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Des Adlers Tigergebrüll

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Huskyeye

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

Fenris konnte seinen Blick nicht von der Szene vor ihm abwenden. Er mochte Eiden nicht, aber sie hielt da ihren Kopf für sie beide hin und das konnte er nicht einfach so übergehen, wie A´Ung mit seinem unglaublichen Sturkopf, den er nicht im Geringsten verstand.

"Ich bleibe!", rief er A´Ung über die Schulter hinweg zu und wartete darauf, das dieses Szenario endlich ein Ende finden würde und A´Ung nun verdammt noch mal seinen Sturkopf zurückstellte.
 

Tufir

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

A'Ung ging seines Weges und würde in ein paar Schritten hinter der nächsten Hausecke verschwinden, wenn ihn keiner aufhielt
 

Huskyeye

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

Fenris hörte die leisen Schritte seines Freundes und bedauerte innerlich jetzt schon diesen jähzornigen Sturkopf.

"A´Ung...wenn du jetzt gehst, warst du die längste Zeit mein bester Freund!"
 

Tufir

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

A'Ung hielt kurz inne und winkte seinem Freund zu. "Drohungen haben die Menschen noch nie weit gebracht, Freund!" sagte er leise. Dann ging er weiter und verschwand um die nächste Ecke.
 

Huskyeye

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

"Dann gib dir einen Ruck, auch wenn sie uns Unrecht taten und stell einmal deinen Stolz zurück!", flüsterte Fenris ihm nach.

Eiden wusste nicht wie viel Schläge sie bereits ertragen hatte. Nur ganz entfernt sah sie zu wie A´Ung ging...
"Bleib bitte...", wisperte sie in den Wind hinein, in der Hoffnung das dieser es an A´Ungs Ohr tragen würde.
 

Tufir

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

A'Ung lehnte sich außerhalb der Sicht der anderen an eine Hauswand. Irgendetwas stimmte da nicht. Der Richter war zweifellos ein Magier. Noch dazu ein mächtiger, wenn er sich einfach so von einem Stich ins Herz erholte. Was sollte er tun? Er war machtlos gegen Magie. Fenris tat ihm leid. Eiden würde ihr Wut an ihm auslassen. Aber dieser treudoofe Idiot wollte es ja nicht anders.

Da trug der Wind zuerst Fenris' und dann Eidens Worte an sein Ohr. Er schloss die Augen und focht einen stummen Kampf mit sich selbst. Er hasste Unrecht. Es trieb ihn immer wieder in seinen Jähzorn. Aber war er nicht gerade dabei, Unrecht zu zu lassen, anstatt es zu verhindern, wie er es geschworen hatte? War er nicht dabei, selbst Unrecht zu tun, in dem er seinen Freund und seine Vorgesetzte im Stich ließ?

A'Ung stieß sich von der Wand ab. Er ballte seine Fäuste. Dann lief er zurück. Er ging an die Stelle, wo seine Waffen lagen, hob sie auf und hielt sie in der Hand. Er blickte er den Magier an, der hier den Richter spielte. "Stell dich zum Kampf wie ein Mann, du Schmierenkommödiant!" fuhr er ihn an. "Dein Verhalten beweist, dass Du nichts weiter bist als Dreck unter meinen Fingernägeln. Würdest Du auf deine Magie verzichten, dann wärst Du jetzt tot. KÄMPFE MIT MIR WIE EIN MANN, FALLS DU DICH TRAUST!" Die letzten Worte schrie er wieder hinaus!
 

Huskyeye

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

Die letzten Schläge sausten gerade auf Eidens Rücken nieder, als die Alte vom Beginn ihrer Zeit im Dorf zu A´Ung trat.
„Jüngling, halte dich bereit! Gleich kannst du ihn vernichten, wenn der letzte Schlag auf Shennas Rücken landet.“ Und genau so wie sie es gesagt hatte, verlor der Richter seine böse Aura und taumelte, wieder auf seinen eigenen Beinen. Blinzelnd sah er sich um und erstarrte beim Anblick von Eidens Rücken und der Peitsche in seiner eigenen Hand.
„Es tut mir so leid! Er hat mich überlistet Shenna…“, wimmerte der Richter und in einen letzten Aufbäumen seiner Seele warf einen angsterfüllten Blick auf A´Ung. Dann änderte sich sein Blick…
„Du Narr, du kannst mich nicht bezwingen!“, sagte eine total veränderte Stimme des Richters zu sich selbst.
„Tu es jetzt, bevor es zu spät ist!“, rief die Alte, während sie sich schützend über Shenna warf.
 

Tufir

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

A'Ung verstand nichts! Fast nichts! Aber er hörte, wie ihn jemand aufforderte, zu kämpfen. Dafür war er geboren worden. In einer fast grazilen Bewegung schwang er sein Schwert auf halber Höhe im Kreis. Die Klinge sirrte durch die Luft und zerschnitt die Kehle des Richters, während er mit dem Dolch erneut nach dessen Herz stach und traf. Blut besudelte A'Ung und er schmeckte den metallischen Beigeschmack im Blut seines Opfers. Der Jähzorn fiel abrupt von ihm ab und die Kälte des Kriegers überkam ihm. Seine Sinne richteten sich auf seinen Gegner, bereit erneut zuzuschlagen, falls dieser sich wider Erwarten erneut von seinen Verletzungen erholen würde.
 

Huskyeye

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

A´Ungs Muskeln waren zum zerreißen gespannt, als sich der Richter, der die Kreatur einmal gewesen war, wieder erhob.

"Du sollst ihm den Kopf abtrennen! Schnell!", schrie ihm Fenris zu, der ihm im Rücken Deckung gab, immer ein Auge auf die beiden Frauen am Boden.
 

Tufir

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

A'Ung drehte sich mit seinem Schwert im Kreis und trennte mit einem machtvollen Hieb dem Richter den Kopf vom Rumpf. Dann sah er zu, was weiter passieren würde.
 

Huskyeye

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

Der Kopf und der Rumpf des Richters vielen mit dumpfen Geräuschen getrennt voneinander auf dem Boden. Gespannt sahen alle anwesenden auf den vermutlichen Leichnam, gespannt auf das was kommen würde, doch da kam nichts, außer einer schwarzen schwabbernden Wolke, die sich von dem Leichnam löste und für einen Augenblick über dem Toten schwebte.
„Für dieses Mal hast du gewonnen, T´jing.“ Und dann plötzlich löste sich die Wolke im nichts auf. Fenris steckte seinen Waffen weg und lief schnellen Schrittes zu den beiden Frau. Erst half er der alten Frau auf und erstarrte dann beim Anblick von Eidens Rücken. Die gesamte Haut war übersät von tiefen blutigen Striemen und an manchen Stellen trat sogar schon das rohe Fleisch ihres Körpers hervor. Mit geschlossenen Augen konzentrierte sich Fenris und spürte wie sich ein metallischer Geschmack auf seiner Zunge verbreitete und sich eine Art Spannung in seiner Hand aufbaute, die er über den geschundenen Rücken der jungen Frau hielt. Er fühlte das rohe Fleisch, obwohl er die Haut nicht berührte, einem Instinkt folgend, schob er die Haut zusammen. Dachte er zumindest.
„Was tust du da?“, fragte die Alte, die vor A´Ung stand und dem Treiben misstrauisch zusah. Fenris erwachte aus seiner Art Trance. Der Moment der Erkenntnis war vorbei. Als Fenris noch einmal auf den rücken von Eiden sah, waren die offenen und blutenden Stellen mit einer dünnen Hautschicht überzogen. Eiden blickte ihn wie auch A´Ung mit einem seltsamen Blick an und stand dann langsam auf, ohne den Beiden auch nur annähernd in die Augen zu sehen.
„Wir müssen den Leichnam verbrennen.“, sagte sie laut, denn sie wusste genau, dass das Dorf noch hinter den nächsten Ecken stand. Und so war es auch. Es dauerte kaum einen Moment, da war der Leichnam schon aufgebahrt und wurde zu Wasser gelassen. Kurz bevor man die Bahre abstieß, wurde sie noch entzündet.
„Wir sollten packen, damit wir weiter kommen!“, sagte Eiden zu ihren beiden Gefährten, den Blick fest gegen den Horizont gerichtet.
 

Tufir

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A'Ung richtete seinen Blick fest auf Eiden. "Nein!" sagte er hart. "Erst will ich ein paar Erklärungen haben, was das war und womit wir es hier zu tun hatten und was das alles sollte. Ich denke, Fenris denkt genauso." Er sah zu seinem Freund und als dieser nickte, fuhr er fort "Also, du schuldest uns ein paar Worte, Kommandantin!"
 

Huskyeye

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

"Ich schulde Euch ein paar Antworten? Ich? Ihr habt mir wohl eher etwas zu sagen, T´jing!", reagierte Eiden erbost mit blitzenden Augen und stapfte wütend davon.
 

Tufir

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A'Ung grinste Fenris an. "Dafür, dass sie sooo viel mitgemacht hat, geht sie ziemlich räuberisch mit ihren Kräften um." meinte er spöttisch. "Auf der anderen Seite werde ich es bewundern, wenn sie nicht gleich zusammenbricht. Obwohl ..... Der eine Schlag auf den Kopf scheint ihr mehr geschadet zu haben, als die 30 Stockhiebe auf den Rücken. Das gibt mir zu denken. Ob bei ihr der Kopf empfindlicher ist als der Rücken?" A'Ung suchte sich ein Plätzchen zum hinsetzen und begann zu warten.
 

Huskyeye

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

"Du vergisst, dass ich ihr die Stockhiebe erleichtert habe, denn ich konnte sie etwas heilen, aber ich denke, dass ich es nicht verhindern kann, dass die Wunden Narben bilden werden. Aber was soll mit ihrem Kopf sein?", fragte Fenris seinen Freund und setzte sich neben ihn, während die Alte immer noch in ihrer Nähe blieb, wenn auch mit Abstand.

Eiden ging auf direktem Wege zum Wirtshaus, wo sie ihre Sachen packen wollte, als sie ein seltsames Gefühl überkam. Träge schloss sie die Augen und sah einen A´Ung mit granatroten Augen vor sich. Aber als sie ihre Augen öffnete fand sie sich in ihrem Zimmer wieder. Kopfschüttelnd wandte sie sich dem Packen.
 

Tufir

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"Naja," antwortete A'Ung auf Fenris Frage, "der Hieb auf den Kopf hat sie so mitgenommen, dass sie sich ins Bett legen und uns losschicken musste. Die Schläge auf den Rücken hat sie einfach so hingenommen. Das ist schon seltsam. Auf jeden werde ich nicht weiter gehen, ohne mehr Informationen zu haben. Ich kann nicht frei agieren, wenn ich nicht weiß, auf was ich mich einstellen muss."
 

Huskyeye

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

"Ich weiß was du meinst, aber der Schlag auf den Kopf kann ziemlich hart gewesen sein, vielleicht hat sie jetzt nen Knacks weg, wer weiß. Aber glaubst du denn wirklich, dass sie was weiß?"
 

Tufir

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AW: Des Adlers Tigergebrüll

"Zumindest hat sie den König nicht um nähere Erklärungen gebeten. Also muss sie mehr wissen als ich. Denn ich wüsste jetzt nicht weiter!" war A'Ungs Antwort. "So viel zu unserem Auftrag. Das andere, das hier geschehen ist, bedarf aber auch der Aufklärung. Ich möchte zumindest wissen, ob es mit dem Auftrag in Zusammenhang stehen könnte. Falls ja, interessiert es mich, was für ein Vieh das war." Er deutete auf die Barke, die brennend auf dem Fluss dahin trieb.
 

Huskyeye

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"Sie weiß genauso wenig wie ihr! Und denjenigen den ihr fragen hättet können, ist tot. Gestorben durch eure Hand oder nicht, aber er ist tot!", sagte das Mütterchen.
 

Tufir

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A'Ung sah die Alte durchdringend an und fragte dann: "Ach, und was wisst ihr?" Er betonte das letzte Wort lauernd!
 
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