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Kap. 14a: Luca lernt kämpfen

Dieses Thema im Forum "Schatten über Trondheim!" wurde erstellt von Tufir, 25 Juli 2007.

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  1. Tufir

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    Hashtet und Luca übten auf dem Mitteldeck das Kämpfen. Offenbar wollte Hashtet, dass Luca ihre Fertigkeiten weiter verbesserte. Dabei wollte Hashtet, das sie ein Kurzschwert benutzte, dass laut seiner Aussage "nützlicher sie als ein Dolch, aber nicht so schwerfällig wie ein Säbel". Luca kam ganz schön ins Schwitzen, doch Hashtet trieb sie an, weiter zu machen. Dabei lächelte er sie unentwegt an. Als er einmal nicht ganz so aufpasste, erwischte Luca ihn am Arm und ritze ihn leicht. Erstaunt hielt Hashtet inne und sah zu ihr auf.
     
  2. AW: Kap. 14a: Luca lernt kämpfen

    Die letzten Stunden hatte ich schweigend und alleine verbracht. Mir schwirrte so einiges im Kopf herum, und so hatte ich nicht das Bedürfniss verspürt, mit jemandem zu reden. Nachdem alle sich beim Frühstück gesättigt hatten und nun ihrer Wege gingen - wie man halt seine Wege so ging auf einem Schiff - war auch ich an Deck getreten und spürte Hashtet im Nacken. Als er sagte, er wolle Trainieren, verzog ich das Gesicht und blinzelte ihn an. Ich wollte nicht kämpfen. Nie wieder- immerhin hatte ich einen Wehrlosen getötet.

    Doch Hashtet ließ nicht mit sich reden und so nahm ich murrend das Kurzschwert in die Hand. Es war etwas größer als der Dolch, sagen wir um einiges größer, und um einiges gefährlicher. Was Hashtet sagte, war Programm. Er stachelte mich an, kitzelte die Wut aus mir heraus und es gelang ihm tatsächlich ein paar Mal mich in Rage zu versetzen. Als Hashtet kurz nicht hinschaute stach ich etwas übereifrig zu und erwischte ihn am Arm. Erschrocken ließ ich das Schwert fallen und starrte auf das tropfende Blut. Ich eilte zu ihm und legte meine Hand auf seinen Arm , direkt auf die Wunde um die Blutung zu stillen, während ich mich nach einem Stückchen Stoff umsah. Ich presste meine Finger auf die Wunde und sah ihn dann missmutig an. "Aus diesem Grunde lasse ich lieber die Finger von Waffen. Der Tote in dem Haus des Magiers war schon unnötig!" zischte ich zwischen zusammen gepressten Zähnen hervor.
     
  3. Tufir

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    AW: Kap. 14a: Luca lernt kämpfen

    Hashtet blickte einige Augenblicke ungläubig auf Luca, dann fing er an zu lachen. Er lachte, bis ihm die Tränen kamen und er außer Atem geriet. Schließlich setzte er sich auf eine Taurolle am Mast, nahm seinen Arm hoch und sprach zu Luca: "Entschuldige, aber ich lache dich nicht aus. Es ist nur so seltsam. Das hier", er deutete auf die kleine Wunde, "ist nur ein Kratzer. Es tut nicht einmal weh. Solche Dinge können täglich passieren. Die Welt besteht nicht nur aus guten Menschen. Freunde muss man sich suchen und finden. Den Rest beobachtet man besser immer mit einem wachen Auge und hält das Schwert bereit, um Leben und Gut zu verteidigen." Er zog Luca spontan zu sich und gab ihr einen Kuss. "Aber dass Du dir wegen diesem Kratzer AN MIR Sorgen machst, dass ehrt nun mich und ich danke dir dafür!" Er stand wieder auf. "Lass uns weiter machen. Du lernst schnell und wirst immer besser." Er ging zu dem Schwert, das Luca fallen gelassen hatte, hob es auf und hielt es ihr hin. Dabei sah er sie sehr ernst an. "Es ist dein verlängerter Arm. Lass es nie wieder fallen!"
     
  4. AW: Kap. 14a: Luca lernt kämpfen

    Ich zog eine Augenbraue nach oben und sah Hashtet etwas skeptisch an. "Du bist zu gleichgültig geworden, fürchte ich." ich blickte ihn nun streng und fast mitleidig an. "Niemand muss sich verletzen, wenn das der Fall ist, ist es nicht "normal", sondern schrecklich!" ich neigte den Kopf zur Seite. "Aber du bist vermutlic aufgrund deiner Vergangenheit mit Pelgram so geworden." meinte ich leise und folgte dann seiner Aufforderung. Das er mich geküsst hatte, nahm ich stillschweigend hin.

    Ich griff nach dem hingehaltenen Schwert und hörte Hashtet aufmerksam zu. Ich nickte missmutig und fixierte ihn. Ich konzentrierte mich, wenn auch widerstrebend. Mir gefiel dieser Unterricht nicht, was allerdings nicht an Hashtet sondern eher an meiner Einstellung zu dem ganzen lag. Er wollte mir helfen, das nahm ich natürlich an. Und so machte ich ihm die Freude, konzentrierte mich, lernete und führte das aus, was er sagte. Das ich dabei ins Schwitzen geriet war normal und zeigte sich auf der glänzenden Stirn, dem Dekolleté und meinem Atem.
     
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