions- und Manipulationsmagie. Da mußte man schon wirklich ganz genau hingucken.
Wer dieser grüne Riesenechserich war, wußte er nicht, weil Seemoore aber diesen Blutstropfen gefunden hatte, schwante ihm, wer diese Drachin in Menschengestalt sein könnte.
Niemand anderes, als diese Rubinya von Drakenstein. Dieser Grüne da war wahrscheinlich ihr Leibwächter oder ähnliches.
Zumindest erklärte es diese starken Wärmeabstrahlungen. Außerdem war diese junge Pseudofrau ein Zeuge.
Zusätzlich war sie ein Mitglied des drachischen Herrscherhauses der 3000 Brocken, besaß laut altem Vertrag mit den Geschuppten diplomatische Immunität. Seemoore, der die Vorschriften absolut genau nahm, konnte sie also zu nichts zwingen, was sie nicht wollte.
Das machte es schwieriger.
Andererseits könnte er selbstverständlich einen offizielle Vernehmungserlaubnis beantragen, was wegen ihrer Herkunft natürlich sofort zu ihrem Vater gelangen würde und dort bescheidtsagen mochte, das Madame Drachenprinzessin größeren Bockmist schoss.
Pahlu wäre ein schlechter Lehrer gewesen, wenn er nicht über Rubinya's diplomatische Immunität bescheid gewußt hätte. Auf der anderen Seite mußte er seinem Schützling natürlich auch sagen, das Papa Königsdrache nicht erfreut wäre, wenn ein Auslieferungsantrag zwecks Vernehmung vom verdammten Oberermittler der Elementarpolizei in seinen Hort flatterte, oder in diesem Fall wohl eher gespült wurde.
Nein, mit ihrer Hoheit hatte man es nicht leicht. Auch als großer, grüner Zauberdrache nicht.
Seemoore richtete seine Lupe aber auch auf Dianthe und erblickte...

Wer nicht bemerkt worden war, war wiedermal der Agent. Selbst Artie hatte genug zutun und Ablenkung, das er nicht auf den Spion der Grauen aufmerksam wurde. Der Agent tat auch nichts weiter als gucken, essen, trinken, feiern, das was jeder tat.
Diesmal aber gefiel ihm nicht, was er sah.
Er erkannte sehr genau, was da um Artie's Hals baumelte und er wußte genau, das trotz aller Schimpfereien und Beleidigungen nicht Mahir der Grund sein konnte, weshalb der Cerespriester ein Giftwarnamulett trug. Jeder Attentäter, der sein Geld auch bloß teilweise wert war, wie so ein Amulett aussah. Natürlich waren sie nicht immer identisch, aber es gehörten doch bestimmte Herstellungsvorgaben zu so einem Amulett dazu, an denen man sowas erkennen konnte, ohne das man magisch begabt war.
Der Agent war natürlich magisch begabt. Jeder seiner Art war es irgendwie. Nicht jeder im gleichen Maße, aber er war ja auch nicht jeder.
Deshalb hatte er auch alles gesehn.
Jaaaa, auch den Feuergeist, der in der Halbdrachin verschwunden war.
Scheiße war das !
Als ob ein verrückter, launischer Muff, ein paar Drachen inkognito und ein paranoider Ork-Kleriker nicht genug wären, die sich im Umfeld eines Brüters von Magister aufhielten, nein, es mußten unbedingt noch ein Feuerteufel und ein nassforscher Elementarbulle auftauchen, deren Auren denen des Drummels in nichts nachstanden.
Das war zuviel.
Wirklich. Der Agent hatte nichts gegen geballte Macht, aber das hier war einfach nicht natürlich. Eine solche Konzentration von Energien führte über kurz oder lang zu deren Entladung. Und wenn das geschah, dann wollte man nicht in der Nähe sein. Ganz bestimmt jedenfalls nicht auf einem Schiff mitten im Wolkenmeer, von dem man nirgendwohin flüchten konnte.
Es rechte eigentlich schon, wenn der Wasserfritze und der Flammengeist sich trafen und doof fanden, wofür die Chancen verflucht gut standen. Zack, Wiederstand gegen die elementare Polizei rechtfertigte den Gewalteinsatz und schon gabs die schönste Katastrophe. Sollten Faero und Seemoore in einem solchen Kampf aufeinanderprallen, dann würde die Sternenwanderer und mit ihr alles im Umkreis von Kilometern wortwörtlich verdampfen.
Doch der Agent konnte nicht von Bord. Dem, was die Grauen mit ihm anstellen würden, wenn er sie aus Feigheit betrog, war das schnelle verdampfen eindeutig vorzuziehen.
 

Thevita

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"Nun der Muff hat sie mit keinem Wort erwähnt Herr Wonderfluffin, aber Drummel und ich halten im Moment auch lieber eine Armlänge Sichrheitsabstand voneinander, wenn sie verstehen, was ich meine. Ihr Name fiel eher bei einem abrupt beendeten Urlaub mit einem Freund vor einigen Jahren, der meinte, er müsse wieder an die Arbeit, weil seine Vertretung überfordert wäre und sie auf dem Weg wären." Eigentlich hatte Dianthe dazu nicht sagen wollen, aber die Enttäuschung damals war einfach zu groß gewesen, die Woche nicht mit Trition verbringen zu können. Daher konnte sie sich diese kleine Bemerkung nicht verkneifen. Sie war gerade von einem ihrer reichsten Beutezüge zurück gekehrt und hatte einfach nur ein wenig feiern wollen. Dass sich dieser gut aussehende Typ für sie interessierte, war das Sahnehäubchen obendrauf gewesen und sie hatte sich Hals über Kopf in ihn verknallt. Und dann faselte er irgendwas von Arbeit und Verpflichtungen, so ein bescheuerter Blödsinn fand sie damals. Aber da wusste sie auch noch nicht, dass Trition ein Wind war und dass die Geister- und Elementar fast genauso bürokratisch funktionierte wie die Bank ihres Bruders.

Als Rubinya und Phalu zu ihnen aufschlossen, runzelte die Kapitänin nur erstaunt die Stirn, nickte aber dann. "In Ordnung, vielleicht klärt sich so auch einiges für Herrn Wonderfluffin. Und niemand wird hier von irgendwem beschworen. Ein Elementar reicht mir vollkommen." Grummelte sie. Dianthe wollte Seemoore gerade den Weg zu Rubinyas Kabine weisen, als sie sich einer Lupe gegenüber sah, durch die der Wasserelementar sie betrachtete. Verdutzt blickte sie ihn an, dann räusperte sie sich. "Herr Wonderfluffin, bitte hier entlang."
Was dieser durch die Lupe sah, hatte er bestimmt noch nicht oft, wenn überhaupt, gesehen. Bestimmt hatte er schon den ein oder anderen Elementar gesehen, der aus allen vier Elementen bestand, schließlich fielen die auch in seinen Zuständigkeitsbereich. So etwas passierte wenn ein paar unreife Elemente gemeinsame Sache machen wollten und sich zusammenschlossen. Natürlich artete das immer in Streitigkeiten aus und jeder wollte die Vorherrschaft haben, weshalb solche Elementare ständig ihre Form veränderten und ein Puzzelspiel aus den vier Elementen waren. Das unlustige an der ganzen Sache war, dass solche Elementare sehr schnell verrückt wurden, da es sie ständig innerlich zerriss und neu zusammen baute. Wer würde das schon auf die Dauer aushalten? Meistens waren sie so blind vor Schmerz und Raserei, dass sie eine Schmeise der Verwüstung hinterließen, wo sie auch hingingen und dem Verfehlungsbüro nichts anderes übrig blieb, als solche Gestalten aufzulösen. Die Fleischlinge fürchteten solche Elementare als Chaoselementare, was natürlich nicht korrekt ausgedrückt war, schließlich war Chaos kein Element.
Bei der Kapitänin war es ganz anders und doch ähnlich. Sie war ein Fleischling, eindeutig, da gab es nichts dran zu rütteln. Das sagten sowohl der Körperaufbau, die Aura und die Magie, die diese durchzog. Die von der künstlerischen Art, wie sie eben nur bei Fleischlingen vorkam. Aber darunter lagen die Elemente und zwar alle vier. Wie ein hauchfeines Netzt durchzogen sie Aura und Körper Dianthes, ein Netz, dass man so nicht sah, eben nur mit Lupe und dann auch nur, wenn man es wie bei Phalu sehr genau nahm. Aber alles unter sehr genau wäre für Seemoore eh nicht akzeptabel gewesen. Und so sah er die vier, die sich sonst nie einig wurden in perfekter Harmonie. Blut, das nicht einfah nur Blut war, sondern aus elementarem Wasser bestand, Knochen und sonstige feste Bestandteile des Körpers aus den feinsten Schattierungen elementarer Erde, die Energie des Körpers, die mit elementarem Feuer brannte und die im Körper feinst verteilte elementare Luft. Alle vier zufrieden mit ihrer Zuständigkeit und vor allem mit sich und der Welt. Fleischlich gewordene Elemente, wo gab es denn so etwas?
 
S

Samsonium

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In der Tat, es gab sie, diese sogenannten Chaoselementare, aber diese manifestierten sich eigentlich nur in extraordinären Ereignissen wie Supernovae, wenn die Gesetze der Realität ihre Existenz erlaubten. Andererseits gab es auch eine Legende unter den Elementaren, eine Sage über ein verschollenes fünftes Element, das die Welt so wie sie war erst ermöglicht hatte.
Manche behaupteten, das dieses ominöse Element in der Schöpfung aufgegangen sei und meinten, es zeige sich immer kurz dann, wenn wieder so ein irregulärer Chaoselementar sich zeigte, was eigentlich immer einem Fleischling zu verdanken war.
Also, es gab schon Geister, die sich mehr als einem Element verschrieben hatten. Lava- oder Rauchelementare zum Beispiel, wo sich Feuer und Erde, bzw. Feuer und Luft vermischten. Perverslingen wie Dampfelementaren war im Physikalischen zum Glück kein langes Dasein beschert. Es gab auch nicht viele.
Doch alle vier Elemente unter einem Dach, nein, sowas war Wonderfluffin noch nicht untergekommen. Und dann noch in einem Fleischlingkörper.
Das GING doch garnicht !
Zumindest heute nicht mehr.
Vor Anbeginn der Zeit soll es jedoch einen Zustand gegeben haben, wo alle Elemente, auch dieses verschollene fünfte, zusammen in einer Form existierten.
Aber das waren Träume und Märchen, solange her, das nichtmal die ältesten der Ältesten sich erinnern konnten, wer sie als erstes erzählt hatte.
Oder ?
Wie war diese Kreatur zu erklären ?
Fast hätte er vergessen zu reagieren, als Dianthe ihn zum eintreten aufforderte. Langsam ließ er die Lupe sinken, die sich wieder in eine blaue Hand verwandelte.

Wonderfluffin: "Ja...., ähhh..., ja, natürlich. Ich komme."

Seemoore mußte zugeben, das sein genauerer Blick auf diese Dianthe Daryn mehr Fragen aufgeworfen hatte, als sie zu beantworten. Was war hier los ? Wonderfluffin's größte Sorge war vor allem die, das ihm keine einzige Vorschrift für einen solchen Fall einfiel. Aber es war ja auch für unmöglich gehalten worden, also vielleicht gab es garkeine. Wenn es jedoch keine gab, was sollte ein wortgetreuer Bürokrat da machen ?
Ein gewöhnlicher Bürokrat hätte das wahrscheinlich einfach weitergegeben und einen Vorgesetzten damit belastet. Seine Vorgesetzten saßen aber so weit oben, das sie es schon seit geraumer Zeit nicht mehr gewohnt waren, mit irgendetwas belastet zu werden.
Seemoore A. Wonderfluffin war aber kein gewöhnlicher Bürokrat UND er hatte Sonderbefugnisse.
Er würde eine Vorschrift machen ! Eine nagelneue Vorschrift und ER Wonderfluffin würde sie machen. Nicht einfach befolgen oder durchsetzen, sondern MACHEN !
Fast wäre ihm bei diesem Gedanken ein Lächeln herausgerutscht, doch er konnte sich glücklicherweise noch rechtzeitig fangen.
Soetwas war buchstäblich seit Äonen nicht mehr vorgekommen, das eine neue Vorschrift erforderlich gewesen wäre, und aus diesem Grund mußte Seemoore die Angelegenheit viel genauer beobachten und analysieren, bevor er zur Tat schreiten konnte. Auf keinen Fall wollte er etwas überstürtzen und Fehler machen.
Abgesehen davon war da ja auch noch die Sache mit dem Feuerelementar. Die konnte er nicht einfach so links liegen lassen, das ließ schon sein Berufsstolz nicht zu. Er konnte aber die Zeugin zumindest mal befragen, wenn die schon von selbst was sagen wollte. Und vielleicht konnte man die Zeugin auch eine Weile unter Beobachtung stellen, weil der Feurige wiederkommen mochte.
Hmm, das wäre eine Möglichkeit.
Und sein Büro ? Miss Stone ?
...
Aaaaaaach, sollte doch der Aal drauf pissen ! Eine Weile konnte auch die Stone das verdammte Büro führen. Hier war etwas überhaupt nicht klar und Wonderfluffin mochte es, wenn die Dinge klar und geregelt waren.
UND FÜR DIESE FRAU GAB ES VERFLUCHT NOCHMAL KEINE REGEL !
Und weil diese Kapitänin nach allem was Seemoore wußte, was eine Menge war, nicht hätte existieren dürfen, mußte er sie ganz einfach studieren, um herauszufinden, nach welchen Regeln sie funktionierte, lebte und schlicht ins Dasein paßte. Er mußte diese Daryn-Regel finden.
Er MUßTE einfach.
 

Thevita

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Dianthe bugsierte den etwas zerstreut wirkenden Wonderfluffin also in Rubinyas Kajüte und lehnte sich dann gegen den kleinen Schreibtisch ohne sich zu setzen. Dann sah Rubinya erwartungsvoll an. "Nun bin ich mal gespannt, was mir gestern so alles entgangen ist."
 

Astraea

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Rubinya lies das ganze über sich ergehen und ein klein wenig ihr feuer höher lodern um den elementar zu verbergen der in ihr war. als dann Wonderfluffin die Lupe wieder verschwinden lies führte sie alle zu sich in die Kabine wo sie vor Spähzaubern und neugirigen lauschern sicher waren.

Kaum war die Tür geschlossen nahm der Stab auch schon die kleinere Drachengestalt an. "Guten Tag Herr Wonderfluffin. Darf ich vorstellen. Ihre königliche Hoheit Kronprinzessin Rubinya Levtaria von Drakenstein" Das junge Mädchen deute eine leichten knicks an. "Meine bescheidene Wenigkeit ist Pahlutrision ich bin der Lehrmeister ihrer Hoheit und Vertrauter" stellte er vor. "Gehe ich recht in der annahme das sich euer erscheinen mit den ereignisse von letzter Nacht erklären lässt?" fragte er.

Rubinya hatte ihm ihren stuhl angeboten und sich selber auf eine kiste gesetzt ehe sie mit den Schilderungen anfing. "Also der Drummelmuff und ich sind noch ein wengi fliegen gegangen. nachts bietet sich das an da wir zu dieser Zeit die Fleischlinge am wenigsten erschrecken. Wir sind gerade total schön im Tandem geflogen la splötzlich der Hai, ein Drachenjäger vor uns auftauchte. Dank dem Luftgeist hat mich zum glück nur eine Harpune gestreift und als ich mich zur wehr setzte rief er plötzlich einen Feuerelementaren. Ich dachte schon mein letztes stündlein hätte geschlagen... zum glück aber kannte der Muff ihn und anstatt auf mich los zu gehen untehrielten sich die beiden. Daraufhin wurde der Drachenjäger so wütend das er versuchte den armen Elementaren mit seinem Wahren namen zu beherschen, aber er nahm den Falschen und der Feuerelementar wurde wütend. das Haben der Muff und ich genutzt um zu verschwinden. Die Gluthitze seines Ausbruchs haben wir fast bis hier her spüren können." erzählte sie. "Ihr habt mich selber darauf hingewiesen das ich es nicht versuchen soll euch zu beherschen, wie würdet ihr es finden wenn ein dahergelaufener Troll euch an eine heizahnkette legt und versucht euch zu beherrschen."
 
S

Samsonium

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Faero verbergen klappte, Stuhl anbieten nicht. Nachdem er Pahlu's Vorstellung abgenickt hatte, schüttelte er den Kopf zu der Sitzgelegenheit. Er wollte wohl vermeiden, sich ohne Not in etwas Trockenes zu setzen. Die Frage des Grünen bestätigte er aber wieder mit einem Nicken.

Wonderfluffin: "Ich nehme es an, Herr Pahlutrision, ich nehme es sehr stark an. Aber lassen wir doch Ihre Hoheit ihre Aussage machen, deren Freiwilligkeit ich begrüße und vermerke."

Das tat er wirklich. Es war erfrischend, arbeitserleichternd und einfach viiiel zu selten, das Personen ihre Informationen ohne Druck oder Zwang irgendeiner Art von sich gaben. Zu oft war eine Form von Bestechung oder Bestrafung in Aussicht zu stellen, damit man seinen Job erledigen konnte.
Die junge Drakensteinprinzessin war in dieser Hinsicht offenbar gut von ihrem Lehrer erzogen worden, was nun wieder Pahlu in Seemoore's Augen sympathischer machte.
Dann kam die Aussage Rubinya's, die einigen Vermutungen Wonderfluffin's entsprachen, anderen wiederum den Todesstoß versetzten und ein ganz anderes Bild zeichneten.
Alles in allem waren die Ausführungen dieser Drachenhoheit ein wenig durcheinander, aber, soweit der blaue Mann Rubinya's Aura beurteilte, absolut wahr und richtig.
Leider erzeugten ihre Worte noch mehr Sorgen im Chefkoordinator.
Mit dem Muff ein wenig Tandem geflogen ?
Hatte diese Prinzessin überhaupt eine Ahnung, was für ein Wesen sie da zum eben mal ein wenig fliegen gehn benutzte ?
Und der Drummel KANNTE den Feuerelementar ?
Woher ?
Auf Wonderfluffin's geistige Frage hin, fuhr auf einmal ein Rohrpostendstück aus dem Kajütenboden.

Wonderfluffin: "Vielen Dank, Hoheit, für diese erhellenden Ausführungen. Sie sind sehr hilfreich. Ich darf ihnen auch versichern, das das tragen von Haizahnketten, trotz meiner elementaren Natur, nie meinem Modegeschmack entsprach.
Einen Augenblick bitte, ich muß einige Informationen prüfen."


Daraufhin zog der blaue Mann einen nassen Bogen Papier und eine Schreibfeder aus seinem Anzug, mit denen er etwas notierte. Das Papier wurde in den astralen Rohrposttrasport gerollt und abgeschickt. Eine Dringlichkeitsanfrage an das Archiv.
Dann entstanden ein paar unangenehme Sekunden, in denen keiner so richtig wußte, was er tun sollte, während man auf Antwort wartete. Faero versuchte angestrengt nicht zu kotzen, Rubinya tat ihr bestes, um sich von Faero's Unwohlsein nicht anstecken zu lassen und gepflegt einen Feuerball ins Schiff zu reihern. Pahlu seinerseits hoffte sehr, das der Elementarbeamte nicht doch noch merkte, das seine Prinzessin einen Flüchtigen versteckte und Dianthe verdaute selbst erstmal die neuen Informationen, wobei ihr sicherlich, genau wie Seemoore, neue Fragen kamen.
Doch diese Sekunden waren schnell vorbei, obwohl sie sich sicherlich länger angefühlt hatten.
Es gab ein Signalgeräusch, ein Plop und eine Antwort war per Rohrpost erschienen. Der Ermittler nahm sie heraus und las.
Wieder so ein paar Sekunden.
Dann nickte der blaue Mann und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf die Personen im Raum.

Wonderfluffin: "Dank eurer Aussage, Hoheit, haben wir die Identität des flüchtigen Feuerelementars, wegen dem ich, wie sie ganz richtig vermuteten, hier bin, ermitteln können. Es handelt sich hierbei höchstwahrscheinlich um ein sehr instabiles Individuum namens Faero, aka. Ignatius Burns, aka. Akira Hanabi, aka. Red Flamming und noch ein paar Aliastitulierungen.
Er war zusammen mit dem Drummelmuff in einer amtlich verordneten Aggressionsbewältigungstherapie, wo sie sich wohl auch näher kennenlernten.
Ich muß sie ausdrücklich darauf hinweisen, das es sich bei diesem Faero um eine außerordentlich gefährliche Wesenheit handelt, deren Manifestation stark eingeschränkt zu werden hat.
Das gilt übrigens auch für den Muff, meine Damen und Herren.
Sie wissen doch, wer oder besser was da für ihr musikalisches Eventmanagement verantwortlich war ?"


Gute, Frage.
Faero wußte es wahrscheinlich, doch der war grad ziemlich still. Er hätte im Augenblick wohl eh nicht geholfen, weil man ihm wegen Rubinya's Schuld auf die Schliche gekommen war. Wäre sie doch nur nicht diesem Wasserheini hinterhergelaufen. Und ihre Klappe hätte sie auch nicht aufreißen brauchen. Aber Fleischlinge wußten immer alles besser und deshalb schmollte Faero wie ein Muff.
Wußten es Dianthe, Rubinya und Pahlu auch ?
 

Thevita

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Dianthe verdaute gerade noch die unvollständigen Informationen. Das mit dem Tandemflug war ihr durchaus klar. Aber drachenjagende Haie, die mit Harpunen werfen? Nein, der Drachenjäger hatte auf dem Hai gesessen, mit Harpunen geworfen und einen Feuerelementar beschworen. So rum machte das Sinn. Und er war so dumm gewesen einen Feuerelementar wütend zu machen, eindeutig selber Schuld. Das einzige was ihr wirklich Sorgen machte, war der Umstand, dass Drummel den Feuertypen kannte. Nicht, dass der mal vorbei schaute. Auf einem Holzschiff!!! Wenn Drummel und der sich kannten, konnte man schließlich nicht voraussetzen, dass der im Astralraum blieb. Die letzte Frage Seemoores lies Dianthe aufhorchen. Für einen waschechten Bürokraten war sie ziemlich vielschichtig und damit unpräzise, aber wahrscheinlich war für Herrn Wonderfluffin die Sache so klar, dass die Frage keinen Interpretationsspielraum zulies. Für die Kapitänin war überhaupt nichts klar. Amtlich verordnete Aggressionsbewältigungstherapie? Na davon hätte sie auch niemandem erzählt.
"Nun für das musikalische Eventmanagement, wie Sie es nennen, zeichnet sich wohl mein Mechaniker aus. Er hat einen guten Draht zum Drummel und hat wohl als Beschäftigungstherapie ihn dazu gebracht mitzumachen. Ich denke nicht, das das Muffelchen von selber damit angefangen hat. Wenn Sie mit der Frage darauf anspielen, ob bekannt ist, dass es sich bei der Zwergenputte um einen Luftelementar handelt und um einen äußerst empfindlichen und launischen noch dazu, so kann ich das bejaen. Sollten sie mit der Frage jedoch darauf anspielen, ob uns die Vergangenheit des besagten Luftgeistes bekannt ist, so muss ich das wohl verneinen, da mir nur unvollständige Informationen vorliegen. Ich weiß nur, dass er eine ganze Zeit in der Flasche vor sich hingeschmollt hat und sich ausgerechnet den Moment zum Rauskommen aussuchen musste, als ein gewisser Fidelius K. Promt darauf bestand, bei mir anzuheuern und besagte Person zu seinem Meister erklärte, was es mir unmöglich machte, ihn wieder loszuwerden, da ich die Dienste des Magisters benötige. Flasche meinte einmal zu mir, dass es überhaupt nicht einfach sei, ein Drummelmuff zu sein. Worauf der Weingeist damit anspielte ist mir leider überhaupt nicht klar, daher fehlt mir das Verständnis für ihn, aber so lange Basri ihn immer mal wieder beschäftigt und ich abends singe, was er sehr schön zu finden scheint, haben wir ihn ganz gut im Griff. Da in meinem Metier generell nicht nach vergangenen Verfehlungen gefragt wird, möchte ich auch dabei belassen, Herr Wonderfluffin."
So richtig verdient hatte es sich die Gewitterputte ja nicht, so in Schutz genommen zu werden. Aber sie war Kapitänin und bei ihr galt gleiches Recht für alle. Schließlich wusste zum Beispiel von Artie auch nur, dass Cereskleriker war und durch ihr Schiffsdeck gekracht war. Von Mahir wusste sie nur, dass er Kochen konnte, mit Krummsäbeln kämpfte und in jedem Hafen gleich mehrere Mädchen hatten. Ähnlich umfangreich war ihr wissen zum Rest der Crew (Gerwin und Basri einmal ausgenommen). Warum hätte der Schmollgeist also als einziger sein Vergangenheit offen legen sollen. Und bei allen biestigen Dämonen, sie waren Piraten! Wen interessierte die scheiß Vergangenheit?
 

Astraea

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Ja so in etwa hätten auch Pahlus oder Rubinyas antworten ausgesehen und so nickten beide. "Mit etwas anderem auser einem luftelementaren wäre ein tandemflug auch schwer gewesen" erwiederte Rubinya und reckte sich. "Haben sie sonst noch fragen?"

Also eigentlich war sie ja total neugierig was es mit dieser verfehlung auf sich hatte doch faero bereitet eihrg erade massives Sodbrennen, und drängte sie so diesen raum zu verlassen.
 
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Samsonium

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Seemoore nickte. Ja, das hatte er sich gedacht. Diese Fleischlinge hatten keine Ahnung. Das war einerseits gut, denn dann schliefen sie wahrscheinlich besser. Andererseits konnten sie unabsichtlich oder nicht eine außerplanmäßige Katastrophe auslösen und das durfte nicht passieren, denn bis zu soeiner Verheerung waren es nach Wonderfluffin's Uhr doch noch ein paar tausend Jahre.
Und seine Uhr ging seeeehr genau.
An sich hatte der Wassergeist ja nichts gegen einen kleinen Genozid, empfand ihn erfrischend und persönlich sogar als notwendig, aber es ging nicht nach seiner Meinung und Seemoore war Profi genug, um Pflicht vor Laune zu stellen. Es war einfach noch nicht an der Zeit. Die nächste größere Ausrottung mußte warten, bis sie dran war, und um das sicher zu stellen, war er hier.

Wonderfluffin: "Madame Käpt'n, bitte verstehen sie mich nicht falsch. Es geht nicht um Verfehlungen des Muff's, sondern darum, das er tut, wofür er da ist.
Nur zur falschen Zeit.
Verstehen sie ?"


Nein, tat sie wohl nicht. Die Drachen guckten ähnlich ratlos aus ihren Schuppen.

Wonderfluffin: "Sehen sie, die Fleischlinge, und da meine ich alle, ganz ungeachtet der Spezies, vermehren sich in unvernünftigen Maßen. Das war schon immer so. Oft regeln sie ihre Population mit Hilfe ihrer Aggression selbst. Doch ab und an, wenn sie das nicht wollen, oder das Gleichgewicht der Arten nicht mehr gegeben ist, weil eine zu stark wird, müssen wir eingreifen.
Durch Krankheiten, Ressourcenverknappung oder Naturkatastrophen.
Das ist für die Evolution äußerst wichtig, Madame Käpt'n.
Nun gibt es sowas immer wieder. Stürme, Erdbeben, Fluten und dergleichen. Jedoch sind nicht alle zur selben Zeit gleich stark. Es gibt eine stark begrenzte Anzahl von Aktivposten, die nur zum Einsatz kommen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Im Falle von Faero wären das z. B. Sternenexplosionen, die einen Einfluss auf diese Welt haben oder auch der unbedachte Einsatz gewisser Techniken und Kräfte, auf die ich jetzt nicht näher eingehen möchte.
Beim Drummelmuff ist es ähnlich. Er wird eigentlich bloß gebraucht, wenn ein Superkontinent, eine Mondneukalibrierung oder auch ein Meteroiteneinschlag Windgeschwindigkeiten erfordern, die nur jemand wie der Muff bieten kann.
Damit will ich sagen, das sowohl Faero, als auch der Drummel zur Klasse der sogenannten globalen Zerstörer gehören.
Ihre Aufgabe ist es zu vernichten, damit sich etwas neues und besseres entwickeln kann, denn es gibt noch einige unter uns, die die Hoffnung in die Fleischlingheit nicht aufgegeben haben.
Diese Aufgabe haben beide Elementarkollegen bislang ganz hervorragend erfüllt, das darf ich ihnen versichern.
Und DAS wiederum bringt mich zur Aussage dieses Exzentrikers namens Flasche, die sie erwähnten, Madame Käpt'n. Ja, es ist ganz sicher nicht leicht ein Muff zu sein, wenn man bedenkt, das er geschaffen wurde, um zu vernichten, bis zu seinem nächsten Einsatz aber friedlich bleiben soll. Er MUß sich unentwegt zurückhalten.
Friedlich bleiben und das mit einem Wutpotenzial, das für einen Sturm ausreicht, um problemlos einen Kontinentalbrocken zu zerreißen.
Sie erinnern sich vielleicht an die Zerstörung des Brockens, auf dem der Haupttempel der Ceres stand ?
Das war einer von Drummels kleineren Cousins."


Wonderfluffin machte eine Kunstpause, um seine Worte etwas sacken zu lassen.

Wonderfluffin: "Ich erzähle ihnen das alles nicht, um ihnen Angst einzujagen, sondern damit sie alle notwendigen Fakten haben, um beurteilen zu können, WIE launisch und empfindlich der Elementar ist, den sie an Bord haben. Und mit Faero verhält es sich ähnlich. Selbe Abteilung, andere Spezialisierung.
Darum ist es im Grunde keine Verfehlung, wenn die beiden zerstören, denn es ist ihre Natur, aber jetzt verstehen sie vielleicht, wieso wir eine Aggressionsbewältigungstherapie für nötig hielten, solchen wie ihnen aber gleichzeitig einen gewissen Freiraum geben. Sie müssen sich einfach auch mal ein wenig abreagieren, sonst platzen sie noch, um es salopp auszudrücken.
Nur eben alles in Maßen, nicht wahr.
Es gibt deshalb auch ziemlich strenge Beschwörungsrichtlinien, was solche Geister angeht. Die Dauer, den Preis, die gewährten Dienste, das Machtmini- und maximum eines Beschwörers und noch einiges mehr. Und LOSWERDEN können sie den Muff überhaupt nicht, wenn der nicht will. Da könnten sie auch der Luft befehlen, einen Bogen um ihr Schiff zu machen, wofür sie aber wieder einen Drummel bräuchten, damit es auch funktioniert, nicht wahr.
Darum habe ich durchaus noch Fragen."


Seemoore unterhielt sich vielleicht nicht sonderlich gerne, aber dozieren, das mochte er schon. Bei seinen Monologen war er sich wenigstens sicher, das kein Unsinn erzählt wurde.
Er wandte sich an Rubinya.

Wonderfluffin: "In welchem Verhältnis stehen sie zu Faero, Hoheit ? Wissen sie, wo er sich aufhält ? Können sie ihn rufen ? Und wenn nicht, kennen sie jemanden, der es kann ?"

Dann drehte er seinen blauen Kopf zu Dianthe und fragte auch sie etwas.

Wonderfluffin: "Von ihnen, Madame Käpt'n, würde ich gerne wissen, wer ist dieser Magister Fidelius K. Promt und kann ich ihn sprechen ? Ich bin sehr gespannt auf denjenigen, der sich getraut hat, den Drummel meistern zu wollen. Der letzte Meister des Muff's hat das mit seinem Leben bezahlt. Er war übrigens auch Piratenkapitän, wenn ich mich recht erinnere."

Natürlich erinnerte Seemoore sich recht. Das tat er eigentlich immer.
 

Astraea

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"Der letzte der versucht hat ihn zu beherschen ist tod. Auserdem verstehe ich mich nicht sonderlich aufs Beschwören. Ich bin ihm dankbar das er nicht mich geröstet hat, damit hat sich unsere Beziehung auch schon erklärt. Aber vieleich tkann der Drummel ihn ja bitten herzukommen!" erwiederte sie... damit hatte sie alle fragen geschickt beantwortet ohne zu viel preis zu geben oder zu lügen... denn das hätte man an der Aura sehen können. Aber sie verstand auch warum der Drummel ihn unsympatisch fand. regeln und selbstkontrolle waren einfach ncihts drummel dring. "Oh Magister Prompt hat ihn nicht etwa beschworen. Sondern er ist von alleine aus der Flasche gekommen udn diese hat dann gesagt das der magister sein meister ist!" stellte sie klar. "Der Drummel ist also freiwillig hier!"
 

Thevita

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Ob Wonderfluffins Ausführungen bekam Dianthe schon wieder Kopfschmerzen und zwar schon wieder solche von der echt biestigen Sorte. Das hatte sie alles gar nicht wissen wollen, wusste der Typ denn nicht, was zu viel Info war? Und dieser kleine bockige Luftgeist musste sich ja auch ausgerechnet den Magister zum Meister gesucht haben. Jetzt befürchtete sie nicht nur, nein, jetzt wusste sie, dass er die Sternenwanderer vom Himmel holen konnte. Zudem brachten die Worte etwas in ihr aus dem Gleichgewicht, sie fühlte sich gerade einfach nicht gut und sah auch ziemlich blass um die Nase aus. Zwar hatte sie mitbekommen, was der Elementar sagen wollte, hatte aber die Hälfte seiner Worte nicht verstanden. Was zum Teufel war Evolution? Na ja, und das man Götter mehr anbetete, damit sie einen in Ruhe ließen, diesen Verdacht hatte sie schon länger gehabt, aber etwas an diesen Worten machte sie ärgerlich, auch wenn sie selbst nicht wusste, warum. "Lebt jemand, der nicht stirbt überhaupt?" hauchte die Luft in ihr. "Wohl kaum. Woher will er also wissen, wer es Wert ist, am Leben gelassen zu werden?" blubberte ihr Blut. "Was mischt sich überhaupt jemand, der sich nicht verändert, in die Evolution ein?" knisterte empört ihr Kreislauf. "Hoffnung? Was wissen sie denn von Hoffnung?" klang es aus ihren Knochen. "Und was wusstet ihr bis vor Kurzem davon?" kam es tief aus dem Inneren der Kapitänin. Dianthe selbst bekam davon nichts mit, für sie blieb nur das diffuse Gefühl leichten Unbehagens und Ärger auf Worte, die sie nicht verstand. "Es verhielt sich so, wie Rubinya gesagt hat. Ich glaube auch nicht, dass der Magister magisch begabt ist. Ich lasse sofort nach ihm schicken. Wenn Sie mich kurz entschuldigen würden." Damit verschwand sie auch umgehend aus der Kajüte, sie brauchte wahrscheinlich nur kurz frische Luft. Und stolperte ziemlich schnell über Gerwin und Artie, die sich an Deck rumgetrieben hatten, damit sie zur Stelle waren, sollte der feuchte Geselle Ärger machen. Bei ihren besorgten Blicken winkte sie nur ab. "Mir ist nur ein wenig unwohl. Gerwin, schick bitte Lars los, den Magister holen, der Herr hat ein paar Fragen an ihn." Als Gerwin zur Jolandi rüber ging, reichte Artie ihr einen Flachmann, den Dianthe dankbar entgegen nahm. Sie genehmigte sich auch einen kräftigen Schluck daraus und gab ihn dann Artie wieder zurück. Dann machte sie sich aber auf den Weg zurück in die Kabine. Wonderfluffin wollte sie nicht zu lang unbeaufsichtigt lassen, sonst kam der noch auf die Idee, wirklich den Muff noch befragen zu wollen. Während sie in die Kajüte zurück ging, summte sie ihr Lieblingslied in Kurzfassung, um ihre Nerven zu beruhigen. Wenn sie sich nicht gerade unterhielten, konnen Rubinya und Woderfluffin die Melodie hören, da der Zauber es Geräuschen verbot nach außen zu dringen, aber nach drinnen kam alles normal.
 
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Samsonium

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Während Dianthe nach dem Magister schicken war, holte Seemoore einen Notizblock aus seinem Anzug, der alles zu enthalten schien, was er gerade brauchte, machte sich Notizen und störte sich nicht an der unangenehmen Stille. Diese Wirkung hatte er nunmal als Beamter und jemandem wie ihm stellte man in der Regel keine Fragen, man beantwortete ihm welche. Außerdem wollte man sicherlich nicht unnötig seine Aufmerksamkeit erregen und Rubinya schon garnicht, denn sie hatte ja im wahesten Sinne des Wortes etwas zu verbergen.
Und zwar eineen Massenvernichtungselementar, wie es den Anschein hatte.
Sodbrennen war da echt garnichts, auch für einen Halbdrachen. Faero dachte sich bloß, das der blöde Wasserkopf viel zuviel redete, wobei er weniger die Menge als den Gehalt meinte, aber er hielt in Wonderfluffin's Nähe seine große Klappe.
Schließlich hatte der blaue Mann seine Aufzeichnungen abgeschlossen, alles gesagte und gehörte rekapituliert und dabei bemerkt, das Rubinya mitnichten alle Fragen beantwortet hatte. Einem weniger peniblen Charakter wäre das wahrscheinlich garnicht aufgefallen, doch Seemoore war nunmal ein Erbsenzähler.
Eine Frage blieb noch übrig.
Er steckte seinen Block wieder ein. Seinen Stift ebenfalls und guckte dann zur Dracenprinzessin herüber.

Wonderfluffin: "Hoheit, da ich jetzt alle Informationen miteinander abgeglichen habe, fällt mir auf, das sie tatsächlich eine meiner Fragen nicht beantwortet haben. Das war sicher nur ein Versehen, Hoheit.
Also nur für das Protokoll, wissen sie, wo der flüchtige Feuerelementar Faero sich momentan aufhält ?"


So, jetzt war es raus und Rubinya konnte nun schlecht nochmal nichts dazu sagen, mußte also wählen zwischen Lüge und Wahrheit.
Es kam aber nicht dazu, das etwas von der Halbmenschin beantwortet werden mußte, denn was da von Dianthe von draußen in die Kabine gesummt wurde, hatte eine außerordentlich befremdliche Wirkung auf den so seriösen und korrekten Elementarherren.
Er fing an, seine eigene Melodie dazu zu summen, doch mit jedem Schritt, den Dianthe näher kam, wurde die Wirkung auf den Wasserelementar stärker. Es war ganz ähnlich wie beim Muff, der beim Abendlied der Kapitänin immer so ergriffen weinen mußte. Bei Wonderfluffin war es jedoch viel, viel heftiger. Im Gegensatz zum Drummel, der eine Menge seiner Gefühle sofort rausließ, ohne sie von seinem Verstand vorher filtern zu lassen, wurde beim Bürokraten alles unterdrückt und so gab es viel mehr, was hervorbrechen konnte.
Und nun brach es.
Wonderfluffin's eigenes Summen wurde immer stärker, seine ganze Wassergestalt begann zu vibrieren und selbst Töne zu erzeugen.
Als Dianthe Rubinya's Kajüte schließlich betrat, hatte der Ermittler die Halbdrachin und die Frage völlig vergessen. Aber das war immernoch nicht alles, denn Seemoore bekam ein Lächeln aufs Gesicht. Wenn man ganz genau hinhörte, dann konnte man vielleicht das Eis knirschen hören, wie es von der ungewohnten Bewegung auf dem Eiswasser seines Gesichts brach.
Schließlich platzte es aus ihm heraus, denn es gab auch in diesem Beamten Gefühle und auch Erinnerungen an frühere Zeiten, wo er noch kein Ermittlungbeamter gewesen war, sondern einen riesigen, lebendigen Ozean leitete.
Dann verwandelte sich Wonderfluffin in eine Frau, ebenfalls blau, und begann zu singen.
Und das bekam Dianthe und natürlich auch die Drachen zu sehen und zu hören, als die Tür schließlich ganz offen war.


Schließlich endete das Lied, das 'Frau'? Wonderfluffin vorgetragen hatte und von Dianthe's Lied ausgelöst worden war. Nach dem Ende gab es einen Moment der Stille, weil jeder gerade damit beschäftigt war, diesen Ausbruch zu verarbeiten, den keiner, auch Seemoore nicht, hatte voraussehen können.
'Das' Elementar, wie es eigentlich immer gesagt werden sollte, nahm wieder seine Ermittlergestalt an, glotzte die Sternensängerin entgeistert an und fragte, was ihm seit dem Zeitpunkt am meisten auf der Seele lag, seit er Dianthe unter der Lupe gesehen hatte.

Wonderfluffin: "Um aller Wasser Willen, WAS sind sie ?"
 

Thevita

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Die Kapitänin schaute genauso entgeistert zurück, bevor sie sich jedoch eine akkurate Antwort überlegen konnte, brach sich ihr leicht vorwitziges Gemüt wieder seine Bahn und fing an zu reden, bevor sie nachdachte. "Wie, was ich bin? Ich bin ein Mensch, was denn sonst? Was soll überhaupt die Frage? Wollen Sie es mir anlasten, dass sie empfindlich auf Bardenmusik reagieren? Woher soll ich denn so was wissen, sehe ich etwa aus wie eine sterbliche Fachkraft für Elementare? Außerdem sind sie und der Muff die einzigen mit solchen Reaktionen, Trition hat das Lied immer gern gehört ohne Gefühlsausrüche zu zeigen." Die letzten Worte kamen leicht trotzig von ihr, schließlich sah sie wirklich nicht ein, dass sie jetzt Schuld war.
 

Astraea

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Rubinya spürte wie ein gewisser feuergeist ganz klein wurde und wusste selber keine antwort. "Woher..." Doch sie brach ab als wonderfluffin plötzlich das singen anfing. Das kam jetzt zwar überraschend aber nicht ungelegen. Sie schob sich also aus ihrer kabine "faero, du brauchst ein anderes versteck schnell." Sie strich über ihren edelstein und holte drei hochmagiache gefässe hervor. "Schnell versteck dich in irgendeinem." Sie schloss ihre augen fest um nicht zu sehen wohin er vschwand. Denn so würde sie die frage beantworten können öhne lügen zu müssen. "Ich lass dich wieder raus sobald er weg ist."
 
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Samsonium

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Seemoore war nicht zu Scherzen aufgelegt. Diese Peinlichkeit ging ihm bis in den letzten Tropfen.

Wonderfluffin: "Siiiiiie ! Werden sie mal nicht komisch !"

Herrschte er die Kapitänin an.

Wonderfluffin: "DAS war keine Bardenmusik und erzählen sie mir nichts anderes. Ich habe niemals etwas derartiges erleiden müssen, wenn ich ein Bardenlied hörte, und das lange bevor sie überhaupt geboren wurden. Erklären sie mir das SOFORT, sie 'Mensch' sie. Wenn nicht, muß ich annehmen, das das ein Angriff auf mich gewesen ist und entsprechend reagieren. Das wäre dann Angriff auf einen Beamten im Außendienst, Wiederstand gegen die Elementargewalt, Behinderung von laufenden Ermittlungen UND die Unterschlagung von Beweismitteln, denn ihre bemerkenswerte Art zu singen könnte sehr gut etwas mit dem Ausbruch zutun haben.
Vielleicht taten sie es ja auch mit Vorsatz !
Stellen wir uns doch bloß einmal vor, was bei Faero passieren könnte, oder auch dem Drummel, bei diesem oder einem anderen Lied !!!"


Und das war garnicht soweit hergeholt. Sicher, diesmal hatten sie sozusagen Glück gehabt, weil dieses Lied die Wasserseele ansprach und nicht das Feuer. Was hätte geschehen können, wenn Faero einen Ausbruch wie Wonderfluffin gehabt hätte, noch dazu in Rubinya's Bauch, das wollte man sich vielleicht besser nicht vorstellen. Diesmal hatte es bloß den blauen Mann erwischt und zum Glück nicht auch noch Faero und den Muff.
Seemoore wollte jetzt jedenfalls mehr denn je wissen, was hier los war.

Faero hatte sich hinter Rubinya's Feuerorgan versteckt, sobald Wonderfluffin sie nochmal befragt hatte, bekam aber fast einen Lachanfall, als der Wassermann zur Frau wurde und seine Show abzog. Das war zuu köstlich. So war er wieder bester Laune, als die Prinzessin ihn zum Ortwechsel aufforderte und hate eigentlich garkeine Lust dazu, aber der Vorschlag hatte auch etwas für sich, denn Faero hatte noch viel weniger Lust, gerade jetzt einem stinksauren Seemoore in die feuchten Griffel zu fallen.

Faero: "Naaaguuut..."

Dann flutschte er aus Rubinya's Bauch und direkt in eines der Gefäße.
 

Thevita

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"ANGRIFF????? Was bilden Sie sich eigentlich ein!!!!! Ich kann ja mal angreifen. Ich habe wohl andere Probleme als Sie Eiszapfen Sie. Ich habe einen verdammt übellauniges Lüftchen am Hals, das mir das Schiff auseinader reißt, wenn ihm ein Furz quer sitzt und vielleicht noch einen hitzigen Typen von vergleichbarer Macht im Anmarsch auf mein HOLZ!!Schiff weil die beiden sich kennen und Sie regen sich auf, weil ich irgendwas gesummt habe."
Jetzt war Dianthe sauer und zwar so richtig. Da war das bisschen anschnauzen dem Muff gegenüber gar nichts dagegen gewesen. Die Kapitänin hatte die Nase voll von dem ganzen Elementargequatsche und war kurz vorm explodieren. Ihr war scheiß egal, was ein Faero oder ein Drummelmuff tun würden, wenn sie mal was anderes sang. Sie spührte richtig, wie ihr Ärger immer größer wurde. Was sie nicht bemerkte war, dass auch sie immer größer wurde.
"Ich habe jetzt echt genug von diesem bescheuerten Elementargesülze, wer hat euch überhaupt gebeten, meine Crew und mich zu belästigen??? Am liebsten würde ich euch beide am Schlafittchen packen und auf eure scheiß Ebenen verfrachten!"
Das war der Moment, an dem sie eigentlich an die Kajütendecke stoßen musste, aber stattdessen erfüllte sich der Wunsch der Kapitänin, wenn auch nur teilweise. Eigentlich hatte sie sich ja beide Elementare weg gewünscht, stattdessen ploppten Seemoore und sie aus der Realität. Aber nicht in den Atralraum, wie man vielleicht vermutet hätte, den streiften sie nur. Vielmehr landeten sie in einem endlosen Ozean. So viel Wasser hatte es nicht einmal gegeben, als die Oberfläche der Welt noch intakt gewesen war, denn sie waren auf der Elementarebene des Wassers gelandet. Da die Kapitänin damit beschäftigt gewesen war, Seemoore anzuschreien, entwich nun ihre Atemluft aus ihrem Mund, den sie für neuerliches Schimpfen geöffnet hatte. Panisch und völlig desorientiert suchte sie wild um sich schlagend nach einem Weg aufzutauchen, aber natürlich gab es keinen, nur endloses Wasser. Und in ihrer Panik war der Reflex einzuatmen einfach übermächtig und so füllten sich ihre Lungen mit Wasser. Doch statt der erwarteten Luftnot passierte... ja was? Nun, eigentlich gar nichts. Sie fühlte sich abgesehen davon, dass sie in einem Ozean schwamm, von dem sie nicht wusste wie sie in ihn gekommen war, wie immer. Langsam beruhigte sie sich und schwebte nun schwer atmend im Wasser, noch unfähig einen sinnvollen Gedanken zu fassen.
 
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Samsonium

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Zu Hause.
Seemoore war lange nicht mehr hier gewesen. Zu Hause.
Einen wundervollen, fast endlosen Moment lang, konnte Wonderfluffin das einfach nur genießen. Sein Körper begann zu zerfließen und im endlosen Ozean aufzugehen und es war nur seiner Disziplin, sowie seinem Pflichtbewußtsein zu verdanken, das er sich diesem Moment nicht völlig hingab. Es war so leicht hier die Zeit zu vergessen. Zeit war hier etwas völlig anderes, weil man von hier aus eine völlig andere Perspektive hatte. In der physikalischen Existenz, befand man sich scheinbar auf einer linearen Zeitbahn, doch hier, auf den Metaebenen, da befand man sich fast in der Mitte und konnte sehen, das die Zeit mitnichten eine Linie war, sondern ein Kreis, wenn auch ein verdammt großer.
Vom Heimatozean aus, war es ziemlich schwierig, die Zeitperiode im Auge zu behalten, in der man gerade gewesen war, weil schon geringste Abweichungen am Winkel, Jahrhunderte oder Jahrtausende Abweichungen in der Zeit bedeuteten.
Seemoore aber hatte Übung. Er konnte die Zeitperiode auch ohne das Leuchtfeuer einer Beschwörung und den physikalischen Anker eines Meisters wiederfinden.
Er hatte schießlich Sonderbefugnisse.

Wie gesagt, der Moment war FAST endlos und Wonderfluffin kam wieder zu sich. Seine Gestalt verdichtete sich wieder und er sah den eigenartigen Fleischling vor sich im Wasser, vier Meter dreiundachtzig groß und offenbar genauso von der Rolle wie er selbst. DAS hätte nicht passieren dürfen. Es war, nach allem was Seemoore in seiner langen Existenz kennengelernt hatte, genauso unmöglich, wie Dianthe auch, also hatte das Ganze Paradoxon schon wieder sowas wie eine innere Logik.
Als der blaue Mann sah, das die Kapitänin wieder einigermaßen beisammen war, sprach er sie an.
Ganz ruhig und beherrscht, genau wie dieses endlose Unterwasser.

Wonderfluffin: "Ein Mensch, Madame Käpt'n ? Denken sie JETZT auch noch, sie wären bloß ein Mensch ? Ich sage ihnen mal was. Ein Mensch wäre jetzt tot, weil er hier nicht überleben könnte. Doch wenn er es aus einem unerfindlichen Grund doch könnte, dann wäre er nicht über 4 Meter groß.
Aber angenommen den Fall, das auch das irgendwie gezaubert worden wäre, das ist für einen Menschen absolut unmöglich KÖRPERLICH hier zu sein. Manchmal, wenn ein besonders talentierter Zauberer auf eine astrale Queste geht, dann ist es einigen möglich, diesen Ort astral zu erreichen, jedoch auch dann müßten sie am Hüter der Schwelle vorbei und sich als würdig erweisen.
Nichts von dem was ich gesagt habe, scheint für sie zu gelten, Madame Käpt'n.
Eine weitere Unmöglichkeit ist, das sie elementares Feuer mit auf diese Ebene gebracht haben.
Sehen sie selbst."


Der Wassergeist formte seine Hand wieder zu einer Lupe, doch diesmal überzog er sie mit einer spiegelnden Eisschicht. Diesen Spiegel hielt er Dianthe vor.

Wonderfluffin: "Das ist ihre Aura. Und wenn sie genau hinsehen, dann werden sie unter den vielen Schichten der Unwissenheit, des Zweifels, der Furcht und der Vorsicht alle vier Elemente gleichzeitig in ihnen leben. Auch das Feuer und dieses Element könnte hier nicht überleben.
Weiterhin ist hier in diesem unendlichen Archiv der Wassererinnerungen, die Information über jedes Lebewesen gespeichert, dem wir je Wasser gespendet haben und werden. Aber über SIE gibt es hier keine Informationen. Im Katalog der Geronnenen sind sie nicht aufgeführt.
Ich weiß also nichts was sie sind, Madame Käpt'n, aber ich weiß was sie auf keinen Fall sind.
Ein Mensch."


Seemoore zuckte mit den Schultern. Eine hilflose Geste, zu der er sich nur sehr selten hinreißen mußte.

Wonderfluffin: "Sehen sie, diese Tatsache, sowie diese ganzen scheinbar zufälligen Verstrickungen von Wesen außergewöhnlicher Natur, wären jeder für sich genommen schon etwas Besonderes. Aber die geballe Konzentration macht mich mehr als stutzig.
Madame Käpt'n, ich müßte mich schon sehr irren, wenn ich sie nach meiner langen Erfahrung mit Fleischlingen falsch eingeschätzt hätte, aber ich bin überzeugt, das wir uns in einem Punkt im Gleichklang befinden.
Wir beide glauben an Zufälle, denn sie passieren jeden Tag, aber wir trauen ihnen nicht."


Jetzt kam es und man konnte sogar Seemoore's Pokerface entnehmen, das ihm das schwerfiel.

Wonderfluffin: "Käpt'n Daryn, wollen sie diesen Dingen mit mir zusammen auf den Grund gehen ?"
 

Thevita

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Die erste Reaktion der Kapitänin war natürlich alles abzustreiten. So was ging doch gar nicht, was erzählte Wonderfluffin da nur? Bis sie ein Blick in den Eisspiegel eines Besseren belehrte. Das konnte doch gar nicht sein, aber es war so, wie der Elementar gesagt hatte. Entgeistert starrte sie in den Spiegel bis Seemoore ihn weg nahm, während ihre Gedanken durcheinander purzelten. Die Erklärung des Elementars bekam sie kaum mit, nur dass sie nicht hier sein durfte, dass sie nicht existieren durfte und dass man Zufällen nicht trauen durfte drangen zu ihr durch. Die letzten Worte brachten sie doch tatsächlich zum Lächeln, zu oft hatte sie die selbe Erfahrung gemacht. Langsam beruhigte sie sich auch wieder, was sie auf ihre gewohnte Größe schrumpfen lies. Den Dingen auf den Grund gehen klang gut, aber da waren ja noch ein paar andere Sachen. Sie setzte also zu einer Antwort an, aber es kamen nur noch ein paar Luftblasen und dann garnichts mehr. Menschliche Stimmenbänder waren eben nicht für die Kommunikation unter Wasser geeignet. Also griff Dianthe auf Telepathie zurück. Den Trick hatte sie schon vor langer Zeit herausgefunden, hatte sich aber dabei aber nie etwas gedacht. Sie konnte es eben, was sollte daran denn so schlimm sein.
Ihre Gedanken fingen sich aber gerade wieder an zu jagen und da man viel schneller denken als reden konnte und sogar noch besser von einem Thema zum anderen springen konne, kam bei Seemoore ein ziemliches Kauderwelsch an.
"...Reise mit Umwegen...auch andere Verpflichtungen...Geredith.....Bastien!.....meine Crew....Sie und der Muff?...FEUERELEMENTAR!!!...."
Dann stoppte das gequassle abrupt und das Gesicht der Kapitänin nahm den Ausdruck einer Katze an, die um eine Maus schleicht.
"Sagen sie mal Herr Wonderfluffin, würde es dem Muff bei der Aggressionsbewältigung denn helfen, seine schlechte Laune mal an jemandem auszulassen und damit anderen zu helfen? Wie ich gerade sagte, habe ich dringende Verpflichtungen, die mich bei unseren Nachforschungen behindern könnten, wenn ich zumindest eine erfüllen könnte, würde mir das wesentlich mehr Freiraum geben. Und Sie scheinen gut im Aufspüren von Elementaren zu sein, vielleicht könnten sie auch einen Ort aufspühren? Einen Stützpunkt der Grauen, ein kleines Lager von ihnen oder etwas in der Richtung lokalisieren und der Muff fegt da einmal durch? Wäre so etwas möglich?"
Während sie auf die Antwort des Wasserelementars wartete, meldete sich eine Stimme in ihrem Hinterkopf mit der Frage, wie man denn jetzt wieder von hier weg käme. Das war eine gute Frage, schließlich wusste sie ja nicht einmal, wie sie hierher gekommen war. Sofort bekam sie Sehnsucht nach ihrem Schiff und offensichtlich war das genug, um die Magie noch einmal zu aktivieren und Seemoore und sie wieder in Rubinyas Kajüte landen zu lassen. Die unerwartete Schwerkraft lies die Kapitänin auf den Boden plumpsen, während sie anfing das Wasser aus ihrer Lunge zu husten. So fand Rubinya als sie die Kajüte wieder betrat, eine triefnasse, hustende, auf dem Boden sitzende Kapitänin vor.
 

Astraea

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Rubinya hatte die Flaschen schnell wiede rin dem Edelstein verschwinden lassen. und kam gerade wieder in die Kabine...und staute nicht schlecht. Allerdings konnte sie auch keine Zeichen für eine Aktiven Wasserzauber erkennen nur eben den genauso überraschten Wasserelementaren, täuschte sie sich oder sah er besorgt und verwirrt aus?

Sie war jedenfalls froh das Faero nicht mehr in ihrem Magen saß, womit auch das beklemmende Gefühl nachgelassen hatte und vorers tin sicherheit war ohne das sie Lügen musste. Aber da Wonderfluffin gerade mit wichtigerem beschäftigt schien hielt sie sich dezent zurück und beobachjtete das ganze nur.
 
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