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Vorstellung: Werwolf - Paria (Forsaken)Dies ist das Thema Vorstellung: Werwolf - Paria (Forsaken) bei Welt & Hintergrund als Teil vom Weitere P&P Rollenspiele. |
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AW: Vorstellung: Werwolf - Paria (Forsaken)
@Curufinwe:
Wie gesagt: Das Spiel gibt es wahrscheinlich nur noch auf Englisch - einigen bereitet das Probleme. Das "world of darkness"-Grundregelwerk ist im Moment bei Amazon für 18,95€ zu haben, das "Werwolf Paria" gibt es noch auf deutsch für 37,95€. Man braucht aber beide Bücher, da in "Paria" nur die Werwolf-relevanten Dinge drinstehen, aber nicht die Grundregeln (wie würfele ich eine Probe, was gibt es für Werte, etc.).
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Es gibt mehr als nur eine Wahrheit. Geändert von Torwächter (05.06.2007 um 17:16 Uhr). |
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AW: Vorstellung: Werwolf - Paria (Forsaken)
Das Grundregelwerk steht bei mir auf deutsch im Schrank. Selbst wenn es nicht mehr verlegt wird, findet man bei amazon od. ebay bestimmt noch günstige gebrauchte Exemplare, bzw. steht's beim Rollenspielhändler Deines Vertrauens bestimmt mit etwas Glück auch noch im Regal. Das Regelwerk an sich ist übrigens eines der wirklich durchdachten. Macht auch Aufgrund der Aufmachung schon Spass beim Lesen.
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Liber scriptus proferetur,
In quo totum continetur, Unde mundus iudicetur. |
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AW: Vorstellung: Werwolf - Paria (Forsaken)
Hinweis: Der Übersicht halber beginne ich einen neuen Beitrag. Nachdem ich im ersten neben allgemeinen Informationen die fünf Gestalten, die fünf Vorzeichen und die fünf Stämme vorgestellt habe, widme ich mich in diesem Beitrag nun der Entstehungsgeschichte der Werwölfe.
Da meine Worte die Legende um die Entstehung der Werwölfe sicher nicht so schön wiederzugeben vermögen, wie der Originaltext, habe ich mir erlaubt einige Auszüge zu zitieren. Alle stammen aus "Werwolf - Paria" S.24ff. Die Legende, wie sie die Werwölfe erzählen "Alles, was wir sind, und alles, was wir jemals waren, begann in Pangäa. Ihr wisst, was Pangäa war. Ihr habt vom Garten Eden gehört - besser können sich die Menschen nicht an Pangäa erinnern. Doch manchmal durchzucken Bilder eure Träume und ihr wittert etwas - den Duft einer gesunden Pflanze oder den Geruch einer Beute. In diesen Momenten könnt ihr euch beinahe daran erinnern, wie es in Pangäa war. Es ist schwer, einen Geruch zu vergessen. Trotzdem könnt ihr euch nicht wirklich daran erinnen, nicht wahr? Niemand kann das. Nur die allerersten unserer Art wandelten in Pangäa. Und sie waren diejenigen, die es vernichten mussten." "Die Geister konnten das Reich des Fleisches mühelos betreten, und Tiere wie Menschen konnten den kühlen Geisterschatten der Welt durchstreifen. Pangäa war die erste Gestalt der Welt, nicht der Urkontinent von dem die Geologen sprechen. Menschen und Geister hatten ein und dieselbe Sprache, die erste Sprache. Wir können uns nicht mehr daran erinnern, ob Pangäa eine Zeit oder ein Ort oder gar beides war. Wir wissen nur, dass es wunderschön war. Und dass es nun für immer verloren ist." "Pangäa war wunderschön, doch weder Friede noch Sanftmut herrschten über das Land. Pangäa gehörte den Jägern. Der Löwe jagte das Lamm, und die Geister nahmen sich aus der Welt des Fleisches, was immer sie brauchten. In diesem Paradies der Jäger war der Tod ein ständiger Gast, und der beste aller Jäger war Vater Wolf. Er war ein Krieger des Schattenreichs und ein Krieger der schlammigen Welt aus Luft und Erde. Er bewachte die Grenzen zur stofflichen Welt und hielt alles am rechten Ort. wenn die Geister in die Welt des Fleisches eindragen, blieben sie nicht lange und wanderten nicht weit. Vater Wolf setzte jedem Geist nach, der länger blieb als es ihm gestattet war. [...] Sein Herz war von unermesslicher Kraft und tiefer Entschlossenheit erfüllt. In ihm loderte eine gerechte Wut, die ihn unaufhaltsam machte, doch er blieb stets Herr über diese Wut. Er war der erste unter unseresgleichen und niemand konnte es mit ihm aufnehmen." "[Luna, die Mondin] nahm die Gestalt einer Frau aus Fleisch und Blut an und stieg auf die Erde hinab. [...] Sie war das schönste Wesen auf der ganzen Welt, und die Zahl derer, die um ihre Gunst buhlten, war unendlich. Der beste und tapferste unter ihnen war Vater Wolf. [...] Vater Wolf sah Luna über den Himmel wandern und verliebte sich in sie. Freude und Zuneigung überwältigten ihn, als er ihr im Grenzland zwischen der Welt der Geister und der Welt des Fleisches begegnete. Die Mondin erwiederte seine Gefühle. Luna sah, dass Vater Wolf tapfer und weise und stark und schön war, und sie verliebt sich in ihn. Sie erkannten einander, und sie schenkte ihm Kinder, die Geist und Fleisch zugleich waren. Dies waren die ersten Werwölfe. Luna hüllte sich in den Leib einer Menschenfrau, und dennoch gebar sie die ersten Werwölfe als Wolfswelpen - neun an der Zahl." [Fortsetzung folgt]
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Es gibt mehr als nur eine Wahrheit. Geändert von Torwächter (06.06.2007 um 01:19 Uhr). |
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AW: Vorstellung: Werwolf - Paria (Forsaken)
"[...] Vater Wolf zog das erste Rudel auf. Er lehrte die ersten Uratha die Wege des Wolfes und die des Menschen, die Wege des Fleisches und die des Geistes. [...] All das lehrte Vater Wolf das erste Rudel, weil es ihm bei seinem Dienst als Wächter der Grenzlande beistehen sollte. Das Rudel nahm seine neuen Pflichten an und half seinem Vater dabei, Ordnung in die Geisterwelt und in die Welt aus Schlamm zu bringen. Sie waren die Hirten der Menschen, der Tiere und der Geister. [...] Für die Menschen war diese Zeit schrecklich und düster, doch uns brachte jeder Tag neuen Ruhm. Es war ein goldenes Zeitaltern, in dem das Herzblut unserer Beute in Strömen floss. Und wie jedes goldene Zeitalter fand es ein schreckliches Ende."
"Es begann mit Vater Wolf. Lange vor unserer Zeit, als es die Menschen noch nicht gab und die meisten Geister jung und schwach waren, brauchte es keinen anderen als Vater Wolf, um beidee Welten im Zaum zu halten. [...] Mit jedem Mal, de er Nachkommen mit Mutter Luna und mit anderen Geistern zeugt, schwand ein kleines Stück von Vater Wolfs Macht dahin, doch er war noch immer stark und schnell. Dies sollte jedoch nicht so bleiben. Viele, viele Jahre gingen ins Land - mehr Jahre, als man zählen kann. Nach und nach verlor Vater Wolf seine Kraft und seine Schnelligkeit. Seine Fänge wurden stumpf, und seine Weisheit reichte weniger weit als zuvor. Immer mehr Geister entzogen sich seinem Blick. Sie errichteten furchtbare Königreiche in der Welt der Menschen und schwelgten in ihrer Macht. [...] Nach und nach wurde Pangäa zu einem Paradies für die Geister und all jene Menschen, die sich ihnen unterwarfen. Für alle anderen nahm das Grauen kein Ende mehr. Unsere Vorväter und Vormütter sahen all dies, und sie begannen zu zweifeln. Was geschieht, wenn ein Wolfsrudel bei seinen Jagden scheitert, weil der Leitwolf zu schwach, zu langsam und zu blind ist, um es anzuführen? Der Leitwolf muss ersetzt werden oder das Rudel stirbt. " "Der einzige Weg, Vater Wolf von seinem Thron zu stoßen, bestand darin, ihn zu töten. Und wir zerissen ihn mit unseren Klauen und Zähnen. Mit seinem letzten Atemzug stieß Vater Wolf ein Geheul aus, das beide Welten erschütterte. Die Menschen fielen weinend zu Boden, denn das Geheul weckte nichts als Furcht in ihren Herzen. Die Geister kauerten sich ängstlich in ihren Verstecken zusammen, die jemand den großen, gnädigen Wolfsgeist getötet hatte. Man erzählt sich, jener Werwolf, der den tödlichen Hieb führte, sei tot zusammengebrochen, als er die Kraft und das Leid seines Vaters in diesem Geheul vernahm. Auch Luna hörte das Todesgeheul ihres liebsten Gefährten. Sie schrie ihren Schmerz und ihre Wut in alle Welt hinaus und verfluchte alle Kinder, die sie jemals geboren hatte. Jener Fluch würde niemals völlig gebrochen werden. In jenem Augenblick sei, so heißt es, ein Zittern durch die Seele des Planeten gegangen. Die Bewohner des Schattenreichs und die sterblichen Lebewesen der stofflichen Welt empfanden unbeschreibliche Angst. Die zwei Welten brachen auseinander. Die Erde bebte und Stürme verheerten das Land. Im Norden riss das Eis sich los und Inseln versanken im Meer. Pangäa war nicht mehr. Nach dem Fall war das Paradies der Jäger auf ewig verloren."
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