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  #1  
Alt 30.11.2009, 22:24
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Magische Sonderfähigkeiten bei der Artefakt-Erschaffung  [ Alt 30.11.2009, 22:24 ]

Hesinde zum Gruße, werte Magierkollegen.

Ich habe meinen Magier zum Artefakt-Magier ausgebildet, und hab eine Fragen zu Artefaktherstellung.
Kann man magische Sonderfähigkeiten während der Artefaktherstellung nutzen? Angegeben ist ja das Kraftkontrolle ingesetzt werden kann aber wie sieht es mit anderen aus?

Können mehrere Zauberer "Zauber vereinigen" nutzen um ZfP* für den Arcanovi oder den wirkenden Zauber zu kombinieren?

Kann man "Meisterliche Zauberkontrolle I" einsetzten um bei zu niedrigen ZfP* den Zauber abzubrechen und zu wiederholen?

Kann man "Zauber unterbrechen" einsetzen um während der Artefakterschaffung zb ein Artefakt einzusetzen oder einen Trank zu trinken?

Wenn man "Stapeleffekt" nutzt, welchen ZfP-Wert hat dann der gespeicherte Spruch?

Wenn möglich wüsste ich auch gerne wo man die Antworten zu diesen Fragen in der Literatur findet. Zwar glaube ich die entsprechenden Bücher eingehend Studiert zu haben, allerdings kann man immer was überlesen, und meine Gruppe neigt zu RAW-Verhalten..

Danke schon mal im Voraus.

MFG, David
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  #2  
Alt 01.12.2009, 00:05
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AW: Magische Sonderfähigkeiten bei der Artefakt-Erschaffung  [ Alt 01.12.2009, 00:05 ]

Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!

@ Zauber vereinigen: das geminschaftliche Verzaubern eines Artefaktes ist möglich (Siehe hierzu SRD Seite 16 unter der Überschrift "Experte: Gemeinschaftliche Artefakterschaffung").

@ Zauber unterbrechen: ist nicht notwendig! Die Erschaffung eines Artefaktes dauert lange genug, dass man zwischendurf mal ein paar Minuten Zeit hat, um einen Trank zu trinken (Siehe hierzu SRD Seite 16 unter der Überschrift "Zeitaufwand").

@ Stappeleffekt: die ZfP* werden aufsummiert, allerdings benötig man für die Probe auch doppelt soviele Arcanovi-ZfP*, wie die Anzahl der Aufsummierten Zauber (sollen 2 Zauber aufsummiert werden, muss man im Arcanovi 4 ZfW* übrig haben, bei 3 Zaubern gar 6 ZfW*). Mehr als drei Zauber können nur mit der Sonderfertigkeit "Hypervehemenz" gestappelt werden. (Siehe hierzu SRD Seite 14 unter der Überschrift "Stappeleffekt").

Alles in allem sind all deine Fragen in SDR erklärt, schließlich enthält dieses Buch alleine 14 Seiten Regeln und Erklärungen zur Artefakterschaffung (und viele weitere Seiten mit Beispielartefakten).

Wenn du langfristig Artefakte herstellen und nutzen willst, solltest du dir dieses Buch besorgen.

Gruß
Graf Albin
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  #3  
Alt 01.12.2009, 00:37
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AW: Magische Sonderfähigkeiten bei der Artefakt-Erschaffung  [ Alt 01.12.2009, 00:37 ]

Danke für die schnelle Antwort.

Zitat:
Zitat von Graf Albin Beitrag anzeigen
@ Zauber vereinigen: das geminschaftliche Verzaubern eines Artefaktes ist möglich (Siehe hierzu SRD Seite 16 unter der Überschrift "Experte: Gemeinschaftliche Artefakterschaffung").
Ist das aber nicht nur für den speziellen Fall das der Arkanovi und der wirkende Spruch von 2 verschiedenen Personen gewirkt werden? So hab ich das zumindest verstanden.

Zitat:
Zitat von Graf Albin Beitrag anzeigen
@ Zauber unterbrechen: ist nicht notwendig! Die Erschaffung eines Artefaktes dauert lange genug, dass man zwischendurf mal ein paar Minuten Zeit hat, um einen Trank zu trinken (Siehe hierzu SRD Seite 16 unter der Überschrift "Zeitaufwand").
Auch wenn man als Beispiel unmittelbar vor dem wirkenden Zauber etwas machen will bzw zwischen den Proben für wirkende Zauber?

Zitat:
Zitat von Graf Albin Beitrag anzeigen
@ Stappeleffekt: die ZfP* werden aufsummiert, allerdings benötig man für die Probe auch doppelt soviele Arcanovi-ZfP*, wie die Anzahl der Aufsummierten Zauber (sollen 2 Zauber aufsummiert werden, muss man im Arcanovi 4 ZfW* übrig haben, bei 3 Zaubern gar 6 ZfW*). Mehr als drei Zauber können nur mit der Sonderfertigkeit "Hypervehemenz" gestappelt werden. (Siehe hierzu SRD Seite 14 unter der Überschrift "Stappeleffekt").
Ohne unhöflich zu sein zu wollen, aber das ist nicht meine Frage. Es gibt durchaus Zauber wo sich der Effekt vom ZfP (nicht dem ZfP*) ableitet. Verändert sich dieser durch Stapeleffekt?

Zitat:
Zitat von Graf Albin Beitrag anzeigen
Alles in allem sind all deine Fragen in SDR erklärt, schließlich enthält dieses Buch alleine 14 Seiten Regeln und Erklärungen zur Artefakterschaffung (und viele weitere Seiten mit Beispielartefakten).
Hab das Buch, hab alles das auch schon gelesen.
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  #4  
Alt 01.12.2009, 12:08
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AW: Magische Sonderfähigkeiten bei der Artefakt-Erschaffung  [ Alt 01.12.2009, 12:08 ]

Zitat:
Ohne unhöflich zu sein zu wollen, aber das ist nicht meine Frage. Es gibt durchaus Zauber wo sich der Effekt vom ZfP (nicht dem ZfP*) ableitet. Verändert sich dieser durch Stapeleffekt?
Zwischen den Zeilen gelesen hat Albin dir die Antwort bereits gegeben. Es ist NICHT möglich.
Und da die Frage nach dem "aber warum denn?" hinterher sicher eh kommt ... Es gibt kein mir bekanntes Zitat in einem Regelwerk (weder 4.0 noch 4.1) dass eine solche Möglichkeit vorsieht. (und es gibt wenige Zitate, die ich nicht kenne)
Zweitens ist der Unterschied zwischen ZfW und ZfP* signifikant genug, einen direkten "aber bei dem anderen stehts auch"-Vergleich nicht ziehen zu können.
(Punkt 1 ist der Regelgrund,, Punkt 2 Meine Ansicht ^^)


lg
twilight
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  #5  
Alt 01.12.2009, 21:43
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Lächeln AW: Magische Sonderfähigkeiten bei der Artefakt-Erschaffung  [ Alt 01.12.2009, 21:43 ]

Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!


Zitat:
Zitat von DarianEhrwald Beitrag anzeigen
Danke für die schnelle Antwort.
Kein Problem!



Zitat:
Zitat von DarianEhrwald Beitrag anzeigen
Ist das aber nicht nur für den speziellen Fall das der Arkanovi und der wirkende Spruch von 2 verschiedenen Personen gewirkt werden? So hab ich das zumindest verstanden.
Da habe ich dein Frage wohl falsch verstanden. Grundsätzlich scheinen mir nur die Sonderfertigkeiten explizit beim Arcanovi erlaubt zu sein, die auch in den Erklärungen zur Artefakterschaffung explizit erwähnt sind. Dies wäre bei "Zauber vereinigen" nicht der Fall, allerdings würde ich es als Meister dann erlauben, wenn alle Miterschaffer sich mit dem Unitatio vorher verbunden hätten, denn sonst wären bestimmte Artefakte garnicht möglich, die es aber bei DSA gibt. Natürlich müssen dann auch alle MIterschaffer den Arcanovi (in der entsprechenden Variation, z.B. Semipermanenz) beherrschen (auf entsprechen hohen Werten, damit es Sinn macht), den Wirkenden Spruch kennen, alle ihre Proben bestehen (und entsprechende ZfW* übrig behalten) und die das Ergbenis würde aus dem Mittelwert gebildet, was auch die Folge hätte, dass das Artefakt schlechter wird, wenn einer Mist baut (bei einem Patzer wäre gar alles verdorben, obwohl die anderen ihre Proben gut gewürfelt hättten, mehr Proben erhöht schließlich auch die Patzerwahrscheinlichkeit. Allerdings ist die meine persönliche Meinung, aus den Regeln geht die nicht hervor bzw. ist nicht geregelt!



Zitat:
Zitat von DarianEhrwald Beitrag anzeigen
Ohne unhöflich zu sein zu wollen, aber das ist nicht meine Frage. Es gibt durchaus Zauber wo sich der Effekt vom ZfP (nicht dem ZfP*) ableitet. Verändert sich dieser durch Stapeleffekt?
Wie schon von twilight gesagt ist ein höher ZfW*-Wert bei Zaubern, bei denen die ZfW* nicht beachtet werden, egal. Nur Zauber, deren Wirkung von ZfW* abhängen, können Nutzen aus einer ZfW*-Erhöhung haben. Das ist eine allgemeine Aussage und es gibt keine anderslautende Aussage zur Artefakterschaffung!



Zitat:
Zitat von DarianEhrwald Beitrag anzeigen
Ohne unhöflich zu sein zu wollen, aber ...
Ein eigen Meinung ist niemals unhöflich, wenn sie in der entsprechenden Form dargebracht wird, darum: Kein Problem!



Gruß
Graf Albin
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  #6  
Alt 02.12.2009, 23:23
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AW: Magische Sonderfähigkeiten bei der Artefakt-Erschaffung  [ Alt 02.12.2009, 23:23 ]

Danke schonmal bisher.

Eine verwandte Frage noch:
Kann man mit einem Reversalis die Wirkung eines im Artefakt gebundenen Zaubers umkehren? Ausserdem kann man einen reversalisierten Zauber direkt in einem Artefakt speichern?
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  #7  
Alt 02.12.2009, 23:53
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AW: Magische Sonderfähigkeiten bei der Artefakt-Erschaffung  [ Alt 02.12.2009, 23:53 ]

also zweites ganz klar JA

ersteres geht NICHT. Ich find zwar kein Zitat mit "geht nicht", aber wenn du dir den Reversalis genau anschaust, findest du schnell das Gegenargument:

Spricht erst den Reversalis und dann den eigentlichen Zauber RÜCKWÄRTS.

Du kannst also einen Zauber rückwärts in das Artefakt bannen, musst dann aber vor jeder Anwendung nen Reversalis sprehcen, weil er sonst keine Wirkung hat.

lg
twilight
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  #8  
Alt 03.12.2009, 10:44
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AW: Magische Sonderfähigkeiten bei der Artefakt-Erschaffung  [ Alt 03.12.2009, 10:44 ]

Zitat:
Du kannst also einen Zauber rückwärts in das Artefakt bannen, musst dann aber vor jeder Anwendung nen Reversalis sprehcen, weil er sonst keine Wirkung hat.
Oder man legt auch den Reversalis mit in das Artefakt. Dann braucht man den nicht bei der Auslösung anwenden.

Bleibt tapfer,

puck
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  #9  
Alt 03.12.2009, 12:35
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AW: Magische Sonderfähigkeiten bei der Artefakt-Erschaffung  [ Alt 03.12.2009, 12:35 ]

Stimme twilight da fast zu:

Einen Reversalis Tonmeta kann man ohne weiteres in ein Artefakt legen, einen in einem Artefakt liegenden Zauber kann man aber nicht mit einem Reversalis umdrehen. Der Grund dafür ist eben diese Zauberbeschreibung.

Meiner Meinung nach kann man aber auch nicht einfach einen Zauber "rückwärts" in ein Artefakt legen, da statt Atemnot Tonmeta während des Zaubers zu sagen eine Verletzung der geforderten Ausführung ist. Als Gildenmagier muss man laut vernehmlich Atemnot sagen, wenn man diesen Zauber will. Sagt man Tonmeta sollte man entweder einen Reversalis gesprochen haben, der diese Änderung ermöglicht oder aber mit den Aufschlägen für nicht ausführbare Zauberkomponenten leben. Dann hätte man allerdings wieder nur einen erschwerten Atemnot gesproche, der einem beim Auslösen des Artefakts nichts für die Kombination mit dem Reversalis bringt.

Fazit: Ganz oder garnicht.
__________________
Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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  #10  
Alt 03.12.2009, 14:02
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AW: Magische Sonderfähigkeiten bei der Artefakt-Erschaffung  [ Alt 03.12.2009, 14:02 ]

naja ... du unterstellst, dass das Aussprechen des Zaubers den Vorgang quasi alleine in Gang setzt. Ich folge eher dem Prinzip, dass die Astralenergie quasi "gewoben" wird und die Worte/Gesten/wasuachimmer reine "Krücken" sind, mit denen es sich die Menschen leichter machen, die Energie zu weben - oder (wem das besser gefällt) die Matrix zu erstellen, die mit Astralenergie gespeist den gewünschten Effekt ergibt.

Wo ist der Unterschied? Die Erschwernis des reversalisierten Zaubers ist nicht hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass man sich die Zunge bricht, sondern dass die Matrix invertiert kreiert werden muss, so dass der Reversalis daran andockt und damit die gewünschte Wirkung erzeugt.

Nun gibt es 2 Möglichkeiten, von denen ich die erste bevorzuge:
Der Reversalis dockt als Teil seiner Funktion an den nach ihm gesprochenen Zauber an. Dann geht das auch problemlos mittels Artefakt.
Oder aber Reversalis und zweiter Zauber sind untrennbar miteinander verbunden. Dann geht es nicht.
In der Beschreibung zum Reversalis steht allerdings, dass der Reversalis eine Wile (20/50KR) aktiv bleibt - man also in dieser Zeit den zu wirkenden Spruch beginnen muss. Das spricht in meinen Augen für meine Version, denn innerhalb der 20KR kann man sich ja gern umentscheiden, was die Spruchauswahl angeht.

Zu guter Letzt ... ich seh keinen Grund das zu verbieten, denn auch das Balancing ist nicht besonders gefährdet ... in jedem Fall wär so ein Artefakt weniger unbalanced, als der Counterpart mit inkludierten Reversalis.

@spontane Modifikation
Sonic, da hast du imho Unrecht. Im Reversalis steht in der Beschreibung"rückwärts zelebriert". Mag spitzfindig klingen, aber zelebriert ist mehr, als nur die Worte verwenden (was auch in Hinblick auf die Frage im nächsten Thread wichtig ist)
Zusammen mit meiner obigen Erklärung bedeutet das, dass alle wichtigen Komponenten (also auch Konzentration, Gestik) entsprechend angepasst werden müssen. Damit fällt so eine (ohnehin sinnfreie ^^) Anwendung flach


lg
twilight
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