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Videospiel Goldene Maus Horizon: Zero Dawn

Dieses Thema im Forum "Brett- & Videospiele" wurde erstellt von Marc Aurel, 23 Juni 2017.

  1. Marc Aurel

    Marc Aurel Gelehrter Magistrat Bücher, Filme, Musik Brett- & Videospiele Rezensionsredaktion

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    [​IMG]
    Quelle: youtube.com

    Genre:
    3.-Person-Rollenspiel
    Plattform: PS4
    Entwickler/ Publisher: Guerrilla Games/ Sony
    Release: 01.03.2017

    Horizon: Zero Dawn ist bislang DER (Überraschungs)Hit des Jahres 2017. Bereits zur E3 2016 vorgestellt, begann das Spiel um die Jagd auf Roboter-Dinos in einer postapokalyptischen Welt immer mehr Aufmerksamkeit zu generieren.


    Handlung und Spielprinzip

    Das Spiel führt die Protagonistin Aloy sehr behutsam und gekonnt ein. Aloy lebt mit ihrem Ziehvater abseits des Nora-Stammes als Ausgestoßene und lernt von Kindesbeinen an, sich in der Wildnis zurechtzufinden und zu behaupten.
    Eines Tages findet sie in verbotenen Ruinen der verblichenen Welt ein Gerät, mit welchem sie die Umgebung scannen und somit Feinde erspähen bzw. deren Schwächen aufdecken kann, Spuren lesen oder andere, nützliche Dingen in Erfahrung bringen kann.
    Zu Beginn des Spiels werden die verschiedenen Fähigkeiten von Aloy vorgestellt, die im späteren Spiel alle regelmäßig zu Einsatz kommen.
    Neben der Jagd mit Bogen und dem Nahkampf mit Speer wird vor allem die Deckung in Büschen sowie das ungesehene Vorbeischleichen am Gegner geübt.

    [​IMG]
    Schwachstellen werden durch den Fokus gelb markiert
    Quelle: Gamepro.de

    Beginnt das Spiel gemächlich in der Geschichte um das Aufnahmeritual in den Stamm, so nimmt diese jedoch schnell Fahrt auf und schickt den Spieler auf eine Reise durch das gesamte Land mit seinen verschiedenen Clans und Dino-Arten auf der Suche nach Antworten zur eigenen Herkunft, den Kämpfen und Intrigen zwischen den verschiedenen Stämmen und dem Rätsel, warum die Welt so ist, wie sie ist. Mehr kann an dieser Stelle einfach nicht verraten werden, da das Spiel von seiner Geschichte lebt und diese von jedem selbst verfolgt werden sollte.

    [​IMG]
    Quelle: Gamepro.de

    Die Reise erlebt der Spieler in typischer Rollenspiel-Manier:
    Aloy darf ihre Fähigkeiten in 3 Kategorien über einen Talentbaum verbessern, wobei fast keine Verbesserung unnütz erscheint. Die notwendigen Erfahrungspunkte werden über Kämpfe und Quests verdient und sodann sofort wieder in bessere Fertigkeiten gesteckt, um noch schneller Erfahrungspunkte sammeln zu können…ein Teufelskreis
    Die 3 Talent-Kategorien gliedern sich grob in Tarnung, Kampf und Ressourcen und ermöglichen die Anpassung an die eigenen Spielweise.

    [​IMG]
    Quelle: Gamepro.de

    Hier beispielhaft 3 interessante Kombinationen:
    • Fernkampffokussiert: „Konzentration“ (Zeitlupenmodus beim Zielen mit dem Bogen) und „Zweifach-/ Dreifachschuss“ (ein bzw. zwei zusätzliche Pfeile werden vor dem Schuß auf die Sehne gelegt)
    • Nahkampforientiert: „Niederschlagen“ (Gegner geht zu Boden) und „Kritischer Treffer“ (starker Schaden für am Boden liegende Gegner)
    • Tarnung: „Lockruf“ (lockt Gegner zur eigenen Position) und „Stiller Schlag“ (schaltet Gegner aus der Deckung heraus sofort aus) bzw. mein Favorit „Überbrückung“ (der feindliche Dino kämpft nun für den Spieler)
    Der Kampf selbst ist immer ein wenig abhängig von den Gegner und deren Zahl. Kleinere Gegner können auch mal im direkten Nahkampf angegangen werden, bei den größeren Dinos sollten die entsprechenden Schwachstellen mittels Fokus identifiziert und angegriffen werden. Gelingt uns der gezielte Abschuss von einzelnen Bauteilen, werden dem Gegner bestimmte Angriffe oder Fähigkeiten, wie Tarnung, Minen, Scans, etc. genommen.
    Dies bedeutet nicht nur einen schnelleren, sondern auch ressourcensparenden Sieg, da jeder Pfeil entweder teuer bei Händlern erworben oder selbst über die Rohstoffe aus Natur und Gegnern hergestellt werden muss.
    Neben Rohstoffen beinhalten gefallene Gegner auch oft Verbesserungen in verschiedenen Seltenheitsstufen für unsere Waffen und Rüstungen, die deren Fähigkeiten zum Teil massiv verbessern.
    Metallscherben werden sowohl für den Bau von Gegenständen als auch als Währung genutzt und finden sich nahezu in jedem Gegner, ob Mensch oder Maschine.

    Zusätzlich sind auf der riesigen Karte, die zu Fuß, mit gekaperten Reitdino oder mittels Schnellreisefunktion nahtlos erkundet werden kann, zahlreiche Sammelgegenstände zu entdecken, welche die Spielwelt und vor allem die Geschichte vor dem Fall der Menschheit über Tagebucheinträge, Audiologs und andere Dinge erzählen. Besonders toll sind die Panorama-Punkte integriert, welche an besonderen Punkten zu finden sind und mittels Scan einen Landschaftsausschnitt der alten, hochtechnisierten Welt zeigen.
    Fast möchte man sagen, dass die Erkundung dieser fantastischen Welt von den zahlreichen und abwechslungsreichen Quests unterbrochen oder gar gestört wird. In klassischen Dialogen mit vielerlei NPCs wird die Haupthandlung vorangetrieben, in welcher wir oft die Möglichkeit haben, unser Auftreten zu bestimmen: wollen wir den Gegenüber mit aggressiven Auftreten einschüchtern, eher logische Antworten geben oder Mitgefühl zeigen?! Wie sich diese Entscheidungen auf den Spielverlauf auswirken, ist nach einem Durchgang noch nicht erkennbar und ermutigt zu weiteren Streifzügen.

    [​IMG]
    Quelle: Gamepro.de

    Dies lohnt sich aber sowieso, da die Spielwelt der heimliche Star im Spiel ist. Neben einem Tag/ Nachtzyklus gibt es auch verschiedene Witterungen, die vor allem die Sichtverhältnisse beeinflussen und dem Spieler wie auch den Gegnern das Leben schwer machen.
    Auch die Landschaftsarten sind äußerst umfangreich: Beginnt Aloy ihre Reise noch in einem bewaldeten Bergland, wechseln sich bald verschneite Gipfel mit Wüstenladschaften und tropischem Dschungel ab. Zusätzlich gibt es noch die hochtechnisierten Brutstätten der Robo-Dinos, welche vom Spieler erkundet und gemeistert werden müssen, um noch stärkere Dino-Arten übernehmen zu können.

    [​IMG]
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    Quelle: Gamepro.de

    Diese reichen vom kleinen Raptor, über zahlreiche, friedliebende Huftiere, Säbelzahntiger mit Plasmakanonen, Flugsaurier, Krokodile, Tyrannosaurier bis hin zu turmhohen Brontosaurus-Equivalenten…alle natürlich mit passenden Namen versehen, wie Schnappmaul, Sägezahn oder Langhals.

    [​IMG]
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    Quelle: Gamepro.de


    Umfang und Präsentation

    Die Spielzeit wird auf ca. 30 Stunden beziffert, dies bezieht sich sicherlich nur auf die Hauptgeschichte und lässt nochmal ca. 20 – 40 Stunden für Nebenquests, Sammelgegenstände, etc. hinzukommen.
    Über zahlreiche Jagdprüfungen lassen sich die mächtigsten Waffen im Spiel freischalten, sodass nicht nur Perfektionisten möglichst viele Aufgaben im Spiel erledigen wollen.

    Grafik und Vertonung sind einfach ausgezeichnet und gehören derzeit zum Besten, was die PS4 vorzeigen kann (auf der PS4 pro sogar in 4k!), auch wenn vereinzelt Objekte sichtbar nachgeladen werden und die Lippensynchronität bei der deutschen Übersetzung manchmal etwas zu wünschen übrig lässt.
    Das Gegnerverhalten ist überzeugend und nicht selten schaut man den mechanischen Einwohnern bei ihren Tätigkeiten zu oder hetzt sie aufeinander, nur um zu schauen, was passiert.

    Dies alles wird von einem stets passenden Soundtrack untermalt, der die Idylle der aufgehenden Sonne über einem Hügel stimmig untermalt oder den Spieler in Gefahrsituationen vor sich hertreibt. Auch die Gegner sind gut an ihren Lauten zu unterscheiden und zu bestimmen, sodass man ganz in der wunderschönen Welt versinken kann.


    Licht und Schatten

    Hier eine kurze Übersicht zum Für und Wider:

    + traumhafte und stimmige Welt
    + fesselnde Geschichte
    + tolle Gegner
    + Charakterentwicklung gemäß eigenem Spielstil möglich
    + Grafik und Sound hervorragend
    + viele zusätzliche Aufgaben und Quests

    - Objekte werden manchmal ins Bild nachgeladen
    - Lippensynchronität bei deutscher Übersetzung verbesserungsfähig
    - PS4-exklusiv


    Fazit und Wertung

    Mit Horizon: Zero Dawn ist dem niederländischen Entwicklerstudio Guerrilla Games (bekannt für die Spiele der Killzone-Reihe) ein absolutes Topspiel gelungen, dass sogar Genrekollegen, wie Mass Effect auf die Plätze verweist.
    Die überzeugende Grafik und Vertonung lässt den Spieler ganz tief in eine postapokalyptische Welt eintauchen, in der die Menschheit auf zum Teil fast urzeitliche Verhältnisse zurückgefallen ist und sich mechanischer Dinosaurier erwehren muss.
    Ein absolutes Muss für jeden PS4-Besitzer und Rollenspielliebhaber!

    [50/50] - Spielspaß
    [20/20] - Aufbau/ Handlung
    [20/20] - Grafik/ Sound/ Bedienung
    [05/10] - Preis/Leistungs-Verhältnis
    95% - Gesamt

     
    Zuletzt bearbeitet: 3 Januar 2018
  2. Luzifer

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    Ich wünschte ich hätte mehr Freizeit.
     
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    Ich weiß nicht, wie diese Zahlen immer festgelegt werden. Ich spiele jetzt glaub ich 80 Stunden und bin bei knapp 50%. Da kann man gut und gern 150 Stunden spielen, denke ich.

    Ansonsten kann ich nur zustimmen: Ein wundervolles Spiel. Dadurch, dass man nicht so einen Macho-man von Rivia, sondern die kluge Aloy durch die Welt begleitet, sogar ein besseres Openworldspiel als The Witcher 3. Und natürlich durch die herausfordernden Dino-Kämpfe.

    Größtes Manko meiner Meinung nach: Die Dörfer und Städte. Dort kann man keine Gebäude betreten, oder nur im Ausnahmefall. Das fühlt sich nach einer schlimmen Einschränkung der Freiheit an. Das ist dann aber auch schon alles was stört :)
     
  4. Rhizom

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    und was bedeutet die "Goldene Maus"?
     
  5. Marc Aurel

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    Ich denke, man kommt nur mit der Haupthandlung ungefähr in dieser Zeit durch...ist natürlich doof, wenn man nur die Hälfte vom Spiel mitbekommt.

    Die Goldene Maus wird an ausserordentlich gute Spiel vergeben...ähnlich dem goldenen Würfel in der Brettspielkategorie.
     
  6. Rhizom

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    Aaaaaah! Maus wie Computermaus = Seit Jahren völlig veraltete Eingabehilfe, die sich für Konsolen sowieso nie durchgesetzt hat! Jetzt verstehe ich. Danke.

    Und ich kann nur zustimmen: Das Spiel hat alles Gold der Welt verdient. Ob in Mausform oder in Joystick-Form (um mal noch mehr in Vergangenheiten und Peripherien zu kramen), in Gamepad-Form oder in welcher Form auch immer.
     
  7. Marc Aurel

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    So, nachdem ich nun vermutlich alle Hauptmissionen sowie wahrscheinlich auch alle Nebenquests abgeschlossen habe, hier nochmal ein kurzes Fazit zur Handlung und deren Umfang:

    Die Haupthandlung ist einfach der Hammer! Geklärt wird, wie weit das Ganze in der Zukunft spielt (ziemlich weit!) und was mit den hochtechnologisierten Menschen geschehen ist. Warum sind überall Maschinen, wo kommen sie her und warum werden sie immer aggressiver?

    Die Nebenquests sind unglaublich abwechslungsreich und vielfältig:
    • Was haben die Arbeiter im Steinbruch aufgeweckt, das sie nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen lässt?
    • Wieso wird eine Siedlung andauernd von Dinos angegriffen?
    • Wo sind die Jäger geblieben, die einer großen Herde Dinos gefolgt ist?
    • Die Mauern eines Gefängnisses wurden durch einen Dinoangriff beschädigt und 3 Schwerverbrecher sind auf der Flucht...wer kann deren Spuren verfolgen und sie der gerechten Strafe zuführen?
    • Politische Intrigen samt Deckung der Flucht eines Königs inkl. forderndem Rückzugskampf
    • Rettung eines Teenagers erst vor Dinos und dann vor dem Selbstmord aus Liebeskummer
    • und und und...
    Die Geschichte wird durch zahlreiche Audiologs, Hologramme und andere Nachrichten sehr dicht erzählt bzw. ergänzt.

    Sollte der Spieler alle 12 Panoramen gefunden haben, ergeben diese ebenfalls die tragische Lebensgeschichte eines Menschen aus der Vergangenheit. Dies alles ist unglaublich fesselnd und treibt den Spieler immer weiter voran, die Welt zu erkunden und alle Dinge zu entdecken.

    Zum Schluß ist der Charakter entsprechend stark und kann sich auch mit einem T-Rex-Equivalent mühelos anlegen.

    Am meisten macht jedoch auch zum Schluß Spaß, Dinos zu übernehmen und ihnen dann beim ruppigen Umgang mit den Artgenossen zuzuschauen.

    Ich habe z.B. 2 Tyrannosaurier samt zahlreicher anderer Dinos in einem Kessel gefunden und einen angelockt und übernommen. Nachdem er kurzen Prozess mit dem Kleinzeug und seinen Bruder gemacht hat (vom Spieler übernommene Dinos setzen irgendwie immer die stärksten Attacken gegen Feinde ein), habe ich ihm seine Kanonen abgetrennt und ihn damit erschossen :D

    Einfach ein tolles und sehr intensives Spiel!
     
    Zuletzt bearbeitet: 2 Juli 2017
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    Aber wo nimmst du nur im Sommer die Zeit her, das vollständig durchzuspielen? Mit meiner Spielweise wären das sicher gute 150 Stunden... wie viele waren es bei Dir?
     
  9. Marc Aurel

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    Ich bin zum Schluß bei ca 65 Stunden gelandet, habe aber keine einzige Jagdprüfung abgelegt, da mir das anfangs zu blöd war (mit der späteren Ausrüstung/ Fähigkeiten ist alles wesentlich einfacher) und ich zum Shcluß sowieso bereits alle Waffen, Ausrüstung und Verbesserungen sowie Unmengen an Geld hatte.

    Ich habe einfach jeden Abend 2-3 Stunden gespielt (am Wochenende auch mal ein wenig mehr :) )...macht ja auch irgendwie süchtig!?
     
  10. Rhizom

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    Krass. Ich muss irgendwie echt eine andere Spielweise haben als andere. Wie gesagt: ich hab gerade so 80 Stunden und bin knapp zur Hälfte durch.
     
  11. Marc Aurel

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    Ich habe auch irgendwann aufgehört, jede Nebenquest zu machen und Banditenlager sowie verdorbene Zonen liegen lassen. Über die Hauptquests erhält man unglaublich schnell Erfahnrungspunkte, sodass später alles viel schneller und einfacher geht :)
     
  12. Rhizom

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    Ah. Ok. Das mag das ein bisschen erklären...

    Wobei ich aber auch einfach sauviel in die Gegend schaue, die Aussicht genieße und sowas. Außerdem nutze ich kaum die Schnellreisefunktion, das macht mich auch sicher langsamer.

    Ach, aber echt: Du hast so früh die Hauptquest verfolgt? Wie ging das denn? Ich hab noch immer krass mit den Endgegnern zu kämpfen, wenn ich zehn Level mehr als für die (Haupt-)Quest empfohlen habe. (Schwierigkeit spiele ich "normal"). Ich kann die Hauptquest dementsprechend gar nicht so früh verfolgen. Bin ich einfach zu schlecht in der Joypad-Bedienung oder übersehe ich da was?
     
  13. Marc Aurel

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    Ich habe mich sehr vorsichtig durch die Welt bewegt und bin direkten Kämpfen relativ lange aus dem Weg gegangen, da ich v.a. die Fähigkeiten bzgl. Bogen und Überbrückung verstärkt habe.

    Ich habe mich also stets in den Büschen rumgedrückt und den stärksten, überbrückbaren Dino übernommen und diesen dann die Arbeit machen lassen.

    Aus zahlreichen Horrorfilmen hat man ja gelernt, nicht in offensichtliche Fallen zu tappen, daher bin ich bei Wegpunkten, Zielen, etc. immer aussen herum gegangen und habe das Areal von oben ausgespäht. Wenn man dann zusätzlich die KI ausnutzt und den Dinos die Fernkampf-Waffen wegschiesst, ist alles wesentlich einfacher.

    Ich habe relativ lange nur mit Jagd- und Scharfschützenbogen gespielt und auf die Schattenvarianten gespart. Mit den Feuerpfeilen und Zersprengerpfeilen (nimm das Donnerkiefer...muahahahaha) sowie den starken Präzisionspfeilen kriegt man eigentlich alles klein.
    Vor allem zum Schluss habe ich gemerkt, wie toll jede einzelne Waffe im Spiel ist und keine wirklich nutzlos.
    Der Rassler (v.a. mit Handhabungs- und Schadensupgrades) ist gegen alles super, da er die Dinos quasi wie von alleine auseinander nimmt und Bauteile entfernt.
    Und der Seilwerfer ist einfach spitze im Kampf gegen die richtig großen Brocken, um sie zu fixieren und anschließend Bauteile abzuschiessen.

    Ich habe mich stark mit den Schwachstellen der einzelnen Dinos beschäftigt und wenn man sich mit dem Bogen auf deren Waffen konzentriert, muss man schließlich nur noch den einfachsten Nahkampfangriffen mittels Hechtrolle ausweichen (da bin ich ganz gut geworden...vielleicht sollte ich mal Dark Souls ausprobieren?!).
    Anfangs hatte ich einen riesigen Respekt vor Schnappmäulern, aber mit Feuerpfeilen sind die unglaublich schnell zu besiegen.

    Hier mal mein Senf zu den Dinos:
    • mit dem Schlagupgrade, das Dinos schneller umhaut gepaart mit "Kritischer Treffer" ist alles bis zur Größe Sägezahn/ Verwüster problemlos machbar
    • Schnappmäuler und verdorbene Dinos sind mit Feuerpfeilen weniger schwierig zu besiegen
    • Verderber müssen ebenfalls demontiert werden (die beiden Schusswaffen oben drauf) und dann mit Feuer/ Eis schwächen
    • Steinbrecher sind mit dem Rassler zügig erledigt oder man schiesst ihnen aus sicherer Entfernung die Grabklauen weg, sodass sie sich nicht mehr eingraben können. Außerdem reagieren sie auf die Schrittgeräusche des Spielers, wenn sie sich eingegraben haben...
    • der Kampf gegen Donnerkiefer ist sehr methodisch: erst die Scheibenwerfer entfernen, dann die Plasmakanonen am Kopf, danach den Schwanz und dann die seitlichen Panzerungen, um ans Herz zu kommen. Nun einfach mit Seilwerfer festbinden und aufs Herz zielen oder mit Eispfeilen vereisen und dann aus allen Rohren draufballern
    • Bei Behemoths die Kistte unter dem Bauch wegschiessen und die Kühlzellen (6 Stück!) im Nacken entfernen, die folgenden Explosionen bringen ihn auf ca. 10-15% Gesundheit runter :)
    • Sturmvögel sind für mich die schwierigsten Gegner, da sie schlecht zu fassen sind und die Bauteile rund um das Riesenvieh verteilt sind...aber Feuer hilft hier auch Wunder :D
    • Todbringer sind relativ einfach, sofern keine anderen Gegner stören, da sie relativ langsam sind und sie vom exzessiven Waffengebrauch schnell überhitzen. Ein paar Schüsse auf die Kühlelemente machen dann unglaublich schnell kurzen Prozess. Außerdem begeben sie sich oft in eine niedrige Position, sodass die Kniegelenke sichtbar werden. Ein paar Pfeile hierhinein und schon liegen sie auf der Seite und präsentieren ihre Schwachstellen
    Aber sowohl für Hauptquests als auch alles andere gilt: ganz ruhig und vorsichtig! Banditenlager sind am schlimmsten, da man oft keine einzelnen Gegner ausschalten kann, sondern irgendwer den Alarm auslöst und auf einmal alles hektisch auf der Suche nach dem Spieler ist. Oft hilft ein kurzer Rückzug, bis sich die Lage beruhigt hat und dann geht's wieder von vorne mit dem gemütlichen ausschalten von Gegnern aus...außer im letzten Endkampf ;)
     
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  14. Marc Aurel

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    Auf Youtube gibt es ein Video (vielleicht auch mehr), dass zeigt, wie man einen Bug im spiel ausnutzt, um auf einem Reittier durch die Welt zu fliegen :D

    Die Kurzfassung: man muss an einem bestimmten Ort ein wildes Reittier in eine Stadt locken, sie übernehmen und dann in ein Gebäude mit Treppe reiten. Da Reittiere in Städten nicht erlaubt sind, funktioniert die Umgebung nicht wie gewohnt und das Spiel lässt uns dann durch Wände reiten und eben auch auf der gleichen Ebene (welche höher liegt, als der Großteil der Welt) dann durchs ganze Spiel.

     
  15. Marc Aurel

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    Horizon: Zero Dawn ist in diversen Bestenlisten des Jahres vertreten, aber die Leser der Bildzeitung haben es mit 22% aller Stimmen zum Spiel des Jahres 2017 gewählt :D
     
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    Ja, ich finde es total komisch, dass es in anderen Listen so weit unten ist. Zum Beispiel in der M!-Games, die meine Referenz ist, so wie Gamestar offensichtlich die von @Marc Aurel, hat Nier: Automata für mich völlig unverständlicherweise das Rennen gemacht.
     
  17. Marc Aurel

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    Auch die Leser von Gamestar/ Gamepro haben mit überwältigender Mehrheit H:ZD zum PS4-Spiel des Jahres gekürt :D
     
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    Na also! Endlich mal eine vernünftige Wahl!
     

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