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Büro von pCyDoc

Dieses Thema im Forum "Kranken- & Siechenhaus" wurde erstellt von pCyDoc, 1 April 2013.

  1. Ashram

    Ashram Streuner Bürger von Delazaria

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    "Größte Bedrohung für das Multiversum, Ha!" Der Drache in Drowgestalt kann sich einfach nicht mehr beherrschen und lacht los. So amüsiert hat er sich seit Mit nicht mehr, und bis jetzt war es auch nicht ganz so schmerzhaft, wie die letzte Auseinandersetzung mit dem kleinen Plagegeist. Als er sich wieder halbwegs beruhigt hat, wendet Ashram sich an den alten Paladin. "Ich habe Euch doch gesagt, das es keinen Schattenaspekt gibt. Ihr habt hier eher ein Problem der ganz anderen Art würde ich sagen." Und, man mag es kaum glauben -und wer den Schattendrachen kennt- wird es nicht für möglich halten, aber, "Wenn ihr mir erzählt, was denn nun vorgefallen ist und worum es hier wirklich geht, kann ich vieleicht helfen..."
     
  2. Thevita

    Thevita Legat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden Bürgermeister von Delazaria

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    oOEs sei euch verziehen.Oo klingt die uralte Stimme des Schwertes in den Gedanken von pCyDoc. Auch Ashram spürt die Berührung von Gedanken, die noch viel älter sind als seine eigenen. oONicht so abwertend, junger Drache. Ich bin die Dunkelheit, die allem voran ging. Die Dunkelheit, aus der Licht geboren wurde. Die Dunkelheit, die vor dem bewussten Gedanken liegt und ihn formt.Oo
     
  3. pCyDoc

    pCyDoc Streuner Bürger von Delazaria

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    pCyDoc bringt seinen Dank mit einer leichten Neigung seines Kopfes zum Ausdruck. Was Ashram mit seiner relativ respektlosen Aussage meint, kann der Elf nachempfinden ... Wesen wie er haben einfach Dinge aus einer anderen Sicht erlebt als göttliche. pCyDoc kennt dieses Gefühl.

    "A propos Hilfe." Aus einer Schublade des Schreibtisches nimmt pCyDoc eine kleine Phiole. Dabei nimmt er Kageal vorsichtig, legt die Waffe an den Rand der Tischplatte und schiebt die Schreibtischunterlage wieder an ihren Platz über das Muster. Dann tritt er auf Ashram zu und hält diesem die Phiole hin. "Dies habe ich nach den Ereignissen die euch in den Kerker gebracht haben erhalten. Ich denke, es gehört euch. Urteilt selbst."
     
  4. Rhizom

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    oO Kageal... Mondaspekt... es gibt keinen Schattenaspekt? Ein Teil von Schein? Oo Während die anderen beiden im Raum sich unterhalten, dreht sich in Rhizoms Kopf alles. Gedanken kommen und gehen, widersprechen sich, treffen aufeinander, können nicht zusammen bestehen, verscheuchen einander, beschwören andere. Während die anderen im Raum sich offenbar schon ganz anderem zuwenden, steht er immer noch regungslos dar. Das Hilfsangebot von Ashram hat er nur ganz am Rande wahrgenommen. Seine Gedanken kreisen nur um das Schwert. oO Neumond. Die alten Lehren sagen, der Neumond ist der Tag, an dem Selune sich ganz zurückzieht, und Shar den ewigen Kampf zu gewinnen scheint, bevor Selune zurückschlägt und wieder zu voller Größe erwächst. Am Tage des Neumonds ist Selune geschwächt, weshalb er der Tag der intensivsten Gebete ist. Alle Priester nehmen ihre Kraft zusammen um Selune zu zeigen, dass ihr Gefolge groß ist und voller Demut bereit ist, alles für sie zu tun. Und Selune ist erfreut und erhebt sich wieder. Der Neumond zeugt von Shar, doch er zeugt genauso von Selune. Er ist... Oo

    "Der Neumond ist ... Selune im Moment ihrer heiligen Schwäche!" spricht er nun laut aus und geht vorsichtig und mit den Händen voran dorthin ... ja wo hin? Dorthin, wo es ist. Wo Kageal liegt. Am Rande der Tischplatte. Es stolpert nicht und stößt nichts an. Und nach wenigen Schritten steht er vor dem Tisch und steckt die Hände nach Kageal aus um es zu berühren.
     
  5. Thevita

    Thevita Legat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden Bürgermeister von Delazaria

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    Sanft kribbeln die Hände des Paladin, wo sie das Schwert berühren. Das Kribbeln läuft die Arme hoch, über Schultern und Hals bis zu Rhizoms Gesicht. Plötzlich zeichnen sich in der Dunkelheit vor Rhizoms Augen sanfte, silbrig schimmernde Linien ab. Zuerst die Klinge, die viel kleiner als Schein ist, dann der Tisch, dann Boden und Wände. Diese Linien sind ganz dünn und fein. Schließlich schälen sich kräftigere Linien aus dem Dunkel. Zwei Gestalten mit spitzen Ohren, die ihre Umgebung ein wenig überstrahlen. Es sieht fast so aus, als hätte jemand mit einem silbernen Stift auf schwarzes Papier gemalt. Kageal selbst schweigt zu dem Paladin, es ist immer noch ein klein wenig beleidigt.
     
  6. Rhizom

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    Als Rhizom die silbernen Linien vor seinen Augen sieht, bleibt Ihm fast das Herz stehen. "Ich ... ich sehe! Aber ... so ... anders. Ich..." er bleibt regungslos und versucht sich an diese neue Sicht zu gewöhnen und sie zu verstehen.

    "Oh! Kageal! Ich danke Dir! Ich glaube, ich verstehe: Es ist nicht das Licht, das ich sehe, wie es durch meine Augen dringt, sondern ich sehe in meinem Inneren. Hinter meinen Augen. Dort entsteht ein neues Bild, ein Abbild. Du zeichnest es in den Schatten mit der Silbertinte des Mondes! Oh Kageal, ich danke Dir!"

    Nur in Gedanken fügt er hinzu: "Kageal, kannst Du Schein helfen? Es leuchtet zu stark und zu kalt. Sein Licht ist nicht mehr das sanfte Licht des Mondes."
     
  7. pCyDoc

    pCyDoc Streuner Bürger von Delazaria

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    Die Phiole immer noch abwartend in der Hand, wendet sich pCyDocs Blick zu Rhizom. "Ah. Die Kommunikation beginnt. Ein weiterer Schritt." Sein Blick wandert wieder zu Ashram. "Ihr spürt es auch, nicht wahr?"
     
  8. Ashram

    Ashram Streuner Bürger von Delazaria

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    Und wie er es spürt. Noch wird der dumme Mensch sein Drowbild sehen, aber für wie lange? Ashram nimmt die Phiole aus der Hand des Arztes; lässt sie in einer seiner tausend Taschen verschwinden, murmelt ein "Danke", bevor er sich wieder der göttlichen Komunikation zuwendet. "Da ich nicht mehr gebraucht werde, und solange der Mensch noch blind ist und weil du ja alles unter Kontrolle hast - auf nimmer wiedersehen", sendet Ashram in Gedanken an das Schwert das keines, eines und doch soviel mehr ist.
    "Mir fällt gerade ein, das ich noch etwas in meinem Laden zu erledigen habe; die Herren, Lebt Wohl..." Und mit diesem, etwas schnellen Gruß in den Raum tritt Ashram in den nächst besten Schatten und ist verschwunden.
     
  9. Rhizom

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    Das Schwert will offensichtlich nicht sprechen. Nun, Rhizom hatte es auch bisher nicht gut behandelt. Als er statt dessen den Abschied des Dunkelelfen hört, besinnt sich Rhizom, dass es ja auch keinen Sinn hat, sich ewig hier aufzuhalten. Über die Schulter schaut er Ashram nach und sieht, wie sich die Silberlinien, die ihn zeichnen, langsam verändern. Ihr Form verwirbelt, und es sieht aus, als sei Ashram ... viel größer? Und hätte ... einen Schwanz? Und ... Dann ist er aus der Tür verschwunden. oO Egal, das ist jetzt nicht wichtig! Oo Zwei Dinge müssen getan werden: Schein muss geholfen werden, und dem armen ehemaligen Patriarchen ebenfalls. Gut.

    "Herr Doktor, sagt, wie geht es eigentlich dem Herrn Ancoron? Habt Ihr ihm helfen können? Darf ich ihn sehen?"
     
    Zuletzt bearbeitet: 11 November 2016
  10. pCyDoc

    pCyDoc Streuner Bürger von Delazaria

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    pCyDoc blickt Ashram bei dessen Abgang nach. oO Was lebe ich nicht in interessanten Zeiten ... immer wieder ... Oo Dann ruft ihn Rhizoms Frage zurück ins Hier und Jetzt. "Durchaus. Wir haben die mögliche Ursache entdecken können. Mein Team arbeitet daran, es zu isolieren und möglichen Falls zu entfernen. Sehen könnt ihr ihn auch, allerdings erst nach Abschluss der Behandlung. Diese sollte noch mindestens zwei Stunden in Anspruch nehmen. Ich schlage deshalb vor, dass ihr euch erst einmal mit Kageal befasst. Ich muss zugeben, dass ich neugierig bin, weshalb ich darum bitte, der Unterhaltung beiwohnen zu dürfen. Solltet ihr, Herr Rhizom, oder ihr, Kageal, allerdings etwas dagegen haben, stelle ich ihnen gerne eine andere Räumlichkeit zur Verfügung."
     
  11. Rhizom

    Rhizom Held

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    "Oh, nein, ja, doch. Ich ähm, Ihr ..." Jetzt ist Rhizom doch etwas aus dem Konzept gebracht oO Wie soll ich mit einem Schwert reden, das offenkundig nicht mit mir reden möchte, und dafür sicher auch gute Gründe hat? Oo "Von mir aus dürft Ihr gern bei meiner Unterhaltung dabei sein, ich habe ja nichts zu verstecken. Nun ist es aber so, dass das edle Schwert mir gegenüber schweigt." Während er dies sagt, schaut er weiterhin die in Silberlinien gemalte Umgebung an, schaut sich um, sieht stärkere und schwächere, mal sich bewegende, mal ganz starre Linien. oO Ach ... Moment mal! Oo
    Rhizom sieht aus, als ginge ihm gerade ein Licht auf und zu dem Schwert sagt er, ebensosehr in Gedanken wie in Worten: "Oh verzeiht, ehrwürdiges Schwert Kageal, schon wieder war ich blind. Was sind denn all die Linien, die Euer silberner Pinsel vor meinem inneren Auge entstehen lässt, wenn nicht eine Weise, wie Ihr mir die Welt zeigt; eine Weise der Kommunikation. Verzeiht bitte meine Ignoranz! Habt Dank für Eure Großzügigkeit und für all das, woran Ihr mich teilhaben lasst. ... Und bitte, nehmt meine untertänigste Entschuldigung an, edles Schwert Kageal!"

    Daraufhin kniet Rhizom sich nieder. Seine Gelenke knacken bei der ungewohnten Bewegung und er muss einmal viel zu laut ausatmen. Dann aber verharrt er in der demütigen Position, das Schwert weit vor sich gestreckt und seine Augen nur auf es fixiert.
     
  12. Thevita

    Thevita Legat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden Bürgermeister von Delazaria

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    oOVielleicht besteht für euch doch noch Hoffnung, irgendwann einmal wahrhaftig zu sehen. Ich nehme eure Entschuldigung an.Oo Die Gedankenstimme des Schwertes, mit der es zu Rhizom spricht, ist ein Hauch belustigt, aber sehr sanft. Dann wendet sich das Schwert sowohl an pCyDoc als auch an Rhizom. oOFür den Elfen, der Hilfe bei uns suchte, haben wir getan, was wir konnten. Nur die Reaktion auf unsere Magie war.... unerwartet.... Nun bin ich von Schein getrennt, was in unserer Existenz noch nie der Fall gewesen ist. Denn wie kann der Neumond unabhängig vom Mond existieren? Es geht nicht, denn sie sind eins. Und doch bin ich hier. Allein, ohne Verbindung zu Schein.....Oo Die beiden können den unendlichen Verlust und die Einsamkeit des Schwertes spüren. oOWir brauchen einander. Ich bin das Stück ursprüngliche Schöpfungskraft, aus dem das Leben hervor ging. Schein ist das Leben, das mit dem Entzünden des Lichts entstand. Ich bin die Dunkelheit, Schein das Licht. Ich bin das Gefühl, der Instinkt, das Unbewusste. Schein ist der bewusste Gedanke, die Logik. Versteht ihr, was ich meine? Wir halten uns im Gleichgewicht und ohneeinander werden wir uns verändern. Logik ohne Empathie und Gefühl ist eiskalt. Ungezügelte Gefühle sind kochend heiß. Beides ist zerstörerisch. Wenn wir nicht wieder eine Verbindung zueinander finden, werden wir unserer Umgebung nur Unglück bringen.Oo
     
  13. Amra Asam

    Amra Asam Bürger Bürger von Delazaria

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    Es scheppert. Laut und geräuschvoll aus pCyDoc's Schrank. Die Türen fliegen auf und inmitten eines Falls aus weißen Kitteln stolpert eine lautstark niesende Gestalt hervor. Niest, stolpert, hällt sich krampfhaft die dicke Brille auf der Schnauze fest. Und Ignoriert die anwesenden Personen vollkommen. "Was in allen Dunkelheiten Namen machst du hier? Das ist die falsche Zeit, der falsche Ort und bei den Göttern, der falsche Punkt im Multiversum!" Endlich sind die letzten Weißkittel von ihm abgefallen und Magister Asam steht in seiner schwarz-roten Robe vor dem Schreibtisch und dem magisch-göttlichen Schwert. "Falsch, ganz falsch....Was denkst du dir eigentlich was du anrichtest? Magister Schatten und Magister Mond sind wegen dir total aus der Bahn!" Amra strafft die Schultern un richtet sich zur vollen Größe auf. Mit ganzer Autorität beschimpft er die Klinge weiter. "Wo ist dein Zwilling und wieso bist du nicht bei ihm?"
    Die Predigt wird von einem heftigen Niesen unterbrochen - augenscheinlich Mottenkugeln in des Arztes Schranks - bei der die Brille endgültig von der Nase fliegt, und mit einem klirrend, scheppernen Geräusch irgendwo landet.

    "Du! Du vereinst dich sofort wieder mit deinem Zwilling oder es setzt was!", schnauzt er in die Richtung der sehr verschwommenen Umrisse. Irgendwie sieht Erz-Magister Schwarze Magie und Nekromantie nichts mehr.
     
  14. Rhizom

    Rhizom Held

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    Rhizom hört zunächst erleichtert, wie das Schwert nun doch mit ihm spricht und würde ihm nun seine Dankbarkeit senden, wenn nicht eine Sekunde später aus dem Schrank -- oO Aus dem SCHRANK??? Oo ein schimpfender Katzen-Mann in rot-schwarzer Robe herausgestolpert käme, der es scheinbar auf Kageal abgesehen hat.

    Sofort steht Rhizom blitzschnell auf -- erstaunlicherweise ohne Ächzen oder Knochenknacken, so als wäre sein Körper jung und gelenkig --, nimmt das Schwert hinter seinen Rücken, baut sich zu voller Größe zwischen dem Neuanömmling und dem Schwert auf und spricht mit voller und tiefer Stimme:

    "Gemach, gemach, guter Mann, vielleicht sollten wir uns zunächst einmal vorstellen, bevor Ihr dieses altehrwürdige Schwert, das immerhin ein Teil des mir anvertrauten heiligen Schwerts Schein ist, mit Beleidigungen überzieht. Gehörte ich zu einem weniger toleranten Orden, hätte Euch dieser Frevel bereits den Kopf gekostet, guter Mann." Und nach einer kurzen Pause: "Mein Name ist Rhizom Horizonte, Schwert der Selune, Träger von Schein, erwählter Erbauer des Mondtempels von Delazaria. Und wer seid Ihr, wenn mir die Frage gestattet ist?"
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 November 2016
  15. Amra Asam

    Amra Asam Bürger Bürger von Delazaria

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    Amra's Schnauze stößt gegen die dickliche Brust des Mannes. Er zuckt zurück, willl seine nichtvorhandene Brille zurecht rücken und schielt dann in das Gesicht des Menschen empor.
    "Schwert? Was für ein Schwert? Und wer hat dich denn gefragt, junger Mann?" Der Erzmagister der dunkeln Schule des Multiversums ist nun sichtlich empört. Versucht sich an dem dicklichen jungen Mann vorbei zu schieben. "Weg, weg Jungchen, ich rede jetzt!" Der humanoide Raubkatzenkater blickt mit fast blinden Augen auf die Wesenheit, Kageal... "Erklär dich, verflucht noch mal!"
     
  16. Rhizom

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    Als Rhizom bemerkt, dass der Kater sich vorbeischleichen will, tritt er einen Schritt zurück und bringt sich wieder genau zwischen ihn und das Schwert und streckt seine Hand aus, in Richtung der Brust des Berobten, um ihn im Notfall aufzuhalten, wenn er wieder näher kommen will. Etwas lauter spricht er ihn nocheinmal an.

    "Ihr werdet nur mit Kageal sprechen, wenn Kageal mit Euch sprechen will! Und zuvor, stellt Euch bitte vor, dann können wir das hier wie zivilisierte Wesen regeln!"

    Während er das sagt, achtet Rhizom genau auf die Silberlinien, aus denen sich die Gestalt des Fremden vor seinem inneren Auge zusammensetzt. Die Linien sind erstaunlich dünn, viel dünner als bei anderen Lebewesen, die Rhizom bisher auf diese Art sehen konnte. Aber sie sind auch sehr fein und sehr viele. Und sie meandern und schwirren nur so herum.
     
  17. Amra Asam

    Amra Asam Bürger Bürger von Delazaria

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    In den letzen siebenhunderttausend Jahren ist dem Magister Dunkle Künste nur einmal der Kragen geplatzt, was die Auslöschung einer Multiversum-Linie zur Folge hatte. Jetzt steht er wieder kurz davor. "Dummheit bleibt Dummheit, egal wie sehr sie sich sträubt!" Obwohl der Pardianer nichteinmal 1,60 m groß ist, richtet er sich auf, und auf und auf. Obwohl sich nichts wirklich verändert, erscheint Amra dem alten Paladin nun drei Meter groß. Wird von diesem am Hals gepackt und durch geschüttelt....und abgesetzt. "Dummer Temporärer, ich kenne Kageal länger, als es deine Welt gibt! In tausenden von Universen und auf Millionen von Welten - und nun lass mich mit es reden und geh aus dem Weg!"
    Auf der einen Seite steht da immer noch die vertrottelt wirkende Raubkatze, auf der anderen Seite fühlen, spüren die Anwesenden, das hier eine Macht anwesend ist, die alles vorherige, dagewesene und kommende übersteigt. Eine Zeitlosigkeit, die jegliche Vorstellungskraft sprengt, und die momentan und für alle Ewigkeit in dieser vertrottelten humanoiden Großkatze vereint ist. Und Amra benutzt seit tausenden von Jahren wieder mal die Stimme. "Geh mir aus dem Weg!"

    Er hat nicht viel Zeit, nicht hier und nicht jetzt. Es geht nur, weil es sich Quer stellt und das zur falschen alles.
     
  18. Rhizom

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    ... doch auch ein Erzmagister des Multiversums denkt offenbar nicht immer an alles. Wäre Rhizom nicht blind, hätte er den anderen sicher als übergroß empfunden, da er aber das Bild sieht, das ihm Kageal mit dem Silberpinsel malt, sieht Rhizom keine Größenveränderung, sondern eine Explosion von silbernen Linien, die zerreißen und wieder entstehen und deren flackernde Bewegung sich auf den ganzen Raum ausgeweitet hat. Große Macht, ohne Frage. Und doch hat der Erzmagister wohl auch mit etwas anderem nicht gerechnet: Mit der unendlichen Entschlossenheit und der Festigkeit der Gesinnung und des Glaubens eines Paladins der Selune -- und man darf sagen: auch nicht irgendeines Paladins, sonders immerhin desjenigen, dem nicht ohne Grund das Schwert Schein anvertraut worden war -- beachtet Rhizom die Hand an seinem Hals und das Schütteln seines Körpers noch nicht einmal, sondern bleibt fest wie ein Stein an seinem Platze und zerrt sein heiliges Symbol unter seinem Harnisch hervor. Das Symbol leuchtet schon in gleißendem, doch warmem und einladendem Licht, während Rhizom es in die Höhe hält und die alte Formel spricht:

    "Oh bei Selune, der Herrin des Mondes, beim Silbernen Schein!
    Hier, dieser Ort ist geschützet ab jetzt durch das heilige Licht!
    Kommt hier kein Dunkel, kein Hass und kein Bosheit auf immer herein!
    Was es auch sei, das den Frieden zerstöre: So höre! Dein Macht hier zerbricht!!!
    "

    Bei dem letzten Wort, das Rhizom rezitiert -- "zerbricht" -- entfaltet sich eine Aura des Lichts um Rhizom und Kageal, die den Erzmagister -- zumindest für einen Moment -- zurückzustoßen scheint.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 November 2016
  19. Thevita

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    oOÄhemOo räuspert sich Kageal Gedanken. oODanke, werter Paladin, dass ihr mich so energisch beschützen wollt. Doch ist es tatsächlich besser mit dem Magister in Ruhe zu reden.Oo Könnte Kageal mit den Augen rollen, würde es das tun, als es sich nun an den Magister wendet. oOUnd zum dritten Male... Es war ein Unfall, eine unerwartete Reaktion auf fremde Magie. Es ist ja schön, wenn Magister Mond und Magister Schatten außer sich sind, doch wenn ihr keine konstruktiven Worte habt, bleibt einfach in eurer Universität.Oo Kommt es leicht schnippisch von Kageal. Es hat genug von den Sachen, die ihm hier alle unterstellen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 November 2016
  20. Amra Asam

    Amra Asam Bürger Bürger von Delazaria

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    "Huch" , gefolgt von einem Niesen und nochmal "Huch....Unfall?" Der Zorn des Magisters veraucht innerhalb von Sekunden. Die Gegenwehr des jungen Menschen hat er nicht wirklich bemerkt. Kageal's Worte jedoch schon. "Warum hast du das nicht gleich gesagt, dummes Ding? Na dann müssen wir dich wieder zu deinem Zwilling bringen - was steht hier noch alles rum?" Magister Asam ist nun vollends aus dem Konzept gebracht und bekommt zu allem Überfluss noch einen Schluckauf. "Hat jemand meine Brille gesehen?", fragt er kleinlaut.
     

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