Dies ist das Thema Konzept spielbar? bei Welt & Hintergrund als Teil vom Das Schwarze Auge.
Tach allerseits,
ich hab mir für die neueste Runde DSA (in der ich spiele, nicht meistere ) folgende Kombination, über ...
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#1
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| Tach allerseits, ich hab mir für die neueste Runde DSA (in der ich spiele, nicht meistere ) folgende Kombination, über die ich gern einige Meinungen/Tipps hören (äh lesen) würde.Druide (Mehrer der Macht), BGB Geheimagent. die Geschichte spar ich mir mal ... generell fußt sie auf der Annahme, dass ein Agent nicht als Kind gezogen wird, sondern doch eigentlich Erwachsene - und gesetz den Fall, besagter Jungdruide besitzt dem Ziel der Geheimorga gegenüber gewisse Loyalität würde er sich doch toll als Rekrut eignen, oder? Geht meist als Magiedilettant durch (keine Sprachkomponente der Zauber, oft ist die Geste "Blicke ihm in die Augen") Hat Übung im Unauffällig sein Besitzt verdammt gut geschultes Gedächtnis fehlen doch nur noch die Details wie Loyalität und Rekrutierung, oder? Sagt mal eure Meinung. lg twilight | |||||
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#2
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| Generell nein. Das Druidentum hat eine ganz eigene Indoktrination (die sich meiner Meinung nach start mit Regierungen beißt). Und eben diese bekommt er von Kind an gelehrt, die wirft man nicht eben so über den Haufen. Einzig IG ein Intresse des Druidens (das es ja eine Mehrer ist) an der Idee der Organisation könnte ich mir vorstellen, dann wäre die Loyalität aber nur gespielt, um halt aufgenommen zuwerden. Dazu müsste es dann aber schon eine mächtigerer Druide sein (soll heißen einiges an AP), da er richtig gut darin sein muss zutäuschen (die vom Geheimdienst sind ja in der Regel nicht doof). | |||||
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#3
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| Preiset die Schönheit, Bruderschwestern! Das sehe ich ganz anders! Ein Mehrer der Macht hat gewisse Weltanschauungen und wenn die Weltanschauungen mit mit der Organisation harmonieren, warum sollte man sich dann nicht Zusammentun? Das heißt ja nicht, dass der Druide für immer Befehlsempfänger bleiben muss, vielleicht will er gerade in der Organisation aufsteigen, um seine eigenen Interessen besser durchsetzten zu können. Ein Mehrer der Macht ist ein Charakter, der stark auf dem eigen Vorteil, die eigene Macht usw. fokusiert ist und wenn die Organsisation genau dies möglich macht oder erleichtert, dann wäre er doch dumm, wenn er diese Ressource nicht nutzen würde. Ein Mehrer der Macht ist ja gerade ein Stadt-Druide, Menschenkenner und Beherrscher, darum sollte er auch alle Dinge, die eben damit zu tun haben auch für sich nutzen (oder dies zumindest probieren). Gruß Graf Albin
__________________ Graf Albin for Adelsmarschall! Stattlicher Zwerg sucht liebliche Elfe! | |||||
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#4
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| Da stimme ich Graf Albin zu. Auch wenn das Druidentum eine eigene Indoktrination hat und sich die Lehren sicherlich nicht gut mit den meisten Regierungen in Einklang bringen lassen (und sei es nur die Frage des Glaubens an die zwölfe), so bleiben da trotzdem Möglichkeiten: Gerade in nördlicherern Reichen sind ja nicht alle Druiden Außenseiter - Archon Megalon beispielsweise war ja eine zeitlang Hofzauberer am Hofe Cuanus in Albernia. Wenn sogar das klappt, warum sollte dann nicht eine junger Druide trotz aller Erziehung ein Patriot sein und sich einer staatlichen Organisation anschließen? Sicherlich würde er seine Geheimnisse wahren und auch eine eigene Agenda haben, aber das trifft auf viele andere auch zu. Und nicht zuletzt bleibe auch die Möglichkeit, dass er nicht Agent einer staatlichen Macht ist, sondern eines Forscherzirkels oder ähnlichem. Aus meiner Sicht also kein Problem - ich persönlcih würde nur für denselben hintergrund auf die BGB verzichten und stattdessen mit den Start-AP entsprechende Schwerpunkte steigern - Druide an sich ist schon GP-lastig genug, die BGB macht es in meinen Augen recht schwer ohne unrealistisch viele Nachteile auszukommen. Aber das ist eine andere Frage.
__________________ Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben. | |||||
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#5
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| Auch ich bin der Meinung, dass der Char spielbar ist und zwar einfach nur aus dem Grund, weil das Konzept nachvollziehbar ist. Wenn da eine von 2.345.678 Regeln dagegen spricht, dann sollte man diese eben ignorieren! ![]() Gruß Tufir
__________________ Fun and mental are fundamental! | |||||
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#6
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| @MagunRa Zitat:
Ich möcht mal meine Standpunkt (dermit Graf Albin offensichtlich eher übereinstimmt) erläutern Zitat aus AZ "Warum ein solcher Druide nach Macht über seine Mitmenschen strebt, kann verschiedene Gründe haben: Persönliche Machtgier (oder auch Goldgier) ist sicherlich einer, Forschungsdrang (eine Abart der eugier) ein zweiter. Wissen um des WIssens willen, vollständiges Verstehen des menschlichen Denkens und Fühlens würden vermutlich einige als ihr Ziel nennen. Andere dieser Mehrer der Macht sammeln Wissen, um dereinst zum Wohle Sumus (und vielleicht auch der Menschen) Entscheidungen der Herrschenden beeinflussen zu müssen." Später (ich will jetzt nicht alles abtippen) wurde als Beispiel gebracht, dass der Druide sich als Berater und heimlicher Meister eines Fürsten verdingen kann. Was ist beispielsweise das Wohl Sumus oder der Menschen? Hängt das nicht stark von Standpunkt des Betrachtes ab? Kann ein Druide die Machtstruktur z.B. des Mittelreichs nicht auch schätzen, so dass er dem Staat in seinen eigenen Grenzen durchaus loyal gegenüber ist? Warum sollte er dann etwas gegen eine Rekrutierung sein? Sie verspricht ihm zum ersten recht weitreichenden Schutz vor Verfolgung, ermöglicht ihm irgendwann ein gutes Leben (da er durchaus davon ausgehen kann, dass er gut genug ist, damit er zumindest wichtig für den Dienst wird und entsrechend entlohnt) Nicht zu vergessen der Kontakt zu wichtigen Personen. Denn niemand verbietet es dem guten MdM, sich für den Notfall bei dem einen oder anderen seiner Vorgesetzten (oder noch wichtige: Zielpersonen, bei denen es sich oft genug ach um Adlig handel wird) mal mit Haaren (Blut, oder Haut) einzudecken, die ihm oder seinen Zirkeln - sicher verwahrt - in Zukunft als Foki für Rituale dienen können. --> ich denke, es gibt durchaus genug Gründe, die für diese Beschäftigung sprechen. Aber es gibt ein Problem, dass all diese Überlegungen in Frage stellen könnte. Was bedeutet es, ein Diener Sumus zu sein? Oder zumindest diesem Glauben anzuhängen. kollidiert das nicht völlig mit den Zielen, die ein (zwölfgöttergläubiger) Geheimdienst haben kann? Ich hab in den Regeln zu Druiden ja ein wenig gelesen ... Okay, dem druidischen Glauben nach entstammt die Astralenergie und Lebensenergie derselben Quelle: Sumu. Sie verehren die Ganzheit der Welt als lebende Erdmutter und Schöpferin. Ich habe absolut nichts finden können über ihre Einstellung zum derzeit herrschenden Pantheon der Zwölfgötter. Daher hab ich mir selber ein paar Gedanken gemacht: Ihre "Verehrung" wenn man davon sprechen kann, gebührt (nur?) der ewigen Sumu. Nichtsdestotrotz steht die Wahrheit, dass Götter in Aventurien existieren und das durch Wunder auch weit genug demonstrieren, dass Aventurier nicht nur an sie glauben, sondern um ihre Existenz wissen. Das gilt auch für den Druiden. Daher gehört in die Denkschule der Druiden sofort auch ein Konzept, in welchem Verhältnis die Götter und Giganten zu Sumu stehen. Das naheliegendest ist klischeehafterweise das Mutter/Kinder-Konzept, dass (leider?) sogar recht zutreffend ist. Das hat schon mal einige Vorteile ... 1) es begründet, warum die Druiden mit ihrem Glauben leise treten. Die Kirchen hören es nicht gern, dass jemand seinen Glaubensfixpunkt über die Götter setzt 2) Es erklärt, warum die Druiden eher Abstand nehmen von der aktiven Anbetung der Zwölfgöter (es aber andererseits nirgends steht, dass sie sich absolut weigern würden - denn auch die Kinder deines Fixsterns am Horizont sind einiges Wert - nicht wahr, Jesus?) Alles in allem sehe ich keinen Grund der besagt, dass ein Druide Probleme mit den Zielen und Wünschen einer zwölfgöttlichen (aber nicht vorrangig kirchlichen) Organisation. Genauso wenig sehe ich einen Grund, warum er keine Lippenbekenntnisse leisten können sollte - dass er in seinem Kopf eine andere Relation für Hesinde und ihre Geschwister eingebaut hat, muss nicht jeder erfahren. Und ich stelle in Frage, dass das notwendigerweise jemanden beim Geheimdienst interessiert, solange die Grundeeinstellung des Agenten stimmt und die Ergebnisse kommen. (Oder warum sonst gibt es auch elfische Agenten beim KGIA? --> Arela Weißblatt) sorry für den langen Post und Glückwunsch, wenn dus bis hierher geschafft hast lg twilight p.s. ich hab die letzten Posts nicht gelesen, da war ich mit tippen beschäftigt ... daher danke für die Infos und sorry, dass es nicht berücksichtigt ist in diesem Post Geändert von twilight (08.02.2010 um 15:44 Uhr) | |||||
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#7
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| Ich mache mir da auch eher Gedanken darum, ob die BGB den Druiden aufnimmt anstatt anderes herum. Wäre ich ein Geheimdienst würde ich niemanden in meinen Reihen haben wollen, der mir nur Halb-Wahrheiten über sich erzählt - Lippenbekenntnisse hin oder her. Ob jetzt an Sumu oder Peraine glaubt ist mir eigentlich wurst, aber wenn er anfängt mit halb-schwarzer Magie rumzuzaubern oder am Ende noch irgendwelche anderen Verpflichtungen in seinem Zirkel hat oder mich seit Jahren an der Nase herumführt, dann wäre ich doch sehr pisst.
__________________ Bis bald, dummdidumm | |||||
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#8
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| pissed bitte :P guter Punkt ... aber in Geheimdienstkreisen keinesweg unlösbar ... Respondami-Befragung hab ich in einer Kurzgeschichte im Rahmen des Heldenhintergrund eingebaut, um die Grundlagen einer Zusammenarbeit zu klären. sehr unkritisch und unverfänglich. Auch im Fall, dass der zukünftige Rekrut anscheinend magiebegabt ist, ist das Vorgehen nicht anders, denk ich - nur sorgfältiger vielleicht. lg Twilight | |||||
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#9
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| Respondami-Befragungen wie: Betreibst Du dunkle Beherrschungsmagie?
__________________ Bis bald, dummdidumm | |||||
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#10
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| Was ist das für ne Frage? ^^ Wenn die Agentur fragt, wird sich sicher niemand hinterher beschweren "ich hab die Wahrheit gesagt, dabei wollt ich das gar nicht" Oder gar jene anschwärzen. Das ist (und wahr ziemlich sicher auch schon damals) der beste Weg über die klinge zu springen. Was ich sage, ist einfach ... Geheimdienste sind nicht dafür bekannt, dass sie genau nachfragen, WIE sie zu ihren Ergebnissen kommen, solange die Ergebnisse erzielt werden und der Ball dabei flach bleibt ist der Rahmen des akzeptabelen erstaunlich groß. Herrschaftsrituale, Dämonologie, etc ist sicher jenseits der Akzeptanzschwelle der Vorgesetzten, aber einfache Einfluss- und Herrschaftsmagie (Bannbaladin, Respondami, Somnigravis ...) seh ich als sehr unkompliziert. | |||||
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