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  3. Der Wohnbezirk ist der Inbegriff von Vielfalt, die Delazaria ausmacht. Eine bunt gewürfelte Schar von Menschen und Wesen aus allerlei Welten hat sich hier häuslich eingerichtet. So stehen ein japanisches traditionelles Landhaus neben einem Hexenhäuschen und einem häßlichen Mietshaus.
    Umsäumt auf der Südseite vom Geschäftsbezirk und auf der Westseite vom prachtvollen Colosseum, entspannt sich ein Wirrwar von kleinen Gassen und Straßen. Wer sich hier nicht auskennt, der kann schon Mal in die falsche Richtung laufen, versehentlich. Aber spätestens am Swontje Hafen oder an der Stadtmauer, die das Wohnviertel umzäunt oder auch begrenzt, ist kein weiteres Verlaufen möglich. Auf der nördlichen Seite grenzt der Wohnbezirk dann an den herrlichen Öffentlichen Platz und den Tempelbezirk, die aber durch die Prachtstrasse abgetrennt sind.

Japanischer Garten

Dieses Thema im Forum "Wohnbezirk" wurde erstellt von Remy LaValle, 25 Dezember 2016.

  1. Thevita

    Thevita Legat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden Bürgermeister von Delazaria

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    "Das sehe ich." kommt es trocken von der Dunkelelfe, welche die seltsame Zielscheibenwahl mit einer hochgezogenen Augenbraue betrachtet. "Ich werde mir wohl lieber keinen Singvogel halten." grinst sie und setzt sich. "Und wenn du weiter so kochst, werde ich irgendwann durch die Gegend rollen." seufzt sie, strahlt ihren Mann aber auch sofort wieder an, während sie sich ein Brötchen schnappt und es mit marmelade bestreicht.
     
  2. Thevita

    Thevita Legat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden Bürgermeister von Delazaria

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    Nachdem sie fertig gefrühstückt haben, steht die Dunkelelfe auf und gibt ihrem Mann einen neckischen Kuss. "Jetzt haben wir so lange getrödelt, dass wir schon spät dran für die Hochzeitsfeier sind. Ich werde mich jetzt fertig machen. Wir treffen uns im Shoot Straight." schnurrt sie und verschwindet nach einem weiteren Kuss in Richtung ihrer eigenen Behausung.
     
  3. Platsch & Rübe

    Platsch & Rübe Neubürger Bürger von Delazaria

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    Inzwischen vor dem Garten...

    Aus verschiedenen Richtungen schlendern zwei Gestalten heran, sie treffen sich auf der Straße vor dem Grundstück.
    "Und du bist dir echt sicher?"
    "Wenn ich es dir doch sage, mann! Überall wurden Einladungen verteilt. Die ganze Stadt war zur Feier geladen. Und was macht man nach einer Hochzeit?"
    Platschs Blick leert sich und die niedrige Stirn wirft tiefe Falten. Plötzlich scheint ihn die Erkenntnis zu treffen und ein schmutziges Grinsen schleicht sich in das teigige Gesicht. "Oh.. höhöhö du meinst die beiden machen da drin rum? Jetzt? Hehe.."
    "Nei-en.." der Kleinere der Beiden fährt sich genervt mit den Händen über das spitze Gesicht. "Flitterwochen.. schon mal gehört? Egal auf jedenfall ist der nicht da. Pass auf!" die schrille Stimme des kleinen Menschen läßt den Teigtroll zusammen fahren.
    "Höh ja ja..Der Typ ist weg. Aber seine Tiere nich und das ändern wir... weil... weil die viel wert sind." erwiedert der Troll, während er angestrengt auf den gepflegten japanischen Garten, gegenüber, starrt.
    "Platsch" genervt "was machst du da?"
    "Ich seh da keine Tiere, Rübe." Zweifelnd richtet Platsch seinen Blick auf den Anzugträger an seiner Seite.
    "Kois. Da drüben sind sehr wertvolle Kois. Da in dem Teich. Wir müssen die nur einsammeln." Erklärt Rübe nickend, und zieht ein Netz aus der Tasche. "Hast du das Fass mitgebracht?" musternd umrundet der dünne Mensch den Hünen einmal. Dieser dreht sich langsam mit, kratzt sich verlegen im Nacken. "Du brauchtest das doch für die Tiere oder?"
    "Ja warum .. was ist jetzt schon wieder?"
    "Also ich hab das hier." stolz zieht eine schinkengroße Pranke einen Sack aus der Latztasche.
    Sprachlos erstarrt der kleine Mann. Dann flüstert er leise. "Komm mal kurz runter." verschwörerisch winkt er den bleichen Troll mit dem Zeigefinger näher. Dieser kommt der Aufforderung behäbig nach. Rübe lässt plötzlich einen Dolch aus dem Jackettärmel schnellen und rammt ihn tief in die fleischige Schulter des Anderen.
    "Aua mann .." mehr erschrocken als verletzt richtet der Große sich auf. "Du sollst den Scheiß lassen nimm das weg. Nimm das weg." Erfolglos versucht er mit seinen dicken Armen an den Dolch zu kommen. Rübe schaut ihm eine Weile dabei zu. Schließlich sagt er. "Ist ja gut komm her.." Nachdem der Dolch wieder verstaut ist zieht Rübe den schmollenden Troll mit sich. "Also Platsch wir brauchen das Fass für die Kois. Das sind die wertvollen Tiere." Bestätigend nickend hebt Platsch die Hand, die noch immer den Sack hält. "Nein. Nein warte. Kois sind Karpfen. Also Fische deswegen ein Fass. Komm mit wir müssen erst mal ein Fass holen." Gemeinsam verschwinden die Beiden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22 November 2017
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  4. Remy LaValle

    Remy LaValle Streuner Bürger von Delazaria

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    Das Sicherheitssystem des Hauses reagiert auf Schlüsselwörter und geht auf Alarmbereitschaft. Eine Spionagedrohne steigt aus einem getarnten Schacht auf und geht auf 150 Meter Höhe; behält den gesamten Komplex unter Überwachung. Gleichzeitig werden zwei Stealth Sniper Scharfschützendrohnen mit panzerbrechender Munition geladen und steigen kurz darauf ebenfalls auf.
    Dazu schaltet die Haussicherheit die Minen auf dem Grundstück scharf und fährt einen 2,50 m hohen Elektrozaun hinter der dekorativen Ummauerung aus dem Boden.
    Im Display des Eingangsbereichs wird eine automatische Warnung eingeblendet, die vor unerlaubtem Betreten warnt.
    Als letzte Sicherungsmaßnahme schiebt sich eine Platte aus Panzerglas quer über den Teich, damit die Koi-Karpfen vor unerlaubtem Zugriff geschützt sind; oder falls jemand aller Warnungen zum Trotz das Grundstück betritt, die Zierfische nicht durch Minenschrappnell verletzt werden. Nicht das sich Remy viel aus Fischen machen würde - die waren einfach nur teuer.
     
  5. Platsch & Rübe

    Platsch & Rübe Neubürger Bürger von Delazaria

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    "Halt, halt warte." Rübe, der nun wieder aussieht wie Rübe, hält den Teigtroll einige Schritte vor dem Grundstück auf. Ihm sind die Drohnen aufgefallen und der Drahtzaun war vorhin auch nicht da. "Äh pass auf ich warte hier und du gehst dir mal den Zaun anschauen."
    "Sag mal vorhin war da aber nich kein Zaun." Die eine Hand hält das Fass auf der Schulter aufrecht, die Andere kratzt sich den borstigen Kopf. "Ach nee. Deswegen sollst du ja gucken gehen." Verwirrt auf den Zaun starrend marschiert Platsch los. "Hey Platsch..."
    "Wasn?"
    "Lass das blöde Fass hier! Du Dämel."
    "Oh höhö na klar" mit einem gleichermaßen entschuldigendem wie dümmlichen Grinsen hebt der Troll mit fließender Geste das Fass von der Schulter, "halt mal." drückt es seinem verdutzten Kumpan in die Hände und wendet sich ab.
    "Ächz uff" Platsch hatte das Fass noch nicht richtig los gelassen da zog es den dünnen Menschen schon mit sich Richtung Boden. "Uffz äh das is ja voll.." bringt er noch heraus bevor er mit dem Fass zu Boden geht und selbiges einen großen Schwall Wasser über ihn ergießt.
     
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  6. Platsch & Rübe

    Platsch & Rübe Neubürger Bürger von Delazaria

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    Der Troll marschiert trotz der gurgelnden Geräusche seines kleineren Kumpanen weiter auf den Zaun zu, wendet nur halb den massigen Schädel nach hinten. "Na klar is da Wasser drin.. das brauchen die Fischis doch."
    "Das hättest du *spotz hust* auch da im Teich auffüllen können. So ein Mist aber auch.. alles naß. Womit hab ich dich nur verdient? Sieh dir jetzt den Zaun an! Du Intelligenzzwerg!" Der schimpfende Mensch kämpft sich unter dem Fass vor und schüttelt seine durchnässte Kleidung aus.
    Platsch hat inzwischen den Drahtzaun erreicht. Warum die Drohnen, bisher, nicht auf ihn reagiert haben mag daran liegen das er nur aus Hefeteig besteht, jedenfalls überwiegend, oder weil er sich noch auf dem Bürgersteig vor dem Grundstück befindet.
    Jedenfalls betrachten die kleinen Knopfaugen des Trolls das Drahtgebilde, das nur ein wenig höher als Platsch ist.
    Er schaut einmal nach links, einmal nach rechts, dann streckt er eine breite Pranke nach dem Zaun aus um darüber zu klettern. "He Rübe, da ist nur ein einfacher Drahtza ZA-ZA-ZA-ZA...." Dann sieht man einen Blitz, hört elektrische Entladungen knistern und der Teigtroll fliegt einige Schritte durch die Luft, weg vom Zaun auf die Strasse. Hier bleibt der Hüne stöhnend und dampfend liegen. Kleine Blitze krabbeln noch kurz über den massigen Körper. Ein leichter Geruch wie von frisch gebackenem Brot umweht ihn.
    Rübe schaut nur verdutzt zu wie sein Kumpel durch die Luft segelt und platschend auf die Strasse kracht. "Oh scheißescheißescheiße." Er stürmt zu dem reglosen Körper und tippt ihn vorsichtig mit dem Fuß an. "Omuil. Sag doch was." "Ööööoooh noch fünf Minuten Mutti." "Komm hoch du Dämel uff wir müssen hier weg." Der kleine Mensch hebt mühsam einen Arm des Teigtrolls an, versucht ihn auf die Beine zu ziehen. Schwankend rappelt Platsch sich auf. Die Bemühungen des Menschen sind dabei mehr guter Wille als wirkliche Hilfe. Als der rauchende Troll auf seinen wackeligen Beinen steht, zieht der nasse Rübe ihn mit sich. "Komm schon ..." die qualmende und die tropfende Gestalt verschwinden in den Strassen der Stadt.
    Zurück bleibt nur ein halbvolles Regenfass, eine Spur aus Wassertropfen und der Geruch nach frisch Gebackenem.
     
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