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Info Sonstiges "Der Goldene Handschuh"

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Gestern gesehen:


Der Film spielt in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts und erzählt die Geschichte des Serienmörders Fritz Honka. Alkohol, Gewalt und Sex sind allgegenwärtig und werden stark fokussiert. Dabei gibt es kaum eine Zensur. Sowohl die Darstellung von Gewalt als auch die Nacktheit wird in diesem Film ohne Rücksicht dargestellt. Natürlich ist es immer der Situation geschuldet, denn bekleidet Sex haben nur die prüden Amerikaner. Der Goldene Handschuh wirkte auf mich sehr verstörend, aber grandios von den Darstellern umgesetzt.

Anfangs dachte ich, das Bild und die (schmuddelige) Kulisse samt ihrer darin befindlichen Menschen könnte überzeichnet sein. Das stimmt aber nicht, denn ich habe ähnliche Verhältnisse (ohne Mord, wohl aber mit Tod) selbst erlebt. Damals arbeitete ich für die Stadt und wir mussten gelegentlich ausrücken und Wohnungen von Verstorbenen leerräumen; manchmal lagen sie viele Tage dort. Oft sahen diese Wohnungen aus wie die von Honka. Dabei wäre das Milieu, welches der Film beleuchtet, als solches schon schlimm genug. Nun aber ist Honka zusätzlich noch ein Serienmörder...

Nach dem Film, sah ich mir die Dokumentation zu Fritz Honka an. Zeitzeugen, Bekannte, Saufkumpanen, Arbeitskollegen, alle kamen mal zu Wort. Auch Fotos von den Schauplätzen sind in dieser Doku zu sehen und runden das Thema auf eine merkwürdig unbehagliche Weise ab.
 

Wore

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Der Film ist richtig schlecht - nur fremdschämen. Lohnt sich nicht wirklich...
 
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