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Drakensang
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Ein paar Gedanken zur MachtDies ist das Thema Ein paar Gedanken zur Macht bei Welt & Hintergrund als Teil vom Weitere P&P Rollenspiele. |
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Ein paar Gedanken zur Macht
Es gibt sehr viele Rollenspiele und in fast allen gibt es Zauberer, Priester, Schamanen und anderes magisches Gesindel. STAR WARS macht da keine Ausnahme. Das was die Leute zu "Magiern" macht unterscheidet sich jedoch recht Fundamental von anderen Rollenspielsystemen.
Granz Recht, wir spechen von der MACHT, welche zunächst mal einer kurzen Erläuterung bedarf. In den Anfängen von STAR WARS wird die Macht als Energiefeld beschrieben, welches alles umgibt, durchdringt und die Galaxis zusammenhält, jedenfalls sagt das der kleine Grüne. Wem das nicht schon esoterisch genug ist kann sich in "STAR WARS I - Die dunkle Bedrohung" einreden lassen das es da kleine Kerlchen gibt, die Mediclorianer heißen und ständig am erzählen sind (das ist wirklich bescheuert und hat tausende STAR WARS Fans zum ausflippen gebracht). Was immer die Macht aber jetzt auch ist, scheint sie etwas sehr heimtückisches zu sein. In den meisten Systemen gibt es -gute- und -böse- Magieanwender, die sich dadurch definieren, wie sie mit ihren Kräften umgehen. Jedoch macht es nie den Anschein das sie ihre Kräfte ständig dazu antreiben etwas böses zu tun. Bei STAR WARS ist das offensichtlich ein bisschen anders. Man unterscheidet da zwischen Jedi und Sith. Den -guten- und den -bösen- Jungs und Mädchen. Zwischen Sith und Jedi steht ein weiter Weg während zwischen Jedi und Sith oft nur ein paar falsche Entscheidungen stehen. Das wird ganz klar wenn man sich ansieht was man tun muss um Jedi bzw. Sith zu sein. Um ein Jedi zu sein muss man sich sehr anstrengen. Sich seiner Gefühle entledigen und ständig im inneren Gleichgewicht bleiben um nicht "der Dunklen Seite" zu verfallen. Aber tatsächlich genügen schon einige wenige Fehltritte um aus einem strahlenden Jedi einen richtig üblen Sith zu machen. Scheinbar hat die Macht einen riesen Spaß daran die Leute ins Unglück zu stürzen. Entweder man lebt ein Leben in Enthaltsamkeit und ist brav/kalt/abweisend und damit ein Jedi oder man gibt seinen Gefühlen nach und wird, schneller als gedacht ein Sith, aber am Ende aber von der Macht so korrumpiert das man ein mordender Irrer wird. Was dabei das gemeine ist: So oder so hat man als Machtnutzer keinen Spass im Leben weil man entweder allem irdischen entsagt hat oder die Macht einen dazu gebracht hat die ganze Galaxis nur als Spielzeug zu betrachten das man nach belieben kaputtmachen darf. Das aller gemeinste ist: Man hat nicht die Wahl etwas mit der Macht zu tun haben zu wollen. Schon sehr bald werden andere Machtnutzer auf einen potentiellen Kandidaten aufmerksam werden und vor seiner Tür stehen. Wenn es die Jedi sind, die da dann anklopfen nehmen sie das Machtbegabte Kind seinen Eltern weg und versuchen es auszubilden. Es wird seine Eltern nie wieder sehen. Wenn es Glück hat wird es ein Jedi und darf sich so nennen, ein Laserschwert tragen und das ganze Gedöns. Wenn es Pech hat fällt es durch die Prüfungen und wird vom Jedirat zu irgendeinem Planeten geschickt um dort das Korn schneller wachsen zu lassen oder um die Wolken zum Regnen zu bringen. Nein, kein Scherz! Das ist gängige Praxis im Jediorden. Wen wundert es das so viele gefallene Jedi sich als Sith versuchen. In den Zeiten der alten Republik gab es sogar Akademien die sich ausschließlich mit diesen Leuten beschäftigten. Die natürlich alles andere als gut auf die Jedi zu sprechen waren. Und da wundern sich die Jedi wo die ganzen Sith herkommen. Scheinbar gibt man mit der Fähigkeit zum Nutzen der Macht auch gleich sein Gehirn ab. Die Sith sind da als böse Machtnutzer ganz anders gepolt. Aufgrund der Tatsache das Sith sich ständige gegenseitig umbringen (was wohl der einzige Grund ist warum sie immer wieder von den dummdabbischen Jedi besiegt werden) gibt es nur sehr wenige von ihnen (tatsächlich sind es aber zu jeder Zeit stehts mehr als zwei, woran man sieht das selbst der kleine Grüne nicht allwissend sondern nur schon verdammt alt und ein bisschen tattrig ist). Allerdings sind die paar die es gibt fast schon so etwas wie Götter in ihren Fähigkeiten. Sie können sich nach belieben unter den normalsterblichen verstecken und lustig Intrigen spinnen, es sei denn sie tragen seltsame Masken und Atmen komisch. Sie nehmen jeden auf, der -böse- genug ist und ordnen sich so lange dem stärksten unter bis sie ihn fair im Schlaf oder von Hinten ermorden können. Die Jedi in ihrer grandiosen entrückten Weltvergessenheit sind grundsätzlich immer so blöd Sith erst dann ernst zu nehmen wenn deren Laserschwerter schon saubere runde Löcher in ihre Jedibäuche gebohrt haben. Meist schaltet dann ein Sith gleich eine ganze Horde von Jedi aus, selbst wenn sie angeblich richtig was auf dem Kasten haben. Dann ist es mal wieder zu spät und die Galaxis stützt in die Finsternis aber die Dummen sterben zum Glück nie aus und in ein paar Jahren schlagen die Jedi dann wieder zurück. Und was hat die Macht davon? Wahrscheinlich macht sie das alles nur damit ihr nicht langweilig wird. Aussedem sieht es schon verdammt cool aus wenn zwei Kasper sich mit ihren Lichtschwertern verhauen. |
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AW: Ein paar Gedanken zur Macht
Ist der Wortlaut nicht:
"...keiner mehr und keiner weniger..." So oder so Wunschdenken und prinzipiell nicht wichtig. In der Zeit der Sithkriege gab es tausende Sith. Selbst in der Zeit des Imperiums, in der es zwar nur eine Handvoll Jedis gibt versammelt der Imperator um sich Inquisitoren, die zwar weder ihm noch Darth Vader das Wasser reichen können aber durchaus dazu in der Lage sind Leute mit Blitzen zu brutzeln. Tatsächlich pirschen diese durch die Galaxis um jeden Machtanwender entweder zu töten oder ihn auf die Dunkle Seite zu bringen, mit ein paar hundert Troopern und Kampfläufern im Schlepptau. Das wichtige dabei ist, das Yoda das wissen sollte. Mit seinen 900 Jahren. Er hat sehr viel Zeit damit verbracht irgendwelche Sith zu jagen und deren Holocrons zu untersuchen. Somit ist er also entweder ein seniler alter Trottel der vergessen hat was er als junger Hüpfer erlebt hat oder er ist so Hochmütig das er tatsächlich glaubt die Jedi hätten -alle- Sith im -ganzen- Universum vernichtet. Der Spruch: "... Hochmut eine schwäche, zunehmend verbreitet unter den Jedi ist. Selbst bei den älteren, mit viel mehr Erfahrung ..." muss dann wohl sowas wie Selbsterkenntnis gewesen sein und weniger dazu gedacht die Situation zwischen Obi-Wan und Anakin zu beschreiben. Wenn man darüber nachdenkt muss man nicht besonders hell im Kopf sein um sagen zu können das die Jedi einfach zu selbstsicher/arrogant waren um die Sith noch als ernste Bedrohung zu sehen. Ich muss jedem Recht geben der hier sagt: "Gott, sind das trottel!" Da hatte wahrscheinlich wieder mal die Macht ihre Finger im Spiel, die ihnen vorgegaukelt hat, das alles in bester Ordnung ist. Vielleicht war ihr mal wieder langweilig und sie kam zu dem Schluss mal wieder ein wenig an der Ordnung in der Galaxis schrauben zu müssen. |
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AW: Ein paar Gedanken zur Macht
Zitat:
Allerdings muss ich sagen, dass ich diese nebulöse Bezeichnung der Macht WESENTLICH besser fand, als diese merkwürdigen (rechtsdrehnenden?) Yoghurtkulturen. Ich fand es super, dass trotz der fortgeschrittenen Technik, noch etwas mysthisches und unerklärisches Existiert. Die Aussage mit den zwei Sith´s habe ich auch eher so verstanden, dass es immer zwei zugleich sind, die agieren (also wo einer ist, kann der zweite nicht weit sein). Aber nicht unbedingt, dass im ganzen Universum nur zwei Sith gleichzeitig existieren können. Wobei solche Aussagen ja schon immer in Star Wars vorkamen. So wurde in den alten Filmen der Eindruck erweckt, dass es bis auf Obi Wan keine anderen Jedi mehr gäbe und erst mit Luke die nächste Generation ins Leben gerufen wurde. Mittlerweile schaut es ja danach aus, dass es wohl doch noch mehrere Jedi gab, die sich allerdings im ganzen Weltraum versteckten. Was ich persönlich aber etwas "arm" finde? Wo waren diese Jedi? Warum haben sie sich nicht der Rebellion angeschlossen? Spätestens als Luke ausgebildeter Jedi war, hätten eigentlich die restlichen Jedi zusammenkommen müssen. Passt mir ergo nicht so ganz. Warum die Sith die Jedi (und alle anderen) täuschen konnten? Ich nehme an, weil gerade DAS die mächtigste und gefährlichste Waffe der Sith und ihrer dunklen Macht ist. Sie sind perfekte Täuscher. Sie nutzen ihre Macht um sich selbst vor den Jedi zu tarnen (was ja Palpadine perfekt gelungen ist) und Zwietracht unter ihnen zu sähen. Sie schwächen unbemerkt die Macht der Jedi und warten dann nur noch auf den entscheidenden Moment um zuzuschlagen. |
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AW: Ein paar Gedanken zur Macht
Die Regel der Zwei geht auf Darth Bane (ca. 2000 BY) zurück, der Legionen von seinen Anhängern vernichtet hat, da er der Meinung war, dass die Sith zu dekadent und schwach geworden waren:
„Es sollen zwei sein, nicht mehr, nicht weniger. Einer, der die Macht verkörpert, und einer, der danach giert.“ - So sollte sichergestellt werden, dass sich nicht schwächere Schüler gegen einen starken Meister verbünden. Eine Art Sith-Exzellenzoffensive...
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Liber scriptus proferetur,
In quo totum continetur, Unde mundus iudicetur. |
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AW: Ein paar Gedanken zur Macht
Zitat:
In vielem kann ich Dir ja zustimmen - die Mediclorianer-Fuzzis sind der Abschuss. Manchmal überlege ich mir, ob Lucas übrehaupt noch nachdenkt, wenn er neue Sachen erfindet. Nur die Geschicht mit kalt und abweisend als Voraussetzung für das Jedi-Dasein glaube ich Dir nicht. Mir kamen Jedis immer eher so vor wie Buddhisten aus dem Klischee. Es geht nicht darum, sich Gefühle und Leidenschaften zu verbieten, sondern nur darum, sich nicht von ihnen beherrschen zu lassen. Also so ein bisschen Abgeklärtheit und Überlegtheit. Und das verbietet es doch nicht, Spaß am Leben zu haben, sondern gebietet nur, es nicht zu übertreiben. Sagt nicht Anakin auch sowas im 2. Teil, als Padme ihn fragt, ob Jedis nicht die Liebe verboten ist? Erschien mir eigentlich für Leute mit dieser Machtfülle ganz vernünftig. Und vor allem zeigt es sich auch im Film: Die Sith (oder Jedis auf dem Weg dahin) sind allesamt unbeherrscht und überheblich. Überheblich sind zwar einige Jedis auch, aber das sind eher die schlechteren...
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Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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AW: Ein paar Gedanken zur Macht
@kalt und abweisend: Na, je nach Auslegung des Jedi-Kodex sind sie es schon:
There is no emotion, there is peace. There is no ignorance, there is knowledge. There is no passion, there is serenity. (There is no chaos, there is harmony. - Jedi sehen in der Liebe eine große Gefahr, daher werden Kinder, bei denen eine Verbindung zur Macht festgestellt wird, auch so früh wie möglich von ihren Eltern entfernt. Sicher auch ein Grund, warum die z.T. sehr eigenartig sind.
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AW: Ein paar Gedanken zur Macht
@Voltan: Ja, stimmt.
@Sonic: Du interpretierst zu viel. Hier geht es nicht darum ob ich Jedi mag oder nicht sondern darum was die Macht für ein mieser Drecksack ist. Und zur Diskussion. Ich kann den Jedi wesentlich mehr abgewinnen als den Sith, die einfach nur sinnlos böse sind. Allerdings halte ich die Jedi in ihren Überzeugungen für keinen deut anständiger als die Sith. Weder die Jedi noch die Sith scheren schauen über den Tellerrand und haben auch nur eine Ahnung davon was für normalsterblich wichtig ist. Sie sind einfach so damit beschäftigt sie selbst zu sein und mit der Macht zu spielen das für sinnvolle Dinge keine Zeit mehr bleibt. Sie treffen Entscheidungen von fundamentaler Wichtigkeit ohne auf die Konsequenzen für den Einzelnen zu achten. Tatsache bleibt aber, daß sie den normalen Leuten haushoch überlegen sind. Die Jedi wissen das und scheinen ihren Kodex auch dazu zu nutzen um zu verhindern das sie tun und lassen können was sie wollen, sehr edel übrigens. Die Sith wissen das auch und nutzen ihre Macht wo sie nur können. Zum Schluss wissen die Normalsterblichen das auch und mögen keine der beiden Gruppen weil sie sie entweder nicht verstehen, fürchten oder einfach neidisch sind. Die Macht, scheinbar neutral, scheint also in Wirklichkeit wesentlich mehr destruktive Energie zu haben als man den Leuten weismachen will. Ein manipulatives Biest. Je mehr man sich damit beschäftigt umso mehr neigt man dazu sich als Zentrum aller Weisheit oder König der Welt zu sehen, je nach Einstellung. Geändert von Zylerath (27.05.2007 um 15:51 Uhr). |
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AW: Ein paar Gedanken zur Macht
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