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In den Tiefen des Stadtparks

Dieses Thema im Forum "Delazar-Park" wurde erstellt von Firedragon, 14 September 2012.

  1. Myrun Finnadottir

    Myrun Finnadottir Abenteurer Bürger von Delazaria

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    Ohne zu zögern setzt Myrun die schlanke Elfe sanft auf dem Boden ab. "Natürlich, wenn ihr dies möchtet!" nachdem sie sich nun gegenüber stehen, wandert ihr Blick erstmal offen neugierig über die Gestalt der Elfe. Die schlanke Figur, der fremdartige Duft, den sie aufnahm als sie die Gestalt in den Armen hielt, alles an ihr wirkt irgendwie exotisch. So auch der lange Wolfsfellmantel, dieser verhüllt natürlich Einiges, dennoch ist die junge Thorwalerin angetan.

    Dann fügt sie an "Es gibt zwei sichere Orte, an die ich euch bringen kann, zunächst die Behausung meines Kapitäns oder aber eine Herberge namens Palast der Sinnesfreuden. Welchen Ort würdet ihr bevorzugen? Beides ist nicht weit und gut zu Fuß zu erreichen. Oder darf ich euch an einen anderen Ort geleiten, mir scheint ihr seid nicht im Vollbesitz eurer Kräfte ?!"
     
  2. Ellana Lavellan

    Ellana Lavellan Streuner Bürger von Delazaria

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    Als Ellana mit hellbraunen Augen zu Myrun aufsieht, fühlt diese sich wieder an die gelben Augen der Wölfin erinnert. Wieder auf eigenen Füßen stehend, wiederholt sie "Ma serannas. Vielen Dank." und neigt leicht den Kopf. Myrun spürt dabei weder Unsicherheit noch Angst in der deutlich kleineren Frau. "Eine Herberge wäre mir lieber. Meine Kräfte erholen sich schnell, ich bin nur etwas gehandicapt" sie wedelt mit ihrem Armstumpf. "Aber bitte habt die Güte und erzählt mir auf dem Weg etwas über diesen Ort. Ich bin erst vor kurzem hier angekommen und mir erscheint hier alles sehr fremd." Die Stimme der Elfe ist angenehm. Sie spricht deutlich, akzentuiert und mit einigem Nachdruck - eine Stimme, die es gewöhnt ist, Befehle zu erteilen.
     
  3. Myrun Finnadottir

    Myrun Finnadottir Abenteurer Bürger von Delazaria

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    Myrun muss beim Anblick der Elfe nochmal daran denken, dass diese ihr als Wölfin vor wenigen Augenblicken noch das Gesicht abgeschleckt hat und kann daher ein Grinsen nicht vermeiden. Allerdings verschwindet das wieder, als die Elfe mit dem deutlich noch frisch verheilten Armstumpf wedelt. Die Stimme der Elfe ist angenehm, fremdländisch aber auch ausdrucksstark. "Euren Dank nehme ich gern an, aber er ist unnötig. Verratet ihr mir noch euren Namen oder wie ich euch anreden darf? Aber das könnt ihr mir auch auf dem Weg sagen, folgt mir bitte hier entlang zum Palast der Sinnesfreuden.
     
  4. Remy LaValle

    Remy LaValle Streuner Bürger von Delazaria

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    Remy sieht die Sektflasche mißtrauisch an, schnüffelt an dem Getränk und schüttelt den Kopf. Nimmt noch einen guten schluck, bevor er die halbvolle Flasche in die Luft wirft und mit einem Schuß aus seiner Cybergun sich vom Rest verabschiedet. Entweder lag es am Sekt oder er hat gerade mal wieder so eine typische, völlig bescheuerte Delazaria-Situation erlebt. Na egal, dann auf ins Streuner's und was besseres trinken.
     
  5. Ellana Lavellan

    Ellana Lavellan Streuner Bürger von Delazaria

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    Der Abend dämmert schon, als Ellana die Strassen verläßt und den weichen Boden zwischen den Bäumen des Stadtparks betritt. Ihre Schritte werden langsamer und sie beginnt ohne Ziel im schwindenden Licht den ruhigen Park zu erkunden. Die aufwühlenden Ereignisse des Tages läßt sie hinter sich, als sie den Wolfsfellmantel wieder enger um die Schultern zieht. Noch ein paar Schritte - in den Schatten der ausladenden Äste eines alten Baumes, zwischen den dicken Wurzeln ist ein kleiner Platz. Dort kann sie ausruhen und in Ruhe nachdenken.

    Lavellan zieht die Knie an und lehnt den Kopf zurück an die raue Borke. Aber sie ist wohl zu müde, um ihre Gedanken in eine geordnete Bahn zu lenken. Die Ereignisse, die zu ihrer unsanften Ankunft hier geführt haben, wirbeln durch ihren Kopf: Fetzen von Gesprächen: das Taktieren auf dem Erhabenen Rat und das Wiedersehen mit Freunden. Unterbrochen durch die Jagd durch die Eluvien - durch die Spiegel - und hinter jedem Spiegel ein anderer Ort. Die armen Bücher in den Ruinen der zerstörten Vir Dirthara.
    Als sie die Augen schliesst, wird der Strom der Bilder langsamer. Ellana schmiegt den Kopf in den warmen Pelz, atmet seinen vertrauten Geruch. Ein letztes Geschenk.
     
  6. Ellana Lavellan

    Ellana Lavellan Streuner Bürger von Delazaria

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    Ohne Schwierigkeiten verläßt Ellana ihre eigenen Träume und tritt hinüber ins Nichts. Wie erwartet ist es hier strahlend und farbenprächtig. Als sie nach oben blickt ist dort ein Mond - wie ungewohnt, dort nicht die Schwarze Stadt zu sehen. Gemächlich wandert sie durch die geisterhaften Schatten Delazarias, begleitet von ein paar neugierigen Irrlichtern.

    Ein paar Träume tauchen auf, Erinnerungen... nicht ihre eigenen. Obwohl sie es vermeidet, zu aufdringlich zuzuschauen, kommt sie nicht umhin festzustellen, dass es hauptsächlich fröhliche und glückliche Ereignisse sind, an die sich Delazarias Einwohner erinnern. Erst als sie sich dem Platz nähert, über dem sie aus dem Riss gefallen ist, ändert sich das ein wenig. Wie erwartet hat sich der Riss geschlossen - auch im Nichts ist keine Spur davon zu sehen. Das Gebäude, das dort steht, sieht anders aus, als der Komplex, den sie in der Wachen Welt da gesehen hat. Und verdächtig viele Geister lungern in dem Gebiet herum.

    Angst, Zorn, Heldenmut... ah.. und ein seltener Geist der Herrschaft. Sie nickt Ellana grüßend zu und hebt hoheitsvoll die Hand. Die Elfe lächelt kurz zurück. Hier müssen bedeutende Dinge geschehen sein, wenn dieser Ort soviel Aufmerksamkeit erregt. Vielleicht kann sie einen der sanfteren Geister überreden, ihr ein wenig die Geschichte dieser Stadt zu zeigen - und ein paar gut gehütete Geheimnisse. Das kann nie schaden.

    Ein Schauer fährt Ellana über den Rücken, als ihr ein paar eisige Finger über die Wange streichen. "Das wird dir nichts nützen. Niemand kennt dich. Du bist allein und der Weg zurück ist versperrt." Die Magierin dreht sich genervt zu Verzweiflung um und zuckt mit den Schultern: "Na und? Erzähl mir etwas, was ich noch nicht weiss." Der Dämon läßt den schrumpeligen Arm sinken und wirkt ein wenig irritiert. "Der Wolf hat dich verlassen und wird die Welt vernichten. Deine Freunde werden alle sterben." legt er triumphierend nach. "Ja. Vielleicht. Aber vermutlich werde ich ihn aufhalten." lächelt sie Verzweiflung an. "Du musst dich schon ein wenig mehr anstrengen. So wird das nichts." Unter der dunklen Kapuze sinken die Mundwinkel des Dämon nach unten. "Ich weiss, du wirst es versuchen." meint er kleinlaut, bevor er durch die kichernden Irrlichter davonschwebt.

    "Brrr." entfährt es Ellana leicht angewidert. Für heute ist ihr Bedarf an Gesellschaft gedeckt, aber als sie zu ihren eigenen Träumen unter den Bäumen des Stadtwalds zurückkehrt, sieht sie eine Bewegung aus den Augenwinkeln. Es ist der Wolf. Solas wirft ihr einen traurigen Welpenblick zu, bevor er sich umdreht und verschwindet. - Wenn sie länger hierbleibt, muss sie unbedingt ihr eigenes, sicheres Domizil im Nichts erschaffen. Sonst wird das nie was, mit ungestörten Träumen.
     
  7. Ellana Lavellan

    Ellana Lavellan Streuner Bürger von Delazaria

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    Der Platz um den Baum wäre ein Anfang, überlegt sie, als sie nach ein paar Stunden erfrischt, aber ein wenig steif aufwacht. Ruhig, zentral gelegen. Ellana schüttelt ein paar Blätter aus ihrer Kleidung und macht sich auf den Rückweg zu ihrer derzeitigen Unterkunft. Vielleicht würde es aber auch den Aufwand lohnen, ihre Domäne im Nichts dort zu errichten. Tief in Gedanken durchquert sie den mittlerweile nächtlichen Park, skizziert Schutzzeichen und berrechnet Barrieren, während ihre grünleuchtende Hand Motten anzieht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22 April 2017

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