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Des Verräters (kalte) Hand

Dieses Thema im Forum "Ancaria" wurde erstellt von Huskyeye, 23 November 2007.

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  1. Huskyeye

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    Mit wild entschlossener Miene galoppiert Eiden über die Wiesen, eng an den Rücken ihres Wallachs gedrückt, in einem halsbrecherischem Tempo. Dabei überhört sie das erschöpfte Schnauben ihres Tieres, was jeden verantwortungsvollen Besitzer sagte, dass sein Pferd am Ende seiner Kräfte war.
    In dem Moment als sie A´Ung erblickte, riss sie an den Zügeln ihres Wallachs und brachte ihn somit abrupt zum Stillstand, dass Seymour entrüstet aufstieg. Nur mit Mühe brachte Eiden ihn wieder unter Kontrolle. Schnell stieg sie dann ab und streichelte ihm abwesend über die Flanken. Mit hängendem Kopf trottet er anschließend zum Fluss, um sich zu tränken.

    Lange Zeit stand Eiden nur verlegen A´Ung gegenüber, ehe sie anfing mit vor Nervosität brüchiger Stimme zu reden.

    "Ich...ich habe nach dir...gesucht..."
     
  2. Tufir

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    A'Ung wurde nervös, als er Eiden auf sich zukommen sah und begann, von einem Fuß auf den anderen zu treten. Als sie ihn erreichte, senkte er den Kopf und meinte etwas leise auf ihre Aussage: "Das sieht so aus!"
     
  3. Huskyeye

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    Eiden überhörte die Distanz, die A´Ung aufzubauen versuchte und machte weitere Schritte auf ihn zu.

    "Hör zu...ich bin jung und naiv. Ich habe mir das mit Fenris und dir nicht ausgesucht, das war der Wille meines... - sie unterbrach sich, um dann etwas anderes zu sagen - unseres Königs. Ich bin eure Vorgesetzte und als solche wünsche ich doch nur, dass du meine Autorität nicht untergräbst. Ich gebe zu, dass ich vielleicht Gestern dir mehr Vertrauen entgegen bringen hätte sollen, aber so bin ich nun mal. Ich rede bevor ich denke. Es tut mir leid, wenn meine Worte von Gestern dich verletzt haben sollten, das lag nicht in meiner Absicht. Ich war einfach so... wütend." Während des ganzen redens, geht Eiden immer weiter auf A´Ung zu.
     
  4. Tufir

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    A'Ung hob seinen rechten Arm und versuchte Eiden auf Abstand zu halten. Er sah dabei weiter zu Boden. Viel zurück konnte er nicht, denn 3 Schritte hinter ihm floß der Bach in seinem Bett.
     
  5. Huskyeye

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    Die Distanz verursacht in Eiden einen Wutausbruch, den sie sofort im Keim zu ersticken versuchte. So dass sie unbeirrt weiter voran ging.
    Immerhin kostet es sie schon eine Menge Überwindung, ihm überhaupt zu folgen. Nun lag es an ihm...
     
  6. Tufir

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    AW: Des Verräters (kalte) Hand

    Eidens Druck sorgte dafür, dass A'Ung nachgab und einen Schritt nach hinten machte. Dann nocht einen --- und dabei kam er ins Stolpern und fiel nach hinten. Instinktiv krallte sich seine Hand in Eidens Hemd und zog sie mit sich. Platschend landeten beide im Wasser und Eiden kam auf A'Ung zu liegen, wobei sie seinen Kopf unter Wasser drückte. A'Ung blieb reglos und wehrte sich nicht. Unter seinem Hinterkopf färbte sich das Wasser dunkel. Blut!
     
  7. Huskyeye

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    Es dauerte eine Weile bis sich Eiden aus dieser für sie - im ersten Moment - belustigenden Situation lösen konnte und ehe sie das blutrot gefärbte Wasser erblickte. Helle Panik stieg in ihr auf, als sie A´Ungs scheinbare Bewusstlosigkeit bemerkte.
    Mit einem Satz war sie wieder bei ihm im Wasser und untersuchte ihn, sofern man das bei ihrer Laienhaftigkeit sagen konnte.
    Vorsichtig den Kopf aus dem Wasser hebend und absuchend, entdeckte sie eine offene Wunde an seinem Hinterkopf. Vermutlich beim Fall auf die Oberfläche des eher ruhigen Gewässer, einen Stein als Bettstatt gewählt.
    Sie überlegte kurz, was sie tun konnte. Weggehen konnte sie ohne hin nicht, dafür war sein Zustand aus ihrer Sicht zu schlecht. Einen Mull zum Verbinden hatte sie auch nicht dabei. Kurz um, riss sie ihre Bluse mit den Zähnen entzwei und hatte so ein mehr oder minder großes Stück Tuch, welches sie gegen die Wunde pressen konnte.
    Sanft bettet sie A´Ungs Kopf auf ihrem Schoß im Wasser sitzend.
    "A´Ung kannst du mich hören?", fragte sie ihn hoffnungsvoll und strich ihn sanft über die Wange.
     
  8. Tufir

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    A'Ung erwachte von der sanften Berührung und schlug blinzelnd die Augen auf. "W ... Wa .... Was ist passiert?" fragte er stammelnd.
     
  9. Huskyeye

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    Erleichtert atmet Eiden aus, als A´Ung wieder erwacht.

    "Wir sind gestürzt und du hast dir den Kopf angeschlagen... Wie fühlst du dich?", fragt sie ihn, immer noch zärtlich über die Wange streichelnd.
     
  10. Tufir

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    AW: Des Verräters (kalte) Hand

    A'Ung sah Eiden in die Augen und verlor sich fast in den Tiefen dieser wasserblauen Juwelen. Er öffnete den Mund, um etwas zu sagen und .... schloss ihn wieder. Dann senkte er auch seine Lider und verzog schmerzhaft das Gesicht. Ein leises Stöhnen war alles, was sich aus seinem Mund quälte.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 3 Juni 2008
  11. Huskyeye

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    "A´Ung! Was hast du?", fragte Eiden mit bestürzter Stimme und einem besorgtem, ängstlich fast panischem Gesichtsausdruck.
    Hilflos und verwirrt sah sie sich immer wieder um, ohne dabei aber A´Ungs Kopf loszulassen.
     
  12. Tufir

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    A'Ung öffnete ein Auge und verzog schmerzhaft den Mund. Dann brabbelte er: "Ein spitzer Stein bohrt sich gerade in meinen Allerwertesten!"
     
  13. Huskyeye

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    AW: Des Verräters (kalte) Hand

    Eiden wusst nicht wie ihr geschah, als ihr A´Ung von dem Stein erzählt.

    "Du unverbesserlicher Schuft!", rief sie ihm wütend und laut entgegen, während sie ihm schwächlich auf die Brust schlägt.

    "Witze machst du auch noch, während ich mir hier Sorgen mache!"
     
  14. Tufir

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    "Das ist kein Witz, es tut weh!" sagte A'Ung, "Und wenn ich noch eine Minute so liege, werde ich 3 Tage nicht reiten können!"
     
  15. Huskyeye

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    "Eigentlich hättest du für das, es verdient liegen zu bleiben!", erwiderte Eiden immer noch etwas sauer, ließ sich dann doch erbarmen und half A´Ung hoch. Kein leichtes Unterfangen als schmächtiges Wesen, dass sie war.
    "Abgesehen davon, dass wir nicht viel eher wegkommen werden von hier...wegen Fenris."
     
  16. Tufir

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    Aus A'Ungs Klamotten floss das Wasser, als er wieder stand. "Was ist mit Fenris?" fragte er unbeeindruckt von der Nässe. Die Sonne würde ihn schon wieder trocknen.
     
  17. Huskyeye

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    Auch Eidens Beinkleider trieften vor Nässe. Doch auch sie achtete nicht darauf und sah sich nach einer in der Nähe befindlichen Sitzgelegenheit um.

    Etwas entfernt sah sie einen Findling, auf dem sie sich niederliess.

    "Hast du es vergessen?", fragt sie A´Ung mit dem Kopf zur Seite gelegt, "Als wir Gestern ins Dorf kamen, wie es ihm da ging?"

    Sie achtet nun genau auf die Worte von A´Ung und vor allem wie er sich verhalten würde, nach diesem Sturz und dem daraus folgendem Schlag.
     
  18. Tufir

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    "Wie es ihm ging?" echote A'Ung. "Na, er hatte sich mal wieder in die Scheiße geritten, wie so oft, wenn ich nicht bei ihm bin. So war das als ich ihn kennen lernte und so wird das immer sein, wenn er keinen hat, der auf ihn aufpasst." A'Ung grinste. "Aber im Ernst - bislang ist er auch immer irgendwie wieder aus der Schlinge geschlüpft."

    Dann wurde er schlagartig ernst. Das Lächeln gefror auf seinen Lippen und seine Augen schlossen sich zu Schlitzen. "Warum bist du hierher gekommen?" fragte er.
     
  19. Huskyeye

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    Eiden wollte A´Ung schon sagen, dass es diesmal ernster war mit Fenris, als vielleicht sonst, doch als er das Thema auf sie beide brachte, kam sie davon ab.

    "Hmm, warum bin ich wohl hier?...Ich habe mich Gestern furchtbar über dich geärgert...und überreagiert...Ich bin jung und stecke in einem Rad des Schicksals, das mir nicht gefällt. Aber ich kann es nicht ändern. Mein Vater wollte, dass ihr mir beisteht und helft, sicher damit ich lerne mit dieser Verantwortung zurecht zukommen und um sicher zu gehen, dass mir nichts passiert...doch hat er sicher nicht mit den Gefühlen einer heranwachsenden jungen Frau gerechnet..."

    Die letzten Worte, sagte Eiden mehr zu sich selbst, doch konnte sie A´Ung klar und deutlich hören.
     
  20. Tufir

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    "Dem letzten Befehl meines geliebten Königs folgend kann ich nicht anders, als EUCH zur Seite zu stehen, HERRIN." Die Anrede spuckte A'Ung fast aus und das letzte Wort kam knurrend wie bei einem Wolf. Dann machte er zwei schnelle Schitte auf Eiden zu und kam so nah vor ihr zum Stehen, dass sich fast ihre Nasenspitzen berührten. "Aber wenn du deine Gefühle nicht in ordnende Bahnen lenkst, dann wird entweder unser Verhältnis oder meine Loyalität auf der Strecke bleiben!" A'Ung flüsterte diese Worte und doch waren sie klar und deutlich zu verstehen. Er versuchte ihre Augen zu fixieren und roch ihren frischen Atem. Er sah die Perlen des Wassers, welches aus ihren Haaren über ihre Wangen lief und glitzernde Spuren hinterließ. Er versuchte sein Zittern zu verbergen, doch da er alle Kraft für seine Beherrschung benötigte, misslang ihm dies gründlich.
     
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