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Erster TestDies ist das Thema Erster Test bei Unglaubliches als Teil vom Call of Cthulhu. |
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AW: Erster Test
Klingt nach einem netten Abend. Kenn die Story des AB´s nicht, bin aber sicher, dass ihr damit noch viel Spaß haben werdet. Ist eines der Einsteiger-AB aus dem SL-Handbuch, oder?
Jedenfalls weiterhin viel Spaß und ich freue mich über weitere Berichte ......
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Fundus Ludi - Das Rollenspielarchiv Support-Koordination Nackter Stahl |
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Richtig geraten. Das ist die Geschichte, die in der 2. Ausgabe des Buches die "Nacht im Schwarzwald" (oder so ähnlich) ersetzt hat!
Gruß Tufir
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"Versprich mir, dass - welchen Weg im Leben du auch einschlägst - du immer zu dir selbst stehen wirst." - Yu Shu Lien aus "Tiger and Dragon" |
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AW: Erster Test
Na, dann will ich mich jetzt mal als erster Mitspieler hier melden. Ja, ich gehöre auch zur kleinen und sehr feinen CoC-Runde, die von Tufir meisterlich geleitet wird.
Mein Char ist der schon genannte Lord Henry Jones III. Eine Person, die trotzt ihres Adelstitels nicht gerade eine beneidendswerte Vergangenheit hatte. Nach seinem Studium (wo er sich schon stark für Geschichte interessierte) wandte er sich der Archäologie zu, dabei ganz besonders der Ägyptologie. Schließlich konnte er durch seine guten Kontakte Lord Carnarvon kennenlernen, der schon im Tal der Könige eine Grabung unter der Leitung eines gewissen Howard Carter organisierte. Die drei wurden zu einem guten Team und entsprechend stolz war Lord Henry, als er von Carter sogar zum Grab von Tutanchamun gerufen wurde. Doch irgendetwas geschah während der Grabungen und er überwarf sich mit Howard Carter. Tja und jetzt sitzt er mit mehreren bekannten Leuten und seinem Diener Mister Thomson in einem Haus im Schwarzwald... Zu CoC: Dieses Projekt ist für mich eine überaus erfreuliche Abwechslung. Ich spiele zwar schon seit 1985 Rollenspiele. Aber bisher habe ich nur ein einziges System gespielt: DSA! CoC ist für mich demzufolge eine Prämiere. Nicht nur, dass es sich um ein für mich völlig neues Spielsystem handelt. Nein, auch das Setting hat so absolut gar nichts mit dem zu tun, was ich ich bisher durch DSA kannte und liebte. Es ist schwer die beiden Systeme zu vergleichen. Wenn überhaupt ist das nur mit den Regeln möglich. CoC geht da einen ganz anderen Weg, als DSA. Es erinnert mich etwas an die Frühzeit des schwarzen Auges. Denn die Regeln sind einfach, die Heldenerschaffung innerhalb von einer Stunde erledigt (bei VIER Personen) und komplexe Kampfregeln gibt es gar nicht. Das mag jetzt vielleicht auch den ein oder anderen DSA-Verwöhnten abschrecken. Immerhin ist man es dort ja mittlerweile gewohnt auf ein ausgefeiltes und komplexes Regelwerk zurückgreifen zu können. In CoC ist durch die sparsamen Regeln viel Spielraum vorhanden und man muss wohl so manches Mal in speziellen Situationen improvisieren. Aber trotzdem (oder vielleicht gerade DESWEGEN) hat mir das System unheimlich gut gefallen. Es ist eingängig und extrem schnell zu erlernen. Für eine Runde zwischendurch einfach ideal. Natürlich gibt es immer Dinge, die einen mehr oder weniger stören. Zum Beispiel würde ich bei den Fertigkeiten (Talente) einen größeren Bezug zu den Attributen (Eigenschaften) wünschen. Die Regeln sehen da einfach (bis auf zwei Ausnahmen- Klettern und Muttersprache) nur fixe Basiswerte bei den Fertigkeiten, die für alle Chars unabhängig ihrer Haupteigenschaften (hier Attribute) gelten. Hier hätte ich die Basiswerte in Abhängigkeit von den Attributen gestellt (z.B. Schleichen: Geschicklichkeit x 2 o.ä.). So aber haben die Attribute überhaupt keinen Einfluss auf die Fertigkeiten. Das bin ich halt aus DSA anders gewohnt (und macht mMn auch mehr Sinn). Aber das sind wirklich nur Kleinigkeiten. Das System weiß zu gefallen und macht auch Spaß... Das Setting ist natürlich gerade für mich super interessant. Es ist mal etwas völlig anderes als das übliche Fantasygenre. Man spielt in der realen Welt im Jahr 1924! Man kennt diese Welt und so fühlt man sich recht schnell "zuhause". Dabei spielt man natürlich gerne mit den üblichen Klischees. Aber das soll ja auch so sein. Noch ist bei uns der "Horror" nicht eingezogen. Sobald dies jedoch geschieht, wird das Spiel sogar noch mehr Farbe und Spannung bekommen. Darauf freue ich mich jetzt schon. Abschliessend möchte ich folgendes sagen. Für mich ist CoC eine super Alternative für die Abende geworden, an denen wir früher üblicherweise NICHT DSA gespielt haben. Allerdings würde CoC niemals mein "geliebtes" DSA vom Thron stossen. Dafür verbinde ich einfach zu viel mit diesem Spiel. Und trotz seiner enormen Komplexität macht mir das System Spaß und die Abenteuer sowieso. Ich glaube auch, dass DSA vielseitiger ist (immerhin geht es dort nicht immer nur um Monster/Dämonen usw.). Aber CoC macht Spaß, ist schnell erlernt und hat eine unheimlich gute und vor allem DICHTE Atmosphäre, die einen schnell gefangen nimmt. Gruß Voltan .... äh, Lord Henry Jones III Geändert von Voltan (04.03.2007 um 14:19 Uhr). |
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AW: Erster Test
Jetzt meine zwei Worte als Spieler Nummer zwei (damit sind die Kerls hier feddisch)
Ich halte CoC für das schwierigeste, aufwendigste und anspruchvollste Rollenspiel das ich kenne und mit dem ich mich länger als ein paar Stunden beschäftigt habe. Es spaltet Spieler als auch Spielleiter in zwei Gruppen: Die die es drauf haben und die die es nicht drauf haben. Wie meint er das jetzt schon wieder? Es ist für einen SL einfach ein Setting aufzubauen in dem die Spieler irgendeine Aufgabe lösen müssen, Gegener erledigen und Geheimnisse austüfteln. Mit etwas Übung kann das jeder. CoC ist jedoch anders. Um Spieler in Angst und Schrecken zu versetzen braucht es mehr als einen durchschnittlichen SL. Man muss eine flinke Zunge haben, sich Situationen gut vorstellen können um sie auf die Spitze zu treiben und man muss seine Spieler & die Charakter gut kennen oder einschätzen können um ihnen das Fürchten zu lehren. Elemente des Horrors wie das Unbekannte, die Jagt und der Schreck lassen sich öfter lesen aber es ist schwer sie zu verstehen und im Spiel umzusetzen. Das Spiel sollte zur psychologischen Kriegsführung werden. Wenn die Spieler sich nicht mindestens einmal am Abend am Tisch festbeissen vor Angst oder nicht aufspringen wollen vor Freude war das nicht gut genug. Das verlangt dem SL eine gewisse Genialität ab nicht bei weitem nicht jeder zu bieten hat. Ich bin mal gespannt wie genial Tufir ist. Aber ohne die richtigen Spieler ist alles Käse und die sind bei CoC mehr als wichtig. In keinem anderen System kann ein schlechter Scherz zur falschen Zeit so viel kaputt machen wie in CoC. Das erfordert eine gewisse Ernsthaftigkeit (klingt zwar lächerlich, ist aber so). Diese Ernsthaftigkeit kann der Spielleiter nicht erzwingen, die muss einfach schon von den Spielern mitgetragen werden damit das richtig funktioniert. Das kostet Spieler und vor allem mich immer sehr viel Überwindung. Früher konnte ich besser zuhören als heute, muss das erst wieder lernen. Aber zum Glück bin ich da nicht allein... gell Voltan ![]() Zum System: Wie ich es mag, einfach aber gut! Die Regeln sind einfach aber ausreichend und stehem dem Spiel nicht im Weg. Man kann sie als SL prima beugen wenn es der Horror verlangt. Wenn man dann noch so weise ist wie Tufir und den Faktor Glück aus der Charaktererschaffung weglässt indem man jedem Spieler die gleiche Anzahl Generierungspunkte gibt sind sie -fast- so gut wie die W6-Star Wars Regeln (übrigens mag ich Star Wars). |
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AW: Erster Test
Ich mein das Ernst. Cthullu ist kein Kinderkram.
Man muss da sehr aufpassen mit wem man das spielt und wie intensiv man das werden lässt. Mir sind da schon mit anderen Systemen sehr seltsame Dinge passiert. Dabei hatte das mit Cthullu nur im Ansatz zu tun. Das mit dem Horror und der Angst kann ziemlich gefährlich werden. Anders als bei einem Film kann man nicht einfach ausschalten oder sich ein Kissen vor das Gesicht drücken. Die Phantasie treibt da seltsame Blüten. |
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AW: Erster Test
@Zylerath:
Du setzt die Messlatte ja sehr hoch an. Ich würde mit so einem Erwartungsdruck nicht Spielleiter sein wollen. Stimmungsvolles Spiel und Ernsthaftigkeit am Tisch sehe ich jedoch nicht als systemabhängig an. Im Idealfall sollte jede meiner Runden so aussehen. Ich sehe es jedoch nicht als Ziel des Spiels an, den Spielern Angst einzujagen bzw. als Spieler Angst zu empfinden - vielmehr das Gefühl von Spannung, leichtem Grusel und das Erzeugen einer schönen Atmosphäre. Zitat:
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Es gibt mehr als nur eine Wahrheit. Geändert von Torwächter (05.03.2007 um 02:40 Uhr). |