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AD&D und seine WeltenDies ist das Thema AD&D und seine Welten bei Welt & Hintergrund als Teil vom Weitere P&P Rollenspiele. |
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AD&D und seine Welten
Zitat:
Allerdings kennt AD&D nicht nur eine Welt in der zwangsläufig alle Abenteuer stattfinden (es sei den der Spielleiter beschliesst sich die Mühe zu machen ein eigenes Setting zu entwerfen). Vielmehr gibt es in AD&D mehrere Welten in denen man ein Abenteuer spielen könnte, zu denen auch meist sehr ausführliches Spielmaterial existiert. Ich zähle hier einfach mal ein paar der Welten auf, mit denen ich bisher zu tun gehabt habe Die Vergessenen Reiche: Diese Welt ist die älteste der AD&D Welten und ist im Prinzip das standart high-fantasy-Mittelalterszenario dass man aus Mers/Rolemaser oder Sturmbringer kennt. Man kann auf dieser Welt vom Zwergen über Menschen, Gnome, Elfen und Drachen alles finden, was ein Fantasbuch so hergibt. Magie existiert und wird auch immer wieder von ruchlosen Magiern dazu benutzt Unsinn damit anzustellen. Doch gibt es auch die Magier, die ihr Wissen für das Gute einsetzen. Helden ziehen durch die Lande, erforschen verlassene Gebäude und Friedhöfe immer auf der Suche nach... Reichtümern oder dem Artefakt das die Welt (einmal mehr) vor dem Abgrund rettet. Als Gegner stehen ihnen meist so nette Viechers wie Kobolde, Orks, Oger oder Trolle gegenüber, nichts was man nicht schon kennen würde. Krynn die Welt der Drachenlanze: Auf den ersten Blick ist Krynn den vergessenen Reichen ziemlich ähnlich. Es existieren dort die gleichern Rassen, sogar noch ein paar mehr aber das führt zu sehr ins Detail, und ungefähr die gleichen Vorstellungen von Moral und Gesetz. Allerdings gibt es einen großen Unterschied zu den vergessenen Reichen: Das Größe und Intelligenz der Drachen! Wärend Drachen in den Reichen gigantische uralte und kluge Wesen sind, sind ihre Vettern in dieser Welt bedeutend kleiner und "nur" so intelligent wie es auch ein gelehriger Mensch in einem Leben werden könnte. Auch kommen sie viel häufiger vor als in anderen Welten. Sie sind, besonders bei Magiern, beliebte Reittiere. Sie sind noch immer gefährlich, aber nicht so weitsichtig wie ihre großen Brüder. Die Welt Krynn wird immer wieder von Kriegen erschüttert die mächtige, machthungrige Magier oder Kriegsherren vom Zaun brechen und mit Armeen von Drachenreitern in die Lande ihrer Feinde tragen. Meist ist die Bevölkerung dabei nur ein Spielball der Intrigen dieser ruchlosen Gestalten. Diese Welt ist auch Heimat der "Avatare", Abbilder von Göttern die auf die Welt gekommen sind um für ihre Gläubigen zu kämpfen in die Schlacht gegen das Böse zu ziehen. Man will nicht dabei sein, wenn zwei Götter um ihr Vorrecht im Panteon streiten! Die Welt von Dark Sun: Irgendwo in den äusseren Ebenen nahe der neun höllen treibt eine Ebene die auf den ersten Blick nichts von ihren Nachtbarn unterschiedet. Soweit das Auge blickt ist diese Welt nichts als Sand und Staub... Könnt ihr euch vorstellen was passieren würde, wenn durch Zauberei die Welt langsam sterben würde? Wenn jeder Zauber der gesprochen wird die Welt ein wenig mehr vernichten würde? Auf Kratas, der Welt von Dark Sun ist genau das passiert. Früher war diese Ebene ein blühendes Paradis aber machthunrige Magier, die das Volk "Vernichter" nennt haben durch das wirken von unglaublich mächtiger Magie die ganze Ebene in eine trostlose Mondlanschaft vewandelt in der nur das Recht des stärkeren zählt. Hier gibt es Elfen die tagelang durch die Wüste rennen können, immer auf der Suche nach der nächsten Karawane, die den Fehler begeht, ihnen vor die Augen zu kommen. Stämmige Mule, eine Mischung aus Zwerg und Mensch, gezüchtet für den Kampf in Arenen zur belustigung der Reichen und natürlich der Magierfürsten. Fürchterliche Tree´Kreen, Heuschreckenwesen die nie schlafen und acht Gliedmassen besitzen. Magier werden gefürchtet, die wenigen die es gibt, verbergen ihre Talente. Manche haben gelernt ihre Magie so einzusetzen, dass sie der Umwelt nicht schadet, doch dieser Weg ist lang.. und schwierig. Manchmal fehlt einem die Zeit in einer Welt in der das Leben eines Menschen weniger wert ist als der Wasserschlauch an seinem Grütel. Planescape: Hat das Universum ein Zentrum? Gibt es einen Punkt an dem alle Fäden zusammenlaufen? Ja, den gibt es! In der Mittel aller Ebenen, aller Welten von AD&D, schwebt über dem Gipfel eines riesigen Berges eine Donutförmige Stadt. Sie ist ein Freihafen für alle Bewohner sämtlicher Ebenen. Man kann hier Dämonen beim Handel mit Engeln sehen ein Stückchen weiter zwei Zentauren im angeregten Gespräch mit einer Sphinx. Sigil ist der Name der Stadt und sie ist auch ein Ort der Portale. Man findet hier in jeder Ecke verschlunge Pfade in andere Ebenen, von hier ist jede nur denkbare Welt nur ein paar Schritt entfernt. Ihr plant einen Ausflug ins Elysium? Oder wolltet ihr euch schon immer den Styx bei Vollmond anschauen? Ihr sollet darüber nachdenken Sigil als Zwischenziel einzuplanen! Ravenloft: Es liegt, verborgen im Nebel eine Ebene die sich aus allen Ebenen sämtlicher Welten die furchtbarsten und bösartigsten Leute herbeiholt und sie zu Herrschern über ihre eigene Domäne macht. Innerhalb dieser Grenzen, umgeben vom Nebel, sind sie Herr über Leben und Tod. Ihr Wille wird Realität, sie sind Gott. Doch sie können nie wieder von dort entkomen. Versuchen sie in den Nebel zu fliehen, gelangen sie immer nur wieder zu dem Punkt bei dem sie hineingegangen sind. Sie werden mit der Zeit verrückt und schaffen sich meist eine Verzerrte Welt aus Schmerz, Gewalt und Mord in der der blanke Horror regiert. Manchmal verirren sich Wanderer aus anderen Ebenen im Nebel und manchmal, wenn der Nebel meint er hätte es mit besonders abgebrühten Wanderen zu tun, schickt er sie in die Dömäne eines solchen Herrscher. Vielleicht erhalten sie ihre eigene Domäne, wenn sie sich als würdig erweisen. Wenn nicht, werden sie zu Einwohnern der Domänen und müssen für immer in Knechtschaft leben. ... ich denke, das sollte erst einmal reichen. Es gibt noch viele, viele, viele Welten mehr. Glaubt mir. Jetzt noch zu letzten Frage, welche Rassen es gibt. Über die Standartrassen, die ihr alle kennt, also Zwerge, Meschen, Elfen, Halblinge, Orks, Trolle blablabla. gibt es viele Unterarten der einzelnen Spezies wie z.B. die Kender auf Krynn. Ein sehr diebeslustiges Völkchen, das den Begriff "Besitz" nicht kennt und bei denen alles jedem gehört. Es gibt Feenkobolde, Zentauren, Bariauer, Giztherai... mindestens zehnmal so viele Rassen wie es Welten gibt und davon gibt es schon eine ganze Menge. Just imagine! Geändert von Zylerath (09.08.2006 um 20:47 Uhr). |
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1 u. 2)
Kontinete sind keine Ebenen, auch wenn das Wort zunächst an eine Graslandschaft erinnert. Eine Ebene hat Kontinente, ist aber keiner. Eine Ebene ist eine ganze Welt. Unsere Erde und das ganze Sonnensystem drumherum währen in AD&D eine Ebene. Die Ebenen an sich nehmen aber immer die Form an, die sie gerade brauchen. Wenn man in der Welt von Spelljammer spielt, da dreht es sich um Fantasy-Raumschiffe mit denen die einzelnen Rassen das Universum erkunden. Handelt es sich bei den Ebenen um Planeten und man kann ganz bequem von einem Planeten zum anderen fliegen. Die niedren Ebenen (oder Höllen) werden gerne als grenzenlos beschrieben. Egal in welche Richtung man reist, man kommt nie davon fort. Anderswo werden die Ebenen in ein Zwiebelschalenmodell gepackt. Die Ebenen laufen alle an einem Punkt zusammen, in Sigil. Von Sigil aus kommt man in jede Welt und von jeder Welt nach Sigil. Man muss nur wissen wo das Tor dorthin ist. Keiner würde wohl auf die Idee kommen, sich in eine Schlucht zu stürzen und an Rosen zu denken, wenn er nicht genau wüsste, dass er durch sein Handeln das Portal nach Sigil öffnen würde. So ganz genau weiss also keiner, was die Ebenen sind. Allerdings gibt es schon einen ganzen Haufen Leute, die wissen wie man von Ebene A nach Ebene B kommt. Fähige Magier können sogar die Sprüche lernen um instant Portale von Ebene zu Ebene zu öffnen. Psioniker wünschen sich hin. Grundsätzlich kann man aber davon ausgehen, dass das Wissen um andere Ebenen auf den meisten Ebenen (ausser Sigil natürlich) geheim und nur einigen wenigen zugänglich ist. Die meisten scheren sich auch einen Dreck um "andere Welten" wenn man genauer drüber nachdenkt hört sich das auch einfach zu fantastisch an, als dass es wahr sein könnte ![]() 3) AD&D ist definitiv High-Fantasy. Du kannst dir den abgefahrensten Blödsinn ausdenken, fummelst dir die passende Ebene dazu und voila, du kannst es spielen! Wenn dir eine Welt, wie sie vorgeschlagen wird, nicht gefällt, klau dir das Beste daraus, packe es in deine Welt und verblüffe deine Spieler mit Städten, Ländern oder Begebenheiten sie sie "so ähnlich auch schonmal irgendwo gesehen haben...". Dabei legt keine AD&D Welt wert auf Konsistens. Es geht zunächst mal ums Schätze finden und Monster töten (naja und natürlich um Frauen in Plattenbikinis). Wenn dir das Schätzefinden und Monster töten zu dröge wird, lässt sich AD&D aber auch "ernsthaft" spielen. Die Beschreibungen der einzelnen Welten geben eine Menge guter Ideen für politische Verwicklungen, Verschwöhrungen und geben Hinweise auf die Entwicklung der Welt in den nächsten Jahren. Man kann Jahrelang in einer Welt spielen und nur einen Bruchteil von allem gesehen haben, was sie ausmacht. Zwar werden die einzelnen Welten nicht so ausführlich beschrieben wie z.B. Aventurien aber wenn man eine Weile sammelt, kommt man an genug Spielmaterial um damit gaaanz schön lange auszukommen. Geändert von Zylerath (10.08.2006 um 16:53 Uhr). |
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AW: AD&D und seine Welten
Hört sich von der extrem großen Ansammlung an Welten sehr interessant an. Doch wie schaut es mit den Chars aus? Hier hatte ich schon oft gehört, dass das ganze ein bissl an "Diablo" erinnert. Also ein Char plättet ganze Reihen von Gegnern usw. Ist also mit High Fantasy auch gemeint, das ein Char unglaubliche und scheinbar übermenschliche Fähigkeiten hat (auch nichtmagische Chars). Kann ein einzelner Zwerg einen Drachen besiegen? Oder braucht man für eine Heldengruppe eine halbe Armee, damit es spannend wird?
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AW: AD&D und seine Welten
Apropos Götter: Bei DSA habe ich gerade die Gretchenfrage gestellt, wie sieht denn das bei AD&D aus? In DSA muss man die Götter ja als gegeben hinnehmen - Leugnung ihrer Existenz wäre ziemlich sinnlos - die ist unverkennbar. Man kann sich nur entscheiden, welche und wie sehr man sie verehrt oder ablehnt. Sind bei AD&D die Götter auch sicher vorhanden oder ist ihre Existenz wie real eine Glaubensfrage?
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Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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AW: AD&D und seine Welten
Zitat:
Aber das diskutieren wir dann lieber HIER ! |
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AW: AD&D und seine Welten
Kann ein einziger Charakter zum Gott werden und alles töten, was ihm vor die Nase läuft?
Ganz einfach: Ja er kann. Ein normaler Charakter beginnt in der ersten Stufe und arbeitet sich dann langsam bis zur 20ten hoch. Das kann entweder passieren, indem er viele viele Monsterchen tötet, wenn das Spiel darauf ausgerichtet ist oder indem er einfach spielt und der Spielleiter ihm halt irgendwann mal sagt dass es mal wieder Zeit für einen Stufenauftig ist. Wenn man die Monsterchenvariante nimmt, hat es tatsächlich viel von Diablo. Die Spieler rennen nur noch durch die Welt und töten alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist (und selbst da klettern sie hinterher). Wenn ein Charakter so in der 12-15 Stufe ist kann er einen normalen Drachen theoretisch im Alleingang besiegen. Ein Krieger kann zu diesem Zeitpunkt, wenn er richtig geskillt ist in einer Runde so um die 40 Schadenspunkte anrichten. Drachen haben so um die 200. Also eine Sache von fünf Runden. Die es allerdings zu überleben gilt! Einer ganzen Gruppe von hochstufigen Helden (und die tauchen ja meist im Rudel auf) sollte ein Drache also lieber aus dem Weg gehen. Ausnahmen bilden die großen Drachen, die da durchaus noch kontra geben können. Ab der 20ten Stufe kann man den Spielern nicht mehr wirklich etwas entgegensetzen. Der Krieger macht in einer Runde so um die 60 SP. Der Magier kann (wenn man so blöd war ihm dem Zauber zu geben) "Wort der Macht: Tod" ihr könnt euch vorstellen was mit dem Opfer des Zaubers passiert? Diebe können sich mit einer wahrscheinlichkeit von so um die 80% im Schatten verstecken u. leise bewegen und machen 5* Grundschaden beim Hinterhältigen Angriff. Priester können Wiederbeleben. Naja, da findet sich nur sehr schwer was, das man denen noch entgegensetzen kann. Für diese Hochstufigen Gruppen macht es dann Sinn durch die Ebenen zu Jetten und sich mit Erzdämonen anzulegen oder was vergleichbares. Wenn sie dann irgendwann mal nahe der 25. Stufe sind... gibt es nichts sterbliches oder unsterbliches (bis auf einen Gott) der sich ihnen noch in den Weg stellen kann und den Spass überlebt. Wenn ein Charaketer eine solche hohe Stufe erreicht hat, ist er mitterweile zur Legende und zum Vorbild für viele geworden. Leute beginnen an ihn zu glauben und ihn in ihre Gebete einzuflechten "Lass mich so tapfer sein wie Hump der Zwerg!". Wenn es genug Leute gibt auf diese Art an jemanden Glauben, kann dieser jemand theoretisch zum Gott werden. Einfacher ist es man fällt einem bereits existierenden Gott durch seine Taten auf und wird zum "Auserwählten". Sowas wie ein Vertreter der Gottheit auf den Welten. Dieser ganze Unsinn ist in AD&D möglich. Dafür gibt es Regeln, Bücher und Erweiterungen. Sogar ganze Romanreihen. Man kann so auch spielen, aber mit der Zeit wird es lächerlich und langweilig. Ich halte es für besser den Ball da flacher zu halten und auf dem Teppich zu bleiben. Götter in AD&D: Ein Gott ist ein Gott weil irgendwelche Dummen an ihn glauben. Je mehr Dumme das sind umso mächtiger wird er. In AD&D gibt es mindestens so viele Götter wie es Rassen gibt (meist hat eine Rasse gleich ein ganzes Dutzend Götter). Damit die Götter mächtig bleiben, müssen sie dafür sorgen, dass an sie geglaubt wird. Also wirken sie Wunder und senden ihre Avatare auf die Ebenen. Dadurch, dass es so viele Götter gibt ist es kein Problem einen Priester einer Gottheit der Diebe oder eines Gottes der Magie zu spielen. Man kann sich hier nach belieben was ausdenken und zusammen mit dem Spielleiter einen passenden Priester entwickeln. Geändert von Zylerath (15.08.2006 um 18:08 Uhr). |
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