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#11
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| das stimmt schon: man muss nicht 'unbedingt' kriminell werden...aber die Story von jemandem zu erzählen, der als kleines Licht vor sich hin schuftet ist einfach nicht sehr spannend. Und irgendwann kommt man auch an das Ende der Frage: warum wird überhaupt jemand kriminell? Also auch heute, mein ich? Warum lädt man Musik illegal aus dem Netz? Warum bescheisst jemand die Steuer? Und warum killt man seine Frau/Nachbar/Boss? Meistens ist das eben eine freie Entscheidung. People do that! die setzen sich irgendwann hin und so: so gehts nicht weiter...ich mach jetzt "..." naja. vermutlich fangen viele Shadowrun-karrieren auch ganz harmlos an. hier mal ne kleine info verkauft...hier mal ein Ligaspiel für Wettpten aus dem Cafe King verschoben...kann ganz schnell gehen. ))
__________________ Aaahh Aliens! don't eat me, I have a wife and kids! ... Eat them! | |||||
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#12
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| Zitat:
Auf lange sicht führt dies dazu, dass es immer weniger kleine und dafür wenige große gibt. Außer dabei persönlich noch zu verdienen, hat man selber im Speziellen und die restliche Welt im Allgemeinen keinen Nutzen von seinen Taten. Bleibt tapfer, puck
__________________ 17. Fußabtreter des POWERGAMER n.e.V. Sony Playstation vs. Pony Slaystation | |||||
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#13
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| yep - man muss schon ganz schön durchgeknallt sein, um als Shadowrunner das Gefühl zu haben, etwas gutes oder auch nur im entferntesten richtiges zu tun. Aber das schlechte Gewissen gehört zum Spiel, genauso wie der Kampf um das bischen Menschlichkeit, dass einem vielleicht noch geblieben ist. Nirgendwo steht, dass man sich nach einem Shadowrun gut fühlen muss, aber überlebt zu haben ist meistens auch schon was.
__________________ So groß schien dein Befehl mir nicht, der sterbliche, dass er die ungeschriebnen Gottgebote, die wandellosen, konnte übertreffen. | |||||
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#14
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| Zitat:
__________________ Es gibt Tage im Leben, da hat man nur Pech und Durst, heute ist wieder so ein Tag. | |||||
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#15
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| Es kann so viele Gründe geben warum ein Mensch zum Runner wird. -Der Reunner verliert einen Menschen dem er nahe steht durch ein Kartel oder einen Runner (Atentat oder nur Kolateralschaden). Lonestar gibt aber nach kurzer Suche auf und lässt den Kerl ziehen. Der Chara weiss allerdings ungefähr wer es getan hat (oder sogar genau "Ich weiß noch genau wie dieser Kerl mit der seltsamen Tätowierung ihn erschossen hat"). Er geht in die Schatten um den Mörder zu jagen oder näher an Mafia, Yakuzza usw. zu kommen. -Der Chara will einem Freund einen gefallen tun und wird versehentlich in die ganze Sache reingezogen und ehe er sich versieht ist er ein Straftäter der in die Schatten abtauchen muss. Szenario wäre z.B. Lenk mal den Kerl da ab während der Kumpel wen im Hintergrund meuchelt usw. -Der Chara war berühmt und ein Kopfgeldjäger o.Ä. wurde auf ihn angesetzt. Nach Monaten der Schutzhaft usw. entscheidet sich der Chara in die Schatten abzutauchen und vielleicht dort sogar den Kopfgeldjäger ausfindig zu machen und zu töten. | |||||
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#16
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| Zitat:
Als aufgeklährter Shadowrunner, der sich nur halbwegs im Geschäft auskennt und mit ein klein bisschen Verstand gesegnet/vercybert ist lernt man sehr schnell, dass man nicht der "Böse" ist. Shadowrunner sorgen für Gleichgewicht und genug Paranoia der Cons. Shadowrunner können darüber hinaus auch für Aufklärung sorgen, die Geschichte mit den Bugs der Universellen Bruderschaft oder dem Krieg in Californien sind gute Beispiele dafür. Ich sehe meine Charaktere lieber als eine Art Aufklärer. Man muss kein Monster sein, um sowas tun zu können. Das gilt selbstverständlich nicht für alle Shadowrunner. Es gibt genug Beispiele, die nichts lieber tun als wahllos irgendjemanden umzunieten, die einen Einbruch in eine Arkologie erst dann für gelungen halten, wenn das Gebäude danach dem Erdboden gleichgemacht ist. So oder so werden nur ganz wenige in die Schatten geboren, die meisten bekommen einfach durch irgend einen Zufall die Augen geöffnet und wenn man erst mal wach ist, ist es schwer wieder einzuschlafen | |||||
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#17
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| Und dann gibt es da noch das sogenannte "Robin Hood"-Syndrom, auch "Samariter"-Komplex genannt. Natürlich kann auch diese Sicht der Dinge manchmal verkehrt oder etwas eigensinnig aufgefasst werden (siehe Humanis, die wollen doch auch nur allen dabei helfen, die bösen Metas loszuwerden). Bei meinen Spielern wird dieses Faktum zum Teil dadurch ermittelt, dass die groben Eckdaten der Lebensgeschichte erwürfelt werden. Was genau und wodurch und wie passiert ist, bleibt dem Spieler überlassen. Aber durch dieses System wird zumindest ein Nährboden für die Hintergrundgeschichte geboten. Der Bauer baut ja schließlich auch nur an, was auf dem Felde wachsen kann. (Hui, das reimt sich, und was sich reimt ist guuuuuuuuut.) cul8r, Screw | |||||
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#18
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| Hallo zusammen, ich denke auch die Medienpräsenz mit Runnern als Helden von diversen Serien könnte dazu führen das man Runner eben als moderne Helden und nicht als Verbrecher sieht. Zudem gibt es ja durchaus eine Grauzone im Bereich Militär / Sicherheit und natürlich Ordnungskräfte / Geheimdienste. Hier überschneiden sich Schatten und Licht und müssen auch schon Mal zusammen arbeiten. Zudem kann man ja auch für eine Organisation wie die Draco Foundation in den Schatten arbeiten und die Welt verbessern. Gruß Jochen | |||||
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#19
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| Noch ein Thema, das ich wieder aufgreifen kann :-) Ich behaupte jetzt einfach mal folgendes: Gründe, in den Schatten zu sein gibt es so viele, wie es Runner gibt. Wenn ich alleine mal davon ausgehe, was bei uns an Charakteren herumläuft, gibt es eine enorme Bandbreite von "ich war mal bei der Yakuza & die halten mich jetzt hoffentlich für tot" bis zu "klingt nach Spaß" und "ich will meinen verschwundenen Bruder finden" ist da alles dabei. Der im 'normalen' Leben gescheiterte, genauso wie der von Geburt an SINlose, genauso wie das Mädel aus ursprünglich geordneten Verhältnissen oder der Ex-Militär. Jeder von denen kann einen Grund finden freiwillig oder unfreiwillig in den Schatten zu landen. Mit mehr oder weniger Erfolg (das liegt dann am Charakter und wie er agiert).
__________________ Ich habe meinen Gedanken freien Lauf gelassen, aber sie sind nicht zurückgekommen... | |||||
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