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#11
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| naja, wir haben ja gesehen, was man mit etwas phexischem Geschick so alles aus einer kleinen Drachenjagd rausholen kann ![]() Also das Geld halte ich für den "nichtadelsfall" für eine problemlos lösbare Aufgabe (auch wenn das sicher etwas meisterabhängig ist). Wenn es ein Titel sein soll, hast du natürlich Recht. Da steht viel Geld auf dem Spiel und das wird ein Held nicht mal eben so aus dem Ärmel zaubern. Da kann es auch schon sein, dass er zu dem Zeitpunkt schon "bekannt" ist und andere Menschen wissen, was er mal war. Andererseits ist das dann eigentlich egal, weil er adlig ist. In diesem Sinne hat er Anspruch auf eine bestimmte Behandlung, egal was mal war. Wer ihm böses will, kann allerdings gern auf einem Ball für alle Hörbar unschuldig fragen "sagt Baron, wie geht es denn der Frau Mama? Hab ihr sie zu euch geholt, oder lebt sie immer noch in dem Erdloch in Hinterkleinkleckersdorf?" So etwas gibt nette Ärgernisse, die eben dazugehören und für den Spieler eine passende Herausforderung darstellen =) | |||||
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#12
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| Just hat mich ein interessanter Gedanke gepackt: Je höher der SO, umso eher wird irgendein Titel Bedingung. Entweder ein Adelstitel, oder ein Titel in der jeweiligen Kirche, oder sei es einfach nur der Titel "Der Drachenbezwinger" etc. Aber unweigerlich kommt früher oder später ein Titel hinzu, beim Ansteigen auf der Sozialstatusskala. Gruß Luzifer
__________________ "Zu sterben, mit einer unbenutzen Waffe in seinem Gürtel, das wäre bedauerlich." Miyamoto Musashi | |||||
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#13
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| stimmt, irgendwann muss einer her. Was denkt ihr, ist ohne Titel erreichbar und ab wann muss "nachgeholfen" werden? Übrigens ist es von großem Vorteil, wenn der SO schon irgendwo relativ hoch ist, wenn der Titel dazukommt. Denn einige Titel (wie Drachentöter - und nein, ich mein nicht unseren 2-jährigen Baumdrachen ^^) bedingen fast sicher einen Titel. Und ab da kann der Held nicht mehr stillschweigend sein armes Elternhaus unter den Tisch fallen lassen, denn bei dem Titel werden auch grundlegende Daten des Titelträgers bekannt sein. Drachentöter Alrik aus Eschenfurt (ehemals SO3) kann nun nicht mehr unbemerkt seine Etikette steigern. | |||||
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#14
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| Ich denke auch, dass bei einer bestimmten Heldentat (Kaiser vor dem Tod gerettet, o.Ä.) auch der SO steigen sollte (vielleicht in Verbindung mit weniger AP). Schliesslich spricht es sich ja schon rum, wenn eine grosse Tat vollbracht wurde. Allerdings sollte das dann für jeden Charakter einzeln überlegt werden, denn wenn ein Schmuggler den Kaiser gerettet hat, spricht es sich bestimmt schneller rum, als wenn ein vielgerühmter, und für sowas bekannter Ritter den Kaiser gerettet hat. Geändert von Elric (05.04.2010 um 11:53 Uhr) Grund: Zeichendreher | |||||
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#15
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| Den SO völlig ignorieren. Sowohl bei der Charaktererstellung (und damit verbundenen Vor/Nachteilen) als auch im Spiel selbst. Wie das Gegenüber einen SC einschätzt hängt allein vom Auftreten des SCs ab. Dies kann er natürlich manipulieren, wenn er über entsprechende Fähigkeit verfügt. Oder auch "SO" verlieren, wenn der Herr Adelsspross eben gerade nicht nach Adelsspross aussieht. In meiner festen privaten Runde, weiß ich als SL auch, was der SC inzwischen alles gemacht und erlebt hat und wo er eventuell "Fans" haben könnte oder wer ein Gönner des SCs ist und wer nicht. Wenn ich einen DSA 4.1 Charakter baue, dann ignoriere ich den SO ebenfalls. So kommt es, dass meine Hafenhure SO1 gerade in einem der besten Räumlichkeiten der Insel aufhält und jeder Zeit über Pool oder Masseure verfügen kann - Connections sind da halbe Leben, besonderes, wenn man sie nach der Erschaffung kennenlernt...
__________________ Bis bald, dummdidumm | |||||
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#16
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| Preiset die Schönheit, Bruderschwestern! Zitat:
Zitat:
Gruß Graf Albin
__________________ dies irae, dies illa solvet saeclum in favilla | |||||
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#17
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| *g* also "moralisch verpflichtet" fühlen sich die wenigsten der Bronnjaren. Aber da auch jene Flachadligen eine Stimme bei der Adelsversammlung haben, ist für besagte Bronnnjaren auch was drin =) Was die Stände inerhalb der Stände angeht ... naja, du hast sicher Recht, dass der Titel Gildenvorstand/etc toll ist, wenn man ihn hat und bei Kenntnis durchaus einen Bonus aus den SO bringt. Aber 2 Dinge sind wichtig: 1) keine nichtadliger Held hat einen solchen Titel, sonst wär er kein Held. Besagte nichtadlige Helden können trotzdem SO12 erreichen - ohne Titel, ohne weitere verbriefte Rechte 2) es mag sogar Gildengesetze geben, die gewissen Kleidungsvorschriften etc regeln. Die gelten aber stets nur innerhalb der Gilde (sonst kriegen sie sehr schnell mit den Praiotis Ärger, dass sie sich Dinge jenseit ihres Standes anmaßen) und sind somit für Helden nicht ausschlaggebend. Dazu kommt, dass du absolut Recht hast, dass in Aventurien sich innerhalb einer Gemeinde die Großbürger vermutlich alle mit Vornamen kennen. Aber auch hier gilt: Helden reisen viel herum und fallen damit automatisch aus dem Schema raus. Das ist offensichtlich kein Grund, den SO nichtadliger Chars auf vlt 9 zu beschränken, sondern eher 12. Ich denke also, dass das der Rahmen ist, der auch mit entsprechender Mühe erreicht werden kann. | |||||
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#18
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| Preiset die Schönheit, Bruderschwestern! Es ist richtig, dass Zunft- und Gildenrechte nur für Mitglieder gelten, allerdings sobald ein Zunft- bzw. Gildenfremder die Rechte der Zunft-/Gilde berührt (und dass tut er, wenn er ein Mitgliedschaft oder einen internen Titel vortäuscht), dann hat die Gilde-/ZUnft das Recht, dem Betrüger eine auf die Nase zu geben. Wenn es um die Rechte der Gilde-/ZUnft geht, gilt dies als interne Angelegenheit, auch wenn der Verstoß von einem Fremden verübt wurde (steht irgendwo im Buch bei den Beschreibungen der Zünfte in Gareth). Aus selben Grund haben ja auch die Magiergilden die Rechte, gewisse interne Angelegenheiten selbstständig zu regeln. Das Stimmrecht in der bornländischen Adelsversammlung haben nur ALT-Adlige, die ihre Blutlinie bis zu den Zeiten der Theatherritter zurückverfolgen können. Adoptierte oder Neu-Belehnte Adlige haben kein Stimmrecht in der Adelsversammlung. @ SO bis 12: Ich würde keinem neu-genierten Charakter einen SO von 12 erlauben, wenn er nicht auch die entsprechenden Titel mitbringt! Die Spanne von 1 bis 12 ist eben eine Spanne, die alle Eventualitäten abdeckt, auch die adligen. Ohne Adel gibts bei mir keinen SO 12. Gruß Graf Albin
__________________ dies irae, dies illa solvet saeclum in favilla Geändert von Graf Albin (05.04.2010 um 20:02 Uhr) | |||||
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#19
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| Wenn ich mich auch noch kurz einmischen und meine 5ct zum SO und seinen Steigerungsmöglichkeiten vom Stapel lassen darf: Der Sozialstatus selbst vermengt in meinen Augen Dinge, die nicht so recht zusammenpassen - einerseits den Stand der Geburt, andererseits das tatsächliche Ansehen des Charakters. So ja auch das Fazit Eurer Diskussion. Die Vermengung allein bedingt Probleme, denn spätestens wenn ein Charakter - um in einem schon gefallenen Beispiel zu bleiben - den Kaiser gerettet hat, sollte sein Ansehen unabhängig davon, aus welcher Gosse er gekrochen kam, doch ausreichend hoch sein. Dagegen sprechen aber Standesdünkel - und wenn man bedenkt wie tief Standesdünkel sitzen können, würde ich den Herkunfts- und Standesaspekt höher bewerten... Unter all dem: Ich bin nicht der Meinung, dass der Sozialstatus mit steigender AP-Zahl mitsteigen sollte. Ich kann gut und gerne meine AP auch allein durch Wildnisreisen und eine Fahrt ins Güldenland und zurück (als Matrose) in unendliche Höhen treiben - zurück in Gareth bin ich trotzdem nur Alrik Bettlerssohn aus Meilersgrund. Ich würde den SO dann steigen lassen, wenn ein Charakter a) öffentlichkeitswirksame "Heldentaten" vollbringt und wenn er sich b) in höhergestellten Kreisen umtreibt. Nur so kann er sich zum einen einen Ruf und Ansehen erarbeiten. Allerdings sollten auf diese Weise nicht viel mehr als eine Stufe SO, also ca. 3 Punkte (?) drin sein - Alrik Bettlerssohn (SO3) wird nie aus eigener Kraft gehobener Mittelstand werden können. Er mag versuchen so aufzutreten als ob, aber sobald die Fassade einen Kratzer bekommt, ist er wieder da wo er herkam. Es sei denn, er würde mit einem Titel belohnt. Ritter Alrik aus Gareth - das kann was werden. Aber auch dann wird er damit klar kommen müssen, dass der alteingesessene Adel auf ihn herabschaut. Ein Aufsteiger aus dem Volk - blaues Blut hat der nie. Beispiel heute: In den Augen der Klatschpresse ist ja Sir Mick Jagger ja auch alles andere als Adel. Noch schlimmer, wenn er sich den Titel kauft, was sicher auch klappt. Man sehe sich nur an, wie einschlägige Klatschmagazine Besiter gekaufter Titel behandeln, von einigen der "Blaublüter" von heute ganz abgesehen. Nur in der Fremde, wo man nur den Titel hört, nichts aber über Abstammung und Erhalt weiß, da rockt der erstmal... Und was das Vorgaukeln eines höheren SO angeht: Da in meinen Augen in den SO eben hauptsächlich Standesdünkel eingehen, muss man sich schon recht genau mit Konventionen und Benehmen auseinandersetzen. Das Beispiel im Regelwerk mit dem Schneuzen in die Hand oder ein Taschentuch ist dabei schon zu offensichtlich, macht aber klar worum es geht. Dann aber, wenn die erfundene Geschichte gut gepielt ist, klappt das und sollte auch dazu führen, dass ein Charakter den Respekt erfährt, den er wünscht. Und in einer Welt ohne Personalausweise (oder habe ich was verpasst?) ist die Wahl des Namens sowieso eher Geschackssache. Ein Handwerksgeselle wird seinen Namen nicht ändern, da er in seinem Gesellenbrief steht, ebenso ein Krieger etc, aber wandernde Abenteurer? Solange ich weder Titel noch Gildenzugehörigkeit vortäusche kann eigentlich nichts passieren. Ach ja - ein Wort noch zur Frage verschiedenen Ansehens innerhalb eines Standes: Das gibt in meinen Augen durchaus - allerdings nur bei Unterschieden in der Art Bettler vs. Handwerksmeister mit Familienbetrieb der dritten Generation. Sonst aber denke ich, dass man sich unter den Freien sicher eher mit pekuniär gleich Gestellten abgibt, aber sich durchaus bewusst ist, dass einen untereinander wesentlich weniger trennt als von Unfreien oder gar Adeligen. Sicher auch frustrierend für erfolgreiche Geschäftsleute, die auf der Straße einem verarmten Adeligen Platz machen müssen...
__________________ Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben. | |||||
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#20
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| Zitat:
Ich würde es bei einer guten HG durchaus zulassen. Aber um ehrlich zu sein, so etwas ist nicht sonderlich gut spielbar. Ich hab nen Char mit Start-SO 14 rumliegen, alles mit HG und allem. Enkelin des Fürsten vom Eberstamm. Macht einfach keinen Sinn, aber anderes Thema ^^ Zitat:
Allerdings ist es auch klar, dass der Held die Brücken zur SO3-Vergangenheit wirklich abbrechen muss - vollständig. Denn nur solange er sich drumherum drücken kann, seine wirkliche Herkunft preiszugeben (sei es durch geschicktes Ausweichen oder freche Lüge), kann er das Problem von Standesdünkeln umgehen. Andererseits bitte ich aber auch eines zu berücksichtigen: der geadelte Alrik Normalbürger wurde meist eher wegen herausragender Tapferkeitm im kampf geadelt und nicht wegen politischer Errungenschaften. Ein Baron wird es sich 2x überlegen, ob er riskiert, dass besagter Alrik spitzkriegt, wer da schlecht über ihn geredet hat. Dann kommt nämlich ins Spiel, dass Adel bedeutet, dass jener ihn fordern darf - und keiner hat gern ein Duell aufs 2. oder 3. Blut mit einem mehrfachen Kriegsheroen und Schwertmeister. Und wer den Helden kennt weiß, dass die schnelle Ausrede "Aber mein Herr, das habt ihr sicher missverstanden" nur zu einem zweiten Hieb mit besagten Handschuh führt und keinesfalls das Duell verhindern wird. Will sagen, dass der Ruf auch FÜR den Helden arbeitet. Die möglichen Konsequenzen für einen zu frechen Stänkerer sind einfach sehr ernst. | |||||
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