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Boulevards und freie Märkte

Dieses Thema im Forum "Geschäftsbezirk" wurde erstellt von CL Janhausner, 18 Januar 2012.

  1. Samsonium

    Samsonium Gast

    AW: Boulevards und freie Märkte

    Als der Gnom anfängt zu strahlen, tut es der Obsidianer auch. DAS war seine erste gute Tat, seit er hier erwachte. Nach all dem kapputtmachen, falschmachen und nichtbescheidwissen, hatte er es endlich mal geschafft etwas richtig zu machen. Adamantu hatte seine Freude daran, diese Weichwesen glücklich zu machen, denn dann waren sie einfach am angenehmsten.
    Diesen Casimir aber mochte er noch ein wenig mehr, denn wieder hatte er eine Gemeinsamkeit entdeckt. Dieser Gnom teilte offenbar nicht nur die Freundlichkeit und die Hilfsbereitschaft mit dem Obsidianer, sondern das Kleinwesen machte sich ebenso mehr aus leckerem Essen, als aus dem Zeug, das andere Namensgeber für so furchbar erstrebenswert hielten, wie Edelsteine und -metalle.
    Allerdings mußte sich Adamantu auch nicht so abmühen, um an diese heranzukommen.
    "Ein ganz einfacher Zauber," malmte er, so leise es ihm möglich war, zwischen seinen Metallzähnen hervor, um den Kleinling nicht beim essen zu stören.
    "Wenn ihr ein wenig Talent für die Elementarmagie besitzt, dann zeige ich euch gern, wie man seine drei Fäden in eine Matrix webt."
    Der steinerne Elementarist war sehr zuversichtlich.
    "Das mit dem Kuhsaft aus Rindvieh könnt ihr ja schon mit einem Fingerschnipsen und braucht nichtmal ein verdorrtes Blatt dafür.
    Das läßt mich eine hohe Begabung in euch vermuten, freundlicher Casimir."
     
  2. Thevita

    Thevita Held Magistrat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden

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    AW: Boulevards und freie Märkte

    Beim Anblick des hibbeligen Gnoms muss Thevita lächeln. Dann wendet sich sie sich noch einmal an Adamantu. "Eure Magie ist wirklich interessant. Ich freue mich schon auf euren Besuch." Nun ebenfalls an Casimir gewandt fährt sie fort. "Aber für den Moment möchte ich mich erst einmal verabschieden. Ich habe dort hinten einen interessanten Laden entdeckt.." sie deutet dabei in Richtung <Astreas Gräuderlädle> "..und dann benötige ich auch noch ein wenig Inneneinrichtung. Es war mir ein Vergnügen. Herr Stadtrat, Adamantu, ich wünsche euch einen schönen Tag."
     
  3. Samsonium

    Samsonium Gast

    AW: Boulevards und freie Märkte

    Adamantu drehte seinen Kopf mit der obsidianischen Schwerfälligkeit, die ein Steinwesen in entspanntem Zustand hatte. Das war eben so, wenn keinerlei Grund dafür bestand, sich wie ein Steinschlag aufzuführen. Auch war es absolut unnötig jetzt den Vulkanausbruch zu proben. Die Welt war gerade sehr gut so wie sie war.
    "Ich wünsche euch auch einen schönen Tag, obsidianfarbene Thevita."
    Und wenn sie bei seinem Besuch noch etwas von dieser Inneneinrichtung brauchte und nichts gegen Möbel aus Stein hatte, konnte er sicher ein paar nette Brocken dazu überreden, die passende Form anzunehmen.
    Allerdings hatte ihn in all der langen Zeit seiner Existenz, Adamantu fiel jedenfalls kein einziger Fall ein, noch nie ein Elf darum gebeten, ein Bett aus Stein für ihn zu formen.
     
  4. Casimir

    Casimir Gast

    AW: Boulevards und freie Märkte

    Der Gnom hat sich wieder etwas beruhigt.

    "Naja keine Ahnung, ob ich zu solcher Magie fähig bin. Aber eines Tages lässt sich das sicher herausfinden. Auf wiedersehen Thevita! Wir müssen auch weiter."
     
  5. Thevita

    Thevita Held Magistrat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden

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    AW: Boulevards und freie Märkte

    Thevia nickt den beiden noch einmal zum Abschied zu und schlendert dann in Richtung Astreas Gräuderlädle.
     
  6. Screw

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    AW: Boulevards und freie Märkte

    Ratte hört Dragon zu, was dieser im Streuner's begonnen hat zu sagen und antwortet nur mit einem gehobenen Daumen. Dann folgt er dem Halbdrachen.
     
  7. Firedragon

    Firedragon Gast

    AW: Boulevards und freie Märkte

    Dragon läuft Richtung Mauer und krammt in seinen Taschen herum während des Laufens. Am Ende seiner Suche, befördert er einen Hacken ans Tageslicht, einen den man ursprünglich dazu benutzt um ihn in Felswände zu schlagen. Diesen Hacken behält er in den Klauen und läuft weiter.
     
  8. Screw

    Screw Helfende Hand

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    AW: Boulevards und freie Märkte

    Was auch immer Dragon mit dem Haken macht - zumindest scheint es der Haken zu sein - kann Ratte nicht erkennen, aber ein vertrautes Schimmern legt sich über einen knapp türgroßen Bereich der Mauer, die beiden schlüpfen hindurch ...
     
  9. Thevita

    Thevita Held Magistrat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden

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    AW: Boulevards und freie Märkte

    Thevita schlenderte nach ihrem erfrischenden Zwischenstop bei Astrea wieder durch den Geschäftsbezirk. Sie sah den Erdelementar und Casimir immer noch vor des Edelmannes Emporium stehen. oOWas summt denn hier so seltsam? Oh, dass scheint der Erdelemtar zu sein. Wie war der Name? Adamantu, richtig. Da kommt mit doch spontan eine Idee.Oo Sie kramte eine unbeschriebene Schriftrolle aus dem kleinen Beutel an ihrem Gürtel, dazu Tinte und eine Feder. Schwungvoll schrieb sie dem Erdwesen eine kleine Nachricht, in der Hoffnung, dass er sie würde lesen können. So ganz war ihr das mit der Kommunikation und den verschiedenen Sprachen in Delazaria noch nicht klar.
    Die Nachricht war folgende:
    [EDIT] Werter Adamantu,
    ich habe mir überlegt, einen Steingarten anzulegen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich bei diesem Projekt mit Rat und Wissen unterstützen würdet. Schaut doch so bald als möglich bei mir vorbei. Ihr findet mich im großen Turm im Wohnviertel.
    gez. Thevita
    [/EDIT]
    Sie riss das beschriebene Stück von der Schriftrolle ab und klemmte es dem Erdelementar fest in die Hand, es sollte ja bei dem ganzen Gesumme nicht aus seiner Hand fallen.
    Dann war sie auch schon wieder auf dem Weg und klapperte eine ganze Reihe Geschäfte ab, schaute hier und dort und stellte eine Menge Fragen für die sie teils merkwürdig angeschaut wurde, aber so lange sie das bekam, was sie wollte, war ihr das ziemlich egal. Schließlich hatte sie einige Wohnzimmermöbel und noch wichtiger Arbeitszimmermöbel aufgetrieben. Außerdem fand sie jemanden, der etwas mit diesen merkwürdigen Einrichtungen anzufangen wusste, die sich in dem Raum befanden, den sie als Badezimmer klassifiziert hatte. Das hatte eine ganze Weile gedauert, schließlich hatte sie sich schwer getan, das ganze zu beschreiben. Das hatte ihr einige gutmütige Lacher des Handwerkers eingebracht, aber er hatte versprochen, die sanitären Einrichtungen nach ihren Wünschen umzubauen. Er kam gleich mit zu ihrer Unterkunft, um sich sein neues Bauprojekt anzuschauen.
     
  10. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    AW: Boulevards und freie Märkte

    Adamantu wachte also auf und fand sich unerwartet bekleidet. Normalerweise war es umgekehrt. Der Obsidianer schlief irgendwo ein und die Kleidung war weg. Geklaut, mit der Zeit vergammelt oder sonstwas, aber auf alle Fälle weg.
    Nun war er angezogen. Mit einer prächtigen Toga und einem kleinen Stück Schriftrolle.
    Und da stand was drauf.
    Vielleicht erklärte das ja alles, also las er.
    Aber nein. Steingarten, was für eine hübsche Idee, Projekt, Turm, Thevita.
    Nein, nichts von Anziehlappen zu lesen.
    Und wer war Thevita doch noch gleich gewesen ?
    Ach ja, diese gutaussehende Elfe mit der schwarzen Haut und den erschreckend weißen Haaren. Ja, diese Elfen waren schon eigenartig bunte Leute. Adamantu hatte sie schon mit grünen,blauen oder auch rosa Haaren gesehen. Mit Haut, die einen goldenen oder auch andersfarbigen Schimmer trug, aber schwarzweiß war ihm selbst nach den ganzen Zeitaltern der Existenz absolut neu.
    Das ein Turm eine dieser künstlichen Felsnadeln der Fleischlinge war, das wußte er aber. Und das der groß war, würde dabei helfen ihn zu finden.
    So ging er also los.

    Das dauerte aber eine ganze Weile. Der zehnminütige Fußweg wurde auf gute zwei Stunden gedehnt, weil sich Adamantu unterwegs verquatschte.
    Nicht, das um diese Zeit noch viele Leute unterwegs gewesen wären, aber der Obsidianer redete ja auch nicht mit den Leuten, sondern mit den Steinen. Die waren meist schon länger da und wußten deshalb besser bescheid.
    Und nicht nur das, ein paar der Steine fanden die Idee mit dem Steingarten toll und kamen direkt mit. Kleine, mittlere, große, es war alles dabei, sogar ein kleiner Rubin, er konnte höchstens bescheidene 30 Karat haben, der in einer unscheinbaren Steinhülle am Straßenrand herumgelegen hatte, kletterte aus seiner Kruste und kam mit dem Obsidianer mit.
    So traf der steinerne Elementarist mit 14 gewöhnlichen Steinen und einem Rubin, die alle auf kleinen, mittleren und großen Beinen hinter ihm herliefen, bei Thevita ein.
    Die Tür war zwar zu, aber Adamantu bat die Steine des Turms einfach sich aufzutun und sie taten ihm den Gefallen.
    Drinnen rief er erstmal grollend,

    "Hallo ? Hübsche Schwarzelfe ? Ich habe euer Zettelchen gefunden und bin eingetroffen."

    So stieg er die Stufen hinauf und wußte nicht, das er nun nicht mehr nur ein Obsidianer und Elementarist war, sondern auch ein Retter des Blödsinns von Casimir's Gnaden.
    Ja, eigenartige Zeiten waren das dieser Tage.
     
  11. Shadow

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    Am liebsten würde Shadow eine Runde jagen gehen, da aber vermutlich jede Sekunde zählt, entschließt sie sich zu einem Spaziergang als Panther ohne jagt.
    Aus dem Kompromiss wird jedoch schnell ein Kompromiss vom Kompromiss oder um ehrlich zu sein: überhaupt kein Kompromiss. Die überaus nette männliche Stimme, des Zauberkristalls büßt einiges an Sympathie ein, als sie Shadow direkt durch die Stadt führt.
    oO In Delazaria gibts die seltsamsten Kreaturen auf den Straßen, aber das riskiere ich trotzdem nicht. Bin etwas zu bekannt geworden. Vielleicht sollt ich bald meine Sachen packen. Oo

    Auf den Boulevards sieht kaum Leute und davon überhaupt kein bekanntes Gesicht. Delazaria ist heruntergekommen, oder besser nie richtig erschaffen worden. Manche Bauprojekte wurden nie zu Ende geführt und sind inzwischen überwuchert. Die meisten wurden zwar vollendet, sind aber verlassen.
    oO Beinahe schon eine Geisterstadt.Oo

    Die letzte Nacht Scapas Nachtclubs muss schon Monate her sein, das spinnerte Eck ist seinem Namen gerecht geworden und beherbergt inzwischen zahlreiche Achtbeiner, beim Sanktum - Anderweltliches, Antikes und Literatur, dem Artiquariat und dem Bücherwurm bleibt nur zu hoffen, dass die Eigentümer auch wissen: Alte Werke werden nur dann wertvoller, wenn sie auch gut erhalten sind.
    oO Ob sich da noch jemand drum künmmert? Oo
    Beim Echsenschwanz liegen die Leichen inzwischen vermutlich nicht nur im Keller, der Goldhaufen ist wahrscheinlich dem Mit-Fisch gewichen.
    oO Mit. Da ist er mir zugelaufen Oo, erinnert sich Shadow, als sie an der Sphäre der okkulten Künste vorbeigeht.
    oO Wahrscheinlich haben ähnliche Missgeschicke dieses Geschäft ruiniert. Oo
    Der Schokoladenigel könnte inzwischen in den Waffenzubehör übergehen, genügend Giftstoffe sind bei den verdorbenen Waren jedenfalls vorhanden. Dazu bräuchte man allerdings erst einmal einen Waffenladen. Luzifers Geschäft gehört jedenfalls nicht mehr dazu.
    oO Meine erste Liebe in Delazaria Oo, denkt Shadow, als sie sich an den Anblick der zahlreichen Waffen erinnert.
    Torm's Alkopole und die Drachendestille planen vermutlich ihren Trunk noch ein paar Jahrzehnte zu veredeln.
    Es gibt allerdings noch ein paar Lichtblicke:
    Das Handels-Haus "Humidor" scheint zwar verlassen, ist vom Schimmel aber noch verschont. Im Edelmannes Emporium befindet sich sogar Kundschaft und ausgerechnet Mits Streuners Heim scheint für die zahlreichen Gäste nicht ausreichend Personal zu haben.
    Den Anblick der restlichen Geschäfte spart Shadow sich, schließlich hat sie es eilig und der Kristall führt sich vermutlich auf den direkten Weg zum Ziel, weshalb sie freiwillig keinen Umweg einschlagen möchte und so gelangt sie an einem Loch, das mitten in eine Felswand geschlagen wurde.
    oO Da rein? Oo
    Obwohl es töricht ist, bleibt sie erst einmal verunsichert und ratlos davor stehen. Ein kalter Luftzug strömt ihr entgegen.
     
  12. Shadow

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    Kaum streckt Shadow vorsichtig einen Fuß durch die Öffnung pulsiert ihr Anhänger, beinahe wie ein zweites Herz. Trotz dieser Warnung geht sie hindurch ...
     
  13. Shadow

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    ... und steht in einer Sackgasse. Kurz glaubt sie einen gewaltigen Raum mit schwebenden Felsen gesehen zu haben, aber vermutlich ist es ein Irrtum gewesen. In Wirklichkeit handelt es sich bei dem "Raum" um eine kleine Höhle, die jemand gegraben haben zu scheint. Sie ist gerade mal 5 Schritte lang und dann endet sie einer Felswand. Shadow spürt, wie etwas haariges über ihr Gesicht huscht, doch als sie es mit der Hand abstreifen will, ist es bereits fort.
    Daraufhin huscht ihre Hand der Kette entlang, die zu ihrem Augen-Anhänger führt. Es pulsiert immer noch, aber erheblich schwächer, so wie er die ganze Zeit pulsiert hat, seit sie den Navigations-Kristall mit sich führt.
    oO War war das für ein Bild mit den Felsen? Magie? Oo
    Sorgfältig klopft sie die Wand ab, sucht nach Luftzügen, lauscht daran und zu guter Letzt holt sie ihren Anhänger hervor und fährt mit ihm an der Wand entlang.

    oO Hey, Kristall. Wo gehts den lang? Oo
    Dieser erklärt ihr weiterhin, dass sie am richtigen Ort sei und der Sackgasse entlanglaufen solle.
    oO Spaßvogel. Ich kann nicht mit dem Kopf durch die Wand. Oo

    Resignierend wendet sie sich ab und läuft den ganzen Weg noch einmal zurück.
     
  14. Thevita

    Thevita Held Magistrat Pen & Paper Rollenspiele Spielleiter Schnupperrunden

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    Thevita führt Myrun und Bröckchen in eine kleine Gasse in einem abgelegenen Teil des Geschäftsbezirks. Sie klopft nur kurz an eine unscheinbare verwitterte Tür und reißt sie dann auch schon auf. Ein paar zwielichtige Gestalten halten mitten in der Bewegung inne, halb über Kisten gebeugt, ein paar merkwürdig aussehende Gegenstände sortierend oder den Inhalt kleiner Phiolen überprüfend. In der Luft liegt eine Spannung, die fast greifbar ist, doch die Dunkelelfe stört sich überhaupt nicht daran. "Weitermachen Jungs, ich bin nicht wegen des Krempels hier." Und damit marschiert sie zielstrebig in den hinteren Teil des großen Lagerraumes, während ihr wachsame Augen folgen. Dort ist mit ein paar Regalen als Raumteiler ein kleines Büro mit Schreibtisch und bequemen Sessel eingerichtet. Ein Mann unbestimmten Alters, mit blonden Haaren und grauen Augen betrachtet dort kritisch einige Geschäfstbücher. Als Thevita um die Ecke in sein Büro biegt, schaut er auf.
    "Ah einen guten Tag Frau Stadträtin. Wird das eine unangekündigte Kontrolle?" kommt es nicht im Mindesten überrascht und sehr liebenswürdig von ihm.
    "Gut informiert wie immer, Edo. Aber wenn in Delazaria unkontrolliert terranischer Brandy oder schwarzer Lotus Extrakt auftaucht, weiß ich ja, wem ich den Kopf abreißen muss." Die Dunkelelfe lächelt zuckersüß. "Ich müsste nur einmal deine Hintertür benutzen."
    Edo zieht gekonnt eine Augenbraue hoch. "Hintertür?" fragt er ganz unschuldig.
    "Ganz recht, das Portal nach Sigil." kommt es ungeduldig von Thevita.
    "Hier gibt es kein Portal nach Sigil!" kommt es im Brustton der Überzeugung von ihm.
    Aber Thevita hat nicht vor mit einem Menschen zu diskutieren. "Ja natürlich nicht." meint sie sarkastisch, während sie wie zufällig um den Schreibtisch herumschlendert, als wolle sie einen Blick auf seine Aufzeichnungen erhaschen. Edo rückt ein Stück zurück um das buch zuzuklappen, wodurch er den Weg zum Vorhang hinter sich frei gibt. Diesen zieht Thevita zur Seite. Dahinter befindet sich ein Durchgang in einen wesentlich kleineren Lagerraum, in dem einige der wertvolleren Sachen zu lagern scheinen. Edo scheint kurz davor aufzuspringen und knirscht mit den Zähnen, aber die locker auf den Dolche gelegte Hand der Dunkelelfe hält ihn von Dummheiten ab. Thevita zeichnet in aller Ruhe ein kleines Symbol mit Kreide an den Rahmen des Durchgangs, woraufhin dieser zu flimmern beginnt und sich mit einer Art Nebel füllt.
    "Was zum..." faucht Edo.
    Thevita hockt sich kurz auf den Boden, woraufhin sich eine kleine smaragdgrüne Viper unter dem Schreibtisch hervor schlängelt und sich um Thevitas Arm windet. "Du bist nicht der einzige, der gut informiert ist. Tu mir ein gefallen: wenn noch eine Dame nach uns fragt, bring sie zur Grünen Mühle und schick mir eine Nachricht." sie lächelt schon wieder zuckersüß. "Voila Myrun, unsere Eintrittskarte nach Sigil. Kommt, es bleibt nicht ewig offen."
    Damit lässt sie die anderen einfach stehen und tritt durch das Portal nach Sigil.
     
  15. ADAMANTU

    ADAMANTU Gast

    Bröckchen kullerte getreulich neben Thevita her und sprach keinen an. Warum auch ? Diese "Stadträtin" machte das sehr gut. Und es bewahrheitete sich, was die Zwerge immer gesagt hatten. Elfen wußten zuviel und verrieten zuwenig. Darum glaubte der Steinling der Drow auch nicht so recht, das sie tatsächlich keine Ahnung hatte, was mit Adamantu los war.
    Irgendwas wußte sie bestimmt, da war er sich sicher.
    Den Umgang mit diesem Fleischklumpen namens Edo konnte Bröckchen nur als vorbildlich bezeichnen. Schnell, direkt und effizient. Bravo ! So konnte das weitergehen. Sagen tat er natürlich weiterhin nichts, aber beim Fauchen des Menschenmännchens, gab er doch ein eigenartiges Knirschen von sich, das nur Leute, die Erfahrung mit Steinlingen hatten, als ein Kichern erkennen würden.
    Sie sollten kommen, das Portal würde nicht ewig offen bleiben, also kam Bröckchen. Doch es war gut zu wissen, wie man diese Dimensionstür wieder aufbekäme, falls nötig. Es brauchte nur ein Stück Kreide, mit dem man dieses komische Krikelkrakel malen mußte.
    Sehr praktisch. Sowas merkte sich der Steinling, denn er war ja eine intelligente und lernende Waffe.
     
  16. Auch Myrun hebt anerkennend eine Augenbraue, ein deutliches Zeichen von Achtung für die Drow, kurz, bündig und zielstrebig! Die grüne Viper, die sich wie aus dem Nichts plötzlich um deren Arm schlängelt erinnert die Sturmsängerin an ihre Eigenen ... Tattoos. Nun, wenn die ganze Sache so einfach weiter gehen würde, dann ... denkt sich die Thorwalerin und schreitet ohne zu zögern der Elfe hinterher. "Im vorbeigehen raunt sie dem Menschen zu "...ah, die Dame ist eine Jedi mit Namen Tali ...." dann zwinkert sie kurz mit den Augen und verschwindet hinter Thevita im Portal.
     
  17. Ancoron

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    Der Rabe kreist über diesem Bezirk, hällt ausschau nach der gesuchten Signatur. Manche Personen könnten es sein, aber bei näherer Betrachtung - Der Rabe sucht weiter.
     
  18. Screw

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    Der Himmel hat zugezogen und feiner Nieselregen setzt ein. Konsul Screw und die neue Bürgerin Nera schlendern, in Fachsimpeleien vertieft, zwischen Marktständen und Fressbuden hindurch. Der Hobgoblin scheint es nicht eilig zu haben und das Wetter stört ihn nicht sonderlich, wie die seine Begleitung empfindet, vermag er nicht zu sagen, aber vielleicht ist sie durch das Gespräch auch abgelenkt ... oder ist es ihr gar peinlich, vor einem Würdenträger der Stadt Schwäche zu zeigen? Wenn dem so ist, so fällt es ihm nicht auf, Menschen - und andere Spezies - sind nunmal wie sie sind, und jeder hat seine eigenen Gründe.

    "Es ist nun einmal so, dass man selbst mit der größten Reichweite und Präzision nie davor gefeit ist, einem Gegner plötzlich Auge in Auge gegenüber zu stehen. Nur logisch also, immer auf Nahkampf vorbereitet zu sein. Ich selbst habe immer mindestens noch eine Holdout dabei, und sollte die auch nicht helfen ... na dann halt mit Klauen und Fängen. Wozu hab ich die Hauer sonst." Screw ist definitiv in seinem Element, über Kampftaktiken und -strategien kann man sich in dieser Stadt einfach fast immer unterhalten.
     
  19. Rhizom

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    Der alte Paladin erreicht das Gebiet der freien Märkte. Aufmerksam schlendert er zwischen den Ständen hindurch. Immer auf der Suche nach einem Schubkarren, einer Axt, einem Meißel und einem Hammer, die er hoffentlich beim gleichen Händler erstehen kann, denn er hat nur noch sein Mond-Symbol, das er tauschen kann, und das lässt sich nicht teilen.

    Die Märkte erweisen sich als weitläufiger als Rhizom gedacht hätte, und so braucht er einige Zeit, um sich zurecht zu finden. Zwischendurch fallen ihm ein Hobgoblin und eine hochgewachsene menschliche Kriegerin auf, die Seite an Seite, scheinbar in eine interessante Unterhaltung verstrickt, an ihm vorbeischlendern.

    oO So etwas hätte es in meiner Welt nicht gegeben. Der Hobgoblin wäre längst erschlagen worden. Was ist hier nur los? Ist das Böse nicht böse, das Gute nicht gut? Oo Rhizom versteht, dass er hier noch viel zu lernen hat. Und weiter sucht er nach seinen Werkzeugen.
     
  20. Screw

    Screw Helfende Hand

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    Der Hobgoblin spürt den Blick des Geweihten und begegnet diesem. Sofort fallen ihm die heiligen Symbole des Mannes auf und ein überraschend sanftes Lächeln gleitet über sein Gesicht. Er hebt Daumen und Zeigefinger der Linken an seine Stirn und führt sie, einen Sichelmond formend, zu seinem Kinn.

    oO Schön, auch hier endlich einen Botschafter des Gefährten zu sehen. Oo
     

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