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Strategiespiel Gaia Project

Luzifer

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Bild von Feuerland Spiele

  • Gaia Project
  • Autoren: Helge Ostertag & Jens Drögemüller
  • Spieler: 1-4
  • Alter: ab 14
  • Dauer: 60-150min

Hierbei handelt es sich um den Nachfolger von Terra Mystica. Also ein Workerplacement Spiel. Wenn nicht DAS Aushängeschild für diese Spielmechanik. Diesmal aber im Weltall.



Ich selbst habe Terra Mystica noch nicht gespielt. Von vielen Seiten habe ich aber schon begeisterte Erfahrungen davon gehört. Alle natürlich aus dem Kreis der Eurogame Liebhaber.

Gaia Project erscheint bei Feuerland Spiele und wird auf der SPIEL 2017 verfügbar sein, zumindest für Vorbesteller (60 Euro). Ansonsten wird es nach der SPIEL im November für Jedermann erhältlich sein.
 

Luzifer

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Der Preis fällt nun unter 60 Euro.

Was hab ich sonst über Gaia Project gelesen / gehört?

Es soll eine Entwicklung zu Terra Mystica und NOCH komplexer sein. Dafür sei es besonders auch für Zwei Spieler ausgelegt, was auf TM wohl eher nicht zutreffen soll. Zudem hat es einen Solo-Mechanismus (Automa).

Nichtsdestotrotz finde ich das Spielfeld von TM persönlich sehr viel ansprechender. Diese bunten Planeten finde ich irgendwie trist... Ich kann mir nicht helfen.
 

Luzifer

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Nichtsdestotrotz finde ich das Spielfeld von TM persönlich sehr viel ansprechender. Diese bunten Planeten finde ich irgendwie trist... Ich kann mir nicht helfen.
Das ist nach wie vor so. TM gefällt mir thematisch besser. Aber dennoch behält GP seinen Reiz, weil es in Rezensionen und manchen Videos recht gut weg kommt. Hm...
 

Luzifer

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Ebenso wie um Mage Knight schleiche ich um Gaia Project herum, wie die Katze ums Mauseloch. Es ist eigentlich so gar nicht mein Fall, was das Spielprinzip angeht. Aber einen Ausreißer in andere Gefilde sollte man sich ja mal gönnen dürfen, oder? ;)

Wie sind eure Erfahrungen hiermit?
 

Luzifer

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Zugeschlagen!

Und die erste Lernpartie auch schon hinter mich gebracht. Ich bin positiv überrascht vom Interesse meinerseits am Spiel und dem befriedigenden Spielgefühl. Ich spüre einen deutlichen Wiederspielreiz.

Allerdings war die Erstpartie auch sehr erschlagend. Zu den Grundregeln kommen einfach noch die Soloregeln oben drauf. Dabei funktioniert dieses "Automa" Deck hervorragend. Es simuliert nicht einfach einen zweiten Mitspieler, den man auch noch verwalten muss. Stattdessen werden hier klare Vorgaben gemacht - und das zufallsbasierend - was der Gegenspieler macht. Ich bin beeindruckt.

Wie gut das funktioniert zeigt das Endergebnis: 91 zu 89 Punkten. Ich verrate zunächst nicht, wer welches Ergebnis hatte. :)

Die Grundregeln allein sind im Grund recht eingängig nachdem der erste Groschen gefallen ist. Dennoch ist es ein Expertenspiel par excellence! Warum? Weil man eine riesige Fülle an Möglichkeiten hat. Und die muss man erst mal erkennen und dann auch noch effektiv drauf hinarbeiten können. Profis kommen auf Punktwerte jenseits der 200... Keine Ahnung, wie das gehen soll. Noch nicht... ;)
Es ist ein knallhartes Optimierspiel. Das muss gesagt sein. Noch fühlt es sich aber nicht danach an und das gefällt mir daran.
 

Luzifer

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Ich hatte das Vergnügen auch eine Vierer Partie zu spielen.

War im Vergleich zum Solospiel ebenso Denkträchtig, wenn nicht sogar mehr. Durch die anderen Spieler wurde der Weltall sehr schnell sehr bevölkert. Generell besteht die Interaktion des Spiels im Grunde darin, dass man sich gegenseitig Gelegenheiten wegschnappt. In Form von Planeten, Aktionsmöglichkeiten oder anderen Feldern. Im Spiel war ich schon sehr auf mich selbst fixiert und hatte nur wenig gedankliche Möglichkeiten mich auf die anderen auch zu konzentrieren. Das kommt vielleicht mit der Zeit.

Ich spielte die Terraner. Sie leben davon, dass man die lilanen Planeten - die man normalerweise nicht besiedeln kann- transformieren und zu Gaia Planeten machen. Das kam mir in diesem Spiel sehr gelegen, denn auch eine Schlusswertung zielte auf bevölkerte Gaia Planeten. Und mit insgesamt 10 Planeten dieser Art und einiger Zwischenboni, konnte ich als Newcomer den Sieg erringen.

Mehrspieler vs. Solo ist im Spiel selbst weniger tragend. Aber natürlich machte es mit Mitspielern mehr Spaß. Das Solosystem ist bei Gaia Project aber herausragend. Autonoma hat da ganze Arbeit geleistet.
 

Luzifer

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Da endlich mein Holzinlay angekommen war, konnte ich endlich alles gut verstauen. Der Zusammenbau hatte länger gedauert, als gedacht, so blieb nur noch Zeit für eine etwas gehetzte Partie. Ich testete mal die Xenos gegen Firak (Automa). Ein Sieg mit 110 -99 Punkten. Auf dem Plan sah es so aus, als ob ich gar nicht vorwärts gekommen bin


Mit den Xenos kam ich soweit ganz gut zurecht. Die drei Minen waren ein guter Einsteig, um immer nah am Gegner zu sein. Und im Laufe des Spiels hatte ich so viele QIC-Steine, wie noch nie zuvor.
 
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