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Der Corona Mut-Macher Thread

PZII

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Habe ich schon, ob wohl ich KEIN FAN von dieser Edi bin!!!!
Aber warum nicht.
 
S

Shinmashaq

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Die Zahl der Arbeitslosen wächst dank Corona. Aber es geht auch anders:
 

Feuertraum

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Haben ist besser als Brauchen.
Wir spielen die davor (ist es die vierte? Grübel).
Sorry, jetzt muss ich einen kleinen Protest protestieren (aka Erfahrung): Ich bin bei Menschen groß geworden, bei denen es sehr häufig hieß: "Muss ich haben!" Egal, wie oft man dagegengehalten und gefragt hatte, wozu denn, es hieß immer "Brauche ich! Muss ich haben! Ist ganz doll wichtig für mich!"
Leider hat diese Maxime mich sehr geprägt, so dass ich über viele viele Jahre viele, sehr viele Gegenstände gekauft habe. Insbesondere Bücher und Brettspiele.
Mittlerweile aber fühle ich mich aufgrund dessen sehr unwohl.
Ich jammere gar nicht mal dem Geld nach.
Es ist eher so, dass ich manchmal das Gefühl habe, dass ich durch die Menge an Gegenständen symbolisch nicht mehr atmen kann, mich eingeengt fühle.
Deswegen versuche ich mich so peu a peu von den Gegenständen zu trennen und weitaus weniger zu kaufen.

Klar, ich weiß, bei den Downloads handelt es sich um Dateien, die wenig Platz auf einer Festplatte wegnehmen und nicht so wirklich physisch sind wie es jetzt ein gebundenes Buch ist.
Ich beziehe es auch eher auf das "Haben ist besser als brauchen." Auch wenn ich in vielen Punkten immer noch gerne stur und unvernünftig bin, so habe ich mit meinen knapp 52 Jahren eines gelernt: Man braucht weitaus weniger als man glaubt ... ;)

@suppstitution: Ja, Sie haben recht: Es ist die vierte Edition.
 

suppstitution

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Mein lieber Feuertraum.

Es war ein Spruch. Ich habe zwei ganze Billy Regale voll Regelwerke, Abenteuer, Quellenbücher, Karten...

Und ob du es glaubst oder nicht. Gerade in der Zeit, in der die Verlage pdf Regelwerke zur Unterstützung ihrer Kundschaft anbieten, habe ich bewusst viel Hardcover bestellt. Darauf sind die Verlage angewiesen. Und wir auf sie. Und trotzdem sind mir die pdf gerne willkommen. Auf meiner Festplatte sind derzeit über 35 unterschiedliche Werke. Eins nach dem anderen schaue ich durch. Wenn mir etwas zusagt, steht es demnächst im Regal.

Ja, wir haben von vielem zuviel. Aber Fantasie kann man nie genug haben. Auch eine Weisheit, die ich mit knapp 50 gewonnen habe.
 

Ancoron

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Außerdem haben wir jetzt alle erfahren, das @suppstitution seine Möbel bei IKEA einkauft...


:hoffnarr
 

Tufir

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Oh Mann, jetzt merke ich mal, wie man sich als Normalbürger ohne Adminrechte fühlt.

30 Sekunden warten bevor man einen zweiten Post machen darf? Echt jetzt?
Kein Wunder habe ich mich immer gefragt, warum ihr so langsam seid. Da liegt der Hund begraben. :hoffnarr
 

Ancoron

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Oder so ewig lange Texte schreibt.... :hoffnarr
 

Tufir

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n-tv schrieb:
UNO warnt vor Verbreitung von mentalen Störungen durch Corona-Krise

Als Folge der Corona-Pandemie droht der Welt nach UN-Angaben auch eine massive Verbreitung psychischer Störungen. Selbst wenn das Virus unter Kontrolle sei, würden danach noch von der Krise ausgelöste "Trauer, Angst und Depression" Menschen und Gemeinschaften rund um den Globus beeinträchtigen, sagte UN-Generalsekretär António Guterres in einer Videobotschaft. In einer Publikation verweist die UNO auf den mentalen Stress, welche die Furcht vor der eigenen Ansteckung oder jener nahestehender Menschen sowie vor möglicherweise tödlichen Folgen der Infektion bei zahllosen Menschen auslösen. Die UN-Experten nennen als mentale Belastungsfaktoren der Krise auch die Sorgen um Arbeitsplatz und Lebensunterhalt.
Ich denke, dass auch einige von uns hier unter solchen Störungen leiden könnten. Ich nehme mich selbst da nicht aus und kann jedem nur raten, das für sich selbst zu reflektieren.
 

Latura

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Ich hatte vor einer guten Woche ein ziemliches Tief. Ist in so einer Isolationssituation vielleicht halbwegs normal. Für mich war gut das ich da jemandem zum "ausheulen" hatte, ohne das der mich weiter runter gezogen hat. Weiß nicht ob das jedem hilft, mir ging es an dem Tag furchtbar, aber am nächsten als alles mal raus war, auch wieder Stück für Stück besser.
 

Tufir

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Ich hatte vor einer guten Woche ein ziemliches Tief. Ist in so einer Isolationssituation vielleicht halbwegs normal. Für mich war gut das ich da jemandem zum "ausheulen" hatte, ohne das der mich weiter runter gezogen hat. Weiß nicht ob das jedem hilft, mir ging es an dem Tag furchtbar, aber am nächsten als alles mal raus war, auch wieder Stück für Stück besser.
Gutes Beispiel, @Latura und ich hoffe, dass dies anderen Mut gibt.
 

Nord-Nerd

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Vielleicht ist da was dran, vielleicht wird aber auch alles nur hochgekocht. Darum kann ich nur für mich selbst sprechen: Ich sehe diese Zeit als ein temporäres, globales Ereignis. Dabei gibt es für mich zwei Dinge: 1. Die Berichterstattung der Medien und wie sie uns informieren und 2. Das von mir in meiner Umgebung Wahrgenommene. Diese beiden Punkte stimmen, aufgrund der Gegend in der ich wohne, meistens gar nicht überein. Ich nehme die Corona-Krise hier so gut wie gar nicht wahr. Einzige Änderung derzeit: Ich muss eine Maske tragen, wenn ich einkaufen gehe. Ansonsten tangiert mich die Krise nicht wirklich.

Wenn die Medien berichten, sind es für mich lediglich Zahlen, mehr nicht. Und mal ehrlich: Die Sensationsgeilheit der Menschen macht auch vor Corona nicht halt. Es wird viel berichtet und Statistiken angelegt, bis sich die Balken biegen. Ob die Zahlen alle stimmen, weiß auch niemand. Würden die Medien jeden Tag über steigende Krebs-Tote berichten und was alles angeblich krebserregend ist, würde die Menschheit auch in Panik verfallen. Deswegen sehe ich das etwas entspannter.

Der Lock-Down ist für meine Familie und mich eher ein Segen, denn wir sind sehr gerne zusammen. Mein Sohn hat nun Online-Schule, was auch gut funktioniert. Wir haben den Wald vor der Tür und einen riesigen Garten. Passt.
 

Tufir

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@Nord-Nerd - Du bist zu beneiden. Aber dein Beispiel zeigt eben auch, dass die (Aus)Wirkungen sehr individuell wahrgenommen werden. Irgendwann nivelliert sich das bestimmt - da gebe ich dir Recht. Im Moment aber muss man Menschen helfen, die damit nicht oder nur schwer klar kommen - egal, wo die Gründe dafür liegen.
 
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Ancoron

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@Nord-Nerd ,meine direkte Umgebung ist genauso wie bei dir - ich wohne mitten im Nirgendwo und die einzige Abgrenzung zwischen Garten und Natur ist der Zaun dazwischen.....
Leider Gottes bekomme ich aber auch viele Informationen mit, die an den meisten Leuten komplett vorbei gehen, da meine Frau aus Ecuador kommt und sie jeden Tag mit ihrer Mutter telefoniert....

Das ist auch so ein Grund, warum mir diese ganzen Aluhut Demonstranten auf den Sack gehen - keine Ahnung, was wahre Einschränkungen und Verbote sind oder wie schlimm diese Scheiß Pandemie wirklich ist, aber auf die Straße gehen und demonstrieren, weil es ja so schlimm ist, mal für 15 Minuten einkaufen eine Maske auf zu setzen.....
 

Latura

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Ich habe einige Bekannte bei denen die Schulschließungen inzwischen zu Problemen führen. Ach ne, die sind ja wieder auf, für 3 Stunden in der Woche, bis zu den Sommerferien *hust*. Viele können Jobtechnisch nicht im Homeoffice arbeiten, aber Grundschulkinder kann man halt auch nicht den ganzen Tag alleine lassen. Selbst an dem einen Schultag gibt es keine Nachmittagsbetreuung - und an unserer Schule sind da normalerweise 70 Prozent der Kinder drinnen. Ergo bleibt ein Elterteil daheim und verdient nichts. Dummerweise gehen Eltern im Normalfall nicht zum Spaß arbeiten, sondern weil sie das Geld brauchen. Hypotheken, Kreditraten, etc. laufen trotz Corona weiter. Die stehen finanziell vor ziemlichen Problemen. Ich glaube nicht das der psychische Druck da gehyped ist - oder, besser ausgedrückt, nicht bei allen Menschen.
Es ist ja nicht nur die Krankheit an sich mit all ihren Gefahren, sondern auch was da noch dran hängt. Niemand will wegen Corona sein Haus verlieren, etc. pp.
 

Ancoron

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@Latura , das sind jetzt die momentanen Probleme in Deutschland und ich verstehe dich da voll und ganz.....
Andererseits kann ich dir einen kleinen Auszug aus Ecuador liefern (und damit gleich mal einen Mangel der Berichterstattung ankreiden, da Deutschland und Ecuador seit 1950 in einer Freundschaft verbunden sind und unser Land mehr Einfluss dort hat, als jedes andere Land auf der Welt...)
In Ecuador ist Krankenversichert, wer einer geregelten Arbeit nachgeht. Zudem bekommt man auch nur Geld, wenn man arbeitet. Der durchschnittliche Monatsverdienst beläuft sich auf $ 400, das ist nach momentanem Wechselkurs Hartz 4, unterste Charge.....
Der Normalbürger (der keine Sondergenehmigung hat) darf in Guayaquil am Tag für zwei Stunden das Haus verlassen, um Einkäufe zu tätigen....
Und die medizinische Versorgung ist unter aller Sau....
Ach, und der Präsident hat sich schon vor Wochen auf sein Anwesen auf den Galapagos Inseln verpisst

In diesem Sinne können wir so froh sein, dass wir in Deutschland leben....
 

Tufir

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Ich habe einige Bekannte bei denen die Schulschließungen inzwischen zu Problemen führen. Ach ne, die sind ja wieder auf, für 3 Stunden in der Woche, bis zu den Sommerferien *hust*. Viele können Jobtechnisch nicht im Homeoffice arbeiten, aber Grundschulkinder kann man halt auch nicht den ganzen Tag alleine lassen. Selbst an dem einen Schultag gibt es keine Nachmittagsbetreuung - und an unserer Schule sind da normalerweise 70 Prozent der Kinder drinnen. Ergo bleibt ein Elterteil daheim und verdient nichts. Dummerweise gehen Eltern im Normalfall nicht zum Spaß arbeiten, sondern weil sie das Geld brauchen. Hypotheken, Kreditraten, etc. laufen trotz Corona weiter. Die stehen finanziell vor ziemlichen Problemen. Ich glaube nicht das der psychische Druck da gehyped ist - oder, besser ausgedrückt, nicht bei allen Menschen.
Es ist ja nicht nur die Krankheit an sich mit all ihren Gefahren, sondern auch was da noch dran hängt. Niemand will wegen Corona sein Haus verlieren, etc. pp.
Es geht auch anders - die Bahn (sorry, das ist halt mein Beispiel) hat allen Eltern eine Härtefallprüfung angeboten und zahlt im Ernstfall das volle Gehalt weiter selbst bei 0 Stunden Arbeitsleistung. Nur 4 von 35 Anträgen wurden bislang abgelehnt und bei 3 von den 4 stehen je rund 100 Überstunden zum Abfeiern bereit. So geht es halt auch, wenn nicht immer nur das blöde Geld im Mittelpunkt steht.
 
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