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Chapter three - Accursed Homeland

Dieses Thema im Forum "Encounters of the other kind" wurde erstellt von Tufir, 24 Juni 2008.

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  1. Tufir

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    AW: Chapter three - Accursed Homeland

    "Noch nicht," murmelt Jeff, "noch nicht! Manchmal könne wir unserem Schicksal nicht ausweichen." Er erhebt sich wieder. "Sind wir ein Team? Gehen wir es an? Oder brauchst du noch Bedenkzeit? Du bekommst alles, was du brauchst!"
     
  2. AW: Chapter three - Accursed Homeland

    "Ich will dieses Königinnen-Gequatsche nicht hören, Jeff! Unterlasst es." Sie holt tief Luft und sieht zu Tom "Was hat er eigentlich für eine Funktion inne!? Auch unehrenhaft entlassen!? Oder braver Spür- und Schoßhund der das Fleisch aufspürte!?"Es war deutlich, dass Joy sich selber als das -Fleisch- betitelte. Ständig von allen gejagt. Ihr Leben immer auf der Flucht verbringend. Langsam wurde Joy blasser und verlor zusehends an Bissigkeit und Härte. Die Rebellin die sie von Kinderbeinen an gewesen ist, versagte. Dann sieht sie zu Jeff. Ihr Blick wird trüb und dunkel. Sekunden später rutscht sie an der Wand hinunter. Kraftlos. Elend.
     
  3. Tufir

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    AW: Chapter three - Accursed Homeland

    Mit einer Kraft und Schnelligkeit, die man Jeff bis vor kurzem kaum zugetraut hätte, war er bei Joy, stütze sie und legte sie schließlich aufs Bett. Ein Blick zu Tom brachte diesen dazu, das Zimmer zu verlassen. Jeff betrachte die daliegende Joy immer wieder versucht, ihr über die Wange oder den Handrücken zu streichen. Einen Wunsch, den er jedoch mit aller Gewalt unterdrückte. In seinem Gesicht stand die Sorge. Mit einer solch heftigen Reaktion hatte er nicht gerechnet.

    Nach 2 Minuten kam Tom mit einem Gals zurück, in dem eine honiggelbe Flüssigkeit schwappte. Jeff lächelte. "Das schottische Nationalgetränk: Uisge! Medizin für alles und jeden. Darf ich vorstellen!" er deutete auf Tom. "Tom de Lancey, mein jüngerer Bruder. Von Geburt an stumm." Tom verbeugte sich leicht in Richtung Joy. "Darf ich deinen Kopf stützen, Joy, damit du davon trinken kannst?" Er hielt ihr das Glas hin.
     
  4. AW: Chapter three - Accursed Homeland

    Joy wehrte sich nicht, als Jeff sie auf das Bett legt. Sie hat die Augen geschlossen und atmet tief ein und aus. "Der Bruder..." wiederholt sie und lacht leise. "natürlich. Ein Familienunternehmen also. Gratulation, ihr habt es beide geschafft!" sie wendet sich von Jeff ab, als er ihr das Getränk hinhält. "Ich habe keinen Sinn für Nationalgetränke. Sollte ich tatsächlich Königin sein, schaff ich es ab." murrt sie und blickt an die gegenüberliegende Wand. Ihren Sarkasmus hatte sie nicht verloren. Doch dann dreht sie sich wieder zu Jeff um und blickt ihn von unten an. "Ihr seid ein großartiger Geheimagent." sie erhebt sich und steht wieder auf. Es wurde schnell klar, dass das kein Kompliment war. "Ihr habt mich mit Bravour überlistet, mich unter falschen Voraussetzungen hergelockt und offenbart mir nebenbei noch, dass ich eventuell Königin der Schottin bin. Hervorragende Vorstellung, ich würde ja applaudieren, wenn mir danach wäre. Und dass ihr mich dann noch fragt, ob wir ein Team wären.. Nun, Jeff ich habe wohl keine andere Wahl! Ihr habt mich all die Zeit manipuliert und hintergangen. Ihr brachtet mich wissentlich in große Gefahr, jetzt wieder auszureisen ist kaum mehr möglich. Sehr schön. Ich bin dabei. Und wenn diese Sache erledigt ist - dann solltet ihr euch vor mir in Acht nehmen.." sie blickt Jeff während ihrer Worte die ganze Zeit in die Augen.
     
  5. Tufir

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    AW: Chapter three - Accursed Homeland

    Jeff sieht Joy fast ein wenig traurig an. Er nickt nur. Dann beendet er seinen Anziehvorgang. "Gut, es gilt noch einiges vorzubereiten. Vielleicht kannst du darüber nachdenken, welche Kontakte du hier noch hast und ob sie für das Unternehmen in Frage kommen. Wir werden unser Hauptquartier hier aufschlagen, solange bis in London alles vorbereitet ist. Hast du Lust mit mir zu frühstücken? Unten, unter Leuten?"
     
  6. AW: Chapter three - Accursed Homeland

    Langsam schüttelt Joy den Kopf und blickt Jeff ausdrucklos an. "Nein, ich werde mich erst zurückziehen und mich neu kleiden. Und dann werde ich diverse Kontakte aufsuchen. Keine Zeit!" Dann geh sie an ihm vorbei und in Richtung der Tür.
     
  7. Tufir

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    AW: Chapter three - Accursed Homeland

    "Joy!" Jeff rief ihren Namen nochmals leise durch den Raum. Er wartet nicht ab, ob sie stehen bleibt und sich nochmals umsieht. "Verzeih!" Nur dieses eine Wort noch. Es war ihm wichtig.
     
  8. AW: Chapter three - Accursed Homeland

    Joy dreht sich nicht mehr um, sondern verlässt den Raum. Erneut eilt sie aus dem Hotel und findet sich wenig später bei William wieder. Er öffnet und blickt sie überrascht an. "Was denn, keine 7 Jahre dazwischen?" lacht er und lässt sie herein.
     
  9. Tufir

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    AW: Chapter three - Accursed Homeland

    Jeff biss sich auf die Lippen und schüttelte dann den Schwermut ab. Die letzte Stunde war ihm nicht leicht gefallen. Aber es war nichts im Vergleich zu dem, was er Joy angetan hatte. Ab sofort würde er sein Leben für sie geben. Sie wusste das nicht, aber das spielte auch keine Rolle.

    Er verfasste eine Nachricht an sie, die er offen auf den Tische legte. Dann gab er an der Rezeption Bescheid, dass Joy jederzeit in sein Zimmer gelassen werden sollte. Die Nachricht besagte, zu welche Tageszeiten er wo zu finden war, und zwar täglich.

    • ab Sonnenuntergang im "Schweren Ochsen", einer Kneipe im schmierigsten Viertel der Stadt
    • Zum Mittagessen im "Prinz William", einem Nobellokal am Marktplatz
    • Zum Frühstück hier im Hotel
    Anschließend schickte er Tom mit einem Auftrag nach London. Dann machte sich Jeff auf, seine Kontakte von früher in der Stadt zu reaktivieren. Er beabsichtigte nicht, Joy erneut unter Druck zu setzen. Sie hatte gesagt, dass sie dabei war. Irgendwann würde sie wieder auftauchen. Es war egal ob in einem Tag oder einer Woche. Jeff grinste. Er hatte sein Vertrauen zurück gewonnen! Zumindest was Joy anbelangte!
     
  10. AW: Chapter three - Accursed Homeland

    Nachdem Joy William wieder aufgesucht hatte und die beiden zusammen einige Kontakte reaktiviert hatten, versuchte William für Joy ihre Ausrüstung zusammen zu klauben. Joy hingegen stand vor einem Spiegel und betrachtete sich - nicht dass sie ihr Aussehen überprüfte, nein - sie blickte sich in die Augen, glitt übern Körper hinunter und befestigte allerlei an ihrem Gürtel.

    Es würde nicht einfach werden, es würde sogar wirklich schwer werden und sie wusste, dass das ihr letztes Attentat werden könnte. Schwermütig war sie nicht, doch in sich gekehrt. Während sie sich betrachtete ging sie alles nochmal durch:

    Um ihren Hals trug sie ein etwas breiteres, dunkelbraunes Lederband. Ihre braunen Haare waren zu einem Pferdeschwanz nach hinten gebunden und fielen ihr nur ansatzweise auf den Rücken. Sie trug eine dunkelbraune engdanliegende Hose, die ihren kratfvollen doch schmalen Körper betonte. Ebenfalls dunkelbraun - alles das selbe BRaun - war ihre Weste, die ebenfalls das Augenmerk auf den Körper legte. Darunter trug sie einfach schlichte weiße Bluse. Alles in allem war Joy nur bekleidet, damit sie nicht nackt rumlief, doch ihre Kleidung passte sich perfekt den Rundungen und Kurven an und ließen sie somit ungehindert durch enge Dinge kriechen, oder schnell und mit kaum Widerstand laufen.

    Die ebenfalls braunen Stiefel umschlossen die Hose.

    Als sie den Blick wieder in ihr Gesicht hebt, erkennt sie die grünen Augen. Sie leuchteten kraftvoll und strahlend wie eh und je. Ihre Hautfarbe hat inzwischen von blass und kränklich zu kräftig und dunkel gewechselt und unterstreichen das übliche Bild der Schottin. Geistesabwesend fummelten ihre Finger noch an den Handschuhen herum, die ihre Handflächen schonen würden, und komplettiert das Erscheinungsbild somit.

    Als sie ihre Dolche befestigt und eine dunkle Jacke angezogen hatte, stand sie da und starrte sich selber an.

    In dem Moment kam William durch die Tür und lehnte sich lässig lächelnd gegen den Rahmen.

    "Das ist die Joy de Yaincre, die jeder kennen und fürchten gelernt hat."

    Da war sie.. wie eh und je.. Sie hatte ihre alte Stärke wieder.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28 Juni 2008
  11. Tufir

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    AW: Chapter three - Accursed Homeland

    Nachdem Jeff ausgiebig gefrühstückt hatte, begab sich Jeff auf ein Postamt. Er hatte einige Schreiben vorbereitet, die er jetzt absenden wollte. Da Tom nicht sprechen konnte und er niemanden sonst vertraute, musste er diesen Job selbst erledigen. Die Schreiben waren anonym und enthielten aber Hinweise, die es seinen Freunden erlauen würde, ihn zu identifizieren. Er wußte, dass er damit ein Risiko einging, doch das Unternehmen konnte unmöglich von nur drei Personen durchgeführt werden. Hier war eine Planung notwendig, die mehr Kräfte benötigte. Jeff ließ sich mit der Erledigung Zeit und verstellte sorfältig seine Schrift auf den Umschlägen.

    So kam es, dass es bereits Mittagsessenszeit war, als er damit fertig war. Da Jeff unbedingt seine Gewohnheiten einhalten wolle, bis er seine Mannschaft zusammen hatte, bega er sich in das Hotel am Marktplatz und speiste ausgezeichnet, aber schmal.

    Den Nachmittag verbrachte er damit, durch die Stadt zu schlendern und sich die Leute anzusehen und versuchte, deren Stimmung zu erfassen. Als es dann Zeit wurde, machte er sich auf, die Kaschemme des Abends zu besuchen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14 Juli 2008
  12. AW: Chapter three - Accursed Homeland

    Joy saß schon seit geraumer Zeit im "Schweren Ochsen". Sie hatte sich nichts bestellt, sondern achtete lediglich auf die Eingangstür. Sie hatte ihre Kleidung bisher nicht gewechselt und handelte sich damit einige Blicke ein. Doch Joy hatte sich an solch profanen Dinge gewöhnt und ignorierte sie mit Bravour.
     
  13. Tufir

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    AW: Chapter three - Accursed Homeland

    Als Jeff den "Ochsen" betrat und er Joy bereits da sitzen sah, huschte ein Lächeln über sein Gesicht. Er winkte dem Wirt zu, bestellte auf diese Weise ein Bier und begab sich an Joys Tisch. Ohne Umschweife setzte er sich. "Nanu?" sagte er fragend. "Noch nichts bestellt oder auch erst kurz hier?"
     
  14. AW: Chapter three - Accursed Homeland

    Joy blickt Jeff mit undurchdringender Miene an. Als er sie anspricht, neigt sie sich nur kurz etwas vor um nicht so schreien zu müssen und meint: "Mir ist der Appetit vergangen." Dann lehnt sie sich wieder zurück, wendet den Kopf zur Seite und verschränkt die Arme vor der Brust. "Euer Plan?" fragt sie knapp.
     
  15. Tufir

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    Jeff grinste. "Der Appetit vergangen? Warum? Hier trinkt man nur und isst man nicht." Als das Bier kam fuhr er fort. "Junge, bringe noch 2 von der Sorte. Und dieses Bier hier ist ausgezeichnet." Er leerte sein Glas auf einen Zug und als der Nachschub kam, schob er eines der Gläser zu Joy hin. "Wenn du gar nichts trinkst, könntest du auch gleich singend auf dem Tisch tanzen. Das würde hier nicht weniger auffallen. Mein Plan? Ich habe keinen. Ich habe nur eine Idee, eine Vision. Den Plan möchte ich zusammen mit dir und eventuell einigen anderen Personen entwickeln!" Dann lehnte er sich zurück und prostete Joy zu.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14 Juli 2008
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