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Sonstiges Fantasyliteratur = Märchen?

Thor Naadoh

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Liegt wahrscheinlich auch daran, dass in einer männerdominierten Gesellschaft halt eher Frauen als "böse Hexen" hingestellt wurden, wenn sie zu charakterstark waren um sich dem Willen dieses oder jenes Mannes zu fügen - da konnten sie noch so tugendhaft sein. SEHR ambivalentes Kapitel der Menschheitsgeschichte.
 

suppstitution

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Ich dachte immer, dass der Unterschied zwischen MagierInnen und Hexer/Hexen in der Art der Ausbildung und dem Umgang mit Magie besteht:

Magier: wissenschaftlicher, lehrender Ansatz mit dem Drang die Funktionsweise zu verstehen

Hexer / Hexen: eher ein intuitiver Ansatz, Wissensvermittlung über die Generationen hinweg - Mentor getrieben

Daher gibt es in vielen Regelwerken Magiergilden als reguläre Ausbildungsstätten, aber keine Hexenschule...
 

Thor Naadoh

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Das kommt drauf an, in welcher Fantasy-Welt du dich bewegst.

In den Forgotten Realms, Pathfinder, etc. ist das so.
In Mittelerde ist Magie volksinhärent und es gibt nur insgesamt fünf "Zauberer", die (korrigiert mich gern) nichtmal Menschen sind sondern eher sowas wie Halbgötter
Bei Harry Potter ist Hexe und Zauberer unabhängig von jeglicher Konnotation halt nur die jeweilige geschlechtspezifische Bezeichnung desselben.
 

hexe

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Ich dachte, das ist ein generisches Maskulinum? Und bei Magiern sind immer auch Magierinnen gemeint? Warum jetzt plötzlich nicht mehr.
 

Nord-Nerd

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Ich dachte immer, dass der Unterschied zwischen MagierInnen und Hexer/Hexen in der Art der Ausbildung und dem Umgang mit Magie besteht:

Magier: wissenschaftlicher, lehrender Ansatz mit dem Drang die Funktionsweise zu verstehen

Hexer / Hexen: eher ein intuitiver Ansatz, Wissensvermittlung über die Generationen hinweg - Mentor getrieben

Daher gibt es in vielen Regelwerken Magiergilden als reguläre Ausbildungsstätten, aber keine Hexenschule...
Im Warhammer Fantasy Universum ist es auch genau so. Entweder bist du ein Zauberlehrling (Magister/Magistra ist verantwortlich für dein Handeln) oder eben bereits ein lizenzierter Magister/Magistra. Selbst dann wird das Wirken von Magie nicht gerne gesehen; außer in den Großstädten, wo der Anblick eines Magiers normal ist. Alles andere sind Hexer/Schwarzmagier etc. und werden von der Inquisition oder dem Grauen Orden gejagt und zur Strecke gebracht.
Dabei gilt es natürlich, dass der Magier sich in für seinen Orden vorgesehenen Rahmen bewegt. Ein Magier der Feuerakademie darf keine Zauber des Lichtordens nutzen usw. Das ist illegal und wird ebenfalls hart bestraft.
 

suppstitution

Krieger
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Ich dachte, das ist ein generisches Maskulinum? Und bei Magiern sind immer auch Magierinnen gemeint? Warum jetzt plötzlich nicht mehr.
Also jetzt entscheidet euch mal, entweder gendern oder nicht. Früher waren es auch Bürger als Gesamtheit, heute kriegst dafür eins aufs Maul. Jede Ausschreibung muss inzwischen in männlich/weiblicher/sonstige - Form erfolgen.

tztztz :hoffnarr
 

suppstitution

Krieger
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ach ne, warte, der Volker...
Ergänzung: die Völkerine
in Anlehnung an der Nektar und die Nektarine - ohne c
 

Nord-Nerd

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Statt "Liebe Bürgerinnen und Bürger" eben "Liebes Volk" ;)

Ok, Schluss damit..... BTT :D
 

puck

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Dann kommen wir mal zurück zum Thema. Die Einteilung in Hexen und Magier, die in vielen RPG-Universen gemacht werden, gelten ja nicht für historische Märchen. Da scheint mir die einteilung eher so zu verlaufen. Wird Magie von einem Mann gewirkt, ist er ein Magier oder Zauberer. Wird sie von einer Frau gewirkt, ist sie eine Hexe. Daher kann man meiner Meinung nach die Gleichsetzung der Stiefmutter aus Schneewittchen und dem Zauberer in der Gestifelte Kater und wiederum mit der Hexe aus Hänsel und Gretel gelten lassen. Das ändert aber nichts daran, dass es viele Märchen ohne eine solche Figur gibt. Rotkäppchen kommt zusätzlich auch ohne Prinzessin und Ritter aus.

Je mehr ich mich in die Sache hineindenke um so mehr komme ich aber zu dem Schluss, dass hier versucht wird eine klare Abgrenzung zu erschaffen, auch mein Ansatz mit der Lehre für Kinder wird sicher irgendwann ins leere laufen, die es gar nicht gibt. Jedenfalls nicht als hartes Kriterium sondern eher als Richtlinie. Als die Geschichten entstanden sind hat sich ja vermutlich niemand dafür interessiert einen gemeinsamen Kanon zu erschaffen. Ebenso kann man Fantasy nicht immer eindeutig von anderen Genres, wie z.B. Science Fiction, abgrenzen. In meinen Augen benutzen Märchen und Fantasy Litaratur viele ähnliche Elemente haben aber ein unterschiedliches Feeling. Daher würde ich die Gleichsetzung ablehnen. Die Ähnlichkeit ist jedoch unbestreitbar.

Bleibt tafper,

puck
 
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