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#11
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| Preiset die Schönheit, Bruderschwestern! Sehe ich auch so! Einen Reversierten Zauber sollte man in ein Artefakt sprecher können, allerdings wird das Artefakt dann natürlich AsP-Intensivier, weil je beide Zauber in die AsP-Kosten einfließen und da der Reversalis auch "Platz" benötigt, sollten zwei Wirkungszauber im Artefakt möglich sein. Außerdem müssen dann bei der Artefakterschaffnung natürlich auch die Erschaffungsproben auf den Reversalis und den reversierten Spruch abgelegt werden. Einen reinen Reversalis sollte man nach meiner Meinung NICHT in ein Artefakt sprechen können, denn der Reversalis wird (wie die Arcanovi-Thesis bei der Artefakterschaffung) immer an den wirkenden Spruck angepasst und kann nur mit diesem Zauber zusammen wirken. Gruß Graf Albin
__________________ dies irae, dies illa solvet saeclum in favilla | |||||
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#12
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| Mir ist noch ne Frage eingefallen. Wie zielt ein Artefakt? Wenn ich zb einen Ignifaxius in einen Matrixgeber speichere, was trifft der dann wenn ich ihn auslöse? Das nächst mögliche ziel (mich)? Kann ich immernoch zielen? die Geste allein kanns ja nicht sein das den Ignifaxius steurt, die kann man ja auch weglassen.. | |||||
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#13
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| buah, das ist eine Frage, die sich so einfach nicht beantworten läßt. ich habe anderswo bereits mal darüber mitdiskutiert. Es ist nichts wirkliches bei rausgekommen im Sinne von "konstruktiv", nur dies: wenn man die harten Regeln nimmt und mit akribischer Logik an die Sache rangeht, sind viele Artefakte streng genommen unmöglich. eine wesentliches Problem hast du gerade genannt, für das es keine befriedigensde Lösung gibt: Das Ziel des Spruches. Ein im Artefakt gespeicherter Spruch besitzt eine fertige Matrix. Die beinhaltet auch das Zielobjekt. Ist das ein Gegenstand (Truhe zum Artefakt machen mit einem Caldofrigo, der auf sie wirkt) gibt es kein Problem. Auslöser, Ziel, etc alles bekannt. Was ist aber mit einem Ignifaxiusring? Oder nehmen wir gleich den Ignisphaero ... Der ist nicht "instant", sondern eine Feuerkugel, die sich nach Wunsch des Zaubernden bewegt und explodiert. Streng genommen müßte die Flugbahn nun aber bereits bei der Artefakterschaffung determiniert werden, weil der Auslösende Char den Zuaber selber ja nicht zauebrt und daher streng genommen keinen Verbindung zu dem Feuerball besitzt, über die er ihn steuern kann. Genauso ist bei genauer Betrachtung die Verwendung eines Bannbaladinringes mies. Wenn der Auslöser nicht gerade ist "auf denjenigen, der mit dem Rubin des Rings berührt wird" sondern eine Reichweite > Berührung verwendet wird, is Mist. Der Ring kann schließlich keine Gedanken lesen. Woher soll er bitte wissen, dass der Bösewicht da vorn verzaubert werden soll und nicht der Kamerad, der daneben steht und grad mit dem verhandelt? Solange mehr als eine Person in Reichweite steht, ist das alles andere als trivial. Da müßte nämlich - damit es sauber funktioniert - ein Blick in die Gedanken dazugehören, der auf den Anwender wirkt und genau das übernimmt - ließt die Gedanken und lernt so, welches Ziel gewünscht ist. Bei uns sind Artefakte eh stets selten, daher hatte ich keinen Grund, mir da entweder ne große Platte zu machen, oder aber im Sinne eines Spielgleichgewichts als Meister zu verlangen, dass die Regeln in voller Härte angewendet werden. Eine MÖGLICHKEIT, die mir grad einfällt, ist die vermehrte Verwendung von Artefaktseelen. Da das teils echt komplexe Persönlichkeiten sind, haben die auch ausreichend FÄhigkeiten, die Wünsche des Anwenders zu erkennen und genug Macht über die gespeicherten Zauber, um die entsprechend zu lenken. Wäre erst mal die einzige Methode, die mir einfällt. lg twilight | |||||
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#14
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| Preiset die Schönheit, Bruderschwestern! Wenn man die Regel so hart anwendet, dann werden viele Artefakte sinnlos! Dies kann aber nicht das Ziel der Artefaktregeln sein. Es wäre ja blödsinn, seitenlange Artefaktregeln aufzustellen, wenn damit viele Zauber garnicht anwendbar wären. Auch steht dies nirgendwo in den Regeln dabei, dass viel Zauber nicht (oder nur rudimentär) funktionieren. Ich gehe (und meine Gruppen) sind deshalb immer davon ausgegangen, dass das Zielen funktioniert. Beim Matrixgeber sehe ich da kein Problem, da der Zauberer immer noch AsP fließen lassen muss und somit hat er einen gewissen Einfluss auf den Zauber. Ein Ignifaxiusring müsste nach meiner Meinung immer noch in Richtung des OPfer gehalten werden (z.B. kann ein Magier den Ring nicht in seiner Tasche oder hinter dem Rücken auslösen, da der Strahl vom Ring ausgeht und dann durch die Tasche oder durch den Zauberer gehen müsste). Dies ist meiner Meinung und wird nicht in den Regeln erwähnt. Auch beim normalen Artefakt hat der Anwender in irgend einer Weise "Kontakt" zum Artefakt, um es auszulösen. Ich enke dieser "Kontakt" steuert dann auch die Zielfunktion des Artefakts. Schließlich funktionieren als Auslöser auch komplexe Dinge, ohne dass das Artefakt zusätzlich einen Hellsichtzauber benötigt! Gruß Graf Albin
__________________ dies irae, dies illa solvet saeclum in favilla | |||||
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#15
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![]() ich sagte ja auch nicht, dass es unbedingt GUT ist, die Regeln so hart zu verwenden (und ich als Meister machs auch nicht) Ich sagte lediglich, wenn man die Regeln streng anwendet, ergibt sich ein erhebliches Problem, welches sich durch die mir bisher bekannten Modelle von Aventurischer Magiegestaltung nicht lösen läßt. Falls sich jemand dafür interessiert, wäre also die Frage, ob eine kleine (oder große?) Diskussion sinnreich ist mit dem Ziel, ein Modell zu entwickeln, wie die Artefakte tatsächlich auch bei akribischer Untersuchung so funktionieren, wie von der Redax vorgesehen ... Oder: Wie entfaltet sich die Zauberwirkung in Aventurien? Wie funktionieren in dem Zusammenhang Artefakte, deren Ziele nicht bereits bei Erschaffung feststehen? lg twilight p.s. ich muss euch jedoch vorwarnen, so etwas kann sehr technisch werden (ich erinnere mich an die Diskussion über Schiffe versenken mitels Caldofrigo - auch das sieht auf den ersten Blick einfach aus, ist aber furchtbar kompliziert.) | |||||
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#16
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| So da starte ich mal die Diskussion zum Zielen mit einem Artefakt (auch wenn ich mir die Regeln dazu noch nicht angesehen habe). Ich kann doch beim Zauber statt einem Ziel auch eine Richtung definieren, in die mein Ignisphaero losgelassen wird, anstelle des genauen Ziels. Also z.B. das er immer senkrecht aus dem Stein des Ring austritt. Als Anwender des Artefakts muss ich als wie mit einer "Waffe" in Richtung des Opfers zielen. Eine zweite Möglichkeit wäre doch, den Zauber des Artefaktrings an ein vordefiniertes kleines Ziel zu binden, zum Beispiel einen kleinen Stein oder eine Münze. Ich müsste also beim Ignisphaero den Stein oder die Pfeilspitze vorher zu meinen gewünschten Ziel feuern und dann den "Auslöser" des Artefakts betätigen. Beim Bannbaldin könnte ich als Ziel den Träger einer Münze definieren. Jetzt müsste mein Kamarad oder ich selbst es eigentlich nur schaffen dem Böswicht, die Münze zu geben bzw. unterzujubeln und dann den "Auslöser" des Artefakts betätigen. Beide Möglichkeiten machen es dem Anwender zwar schwieriger als wenn man die Regeln einfach "lasch" auslegen würde, aber nicht unmöglich. Worüber sich der Artefakterschaffer wirklich Gedanken machen muss, ist, wie der Auslöser des Zaubers im Artefakt definiert wird. Schließlich will man ja, den Zauber des Artefakts ja nur in einem bestimmten Moment auslösen. Ein versehentliches Auslösen könnte ja sehr gefährlich werden. | |||||
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#17
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| Zitat:
Zitat:
Stimmt schon, ist aber nur selten ein Problem, es sei denn das Signalwort ist echt unguenstig gewaehlt. Bei Matrixgebern ist das sowieso ausgeschlossen. | |||||
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#18
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| ja, sollte man die Artefakte auf Reichweite Berührung beschränken, ist die Problematik nicht vorhanden, denn es wird nur selten mehr als eine Person das Artefakt berühren, wenn es ausgelöst wird. Andererseits ist die Einschränkung für die von Nishima genannten artefakte immens. Immerhin gibt es einige Zauber, bei denen Das Artefakt - wenn es selber in Reichweite der Zauberwirkung ist - mit recht guter Sicherheit zerstört wird. Und selbst wenn das nicht der Fall ist, macht es nur eingeschränkt Sinn, Dinge zu verzaubern, die man weggeben muss, um von der Wirkung profitieren zu können. Nimm ne Bannbaladin-Münze und stell dir vor, die Zielperson steckt sie weg, bevor der Auslöser aktiviert ist - oder hat vielleicht ein eigenes Psychostabilis-Artefakt, so dass der Bannbaladin nicht wirkt. Dann ist das teure Ding einfach weg. Daher gibt es ja für solche Gelegenheiten Applicati-Artefakte, die nur einmal wirken, nicht ewig "haltbar" sind - die aber dafür auch keine speziellen Materialien, Rituale, oder pAsP benötigen. Es löst also noch immer nicht das Problem von weiter oben. Ich stimme übrigens zu, dass man mit den Herkömmlichen Magietheorien Matrixgeber ausreichend erklären kann, damit das Problem nicht auftritt: Einen Matrixgeber kann grundsätzlich nur derjenige anwenden, der über Astralenergie verfügt. Wenn man nun unterstellt, dass die genaue Art, wie ein Spruch an das Ziel andockt, einigermaßen konstant ist von Spruch zu Spruch, kann man (ohne andere Regeln zu verletzen) definieren, dass der Zauber in einem Matrixgeber kurz vor Vollendung vorliegt. Also wird der Matrixgeber nicht nur von den AsP des Anwenders gespeist, sondern auch der Spruch von selbiger Person implizit mit dem letzten Fragment ausgesteattet, um an dem Ziel anzukoppeln. Dagegen spricht nur eine Kleinigkeit - es sollte dann im Sinne des Regelwerks sein, dass eine (sehr kleine) Möglichkeit besteht, dass das Andocken schiefgeht und die AsP unnütz verpuffen. Aber das kann man denk ich auch ohne große Bauchschmerzen vernachlässigen. Das funktioniert, weil die überwiedende Anzahl der Magiebegabten Aventurier über Spruchzauberei verfügen - zumindest die, die deratige Matrixgeber anwenden würden. Bei Viertelzauberern, etc bin ich nicht sicher, ob es auch geht. Sollte es möglich sein, kann man es mit "es ist intuitiv die gleiche Vorgehensweise, die bei übernatürlichen Begabungen verwendet wird und funktioniert daher" erklären. Nicht toll, aber zur Not okay bei richtigen "vollen" Artefakten ist das leider erst mal keine Option, weil kein Beschränkung der Anwenderkreise existiert. lg twilight | |||||
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#19
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| Würdet ihr es denn dann auch so handhaben das zb die Zauberkosten für in Matrixgebern enthaltene Zauber erst im Moment des Auslösens bestimmt wird? zb bei ignifaxius und konsorten, oder bei Zaubern wo die Kosten vom Zielobjekt abhängt (Verwandlungszauber u.ä). | |||||
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#20
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| schwierig. Bei meiner Interpretation der Wirkungsart von Zaubern geht beides. Ich würd es denk ich nicht generell festlegen, sondern auf die Wünsche der Spieler warten und dann entscheiden. Beim Igni sehe ich kein sonderliches Problem, das kann schon hinhauen. Bei den Verwandlungszaubern wär ich wieder nicht so sicher, ob die Matrix so gleich ist, dass es kompatibel ist, aber würd auch keine Steine in den Weg legen wollen. Aber wenn man generelle Freigaben losläßt, kommen einige Spieler auf die komischsten Ideen. lg twilight | |||||
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