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Das Rote Vögelchen -- Dolchfurt / Schwertküste / Faerûn / Toril

Ancoron

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Saba zuckt von dem Versuch des alten Mannes, ihn zu umarmen, zurück. Erst durch diese ruckartige Bewegung fällt auf, das der Elf auf jeder Seite eine nach vorne gebogene Schwertscheide trägt. Sowohl Schwertscheiden, als auch die Griffe der seltsam geformten Kurzschwerter, sind aus bzw. mit dem gleichen Material umwickelt, wie die restliche Ausrüstung .

"Nicht anfassen!", entfährt es dem Elf zischend.
 

Sameafnir

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Als die beiden Musikanten dann doch mal eine Pause einlegen, nachdem doch einige der Gäste ihrer Kunst mit Händegeklapper und ein paar fliegenden Münzen, die von Mischa und Anda geschickt aufgefangen wurden, tritt die schwarzhaarige mit dem roten Hemd an die Theke zu den beiden Barden.

"Gut gespielt und gesungen ...!" beginnt sie das Gespräch mit einem Lächeln auf den Lippen und fischt dabei eine kleine Goldmünze aus einem Beutel an ihrem Gürtel, die sie über das schroffe Holz der Theke zu Anda hinschiebt ".... würdet ihr auch etwas ... auf speziellen Wunsch spielen?" in ihren Augen glitzert etwas Spitzbübisches.

Mischa rückt etwas näher heran, nimmt noch einen Zug aus seinem Bierkrug und antwortet "Das kommt ganz darauf an ...., aber die Grundlage ..." er erhascht gerade noch einen Blick auf die Münze, die Anda geschickt in ihrem Mieder verschwinden läßt. ..." die Grundlage ist schon gelegt ... an was habt ihr denn gedacht?" meint er mit echtem Interesse im Blick.

"Vielleicht sollte ich mich noch kurz vorstellen?!" sie wartet aber keine Antwort ab und fährt fort "Mein Name ist Said'yala Perishan binta Nazir al Azila Raja ..., aber Said genügt vollkommen " fügt sie lächelnd an, als sie die erstaunten Augen der beiden Musikanten wahrnimmt. "Also ich würde mich freuen wenn ihr das kennt und spielen...." dann beugt sie sich ganz dicht zu Mischa und Anda und flüstert den beiden etwas zu.

Mischa grinst als Erster, nickt und trinkt seinen Krug in einem Zug leer, Anda nickt und lacht ebenfalls dabei. Auch sie nimmt noch einen Schluck, aber doch sehr gemässigt und stellt den Krug neben den von Mischa auf der Theke ab. Mischa greift sich eine kleine Handtrommel und schnallt auch ein Zupfinstrument um, Anda greift sich ihre Flöte und befestigt an ihren Füßen kleine Schellen, dann beginnt sie mit der Flöte ein melodisches Intro. Mischa setzt mit dem Zupfinstrument ein und es entspinnt sich ein etwas fremdländische Melodie.

Im hinteren Bereich der Taverne in der Nähe der Barden ist noch etwas Platz, dort fängt Said an sich mit katzengleicher Eleganz zum Klang der Barden zu wiegen. Dabei sind ihre Bewegungen grazil und am Anfang noch sparsam. Mischa und Anda s Augen leuchten vor Freude über die Beteiligung an Ihrer Darbietung. Schneller und schneller wird der Takt und Said folgt der Musik mit vollem Körpereinsatz. Ihre Arme wirbeln um ihren Körper und die Füße scheinen über den Boden zu fliegen.
 

Rhizom

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Rhizom Horizonte wacht auf. Das letzte, was er erinnert, war hypnotische immer schneller werdende Musik, Spiralen in seinem Kopf, ein sich immer schneller drehender Tanz. Und dann... ja: was dann? Irgendwie ist die Drehung der Spiralen immer schneller geworden, bis sie so schnell war, dass der Paladin der Bewegung gar nicht mehr folgen konnte und alles in ein diffuses Grau überging. Dann in Schwarz. Dann in Träume. ... und jetzt ist er wieder wach. Wie lange mag er geschlagen haben? Er streckt sich. „Auaaa!!!“ er muss stundenlang, vielleicht tagelang so gelegen haben. Alles verspannt. Wie absurd, mitten am Kneipentisch im Sitzen einzuschlafen. Und das mit seinen alten Knochen!

Jetzt erst schaut Rhizom sich um: offenbar ist es allen anderen ebenso ergangen. Alle schlafen! Und ... was ist das? ... eine Staubschicht liegt über allem, einschließlich der Schlafenden.

Kurz überkommt ihn die Panik.

„Ooooooh! Hallloooo! Ist hier noch irgendjemand wach???“, ruft er, und rüttelt neben sich Karia und Töborg an den Unterarmen, die aber tiefer zu schlafen scheinen.

„Was ist hier nur passiert!“ ruft er! „Bei Selune, welch gottloser Fluch mag uns übermannt haben!“
 

Ancoron

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"Verflucht!" Saba richtet sich ruckartig auf, weicht in einer fließenden Bewegung zurück, auf das er eine Wand im Rücken hat. Ebenso geschmeidig zieht er mit der rechten Hand das Schwert aus der linken Scheide.
Die nach vorne gebogene Klinge scheint aus Glas oder Kristall zu bestehen, denn je nach Blickwinkel ist sie fast nicht zu sehen.

Von der einen auf die andere Sekunde wird auch der Elf immer schwerer zu erkennen. Nicht unsichtbar.
Einem aufmerksamen Beobachter wird nur auffallen, das Saba augenscheinlich über die Fähigkeit verfügt, sich fast vollständig an den Hintergrund anzupassen.
Jetzt wird auch die Funktion seiner Kleidung offensichtlich, die diese Tarnung unterstützt.

Innerhalb weniger Sekunden ist der Attentäter nicht mehr vom Hintergrund zu unterscheiden.
 

Thevita

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"Guten Morgen, schön, dass endlich mal jemand aufwacht. Entschuldigt die Staubschicht, aber es war mir zu doof, alle paar Tage einen unsichtbaren Diener zu beschwören, wenn ich nicht weiß, ob überhaupt nochmal jemand aufgewacht wäre." kommt es wie selbstverständlich von dem Drow, der hinter der Bar verschiedene Gläser, Kerzen, Metallrohre und was er sonst noch in der Taverne gefunden hat, zu abenteuerlichen Kontrukten zusammen gebastelt hat. Nun schnippt er einmal mit den Fingern und ein Handfeger und Putzlappen schweben auf Rhizom zu, um ihn abzustauben.
 

Sameafnir

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"Wie .... wo...... waaaas .... ist ... hier los?" krächzt eine helle Stimme, die sich mühsam unter einem Wust von Stoff, der sich als eine Art Kaftan oder Umhang entpuppt, herauswindet und den direkten Weg an die Theke sucht. "Eben war noch Musik .... und Tanz ... und dann .... " sie stockt einen Moment, schaut die Umstehenden fragend an und greift sich einen Hocker zum sitzen. ".... und dann nichts mehr .... Bekommt man hier wenigstens JETZT was zu trinken? ... meine Kehle ist ganz ausgedörrt. Und wer weiß was hier passiert ist?!" Said schaut zum Drow und zu dem Kerl mit dem Schwert.
 

Screw

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Die Tür zur Straße öffnet sich knarrend und im ersten Moment scheint niemand da zu sein. Dann aber, als eventuelle Beobachter den Blick nach unten gleiten lassen (weiter runter als selbst bei Halblingen), steht da eine rotbraun geschuppte Gestalt mit länglicher Echsenschnauze. Es trägt beschlagenes Leder bescheidener Qualität (sind da aufgenähte Münzen und Messingknöpfe dabei?), ein aus Brettern zusammengezimmertes Schild mit etwas das einem Doppelkopf-Enblem ähnelt, und einem Stilett mit Griffkäfig, der an der Gestalt wohl das Äquivalent zu einem Rapier darstellt. Auf dem Kopf trägt es einen breitkrempigen Federhut der auch schon mal bessere Tage gesehen hat (oder auch nicht, wirkt selbstgemacht), wobei nicht klar ist, ob die Feder vielleicht doch eher eine Fischgräte ist.
"Ich wünfe einen angenehmen Tag, die Herrfaften. Wären fie fo gütig, mir tfu fagen, ob if ein Tzombie bin? Naf meinen letften Erinnerungen bin if mir da nift gantz fifer."
Die Stimme des Kobolds wirkt komisch, hat aber einen selbstbewussten und kultivierten Ton.
 

Ancoron

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Ein Flimmern an der Wand verrät dem aufmerksamen Beobachter, wo sich Saba bewegt.
Er hat einen Auftrag und sein Auftraggeber ist nicht gerade für seine Vergebung bekannt.
Zwar sieht der Neuankömmling nicht gerade gefährlich aus, aber die Erkenntnis der letzten Minuten hat den Attentäter davon überzeugt, das Rhizom augenscheinlich doch geschützt werden muss.
In einer fließenden Bewegung zieht er die zweite Klinge, während er sich vor den alten Paladin und zwischen alle anderen schiebt.

Jetzt, da der alte Mann durch Saba's Tarnung hindurch irgendwie leicht verschwommen wahrzunehmen ist, ist Saba leider besser zu erkennen.
Er kann es nicht ändern. Der Auftrag geht vor.
 

Thevita

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Amethyst gießt Said einen Becher Met ein, während er auf Saba ein Feenfeuer wirkt, was den Attentäter nun in bunte Flammen hüllt. "Entspann dich, du komisches Spitzohr, ist doch nur ne halbe Portion." Zu der Menschenfrau gewandt sagt er: "Ich bekomme das mit dem Bier nicht hin, da musst du schon jemanden vom Personal aufwecken." Er schiebt das Getränk einfach rüber. "Und was passiert ist?" Der Drow schlägt sein Notizbuch zu und macht die Flammen unter seinen Apparaturen aus. "Ich habe immer noch nicht den blassesten Schimmer. So, nun zu dir, Kleiner." Er mustert den eingetretenen Kobold. "Hast du Durst? Oder vielleicht Hunger? Wenn ja, hast du das Bedürfnis, so viel Fleisch wie möglich zu essen, vorzugsweise roh und lebend?" fragt er.
 

Screw

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Das kleine Wesen erhebt sich auf seine Zehenspitzen und reckt empört einen Finger in die Höhe.
"Halbe Portfion vielleift naf eurem Gröfenempfinden, aber if habe mehr alf einen Gegner mit meiner Klinge nieder geftreckt, feid euf deffen bewufft."
Dann legt er seinen Kopf zur Seite und streicht über einen imaginären Kinnbart.
"Lafft mif nafdenken - if bin ein Kobold, alfo ift Hunger und Durft eine Grundvorrauffetfung, und FALLF ef Fleif gibt, dann effe if eigentlif IMMER fo viel davon, daff ef mir bei den Ohren herauf quillt, dabei ift ef auch fon mal vorgekommen, daff ef fich noch bewegt hat ..."

Mit gerunzelter Stirn sinniert er noch kurz über diese Tatsachen, schüttelt dann aber mit einer wegwerfenden Handbewegung den Kopf.
"Aber if weif, wrauf ihr damit hinauf wollt, und denke, if muff mir tatfäflif keine Forgen mafen."
Dann strafft er seine Haltung, tritt endgültig in die Gaststube ein und verbeugt sich galant und Hutwirbelnd vor der leuchtenden, halbunsichtbaren Gestalt Saba's und der dahinter versammelten Gruppe.
"Geftatten, Nurdaff mein Name, Paladin des Hoar und erfter meinef Volkef, der alf Held betfeifnet werden kann."

Als Nurdass (sein Sprachfehler macht das nicht ganz klar) sich wieder aufrichtet, scheint ihm noch etwas einzufallen.
"Da if gerade lebendig auf einem Tempel heraufgeftolpert bin, heift daf, daff der Fluch def Foulmoger gebrofen werden konnte? Oder wifft ihr davon gar niftf? Daff letfte waff if nof weif, ift nämlif mein Tod."
 

Sameafnir

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Noch bevor die immer noch etwas zerzauste Said nach dem Metbecher greift, tastet sie sich selbst ohne eine Miene zu verziehen am ganzen Körper ab, dann kehren ihre Hände zurück auf den Tresen. Ihr Blick schweift durch den Raum und nimmt nun auch die anderen Gestalten darin war, allen voran den "bunt schimmernden" Typ, den der Drow (Amethyst) als "Spitzohr" (Saba) bezeichnet hat und den merkwürdigen kleinen Kerl mit dem witzigen Hut (Nurdass). "Danke, Met ist in Ordnung!" sagts und nimmt mehrere kräftige Schlucke hintereinander. Ganz offensichtlich muss die Kehle der Säbeltänzerin gut gespült werden.

Erst dann sickert in ihr Hirn was der Kleine (Nurdass) so undeutlich von sich gegeben hat ..."Fluch?" bricht es fragend aus ihr heraus und ihre dunklen Augen fixieren ihn nachdem sie den Becher abgesetzt hat, "Was für ein Fluch und wieso stehst du dann hier, wenn du Tod bist?!"
 

Screw

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"Daf", und dabei reckte er einen Finger in die Höhe, "ift eine fehr gute Frage, verehrte Dame. Um darauf tfu antworten, müffte if aber ebenfallf meine Kehle benetfen, bevortfugt mit eben jenem wunderbar füfem Nektar, an dem ihr euch foeben delektiert habt."
Mit diesen Worten geht der Kobold auf einen der Hocker zu und klettert recht geübt auf dessen Sitzfläche. Als das vollbracht ist, ragen gerade mal Kopf und Schultern über den Tresen, aber das scheint ihn nicht zu stören, offensichtlich ist er es gewohnt.
"If fürfte, if habe eure Namen nift behalten, werte Damen und Herren, wären fie fo gütig, mir bei der Korrektur diefef Verfäumiffef behilflif tfu fein?"
 

Sameafnir

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Aufmerksam verfolgt die Dunkelhäutige wie der kleine Kerl den Hocker erklimmt und um ein Getränk nachsucht. Ihr Blick wandert zum Drow und nickt diesem zu "Macht uns doch noch zwei Becher voll mit diesem ... süßen Nektar ....bitte!" sie nestelt an einem kleinen roten Seidenbeutel, der an ihrem Gürtel befestigt ist und fischt einige Münzen heraus, die sie auf der Theke zu ihm hin schiebt. Zu Nurdass sich hinwendend antwortet sie "Mein Name ist Said'yala Binta Nazir. Und nun zu dir, wer bist du und was hat es mit diesem Fluch auf sich?"
 

Ancoron

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Saba gibt seine Tarnung auf. Wird sichtbar und ist mit ein paar schnellen Schritten bei >Amethyst<. Die zwei nach vorne gebogenen Kristallklingen schmiegen sich überkreuzt an den Hals des Drows.
Und im Dialekt von Ched Nasad knurrt der Attentäter den anderen an.
"Lösch die Flammen oder stirb, mach es noch einmal, und du stirbst schneller..."

Saba's Laune sinkt schneller als die Füllung eines Bierfasses auf einem Zwergengelage.
Er wäre gar nicht hier, wenn er dem verdammten Drachen keinen Gefallen schuldig wäre.
 

Sameafnir

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oO Erst lauscht man andächtig der Musik, läßt sich anschliessend zu einem Tänzchen locken dann fällt man in einen komatösen Tiefschlaf und wenn man aufwacht ist gleich der wilde Watz los....Oo denkt sich Said, als der fast Unsichtbare wieder sichtbar wird und offenkundig höchst übellaunig dem Drow-Barkeeper seine Klingen an den Hals setzt.

In aller Gemütsruhe verlagert sie ihr Gewicht so auf ihrem Hocker, dass sie - sollte es notwendig werden - ihr Wurfsachs aus dem Gürtel ziehen und werfen könnte. Auf diese kurze Distanz wäre das wirklich keine Kunst. Aber irgendetwas sagt ihr, dass Amethyst sich auch zu wehren weiss. Lieber erstmal nicht einmischen. Diese Taktik hat sich schliesslich bewährt.
 

Screw

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Nachdem seinem Wunsch nachgegeben UND bereits bezahlt worden war, räuspert Nurdass sich vernehmlich und plustert sich ein wenig auf. Zwar blickt er leicht verstimmt auf die Ablenkung, die der eben voll sichtbar gewordene Meuchelmörder bietet, aber er wäre nicht er selbst, wenn er widrigen Umständen über Gebühr Beachtung schenkte. Theatralisch und mit untermalenden Gesten, beginnt er zu erzählen.
"Die ehrwürdige Fyndra Filvane warb mif und tzwei weitere tapfere Abenteurer an, Tfenof, einen hal-orifen Mönf, und Tfarlet, eine dunkelelfife ... öh ... if denke, fie hatte waf mit Klingen und Magie tfu tun, fo genau weif if daf nift, fehr tfurückhaltend, die Dame. Naja, auf jeden Fall fikte Lady Filvane unf auf nach Tfult, um den Fluf def Foulmongerf tfu brefen. Diefer Fluf verhinderte, daff die Feelen verftorbener tfurück inf Reif der Lebenden geführt werden können und forgte auferdem dafür, daff all jene, die fo tfurück geholt wurden, langfam dahinfiechten um abermalf und endgültig tfu fterben."
Andächtig starrt der Kobold, der bei der Vorstellung sogar seinen Hut abgenommen hatte und diesen nun gegen seine Brust hielt, zu Boden und hält einen Moment inne. Dann wirbelte der Hut wieder an seinen angestammten Platz.
"Auferdem hat fo tfiemlif allef, waf auf Tfult tot war begonnen, fif aüferft untot tfu gebärden. Ein höfft unangenehmer Nebeneffekt kann if euf fagen."

Kurz sieht er sehnsüchtigst auf den noch leeren Bereich der Theke vor sich, fährt aber schließlich fort.
"If ftarb im Kampf gegen einen felbftfüftigen und mafthungrigen Földnerhauptmann, ein wahrer Berg von einem Krieger. Er rammte mir feinen Fild mit voller Kraft gegen den Leib, um mif niedertzuwerfen, aber heldenhaft blieb if ftehen und ftarrte ihn nieder. Mit gebrofenen Rippen und fwindendem Bewufftfein, aber if fah ihn vor mir fterben, da meine nof lebenden Kameraden ihn niederftreckten. Offensiftlif konnten fie aber mein Leben ebenfowenig retten wie daf von Tfarlet und dem tzwergifen Priefter, der in Port Nyantfaru tfu unf geftofen war. Lediglif Tfenof und ein menflifer ... ähm ... Druide? If fätfe mal Druide, er war tfum Teil mit Piltfen bewaffen. Wir haben ihn in Mefro gefunden, kurtf naf Tfarletf Tod durf geifterhafte Untote."
Er blickt kurz ins Leere und zuckt dann mit den Schultern.
"Ja und vor ein paar Minuten, bin if im Tempel aufgewaft. Die Priefter dort haben mir niftf verraten, alfo bin if nun hier."
 

Thevita

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Amethyst wollte sich gerade bei Said und Nurdass beschweren, dass er eben nicht der verdammte Barkeeper ist, entscheidet sich aber angesichts der Klingen an seinem Hals für eine andere Taktik. "Hat dir Planlosen eigentlich niemand beigebracht, dass man den verdammten Barkeeper nicht ärgert, wenn man noch einen Drink will?" faucht er den Elfen an, der sich nicht zwischen Mondelf und Drow entscheiden kann. "Pass lieber auf, dass du bei dem Versuch, mich ins Totenbuch zu stecken, nicht selber verloren gehst." Der Menzoberranzaner Dialekt ist durch die Jahre in Sigil stark verwaschen, aber immer noch hörbar. Amethyst hebt die Hand und lässt mit einem Schnippen das Feenfeuer und die nekromantische Energie verpuffen, die er fast aus Gewohnheit auf Saba geschleudert hätte. In aller Seelenruhe dreht er sich um und macht einen neuen Krug Met auf, um einzugießen. Er füllt Saids Becher und noch drei weitere. Dann holt er eine Flasche vom Regal und ein kleines Glas. Das halb abgeblätterte Etikett der Flasche trägt die Aufschrift Kehlenschneider. Er schiebt Saba einen Becher Met und den Kehlenschneider hin. "Für den Alten." er nickt in Richtung Rhizom und deutet auf den Metbecher. "Und das scheint zu dir zu passen. Nimm einen Schluck und schließ ab, du Übergeschnappter." Damit ist er dann auch fertig, Saba zu ärgern. Einen Becher schiebt er Nurdass hin, den anderen behält er selbt. Dann verbeugt er sich grinsend vor dem Kobold. "Amethyst Dunkelstern, Ebenenreisender, Herrenklubbesitzer und nun auch Aushilfsbarkeeper. Zu Euren Diensten. Nun, da Ihr lebt und es euch gut geht, scheint der Fluch euch entweder nicht betroffen zu haben oder er ist gebrochen."
 

Screw

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Nurdass verfällt in eine Denkerpose.
"Hmmm ... da könnte waf dran fein ... if BIN tfiemlif aufergewöhnlif und fpetfiell. Nurdaff der Kobold-Paladin, der grofen Kriegern und Flüfen gleifermafen trottft. Ja, daf könnte durfauf ftimmen ..."
Ohne die Pose aufzulösen, grift er nach dem Becher Met und schlürft vernehmlich einen Schluck davon.
"Mmmh, gutef Gebräu."
 

Sameafnir

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oO Na also, die Situation zwischen den Spitzohren hat sich wie erwartet geklärt!Oo Ein Grinsen stiehlt sich in Saids Gesicht, als Nurdass seine Erzählung beginnt. Am Anfang hat sie noch Mühe den Kleinen zu verstehen, aber der Sprachfehler ist einfach zu niedlich, besonders vor dem Hintergrund der Inbrunst und dem Stolz mit dem die Geschichte vorgetragen wird.

"Besten Dank, Aushilfsbarkeeper Amethyst! Auch an euch, Herr Beschützer des Paladins!" meint sie immer noch mit einem leicht spöttischen Gesichtsausdruck zum Drow und zum Elf nachdem Nurdass fertig erzählt hat und greift die Hand zum Metbecher. Und zu Nurdass "Das ist in der Tat ein spannender Erlebnisbericht! Auch ich würde meinen, dass der Fluch wohl gebrochen sein muß, wenn du nun wieder unter den Lebenden weilst! Und wir ebenso! Darauf ein Trinkspruch: Auf den Tanz des Lebens!" Said erhebt den Becher und prostet den Umstehenden zu.

"Bleibt nur die Frage wo eure Begleiter abgeblieben sind?! Und was hat euch hierher verschlagen, werter Amethyst und Ihr, wie war noch Euer Name?"

Als Said erneut ihren inzwischen geklärten Blick durch den Schankraum wandern läßt sieht sie in einer Ecke auch die beiden Sänger, Mischa und Anda friedlich ineinander verwoben schlafend liegen. Jemand hat Ihnen sogar eine Decke übergelegt.
 

Ancoron

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Jetzt ist die Laune des Attentäters komplett im Keller. Seit er in die Kaschemme gekommen ist, hat er einen Fehler nach dem anderen begangen. Und den letzten, als er den Drow in ihrer eigenen Sprache angegiftet hat.
Jetzt ist es sowieso schon egal.
Saba gibt seine letzte Tarnung auf und nimmt sein originales Äußeres an. Wird zu dem Drow, als der er geboren wurde.
Auch wenn er diese Gestalt, sein Volk und den ganzen verdammten Spinnenkult abgrundtief hasst.
Die Kristallschwerter lässt der Attentäter einfach fallen. Die verdammte Magie setzt ein und die Waffen lösen sich in Luft auf. Einen Augenblick später befinden sich die gebogenen Schwerter wieder in den Scheiden an der Hüfte des Drows. Er kann die an ihn gebundenen Waffen nicht einmal ablegen, wenn er es wollte.
Er trinkt den Becher in einem Zug leer.
 
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