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Drakensang
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Die Denkweise der "Bauern"Dies ist das Thema Die Denkweise der "Bauern" bei Tavernengeschwätz als Teil vom Das Schwarze Auge. |
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AW: Die Denkweise der "Bauern"
Allein der Gedanke zum Adel zu gehören, dürfte den wenigsten Bauern kommen. Das ist ein völlig unereichbares Ziel.
Ich glaube, dass die meisten Bauern kein anderes Leben kennen. Sie befinden sich seit Generationen in diesem Stand und kennen nichts anderes. Nur die hohen Herren wechseln manchmal. Wenn sie Glück haben, werden sie relativ in Ruhe gelassen und nicht ganz so stark ausgepresst. Haben sie allerdings Pech, müssen sie einen Despoten ertragen und hohe Abgaben entrichten. Aber sie wissen, dass sich auch dies irgendwann wieder ändern wird. Also erträgt die Mehrheit diese schwere Zeit und hofft auf baldige Besserung. Nur die wenigsten suchen ihr Heil in der Flucht. |
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AW: Die Denkweise der "Bauern"
Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!
Sehe ich ähnlich wie Voltan, bleibt nur die Frage, wie viele Helden sich mit dieser Einstellung nicht abfinden wollen! Da meinen sie es gut und wollen ein Dorf befreien, aber die Bevölkerung spielt nicht mit und will garnicht befreit werden. Wir hatten schon mal einen anderen Thread über moderne Denkweisen der Spieler im RPG, aber manchmal habe ich immernoch das Gefühl, dass viele Spieler Probleme haben, sich die Denkweise der Bauern zu verdeutlichen. Ich glaube, dass die meisten Leibeigen nur darauf hoffen, dass sie IN ihrem Stand ein möglichst gutes Leben führen können. Dass der hohe Herr Baron über ihren Traviabund entscheidet oder ihr Dorf an einen Nachbarbaron abtritt, wird sicher nicht hinterfragt! Gruß Graf Albin
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Graf Albin for Adelsmarschall! |
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AW: Die Denkweise der "Bauern"
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Wenn man sich das historische Bauernbild zum Vergleich heranzieht, was m.E. durchaus ein guter Vergleich ist, wird das klarer.
Ein Bauer strebt vielleicht danach, irgendwann einmal kein Leibeigener zu sein und Freibauer zu werden, aber eben nicht mehr. Daran denkt er gar nicht. Wenn es in der Vergangenheit Bauernaufstände gab, dann wollte diese meißtens weniger Abgaben zahlen bzw. mehr Land zur Verfügung haben oder hatten eben Hunger. Aber etwas anderes zu sein, als ein Bauer unter der Herrschaft des Adels war eigentlich nie deren Ziel. Man darf auch nicht vergessen, dass Bauern eine gewisse Verbundenheit "zur Scholle" fühlen und diese nicht so einfach aufgeben würden. Ein Held ist mit Sicherheit eine Ausnahme, aber auch die gab es schon immer. Warum also nicht auch auf Dere? Etwas anderes gilt vielleicht für die Bauern der Thorwaler oder Novadis, aber diese Völker sind eh etwas anderes.
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"Das Beste was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen." M. Luther |
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AW: Die Denkweise der "Bauern"
Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!
Das mit der Scholle ist auch ein guter Punkt. Die Leute damals sind nicht viel gereist und kamen kaum aus ihrer gewohnten Umgebung raus. Darum war auch die "Schollenflucht" nicht sehr häufig, weil die Menschen mehr Angst vor der Fremde hatten, als vor ihrem normalem Leben! Gruß Graf Albin
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Graf Albin for Adelsmarschall! |
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AW: Die Denkweise der "Bauern"
Eimal weg von Aventurien:
"Stadtluft macht frei." Wer sich ein Jahr und einen Tag in einer freien Stadt aufhielt, wurde zum freien Mann. Diese Möglichkeit wurde häufig genutzt, so dass Lehensherren es den Bauern per Gesetz untersagten sich in Städte zu begeben und entlaufene Untertanen von den Städten zurückforderten. Sicher hat die Gefahr der Reise ins Unbekannte einige abgehalten aber weitaus mehr Leute hat wohl abgehalten, dass sie überhaupt nicht das Recht der Freizügigkeit hatten. Die Kirche war es, die den Bauern das gottgewollte Bild der Ständeordnung einbläute und mit der Drohung vor Teufel und Höllenfeuer einschüchterte. Die Bauern blieben nicht in ihrem Stand und verrichteten brav ihre Arbeit, weil sie nichts anderes kannten, sondern weil sie weltliche oder gar göttliche Strafe fürchteten. Bauernaufstände hat es dennoch etliche gegeben - auch vor der Zeit der Aufklärung. Es mag durchaus sein, dass die Bauern aus mangelnder Bildung nichts anderes kannten (Demokratien gab es aber in der Antike schon). Das hielt sie sicher nicht davon ab, ihre Lage als ungerecht zu empfinden. Ich denke, dass die Bauern zu jeder Zeit missgünstig auf den zweiten und ersten Stand geschaut haben. Aber es wird sich ähnlich verhalten haben wie heutzutage: Auf "die da oben" wird geschimpft, aber unternommen wird meistens nichts... ------------------------------ Zurück nach Aventurien: In Anbetracht der Tatsache, dass die Götter in Aventurien noch greifbarer sind, glauben die Bauern wohl auch weitaus fester an die göttergegebene Ordnung der Welt (Oder ist nur Praios für Ordnung zuständig..?). Diese Welt ist zudem stark romantisiert. Grundherrn sind meistens gut und gerecht und beuten ihre Untergebenen nicht bis aufs Blut aus. Und wenn sie es dennoch tun, dann sind die unterdrückten Bauern in der Opferrolle und warten darauf, von strahlenden Helden gerettet zu werden. In Aventurien kann ich mir eine Akzeptanz der Rolle weitaus besser vorstellen, als auf der Erde.
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Es gibt mehr als nur eine Wahrheit. |
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Ich denke das sie evtl. ein hartes Leben haben und auch vieles einfacher sein könnte, aber einen Ausbruch aus dem Stand würde auch nur sehr wenigen gelingen.Zitat:
Zusätzlich, ich denke mal genau wie Graf Albin, finde ich es immer sehr schade wenn ein Meister nicht bedenkt aus was für einen Stand seine Helden kommen. Wenn in einer Gruppe ein oder mehere Adelige sind und keiner in einen Dorf seinen Hut vor ihm zieht, dann ist das ein Mangel an Respekt vor einen Adeligen. Egal aus welchen Land der kommt. Adeliger ist Adeliger! Und wenn dann der Bauer auch noch mit dem Dutzen anfängt, dann ist es vorbei!
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Gruß Minister Vitus, anhänger der guten alten Zeit und des einzig wahren Kaiser , Sklavenmeister des Tufir , Schatten des Tufir Dunkler Fürst der eifelanischen Ländereien und Verpester der Menschheit |
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AW: Die Denkweise der "Bauern"
@Vitus:
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------------------------------------- Anmerkung: Aventurien hat mit dem irdischen Mittelalter etwa so viel zu tun, wie ein Auto mit einem Skateboard. Sicher haben diese beiden Dinge vieles gemein (es sind beides Fortbewegungsmittel mit vier Rädern, die i.d.R. zur Beförderung von Menschen dienen), aber die signifikanten Unterschiede sind nicht von der Hand zu weisen. Man kann sicherlich diese beiden Welten vergleichen, aber man sollte keine Parallelen voraussetzen.
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Und unter uns: Graf Albin ist auch Bronjar, denke deshalb denke ich so. ![]()
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Gruß Minister Vitus, anhänger der guten alten Zeit und des einzig wahren Kaiser , Sklavenmeister des Tufir , Schatten des Tufir Dunkler Fürst der eifelanischen Ländereien und Verpester der Menschheit |
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AW: Die Denkweise der "Bauern"
@Vitus:
Ok, ich drücke mich deutlicher aus: Wenn du die aventurischen Bauern meinst, dann solltest du dich auf die Gegenwart beziehen - es sei denn, du meinst aventurische Bauern im Jahre 0 Hal, oder so... Wenn du die irdischen Bauern meinst, dann dienen diese nur sehr schlecht zum direkten Vergleich mit ihren Aventurischen Gegenstücken.
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