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Welt/System Hintergrund Shadowrun Gewichtsproblem

Screw

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Neulich erst habe ich mich wieder näher mit den Regeln befasst (sollte man als eSeL ja immer wieder mal tun, um nicht einzurosten) und bin erneut über etwas gestolpert, das mir bei SR4 schon von Anfang an sauer aufgestoßen hat.

Es gibt zwar schöne einfache und übersichtliche Regelungen zum Trage- und Stemmlimit der Charaktere ... aber keine Gewichtsangaben. Da frage ich mich natürlich: Was zum Drek?!

Wie soll ich also je feststellen, welche Abzüge ein Char tatsächlich durch das mitgeschleppte Zeug hat? Lösungsvorschlag: Ich kralle mir die alten Bücher und überschlage die Gewichtsangaben auf die neue Ausrüstung. Mühsam.

Frage also:
Würde mir dabei jemand helfen wollen? Vorzugsweise jemand, der zumindest Bücher aus der 3. Edition besitzt.

cul8r, Screw
 

puck

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AW: Gewichtsproblem

An den Gewichtsangaben der vorherigen Edition würde ich mich nicht orientieren wollen. Da wurde sich meiner Meinung nach zu sehr daran orientiert was Dinge heute wiegen. Allerdings dürfen Gegenstände in einem SciFi Setting reduziert werden, da ja alles aus ultramodernen Hitech Materialien gefertigt wurde.

Bleibt tapfer,

puck
 

Screw

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AW: Gewichtsproblem

Hm ... stimmt ... was schlägst du dann vor? Die Gewichtsangaben um einen Anteil (10-30%?) reduzieren? Fakt ist, dass die Trage- und Stemmlimits nicht übermäßig viel Sinn haben, wenn es keine Gewichtsangaben gibt. Da schwingt dann wieder das Wort "Meisterwillkür" in der Luft.

cul8r, Screw
 

Ancoron

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AW: Gewichtsproblem

Einen Moment Screw; meiner Meinung nach kommt es darauf an, welcher Char und Typus, was mit sich rumschleppt!
Als Beispiel: Einen neunzig jährigen ehemaligen Sesselfurzer haut wahrscheinlich schon eine (sry) Schreibmaschine im Rucksack um; dahingegen wird ein ex-Soldat ein 60 Kilo Marschgepäck als völlig normal ansehen.....
Ich glaube, das ict der Grundgedanke und der Knackpunkt bei 4.0; nämlich, das du nicht sagen kannst; der kann das und jener nur dieses. Rein technisch bist du ein Ork; behindern dich 50 Kilo auf dem Rücken mehr, oder weniger, als z.B. einen Zwerg, der seinen Zeit auf nem Sessel absitzt? Bei nem Sprint durch die Wälder....
Rasse, Typus, Cyberware, Magie, etc.....willst du das alles ausrechnen?
 

puck

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AW: Gewichtsproblem

@Screw

Das ist ne gute Frage, deine vorgeschlagene Methode ist sicher recht einfach durchzuführen. Ich weiß nur nicht ob alle Dinge im gleichen Maße leichter werden. Da man heute aber nicht voraussagen kann, wie sich das in 60 Jahren verhalten wird sehe ich momentan keinen besseren Ansatz.

@Ancoron
Der 90 jährige ehemalige Sesselfurzer hat sicher auch nicht die selben Stärke/Konsti Attribute wie der ex-Soldat. Sich nur auf die Attribute zu stützen wird sicher nicht jeder Situtation gerecht, aber das wird man im RPG ja nie.

@topic

Ich sehe das angesprochene Thema allerdings nicht als besonders wichtig an. Wenn die Charaktere nur "normale" Ausrüstung mitnehmen würde ich mir da gar keine Gedanken machen. Erst wenn sie anfangen wahnsinnig viel Kram mit zu schleppen sollte man eingreifen und da muss man dann auch keine Wissenschaft draus machen. Regelungen zur Tragkraft gibt es in den meisten Rollenspielen und ich habe noch nie erlebt, dass sie regelmäßig verwendet werden.

Bleibt tapfer,

puck
 

Ancoron

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AW: Gewichtsproblem

Solange Mann, Frau, Was-auch-immer nicht plötzlich ein Auto tragen will, ist das Thema glaub ich mit den vorherigen Antworten ausreichend erledigt worden. In DSA habe ich mir anno dazumal auch nur begrenzt Gedanken darüber gemacht - denn ganz ehrlich, Otto-Normal-Depp würde schon unter diversen Waffen und Ausrüstungsgegenständen zusammen klappen.
Mein Thorwaler bei DSA hatte eine Kriegsaxt, eine Ochsenherde und mehrere Dolche am Mann + seine Campingausrüstung und Proviant. Rein von der Rechnung her würde jeder andere darunter zusammen brechen.

Sinnvoll ist meiner Meinung nach nur, das man darauf achtet, das es nicht zu unwahrscheinlich wird; ein Zwerg schleppt nicht drei Sturmkanonen und seinen persönlichen Raketenwerfer......plus die Ersatzteile für dein Auto und noch den Werkzeug-Satz. Troll vielleicht ja - Zwerg sicher nicht.
 

Lofwyr

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AW: Gewichtsproblem

Hm ... stimmt ... was schlägst du dann vor? Die Gewichtsangaben um einen Anteil (10-30%?) reduzieren? Fakt ist, dass die Trage- und Stemmlimits nicht übermäßig viel Sinn haben, wenn es keine Gewichtsangaben gibt. Da schwingt dann wieder das Wort "Meisterwillkür" in der Luft.

cul8r, Screw

Vergiss den plan :)
Meisterwillkür ist ein Schimpfwort, das nur meister ohne plan trifft. :)
Such dir waffen equivalente ausm H&K oder Colt Katalog und lass etwas logic reinlaufen. Kein Spieler wird dich angehen weil eine Mindestwurf schätzung um 1 oder 2 nicht punkt genau dem Regelwerk entspricht.

Mit einer erfahrenen schätzung, bist du schneller, musst nichts nachschlagen und regierst das Haus durch erfahrung. Nicht durch Regelpocherei. Maximales Heldentum durch ausgeprägtes allgemeinwissen. :)
Desert Eagle .50 Action Express 2kg
 

Ancoron

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AW: Gewichtsproblem

@Lofwyr: wo ist der "Gefällt mir" Button?
 

Screw

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AW: Gewichtsproblem

Jajajaja ... ihr habt ja recht ...

Ich bin nur (leider, zugegeben) ein Mensch, den es stört, wenn Regeln zu etwas angegeben werden, aber die dazugehörigen Details fehlen. Eigentlich ist dieser Thread primär eine persönliche Kritik an den Machern des Regelwerks ... und sekundär eine potentielle Hlfe für Leute, die es genau so sehen: "Wann, donn gscheid."

Also: Ich habe kein Problem damit, das ganze auf logisches Denken zu legen. Aber ich hege auch die Hoffnung, die Hardcore-Regeljockeys zu bedienen ... schließlich sind wir immer noch ein RPG-Forum. (Und, ja, ich gehöre auch irgendwo dazu ...)

cul8r, Screw

 

Lofwyr

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AW: Gewichtsproblem

Was ich wichtig find, ist das man als Meister auch erklärt wie man auf den ein oder anderen MW kommt. :)
Dann wird es für den Spieler transparent und er kann ggf. was einwerfen wenn er der ansicht ist das du was vergessen hast.

"...ich bin hart aber ich bin fair..."

;)
 

Ancoron

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AW: Gewichtsproblem

aber wieso zum Teufel wirst du immer leiser zu lesen, Screw?
...aber Eigentlich ist das ein Game-übergreifendes Thema; Shadowrun, DSA, Midgard....
Das einzige Game, wo Gewicht von vorn herein geklärt ist, ist meiner Meinung nach BattleTech - und das ist mehr TableTop als RPG......
 

BigBear

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AW: Gewichtsproblem

Ich persönlich sehe mich ja auch eher auf Lofwyrs Seite.
Etwas Erfahrung und der reine Menschenverstand sollten ausreichen um die Gewichtsproblematik zu aller Zufriedenheit zu lösen.

Aber (gibt es eigentlich immer ein "Aber"?) wer kennt keine Regelterroristen?
Die gibbet in fast jeder Runde und manchmal sind sie sogar recht nützlich :reiter_3:

Um zum Punkt zu kommen, eine fixe Idee von mir:

- jedes Stückchen gear wird mit einem Wert x versehen, der den Grad der Belastung angibt.
Hierbei könnte man der Einfachheit halber, Gegenstände die in einer Kategorie zusammengefasst
werden -z.B. Schwere Pistolen- mit dem selben "Belastungswert" versehen.

- Beim Ermitteln des BW sollte man darauf achten, dass es nicht nur das Gewicht ist,
welches den Char. belastet, sondern auch die Größe des Gegenstandes.
(Ein Medkit wiegt bestimmt nicht soooo viel, könnte aber Aufgrund seine Größe schon
nervig sein wenn man sich gerade mal eben hinter ein Faß werfen muss)

-Aus Konstitution und Stärke wird nun ein Wert errechnet der die Maximalbelastung angibt.
Wird diese Obergrenze überschritten, gilt der Char als belastet und erhält x-Würfel Abzüge.


Ein Anfang, aber sicher nicht ausgereift und auch mit viel Arbeit verbunden!
Scheint erstmal ein wenig einfacher als für alle Gegenstände ein spezifisches Gewicht festzulegen.
Nuja, vielleicht kann man ja was draus machen.
 

Screw

Helfende Hand
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AW: Gewichtsproblem

Ein Medkit wiegt bestimmt nicht soooo viel, könnte aber Aufgrund seine Größe schon
nervig sein wenn man sich gerade mal eben hinter ein Faß werfen muss.
Die Größe der Gegenstände sollte man sicherlich auch gelegentlich berücksichtigen. Aber speziell auf das Gewicht eines Medkits ansprechend ... das wiegt schon seine 5-10 Kilo, schließlich ist da auch ein Defi drin, und ein Defi ist ein verdammt schweres und klobiges Teil ...

Die maximale Belastung ist in den Regeln sowieso abgedeckt (ich glaube es gibt sogar eine optionale Regel). Es ist ja eh so, dass man sich auf die Vernunft beziehen kann, aber wenn man dann wirklich sagt: "jez is zviel", dann hätte ich doch gerne feste Gewichtswerte. Die vorgeschlagene Einteilung finde ich aber mal eine sehr gute Idee.

cul8r, Screw
 

DareDevil

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AW: Gewichtsproblem

Also der Defi, den ich an der Arbeit habe (nicht den Schrankdefibrilator aus den Krankenhausserien), wiegt vllt 1-2 Kg und kann das Gleiche wie jeder Andere. Zudem gibt es Notfalldefibrilatoren an Bahnhöfen etc und die sind auch nicht viel schwerer.
 

Ancoron

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AW: Gewichtsproblem

Zum Defi gesagt; während meines letzten Berufs-spezifischen Erste-Hilfe-Kurses, hatte der Ausbilder einen dabei, der vielleicht mal gerade 1 Kilo wog! Dieser war auf die Kontakte, Kabel und einen kleinen Rechner beschränkt; eine PlaystationVita wiegt wahrscheinlich mehr.
Da wiegt ein ManHunter eindeutig mehr....
 

BigBear

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AW: Gewichtsproblem

...der vielleicht mal gerade 1 Kilo wog! Dieser war auf die Kontakte, Kabel und einen kleinen Rechner beschränkt; eine PlaystationVita wiegt wahrscheinlich mehr.
Da wiegt ein ManHunter eindeutig mehr....

Super Beschreibung von nem Defi! Wenn gestattet übernehme ich die direkt ;-)
Hinzugefügt werden müsste nur noch die Stromquelle. Ich könnte mir da eine Art
wiederaufladbare "Folienbatterie" vorstellen.

Aber wie auch immer. Fakt ist, dass der ManHunter mehr wiegt, dank seines Designs (und
seiner "Ergonomie" -zumindest verglichen mit nem Medkit-), einfach mal weniger belastend
sein sollte als ein relativ voluminöses Medkit.

Sollten bei jedem Stückchen gear - so schön ich die aktuelle Diskussion auch finde - solche
Fragen auftreten, wird es sicher lein langer Weg zum zufriedenstellenden Erfolg beim Thema
"Gewichtsproblem" :biggrin:
 

Ancoron

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AW: Gewichtsproblem

Wie gesagt; bei SR stellt sich neben Gewichtsproblem noch die Frage des Typus. Ein Ork oder Troll wird mit vollem Sturmgepäck weniger Probleme haben als ein Mensch, Elf oder Zwerg. Nebenbei wird ein Elfen-Samurai mehr tragen können, als ein Spargeltarzan-Decker(Hacker)-Mensch.....

Ihr seht dabei das große Problem, nehm ich an? Selbst wenn man für jeden Quark das Gewicht berechnet; ist es nicht für jeden Char das gleiche....
 

BigBear

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AW: Gewichtsproblem

Würde sagen, dass mir der Metatypus beim Thema Gewicht die wenigsten Kopfschmerzen bereitet. Ein Troll mit Minimalstärke und -Kon von 5, ist natürlich von Haus deutlich belastbarer als ein zartes Elflein :)
 
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