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  #21  
Alt 25.01.2009, 22:07
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AW: Streitfrage: Eigeborener Magier!  [ Alt 25.01.2009, 22:07 ]

Hallo Leute,

wir haben gerade ein etwas absurdes Problem:
Vor langer Zeit hat sich eine Mitspielerin mal einen Charakter erstellt:
Halbfirnelfische eigeborene Südländerin...
Dabei redete sie davon, dass ein Firnelf ihr Vater sei.
Wenn man euren Quellen glauben mag, dass muss das Kind von Levthan sein?!
Wo habt ihr dieses Wissen her, wo kann ich es finden?
Vor allem den Hinweis, dass Levthan auf der Hexennacht gewesen sein muss, damit es ein eigeborenes Kind geben kann?!
Wir sind da gerade in einer hitzigen Diskussion...
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  #22  
Alt 25.01.2009, 23:21
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AW: Streitfrage: Eigeborener Magier!  [ Alt 25.01.2009, 23:21 ]

Verzeiht,

wenn einer, der DSA-Wissen weiß Gott nicht mit dem großen Löffel gefressen hat, sich hier meldet, aber falls ich das richtig verstehe, dann hat eine Eigeborene vor allem zwei herausragende Attribute. Zum Einen Unsterblichkeit und zum Anderen erhebliche magische Potenz.
Wie wäre es nun, wenn eine solche oder ähnliche Konstellation anders zustande kommt ?
Ich stelle mir gerade vor, welche Kräfte wohl das Kind einer Eigeborenen und eines Elfen haben würde. Sind Elfen bei DSA nicht auch unsterblich ?
Ich weiß, das Halbelfen durchaus sterblich sind, weil der menschliche Teil, den elfischen verwässert und schwächt. Doch was, wenn der andere Teil ebenso unsterblich ist wie der Elf ?
Mit einem solchen elterlichen Hintergrund, hätte das Kind sicher auch einen berechtigten Anspruch auf ein gerüttelt Maß Magie.
Was halten die Profis von dieser Idee, oder ist das schon längst irgendwo verboten worden ?

LG Sam
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  #23  
Alt 26.01.2009, 00:21
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AW: Streitfrage: Eigeborener Magier!  [ Alt 26.01.2009, 00:21 ]

@Mythos
also eigeboren bedeutet mal grundsätzlich die Einmischung Satuarias, okay? Genau genommen gelten eigeborene Hexen als wahre Töchter Satuarias. Heißt, die Mutter ist erst mal eine Hexe.
Und der Vater ist KEIN Firnelf, denn dann wär die Sache mit eigeboren Quark, weil das Kind dann ein Halbelf ist. Das höchste der Gefühle ist die Verwendung der Rasse der Mutter. Aber die von dir genannte Variation ... sorry, das klingt nach einem versuch, unbedingt ein Höchstmaß an Vorteile zu ergattern, koste es was es wolle.
Als Meister würd ich den Char schlicht nicht zulassen und mich mit dem Spieler zusammensetzen und ein wirkliches Charkonzept bauen, anstatt mich dann Monatelang mit so nem Unfug rumzuärgern. (tschuldige die dierekten Worte)

@Samson
Das Kind einer Eigeborenen und einers Elfen ist ein Halbelf mit entsprechender Variante nach Rasse der Mutter. In anbetracht der tatsache seiner Mutter würd ich ihm im Nachhinein den Vorteil altersresistent kaufen und aufgrund der definitiv vorhandenen Magiebegabung eine magische Profession verwenden.
ußerdem bieten sich magische Vorteile an (hohe AsP, hohe MR, Zauberhaar, wahrer Name, etc)

hilft dir das weiter?
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  #24  
Alt 26.01.2009, 01:01
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AW: Streitfrage: Eigeborener Magier!  [ Alt 26.01.2009, 01:01 ]

Danke twilight,

aber spielen wollte ich so einen jetzt Charakter nicht.^^
Ich dachte bloß, weil ein eigeborener Magier an sich schon nach Powerplay duftet, man könnte im Zuge dessen, ähnliche Ideen aufwerfen.
Aber schließlich denke ich, das es eigeborene Magier durchaus geben kann, genauso wie es mein Beispiel geben könnte, oder jemanden mit einem Drachenkarfunkel um den Hals. In jedem Fall wären solche Chars Extremchen, die im Sinne der Besonderheit, die sie darstellen, immer im Brennpunkt des Schicksals stehen sollten, da die Götter sicher etwas vorhaben, mit einem Wesen dieser Kraft.

LG Sam
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  #25  
Alt 26.01.2009, 10:28
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AW: Streitfrage: Eigeborener Magier!  [ Alt 26.01.2009, 10:28 ]

Eine Frage stelle ich mir dann doch:
Warum will man einen eigeborenen Magier (etc) spielen. Klar, es geht um die Unsterblichkeit und da der Aspekt des höheren Ansehens in der Schwesternschaft ja zwangsläufig ausfällt, wohl nur um die Unsterblichkeit. Das richt nach Vorteilssammlung - abgesehen davon, dass meiner bescheidenen Meinung nach Unsterblichkeit überschätzt wird. Spielercharaktere ereichen nur selten das nötige Alter da das eine Rolle spielt und wären dann auch ziemlich allein.

Aber mehr stören mich da ein paar Dinge am Charakterkonzept:
Zum einen wäre da die Frage, ob die Geschichte mit den Eigeburten überhaupt außerhalb der Hexenschaft bekannt ist (Ich stell mir gerade Rakoprium Echsengegeifer vor). Ich glaube dass 99,9% der Aventurier nicht wüssten, was ein Hexenei ist und daher nichts damit anzufangen wüssten. (Werden Hexeneier eigentlich ausgebrütet oder schlüpfen die kleinen gleich nach der Ablage?). Also kann es doch fast nur dazu kommen, wenn eine Hexe zu Tode kommt und jemand den Säugling findet. Angenommen das geschieht und die anderen Hexen schaffen es nicht, den Säugling zu finden - dann weiß der erwachsene Hexenfindling ja ncihts von seiner Unsterblichkeit (ihrer natürlich). Das heißt der Charakter ist so zu spielen als wäre sie nicht unsterblich. Und irgendwann merkt, dass irgendwas komisch ist (und für Inquisitoren verdächtig...)
Aber gut, rein regeltechnisch ist all das darstellbar - allerdings würde ich als Meister dann auch verlangen, dass sich das hexische Erbe irgendwie zeigt. Ich würde dem Spieler abverlange, dass sie sich immer irgendwie fremd fühlt und einen fehlenden Teil ihrer Seele sucht - den sie irgendwann bei den Hexen findet. Ein Charakter dieser Abstammung kann mMn nicht ewig Magier bleiben. Und Zweitrepräsentationen sind teuer...
__________________
Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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  #26  
Alt 26.01.2009, 10:47
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AW: Streitfrage: Eigeborener Magier!  [ Alt 26.01.2009, 10:47 ]

@Sonic
Von wissen über Hexeneier kann tatsächlich nicht die Rede sein, aber Bauernweisheiten sollte es durchaus geben.

Ich erinnere mich noch an meine Oma, die mir ein kleines Ei gegeben hat, kleiner als die anderen Hühnereier und sagte: "Das ist ein Hexenei. Um einen Fluch abzuwehren, muss man das über das Haus werfen..." Sie hat es nicht ernst gemeint, klar, war ein Spiel für uns. Aber soetwas könnte es in Aventurien auch geben.

Wie Sonic bereits angedeutet hat, denke ich auch, dass viele Vorteile verloren gehen, wenn eine Eigeborene eine gildenmagische Ausbildung erlangt: Kein Vertrauter, keine Vorteile in der Hexengemeinschaft, da sie ja in keiner ist und die Unsterblichkeit kommt eh nicht zum Tragen...

Es gibt Möglichkeiten die Hexe zu finden. Ich sage dazu nur Madas Spiegel, die nicht den gesamten Hintergrund erkennen, aber doch erahnen lässt. Selbst wenn die Mutter tot ist, dürfte so die Zirkelschwestern das Kind finden können. Die Geburt einer Eigeborenen ist ja nichts alltägliches, das wird sich in der Gemeinde herumgesprochen haben...

Deshalb halte ich es für so gut wie unmöglich, dass eine Eigeborene eine gildenmagische Ausbildung erhält...

____________

Firnelfische Hexe. Also bei sowas stellen sich bei mir immer die Nackenhaare auf. Bevor ich weiterrede: Jeder darf in der Gruppe das spielen, was er und seine Gruppe für richtig und aventurisch hält.

ABER: Ich würde das nicht in meiner Gruppe zulassen. Es gibt die Spekulationen im Netz, dass Levthan der Vater von eigeborenen ist. Den Aspekt finde ich sehr interessent und würde ihn evtl. auch IG werden. Aber da das nicht offiziell ist, kann man es als Argument schwer verwenden.

An dieser Stelle muss ich Twilight zustimmen. Die Rolle des Vaters ist hier gering, wenn überhaupt vorhanden. Die Frage ist auch, braucht die Hexe überhaupt einen Vater um das Ei zu legen? Wenn nein, dann ist die Frage beantwortet. Wenn schon, dann folgendes:

Satuaria wird sich nur ein besonders hexisches Kind suchen, welche sie mit ihrem Segen beglückt. Das Kind ist die hexischste Form der menschlichen Hexen. Eine Mischung mit einem Volk, das einen komplett anderen Glauben hat, kommt da überhaupt nicht in Frage.

Es ist immer schwer, etwas zu erklären, das nicht genauso in den Regeln steht, aber überlegt man sich mal was eigeboren überhaupt bedeutet, dürfte die Frage ob Halbelfisch oder nicht gar nicht erst aufkommen.
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  #27  
Alt 26.01.2009, 11:21
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AW: Streitfrage: Eigeborener Magier!  [ Alt 26.01.2009, 11:21 ]

Kein Problem,

wie gesagt, ich bin kein großer DSAler und spielen wollte ich sowas eh nicht. Was nun den eigeborenen Magier angeht, so ist das in der Tat wohl eher etwas für einen Roman, als für die Runde daheim. Gleichwohl könnte ich mir da eine hübsche Geschichte vorstellen, wie ein Inquisitor mit einer Abteilung Bannstrahler in einen Hexenzirkel einfällt und ihm dabei dieses Kind in die Hände fällt, während die Mutter bei der Verteidigung stirbt.
Seiner Wurzeln beraubt und vom Inquisitor entführt, hat es wirklich keine Verbindung zu seiner Hexenseite. Der Inquisitor aber, der nichts weiter mit seiner Trophäe anfangen kann, überläßt das Kind den Bannstrahlern und dank seiner magischen Kraft, die die Magier schon bei dem Säugling spüren, geht diese Eigeborene ausgerechnet bei Hexenjägern in die Magieschule.
Die Geschichte kann man schön weiterspinnen, prophetische Träume einbauen, vielleicht einen Fluch, vielleicht eine Verfolgung, Überlebende des mütterlichen Hexenzirkels, die niemals die Suche nach dem Kind aufgegeben haben...
Naja, ich bin sicher, ihr wißt was ich meine. Vielleicht ist solch ein Charakter zum Spielen wirklich ungeeignet, das sollen die DSA-Profis hier unter sich ausmachen, aber eine Geschichte über einen solchen Char würd ich mir durchaus gefallen lassen.

LG Sam
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  #28  
Alt 26.01.2009, 11:40
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AW: Streitfrage: Eigeborener Magier!  [ Alt 26.01.2009, 11:40 ]

@Samsonium

Wirklich nette Geschichte. Aber schwer vorstellbar, denn die Akademien werden nach der Begabung der zukünftigen Adepten ausgesucht. Da kommt eine Hexenjägerakademie sicher weniger in Frage... außer natürlich der Inquisitor besteht darauf, dass sie dort zur Schule geht und er hat genügend Einfluss... dennoch äußerst unwahrscheinlich.

An dieser Stelle fällt mir wieder das starre System in DSA auf... in der Spielrunde kann man es sicher lockern... nur bei Hexen bin ich etwas pingelig.
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  #29  
Alt 26.01.2009, 12:25
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AW: Streitfrage: Eigeborener Magier!  [ Alt 26.01.2009, 12:25 ]

@Samson
Die Geschichte an sich ist nett und hat Potential, nur an einer Stelle muss man was umbauen ... wenn das Kind an Bannstrahler übergeben wird, ist die Chance auf eine magische Ausbildung gleich Null.
Entweder du korrigierst das zu "rechtschaffene Familie", oder erweiters die Geschichte um einen Subplot, in dem das Kind trotz regelmäßiger (beabsichter) Nähe zu Eisen mit 9 Jahren beginnt, magisches Potential zu zeigen (dann muss natürlich auch der Vorteil eisenaffine Aura her).
Bei Bannstrahlern aufgewachsen ist es vermutlich auch mit den Gesetzen des Praios firm (und Bannstrahler sind u.U: auch aufopferungsvolle Eltern, so dass das Kind wirklich GLAUBT, dass Magie etwas böses ist) und stimmt erst mal zu, die Begabung durch einen Priester wegbrennen zu lassen. Dass im Verlaufe der Zeremonie vlt ihr Erbe durchbricht und das Ritual zur Undurchführbarkeit stört, ist dann antürlich vorprogrammiert.
Und da das Kind zu einem zweiten Versuch sicher nicht die Zustimmung geben wird (das Mädel ist vermutlich ziemlich verwirrt, dazu dürfte ihr die Misere auch echt weh getan haben - ich mein körperlich) muss eine andere Lösung her.

Was spricht dagegen, dass ihre Eltern ihr wirklich (aus ihrem Sichtpunkt) erzählen, was damal passiert sein könnte? Dass sie magiebegabte Frevler gefangen haben und in deren Hütte ein hübsches Mädchen gefunden wurde - vlt gestohlen von rechtschaffenen Bürgern. Und dann weitererzählen?

Oder sie erzählen nix, sondern geben mit Hinblick auf das Ritual (offensichtlich ist sie zu anderem auserkoren) die Erlaubnis zu einer Ausbildung an einer den Anlagen des Mädchens entsprechenden Akademie. (es macht keinen Sinn, ein Kind, dass gern häkelt und verletzte Vögel pflegt, zu "Schwert und Stab" zu schicken ^^)

das erst mal dazu.
-------------------------

Was das "derart mächtige Person" angeht ...
Dann aknnst du auch gleich einen Schritt weiter denken ... große Drachen können auch menschliche Gestalt annehmen und zumindest ein anerkannter Sprössling (Shafirs Sohn nämlich) ist eh bekannt. DAS sind Wesen großer Kraft - und denen steht auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein großes Schicksal bevor.
DOCH
Das sind Romanvorlagen, keine SC-tauglichen Helden. Ich hab aus gegebenen Anlass mal versucht, einen entsprechenden NSC zu entwerfen und habs schnell wieder seingelassen. Es passt einfach nicht. Solche Geschöpfe sollten keine Werte haben, nicht berechenbar sein. Sie mögen besiegbar ein, spielen aber von Geburt an in einer anderen Liga - und das sollte klar sein. In ihrem Auftreten, ihren Worten, ihren Taten. Denn die Liga bedingt nicht nur ihre Fähigkeiten, sondern auch ihre Einstellung, ihre Sichtweise (in gewisser Weise sollte sich etwas vergleichbar mit elfischer Weltsicht einstellen - nicht aufgrund ihrer Erziehung, sonder aufgrund ihres Wesens)

hoffe, ich konnte helfen =)
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  #30  
Alt 26.01.2009, 12:47
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AW: Streitfrage: Eigeborener Magier!  [ Alt 26.01.2009, 12:47 ]

Ich möchte es gleich betonen: Bei dieser firnelfischen Eigeborenen Hexe aus Südaventurien sind wir ziemlich stark an die Decke gesprungen.
In der Tat hat dies KEINERLEI Rollenspielerischen Hintergrund gehabt, ja ich bezweifel sogar sehr stark, dass die betreffende Spielerin überhaupt in der Lage eine normale Hexe spielen zu können.
Aus meiner Sicht kann da eigentlich nur folgendes bei rauskommen:
Automatisch herausragendes Aussehen, Altersresistens, verbilligung auf Steigerung Charisma, hohe astrale Macht und natürlich ein Charakter, der Arrogant wie irgendwas umherstolziert...
Wir sind eh dagegen und sind gerade dabei unseren Kopf durchzusetzen...
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