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Thema des Monats [Juni '17] Homosexualität im Rollenspiel, in Game, Thema oder kein Thema?

Dieses Thema im Forum "Tante hexes Teestube - Neulinge willkommen" wurde erstellt von Sameafnir, 4 Juni 2017.

  1. Tufir

    Tufir Konsul Administrator Spielleiter Schnupperrunden Rezensionsredaktion

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    Man kann den Spaß beim Rollenspiel natürlich auch komplett weglassen! ;)
     
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  2. Rhizom

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    Der Tufir ist ein echter Schelm! :hoffnarr
     
  3. SoulReaper

    SoulReaper Ältester Spielleiter Schnupperrunden

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    Ich habe darüber bei einem meiner Zwerge auch schon nachgedacht. Dieser hätte eigentlich eine hohes Amt in seiner Sippe bekleiden sollen und hätte im Prinzip auch alle Vorraussetzungen dafür mitgebracht. Stattdessen ist er dann aber auf Wanderschaft gegangen. Offiziell war er zu unruhig, um sich niederzulassen und die Pflichten des Clans zu übernehmen. Stattdessen wollte er lieber fremde Länder und Völker entdecken.
    Nun könnte er aber insgeheim einfach nicht gewollt haben, eine Zwergin zu heiraten. In einer Zwergengesellschaft wäre das ja dann üblich gewesen. Stattdessen hat er jetzt so die Heiratserwartungen seiner Familie erstmal umgangen und kann gleichzeitig erleben, wie andere Völker (oder Zwerge in anderen Regionen) so leben.
     
  4. Ancoron

    Ancoron Held

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    Die Sexualität oder auch die Meinung darüber spielt bei meinen Chars im Grunde nur während der Erschaffung eine Rolle. So ist mein Lieblingsprojekt "LaValle" zwar hetero, aber da er im Bordell aufgewachsen ist auch absolut tolerant gegenüber so ziemlich jeder Ausrichtung. Ein anderer Char aus DSA dagegen ist eher zölibatärer als der Papst und denkt noch nichtmal ansatzweise über diesen Aspekt des Lebens nach.
    Witzigerweise spiele ich bei Star Wars: the old Republic fast nur weibliche Chars, und die meisten davon leben eher nach der Prämisse, das alles gevögelt wird, was bei drei noch nicht auf den Bäumen ist ;) oder tendieren in High-Lvl Gefilden eher zu lesbischen Beziehungen - ob das damit zusammenhängt, das ich eigentlich ein Mann und hetero bin oder das die meisten männlichen Chars in meinen Augen nur wie reingetreten aussehen....Keine Ahnung. Aber wahrscheinlich hängts eher mit ersterem Punkt zusammen.
    Während meiner aktiven Spielzeit spielte die Sexualität eigentlich nie eine Rolle, es sei denn, es ging darum, einen bestimmten Char zu verführen um etwas bestimmtes zu erhalten - und das hatte dann eher etwas mit Toleranz und Schauspielkunst zu tun, anstatt mit echter sexueller Ausrichtung.
    Aber wenn ich genauer darüber nachdenke, sind meine männlichen Chars alle hetero, während weibliche Chars alle eher zu bi oder lesbisch tendieren.

    Wobei ein schwuler Elf mal eine Herrausforderung wäre und ein totales Klischee :)
    Und um endlich mal mit dem dämlichen "feuchten Traum für Männer" aufzuräumen: Deutschlands bekannteste Lesbe heißt Hella von Sinnen.....und ich bezweifle, das irgendein Mann auf Nacktaufnahmen von ihr auch nur ansatzweise einen hochkriegt. :hoffnarr
     
  5. sonic_hedgehog

    sonic_hedgehog Legat Warehouse 23 Rezensionsredaktion

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    Ich halte es wie im echten Leben, jeder nach seiner Façon.

    Allerdings spielt und spielte in meiner Rollenspielkarriere Sexualität eine untergeordnete Rolle. Es ist in jeder Spielart eine sensible da eben intime Angelegenheit. Der Versuch der Verführung eines NSC lässt sich entweder relativ kalt über das Regelwerk abbilden, das ist aber langweilig. Oder er lässt sich ausspielen, was oft relativ plump wirkt. Mein Eindruck ist, dass gerade hier zum Tragen kommt, dass ein Flirt weit mehr ist als Worte und damit mehr als das, was am Spieltisch die Hauptrolle spielt. Viele körperliche Signale, die sich nur schwer darstellen lassen. Grundsätzlich gilt das für jede soziale Interaktion, nur je intimer desto auffälliger ist es.

    Die wenigen Male, wo Erotik doch gut am Spieltisch ausgespielt wurde, war es dafür aber vollkommen egal, in welcher Geschlechterzusammenstellung sie stattfand - schließlich gibt es den Abstand zwischen Spieler und Charakter und man stellt sowieso nur etwas dar.

    Also alles kann, nichts muss, aber in der Summe selten. Langweilig? Vielleicht, aber mir nicht.
     
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  6. Sameafnir

    Sameafnir Konsul Administrator Rezensionsredaktion

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    ...@Erotik am Spieltisch ... nur so als Randbemerkung, Homosexualität oder Sexualität allgemein drückt sich ja meiner Ansicht nach nicht nur durch Erotik aus, sondern auch durch emotionale, verbale Verhaltensweisen, Kleidung, Bewegung, Ausdruck ...
     
  7. SoulReaper

    SoulReaper Ältester Spielleiter Schnupperrunden

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    Und genau da liegt ja auch das Problem, Ancoron. Wenn männliche Mitspieler einen homosexuellen weiblichen Charakter spielen würden, der die Frau von Sinnen wäre, wäre das eben nicht der feuchte Männertraum. Aber es werden ja immer nur die heißen Mädels gespielt, die alles vögeln, was nicht bei drei auf den Bäumen ist...
    Und versteh das bitte nicht falsch, ich will dir garnichts unterstellen! Mir ist klar, dass man diese Charaktere auch so spielen kann, dass es eben nicht flach wird.

    Gerade Dinge wie Verhaltensweisen, Kleidung, Ausdruck, etc. finde ich einen sehr interessanten Punkt, Sami. Ich habe da immer das Gefühl, dass mir das zusehr nach Klischees aussieht. Vor allem, weil ich diese bei den Homosexuellen in meinem Freundes- und Bekantenkreis nicht wirklich sehe. Wie siehts du das?
     
  8. rabi

    rabi Streuner

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    ich unterstell jetzt einfach mal es kommt auch auf den SL bzw die ganze Runde an.

    Es gibt welche da würd ich mich hüten sowas zu spielen einfach um Unterstellungen, ich würd nur an den SLs rumgraben und den anderen Spielzeit stehlen wollen garnicht erst aufkommen zu lassen. Und dann gibt es Runden in denen zum Beispiel mein nicht geschlechtswählerischer Charakter immer wieder für allgemeine Belustigung sorgt - einschließlich SL der einen höllischen Spaß dran hat wenn ich sag "ich geh ins Badehaus und such mir für die Nacht was zum spielen" mit allen möglichen und unmöglichen NSCs dazwischenzufunken, obwohl es nur eine Randinfo zum Thema "wollt ihr heute abend noch was tun oder springen wir auf den nächsten morgen?" sein sollte.
     
  9. Tufir

    Tufir Konsul Administrator Spielleiter Schnupperrunden Rezensionsredaktion

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    Tja, und damit sind wir bei der Hauptherausforderung angekommen. Da Rollenspiel ein "gesellschaftliches" Ereignis ist, muss zuerst die Toleranz und Akzeptanz für Homosexualität in der Gesellschaft steigen, bevor man dies in einer Rollenspielgruppe unbefangen darstellen kann. Das sollte nicht so sein, ist es aber (noch). Bislang funktioniert das m. E. nur in einer Gruppe, die sich länger kennt und bei der man aufeinander eingespielt ist - ODER wenn man als homosexueller Mensch ein Riesenselbstbewusstsein hat, und sich aus dummen Kommentaren pubertierender oder einfach nur homophober Mitspieler nichts macht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29 Juni 2017
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  10. rabi

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    es ist nicht immer die Toleranz oder Homophobie die da zum Problem gemacht wird (ja ich weiß ich hab gut reden das ist ja nochmal eine ganz andere Nummer) sondern auch die Tatsache daß viele Rollenspieler genau wie Nicht-Rollenspieler einen Stock im allerwertesten haben und nicht damit umzugehen wissen. Wenn man nicht weiß wie man reagieren soll wird es einem peinlich und dann gehen solche Situationen auch schneller in den ferner liefen Ordner oder es wird gezickt ob das sein müsse. Eigentlich sehr schade. Ich hätte wirklich gerne mal einen schwulen Zwerg oder eine lesbische Orkin (namens Hella?) in einer meiner Runden. :girl_sigh:
     
  11. Tufir

    Tufir Konsul Administrator Spielleiter Schnupperrunden Rezensionsredaktion

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    (Auch) DAS nenne ich Homophobie ... ;) Wenn ich nämlich nicht homophob bin, dann LERNE ich das. Kein Homosexueller wird mich je dafür schelten, dass ich mich in Toleranz übe! Ich muss es nur ERNST meinen.
     
  12. sonic_hedgehog

    sonic_hedgehog Legat Warehouse 23 Rezensionsredaktion

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    Ich bin da immer noch gedanklich einen Schritt vorher.
    Der Anteil homosexueller Menschen ist ja bekanntlich schwer zu bestimmen, je nach Methode habe ich mal Zahlen von 1%, 3% oder 10% gefunden. Noch schwieriger dürfte der Anteil homosexueller Rollenspieler zu bestimmen sein. Und damit auch die Zahl der Gruppen mit homosexuellen Menschen.
    Jetzt komme ich wieder zu meinem vorherigen Post: Mein auch hier in der Diskussion bestätigtes Gefühl ist, dass Sexualität allgemein im RPG eine weniger große Rolle spielt als in der Realität. Meine bisherige Erfahrung sagt auch, dass die meisten Rollenspieler Charaktere des eigenen Geschlechts wählen. Für mich liegt es nahe, dafür auch die Frage der Verkörperung von Sexualität als Ursache zu sehen. Insofern wundert mich nicht, wenn Homosexualität nur selten eine Rolle spielt, sofern nicht einer der Spieler homosexuell ist.

    Warum auch? Man hat ja schon jede Menge, das man verkörpern kann. Max Schreibtischtäter, der es mit Mühe mit dem Fahrrad zur Arbeit schaffen würde, ist ja schon ein 1,30 m großer Zwerg, der im Kettenhemd und mit geschulterter Axt neben dem Pferd der anderen herläuft und hofft, möglichst bald ein paar Orks zu sehen.

    Die andere Frage hingegen ist: wenn ich als Homosexueller oder auch als Heterosexueller doch einen homosexuellen Charakter spielen möchte, begegne ich Vorurteilen? Dazu fehlen mir Erfahrungswerte. Es ist aber schon so, dass Rollenspiel ein Hobby ist. Und wenn ich in meinem Hobby mit Vorurteilen konfrontiert werde, die sich gegen mich richten, die ich nicht im Gespräch ausräumen kann und die auch, gerade bei einem in der Gruppe ausgeübten Hobby, nicht dazu führen, dass sich der andere selbst isoliert, dann ist das schade und wirklich eine Schande. Ich muss mich aber auch fragen, obi Ch mit den richtigen Leuten am Tisch sitze. Das ist aber eine ganz andere Diskussion. Denn es gibt eine ganze Reihe von Eigenschaften, die ich bei meinen Mitspielern inakzeptabel fände und bei denen ich eine Entscheidung über das Fortbestehen der Grupe erzwingen müsste. Da kann man Homophobie mit einreihen. Mir ist sie aber bisher nicht begegnet.
     
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  13. Sameafnir

    Sameafnir Konsul Administrator Rezensionsredaktion

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    Warum ? Es ist doch eine Tatsache, dass MANCHE homosexuellen Männer sich besser anziehen und mehr Wert auf Kleidung legen als so manche Frau! Manche Frauen buschikoser sind, als manche Männer.... das sind Charakteristika, die so sind wie sie sind. Diese oder andere Charakteristika gibt es bei Heteros genauso.

    Ich persönlich trage nie Kleider oder Röcke, weil es mir nicht gefällt und stehe dazu. War noch nie irgendwo ein Problem. Beim Rollenspiel schon gar nicht. Toleranz geht ja durchaus auch in die andre Richtung also vom Homosexuellen zum Hetero, auch Humor spielt hier eine Rolle! Den hat man oder eben nicht egal welche Ausrichtung.

    Klischee oder bei einem Teil einfach zuftreffend ?! Es muss nicht immer das überzogene tuntenhafte Getue à la Captain Jack Sparrow sein, aber auch das gibt es in der Realität (und die meissten stehen auch dazu!).

    Was mich da viel mehr stört ist, dass bei Vergleichen im Zusammenhang mit lesbischen Frauen meist Hella von Sinnen genannt und nicht Anne Will, Bettina Böttinger, Maren Kroymann, Ulrike Folkerts oder Jil Sander, die ebenso im deutschen TV-Rampenlicht stehen ? KLar, weil Frau von Sinnen ein hervorragendes Klischee abgibt.... aber damit kommt sie glaub ich gut zurecht!
     
  14. rabi

    rabi Streuner

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    persönlich verfolge ich schlicht nicht wer hetero bi homo oder wenn nicht ganz offensichtlich trans ist - auch völlig egal in welchem Körper er/sie sich zuhause fühlt. Aber nun gut - andere Baustelle. Durch den zuletzt erwähnten Charakter kam überhaupt erstmal die Frage am Spieltisch (unter vertrauten und langjährigen Mitspielern) auf, ob da bei mir ein Stückchen Realität dahintersteckt. Subjektiv hat sich auch nach der ehrlichen Antwort allerdings nichts geändert. Vielleicht auch weil meine bessere Hälfte ebenfalls mitspielt. Ich weiß es nicht.

    Wir hatten eine Zeit lang einen später bekennend schwulen Mitspieler in besagter Runde. Das hat auch keinen gestört. Ich hatte vorsorglich einmal die schon fast Standarderklärung abgegeben, daß ja jemand der hetero ist auch nicht automatisch jedem Menschen des anderen Geschlechts an die Wäsche will. Dann war auch die erste Angst um den eigenen Hintern wieder erledigt, nachdem alle ernsthaft drüber nachgedacht und herzlich über sich selbst gelacht hatten.

    Allerdings ist das schon die Spielerseite und es ging ja um die Charaktere. Realistisch betrachtet so amüsant ich sowohl extreme als auch peinlich drauf bedacht, daß nichts publik wird, Charaktere finden würde, hab ich andererseits die chronischen Crossgender Spieler vor Augen, bei denen es nur in eine von zwei Richtungen geht - asexuell oder Playboy/Schlampe. Dazwischen hab ich noch nichts erlebt. Finde ich schade aber ich will auch keinen zwingen, irgendetwas zu spielen das demjenigen nicht liegt. Selbst will ich die Schienen aber auch nicht ständig bedienen, sonst ist es irgendwann ausgelutscht und fällt wieder völlig (und zurecht) unter den Spieltisch.

    Bevors zuviel wird und den Spielfluß stört oder einzelne Mitspieler ein Problem damit bekommen, finde ich es besser je nach Vertrauensbasis in der Runde und (Spiel-)Vorlieben ALLER Mitspieler das Thema Sexualität der Chars eher in den Hintergrund treten zu lassen.
     
  15. hexe

    hexe Legat Pen & Paper Rollenspiele

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    In meinem Kreisen war beim Rollenspiel Sexualität schon immer ein Thema. Egal ob mit 15 samt Pubertät oder 20 Jahre später jetzt mit eigenen Erfahrungen statt Vorstellungen. Vielleicht liegt es daran, dass ich schon immer Runden hatte, in denen beiderlei Geschlechter vertreten sind - ich hatte nie eine 'Ich will nur schießen und looten' Jungs-Runde (das kann ich am Computer haben). Von daher wurde da immer auch etwas OT ausprobiert und IT mehr gemacht - ernsthafte Spannungen gab es daraus sehr, sehr selten. Tisch-Rollenspiel ist da auch ein Platz um Annäherungsversuche ungestraft zu testen oder auch ein Platz, um Homophobie auszuräumen, indem man die Personen IT damit 'konfrontiert'. Rollenspiel war da schon immer eine Spielwiese, ist es noch und ein guter Ort solche Probleme aus der Welt zu schaffen.

    Die 1% bis 10% Homosexulle gibt es in meinen Bekanntenkreis sicher, deckt sich dann ähnlich wenn ich nur die Rollenspieler betrachte. Nur Anfang August beim privaten Treffen im hexenhaus, wird er Prozentsatz wohl steigen, sodass ich mir als Gastgeber Gedanken mache, wer da sinnvollerweise in welchen Raum übernachtet, ohne dass es jemanden unangenehm ist... ;)

    Und Frau von Sinnen? Ich habe sie als lebensfrohe, lustige Person in Erinnerung.
    Und Sami? - Auch. Ich freu mich auf ihren Besuch und habe keine Angst, dass sie mir etwas weg schaut. Soll ich lieber Kettenhemd oder Abendkleid tragen? ;)


    Und zum Anlass des Tages: Die 'Ehe für Alle' kommt, ENDLICH! Ich freu mich.
     
  16. puck

    puck Gelehrter

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    Ich finds auch gut. Außerdem muss ich den Spürsinn der Mods loben, dieses thema diesen Monat zu wählen. vor 4 Wochen war davon im Bundestag jedenfalls keine Rede.

    Bleibt tapfer,

    puck
     
  17. Tufir

    Tufir Konsul Administrator Spielleiter Schnupperrunden Rezensionsredaktion

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    Tja puck - da siehst du mal die Reichweite unseres Einflusses. ;)
     
  18. Sameafnir

    Sameafnir Konsul Administrator Rezensionsredaktion

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    @puck @Tufir ... soll ich jetzt offen zugeben, dass es reiner Zufall war, dass wir das Thema gerade jetzt haben? ;-)

    Bin sehr froh, dass die Ehe für alle offiziell kommt! *Jubel* (dabei halte ich von der Institution EHE eigentlich eher wenig ... witzig, oder ?, aber natürlich erkenne ich die ganzen Punkte an, die für eine Ehe sprechen. Daher auch Jubel über die Ehe für Alle!

    @hexe freue mich auch schon sehr auf unsere Fortsetzung im hexenhaus! (Schlafe da wo ein Platz ist, bin pflegeleicht, schaue nix weg, habe auch keine Angst etwas weggeschaut zu bekommen.... Kettenhemd oder Abendkleid ? mir beides recht! :clapping:

    So sind wir dann doch noch kurz vor Monatesende in einen weiteren spannenden Meinungsaustausch gekommen. Wir haben einige vielschichtige Ansichten zum Thema Homosexualität im Rollenspiel gelesen, fast alle sehen darin nämlich eigentlich KEIN THEMA. Halten es für normal und das ist auch gut so. Toleranz und Verständnis sind gerade in unserer "Gemeinde" = unter Rollenspielern doch weit verbreitet. Dennoch haben wir vielleicht auch durch das Ansprechen des Themas den einen oder anderen Denkanstoß gegeben. Das würde mich persönlich jedenfalls freuen!

    Ab morgen gibt's dann wieder ein neues Rollenspielthema des Monats! Wie immer lassen wir auch diesen Thread weiterhin offen für Wortmeldungen!
     
    Zuletzt bearbeitet: 30 Juni 2017
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  19. Rainbow van Belzar

    Rainbow van Belzar Bürger

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    Ich bin selbst männlich, spiele aber meist weibliche Charaktere, weil ich mir nicht dauernd so einen Typ vorstellen will der coole Dinge tut :D
    Meine Charaktere sind eigentlich nie sexuell aktiv, weil ich kein leichtes Mädel spielen wollen würde und meine Spielleiter keine Chance auf tiefgreifende Beziehungen über den schnellen Fick hinaus darstellen wollen oder können.
    Außerdem finde ich den Gedanken, dass ein Charakter von mir mit einem schläft irgendwie eigenartig.
    Lesbisch mag ich sie auch nicht spielen, weil es dann wieder so ein Klischee wird, ala Mann spielt Lesbe.

    Meine Gruppe ist letztens um eine Daumennagelsbreite an einer reinen Männerorgie vorbei geschlittert, weil ich erwähnte, dass ein bestimmter gutaussehender Mann die Männer zu mögen scheint.

    Eigentlich nichts dabei, aber nur einer der Charaktere war zuvor als Bisexuell ausgeschrieben.
     

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