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Abenteuer, welche Ausprägung spielt ihr am liebsten

montrovant

Bürgertum
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Hallo Freunde der gehobenen Forumsdiskussion,

Ich mag von euch gerne folgendes wissen:

Es gibt ja, sofern man nicht gerade eine Großangelegte Kampagne spielt (wobei man natürlich auch hier Schwerpunkte setzen kann) diverse, ich nenne es mal vorsichtig "Kategorien", oder Bereiche in denen Abenteuer angesiegelt sein können.

Grobes Beispiel:
Es gibt Stadtabenteuer, dies sich räumlich und Handlungstechnisch auf eine Stadt begrenzen. Hierunter würden meiner Meinung nach auch Kampagnen fallen die dominierend in Städten angesiedelt sind.

Über Land Abenteuer: Auftragsgebiet X ist irgendwo , Gruppe stößt beim Reisen auf Gegenstand/ort des Geschehens.

Tombraider: Gruppe jagt einem Artefakt oder schatz per Auftrag oder wissen darum nach.

Kombination aus all dem?

das sind natürlich grobe Einteilungen und es gibt sicherlich noch einige andere Haupt und Unterpunkte in die man oben genannte aufteilen könnte, doch genau das soll Thema dieses Threads sein.

In Einzelfällen ist sicher auch das Setting interessant...
beispiel gebe ich gleich

Meine Präferenz:
Ich spiele beispielsweise insgesammt sehr gerne Städteabenteuer und Chroniken.
Beispiele anhand meiner Hauptsysteme währen hier:
Dsa: Hier spiele ich sehr gerne Tulamidische oder andere Südländische Städteszenarien, da ich das Spiel in städten sehr mag , vor allem ob seiner Möglichkeiten in Richtung Kampf , soziale Interaktion und spezialkenntnisse viel zu tun und das Thema atmosphärisch durch die Regelwerke bereits viele tolle Einflüsse liefert.
Vampire: Bei Vampire bietet es sich einfach an im Rahmen einer langen chronik die einzelnen Abschnitte auf eine Stadt zu fokussieren die von Dekade zu Dekade oder Jahrhundert zu Jahrhundert wechseln kann.
So gibt man den Spielern die Möglichkeit ihren charakter auf Basis der vorherrschenden Strukturen optimal entwickeln zu können....denn die Charakterentwicklung der Spieler halte ich im rahmen einer Vampirekampagne für DAS ausschlaggebene Element.

So nun seit ihr gefragt....oder wie man in einem Bud Spencer Film einmal verlaudbaren lies " Del Buffet seieyn elöffnet" !:hoffnarr
 

Integra

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AW: Abenteuer, welche ausprägung spielt ihr am liebsten

Bei einzelnen Abenteuern fehlt mir das "Wir-stürmen-den Dungeon/das Raumschiff/die Arkologie-Szenario":krieger_1: ;).

Nein, ernsthaft: Kampagnen sollten idealerweise von allem etwas enthalten. Über Monate im gleichen Setting zu spielen, finde ich ermüdend.
 

Graf Albin

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AW: Abenteuer, welche Ausprägung spielt ihr am liebsten

Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!

Also ich bevorzuge eigentlich auch Stadt-, Dorf- oder Burgabeneteuer, bin also kein großer Wildnis-Fan. Ich mage es einfach, wenn man an einem bestimmten Ort bleibt und sich somit mit dem Umfeld besser vertraut machen kann. Dies gilt sowohl für das räumliche Umfeld (Räume der Burg, die Häuser und die Lage im Ort, ...) als auch für das gesellschaftlich und politische Umfeld. In diesen Umgebungen spiele ich persönlich dann gerne Detektiv-Abenteuer, Intrigen oder Ähnliches, wo man auch ein wenig denken muss. Ein Abenteuer braucht für mich nicht immer zwangsläufig auch einen Kampf, es sollte auch mal ohne Waffenewalt gehen!

Kampagnen mag ich gerne, aber auch Einzelabenteuer kann man in eine festen Rahmen bringen und schön verbinden. Was ich nicht mag ist die "Unsitte", Abenteuer als getrennt voneinandere zu sehen und die Zeit dazwischen einfach abzutun. Dies ist sicher auch ein Zeitfrage, aber dann sollte man sich doch auch Gedanken dazu machen, was in der Zwischenzeit passiert ist. Die IT-Zeit solte einigermaßen stimmig sein.

Gruß
Graf Albin
 

sonic_hedgehog

Geweiht
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AW: Abenteuer, welche Ausprägung spielt ihr am liebsten

Ich blase da ins selbe Horn wie Integra - Abwechslung ist das wichtigste.
Meiner Meinung nach unabhängig davon, ob man nun eine richtige Kampagne oder eine Aneinanderreihung von Einzelabenteuern spielt. In beiden Fällen wird es langweilig, wenn sich die "Kategorien" nicht ändern.

Trotzdem habe ich Präferenzen, was aber auch an den Charakteren liegt, die ich üblicherweise spiele. Ich tu mir etwas schwerer mit Wildnisabenteuern. Darunter verstehe ich Abenteuer, deren Handlung in der Hauptsache darin besteht, eine Landschaft zu durchqueren - sei es weil das Ziel am anderen Ende liegt, sei es, weil man dabei seinen Herausforderungen begegnet. Zum einen tu ich mir schwer, weil Wildnisreisen meiner Meinung nach immer eher langweilig sind - man kennt das ja auch aus der Realität: Die Landschaft bleibt relativ gleich und das was Wanderungen interessant macht, sind Details, die am Spieltisch schwer umzusetzen sind. Zum anderen ist es aber so, dass ich unabhängig vom System gerne Charaktere spiele, die irgendwie sozial interagieren wollen. Nicht immer klappt das so wie ich mir das vorstelle, aber selbst wenn sie gerade in einer Gesellschaft fehl am Platz sind, sind sie da noch richtiger als in der Wildnis. Diese Charaktere würden nie freiwillig Survivalurlaube buchen. Für ein richtiges Wildnisabenteuer bräuchte ich andere Charaktere - die ich dann aber ungern in Städten spielen würde.

Summa summarum - am liebsten sind mir Abenteuer in Städten und auf Schlachtfeldern - oder aber die von Integra ins Spiel gebrachten DungeonCrawls, wenn ich die mal so nennen darf.


Vom Setting her bin ich flexibel - für asiatisch angehauchtes konnte ich mich bisher nicht wirklich erwärmen, aber sonst probiere ich gerne alles mal aus, was auf den Tisch kommt.


Ein wichtiger Punkt in Abenteuern ist mir aber die Entscheidungsfreiheit der Charaktere. Auftraggeber sind nett und in den meisten Fällen notwendig - irgendeinen Grund mich auf zu machen braucht es ja. Auf dem Weg zum Ziel bin ich aber gern mein eigener Herr - ein ständiges "nun nimmst Du Deine Sachen, gehst nach X und machst Y" ist ermüdend. Wenn ich ohne weitere Tritte in den Arsch aufgebe oder scheitere, dann ist das das Pech meines Charakters. Handlungen sollen Konsequenzen haben und die Welt darf und muss Zwänge aufbauen - ich möchte aber entscheiden, wie ich denen begegnen kann. Wie im realen Leben auch - ich kann mich jeder Zeit entscheiden, meinen Chef ein Arschloch zu nennen und zu gehen - wenn ich bereit bin, die Konsequenzen zu tragen. Wenn mein Charakter meint, er muss dem Drachen ins Gesicht spucken, so sollte mich nichts davon abhalten - der Charakter ist dann eben tot.
Das ist mir wichtiger als Setting oder Kategorisierung - und auch als System!
 

montrovant

Bürgertum
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AW: Abenteuer, welche Ausprägung spielt ihr am liebsten

genau darum ging es mir auch, um Präferenzen, natürlich ist mir klar, das man in einer ordentlichen Kampagne ein gutes Mischverhältnis haben sollte.

Selbst in Städtechroniken die ich mache geht es für die Gruppe auch mal auf Reisen oder in die Umgebung.

Mich hat es vor allem deswegen interessiert , weil ich gerade auf conventions, wenn ich mal mit Leuten drüber geredet hab genau die gegenteiligen Antworten bekommen habe ...da haben viele immer Crosscountryabenteuer , einzeln und in Kampagnen präferiert.
 
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